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DE8700087U1 - Vorlaufgeraet fuer ein Bodenverdichtungsgeraet - Google Patents

Vorlaufgeraet fuer ein Bodenverdichtungsgeraet

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Publication number
DE8700087U1
DE8700087U1 DE8700087U DE8700087U DE8700087U1 DE 8700087 U1 DE8700087 U1 DE 8700087U1 DE 8700087 U DE8700087 U DE 8700087U DE 8700087 U DE8700087 U DE 8700087U DE 8700087 U1 DE8700087 U1 DE 8700087U1
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DE
Germany
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bar
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DE8700087U
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English (en)
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Individual
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Publication date
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Priority to DE8700087U priority patent/DE8700087U1/de
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B31/00Drags graders for field cultivators
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B49/00Combined machines
    • A01B49/02Combined machines with two or more soil-working tools of different kind

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description

5 Die vorliegende Erfindung betrifft ein Vorlaufgerät für ein Bodenverdichtungsgerät, nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Bei der Bearbeitung des Bodens ist es bekannt, den Boden 10 sittels eines Bodenverdichtungsgerätes zu bearbeiten, wie beispielsweise das Walzen von Wiesen und Weiden. Bevor dieser Bodenverdichtungsbearbeitungsschritt erfolgt, ist es jedoch notwendig, die Bearbeitungsfläche vorher soweit zu ebnen, daß das Bodenverdichtungsgerät 15 über eine gleichmäßige Fläche läuft. Hierzu wird in einem vorangestellten Bearbeitungsgang die Arbeitsfläche vorgeebnet, was beispielsweise mittels einer Egge, wie sie aus der DE-PS 25 05 936 bekannt ist, erfolgen kann.
20 Nachteilig ist hierbei jedoch, daß die Bearbeitung in zwei Schritten erfolgen muß, was einen hohen Zeitaufwand
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mit entsprechenden Energiekosten erfordert. Wenn zwischen dem Vorebnen durch eine Egge und dem Verdichten durch ein Bodenverdichtungsgerät, wie einer Walze, ein größerer Zeitraum liegt, so besteht die Gefahr, daß sich neue Maulwurfhaufen in der Zwischenzeit bilden, wodurch der Vorebnungsvorgang wiederholt werden muß, um zu einem befriedigenden Arbeitsergebnis zu kommen.
Es ist deshalb Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Vorlaufgerät für ein Bodenverdichtungsgerät, nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1, zu schaffen, welches in der Lage ist, in einem Arbeitsgang mit dem Bodenverdichtungsgerät zusammenzuwirken.
Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
Dadurch wird erreicht, daß eine Vorebnung der Arbeitsfläche unmittelbar vor dem Bodenverdichtungsgerät ermöglicht wird, und die beiden Arbeitsschritte Vorebnen und Bodenverdichten in einem Arbeitsgang durchgeführt werden können. Weiterhin ergibt sich der Vorteil, daß das Bodenverdichtungsgerät mit der Verbindungseinrichtung in üblicher Weise verbindbar ist, also beispielsweise eine Walze mit üblicher Deichsellänge an einen Schlepper angelenkt werden kann, und somit der optimale Abstand der Walze vom Schlepper nicht verändert werden muß.
Die ünteransprüche haben vorteilhafte Weiterbildungen der vorliegenden Erfindung zum Inhalt.
Die Ausbildung des Einebnung£">~.lk«ns als Abscherbalken ermöglicht vorteilhafterweise eine Abscherung von Verkrustungen auf der Bearbeitungsfläche, wie beispielsweise Güllereste oder Maulwurfhäufen, und eine Verteilung dieser, bevor das Bodenverdichtungsgerät den Boden wieder verdichtet,
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Eine weitere Verbesserung der Vorebnung wird durch das Vorsehen von Zerreibelementen erreicht, und hierbei insbesondere, wenn diese mit dem Einebnungsbalken beweglich verbunden sind.
Durch die annähernd ringförmige Ausbildung der Zerreibelemente wird eine besonders gute Vorebnung dadurch erreicht, daß die abgescherten Teile in die Zerreibelemente fallen und von dem hinteren inneren Endbereich wieder nach vorne in Arbeitsrichtung geschleudert werden, wobei sich dieser Vorgang mehrmals wiederholen kann, so daß eine Art Rüttelwirkung auf das abgescherte Material ausgeübt wird.
Wenn die Zerreibelemente eine Breite und/oder Länge von ca. 100 bis 400 mm aufweisen, wird der Vorteil einer optimalen Rüttelwirkung erreicht, da einerseits zu kleine Zerreibelemente leicht verstopfen und zu große Elemente einen zu geringen Zerreibeffekt haben, da zu wenig Zerreibelemente über die Breite des Vorlaufgeräts angeordnet werden können.
Durch die Anordnung eines Schleppbalkens, der an den Zerreibelementen angehängt wird, wird einerseits eine Stabilisierung des Vorlaufgeräts erreicht und andererseits eine nochmalige Zerreibwirkung am Ende des Vorlaufgeräts ermöglicht. Dies fuhrt zu einer weiteren Verbeserung der Arbeitsleistung des Vorlaufgeräts. 30
Wenn der Einebnungsbalken und/oder der Schleppbalken im Querschnitt L-förmig ausgebildet sind, wobei in Arbeitsstellung beide Schenkel auf die Arbeitsfläche zeigen und der längere Schenkel in Arbeitsrichtung angeordnet ist, werden, insbesondere wenn der Einebnungsbalken so ausgebildet ist, eine optimale Scherwirkung erreicht und zuverlässig alle Bodenunebenheiten, wie Maulwurfhäufen,
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Dungfladen etc. zuverlässig abgehoben, so daß sie der weiteren Zerreibeinrichtung zugeführt werden können.
Durch die Verbindung der Zerreibelemente mit dem Einebnungsbalken und/oder dem Schleppbalken durch Kettenglieder wird vorteilhafterweise wiederum eine Erhöhung der Zerreibwirkung erreicht, da die Kettenglieder an der Zerkleinerung des abgescherten Materials teilnehmen.
Wird jedes Zerreibelement mit mindestens drei Kettenanschlüssen versehen, so ergibt sich der Vorteil einer stabilen Anordnung der Zerreibelemente. Werden dabei zwei zur Arbeitsrichtung schräg verlaufende Kettenverbindungen zum Einebnungsbalken vorgesehen, so wird hierdurch wiederum eine deutliche Steigerung der Zerreibwirkung durch diese Kettenverbindungen erreicht.
Eine größere Stabilität des Vorlaufgeräts wird noch dadurch erreicht, daß die den äußeren Enden des Einebnungs- bzw. Schleppbalkens benachbarten Zerreibelement-e mit den jeweils benachbarten Zerreibelementen durch Kettenglieder verbunden sind.
Durch die besondere Ausgestaltung der Verbindungseinrichtung mittels zweier Trägerteile, welche zwei miteinander V-förmig verbundene Schenkel und einen von einem dieser Schenkel abknickenden Verlängerungsschenkel aufweisen, wobei die beiden oberen Enden der V-förmig verbundenen Schenkel als Befestigungspunkte für einen der beiden Unterlenker der Hubvorrichtung eines Schleppers vorgesehen sind und wobei die Verbindungsstelle der beiden V-förmig verbundenen Schenkel einen für das Bodenbearbeitungsgerät vorderen Anhängepunkt und das freie Ende des abknickenden Verlängerungsschenkels einen hinteren Anhängepunkt aufweisen, wird erreicht, daß die Anlenkung des Vorlaufgeräts besonders einfach erreicht wird, wobei der Aufbau der Verbindungseinrichtung beson-
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'j 1 ders einfach herstellbar ist. Durch die beiden unabhängigen Trägerteile wird vorteilhafterweise erreicht, daß
ij die im Abstand voneinander unterschiedlichen Unterlen-
f. ker-Ausgestaltungen verschiedenster Schlepperausführungen
s 5 Teil der Verbindungseinrichtung sein können, was wiederum
if insgesamt zu einem vereinfachten Aufbau führt.
Die Einfachheit des Aufbaus der Verbindungseinrichtung wird weiterhin dadurch unterstützt, daß die Zugverbin-■■ 10 düngen als Kettenglieder ausgebildet sind.
Durch die Ausbildung einer Aufhängevorrichtung an dem jeweiligen Trägerteil in Form eines Zapfens, welcher zur Aufhängung des jeweiligen Trägerteils in den Augen am Ende der unterlenker dient, wird vorteilhafterweise eine besonders einfach Montage und Demontage an die bestehenden Unterlenkervorrichtungen ermöglicht, wobei die Zapfen in ihrem jeweiligen Endbereich noch eine Bohrung aufweisen können, durch die im montierten Zustand ein Sicherungsstift einführbar ist, der ein Herausrutschen der Zapfen aus den Augen der Unterlenker sicher verhindert.
Wird der Endbereich des vorderen Schenkels der beiden V-förmig verbundenen Schenkel gabelförmig ausgebildet f wobei in diesem gabelförmigen Bereich mehrere miteinander fluchtende Bohrungen vorgesehen sind, so wird vorteilhafterweise eine einfache Montage an die Unterlenker eines Schleppers erreicht, wobei der zusätzliche Vorteil einer Höhenverstellbarkeit durch ein für von einem Lager- bzw. Sicherungsstift durch die jeweiligen Ausnehmungen möglich ist.
Ein weiterer Vorteil ergibt sich dadurch, daß die beiden Trägerteile durch eine Spanneinrichtung miteinander verspannt werden, so daß die Anlenkvorrichtung insgesamt äußerst stabil wird und eine große Steifigkeit aufweist, die auch hohen Anforderungen genügt.
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Vorteilhafterweise wird eine einfache Ausgestaltung der Spanneinrichtung dadurch erreicht, daß sie als Kette ausgebildet ist, die auf einfachste Weise an den Trägerteilen angelenkt werden kann.
Ein weiterer Vorteil der vorliegenden Erfindung ergibt sich daraus, daß die Trägerteile aus miteinander verschweißten Vierkantrohren gebildet sind, so daß ein äußerst einfacher Aufbau der Verbindungseinrichtung ermöglicht wird.
Werden Spezialhaken als Aufhängepunkte verwendet, wie sie beispielsweise in der DE-OS 35 01 311 beschrieben sind, so ergibt sich der besondere Vorteil, daß die Kettenglieder einerseits einfach bei der Montage bzw. Demontage eingehängt bzw. wieder ausgehängt werden können, während im Betrieb ein unbeabsichtigtes Lösen sicher, selbst bei starkem Rütteln der Kette, vermieden wird.
Wird an eine Bodenbearbeitungsvorrichtung mit einem Schlepper und einem daran angehängten Bodenverdichtungsgerät ein erfindungsgemäßes Vorlaufgerät angeordnet, so wird der Vorteil einer platzsparenden Bearbeitungsvorrichtung erreicht, wobei ermöglicht wird, in einem Arbeitsgang sowohl vorzuebnen, als auch den Boden zu verdichten, was beispielsweise durch eine Walze erfolgen kann.
Das erfindungsgemäße Vorlaufgerät erlaubt bei der
Bearbeitung des Bodens in einem Vorebnungsschritt und einem Bodenverdichtungsschritt die Durchführung beider Arbeitsschritte in einem Arbeitsgang, was zu erheblich kürzeren Arbeitszeiten und damit auch zu erheblich ge-
ringeren Energiekosten führt. Insbesondere wird dabei
vermieden, daß durch erneutes Entstehen, beispielsweise von Maulwurfhaufen, nach einem erstmaligen Vorebnungs-
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schritt, beispielsweise mit herkömmlichen Eggen, die Vorebnung nicht erneut wiederholt werden muß, sondern die gewünschte Bodenverdichtung gleichzeitig mit der Vorebnung erzielt werden kann.
Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeiepiels anhand der Zeichnung.
Es zeigt:
Fig. 1 eine Draufsicht auf ein Vorlaufgerät für ein Bodenverdichtungsgerät, gemäß der vorliegenden Erfindung, und
5
Fig. 2 eine Seiten-Schnittansicht des erfindungsgemäßen Vorlaufgeräts entlang der Linie A-A in Fig. 1.
Gemäß Fig. 1 weist eine bevorzugte Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Vorlaufgeräts 1 einen Einebnungsbalken in Form eines Abscherbalkens 3, ein Mittelteil 5 und einen Schleppbalken 7 auf. Der Abscherbalken 3 ist im Querschnitt L-förmig ausgebildet, wobei der längere der beiden Schenkel des L in Arbeitsrichtung (Pfeil) 13 angeordnet ist. Das Mittelteil ist aus einzelnen ringförmigen Zerreibelementen 9 gebildet, welche vorzugsweise einen Durchmesser von 100 bis 400 mm aufweisen. Die Zerreibelemente 9 weisen drei Kettenanschlüsse auf, wobei zwei Kettenanschlüsse in Richtung Abscherbalken 3 und ein Kettenanschluß in Richtung Schleppbalken 7 angeordnet sind. Die Zerreibelemente 9 sind mittels Ketten 10 und mit dem Abscherbalken 3 verbunden, wobei beide Ketten schräg zur Arbeitsrichtung 13 verlaufen. Weiterhin ist eine Kette 12 vorgesehen, die das Zerreibelemnt 9 mit dem Schleppbalken 7 verbindet, wobei die Kette 12 in Arbeitsrichtung 13 verläuft.
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Der ächleppbalken 7 ist ebenso wie der Abscherbalken 3 ausgebildet und angeordnet, d.h. der lange Schenkel des L zeigt in Arbeitsrichtung 13. Die den Enden von Abscherbalken 3 und Schleppbalken 7 benachbarten Zerreibelemente 91 sind mit ihren benachbarten Zerreibelementen 91' ebenfalls durch Kettenglieder 14 verbunden. Die Anlenkpunkte am Abscherbalken 3 für die Ketten 10 und 11 der Zerreibelemente 9, 9', 911 sind so ausgebildet, daß in jedem Anlenkpunkt eine Kette io und eine Kette 11 des benachbarten Zerreibelements angelenkt ist.
Eine Anlenkvorrichtung 15 als Teil einer Verbindungseinrichtung weist zwei Trägerteile 17 und 19 auf. Die beiden Trägerteile 17 und 19 sind symmetrisch aufgebaut. Sie weisen zwei miteinander V-förmig verbundene Schenkel 23 und 25 auf, wobei der Schenkel 25 der vordere und der Schenkel 23 der hintere der beiden V-förmig verbundenen Schenkel ist. An den hinteren Schenkel 23 schließt sich in abknickender Verlängerung Schenkel 21 an, wobei der Knick so augebildet ist, daß er entgegen dem Knick der V-förmig verbundenen Schenkel 23 und 25 verläuft, so daß eine kurrse Zick-Zack-Linie entsteht.
Im Knickbereich von hinterem Schenkel 23 und Verlängerungsschenkel 21 ist eine Aufhängevorrichtung 27 vorgesehen, welche im Beispielsfalle als Zapfen 28 ausgebildet ist. Der Zapfen 28 dient zur Aufnahme des jeweiligen Trägerteils 17 bzw. 19 in den Augen 32 bzw. 34 eines Unterlenker s 33 bzw. 35 einer Hubvorrichtung eines Schleppers (nicht dargestellt), wobei zur Sicherung des Zapfens 28 am Ende des Zapfens 28 eine Bohrung 30 vorgesehen ist, in die ein Sicherungsstift einführbar ist. Somit kann ein ungewolltes Herausgleiten des Zapfens 28 und damit des Trägerteils 17 bzw. 19 aus dem Auge 32 bzw. 34 des Unterlenkers 33 bzw. 35 vermieden werden.
Der Verlauf der einzelnen miteinander verbundenen Sehen-
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kel 21, 23 und 25 geht deutlich aus Fig. 2 hervor. Am
hinteren Ende des Verlängerungsschenkels 21 ist ein Aufhängepunkt 43 vorgesehen. An diesem Aufhängepunkt ist ein Spezialhaken 44 befestigt, wie er beispielsweise aus der DE-OS 24 01 311 bekannt ist. In diesem Spezialhaken kann eine Kette 4 5 so eingehängt werden, daß sie zwar zur Montage und Demontage leicht ein- und ausgehängt werden kenn., im Betrieb jedoch eine zuverlässige Sicherung gegen &bull;*in Herausgleiten des in dem Haken gelagerten Kettenglieds verhindert wird. Im Verbindungsbereich der beiden V-förmig verbundenen Schenkel 23 und 25 ist ein vorderer Aufhängepunkt 39 vorgesehen, wobei wiederum ein Spezialhaken 40 entsprechend dem Spezialhaken 44 angeordnet ist. Er ist zur Aufnahme einer Verbindungskette 41 vorgese-
hen.
Der vordere Schenkel 25 weist in seinem dem Verbindungsbereich zwischen hinterem Schenkel 23 und vorderem Schenkel 25 entgegengesetzten Endbereich 47 eine gabelförmige Ausgestaltung auf. Diese gabelförmige Ausgestaltung ist in Form von zwei Flacheisen gebildet, wobei in jedem der Flacheisen Ausnehmungen in Form von Bohrungen 53 und 55 vorgesehen sind, und jeweils zwei Bohrungen J.n horizontaler Richtung miteinander fluchten. Sie dienen zur Aufnahme eines Lager- bzw. Sicherungszapfens 49 bzw. 51, welcher seinerseits an seinem einen Ende einen ringförmigen Griffbereich und am anderen Ende eine Bohrung zur Aufnahme eines Sicherungsstiftes aufweist. Die neben den Bohrungen 53 vorgesehenen Bohrungen 55 dienen zur Höhenverstellung der ^lenkvorrichtung 15. Auf der dem Aufhängepunkt 39 gegenüberliegenden Seite des Verbindungsbereichs der beiden Schenkel 23 und 25 ist ein Anhängepunkt 60 bzw. 62 vorgesehen zur Anlenkung einer Spanneinrichtung 57. Die Spanneinrichtung 57 ist als Kette 59 ausgebildet.
Im vorliegenden Ausführungsbeispiel sind die Trägerteile
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17 und 19 aus miteinander verschweißten Vierkantrohren aufgebaut. Es ist jedoch auch eine Ausgestaltung anderer Art, wie beispielsweise mittels runder Rohre, T-Träger oder Doppel-T-Träger etc. möglich. 5
In Fig. 2 ist schematisch ein Hinterrad eines Schleppers dargestellt, welches auf der Arbeitsfläche 37 aufliegt. Die erfindungsgemäße Anlenkvorrichtung befindet sich hierbei im montierten Zustand. Die Anhängevorrichtung 27 befindet sich in dem Auge 32 des Unterlenkers 33. Der vordere Schenkel 25 der V-förmig verbundenen Schenkel 23 und 25 ist in nahezu senkrechter Stellung angeordnet, wobei ein Lagerzapfen 49 in die Ausnehmungen 53 am Ende des gabelförmigen Endbereichs 47 eingeführt ist. Der Zapfen liegt auf dem Unterlenker 33 zur Lagesicherung der Anlenkvorrichtung 15 auf. Dabei befindet sich der Aufhängepunkt 39 in seiner tiefsten Stellung. In dieser Stellung befindet sich der Verbindungsbereich der beiden V-förmig ausgebildeten Schenkel 23 und 25 nahe über der Arbeitsfläche 37. Es besteht jedoch die Möglichkeit, diesen Aufhängepunkt 39 nach oben zu verstellen, beispielsweise durch Einführung des Lagerzapfens 49 durch die fluchtenden Ausnehmungen 55 im Endbereich 47.
In den Spezialhaken 40 und 44 sind die Ketten 41 und 45 eingehängt, welche die Verbindung zum in Arbeitsstellung befindlichen Vorlaufgerät 1 herstellen. Dabei wird deutlich, daß in der Arbeitsstellung durch den niedrigen Anhängepunkt 39 das Vorlaufgerät 1 nahezu waagerecht gezogen wird, wodurch es flach auf der Erde gehalten werden kann. Insbesondere der AbscherbaJ.ken 3 wird somit auf den Boden herabgezogen, wodurch c·me gute Abscherwirkung stets gewährleistet ist. Weiterhin wird deutlich, daß die Anlenkvorrichtung 15 das Vorlaufgerät 1 überspannt, so daß eine besonders gute Führung des Vorlaufgeräts 1 auch in engsten Kurvenfahrten des Schleppers ermöglicht wird. Durch die kurze Bauweise wird auch vorteilhaft erreicht,
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daß Bodenverdichtungsgerate, beispielsweise in Form von Walzen, in üblicher Weise an den Schlepper angehängt werden können, wobei insbesondere die normale bzw. übliche Deichsellänge verwendet werden kann, die für die Anlenkung der Walze optimal ausgelegt ist. Weiterhin wird deutlich, daß die erfindungsgemäße Anlenkvorrichtung 15 eine äußerst platzsparende Anlenkung eines erfindungsgemäßen Vorlaufgeräts 1 ermöglicht.
Durch die Anlenkung und Verbindung des Vorlaufgeräts 1 mittels Ketten an die Anlenkvorrichtung einerseits sowohl der einzelnen Vorlaufgerätelemente 3, 5, 7 untereinander, wird einerseits erreicht, daß eine straffe Anlenkung, welche für die Steifigkeit der Gesamtvorrichtung notwendig ist, erreicht wird, und andererseits ebenfalls eine ausreichende Beweglichkeit der Zerreibelemente in bezug auf Abscherbalken und Schleppbalken vorhanden ist, um eine Anschmiegung an die Arbeitsfläche 37 zu erreichen, so daß eine besonders gute Zerreibwirkung und damit Vorebnungswirkung erzielt wird.
Darüber hinaus kann durch die stabile Anlenkvorrichtung 15 ein Anheben während der Fahrt, beispielsweise für Fahrten von und zur Arbeitsfläche, und wiederum ein schnelles Absenken des Vorlaufgeräts 1 erfolgen, so daß zeitintensive Anwende- und Ab- bzw. Umhängearbeiten entfallen können.
Insgesamt ergibt sich somit der Vorteil einer gründlichen Vorebnung und einer sofortigen Bodenverdichtung derselben Arbeitsfläche in einem Arbeitsschritt, was sowohl zu einer erheblichen verbesserten Bodenbearbeitung einerseits als zur erheblichen Senkung von Arbeitszeit und Energiekosten führt.
35

Claims (20)

1. Vorlaufgerät für ein Bodenverdichtungsgerät, gekennzeichnet durch
zumindest eine in etwa der Breite des Bodenverdichtung sge rät s entsprechende Breite,
eine Ausbildung in Form mindestens eines Einebnungsbalkens, und
eine Verbindungseinrichtung mit welcher eine Verbindung zu dem Bodenverdichtungsgerät und der Zugmaschine herstellbar ist, wobei das Vorlaufgerät über mindestens eine Zugverbindung mit der Verbindungseinrichtung beweglich verbunden ist.
2. Vorlaufgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Einebnungsbalken als Abscharbalken (3) ausgebildet ist.
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3. Vorlaufgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge-
jf kennzeichnet, daß mindestens äine Reihe von Zerreib-
I elementen (9) beweglich mit dem Einebnungsbalken
|] 5 verbunden ist.
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4. Vorlaufgerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeich-
% net, daß die Zerreibelemente (9) annähernd ringför-
'?. mig ausgebildet sind.
&idiagr; 10
5. Vorlaufgerät nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Zerreibelemente (9) eine
■ Breite und/oder Länge von ca. 100 bis 400 mm auf
weisen.
15
6. Vorlaufgerät nach einem der Ansprüche 3 bis 5, da- i durch gekennzeichnet, daß ein Schleppbalken (7)
vorgesehen ist, der an den Zerreibelementen (9) angehängt ist.
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7. Vor lauf gerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeich-
' net, daß der Einebnungsbalken und/oder der Schleppbalken (7) im Querschnitt L-förmig ausgebildet sind, wobei in Arbeitsstellung beide Schenkel auf eine 25 Arbeitsfläche (37) zeigen und der längere Schenkel in Arbeitsrichtung (13) angeordnet ist.
8. Vorlaufgerät nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Zerreibelemente (9) mit dem
., 30 Einebnungsbalken und/oder dem Schleppbalken (7) be-&bull; weglich, vorzugsweise durch Kettenglieder (12),
i verbunden sind.
9. Vorlaufgerät nach einem der Ansprüche 3 bis 3, da 35 durch gekennzeichnet, daß an jedem Zerreibelement (9) mindestens drei. Kettenanschlüsse vorgesehen sind.
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10. Vorlaufgerät nach Anspruch ü, dadurch gekennzeichnet, daß jede&bgr; Zerreibelement (9) zwei schräg zur Arbeitsrichtung (13) verlaufende Kettenverbindungen (10, 11) in Arbeitsrichtung (13) aufweist und der Schleppbalken (7) mit mindestens einer Kettenverbindung (12) je Zerreibelement (9) an diesem angehängt ist.
11. Vorlaufgerät nach einem der Ansprüche 6 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens die den Enden des Einebnungsbalkens bzw. Schleppbalkens (7) benachbarten Zerreibelemente (91) mit den jeweils benachbarten Zerreibelementen (911) durch Kettenglieder (14) verbunden sind.
12. Vorlaufgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungseinrichtung zwei Trägerteile (17, 19) aufweist, welche jeweils zwei miteinander V-förmig verbundene Schenkel (23,
25) und einen von einem dieser Schenkel abknickenden Verlängerungsschenkel (21) aufweisen, und daß an den beiden oberen Enden der V-förmig verbundenen Schenkel (23, 25) Befestigungspunkte für je einen der beiden Unterlenker (33, 35) der Hubvorrichtung eines Schleppers vorgesehen sind, und daß die Verbindungsstelle der beiden V-förmig verbundenen Schenkel (23, 25) einen vorderen Anhängepunkt (39) und das freie Ende des abknickenden Verlängerungsschenkels
(21) einen hinteren Anhängepunkt (43) aufweisen.
13. Vorlaufgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß vorzugsweise zwei Zugverbindungen vorgesehen sind, welche als Kettenglieder
(41) ausgebildet sind.
14. Vor lauf gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 13, da-
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durch gekennzeichnet, daß Kettenglieder (45) vorgesehen sind, welche den Schleppbalken (7) mit dem hinteren Anhängepunkt (43) der Verbindungseinrichtung verbinden.
15. Vorlaufgerät nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Trägerteil (17, 19) im Abknickbereich zwischen dem hinteren Schenkel (23) der beiden V-förmigen Schenkel (23, 25) eine Aufhängevorrichtung (27) in Form eines Zapfens zur Aufhängung im Auge (32, 34) am unteren Ende des jeweiligen Unterlenkers (33, 35) aufweist.
16. Vorlaufgerät nach einem der Ansprüche 12 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß ein oberer Endbereich
(47) des vorderen Schenkels (25) der V-förmig verbundenen Schenkel (23, 25) der Verbindungseinrichtung derart gabelförmig ausgebildet ist, daß er den Unterlenker (33, 35) umgreifen kann, wobei zur in der Höhe verstellbaren Festlegung des vorderen Schenkels (25) ein Sicherungszapfen (49, 51) am Ende des gabelförmigen Bereichs (47) vorgesehen ist, welcher sich im montierten Zustand durch Ausnehmungen (53 bzw. 55) am Ende des gabelförmigen Bereiches
(47) und oberhalb des von dem gabelförmigen Bereichs (47) umfassten Unterlenkers (33, 35) erstreckt.
17. Vorlauf gerät nach einem der Ansprüche 1.2 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß eine Spanneinrichtung
(57) vorgesehen ist, welche die beiden Trägerteile (17, 19) der Verbindungseinrichtung, zur Erzielung einer größeren Steifigkeit miteinander verspannt.
18. Vorlaufgerät nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Spanneinrichtung (57) als Kette (59) ausgebildet ist und an unteren Anhängepunkten (60, 62) angelenkt ist, welche sich im Grenzbereich der
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beiden V-förmigen Schenkel (23, 25) der Verbindungseinrichtung befinden.
19. Vorlaufgerät nach einem der Ansprüche 12 bis 18,
dadurch gekennzeichnet, daß die Trägerteile (16, 19) der Verbindungseinrichtung aus miteinander verschweißten Vierkantrohren gebildet sind.
20. Vorlaufgerät nach einem der Ansprüche 12 ui» 13,
dadurch gekennzeichnet, daß der jeweils vordere Anhängepunkt (39) und der jeweils hintere Anhängepunkt
(43) der Verbindungseinrichtung als Spezialhaken
(44) ausgebildet sind, welche einerseits ein schnelles Ein- und Aushängen der Kette beim Montieren bzw. Demontieren ermöglichen, und andererseits eine sichere Anhängung des Vorlaufgeräts während des Betriebs gewährleisten.
DE8700087U 1987-01-02 1987-01-02 Vorlaufgeraet fuer ein Bodenverdichtungsgeraet Expired DE8700087U1 (de)

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DE8704389U DE8704389U1 (de) 1987-01-02 1987-01-02 Anlenkvorrichtung fuer ein Bodenbearbeitungsgeraet
DE8700087U DE8700087U1 (de) 1987-01-02 1987-01-02 Vorlaufgeraet fuer ein Bodenverdichtungsgeraet

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DE8700087U DE8700087U1 (de) 1987-01-02 1987-01-02 Vorlaufgeraet fuer ein Bodenverdichtungsgeraet

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE8700087U1 true DE8700087U1 (de) 1987-04-30

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ID=6803271

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE8700087U Expired DE8700087U1 (de) 1987-01-02 1987-01-02 Vorlaufgeraet fuer ein Bodenverdichtungsgeraet

Country Status (1)

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DE (1) DE8700087U1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
RU182403U1 (ru) * 2018-04-19 2018-08-16 Олег Анатольевич Зубарев Устройство для профилирования почвы

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RU182403U1 (ru) * 2018-04-19 2018-08-16 Олег Анатольевич Зубарев Устройство для профилирования почвы

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