DE8709091U1 - Rennschuh - Google Patents
RennschuhInfo
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- A43—FOOTWEAR
- A43B—CHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
- A43B5/00—Footwear for sporting purposes
- A43B5/06—Running shoes; Track shoes
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- General Health & Medical Sciences (AREA)
- Physical Education & Sports Medicine (AREA)
- Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
- Lubricants (AREA)
- Mechanical Operated Clutches (AREA)
- Yarns And Mechanical Finishing Of Yarns Or Ropes (AREA)
- Centrifugal Separators (AREA)
- Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)
Description
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ad I da S Sportschuhfabriken
Adi Dassler Stiftung & CcKG
D-8522 Herzogensurech
Adi Dassler Stiftung & CcKG
D-8522 Herzogensurech
26 414 20/h
Rennschuh
Die Erfindung betrifft einen Rennschuh mit den Merkmalen
gemäß dem Oberbegriff des Anspruches i.
Beim schnellen Lauf, insbesondere beim Sprint, vollzieht sich der AbrollVorgang des Fusses nicht wie gewöhnlich von
der zuerst aufsetzenden Ferse her. Vielmehr kommt die Ferse mit dem Boden nicht oder kaum in Berührung, da der
Außenballens auf die Bahn aufhetzt und von dort ein Abrollen
zum Innenballen hin stattfindet. Beim Aufsetzen mit dem Außenbai 1enbereich, d.h. im ersten Moment des Bodenkontakts,
sucht der Läufer zunächst Bahnkontakt, d.h. den sicheren Stand auf der Bahn, um dann sofort schon während
des Abrol 1 Vorganges hin zum Innenballen mittels der an der harten Vordersohle befestigten Greifelemente Beinkraft
auf den Boden zu übertragen. Dieser erste Bahnkontakt im Bereich des Außenballens ist für den sicheren Lauf und für
eine optimale Leistung des Läufers von wesentlicher Bedeutung, da dieser zumindest die Anfangsphase des Abrollvorganges
zum Innenballen hin wesentlich bestimmt. Setzt der Läufer nicht an der richtigen Stelle der Sohlenaußenkante
auf, so findet während des Abrol1 Vorganges zunächst
eine Korrektur des Vorganges statt, die eine sofortige
« I
volle Kraftübertragung verhindert und folglich eine
Leistungseinbu&e darstellt. Solange der Läufer frisch
ist, gelingt es ihm, den ersten Bahnkontakt so zu erzielen, daß ein optimaler Abrol 1 Vorgang möglich ist.
B Schon bei geringfügiger Ermüdung des Läufers steigt
aber die Neigung, den ersten Bahnkontakt mit weiter hinten liegenden Fußbereichen zu suchen, was bei stärkerer
Ermüdung letztlich zu einem Aufsetzen mit der Ferse führt. Durch die Verlagerung des Aufse tlpufik teS vöüi Außenuel 1 en
weiter nach hinten wird aber wiederum zunehmend die
Es gibt bereits mannigfaltige Vorschläge, um durch eine
entsprechende Ausgestaltung von Rennschuhen das Aufsetzverhalten und den daran anschließenden Abrol1 Vorgang vom
Außenballen zum Innenballen auch bei einer gewissen Ermüdung des Läufers besser in den Griff zu bekommen. So
sind Rennschuhe bekannt, bei denen die harte, die Greifelemente tragende Vordersohle einen den Schaft im Außenballenbereich
seitlich umfassenden Stützrand aufweist, der mit einer relativ grossen Rundung in die harte Vordersohle
übergeht (DE-OS 28 05 426). Damit ist beabsichtigt,
daß der Abrol1 Vorgang vom ersten Aufsetzen bis zum Ende
durch diese Rundung gesteuert wird. Diese Schuhkonstruktion
hat sich zwar insoweit als vorteilhaft erwiesen, als durch
den erwähnten Stützrand der Läufer nicht erst sicheren Stand zu suchen braucht, um den Abrol1 Vorgang einzuleiten
und durchzuführen, sondern sofort voll aufsetzen und auch
bereits Beinkraft auf die Bahn übertragen kann, weil sich bei richtigem Aufsetzten der Abroll Vorgang von selbst über
den harten Vordersohlenteil mit dem Stützrand abwickelt.
Jedoch lässt sich auci mittels dieses Stützrandes kein
einwandfreier Abrol1 Vorgang mehr einleiten, wenn infolge
einer Ermüdung des Läufers der Aufsetzpunkt am Fuß weiter
nach hinten wandert, ufeil der auch in Sohlenlängsrichtung
«· < 11
etwas yewölbte Stützrand ein solches Aufsetzen ohne
weiten es zulässt.
Es ist auch bereits von einem Rennschuh der eingangs angegebenen Art bekannt, hinter den hintersten Greifelementen
der Vordersohle ein Polster aus elastischem Material anzuordnen, das über die Vordersohle nach
unten hinausragt (DE-OS 31 15 488). Dieses Polster soll den Stoß beim Aufsetzen auf dem Boden mildern und dazu
beitragen, daß der Läufer Bodenkontakt im Bereich des
Fußballens behält und nicht auf die Ferse zurückschwingen kann. Jedoch bringt auch dieser Rennschuh
keine entscheidende Verbesserung, weil das über die Vordersohle nach unten hinausstehende Polster zwangsläufig
zuerst und zwar relativ weit hinter dem Außenballen mit dem Boden in Berührung kommt, wodurch der
vom Läufer angestrebte Erstkontakt im Bereich des Außenballens
gestört wird. Da das Polster nach unten vorsteht und daher nachgiebig ist, ist/ Steuerungsfähigkeit für die Einleitung
des AbrollVorganges vom Außen- zum Innenballen nur schlecht. Denn infolge dieser Nachgiebigkeit lässt es
wiederum den: Läufer weitgehend Spielraum, in Abhängigkeit von dessen Konzentration und Kraft den Bahnkontakt an
der richtigen Stelle zu suchen.
Schließlich ist auch schon ein Rennschuh bekannt, bei dem ein Fersenteil in Form eines Absatzes aus einem
elastisch nachgiebigen Material vorgesehen ist, durch den ein Zurückkippen von der Vordersohle auf die Ferse
verhindert und sogar - durch die Elastizität des Absatzes eines Beschleunigungskomponente in Laufrichtung erzielt
werden soll (DE-PS 27 20 849). Da dieser Absatz aber so niedrig gehalten ist, daß er mit der Bahn nicht in Kontakt
kommt, solange der Läufer im Vollbesitz seiner Kräfte ist und auf dem Vorfuß vom Außenballen zum Innenballen hin abrollt,
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kann er die Verlagerung des Aufsetzpunktes nach hinten grundsätzlich
erst dann behindern, wenn diese bereits 2u einem
bestimmten Ausmaß stattgefunden hat. Dann hat der Läufer aber
auch die gestreckte Fußhaltung bereits soweit verlassen, daß der gewünschte Abrol1 Vorgang über den Ballen und die
augenblickliche Kraf tentf al turicj nur noch mit Zeitverzögerung
mö'gl ich sind.
Der Srfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, einen
Rennschuh der vorstehend angegebenen Art zu schaffen, der es dem Läufer ermöglicht, die für die optimale Leistung
erforderliche Fußhaltung beim Lauf besser beizubehalten.
Erfindungsgemäß wird dies erreicht durch die Merkmale des
Rennschuhes gemäß dem Kennzeichen des Anspruches 1.
Die Erfindung geht dabei von der Überlegung aus, daß der an die Vordersohle anschließende Bereich der Laufsohle
so zur Unterstützung herangezogen werden muß, daß sich auch bei zunehmender Neigung des Läufers, weiter hinten
aufzusetzen, ein weitgehend unverändertes Abrol1verhalten
über den Ballen ergibt. Hierzu ist durch die Anordnung des sich nach hinten verdickenden keilförmigen Stützkörpers
hinter der Vordersohle zunächst der Fuß in eine das Aufsetzen mit dem vorderen Außenballen betonende
Streckstellung gebracht. Weiterhin bildet der Keil mit seiner Unterseite eine Fortsetzung de' Laufseite der
Vordersohle, da er mit dieser in derselben Ebene liegt, so daß auch die Außenkante des Keils eine Fortsetzung
des äußeren Sohlenrandes darstellt. Entwickelt daher der Läufer durch ein Nachlassen seiner Kräfte eine zunehmende
Neigung, das Gewicht beim ersten Bahnkontakt weiter nach hinten auf die Außenkante der Sohle zu verlagern,
so hindert der keilförmige Stützkörper ein entsprechendes Absinken der Ferse. Vielmehr wird dadurch,
daß der Stützkörper und die Vordersohle in der gleichen Ebene liegen, im Bereich des äußeren Sohlenrandes eine
"Kippachse" geschaffen, die den Fuß in die richtige Ausgangslage verbringt, von der aus der Abrol1 Vorgang zum
Innenballen hin abläuft. Da der Keil aus einem relativ harten, wenn auch insgesamt druck verformbaren Material
besteht, kann er durch die Belastung beim Aufsetzen nicht soweit zusammengedrückt werden, daß seine Fähigkeit, den
Fuß in die gewünschte Lage zurückzuführen, dadurch beeinträchtigt
ist. Diese Funktion wird wesentlich dadurch unterstützt, daß der Sohlenkeil sich relativ weit in das
Sohlengelenk hineinerstreckt. Denn dadurch wird oer Fuß des Läufers an einer Stelle noch hinter den hinteren
Hetatarsaigelenken unterstützt, die nahe dem Sprungbein liegt.
Aus der geschilderten Funktion ergibt sich, daß der Stützkeil
auf jeden Fall im Bereich des Sohlenaußenrandes vorge< sehen sein muß, wo er sich bis in den Bereich des Sohlengelenks
erstreckt. Da der Fuß beim Atrol1 Vorgang aber eine
Verwindung zwischen Vorfuß und Rückfuß um eine in Fußlangsrichtung
verlaufende Achse erfährt, kommt es im Bereich des Sohlengelenks verhältnismässig frühzeitig auch
zu einem Aufsetzen im Bereich des Inneren Sohlenrandes.
Aus diesem Grund ist es sinnvoll, den Stützkeil auch im
Gereich des inneren Sohlenrandes vorzusehen. Um die Verformung des Kell* in den gewünschten niedrigen Ausmaßen
zu halten, ist es zweckmässig, den Kell durchgehend bis
in das Sohlengelenk auszubilden, wobei dar»n gedacht werden kann, aus Gewichtsgründen zwischen d?n Sohlenrändern
eine geschlossen bewendete Ausnehmung vorzusehen.
Nach einer vorteilhaften Ausgestaltung 1st vorgesehen,
daß die aus hartem Kunststoff, z.B. Polyamid, bestehende Vordersohle über die Unterseite des Keils hinweg nach
*und nicht nach unten über die Vordersohle übersteht
hinten verlängert ist und somit diesen bedeckt. Da das Material der Vordersohle praktisch nicht druck verformbar,
jedoch biegeelastisch ist, ergibt die Verlängerung oer Sohle keine ins Gewicht fallende Versteifung, weil durch
die immerhin vorhandene Druckverformbarkeit des Keils
die Sohle zumindest im gleichen Ausmaß nachgeben kann. Dies gilt insbesondere dann, wenn - wie oben erwähnt der
Keil aus Gewichtsgründen entweder nur längs des äußeren und inneren Sohlenrandes geführt ist, so daß
die Verlängerung der Vordersohle entsprechend gabelförmig gebildet ist, oder wenn im Keil und entsprechend dann
auch in der Vordersohienverlängerung eine gewichtssparende Ausnehmung vorgesehen ist.
Kach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung ist der
äußere Sohlenrand der Vordersohle im Bereich zwischen tem Außenballen und dem Sohlengelenk über den Schuhschaft
hinauf zu einer Stützschale hochgezogen. Wie eingangs beschrieben, ist ein derartiges Hochziehen des äußeren
Sohlenrandes grundsätzlich zwar bereits bekannt, jedoch
im Bereich des Außenballens. Bei dem erfindungsgemässen
Rennschuh hingegen befindet sich die durch den hochgezogenen Rand gebildete Stützschale hinter dem Außenballen,
um hierdurch den Fuß in der gleichen Weise'in die richtige
Abroll-Ausgangslage zurückzusteuern, wie dies in Zusammenhang mit dem Stützkell vorstehend erläutert ist.
Andere zweckmassige Ausgestaltungen ergeben sich aus
weiteren Unteransprüchen.
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Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung 1st nachfolgend
anhand der beiliegenden Zeichnungen näher erläutert.
Rennschuhes, und
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Der in den Zeichnungen dargestellte Rennschuh besitzt eine Vordersohle 1, an der unlösbar oder austauschbar Greifelemente
2 befestigt sind. Die Vordersohle 1 besteht aus einem relativ harten Material, z.B. hart eingestelltem
Polyamid, das praktisch nicht druck verformbar ist und
die durch die Greifelemente 2 beim Lauf übertragenen Kräfte aufnehmen kann. Hierzu weist die Vordersohle 1
eine Dicke zwischen 1 und 2 mm auf.
Wie aus Fig. 1 hervorgeht, ist die Vordersohle 1 leicht schalenförmig ausgebildet, d.h. sie ist auf der Außenseite
des Schuhschaftes 3 von der Schuhspitze bis zum Ballenbereich (der mit I angedeutet ist) um wenige Millimeter
nach oben gezogen. Beginnend vom Außenballen I bis in das Sohlengelenk II ningegen ist die Vordersohle 1 zu einer in
der Seitenansicht etwa dreieckförmigen Stützschale 4 hochgezogen, die sich etwa 1,5 bis 2 cm auf der Außenseite des
Schuhschaftes 3 nach oben erstreckt. Im Vergleich zu den herkömmlichen Rennschuhen, bei denen die Vordersohle unmittelbar
hinter den hintersten Greifelementen endet, 1st hier die Vordersohle 1 bis in das Sohlengelenk II hinein
verlängert und bedeckt dabei einen an der Unterseite einer nicht gezeigten (Teil )Brandsohle befestigten StützkeH 5
aus einem relativ harten, Jedoch elastisch druck verformbaren Schaumstoffmaterial, z.B. Polyurethan. Das Material
des Stützkeils 5 hat mindestens eine Härte von 40 Shore A,
vorzugsweise 45-50 Shore A und erreicht 70 Shore A. Der Stützkeil
ist so gestaltet, daß er am Ende des Außenballens I be-
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4 · 4 4 4 4It
4 1 4 4 14 Il
4 · 4 4 4 4It
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ginnend im Sohlengelenk II eine Dicke von etwa 13 bis 14 mm hat. Hierdurch erhält der Fuß im Schuh von vornherein eine
gewisse Streckstellung, die bei flächiger Auflage der Vordersohle auf der Bahn eine Berührung der Bahn mit der
Wie aus Fig. 2 hervorgeht, weisen der Keil 5 und die verlängerte Vordersohle 1 in dem Teil hinter dem hintersten
Greifelement 2 eine geschlossen berandete Ausnehmung 6 auf, b IO aus der das Material des Keiles 5 soweit entfernt ist,
&iacgr; daß sie etwa eine Tiefe von 5 bis 10 mm hat. Hierdu.h
wird das Gewicht verringert, ohne daß die eingangs beschriebene Stütz- und Führungsfunktion des Keiles 5 beeinträchtigt
wird.
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Unter dem rückwärtigen Teil des Schuhschaftes, etwa beginnend
im Sohlengelenk II,ist weiterhin eine Hintersohle 7 in Form einer sehr flachen Schale vorgesehen, die ebenfalls
aus einem verhältnismässig harten Kunststoff, 2.B.
Polyamid, besteht. Wie aus Fig. 1 hervorgeht, wird die Schalenform der Hintersohle 7 nach hinten zu ausgeprägter,
so daß sie im Bereich der Fersenscheiteilinie den Schaft
3 etwa um 5 mm nach oben übergreift. In diesem Bereich kann, wie gestrichelt angedeutet ist, unter der Hintersohle
7 ein niedriger Absatz 8 befestigt sein, der aus Gewichtsgründen hufeisenförmig ausgenommen ist, wie aus Fig. 2
Hervorgeht. Oer Absatz 8 kann aus dem gleichen, relativ harten, jedoch elastisch druckverformbaren Material bestehen,
das den Keil 5 bildet. Es 1st Jedocn auch möglich, ein nachgiebigeres Material hierfür einzusetzen. Wie Flg.
erkennen lasst, 1st die Höhe des Absatzes 8 so klein gewählt, daß dieser bei flächigem Aufstand des Rennschuhes
auf der Vordersohle 1 die Bahn nicht berührt. MU der vorstehend angegebenen Höhe des Keils 5 im Sohlengelenk II
von etwa 13 bis 14 mm ergibt sich ein Abstand zwischen der
(nicht gezeigten) Behn und der Unterseite der Hintersohle 7 von etwa Z cm. Der Absatz 6 hat demgegenüber eine Hohe
von etwa 1 cm und dient zur Sicherheit gegen ein Zurückkippen.
Im Rahmen der Erfindung kann von dem vorstehend beschriebenen
Ausführungsbeispiel abgewichen werden. So ist die geschilderte, leicht schalenförmige Ausbildung der Vordersohle
1 nicht zwingend. Vielmehr kann die Vordersohle 1, such ohne Ausbildung der Stützschalp 4. sich als weitgehend
ebene Sohlenplatte bis in das Sohlengelenk II hineinerstrecken, um die Unterseite des Keiles 5 zu bedecken.
Andererseits kann die Vordersohle 1 aber auch in der herkömmlichen Weise sich nur bis kurz hinter die hintersten
Greifelemente 2 erstrecken, so daß die Fortsetzung der Laufseite der Vordersohle 1 durch die Unterfläche des
Keiles 5 selbst gebildet wird. Auch die als flache Schale ausgebildete Hintersohle 7 ist nicht zwingend erforderlich.
An ihrer Stelle kann eine leichte Laufsohle aus dünnem und ggf. auf der Unterseite profilierten Gummi od.dgl.
vorgesehen sein.
Dadurch, daß erfindungsgemäß der Keil mit seiner Unterseite
sich in einer Ebene mit der Vordersohle befindet, übernimmt er beim Aufsetzen des Fusses auf der Bahn nicht allein die
volle Belastung oder zumindest nur für eine außerordentlich
kurze Zeit, weil die daran anschließende Vordersohle unmittelbar
zur weiteren Unterstützung herangezogen wird. Seine im Rahmen der angegebenen Shore-Härte gehaltene
Elastizität ist deshalb ausreichend für die eingangs beschriebene Steuerfunktion in Bezug auf den Abroll Vorgang.
Ist der Keil laufseitig, wie im Ausführungsbeispiel erläutert,
durch die insoweit nach hinten gezogene Vordersohle aus hartem Kunststoffmaterial abgedeckt, dann kann die Härte des
Keiles an der unteren Grenze des angegebenen Shore-Härtebereiches gewählt werden, weil die harte LaufSohlenschicht
eine fiktive Erhöhung der Keilhärte ergibt. Bildet der {eil hingegen selbst die Laufseite, so kann seine Härte
zur oberen Grenze hin erhöht werden.
Claims (1)
- : : &igr; ' &igr; &iacgr; J S ! :adidas SportschuhfabrikenAdi Dassler Stiftung & Co.KG
D-8522 Herzogenaurach26 414 20/hRennschuhAnsprüche1. Rennschuh mit einer Vordersohle aus hartem Kunststoff zur Halterung von Greifelementen und mit einem hinter den hintersten Greifelementen angeordneten Stützkbrper aus elastisch verformbarem Material, dadurch gekennzeichnet,daß der Stützkörper ein in seiner Dicke nach hinten zunehmender Keil (5) aus einem relativ harten, jedoch elastisch druc^verformbaren Material ist, dessen Unterseite annähernd in einer Ebene mit der Vordersohle (1) liegt und der sich zumindest mit seinem dem Sohlenaußenrand zugeordneten Teil bis in das Sohlengelenk (IJ) erstreckt.2. Rennschuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kell (5) unmittelbar an den hinteren Rand derVordersohle anschließt.3. Rennschuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vordersohle (1) bis m das Sohlengelenk (II) verlängert ist und die Unterseite des Keiles (5) bedeckt.&psgr; Il III Il I " ·14. Rennschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Keil (5) bzw. die Verlängerung dar Vordersohle (1) und der Keil (5) auf der Laufseite zwischen den Sohlenseitenrändern eine Ausnehmung (6)5 aufweisen.5. Rennschuh nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß der äußere Sohlenrand der Vordersohle (1) in dem Bereich zwischen dem Au&enballen (I) und dem Sohlen-10 gelenk (II) über den Schuhschaft (3) zu einer Stct7-schale (4) hochgezogen ist.15202530
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