DE8703368U1 - Querschneider für Bahnmaterialien - Google Patents
Querschneider für BahnmaterialienInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Querschneider für Bahnmateriälien,
insbesondere Papier.
Querschneider, die aus Bahnmaterialien, beispielsweise
Rollenpapier, Bogen schneiden, die dann ggf. sortiert und in Stapeln abgelegt werden, arbeiten mit hohen Papiergeschwindigkeiten und müssen auf unterschiedliche Formate einstellbar sein. Die Querschneider bestehen dabei aus zwei Messerwellen, die am Umfang meist je ein Messer haben, wobei beide Messer auf außerordentlich geringe Schnittspalte in der
Größenordnung von hundertstel Millimetern eingestellt sind
und zur Erzeugung eines fortlaufenden Schnittes schräg zur
Achse der Messerwelle angeordnet sind. Um mit Messerwellen
von konstantem Durchmesser unterschiedliche Formate schneiden zu können, werden bisher die Messerwellen von Ungleichförmigkeitsgetrieben angetrieben, die die Drehzahl der
Messerwellen, z.B. zum Schneiden eines Formates, das länger ist als das durch den Umfang der Messerwellen bestimmte
Rollenpapier, Bogen schneiden, die dann ggf. sortiert und in Stapeln abgelegt werden, arbeiten mit hohen Papiergeschwindigkeiten und müssen auf unterschiedliche Formate einstellbar sein. Die Querschneider bestehen dabei aus zwei Messerwellen, die am Umfang meist je ein Messer haben, wobei beide Messer auf außerordentlich geringe Schnittspalte in der
Größenordnung von hundertstel Millimetern eingestellt sind
und zur Erzeugung eines fortlaufenden Schnittes schräg zur
Achse der Messerwelle angeordnet sind. Um mit Messerwellen
von konstantem Durchmesser unterschiedliche Formate schneiden zu können, werden bisher die Messerwellen von Ungleichförmigkeitsgetrieben angetrieben, die die Drehzahl der
Messerwellen, z.B. zum Schneiden eines Formates, das länger ist als das durch den Umfang der Messerwellen bestimmte
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Synchronformat, abbremsen und zum Zeitpunkt des Schnittes
wieder auf die Bahngeschwindigkeit hoch beschleunigen.
Infolge des etwa sinusförmigen Geschwindigkeitsverlaufes,
das das Ungleichförmigkeitsgetriebe erzeugt, ist jedoch die
Geschwindigkeit auch während des Schnittes nicht ganz konstant,
da dieser wegen der Schrägstellung der Messer einen gewissen Zeitraum beansprucht. Daraus resultieren gewisse
Abweichungen in der Schnittgenauigkeit, die bisher in Kauf
genommen wurden.
Insbesondere bei solchen mit ungleichförmigem Lauf der
Messerwelle angetriebenen Querschneidern war es notwendig,
die Synchronisation der beiden Messerwellen, die durch
Zahnradtriebe erfolgt, so einzustellen, daß im Schnittzeitpunkt
praktisch kein Zahnspiel mehr vorhanden ist, weil anderenfalls ein genauer Schnitt, der exakteste Messereinstellung
erfordert, nicht mehr möglich ist bzw. die Messer zerstört werden. Infolge nicht zu vermeidender Fertigungsungenauigkeiten
konnte aber eine spielfreie Einstellung von Zahnrädern bisher nur in einem Punkt des Umfanges erreicht
werden, nämlich in dem Punkt, in dem die Zahnräder, bedingt durch den sog. "Hochschlag", am engsten zueinander laufen.
An allen übrigen Punkten des Umfanges entstand dann ein niehr
oder weniger großes Spiel, das zwar im Bereich von hundertstel Millimetern liegt, jedoch einen exakten Lauf der Messer
zueinander verhindert hätte. Aus diesem Grunde war es bei derartigen Querschneidern nur unter Qualitätsverlust möglich,
mehrere Messer am Umfang vorzusehen.
Es ist bereits, insbesondere in der Wellpappe-Industrie,
versucht worden, Messerwellen von Elektromotoren direkt antreiben zu lassen, [/ort sind allerdings an den Schnitt
wesentlich geringere Genauigkeitsanforderungen gestellt, so
daß auch die Schnittqualität geringer ist (s. auch Sonder-
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druck aus "Siemens-Zeitschrift". 46. Jg., 5/72, Heft 5, S. s
339 - 344). f
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Querschneider für Bahnmaterialien
zu schaffen, der eine hohe Schnittgüte ermöglicht und schwingungsarm arbeitet.
eigener Massenträgheit dafür, ein hohes Beschleunigungs- und f
übertragen. j
Nach Anspruch 5 können vorzugsweise die miteinander zusammenwirkenden
Zahnräder des Zahnradtriebs unter Vorspannung j in Zahneingriff sind und zwischen wenigstens einem der !,
Zahnräder und der Messerwelle ein elastisches Element angeordnet ist. Dieses elastische Element kann beispielsweise
eine bisher nur als Spannelement bekannte hydraulische Spannbüchse sein, das zugleich das jeweilige Zahnrad auf der
Messerwelle festspannt, jedoch eine begrenzte federnde Radi al bewegung bei gleichzeitiger hoher Drehsteifigkeit
zuläßt. Dies ist auch bei direkt und indirekt angetriebenen
bzw. angekuppelten Querschneidern vorteilhaft einsetzbar.
Diese Vorspannung der Zahnräder gegeneinander ermöglicht es,
daß die Zahnräder praktisch an allen Stellen des Umfangs spielfrei zueinander laufen. Der Querschneider ist nicht
mehr durch vom Antrieb oder aus anderen Quellen herrührende Schwingungen gefährdet, die anderenfalls nicht nur die
Messer, sondern auch andere Antriebsteile in Kürze verschleißen
könnten. Es ist auch möglich, trotz hoch genauer Schnitteinstellung mehrere Messer am Umfang zur Messerwelle
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vorzusehen. Es galt bisher als unmöglich, Zahnräder über den ganzen Umfang spielfrei einzustellen, weil sie sich dadurch
selbst zerstören würden. Sie würden damit nämlich im Bereich des "Hochschlages" so hohe Zahnflankenpressungen erfahren,
daß sich kein Schmiermittel mehr zwischen den Zahnflanken I
halten könnte und sie daher in kürzester Zeit zerstört würden. Durch die Vorspannung ist es jedoch möglich, di'rse
Zahnflankenpressung auf ein gewünschtes Maß zu reduzieren, |
das noch gerade zum Erhalt eines Ölfilms ausreicht.
Damit ist es auch möglich, erstmalig einen funktionsfähigen 1
Querschneider für hohe Schnittgüte zu schaffen, der mit elektromotorischem Direktantrieb arbeitet. Die außerordentlich
hohen Beschleunigungen und Bremsmomente, die dabei auf den Zahnradtrieb einwirken, sowie die von dem elektronisch
gesteuerten Motorenantrieb herrührenden Schwingungen zer- | störten bei Vorversuchen die Messer und die Zahnradtriebe in
kürzester Zeit. Durch die flexible Kupplung und die spielfreie Synchronisation konnte dies behoben werden. I
Diese und weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung gehen | auch aus den Unteransprüchen und der Beschreibung im Zusammenhang
mit den Zeichnungen hervor, wobei die einzelnen Merkmale jeweils für sich oder in Kombination miteinander
bei vorteilhaften Ausführungsformen der Erfindung verwirklichte
sein können. Ein Ausführungsbeispiel ist in dar
Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher erläutert. Es zeigen:
i Fig. 1 einen schematischen Schnitt durch einen
Querschneider, auf die Messerwellen und
ihren Antrieb gesehen,
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Il 14
Il 14
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durch die Messerwellen (in Schnittposition)
und
Fig. 3 einen vergrößerten Schnitt durch einen Zahntrieb zur Synchronisation der beiden Messerwel1
en.
Der in Fig. 1 teilweise gezeigte Querschneider 11 dient zum
präzisen Schneiden von Rollenpapier in Bogen. Diese Querschneider sind hochpräzise Maschinen, die Bahnmaterialien
mit einer Breite von 2 m oder darüber in Arbeitsgeschwindigkeiten von mehreren hundert Meter pro Minute verarbeiten
können. Die horizontal übereinander in einem Gestell 12 mittels Lagern 13 gelagerten Messerwellen 14, 15 sind in der
Zeichnung verkürzt dargestellt. Sie tragen an ihrem Umfang je ein zu cien toesserwel 1 enachsen 16, 17 schräg angeordnetes
Messer 18. Beide Messer 18 sind, wie auch aus Fig. 2 zu erkennen ist, mit Schnittspalten in der Größenordnung von
tausendstel Millimetern genau aufeinander eingestellt und schneiden das in Arbeitsrichtung 19 einlaufende Bahnmaterial
20 mit hoher Genauigkeit und einem sauberen, absolut fransenfreien
Schnitt über die gesamte Breite.
Die Messerwellen 14, 15 sind über zwei an ihren beiden Enden
vorgesehene Zahnradtriebe 21, 22 miteinander genau synchronisiert,
so daß die Messer unter allen Betriebsumständen reproduzierbar mit dem genau eingestellten Schnittspalt
zueinander arbeiten. Jeder der Zahnradtriebe 21, 22 besteht
aus zwei Zahnrädern 24, 25, die gleiche Zähnezahl und gleichen Teilkreisdurchmesser haben und so die parallelachsigen
Messerwellen 14, 15 mit gleicher Drehzahl gegenläufig antreiben. Die nach Art von Stirnrädern miteinander zusammenarbeitenden
Zahnräder 24, 25 haben jedoch trotz eines über die ganze axiale Zahnerstreckung (Zahnlänge) gleichen Durch-
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messer des Teilkreises 26, der somit auf einer Zylindermantelfläche
liegt, eine bei den beiden Zahnrädern 24, 25 entsprechende Konizität. Dies wird bei der Herstellung der
Zahnräder durch eine über die Zahnlänge fortschreitende
radiale Zahnprofi 1 verschiebung erzeugt. Der die Konizität bestimmende Winkel der Zahnradschräge gegenüber der Achsbzw.
Teilkreisrichtung (halber Kegelwinkel) liegt je
nach den Anforderungen im Bereich zwischen 0,2° und 5°, bevorzugt 1° bis 2°. Damit ist sichergestellt, daß
trotz eines einwandfreien Zusammenwirkens der Zarwjräder eine
axiale Verschiebung der Zahnräder gegeneinander eine Einstellung des radialen Zahnspiels ermöglicht. Dementsprechend
können die insbesondere aus Fig. 3 zu erkennenden Zahnräder 24, 25 bei ihrer Einstellung der Hilfsvorrichtungen längs
der Messerwellenachsen 16, 17 soweit gegeneinander verschoben
werden, daß das Zahnspiel an allen Stellen des Umfanges ausgeschaltet ist und eine gewisse Vorspannung im Zahneingriff
vorliegt, d.h., auch an der Stelle, an der theoretisch das größte Zahnspiel auftreten würde, ist noch ein allseitiger
Kontaktdruck zwischen den Zahnrädern gegeben, der sicherstellt, daß die Zahnräder auch bei einem Lastwechsel
oder bei Schwingungen kein Spiel erzeugen können. In dieser Einstellung werden die Zahnräder auf die Messerwellen 14,
gespannt, und zwar mittels elastischen Elementen 27, die zugleich Spannt!emente und radiale Federelemente sind.
Die elastischen Elemente 27 bestehen aus zwei konzentrisch ineinander angeordneten Stahlhülsen 29, 30 die im Bereich
ihrer Stirnseiten durch dichte Schweißungen 31 miteinander verbunden sind. Zwischen den beiden Hülsen entsteht in derr
nicht verschweißten Bereich ein sehr dünner Ringraum 33, der an ein Hydraulikölventi1 34 angeschlossen ist. Auf jede
Messerwelle 14, 15 wird ein solches elastisches Element 27 geschoben, und je ein Zahnrad 24, 25 sitzt auf dem Außen-
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durchmesser der äußeren Hülse 30. Die Passungen zwischen dem I
elastischen Element und den dadurch zu verbindenden Teilen \
14, 24 sind gering, jedoch in der Größenordnung, in der <
Radialelastizität gewünscht wird. Nach erfolgter axialer
Einstellung der Zahnräder gegeneinander wird über das
500 und &Iacgr;000 Bär liegen kann. Dadurch dehnen sich die beiden f|
jeweils auf ihrer Welle 14, 15 spielfrei fest. «
Das elastische Element ist infolge der unmittelbaren Verbindung
der Hülsen 29, 30 an ihrem ganzen Umfang durch die Schweißung 31, 32 in Drehrichtung praktisch unelastisch und
drehsteif. In radialer Richtung ist es jedoch elastisch, wenn auch mit sehr hoher Federsteifigkeit, die vorzugsweise
über 1.000.000 N/mm liegt. Die leicht aufgeblähten Hülsen
lassen innerhalb des Betrages, um den sie aufgebläht wurden, nach Art einer Balgfeder eine radiale Bewegung der Außenhülse
gegenüber der Messerwelle 14 zu, das in dem Ringraum enthaltene Hydrauliköl 33 verhält sich dabei jedoch federneutral,
weil es in dem Raum von einer Seite zur anderen strömen kann. Die Federung ist also möglich, ohne daß die
Drehsteifigkeit oder die Spannwirkung des Elementes 27 in irgendeiner Weise beeinträchtigt wird. Somit ist es möglich,
eine Vorspannung zwischen den Zahnrädern über den gesamten Umfang sicherzustellen.
Aus Fig. 1 ist zu erkennen, daß die obere Messerwelle 14 von
zwei Elektromotoren 40 angetrieben wird, die gleichachsig mit ihr zu beiden Seiten angeordnet sind und jeweils über
eine Metallbalgkupplung 41 direkt und ohne Zwischenschaltung
irgendwelcher Getriebeelemente mit ihr verbunden sind.
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Die Metal 1 balgkuppl ung 41 besitzt einen zwischen zwei jeweils
auf Motor- und Messerwelle befestigten Flanschen angeordneten Metal 1-WeIlenbalg, der bei sehr hoher Drehsteifigkeit
geringfügige Fluchtungsfehler etc. ausgleichen
kann. Auch dies trägt dazu bei, daß im Antriebszug kein freies oder elastisches Spiel auftreten kann.
Die Elektromotoren sind Spezialgleichstrommotoren, die von
einer elektronischen Steuereinrichtung 42 in Abhängigkeit
von verschiedenen Daten diskontinuierlich angetrieben werden.
Zu den Einstel1 daten für das Steuergerät 42 gehört der
Ausgang eines auf der unteren Messerwelle 15 angeordneten Inkrementalgebers 43, sowie Daten über die Geschwindigkeit
der zulaufenden Materialbahn 20 und die gewünschte Formatlänge. In Abhängigkeit von diesen Daten werden die beiden
Motoren 40 so gesteuert, daß sie beispielsweise vom Stillstand
in ca. 20 Millisekunden auf ihre volle Drehzahl in der
Größenordnung von 500 U/min, die der jeweiligen Materialbahngeschwindigkeit
entspricht, beschleunigt, während der gesamten Länge des Schneidvorganges auf dieser konstanten
Geschwindigkeit gehalten und danach in ebenfalls wenigen Millisekunden wieder auf Stillstand abgebremst werden. Die
Bremsung erfolgt über den Motor elektrisch, und es erfolgt eine Rückspeisung der Bremsenergie ins Netz. Somit steht bei
längeren Formaten der Motor für eine gewisse Zeit still, um dann auf Schnittgeschwindigkeit beschleunigt und danach
wieder verzögert zu werden. Es wäre auch möglich, je nach der gewünschten Formatlänge den Motor auf eine niedrigere
Geschwindigkeit herunterzuregel&eegr; und dann zum Schnittvorgang
wieder auf die volle Geschwindigkeit hochzubeschleunigen.
Für kleinere Formate kann der Motor nach der Schnittgeschwindigkeit
auf höhere Geschwindigkeiten als die der Schnitt-Synchron-Geschwindigkeit hochbeschleunigt werden, um
die Messerwelle mit erhöhter Geschwindigkeit zu drehen und
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den Schnitt durchzuführen, bevor die Bahn sich um das sog.
Synchronformat, das dem FIugkreisumfang der Messer 18 entspricht,
weiterbewegt hat« Diesen Arbeitszyklus kann der
Motor mehrfach, beispielsweise 5 bis 8 mal in der Sekunde,
ausführen. Es ist einzusehen, daß dabei infolge der extrem hohen Beschleunigungen und Verzögerungen nicht nur die
mechanischen Kräfte groß sind, sondern auch Schwingungen entstehen. Ferner werden durch den Reg!ungsvorgang der
Elektromotoren auch von der elektrischen Seite her Schwingungen erzeugt, die auf alle Bauteile einwirken und einö
extreme Spielfreiheit erfordern. Dies ist mit dem Zahntrieb nach der Erfindung möglich.
Es hat sich erstaunlicherweise gezeigt, daß die Anordnung
des die elektronische Steuerung wesentlich beeinflussenden
inkrementalgebers 43 auf der unteren, nur mittelbar angetriebenen
Messerwelle bessere Ergebnisse in Bezug auf Schwingungsfreiheit des Antriebes erzielen läßt, als die
direkte Anbringung an der Motorwelle. Dies widerspricht an
sich der Lehrmeinung, den Regelabgriff so direkt wie möglich vorzunehmen. Auf der unteren Motorwelle müßte man an sich
die höchste Schwingungsanregung und damit die Gefahr einer Rückkopplung auf die Steuerung befürchten. Trotzdem ergab
sich damit ein schwingungsfreieres Arbeiten des Gesamtsystems.
Die Anordnung zweier Motoren ermöglicht es, die gesamte notwendige Antriebsleistung im Vergleich zum Trägheitsmoment
der Gesamteinheit Motoren/Messerwellen zu optimieren.
Das Trägheitsmoment eines einzelnen Motors mit doppelter Antriebsleistung wäre größer. Der spielfreie
Zahntrieb 21, 22 wäre auch dann von Vorteil, wenn beispielsweise je einer der Motoren auf jede der Messerwellen einwirkt.
In diesem Falle würde der Zahntrieb nur noch eine Synchronisationsfunktion übernehmen und nicht, wie bei dem
dargestellten Beispiel, auch die untere Messerwelle antrei -
&igr; &Igr; I
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ben. Die Anordnung von zwei Motoren sowie von zwei Zahntrieben
auf beiden Seiten der Messerwellen schafft völlig symtiie'·
trische Verhältnisse und vermeidet damit auch torsionsbedingte Störungen.
Claims (12)
1. Querschneider für mit hoher Schnittgüte zu schneidende
Bahnmaterialien, insbesondere Papier, mit zwei Messerwellen
(14, 15) und mindestens je einem am Umfang der Messerwelle angeordneten Messer (18) und mit einem
Antrieb (40) für die Messerwellen (14, 15), dadurch
gekennzeichnet^ daß mit einer Messerwelle (14, 15)
wenigstens ein Elektromotor (40) mit extrem kurzer Anlauf- und elektrisch bewirkter Abbremszeit ohne
Zwischengetriebe gleichachsig verbunden ist, dessen Anlauf und Abbremsung zum Schneiden von Formaten, die
von dem durch den wirksamen Umfang der Messerwellen (14, 15) bestimmten Synchronformat abweichen, von einer
elektronischen Steuereinrichtung gesteuert ist, die
Signale zur Beschleunigung bzw Abbremsung der Messerwe
Ilen innerhalb eines Bruchteils einer Umdrehung, ggf.
mehrfach je Sekunde, zwischen Schnittgeschwindigkeit und Stillstand bzw. einer anderen Geschwindigkeit
abgibt und daß jeder Motor über eine drehsteife, aber
• a · ·
im übrigen flexible Kupplung (41) direkt an eine Messerwelle (14) angekuppelt ist.
2. Querschneider nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung (41) eine Metallbalgkupplung ist.
3. Querschneider nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die elektrische Steuereinrichtung (42) an
einen Inkrementalgeber (43) angeschlossen ist, der an
derjenigen der beiden Messerwellen (15) angebracht ist,
die nicht mit einem Elektromotor (40) direkt verbunden i st.
4. Querschneider nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß zwei Elektromotoren (40)
vorzugsweise mit einer Messerwelle (14) verbunden sind und/oder ein insbesondere spielfreier Zahnradtrieb (21,
22) auf jeder Seite der beiden Messerwellen (14, 15) vorgesehen ist.
5. Querschneider, insbesondere nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die miteinander
zusammenwirkenden Zahnräder (24, 25) eines die beiden Messerwellen (14, 15) miteinander synchronisierenden
Zahnradtriebes (21, 22) unter Vorspannung im Zahneingriff sind und daß zwischen wenigstens einem der
Zahnräder (24, 25) und einer Messerwelle (14, 15) ein elastisches Element (27) angeordnet ist.
6. Querschneider nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß das elastische Element (27) eine in radialer Rieh-
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tung wirkende Elastizität hat.
7. Querschneider nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet,
daß das elastische Element (27) in Drehrichtung eine im wesentlichen starre Verbindung zwischen
Messerwelle (14, 15) und Zahnrad (24, 25) schafft.
8. Querschneider nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß beide Zahnräder (24, 25)
eines Zahnradtriebes (21, 22) mit elastischen Elementen (27) versehen sind.
9. Querschneider nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß radiale Bewegungen eines Zahnrades (24, 25) gegenüber den zugehörigen Messerwellen
(14, 15) bei deren Drehung im Bereich von hundertstel Millimetern liegen.
10. Querschneider nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das elastische Element (27) zugleich Spannelement für die Zahnräder (24, 25) auf
den zugehörigen Messerwellen (21, 22) ist.
11. Querschneider nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das zwischen Messerwelle (14, 15) und Zahnrad (24, 25) angeordnete elastische
Element (27) aus zwei im Bereich ihrer Stirnseiten miteinander dicht verbundenen konzentrischen Hülsen
(29, 30) besteht, die zwischen sich einen mit unter hohem Druck befindliche Hydraulikflüssigkeit zu füllenden
Ringraum (33) bilden, wobei die Hülsen (29, 30) unter dem Druck der Hydraulikflüssigkeit zur Spannung
des Zahnrades (24, 25) auf der zugehörigen Messerwelle (14, 15) dehnbar sind.
«· e
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12. Querschneider nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die parallelachsig angeordneten
Zahnretier (24* 25) eines Zahnradtriebes (21, 22)
im Eingriffsbereich eine konische Form haben und durch axiale Verschiebung der Zahnräder (24, 25) zueinander
in ihrer Vorspannung eingestellt sind, wobei vorzugsweise die Zahnräder (24, 25) über die axiale Länge
ihres Eingriffsbereiches einen in seinem Durchmesser
gleichbleibenden, d.h. auf einem Zylindermantel liegenden
Teilkreis (26) haben, während die konische Form der Zähnräder (24, 25) durch radiale Zahnprofi 1 verschiebung
erzeugt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8703368U DE8703368U1 (de) | 1986-03-12 | 1987-03-06 | Querschneider für Bahnmaterialien |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3608111A DE3608111C1 (de) | 1986-03-12 | 1986-03-12 | Querschneider fuer Bahnmaterialien |
| DE8703368U DE8703368U1 (de) | 1986-03-12 | 1987-03-06 | Querschneider für Bahnmaterialien |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8703368U1 true DE8703368U1 (de) | 1987-04-30 |
Family
ID=25841842
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8703368U Expired DE8703368U1 (de) | 1986-03-12 | 1987-03-06 | Querschneider für Bahnmaterialien |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8703368U1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0362761A3 (de) * | 1988-10-05 | 1991-11-21 | SYSTEL INTERNATIONAL S.p.A. | Elektromechanisches Gerät mit intermittierendem Betrieb, insbesondere für photographische Schneider |
| EP0990478A1 (de) * | 1998-09-29 | 2000-04-05 | Danieli & C. Officine Meccaniche SpA | Continuierlich rotierende Schere |
-
1987
- 1987-03-06 DE DE8703368U patent/DE8703368U1/de not_active Expired
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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