DE8701668U1 - Lasergerät für medizinische Anwendungen - Google Patents
Lasergerät für medizinische AnwendungenInfo
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- A61B18/00—Surgical instruments, devices or methods for transferring non-mechanical forms of energy to or from the body
- A61B18/18—Surgical instruments, devices or methods for transferring non-mechanical forms of energy to or from the body by applying electromagnetic radiation, e.g. microwaves
- A61B18/20—Surgical instruments, devices or methods for transferring non-mechanical forms of energy to or from the body by applying electromagnetic radiation, e.g. microwaves using laser
- A61B18/22—Surgical instruments, devices or methods for transferring non-mechanical forms of energy to or from the body by applying electromagnetic radiation, e.g. microwaves using laser the beam being directed along or through a flexible conduit, e.g. an optical fibre; Couplings or hand-pieces therefor
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Description
HOEGER, STELLRECHT & PARTNER
PATENTANWÄLTE UHLANDSTRASSE Hc-D 7OOC1 .STUTTGART 1
A 47 282 u Anm. : AESCULAP-WERKE AG
12. Januar 1987 vormals Jetter & Scheerer
U ~ 220 7200 Tuttlingen
LASERGERÄT FÜR MEDIZINISCHE ANWENDUNGEN
Die Neuerung betrifft ein Lasergerät für medizinische Anwendungen mit einem Steckanschluß, an den über einen
Steckverbinder als Lichtleiter wirkende Glasfasern anschließbar sind, und mit einer Dekaiiereinrichtung im
Lasergerät zur Erkennung unterschiedlicher am Steckanschluß angeschlossener Steckverbinder.
An medizinische Lasergeräte können für unterschiedliche
Anwendungen spezielle als Lichtleiter wirkende Glasfasern mit entsprechenden Handstücken angeschlossen
werden. Nach dem Einstecken einer bestimmten Faser in das Lasergerät soll eine elektrische Steuerschaltung
den Fasertyp selbständig erkennen und die erforderlichen Betriebsparameter des Lasergerätes einstellen.
Es ist Aufgabe der Neuerung/ ein gattungsgemäßes Lasergerät
so auszubilden, daß mit einfachsten Mitteln eine Erkennung des jeweils an das Lasergerät angeschlossenen
Fasertyps erfolgt, wobei gleichzeitig sichergestellt ist, daß die Erkennuncsschaltung im .
Lasergerät aus Sicherheitsgründen galvanisch von dem Steckverbinder getrennt ist. Diese Aufgabe wird bei
einem Lasergerät der eingangs beschriebenen Art neuerüngsgemäß dadurch gelöst/ daß im Steckverbinder (iiti
elektrischer Widerstand integriert ist, der bei am Stepkanschlliß angeschlossenem Steckverbinder über
t III · * ·
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zwei elektrische Kontakte in der Steckverbindung mit den beiden Enden einer Sekundärspule eines Transformators einer Detektorschaltung im Läsergerät verbunden
ist, daß die Primärspule mit einem Festwiderstand in
einem Primärstxomkreis der Detektorschaltung in Reihe geschaltet ist und daß !!wischen Primärspule und Festwiderstand
ein Spannungsabgriff vorgesehen ist.
Die Verwendung eines Transformators in der Erkennungsschaltung gewährleistet eine galvanische Trennung des
■Widerstandes im Steckverbinder von der Erkennungsschaltung im Lasergerät.. Mit der beschriebenen Schaltung
ist es möglich, die Größe des Widerstandes im Steckverbinder zu bestimmen, denn dieser zu messende
Widerstand erscheint mit dem Quadrat des Übersetzungsverhältnisses des Transformators multipliziert in Rei^
he zu dem Festwiderstand der Detektorschaltung. Der Spannungsabgriff zwischen dem Transformator und dem
Festwiderstand bestimmt somit die Teilspannung, die beispielsweise über dem Festwiderstand abfällt; diese
Spannung ist abhängig von der Größe des zu messenden Widerstandes im Steckverbinder. Die am Spannungsabgriff
abgenommene Spannung kann entweder über ein Meßgerät angezeigt werden, so daß die Bedienungsperson
die entsprechenden Parameter einstellen kann, die für diesen Steckverbinder erförderlich sind, oder diese
Spannung kann uhmittelbair zur Steuerung einer Steuerschaltung
verwendet werden, die automatisch die zutreffenden Betriebsparameter des Lasergerätes einstellt
.
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Wenn Glasfasern und Handstücke unterschiedlichen Typs eingesetzt werden, ist jedem Typ eine bestimmte Größe
des Widerstands im Steckverbinder zugeordnet, so daß die Schaltung im Lasergerät dessen Betriebsparameter
selbständig an den jeweils verwendeten Fasertyp und Handstückstyp anpaßt.
Es ist besonders vorteilhaft, wenn der Primärspule
des Transformators zur Kompensation der Induktivität des Transformators ein Kondensator parallel geschaltet
ist. Üblicherweise wird die Detektorschaltung mit konstanter Frequenz betrieben. Transformatoren, die in
den Detektorschaltungen verwendet werden können, haben üblicherweise unterschiedliche Induktivitätswerte, die
Streuung kann beispielsweise bei +/- 30 % liegen. Um diese unterschiedlichen Induktivitätswerte auszugleichen,
ist es vorteilhaft, jedem Transformator einen Kondensator mit entsprechender Kapazität parallel zu
schalten, wobei die Kapazität auf die tatsächliche Induktivität des jeweiligen Transformators abgestimmt
ist. Dadurch kann die Schaltung weiterhin bei allen Geräten mit einer konstanten Frequenz betrieben werden,
auch wenn die verwendeten Transformatoren unterschiedliche Induktivitätswerte aufweisen. Es hat sich
weiterhin herausgestellt, daß durch Parallelschaltung
des Kondensators eine wesentliche Verbesserung des Temperaturverhaltens der Detektorschaltung erreicht
werden kann.
Die nachfolgende Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform der Neuerung dient im Zusammenhang mit
der Zeichnung der näheren Erläuterung. Es zeigen:
•■».ar-
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&khgr;&igr; - 220
Figur 1 eine Schemaschaltung der Detektorschaltung eines Lasergerätes mit angeschlossenem Meßwiderstand
Figur 2 eine Schaltung ähnlich Fig. 1/ bei der anstelle
des Transformators als Ersatzschaltbild ein Widerstand und eine Induktivität
parallel geschaltet sind
Figur 3 eine Schaltung ähnlich Fig. 1 mit einem parallel zum Transformator geschalteten Kondensator.
Die Neuerung betrifft ein Läsergerät für medizinische
Anwendungen an sich bekannter Bauart, in dem mittels eines Lasers eine Laserstrahlung erzeugt wird;, die an
einem Steckanschluß in eine Glasfaser eingeleitet wird, die die Strahlung zur Applikationsstelle weiterleitet.
An der Applikationsstelle tritt die Strahlung» entweder unmittelbar aus der Glasfaser aus oder sie wird über
ein optisches System, das bevorzugt in einem Handstück integriert ist, abgegeben. Derartige Anordnungen sind
bekannt und daher in der Zeichnung nicht dargestellt.
Zum Anschluß der Glasfaser an das Lasergerät wird bei
diesen bekannten Geräten eine Steckverbindung; verwendet, wobei dem Glasfaserende ein Stecker zugeordnet
ist, der in das Lasergerät eingesteckt werdet» kann.
Gemäß der Neuerung ist in dem Steckverbinder, der dem Ende der Glasfaser zugeordnet ist, ein Meßwid'erstand
1 integriert, beispielsweise eingegossen. Dieiser steht
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beidseitig mit elektrischen Kontakten 2/ 3 am Steckverbinder
in Verbindung. Diese Kontakte 2 und 3 gelangen mit entsprechenden Kontakten am Steckanschluß
des Lasergerätes in Verbindung, wenn der Steckverbinder in den Steckänschluß eingesteckt ist. Diese Kontakte
des Lasergerätes sind über elektrische Leitungen 4 und 5 mit den beiden Enden einer Sekundärspule 6
eines Transformators 7 verbunden, der Teil einer im Lasergerät angeordneten Detektorschaltung 8 ist. Im
eingesteckten Zustand bilden also die Sekundärspule 6 und der Meßwiderstand 1 einen geschlossenen Sekundärkreis
des Transformators 7 aus.
Die Primärspule 9 des Transformators 7 ist in einem Primärstromkreis mit einem Festwiderstand 10 in Reihe
geschaltet. In dem Primärstromkreis ist zwischen zwei Anschlüssen 11 und 12 eine Wechselspannung mit fester
Frequenz angelegt. Außerdem befindet sich zwischen der Primärspule 9 und dem Festwiderstand 10 ein Spannungsabgriff 13, an dem eine Meßspannung Uy abgreifbar ist.
In dem Ausführungsbeispiel gemäß Figur 3 ist zusätzlich zu dem Transformator 7 ein Kondensator 14 der Kapazität
C parallelgeschaltet.
Im Betrieb erscheint die Größe R des Meßwiderstandes
1 mit dem Quadrat des Übersetzungsverhältnisses des Transformators multipliziert in Reihe zum Festwiderstand
10, dessen Wert in der Zeichnung mit RQ angegeben ist. In dem Ersatzschaltbild der Figur 2 ist der mit
dem Quadrat des Übersetzungsverhältnisses multiplizierte
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Wert des MeßwiderStandes 1 mit R1 angegeben- Parallel
Ji
zu diesem in Reihe zu dem Festwiderstand 10 liegenden
Widerstand ist in dem Ersatzschaltbild der Figur 2 die Induktivität LT des Transformators 7 angegeben.
Diese wird gemäß dem Ausführungsbeispiel der Figur 3 durch den parallel geschalteten Kondensator 14 mit
der Größe CL, kompensiert.
Mittels des Spannungsabgriffes 13 wird das Verhältnis
des effektiven Meßwiderstandes R1 und des Festwider-
Ji
Standes 10 mit der Größe R„ ermittelt. Dieses Verhältnis
hängt von der Größe des Meßwiderstandes 1 mit der Größe R zusammen, so daß die am Spannungsabgriff 13
Ji
bestimmte Spannung U ein Maß für die Größe R des
y x
Meßw'iderstandes 1 ist. Diese Spannung wird entweder zur Betätigung einer entsprechenden Anzeige am Lasergerät
benutzt oder vorzugsweise unmittelbar zur Steuerung einer Steuerschaltung, die die Parameter des Lasergerätes
entsprechend dem jeweils angeschlossenen Fasertyp einstellt.
Es gelingt auf diese Weise mit einfachsten Mitteln,
eine elektrische Erkennungsschaltung in einem Lasergerät zu schaffen, die die unterschiedlichen Widerstände
in den verschiedenen angeschlossenen Glasfasern erkennt und gegebenenfalls entsprechende automatische
Anpassungen der Läserbetriebsparameter vornimmt. Trotzdem ist die aus Sicherheitsgründen geforderte galvanische
Trennung1 zwischen Detektorschaltung im Lasergerät einerseits und dem Steckverbinder Und dem darin integrierten
Meßwiderstand 1 andererseits gewährleistet.
• t I i » t
JIt t* ·* ·*
Claims (2)
1. Lasergerät für medizinische Anwendungen mit einem Steckanschluß, an den über einen Steckverbinder als
Lichtleiter wirkende Glasfasern anschließbar sind, und mit einer Dekodiereinrichtung im Lasergerät zur
Erkennung unterschiedlicher am Steckanschluß angeschlossener Steckverbinder,
dadurch gekennzeichnet, daß im Steckverbinder ein elektrischer Widerstand (1)
integriert ist, der bei am Steckanschluß angeschlossenem Steckverbinder über zwei elektrische Kontakte
(2,3) in der Steckverbindung mit den beiden Entfen einer Sekundärspule (6) eines Transformators (7) einer
Detektorschaltung (8) 121 Lasergerät verbunden ist, daß
die Primärspule (9) mit einem Festwiderstand (10) in
einem PrimärStromkreis der Detektorschaltung (8) in Reihe geschaltet ist und daß zwischen Primärspule (9)
und Festwiderstand (10) ein Spannungsabgriff (13) vorgesehen ist.
2. Lasergerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Primärspule (9) des Transformators (7) zur
Kompensation der Induktivität des Transformators (7) ein Kondensator (14) parallel geschaltet ist,
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8701668U DE8701668U1 (de) | 1987-02-04 | 1987-02-04 | Lasergerät für medizinische Anwendungen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8701668U DE8701668U1 (de) | 1987-02-04 | 1987-02-04 | Lasergerät für medizinische Anwendungen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8701668U1 true DE8701668U1 (de) | 1987-04-02 |
Family
ID=6804314
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8701668U Expired DE8701668U1 (de) | 1987-02-04 | 1987-02-04 | Lasergerät für medizinische Anwendungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8701668U1 (de) |
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| US6146390A (en) | 1992-04-21 | 2000-11-14 | Sofamor Danek Holdings, Inc. | Apparatus and method for photogrammetric surgical localization |
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-
1987
- 1987-02-04 DE DE8701668U patent/DE8701668U1/de not_active Expired
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| US6491702B2 (en) | 1992-04-21 | 2002-12-10 | Sofamor Danek Holdings, Inc. | Apparatus and method for photogrammetric surgical localization |
| US6146390A (en) | 1992-04-21 | 2000-11-14 | Sofamor Danek Holdings, Inc. | Apparatus and method for photogrammetric surgical localization |
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