DE870631C - Vorrichtung zum UEberleiten von in Mengen anfallenden Gegenstaenden, insbesondere solchen huelsen- oder stabfoermiger Gestalt, an eine tiefer gelegene Stelle - Google Patents
Vorrichtung zum UEberleiten von in Mengen anfallenden Gegenstaenden, insbesondere solchen huelsen- oder stabfoermiger Gestalt, an eine tiefer gelegene StelleInfo
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- DE870631C DE870631C DEW3830D DEW0003830D DE870631C DE 870631 C DE870631 C DE 870631C DE W3830 D DEW3830 D DE W3830D DE W0003830 D DEW0003830 D DE W0003830D DE 870631 C DE870631 C DE 870631C
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23Q—DETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
- B23Q7/00—Arrangements for handling work specially combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, machine tools, e.g. for conveying, loading, positioning, discharging, sorting
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-
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- B23Q2707/00—Automatic supply or removal of metal workpieces
- B23Q2707/16—Devices for organising or spreading out workpieces on a conveyor; Devices for placing the pieces at predetermined intervals or devices for forming a regular flow of the pieces
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
- Fritz Werner .Aktiengesellschaft, Berlin-Marienfelde Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Überleiten von in Mengen anfallenden Gegenständen, insbesondere solchen hülsen- oder stabförmiger Gestalt, an eine tiefer gelegene Stelle, unter Verwendung einer Leitrinne, durch welche die Gegenstände auf Grund der Schwerkraft hindurchtreten. Hierbei ist es wichtig, daß die hintereinander ankommenden Gegenstände sich nicht stoßartig berühren, damit eine gegenseitige Beschädigung oder das Eintreten eines die Betriebssicherheit gefährdenden Umstandes vermieden wird. Auch soll die Fallenergie des Gegenstands so abgebremst sein, daß er aus der Leitrinne mit einer verminderten Geschwindigkeit heraustritt.
- Diese Forderungen werden durch die Vorrichtung gemäß der Erfindung erfüllt. Sie ist dadurch gekennzeichnet, daß zwei Leitrinnen mit nebeneinanderliegenden Eintrittsöffnungen vorgesehen sind, vor denen in einer Einfallkammer eine als zweiarmiger, sich nach den Eintrittsöffnungen hin verbreitender Hebel ausgebildete Weiche (Pendelweiche) sitzt, die durch den einfallenden Gegen-
der beiden Leitrinnen ein so großes Zeitintervall in der Aufeinanderfolge geschaffen, daß eine. stoßweise Berührung ausgeschlossen ist. Die Bauweise der Vorrichtung ist sehr einfach, da ein besonderer Antrieb für das Umstellen der Weiche unnötig ist. Zur Förderung der Bremswirkung sind die Aufprallflächen am unteren Arm der:F..Fendelweiche konkav gewölbt und zweckmäßig als federnde Lappen ausgebildet. Weitere.besondere Merkmale des Erfindungsgegenstands -ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung. - In der Zeichnung ist der Gegenstand der, Erfindung beispielsweise dargestellt. Es zeigt ` Fig. x eine Ansicht der Vorrichtung, Fig. 2 einen Seitenri3 nach Fig.`1, - - @- -Fig. 3 den Ausfallkasten der Vorrichtung - im Grundriß, Aufriß und Seitenriß.
- -- -Die Werkstüeke-treten-an der durch den- Pfeil z gekennzeichneten Stelle aus der Arbeitsmaschine aus und fallen in eineu Schacht 2, der sich nach unten verjüngt. An den Schacht 2 ist eine Kammer 3 angeschlossen, die sich al1lmühlich verbreitert und, in zwei Rinnen 4: und 5 mit gemeinsamer- Zwischenwand 6 übergeht. --Die Ausbildung als Doppelrinne mit gemeinsamer Zwischenwand
Rinnen 4, 5 ist in der `zweckmäßig durch einen aus durchsichtigem Werkstoff- ' bestehenden Deckel abgeschlossenen Kammer 3 eine als. zweiarmiger. Hebel ausgebildete Weiche 7 angeordnet. Die Weiche 7 ist auf den! - äiz- der Bodenwand der Kammei,j--li@efes-tigteiz Bolzei#-'-8; dessen' Achse quer zur Fallrichtung der Werkstücke verläuft, drehbeweglich gelagert und wird als Pendelweiche bezeichnet. Der obere Arm 7a der Weiche 7 ist, im Querschnitt gesehen, wie ein spitzer Keil gestaltet, während der untere Arm 7b breit ausläuft. Vorzugsweise besteht der Arm 7b aus, zwei konkav gewölbten federnden Lappen 7c, die als puffernde Aufprallflächen wirken. Der Arin 7a ist schwerer angeordnet ist. der -durch . eine' Schraubenfcder gegen die Oberfläche des Bolzens 8 gedrückt wird und so als Bremse wirkt. Die Rinnen 4,5 verlaufen weiter. unten gekrümmt und gehen schließ-'lich° in eine- @dei# Lage des Werkstückes im Aussuchband entsprechende Neigung über. Am Ende der Rinnen 4, 5 ist ein nicht zur Erfindung gehöriger Ausfallkasten 9 angeschlossen. Dieser hat zwei die Fortsetzung der Rinnen 4, 5 bildende Kammern io, ii mit geneigten Böden, die in eine gemeinsame Austrittsöffnung 1a münden. Die eine Seitenwand der Austrittsöffnung ist als federnde Klappe 13 ausgebildet, die bei etwaigen Störungen am Aussuchband ausweichen kann. Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist nach dem Vorhergesagten klar. Ein in den Schacht 2 einfallendes-- Werkstück trifft auf den Arm 7b der Pendelweiche 7, die z. B. in der gezeichneten Stelle steht. Das Weikstück wird aufgehalten; die Weiche schlägt aber durch den Aufprall des Werkstückes in die entgegengesetzte Stellung um und gibt die :Eintrittsöffnung der Rinne 5 frei. Das Werkstück fällt mit verminderter Geschwindigkeit durch die Rinne 5, gelangt in die Kammer io des Ausfallkastens 9 und trifft mit dem Boden gegen die innere Stirnfläche 16 der Kammer, die mit einem dämpfenden Werkstoff, z. B. Fiber, belegt ist. Diese .Stirnfläche jeder Kammer steht unter einen! solchen Winkel geneigt zur Bewegungsrichtung des-Werkstückes, daß dieses über die Spitze abkippt und durch die Öffnung 12 ausgerichtet auf das endlose Aussuchband 14 gelangt. Dadurch wird ein Zurückspringen in die Rinne 4. bzw: 5 vermieden. Das Band 14 bewegt sich in Richtung des Pfeiles 15. Das folgende Werkstück -stellt die Weiche 7 wieder in die andere Pendellage um, gleitet durch die Rinne 4 in die Kammer @i,i des Ausfallkastens und durch die Austrittsöffnung i2 auf das Aussuchband. Die Werkstücke fallen in rascher Folge aus der Arbeitsmaschine in die Überleitvorrichtung; die Weiche 7 pendelt also fortwährend um. - Der durch die erfindungsgemäße Vorrichtung geleitete Ausstoß der -Arbeitsmaschine kann auch an. zwei getrennte Arbeitsstellen weitergeführt werden. Die Rinnen 4, 5 verlaufen dann entsprechend der-Lage dieser Arbeitsstellen. An jeder der getrennt verlaufenden Rinnen kann ein Ausfallkasten mit einer einzigen Kammer, jedoch mit den sonstigen beschriebenen Merkmalen angeschlossen werden, In gewissen Fällen, z. B. wenn die Werkstücke in einen Sammelbehälter übergeführt werden, kann der Ausfallkasten auch fehlen.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum -Überleiten von in Mengen anfallenden Gegenständen, insbesondere solchen hülsen- oder stabförmiger Gestalt, an eine tiefer liegende Stelle unter Verwendung einer Leitrinne, durch -welche die Gegenstände auf Grund der Schwerkraft hindurchtreten, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Leitrinnen (4s 5). mit nebeneinanderliegenden Eintrittsöffnungen vorgesehen sind, vor denen in einer Einfallkammer (3) eine als zweiarmiger, sich nach den Eintrittsöffnungen hin verbreitender Hebel ausgebildete Weiche (Pendelweiche 7) sitzt, die durch den einfallenden Gegenstand umgestellt wird und jeweils die eine oder andere Rinne freigibt.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufprallflächen am unteren Arm (7 b) der Weiche (7) konkav gewölbt und als federnde Lappen (7c) ausgebildet sind.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Weiche auf ihrer Pendelachse leicht gebremst gelagert ist.
- 4. Vorrichtung- nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der den Eintrittsöffnungen der Leitrinnen (4, 5) abgekehrte Arm (7a) der Weiche (7) schwerer ist als der andere Arm (7 b).
- 5. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Leitrinnen (4, 5) eine Doppelrinne mit gemeinsamer Zwischenwand bilden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW3830D DE870631C (de) | 1943-04-14 | 1943-04-14 | Vorrichtung zum UEberleiten von in Mengen anfallenden Gegenstaenden, insbesondere solchen huelsen- oder stabfoermiger Gestalt, an eine tiefer gelegene Stelle |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW3830D DE870631C (de) | 1943-04-14 | 1943-04-14 | Vorrichtung zum UEberleiten von in Mengen anfallenden Gegenstaenden, insbesondere solchen huelsen- oder stabfoermiger Gestalt, an eine tiefer gelegene Stelle |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE870631C true DE870631C (de) | 1953-03-16 |
Family
ID=7592124
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW3830D Expired DE870631C (de) | 1943-04-14 | 1943-04-14 | Vorrichtung zum UEberleiten von in Mengen anfallenden Gegenstaenden, insbesondere solchen huelsen- oder stabfoermiger Gestalt, an eine tiefer gelegene Stelle |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE870631C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1010353B (de) * | 1954-03-16 | 1957-06-13 | Fritz Werner Ag | Vorrichtung zum Verteilen von Werkstuecken auf mehr als zwei Ableitungs- oder Abfuehrkanaele |
-
1943
- 1943-04-14 DE DEW3830D patent/DE870631C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1010353B (de) * | 1954-03-16 | 1957-06-13 | Fritz Werner Ag | Vorrichtung zum Verteilen von Werkstuecken auf mehr als zwei Ableitungs- oder Abfuehrkanaele |
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