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DE879190C - Radsatzdrehbank mit Druckoelsteuerung - Google Patents

Radsatzdrehbank mit Druckoelsteuerung

Info

Publication number
DE879190C
DE879190C DEH3256D DEH0003256D DE879190C DE 879190 C DE879190 C DE 879190C DE H3256 D DEH3256 D DE H3256D DE H0003256 D DEH0003256 D DE H0003256D DE 879190 C DE879190 C DE 879190C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pump
pressure
cylinder
lathe
line
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEH3256D
Other languages
English (en)
Inventor
Theodor Dipl-Ing Dombrowski
Hans Sperber
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hegenscheidt MFD GmbH and Co KG
Original Assignee
Wilhelm Hegenscheidt GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Wilhelm Hegenscheidt GmbH filed Critical Wilhelm Hegenscheidt GmbH
Priority to DEH3256D priority Critical patent/DE879190C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE879190C publication Critical patent/DE879190C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B5/00Turning-machines or devices specially adapted for particular work; Accessories specially adapted therefor
    • B23B5/28Turning-machines or devices specially adapted for particular work; Accessories specially adapted therefor for turning wheels or wheel sets or cranks thereon, i.e. wheel lathes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gripping On Spindles (AREA)

Description

  • Radsatzdrehbank mit Druckölsteuerung Bei Radsatzdrehbänken ist bereits vorgeschlagen worden, durch ein Druckmittel, insbesondere Druckluft, sowohl den Spannkopf zum Zentrieren des. Radsatzes vorzuschieben als auch die Spannbacken zum Einspannen des Radsatzes zu bewegen und. in der Betriebslage zu halten.
  • Die Erfindung betrifft eine Radsätzdrehbank dieser Art, bei der als Druckmittel Drucköl Verwendung findet. Man könnte die zum Antrieb des Spannkopfes und der Spannbacken erforderliche Druckölpumpe nach erfolgtem Einspannen. des Radsatzes bei dessen Bearbeitung weiterlaufen lassen, damit bei Aufrechterhaltung des nötigen Überdruckes in den Zylindern der Vortriebkolben Spannkopf und Spannbacken sicher in der Betriebslage gehalten werden. Erfindungsgemäß sind zwei durch den Spindelmotor mitangetriebene Pumpen gleichen Förderdrucks, von denen die eine, dauernd arbeitende Pumpe während der Bearbeitungszeit die zur Aufrechterhaltung des Druckes in den Spannzylindern erforderliche Ölmenge liefert, während die andere Pumpe mit wesentlich größerer Fördermenge in :dieser Zeit abgekuppelt ist und daß während des Anziehens der Spannbacken durch die größere Pumpe die kleinere Pumpe über eine getrennte Druckleitung den Spannkopf in vorgeschobener Stellung hält. Es hält daher die Pumpe- mit der kleineren Liefermenge allein den zur Sicherung der Einspannlage des Radsatzes nötigen Überdruck in den Zylindern der die Einspannmittel bewegenden Kolben aufrecht. Diese Pumpe kleinerer Liefermenge kann eine erheblich kleinere Leistung haben, da die .beim Einspannen erforderliche Auffüllung der Zylinder fortfällt, wenn nur der Überdruck in den Zylindern aufrechtzuerhalten ist. Dies hat den Vorteil, daß das Drucköl kühler und freier von Luft gehalten werden kann, da während der wesentlich längeren Bearbeitungszeit des Radsatzes nur eine erheblich kleinere Ölmenge in Umlauf zu halten ist.
  • Auch ist der Kraftbedarf verkleinert, da die Antriebsmaschine nur die zur Bearbeitung des Radsatzes benötigte Leistung zuzüglich des Kraftbedarfs der Druckölpumpe mit der kleineren Liefermenge zu haben braucht. Diese Leistung der Antriebsmaschine reicht während der Einspannzeit zum Antrieb der beiden Pumpen völlig aus: Dient zum Antrieb der Drehbank und der beiden Pumpen eine gemeinsame Maschine, so ist ferner die Wirtschaftlichkeit der Maschine gegenüber Radsatzdrehbänken günstiger, bei denen die Antriebsmaschine während der Ein- und Ausspannzeit leer läuft, da sie nach der Erfindung auch während dieser Zeit belastet ist.
  • Zur Erhöhung der Betriebssicherheit der Radsatzdrehbank werden die Kupplungen der Antriebsmaschine einerseits mit der Drehbank und andererseits mit der Pumpe größerer Liefermenge durch einen gemeinsamen Druckölkolben so gesteuert, daß beim Einschalten der Drehbank das Ausschalten der Pumpe und umgekehrt erfolgt.
  • Beim Beaufschlagen des Kolbens für die Bewegung der Spannbacken tritt ein Druckabfall in der Druckleitung der Pumpe mit größerer Liefermenge, also auch gegebenenfalls im Zylinder für den Spannkopf ein. Dadurch würde die genaue Zentrierung für den Radsatz während des Spannens der Spannbacken in Frage gestellt.
  • Erfindungsgemäß setzt der zum Ein- und Ausschalten der Drehbank und der Pumpe größerer Liefermenge dienende Druckölkolben mittels eines: Umschaltorgans beim Einrücken der Drehbank auch die Hauptdruckleitung unter den Druck der Pumpe kleinerer Liefermenge und beim Einrücken der Pumpe größerer Liefermenge unter den Druck dieser Pumpe.
  • Die Verbindung der Zylinder des Spannkopfes und der Spannbacken mit den Druckleitungen der beiden Druckblpumpen erfolgt mittels eines Steuerschiebers, der nacheinander in drei Stellungen gebracht werden kann. Beim Einspannen -des Radsatzes wird in der einen Endlage des Steuerschiebers der Zylinder des Spannkopfes mit der Druck-Leitung der Pumpe größerer Liefermenge, die linke Seite des Zylinders für die Spannbacken mit der Abflußleitung und die rechte Seite des Zylinders mit der Druckleitung der Pumpe mit größerer Liefermenge verbunden. In der Zwischenlage des Steuerschiebers wird der Zylinder des Spannkopfes mit der Druckleitung der Pumpe größerer Liefermenge verbunden, und in der anderen Endlage wird dieser Zylinder von der Druckleitung der Pumpe größerer Liefermenge abgeschaltet, mit der Druckleitung der Pumpe kleinerer Liefermenge in Verbindung .gesetzt und die linke Seite :des Zylinders für die Spannbacken mit der Druckleitung der Pumpe größerer Liefermenge und die rechte Seite dieses Zylinders mit der Abflußleitung verbunden.
  • Umeine Verschiebung des Steuerschiebers während der Bearbeitung des Radsatzes zu verhüten, wird beim Einrücken der Drehbank durch den Druckölkolben der Steuerschieber in der Endlage, in der der Zylinder des Kolbens des Spannkopfes vorbereitend auf die Druckleitung der Pumpe kleinerer Liefermenge umgeschaltet ist, unter den Druck dieser Pumpe gesetzt. Hierdurch ist der Steuerschieber während der Bearbeitung des Radsatzes durch den Öldruck verriegelt.
  • In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Radsatzdrehbank nach der Erfindung dargestellt. Fig. I Zeigt einen waagerechten Längsschnitt durch die Drehbank bei der Arbeitslage der Einzelteile nach beendetem Einspannvorgang; Fig. 2 zeigt den Steuerschieber nach Fig. i bei der Arbeitslage zu Anfang des-Einspannvorganges; Fig. 3 ist ein Querschnitt nach der Linie A-B der Fig. i.
  • In den Spindelkopf i der Radsatzdrehbank, der mit dem nicht dargestellten Maschinengestell unverrückbar verbunden ist, ist die Kopfspindel 2 drehbar gelagert, die als Zylinder für einen -Kolben 4 dient, der die Körnerspitze 3 trägt. Auf dem als Planscheibe ausgebildeten vorderen Ende der Kopfspindel 2 ist der Antriebszahnkranz 5 befestigt. In Aussparungen der Planscheibe sind vier Spannbacken 6, 7, 8, 9 um in der Planscheibe befestigte Bolzen io schwenkbar angeordnet. An ihren vorderen Enden sind die Spannbacken mit Nasen i i versehen, die an eine Schulter 12 des Radsatzes 13 angreifen, der durch die Körnerspitze 3 mittig ausgerichtet wird. Ferner ist um vier in der Planscheibe befestigte Bolzen 14 je ein Zahnsegment r5 schwenkbar angeordnet, das. mit einem Zahn 16 in die Spannbacken eingreift. Der Zahnkranz jedes Zahnsegments 15 kämmt mit einer von vier an ihrem vorderen Ende gezahnten Stangen 17, die in der Kopfspinde12 gelagert sind und durch je einen in je einem Zylinder 18 verschieblichen Kolben i9 angetrieben werden.
  • Mit dem Planscheibenzahnkranz 5 kämmt ein Ritzel2o, das auf der im Spindelkopf i gelagerten Welle 21 befestigt ist. Auf dem anderen Ende der Welle 21 ist ein Zahnrad 22 befestigt, das. mit einem Ritzel23 im Eingriff steht. Dieses Ritzel sitzt auf einer Weile 53, die durch eine Kupplung 25 mit der Welle 54 eines Elektromotors kuppelbar ist.
  • Zur Erzeugung des Drucköls für den Vortrieb des Spannkopfes 4 und der Spannbacken 6 bis 9 dienen zwei Pumpen 26, 28 gleichen Druckes, aber verschiedener Liefermenge. Die Pumpe 26 hat eine erheblich größere Liefermenge als die Pumi)e 28. Der Motor 24 kann mit der Welle 55 der Pumpe #,6 durch die Kupplung 27 gekuppelt werden. Der mit der Motorwelle 55 fest verbundene Kupplungsteil ist mit einer Riemenscheibe verbunden, durch die mittels Riemen 29 die Pumpe 28 antreibbar ist. In die Muffen beider Kupplungen greifen Schaltgabeln 31, 32 ein, die auf der -gemeinsamen Stange 30 eines Druckölkolbens 36 befestigt sind, der in einen Zylinder 56 spielt.
  • Zur Steuerung der Druckölleitungen dient ein Steuerschieber, der aus zwei Teilen 3.3, 34 besteht, zwischen denen ein Leerlauf eingeschaltet ist. Zu diesem Zweck sind die beiden Teile, von denen die unteren vier Bunde 57 zum Teil 33, die beiden oberen Bunde 58 zum Teil 34 gehören, durch eine Schleppschraube 47 derart miteinander verbunden, daß bei der Verschiebung des Schieberteils 34 nach außen erst nach einem gewissen Hub der Schieberteil 33 mitgenommen wird. In den: Teil 34 greift ein mit einem Handhebel versehenes Zahnradsegment 45 ein. Der Steuerschieber 33, 34 ist mit drei Rasten 48, 49, So versehen, in die ein unter Federwirkung stehender Bolzen 46 eingreifen kann.
  • In die Druckölleitungen, deren Saugleitungen und Abflußleitungen in einen Behälter 59 münden, ist noch ein von Hand einstellbarer Drehschieber 35 eingeschaltet. Die Führung der Druckölleitungen zum Kolben 4, den Spannbacken 6 bis 9, dem Steuerschieber 33, 34, den beiden Pumpen. 26, 28, dem Drehschieber 35 und dem Steuerkolben 36 ergibt sich aus der folgenden Wirkungsweise der Radsatzdrehbank.
  • Vor dem Einspannen des Radsatzes in die Drehbank befindet sich der Steuerschieber 33, 34 in der Rastlage, in welcher der Bolzen 46 in die Rast 48 eingreift (Fig. 2). Die vom Steuerschieber zum Zylinder des Kolbens 4 führende Leitung 41 steht mit der Abflußleitung 38 in Verbindung, der Kolben 4 wird also nicht beaufschlagt. Die vom Schieber zu den vier Zylindern 18 auf die rechte Seite der Kolben i9 führende Leitung 42 ist mit der Leitung 37 verbunden, die über den Zylinder 56 mit der Druckleitung 52 der Pumpe 26 in Verbindung steht. Es werden also die Spannbacken: 6 bis 9 außer Eingriff mit dem Radsatz 13 gehalten. Die vom Schieber zur linken Seite der Kolben i9 führende Leitung 43 ist auch mit der Abflußleitun.g 38 verbunden. Der Steuerkolben 36 hat die dargestellte Lage, so daß er die Kupplung 27 eingerückt und die Kupplung 25 ausgerückt hält, da die auf die linke Seite des Kolbens 36 führende Leitung 6o durch den Drehschieber 35 an die Druckleitung 39 der Pumpe 28 und die auf die rechte Seite des Kolbens 36 führende Leitung 5 i durch den Drehschieber 35 an die Abflußleitung 6i angeschlossen ist.
  • Wird nun das Zahnsegment 45 so gedreht, daß der Bolzen 46 in die Rast 49 einfällt, so führt infolge der Leerlaufstrecke zwischen dem Bund der Schleppschraube 47 und dem Teil 34 nur dieser Teil eine Bewegung nach außen aus, wodurch die Druckölzuleitung 41 zum Zylinder in der Spindel 2 mit der Druckleitung 37 der Pumpe 26 größerer Liefermenge in Verbindung gesetzt wird. Der Kolben 4 wird beaufschlagt und der Radsatz 13 zentriert.
  • Bei der Drehung des Segments 45 in die dritte Raststellung, in der der Bolzen 46 in die Rast So eingreift, wird der Schieberteil 33 vom Schieberteil 34 mitgenommen, und es werden die Verbindungen hergestellt, wie sie Fig. i zeigt. Die links von den Kolben i9 in die einzelnen Zylinder 18 führende Leitung 43 wird mit der Druckölleitung 37, 52 der Pumpe 26 größerer Liefermenge und die Leitung 42 mit der Abflußleitung 38 verbunden. Durch die Beaufschlagung der vier Kolben: i9 werden die Spannbacken 6 bis 9 gespannt und legen sich mit ihren Nasen ii an die Ringschulter 12 des Radsatzes 13. Die Zuleitung 41 zum Zylinder in der Spindel 2 ist dabei von der Druckleitung 37 der größeren Pumpe 26 abgeschaltet und auf die Druckleitung 39 der kleineren Pumpe 28 angeschaltet.
  • Beim Vortrieb der vier Kolben i9 fällt der Druck in den Druckleitungen entsprechend dem geringeren Widerstand und steigt erst wieder auf den eingestellten Wert, sobald alle Spannbacken anliegen. Dieser Druckabfall beim Vortrieb der vier Kolben i9 würde sich auch beim Kolben 4 bemerkbar machen und dadurch die Zentrierung des Radsatzes 13 in Frage stellen. Aus diesem Grunde wird der Zylinder in der Spindel e während des Vortriebs der vier Kolben i9 an die Pumpe 28 kleinerer Liefermenge, in deren gesonderter Druckleitung 39 kein Druckabfall erfolgt, angeschlossen.
  • Während dieses Einspannvorganges laufen beide Pumpen 26, 28, und die Radsatzdrehbank steht still. Wird nun der Drehschieber 35 um 9o° gedreht, so wird die in den Zylinder 56 des Kolbens 36 führende Leitung 6o von der Druckleitung 39 der Pumpe 28 abgeschaltet und auf die Abflußleitung 6i geschaltet, während die Leitung 5 i mit der Druckleitung 39 in Verbindung tritt. Der Kolben 36 wird nach links verschoben. Damit wird die Kupplung 25 eingerückt und gleichzeitig die Kupplung 27 ausgerückt, so daß die Pumpe größerer Liefermenge stillgesetzt und die Drehbank angetrieben wird. Zugleich ist dadurch die Leitung 37 von der DruckleitUng 52 der Pumpe 26 abgeschaltet und an die Druckleitung 39 der Pumpe 28 angeschlossen.
  • Hierdurch wird. der Überdruck in dem Zylinder in der Spindel :2 und in den Zylindern 18 während der Bearbeitung des Radsatzes 13 allein von der Pumpe 28 kleinerer Liefermenge aufrechterhalten. Eine Bewegung des Steuerschiebers 33, 34 während der Bearbeitung des Radsatzes ist dadurch ausgeschlossen, daß vom Zylinder 56 des Kolbens 36 noch eine gegenüber der Leitung 5 i einmündende Leitung 4o vorgesehen ist, die zum oberen Ende des Zylinders 44 des Steuerschiebers führt. Während des Einspannvorganges ist diese Leitung 4o durch den Drehschieber 35 an die Abflußleitung 6o angeschlossen, und. sie wird bei der Einschaltung der Radsatzdrehbank durch die Leitung 51 mit der Druckleitung 39 der Pumpe 28 verbunden.
  • Nach Beendigung der Bearbeitung des Radsatzes 13 wird der Drehschieber 35 in die in Fig. i gezeichnete Lage zurückgedreht, wodurch der Kolben 36 nach links verschoben wird. Dadurch wird die Drehbank abgeschaltet und die Pumpe 26 wieder zugeschaltet. Zugleich wird die Leitung 4o mit der Abflußleitung 61 in Verbindung gesetzt, so daß der Steuerschieber 33, 34 wieder in die Lage nach Fig. 2 geschoben werden kann. Die Spannbacken 6 bis 9 werden dabei durch die vier Kolben i9 außer Eingriff mit dem Radsatz 13 gebracht. Der Kolben 4 wird nach dem Ausspannen des Radsatzes in bekannter Weise mit Hilfe .des beweglichen Spindelkopfes zurückgeschoben,, der die nicht dargestellte Hälfte des Radsatzes abstützt.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE- i. Radsatzdrehbank mit Druckölantrieb für das Vorbewegen des Spannkopfes und für das Andrücken und Lösen der Einspannbacken, gekennzeichnet durch zwei durch den Spindelmotor (24) mitangetrebene Pumpen (26, 28) gleichen Förderdruckes, von denen die, eine, dauernd arbeitende Pumpe (ä8) während der Bearbeitungszeit die zur Aufrechterhaltung des Druckes in den Spannzylindern (18) erforderliche Ölmenge liefert, während die andere Pumpe (26) mit wesentlich größerer Fördermenge in dieser Zeit abgekuppelt ist und daß während des Anziehens der Spannbacken (6, 7, 8, 9) durch die größere Pumpe die kleinere Pumpe über eine getrennte Druckleitung den Kolben (4) für den Spannkopf .der dann vom Spindelmotor (24) abgekuppelten Kopfspindel (2) in vorgeschobener Stellung hält.
  2. 2. Drehbank nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungen (25, 27) des Spindelmotors (24) einerseits mit der Kopfspindel (2) und andererseits mit .der Pumpe (26) größerer Liefermenge durch einen, gemeinsamen Druckölkolben (36) so gesteuert werden; daß beim Einschalten der Drehbank das Ausschalten der Pumpe und umgekehrt erfolgt.
  3. 3. Drehbank nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der zum Ein- und Ausschalten der Drehbank und der Pumpe (26) größerer Liefermenge dienende Druckölkolben (36) mittels eines Umschaltorgans (35) beim Einrücken .der Drehbank auch die Hauptdruckleitung (37) unter den Druck der Pumpe (28) kleinerer Liefermenge und beim Einrücken der Pumpe (26) größerer Liefermenge unter den Druck dieser Pumpe setzt.
  4. 4. Drehbank nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung der Zylinder des Kolbens (4) und der Spannbacken (6 bis 9) mit den Druckleitungen der beiden Druckölpumpen (26, 28) mittels eines Steuerschiebers (33, 34) erfolgt, der nacheinander in drei Stellungen (48, 49, 50) gebracht werden kann, wobei in der einen Endlage der Zylinder in der Spindel (2) .des Spannkopfes sowie die linke Seite der Zylinder (18) mit der Abflußleitung (38) und die rechte Seite dieser Zylinder mit der Druckleitung (37, 52) der Pumpe (26) größerer Liefermenge verbunden sind, in der Zwischenlage der Zylinder des Spannkopfes mit der Druckleitung der Pumpe (26) größerer Liefermenge verbunden wird und bei der anderen Endlage des Steuerschiebers der Zylinder des Spannkopfes von der Druckleitung der Pumpe (26) größerer Liefermenge abgeschaltet und mit .der Druckleitung (39) der Pumpe (28) kleinerer Liefermenge in Verbindung gesetzt wird, während die linke Seite der Zylinder (18) mit der Druckleitung (37, 52) der Pumpe (26) größerer Liefermenge und die rechte Seite der Zylinder (18) mit der Abflußleitung (38) verbunden wird. 5,. Drehbank nach den Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß beim Einrücken der Drehbank durch den Druckölkolben (36) der Steuerschieber (33, 34) in der Endlage, in der der Zylinder des Kolbens (4) des .Spannkopfes vorbereitend auf die Druckleitung der Pumpe (28) kleinerer Liefermenge umgeschaltet ist, unter den Druck dieser Pumpe gesetzt wird.
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