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DE8709569U1 - Vakuum-Schaltkammer - Google Patents

Vakuum-Schaltkammer

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Publication number
DE8709569U1
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DE
Germany
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soft metal
insulating ceramic
metal part
cover
switching chamber
Prior art date
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Expired
Application number
DE8709569U
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English (en)
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CALOR-EMAG ELEKTRIZITAETS-AG 4030 RATINGEN DE
Original Assignee
CALOR-EMAG ELEKTRIZITAETS-AG 4030 RATINGEN DE
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Filing date
Publication date
Application filed by CALOR-EMAG ELEKTRIZITAETS-AG 4030 RATINGEN DE filed Critical CALOR-EMAG ELEKTRIZITAETS-AG 4030 RATINGEN DE
Priority to DE8709569U priority Critical patent/DE8709569U1/de
Publication of DE8709569U1 publication Critical patent/DE8709569U1/de
Expired legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H33/00High-tension or heavy-current switches with arc-extinguishing or arc-preventing means
    • H01H33/60Switches wherein the means for extinguishing or preventing the arc do not include separate means for obtaining or increasing flow of arc-extinguishing fluid
    • H01H33/66Vacuum switches
    • H01H33/662Housings or protective screens
    • H01H33/66207Specific housing details, e.g. sealing, soldering or brazing
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
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    • H01H33/66207Specific housing details, e.g. sealing, soldering or brazing
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    • H01H33/66261Specific screen details, e.g. mounting, materials, multiple screens or specific electrical field considerations
    • H01H2033/66276Details relating to the mounting of screens in vacuum switches

Landscapes

  • High-Tension Arc-Extinguishing Switches Without Spraying Means (AREA)

Description

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TDP-Nr. 12 36
Vakuun-Schaltkammer
Die Neuerung betrifft eine Vakuum-Schaltkammer gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Eine solche geht aus der DE-PS 30 08 460 als bekannt hervor. Uüi dis Fssti&trade;Rsit der St imiötun*"1 trotz tint.<·!*■?!>*·&Iacgr; \ * eher thermischer Ausdehnungskoeffizienten zwischen austenitischem Edelstahl sowie Keramik zu gewährleisten, schlägt diese Schrift eine bestimmte Edelstahlwandstärke im Bereich der Lötstelle vor. Bei der Montage dieser Schaltkammern sind aufwendige Lötvorrichtungen notwendig, um die Deckel zu zentrieren.
Um den Zwängen für eine solche Wandstärkewahl zu entgehen, wird bei der Neuerung eine an sich bekannte Kompensationsschicht zwischen Edelstahl und Keramik eingesetzt.
Die Aufgabe der Neuerung besteht darin, bei einer Vakuum-Schaltkammer der vorausgesetzten Art den Herstellungsaufwand zu vermindern .
Die Lösung gelingt mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruches 1.
Mit der Neuerung ist es möglich, mit einfachen Mitteln eine Selbstzer.trierung der Deckel herbeizuführen. Dies gelingt mit Anschlägen bzw. Abkantungen des als Kompensationsschicht eingesetzten Weichmetallteiles. Dieses ist in der Regel aus Kupfer hergestellt und kann im einfachsten Fall aus einem Stanzteil, nämlich einerRingscheibe mit Laschen, bestehen. Bei anderen Ausbildungen des Weichmetallteiles nach der Neuerung ist Wert darauf gelegt, daß sie nur durch einfaches Drücken - unter Umgehung von Tiefziehen - herstellbar sind.
Die Neuerung wird an Hand von Ausfuhrungsbeispielen näher erläutert.
Fig. 1 und 4 zeigen Vakuum-Schaltkammern in einem Längsschnitt. l)er Kammermantel wird von einer hohlzylindrischen Isolierkeraroik 1 gebildet. Sie ist von den metallischen Deckeln 2, 3 verschlossen. Diese sind einerseits an der Stirn der Isolierkeramik 1 unter Zwischenlage eines Weichmetal1teiles 4 aus Kupfer und andererseits an den Leiterstengeln 5, 6 durch Lotung festgemacht.
Beim beweglichen Leiler«tenggi 5 ist die Verbindung Zrfischsn diesem und dem Deckel über einen Dichtungsbalg 7 vorgenommen. Die Leiterstengel tragen Schaltkontakte &THgr;, 9.
Gemäß Fig. 2 ist das Weichmetal1tei1 4a, das die unterschiedlichen Ausdehnungskoeffizienten zwischen dem Deckelmaterial (Edelstahl) und der Isolierkeramik 1 kompensieren soll, ein rotationssymmetrisches Druckteil. Es zentriert sich an einer Abkantung an der inneren Stirnkante der Isolierkeramik 1. Es bildet ferner eine, von der Lötfläche abstehende Zentrierkante zur zentrischen Halterung des Deckels 2.
Alle Metallteile werden im kalten Zustand mit entsprechendem Spiel eingebracht, das bei Löttemperatur nahezu verschwindet.
Gemäß Fig. 3 ist das Weichmetal1 teil 4b etwa Z-förmig ausgedrückt. In seiner kreisrunden Aussparung ist der eingezogene Deckel 2 zentriert. Die parallele, deckelnahe Fläche des Teiles 4b ist mit Bohrungen 11 für den Gasdurchtritt versehen. Zentriert wird das Weichmetalltei1 4b wiederum an einer Abkantung, die an der inneren Stirnkante die Isolierkeramik 1 bei 12 anliegt.
&Ggr;1=.s Weichmetallteil der Fig. 4 ist näher in den Fig. 4a und 4b dargestellt. Es besteht einfach aus einer Ringscheibe 4c mit mindestens drei am Umfang verteilten angeformten Laschen 13, die gemäß Fig. 4 und Fig. 4b etwas über 90 hinaus umgebogen sind.
Sie stellen sich im montierten Zustand zentrierend gegen die innere Hohlraumwandung der Isolierkeramik 1 (siehe Fig. 4). Gleichzeitig bildet das Weichmetal1tei1 4c im Bereich dieser Laschen Zentrierabpchnitte für die eingezogenen und auf Abstand zur Indien wandung der Isolierkeramik 1 gehaltenen Deckel 2, 3. Zwischen den Zentrierabschnitten - jeweils den Laschen 13 in Fig. 4a gegenüberliegend - ist Material durch Ausstanzen von der Ringscheibe 4c abgenommen, um einen freien !Durchgang der Gase bei der Kanunerevakuierung zu gewährleisten.
Die Fia. 5 , 5a.. 5b zeigen eine Variante des als Ringscheibe ausgebildeten Weichmetallteils 4d, das mit inneren 13b sowie äußeren Laschen 13a ausgestattet ist. Werden die Laschen gemäß Fig. 5b umgebogen und das Teil entsprechend Fig. 5 eingesetzt, fixieren die inneren Laschen 13b das Weichmetal1tei1 4d innerhalb der Isolierkeramik 1, und die äußeren Lauchen 13a entsprechend den Deckel 2. Der Aufbau ist somit selbstzentrierend; teuere Lötvorrichtungen sind entbehrlich. Die Laschen sind, wie in den Figuren ersichtlich, so vorgestellt, daß sie sich beim Feinzentrieren bis zum Erreichen der Löttemperatur in Richtung auf einen 90 -Winkel zurückbiegen können.

Claims (6)

Anspräche
1. Vakuum-SchaItkammer, mit einer hohlzylindrischen Isolierkeramik, die stirnseitig mit metallischen Deckeln aus nichtrostendem austenitischem Edelstahl verschlossen ist, 4urch die relativ zueinander bewegliche, Schaltkontakte tragende Leiterstengel hindurchgeführt sind, und die Deckel mit der Isolierkeramik unter Zwischenlage eines Weichmetallteiles als Kompensationsschicht über eine Stirnlötung miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß das Weichmetallteil (4, 4a, 4b. 4c, 4d) jeweils Anschläge bildet, mit denen es an der Innenseit& bzw. der Stirnkante der Isolierkeramik (1) zentrierbar ist, und weitere Anschläge Lzw. Abkantungen für eine Deckelzentrierung aufweist .
2. Vakuum-Schaltkammer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Weichmetallteil (4d) als Ringscheibe mit mindestens drei inneren und äußeren Laschen (13a, 13b) ausgebildet ist, wobei die inneren (13b) zu einer Seite mit einem Winkel größer als 90° zur Zentrierung innerhalb der Isolierkeramik (1) abgebogen und die äußeren (13a) zur anderen Seite hin mit einem Winkel kleiner als 90° zur zentrischen Halterung des Deckels (2, 3) abgebogen sind.
3. Vakuum-SchaItkammer nach Anspruch 1, mit einem, in die hohlzylmansche Isolierkeramik eintauchenden zylindrischen Deckelabschnitt, dadurch gekennzeichnet, daß das Weichmetallteil (4c) als Ringscheibe mit mindestens drei inneren Laschen (13) ausgebildet ist, die in den Hohlzyiinder der Isolierkeramik (1) eingreifen und gegen
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deren Wandung hin angestellt sind, wobei der Deckel (2, 3) zentrierend in einigem Abstand von der Wandung der Isolierkeramik (1) die Ringscheibe durchgreift, die zurückspringende Abschnitte für einen freien Durchgang zwischen ihr und dem Deckel (2, 3) aufweist.
4. Vakuum-Schaltkammer nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Weichmetallteil (4b) Z-förmig ausgedrückt ist, und sich an der Innenstirnkante der Isolierkeramik (1) zentriert, wobei die eine parallele, den Deckel umgebende Ringfläche des Weichmetallteiles (4b) mit Bohrungen <11> versehen ist.
5. Vakuum-Schaltkammer nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß d_s Weichmetallteil (4a) eine von der Lötfläche abweisende umlaufende Zentrierkante (10) für den Deckel (2, 3) aufweist.
6. Vakuum-Schaltkammer nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Weichmetall (4a, 4b/ 4c, 4d) aus Kupfer oder Aluminium bzw. Legierungen davon gebildet ist.
DE8709569U 1987-07-11 1987-07-11 Vakuum-Schaltkammer Expired DE8709569U1 (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19753031C1 (de) * 1997-11-18 1999-04-22 Siemens Ag Kreisringförmige Lotfolie und Verfahren zur Herstellung von Vakuumschaltröhren mit schneidgelöteten Metall-Keramik-Verbindungen
WO2002049056A1 (de) * 2000-12-13 2002-06-20 Siemens Aktiengesellschaft Verbindungsbereich zwischen gehäuseteilen einer vakuumschaltröhre und vakuumschaltröhre mit einem solchen verbindungsbereich

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