DE8710182U1 - Abdeckvorrichtung als Witterungsschutz - Google Patents
Abdeckvorrichtung als WitterungsschutzInfo
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Classifications
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- E04B—GENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
- E04B7/00—Roofs; Roof construction with regard to insulation
- E04B7/16—Roof structures with movable roof parts
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-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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- E04B—GENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
- E04B1/00—Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
- E04B1/003—Balconies; Decks
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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Description
Die vorliegende Neuerung bezieht sich auf eine Abdeckvorrichtung als Witterungsschutz für nach oben und seitlich
offene Räume entsprechend dem Oberbegriff des Anspruchs 1,
Wohngebäude sind vielfach mit Baikonen, Dachterrassen sowie anderen offenen Räumen versehen, welche den Bewohnern
des jeweiligen Wohngebäudes gestatten, sich im unmittelbaren Wohnbereich im Freien aufzuhalten» Es zeigt
sich jedoch, daß derartige in Wohngebäuden vorhandene offene Räume aus Witterungsgründen vielfach nicht oder
nur sehr beschränkt benutzt werden können.
Eine teilweise Abhilfe der beschränkten Verwendbarkeit offener Räume von Wöhngebäuden wird durch die Anbringung
aufrollbarer Markisen geschaffen, mit welchen ein gewisser Schutz gegenüber zu starker Sonneneinstrahlung
sowie gegenüber Regen erreicht wird. Der sich durch Markisen ergebende Schutz gegenüber Niederschlägen ist
jedoch nur sehr beschränkt, weil insbesondere bei aufziehenden Gewittern neben dem Regen zusätzlich Wind einsetzt,
so daß trotz Vorhandensein von Markisen die in einem derartigen offenen Raum sich befindlichen Personen
gegenüber Witterungseinflüssen nicht geschützt sind.
Es ist demzufolge bereits bekannt,offene Räume von Wohngebäuden
mit Hilfe einer fest installierten Glasveranda
gegenüber äußeren Witterungseinflüssen zu schützen. Mit dem Bin- bzw, Anbau einer derartigen Glasveranda
kann zwar insbesondere Während der warmen Sommermonats
ein zufriedenstellender Witterungsschutz erreicht werden» Als nachteilig erweist sich jedoch die Tatsache,
daß durch das Vorhandensein einer derartigen Glasveranda das vom Menschen gesuchte Gefühl "sich im Freien aufzuhai
ieri"größien teils veflüfön geric.
E/s ist die Aufgabe der vorliegenden Neuerung, eine Abdeckvorrichtung
für offene Räume von Wohngebäuden zu schaffen, welche bei Vorhandensein von regnerischem und/
oder windigem Wetter einen zufriedenstellenden Schutz
des offenen Raumes gegenüber äußeren Witterungseinflüssen gewährleistet, während auf der anderen Seite bei warmem
sonnigem Wetter die vorhandene Abdeckvorrichtung so weit verstellt werden kann, daß das vom Menschen gesuchte Gefühl
"sich im freien aufzuhalten"nicht verloren geht*
Meuerungsgemäß wird dies durch Vorsehen der im kennzeichnenden
Teil des Anspruchs 1 aufgeführten Merkmale erreicht .
Vorteilhafte Weiterbildungen der Neuerung ergeben sich anhand der Unteransprüche.
Unter den bei dieser Konstruktion eingesetzten Materialien,
'wie Holz, Alu, Stahl, Kunststoff, mit Kunststoff beschichtete Werkstoffe etc., kommt dem Werkstoff Holz eine ganz
besondere Bevorzugung zu. Dies mag zum Teil an der geringen Wärmeleitfähigkeit von Holz liegen, nämlich u. a. im Verg
gleich zu Metallen. Als Folge davon kann man mit einer
stark verminderten Thermobrückenwirkung zwischen &zgr;. B.
einem Inneriraümklimä und einem Aüßenklima rechnen/ so
daß die Feuahtigkeitskondensation ausgeschaltet oder auf
ein praktisch zu vernachlässigendes Minimum reduziert ist. Dadurch ist eine solche neuerungsgemäße Form besonders
gut frei von Schwitzwasser auf der Rauminnenseite; diese Vorteile für Gebrauchswert, Pflege/ Dauerhaftigkeit
und Erhaltungsaufwand sind sehr beachtlich. Nimmt man Verbundwerkstoffe,
z. B. Holz mit Kunststoff (letzterer als Beschichtung, als Einlagekern, als Seitenteil od. dgl.),
Kunststoff mit Metall etc.. so lassen sich abgewandelte, zum Teil geringer vorteilhafte Wirkungen als mit Holz
allein erzielen. Die Auswahl ist auch eine Frage der Klimazone des Bauwerks (Schwankungen in Temperatur/ Feuchtigkeit
etc.), der Einflußnahme von Wind usw. Man kann zur Verbesserung der Thermobrücken-Reduzierung auch zusätzlich
mit Pufferstreifen oder Pufferflächen aus Gummi und/oder ähnlichen elastischen Materialien arbeiten, nämlich immer
an den MaterialberührungsZonen von z. B. Holz/Glas/ Holz/
Alu/Glas, Holz/Kunststoff/Glas.
Die Neuerung soll nunmehr anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert und beschrieben werden, wobei auf die
beigefügte Zeichnung Bezug genommen ist. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische schematische Ansicht einer ersten Ausführungs arm der neuerungsgemäßen
Abdeckvorrichtung, welche beispielsweise
zur Abdeckung einer vorhandenen Dachterrrsse eines Wohngebäudes geeignet ist und
Fig. 2 eine perspektivische schematische Ansicht
einer zweiten Ausführungsform der neuerungsgemäßen
Abdeckvorrichtung, welche ebenfalls zur Abdeckung einer Dachterrasse eines Wohngebäudes
verwendbar ist.
Fig. 1 zeigt in perspektivischer Darstellung schematisch ein Wohngebäude 1, welches mit einer Dachterrasse 2 versehen
ist. Diese Dachterrasse 2 wird dabei nach außen hin durch eine fest gemauerte Balustrade 3 begrenzt.
Im Hinblick auf die Erstellur-g eines Witterungsschutzes
der einen rechteckigen Grundriß aufweisenden Dachterrasse 2 ist entlang der Längsseite der Dachterrasse 2 vom
oberen Rand der Balustrade 3 aus eine verglaste Wand hochgezogen, welche vorzugsweise mit aufschwenkbaren
Fenstern 5 versehen ist. Diese Fenster 5 können somit bei guten Witterungsbedingungen aufgeschwenkt werden,
so daß der durch die Dachterrasse 2 gebildete offene Raum ebenfalls nach vorn hin geöffnet werden kann.
Entlang des oberen Randes der verglasten Wand 4 sowie parallel dazu entlang der die Dachterrasse 2 begrenzenden
Außenwandung 6 des Wohngebäudes 1 sind zwei Schienen
&Iacgr; und 8 vorgesehen, welche unter Einhaltung eines vorgegebenen
Krümmungsradius bis hinunter &ugr; dem oberen
Rand der Balustrade 3 entlang der Querseite der Dachterrasse 2 geführt sind. Innerhalb dieser beiden Schienen
7 und 6 ist öirte WäsäerundurehlMsöige Jalousie 9 geführt,
derail einzelne Lamellen 1Ö VoriäugsWeiee aus durchsichtig"ein
bzw. transparentem Kunststoffmaterial hergestellt sind.
Die aus den einzelnen Lamellen 10 bestehende Jalousie 9 ist dabei entlang der Schienen 7 und 8 verschiebbar,
wobei vorzugsweise oberhalb dieser Schienen 7 und 8 auf der gegenüberliegenden Seite des guerverlaufenden Abschnitts
der Balustrade 3 ein Jalousienkasten 11 vorgesehen ist, innerhalb welchem die Jalousie 9 auf eine:
nicht dargestellten Welle aufgerollt werden kann. Der Antrieb der Welle erfolgt dabei mit Hilfe eines ebenfalls
nicht dargestellten Elektromotors.
Anstelle einer aus einzelnen Lamellen 10 bestehenden Jalousie kann auch eine einstückige Abdeckung aus vorzugsweise
durchsichtigem oder durchscheinendem Kunststoffmaterial eingesetzt werden; mithilfe von Hohlräumen und
Querschnittsverengungen erreicht man, daß die betreffende Abdeckung teleskopartig zusammenschiebbar ist und ggfs.
im Jalousienkasten 11 aufgenommen wird; so erhält man auch eine ausreichende Festigkeit der Abdeckung, z. B.
gegen Wind und/oder Schneelast. Die Ausgestaltung kann auch derart sein, daß z. B. ein starrer verglaster Holzschieberahmen
unter oder über einen ebensolchen festen Rahmen geschoben wird.
Bei der in Fig. 2 dargestellten Ausführungsform der
neuerungsgemäßen Abdeckvorrichtung ist entlang der äußeren Schmalseite der Dachterrasse 2 eine verglaste Wand
vorgesehen, welche von der Ba'ustrade 3 nach oben geführt ist. Entlang der Längsseite der Dachterrasse und zwar entlang
des oberen Randes der Balustrade 3 ist in diesem Fall eine erste· Schiene 13 vorgesehen, während parallel
dazu entlang der Außenwandung 6 in Höhe des oberen Randes der verglasten Wand 12 eine zweite Schiene 14 vorgesehen
ist· unter Einsatz dieser beiden Schiehen 13 Und 14
• » &igr;
• · · ■
können dabei starre Abdeckungsabschnitte 15 und 16 in
seitlicher Richtung verschoben werden, welche eine L-förrnige Querschnittskonfiguration besitzen. Diese eine
vorgegebene Breite aufweisenden Abdeckungsabschnitte sind dabei mit einer entsprechenden Verglasung versehen, so
daß auch im geschlossenen Zustand der Abdeckvorrichtung ein Ausblick nach außen hin möglich ist. Die beiden Ab-'ieckungsabschnitte
14 und 15 sind dabei mit nicht dargestellten Rollen versehen, welche auf den beiden Schienen
13 und 14 zum Abrollen gelangen.
Auf der der verglasten Wand 12 gegenüberliegenden Seite der Dachterrasse 2 ist ein weiterer Abdeckungsabschnitt
17 vorgesehen, welcher die gleiche Breite wie die beiden anderen Abdeckungsabschnitte 15 und 16 besitzt.
Dieser Abdeckungsabschnitt 17 ist dabei starr an der Balustrade 3 sowie den Außenwandungen 6 des Wohngebäudes
1 befestigt. Die Anordnung ist dabei derart getroffen, daß die drei Abdeckungsabschnitte 15 bis 17 teleskopartig
ineinandergeschoben werden können, so daß im geöi'fneten
Zustand der Abdeckvorrichtung die beiden Abdeckungsabschnitte 15 und 16 unterhalb des nicht beweglichen Abdeckungsabschnittes
17 zu liegen gelangen. Als Antrieb kann in diesem Fall ebenfalls ein Elektromotor vorgesehen
sein, welcher über entsprechende Gewindestangen, Zahnstangen oder Seilzüge auf die beiden beweglichen
Abdeckungsabschnitte 15 und 16 wirkt.
Die neuerungsgemäße Abdeckvorrichtung ist vorzugsweise
in Form eines Bausatzes ausgebildet, so daß bereits bestehende offene Räume nachträglich ohne große Schwierigkeit
mit einem derartigen Witterungsschutz versehen Werden können»
Claims (9)
- • · ·
• · t• : · :' · :"; München, 24. Juli 1987Multimedia GmbH Gesellschaft zur Verwertung von Ideen und Rechten, 8000 MünchenAbdeckvorrichtung als Witterungsschutz Schutzansprüche1 . Abdeckvorrichtung als Witterungsschutz für nach oben und seitlich offene Räume, insbesondere Dachterrassen von Wohngebäuden,dadurch gekennzeichnet , daß im Bereich des zu schützenden offenen Raumes (2) zwei parallel zueinander verlaufende Schienen (7, 8; 13, 14) vorgesehen sind, entlang welcher ein witterungsfestes Abde/kungselement (9; 15, 16) hin- und herverschiebbar ist. - 2. Abdeckvo richtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß dieselbe wenigstens eine starre,teilweise verglaste Seitenwand (4) aufweist,und daß auf den beiden Schienen (7, 8), welche in der Höhe des oberen Randes der starren Seitenwand (4) entlang derselben und der Außenwandung (6) des Wohngebäudes (1) angeordnet sind, das eine bewegliche Deckenfläche bildende Abdeckungselement (9) verschiebbar ist.
- 3. Abdeckvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekannzeichnet , daß die eine Schiene (13) in Bodenhöhe oder Hohe des oberen Randes der Balustrade (3) angeordnet ist, während die parallel dazu geführte zweite Schiene (14) in Deckenhöhe des zu schützenden offenen Raumes (2) an der Außenwandung (6) des Wohngebäudes (1) montiert ist, und daß das witterungsfeste bewegliche Abdeckungselement (15, 16) aufgrund Seiner L-förmigen Querschnittskonfiguration nicht nur" die Decken-ti 4 *♦·#*· Ifläche,sondern ebenfalls wenigstens einen Teil einer Seitenfläche des zu schützenden Raumes(2)bildet.
- 4. Abdeckvorrichtung insbesondere nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet . daß das bewegliche Abdeckungselement in Form einer witterungsfesten Jalousie (9) ausgebildet ist, welche im geöffneten Zustand der Abdeckvorrichtung innerhalb eines Jalousiekastens (11) auf einer Welle aufwickelbar ist.
- 5. Abdeckvorrichtung insbesondere nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet , daß das bewegliche Abdeckungselement in Form eines oder mehrerer starrer Abdeckungsabschnitte (15, 16) ausgebildet ist, welche im geöffneten Zustand der Abdeckvorrichtung teleskopartig unter einen entsprechenden, nicht beweglichen Abdeckungsabschnitt (17) schiebbar sind.
- 6. Abdeckvorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet , daß das bewegliche Abdeckungselement in Form einer witte-ungsfesten Jalousie '9) oder eines oder mehrerer starrer Abdeckungsabschnitte (15, 16) eventuell unter Einsatz entsprechender Verbindungsglieder wie Zahnstangen, Seilzügen und dgl. mit Hilfe eines Elektromotors bewegbar ist.
- 7. Abdeckvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet , daß dieselbe als eloxierte Aluminiumrahmenkonstruktion mit eingesetzten Verglastungsflachen ausgebildet ist.
- 8. Abdeckvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet , daß dieselbe -als eine mit Sehutzänätrichen versehene Eiäeri" oder Stahl^• * »blatt It Uliti it t t i &igr;• · « «·· 11 4rahmenkonstruktion mit eingesetzten* Verglästüncjsflachen ausgebildet ist*
- 9. Abdeckvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet , daß dieselbe als witterungsfeste Holzf ahmenkonsitruktioh mit eingesetzten Verglastungsflachen ausgebildet ist*10« ÄBdeckvorfichtung nach eiinem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß dieselbe in Form eines Bausatzes ausgebildet ist, mit welchem bereits bestehende offene Räume (2) nachträglich mit einem Witterungsschutz versehen werden können-.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8710182U DE8710182U1 (de) | 1987-07-24 | 1987-07-24 | Abdeckvorrichtung als Witterungsschutz |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8710182U DE8710182U1 (de) | 1987-07-24 | 1987-07-24 | Abdeckvorrichtung als Witterungsschutz |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8710182U1 true DE8710182U1 (de) | 1987-10-01 |
Family
ID=6810430
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8710182U Expired DE8710182U1 (de) | 1987-07-24 | 1987-07-24 | Abdeckvorrichtung als Witterungsschutz |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8710182U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0705954A1 (de) * | 1994-10-06 | 1996-04-10 | Jürgen Guddas | Schiebeflügel zum bedarfsweisen Verschliessen einer offenen Seite von Balkonen, Wintergärten u. dgl. |
-
1987
- 1987-07-24 DE DE8710182U patent/DE8710182U1/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0705954A1 (de) * | 1994-10-06 | 1996-04-10 | Jürgen Guddas | Schiebeflügel zum bedarfsweisen Verschliessen einer offenen Seite von Balkonen, Wintergärten u. dgl. |
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