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DE8702508U1 - Stapelbare Henkeltasse - Google Patents

Stapelbare Henkeltasse

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Publication number
DE8702508U1
DE8702508U1 DE8702508U DE8702508U DE8702508U1 DE 8702508 U1 DE8702508 U1 DE 8702508U1 DE 8702508 U DE8702508 U DE 8702508U DE 8702508 U DE8702508 U DE 8702508U DE 8702508 U1 DE8702508 U1 DE 8702508U1
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DE
Germany
Prior art keywords
stack support
support surface
cup
side wall
stack
Prior art date
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Expired
Application number
DE8702508U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Alder Helmut Dipl-Ing 8023 Pullach De
Original Assignee
Alder Helmut Dipl-Ing 8023 Pullach De
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Alder Helmut Dipl-Ing 8023 Pullach De filed Critical Alder Helmut Dipl-Ing 8023 Pullach De
Priority to DE8702508U priority Critical patent/DE8702508U1/de
Publication of DE8702508U1 publication Critical patent/DE8702508U1/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47GHOUSEHOLD OR TABLE EQUIPMENT
    • A47G19/00Table service
    • A47G19/22Drinking vessels or saucers used for table service
    • A47G19/23Drinking vessels or saucers used for table service of stackable type

Landscapes

  • Table Devices Or Equipment (AREA)

Description

Die Neuerung bezieht sich auf eine stapelbare Henkeltasse der im Oberbegriff von Anspruch 1 erläuterten Art.
Eine derartige Henkeltasse ist aus dem DE-GM 69 16 822 bekannt. Bei der bekannten Henkeltasse ist die erste Stapelstützfläche an einem Anschlagteil angeordnet, das von der Seitenwandung der Tasse nach außen vorspringt. Dieser nach außen vorspringende Anschlagteil ist so breit, daß er von oben her auf den oberen Tassenrand einer im Stapel darunter liegenden Henkeltasse aufgelegt werden kann. Dazu ist es jedoch erforderlich, daß die erste Stapeüsttitzflache am unteren Rand des Anschlagteiles im wesentlichen waagerecht verläuft oder zumindest eine waagerechte Komponente aufweist. Der Außendurchmesser der Tasse im Bereich des Anschlagteiles soll bevorzugt gleich dem Aussendurchmesser der Tasse im Bereich des oberen Randes sein, so daß sich eine im wesentli-
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cheri glatte Außenfläche des Stapels ergibt. Tassen aus keramischen Werkstoffen, insbesondere wenn sie aus verschiedenen Bränden stammen, weisen jedoch unweigerlich Maßtoleranzen auf. Gerät beispielsweise der Durchmesser einer im Stapel oberen Tasse im Bereich unterhalb des Anschlagteils zu groß, so liegt nicht mehr der Anschlagteil mit seiner ersten, waagrecht verlaufenden Stapelstützfläche auf dem oberen Tassenrand der im Stapel unteren Tasse auf, sondern die obere Tasse wird sich mit irgend einem Bereich ihrer Seitenwandung gegen die Innenfläche der unteren Tasse anlegen. Dies führt jedoch unweigerlich dazu, daß sich beide Tassen unter der Wirkung des Stapeldrucks verklemmen. Gerät der Durchmesser am oberen Tassenrand einer im Stapel unteren Tasse um eine einfache Breite des Anschlagteiles zu groß, so kippt die obere Tasse in das Innere der unteren Tasse hinein und der Stapel fällt. Darüber hinaus muß sowohl das Anschlagteil als auch der obere Tassenrand mit mindestens der vollen Wandstärke der gesamten Tasse ausgebildet sein, wobei insbesondere eine Verjüngung des Tassenrandes, die das Trinken leichter und angenehmer macht, nicht möglich ist.
Der Neuerung liegt somit die Aufgabe zugrunde, eine stapelbare Henkeltasse aus keramischem Material oder Glas derart auszubilden, daß ein Verklemmen der Tassen im Stapel auch bei größeren Maßtoleranzen verhindert .wird.
Die Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
Durch die Kombination der an der Innenseite der Tasse mit Abstand unterhalb des Tassenrandes angeordneten, schräg
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nach oben außen verlaufenden zweiten Stapelstützfläche und die zweckmäßig gewählten Abmessungen der Außen- bzw. Innenkontur wird erreicht, daß sich die im Stapel obere Tasse selbst zentriert, so daß für eventuelle Maßtoleranzen die doppelte Breite der Stapelstützfläche zur Verfügung steht. Da die erste Stapelstützfläche nicht mehr auf dem oberen Tassenrand aufliegen muß, sondern irgendwo im Inneren der lasse in Anlage an die zweite Stapelstützfläche kommt, ergibt sich eine wesentlich größere Variationsbreite für das Tassendesign, ohne daß die Stapelhöhe unwirtschaftlich er^ höht bzw. der Stapel instabil wird, weil die Tassen nicht weit genug ineinander hineinragen. Durch die Anordnung der zweiten Stapelstützfläche im Abstand vom oberen Tassenrand, wird dieser entlastet, so daß er in üblicher Weise verjüngt
■ werden kann. Die im Anschluß an die jeweiligen Stapelstütz- ; flächen divergierenden Konturen der Tasse und die Bemessung der Konturen am Tassenrand und an derjenigen Stelle, die sich im Stapel dem Tassenrand gegenüber befindet, sichern auf
> einfache Weise, daß die Tassen in jedem Falle, also auch bei
■ Maßabweichungen, nur über ihre Stapelstützflächen miteinan- \ der in Berührung stehen. Es hat sich außerdem herausge-
stellt, daß geneigt verlaufende Stapelstützflächen keine Probleme beim Brand aufweisen. Auch die Reinigung der Henkeltassen in einer Geschirrspülmaschine wird durch die neuerungsgemäßen Stapelstützflächen nicht erschwert. Darüber hinaus kann das Getränk sanft und ohne zu verwirbeln ausfliessen.
Durch die Ausgestaltung nach Anspruch 2 kann eine äußerst geringe Stapelhöhe erreicht werden.
Alternativ dazu ist jedoch die Ausgestaltung nach Anspruch problemlos und sicher.
Durch die Ausgestaltung nach Anspruch U wird eine gute Auflage der Tassen im Stapel erreicht.
Durch die Ausgestaltungen nach den Ansprüchen 5 oder 6 wird die Fähigkeit zur Selbstzentrierung der Tassen innerhalb des Stapels weiter verbessert.
Die Ansprüche 7 bis 11 beschreiben Ausführungsformen, die es gestatten, die Neuerung an verschiedene Tassenarten anzupassen.
Durch die Ausgestaltung nach Anspruch 12 wird weiterhin sichergestellt, daß auch bei größeren Maßabweichungen die Tassen im Stapel nicht aneinander anliegen.
Der Anspruch 13 beschreibt den Bereich und den bevorzugten V/ert für den Neigungswinkel der Stapelstützfläche.
Die neuerungsgemäße Ausgestaltung ist besonders in einer Tasse mit rundem Querschnitt nach Anspruch 14 einzusetzen.
Ausführungsbeispiele der Neuerung werden nachfolgend anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel einer neuerungsgemässen Henkeltasse,
Fig. 2 die Henkeltasse nach Fig. 1 im Stapel,
Fig. 3 ein weiteres Ausführungsbeispiel einer neuerungsgemäßen Henkeltasse,
Fig. 1J die Henkeltässe nach Fig. 3 im Stapel,
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Fig. 5 ein weiteres Ausführungsbeispiel einer neuerungsgemäßen Henkeltasse,
Fig. 6 die Henkeltasse nach Fig. 5 im Stapel,
Fig. 7 ein weiteres Ausführungsbeispiel einer neuerungsgemäßen Henkeltasse,
Fig. 8 die Henkeltasse nach Fig. 7 im Stapel.
In Fig. 1 ist eine Tasse 1 aus keramischem Werkstoff, wie beispielsweise Porzellan oder Steingut, ersichtlich, die einen im wesentlichen kreisförmigen Querschnitt mit einer Seitenwandung 2, einem Boden 3 und einem Henkel 4 aufweist. An ihrer Außenseite weist die Henkeltasse 1 am übergang zwischen der Seitenwandung 2 und dem Boden 3 eine erste Stapelstützfläche 5 auf. Die Stapelstützfläche 5 verläuft ringförmig um den gesamten Umfang der Tasse 1. Die Stapelstützfläche 5 ist unter einem Winkel ( 0^ ) zwischen 30 und 60°, bevorzugt H5 ° schräg zur Mittellinie der Henkeltasse 1 nach oben außen geneigt. Die Breite der Stapelstützfläche 5 wird zweckmäßigerweise auf die Wandstärke der Henkeltasse 1 an dieser Stelle abgestimmt. In der Nähe des Bodens 3 an der In- | nenseite der Seitenwandung 2 ist im Abstand h oberhalb der ersten Stapelstützfläche 5 eine zweite Stapelstützfläche vorgesehen, die ebenfalls ringförmig um den gesamten Innenumfang der Seitenwandung 2 an dieser Stelle verläuft. Die zweite Stapelstützfläche 6 ist gleichbreit bzw. etwas breiter als die Stapelstützfläche 5. Die zweite Stapelstützfläche 6 erstreckt sich im gleichen Winkel ( °° ) wie die erste Stapelstützfläche 5 von der Mittellinie der Henkeltasse 1 schräg nach oben außen. Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist
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der mittlere Abstand r~ der ersten Stapelstützfläche 5 vcn der Mittellinie der Henkeltasse 1 gleich dem mittleren Abstand rg der zweiten Stapelstützfläche 6 von der Mittellinie der Tasse 1. Der Außendurchmesser d der Seitenwandung 2 oberhalb der ersten Stapelstützfläche 5 vergrößert sich mit wachsendem Abstand von der ersten Stapelstützfläche 5 leicht. Der Innendurchmesser d^^ der Seitenwandung 2 oberhalb der zweiten Stapelstützfläche 6 vergrößert sich mit wachsendem Abstand zur Stapelstützfläche 6 in größerem Maße als der Außendurchmesser d oberhalb der ersten Stapelstützfläche 5.
3.
Der Innendurchmesser d am oberen Tassenrand ist größer als der Außendurchmesser d. in einem Abstand unterhalb des oberen Tassenrandes, der dem Abstand h zwischen den Stapelstützflächen 5 und 6 entspricht. Die Differenz zwischen diesen beiden Durchmessern beträgt etwa eine volle Materialstärke der Seitenwanduns· 2.
In Fig. 2 ist die stapelbare Henkeltasse 1 mit einer zweiten, identisch ausgebildeten, stapelbaren Henkeltasse 1; zu einem Stapel zusammengesetzt, wobei die Bestandteile der zweiten Henkeltasse 1· die gleichen Bezugszeichen, ergänzt durch einen Hochstrich, tragen. Die Tasse 1 steht mit ihrer ersten Stapelstützfläche 5 auf der'zweiten ,Stapelstützfläche 61 der Tasse 1' auf. Durch den schrägen Verlauf der Stapelstützflächen zentriert sich die obsre Tasse 1 selbsttätig in der unteren Tasse 1f. Oberhalb der Stapelstützflächen 5 und 6· entfernen sich die beiden Seitenwandungen 2 und 21 voneinander. Zwar können sich die Seitenwandungen in ihrem weiteren Verlauf wieder einander annähern, dürfen sich jedoch nirgends berühren. Auf jeden Fall verbleibt jedoch durch den Unterschied zwischen den Durchmessern d und d. zwischen dem obe-<
ren Tassenrand der unteren Tasse 1· und der Seitenwandung 2 der oberen Tasse 1 ein allseitiger Zwischenraum, der im Idealfall etwa der halben Materialdicke entspricht. Auf diese Weise können auch zwei Tassen mit innerhalb der üblichen Maßtoleranzen bei verschiedenen Bränden liegenden, unterschiedlichen Abmessungen gestapelt werden. Auf diese Weise wird sichergestellt, daß sich die obere Tasse 1 nicht im Inneren der unteren Tasse verklemmen kann. Di&ngr;se Verklemmung ist auch ausgeschlossen, wenn die Tasse an ihrem Henkel 4 ergriffen und vom Stapel abgehoben wird, was automatisch ein mehr oder weniger starkes Verkanten der oberen Tasse 1 zur Folge hat.
Zweckmäßigerweise wird eine zu den Henkeltassen 1 und 1f passende Untertasse 7 mit einer Vertiefung 9 zum Aufnehmen des Bodens 3 der jeweils zugeordneten Henkeltasse 1 vorgesehen.
In den Figuren 3 und 4 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel einer neuerungsgemäßen Henkeltasse 10 ersichtlich. Die Henkeltasse 10 weist in bereits beschriebener Weise eine Seitenwandung 11, einen Boden 12 und einen Henkel 13 auf. Vom Boden 12 stehen nach unten mindestens drei mit gleichem Abstand verteilt angeordnete Füßchen 14 vor. Jedes der Füßchen 14 trägt eine erste Stapelstützfläche 15. Die Stapelstützflächen 15 sind nach außen gewölbt und derart angeordnet, daß eine im Winkel ( °° ) zur Mittellinie nach oben außen geneigte Tangente angelegt werden kann. Der Winkel (**= ) liegt, ebenso wie im ersten Ausführungsbeispiel, in einem Bereich zwischen 30 bis 60 ° , bevorzugt bei 45°. Im Abstand h oberhalb der ersten Stapelstützflächen 15 ist im Inneren der
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Tasse 10 an der Seitenwandung eine zweite, ringförmig um den inneren Umfang verlaufende StapelstUtzfläohe 16 vorgesehen. Die zweite Stapelstützfläche 16 ist wiederum im Winkel (°°) zur Mittellinie geneigt. In diesem Ausführungsbeispiel ist der mittlere Abstand r1(- der ersten Stapelstützflächen 15 von der Mittellinie kleiner als der mittlere Abstand rlfi der Stapelstützfläche 16 von der Mittellinie. Die Differenz zwischen den beiden Abständen r15 und r., beträgt jedoch weniger als die halbe Breite der Stapelstützflächen, so daß, wie Figur 4 zeigt, die Henkeltasse 10 mit einer identisch ausgebildeten Henkeltasse 10' zu einem Stapel zusammengesetzt werden kann. Die Maßverhältnisse zwischen der Außenkontur, d.h. den Außendurchmesser d , und der Innenkontur, d.h. dem Innendurchmesser d., und die Durchmesserverhältnisse am oberen Tassenrand bzw. im Abstand h darunter, sind wiederum so ausgestaltet, wie bereits anhand des Ausführungsbeispieles nach den Figuren 1 und 2 beschrieben. Damit wird auch die Tasse 10 nur mit ihren ersten Stapelstützflächen 15 auf der zweiten Stapelstützflache 16 einer darunter liegenden Henkeltasse 10· aufstehen, wobei sich die nach außen gekrümmten Stapelstützflächen 15 nur punktförmig auf der ringförmigen Stapelstützfläche 16' abstützen.
Es ist wiederum eine Untertasse 17 mit einer Vertiefung 19 zur Aufnahme der Füßchen 11J der zugeordneten Henkeltasse vorgesehen.
Aus den Figuren 5 und 6 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel einer neuerungsgemäßen Henkeltasse 20 ersichtlich. Auch die Henkeltasse 20 weist eine Seitenwandung 21 mit kreisförmigem
Querschnitt, einen Boden 22 mit Standfüßchen und einen Henkel 23 auf* An der Seitenwandung 21 sind gleichmäßig um den Außenumfang Verteilt mindestens drei Noppen 24 angeformt, die jeweils eine Stapelstützfläche 25 tragen. Jede Stapelstützfläche 25 folgt, wie gezeichnet, dem Konturenverlauf der Seitenwändung 21, ist jedoch wiederum um den Winkel °&agr; zur Mittellinie geneigt. Im Abstand h oberhalb der ersten Stapelstützflächen 25 ist an der Innenseite der Seitenwandung 21 die zweite Stapelstützfläche 26 angeordnet. Auch die zweite Stapelstützfläche 26 ist unter dem Winkel geneigt und in die Innenkontur der Seitenwandung 21 einbezogen. Der Außendurehmesser d bleibt oberhalb der ersten ° ao
Stapelstützflächen im wesentlichen konstant, während sich der Innendurchmesser d. oberhalb der zweiten Stapelstützfläche 26 zunehmend erweitert. Der Außendurchmesser d
au unterhalb der ersten Stapelstützflächen 25 verringert sich i stärker als der Innendurchmesser d. unterhalb der zweiten Stapelstützfläche 26. Auf diese Weise entfernen sich die j Seitenwandungen 21 und 21', wie Fig. 6 zeigt, beidseitig der aufeinander aufliegenden Stapelstützflächen 25 und 26' im Stapel. Die mittleren Abstände T^. und v~r zur Mittellini-s sind im wesentlichen gleich. Auch die Maßverhältnisse am Tassenrand bzw. im Abstand h darunter entsprechen den bereits anhand der vorangegangenen Ausführungsbeispiele beschriebenen Maßverhältnisse. Die zweite Stapelstützfläche 26 erstreckt sich ringförmig um den Innenumfang der Seitenwandung 21.
Die erste Stapelstützfläche 25 kann sich jedoch ebenfalls ringförmig um den Außenumfang der Tasse 20 erstrecken, wobei die Neigung um den Winkel oc· in bereits beschriebener Weise in den Konturenverlauf der Seitenwandung integriert sein
kann. Dadurch fallen die Stapelstützflächen an den Seiten-Wandungen weniger störend auf.
Es ist wiederum eine Untertasse 27 vorgesehen, die in üblicher Weise mit einer mittigen Auflagevertiefung 28 für die Füßchen der Henkeltasse 20 versehen ist*
In den Figuren 7 und 8 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel einer neuerungsgemäßen Henkeltasse 30 ersichtlich, die einen kreisförmigen Querschnitt mit einer ·. Seitenwandung 31, einen Boden 32, einen vom Boden vorstehenden Standring 33 Und einen Henkel 34 aufweist. An der Außenseite der Seitenwandung ist eine ringförmig um die Seitenwandung 31 herumlaufende, erste Stapelstützfläche 35 vorgesehen, die ebenso wie im Ausführungsbeispiel nach Figur 5 in die Kontur der Seitenwandung 31 integriert ist und den Winkelte zur Mittellinie aufweist. Die zweite Stapelstützfläche 36 ist an der Innenseite der Seitenwandung 31 mit einem nur geringen Abstand zum oberen Tassenrand angeordnet und leitet in eine das Trinken erleichternde Verjüngung des Tassenrandes über. Der Abstand r-,c der ersten Stapelstützfläche 35 von der Mittellinie ist gleich dem Abstand r^g der zweiten Stapelstützfläche 36. Auch die Außenkontur ober- und unterhalb der ersten Stapelstützfläche ist in Bezug auf die Innenkontur ober- bzw. unterhalb der ersten Stapelstützfläche, sowie die Verhältnisse am oberen Tassenrand jeder sich in einem Stapel befindenden Tasse sind so ausgebildet, wie bereits anhand der vorangegangenen Ausführungsbeispiele beschrieben. Wie Figur 8 zeigt, steht die Henkeltasse 30 in einer im Stapel darunter liegenden Henkeltasse 30f nur mit ihrer ersten Stapelstützfläche 35 auf der zweiten Stapelstützfläche 36' der unteren Tasse auf, wobei sich die Seitenwandun-
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gen 31 und 31· bzw, die Böden 32 bzw. 32' an keiner anderen Stelle berühren und der obere Tassenrand der unteren Tasse 30· zur Seitenwandung 31 der oberen Tasse 30 einen allseitigen Abstand aufweist, der etwa der halben mittleren Mafcerialdicke entspricht.
Die beschriebenen und gezeichneten Ausführungsbeispiele können z.B. dadurch abgewandelt werden, daß Einzelheiten der Ausgestaltung innerhalb der einzelnen Figuren ausgetauscht werden können. So ist es möglich, alle Ausführungsbeispiele mit ersten und zweiten Stapelstützflächen zu versehen, die einen unterschiedlichen Abstand zur Mittelachse aufweisen. Es ist weiterhin möglich, die zweite Stapelstützfläche näher zur Mittellinie anzuordnen als die erste Stapelstützfläche. Auch die zweite Stapelstützfläche kann aus der Seitenwandung herausgewölbt sein und entweder mit einer geradlinig verlaufenden oder ebenfalls gewölbten ersten Stapelstützfläche zusammenwirken. Auch die zweite Stapelstützfläche kann in mindestens drei Flächenbereiche bzw. drei punktförmige Auflagen aufgelöst werden. Schließlich können die ersten und zweiten Stapelstützflächen an jeder anderen Stelle zwischen dem Boden und unterhalb des Tassenrandes angeordnet sein. Obwohl runde Tassen bevorzugt sind, ist die neuerungsgemäße Ausgestaltung jedoch auch ohne weiteres bei Trinkgefäßen mit anderen Querschnitten einzusetzen, wobei die Konturen dann durch Breiten, Längen oder Diagonalen definiert werden.

Claims (14)

Schutzansprüche
1. Stapelbare Henkeltasse aus keramischem Material oder Glas, mit einer Seitenwandung, einem oberen Tassenrand und einem Boden, und mit mindestens einer ersten und einer zweiten Stapelstützfläche, wobei die erste Stapelstützflach? an der Außenseite der Seitenwandung angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Stapelstützfläche (6, 16, 26, 36) an der Innenseite der Henkeltasse (1, 10, 20, 30) mit Abstand unterhalb des Tassenrandes angeordnet ist und unter einem Winkel («x=) zur Mittellinie schräg nach oben außen verläuft, daß die Innenkontur (d.) der Seitenwandung (2, 11, 21, 31) anschließend an die zweite Stapelstützfläche (6, 16, 26, 36) und die Außenkontur (d )
der Seitenwandung (2, 11, 21, 31) anschließend an die erste Stapelstützfläuhe (5, 15, 25, 35) divergierend verlaufen, und daß die Innenkontur (d ) am oberen Tassenrand um etwa die mittlere Dicke der Seitenwandung (2, 11, 21, 31) größer ist als die Außenkontur (d. ) in einem einem Abstand h zwischen den Stapelstützflächen (5, 15, 25, 35 bzw. 6, 16, 26, 36) entsprechenden Abstand vom Tassenrand·
2. Henkeltasse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Stapelstützfläche (16) am Übergang der Seitenwandung (11) zum Boden (13) angeordnet ist.
3. Henkeltasse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Stapelstützfläche (6, 26, 36) an der Seitenwandung (2, 21, 31) zwischen dem Boden (3* 22,
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32) und dem Tassenrand angeordnet ist.
4. Henkeltasse nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß sich die zweite Stapelstützfläche (6, 16, 26, 36) im wesentlichen ringförmig um die Innenkontur erstreckt.
5. Henkeltasse nach einem der Ansprüche 1 bis 4 dadurch gekennzeichnet, daß die erste Stapelstützfläche (5, 15, 25, 35) unter dem gleichen Winkel (0^) zur Mittellinie geneigt ist, wie die zweite Stapelstützfläche (6, 16, 26, 36).
6. Henkeltasse nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Stapelstützfläche (5, 15, 25, 35) nach außen gekrümmt verläuft und eine unter dem Winkel 0^ zur Mittellinie geneigte Tangente aufweist.
7. Henkeltasse nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß sich die erste Stapelstützfläche (5, 15, 25, 35) im wesentlichen ringförmig um die Außenkontur erstreckt.
8. Henkeltasse nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß mindesten? drei erste
Stapelstützflächen (15, 25) vorgesehen sind.
9. Henkeltasse nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Stapelstützfläche (5, 15) am Boden (3) oder einer vom Boden vorstehenden Fußanordnung (14) vorgesehen ist.
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10 . Henkeltasse nach Anspruch 8, dadurch g e k e &eegr; &eegr; zeichnet, daß die ersten Stapelstützflächen (15) an vom Boden (12) vorstehenden Füßchen (14) angeordnet sind.
11. Henkeltässe nach Anspruch 8, dadurch g e k e &eegr; &eegr; zeiohnet, daß die ersten Stapelstützflächen (25) an Moppen (24) angeordnet sind, die von der Außenkontur der Seitenwandung (21) vorstehen.
12. Henkeltasse nach einem .der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der mittlere Abstand der ersten Stapelstützfläche (5, 15, 25, 35) um weniger als die Breite der zweiten Stapelstützfläche (6, 16, 26, 36) kleiner ist, als der mittlere Abstand der zweiten Stapelstützfläche (6, 16, 26, 36) zur Mittellinie.
13- Henkeltasse nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkel (<*=>) zwischen 30 und 60°, bevorzugt 45°, beträgt.
14. Henkeltasse nach einem der Ansprüche 1 bis 13, daddur.ch gekennzeichnet, daß die Seitenwandung (2, 11, 21, 31) einen im wesentlichen kreisförmigen Querschnitt aufweist.
DE8702508U 1987-02-18 1987-02-18 Stapelbare Henkeltasse Expired DE8702508U1 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0297165A1 (de) * 1987-07-03 1989-01-04 Societe Des Produits Nestle S.A. Trinkgefäss, insbesondere für Espresso
DE4103436A1 (de) * 1991-02-05 1992-08-13 Alder Helmut Dipl Ing Stapelbares gefaess, insbesondere tasse oder becher

Cited By (3)

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