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DE879119C - Schaltungsanordnung zur wechselzeitigen UEbertragung mehrerer Nachrichten - Google Patents

Schaltungsanordnung zur wechselzeitigen UEbertragung mehrerer Nachrichten

Info

Publication number
DE879119C
DE879119C DET926D DET0000926D DE879119C DE 879119 C DE879119 C DE 879119C DE T926 D DET926 D DE T926D DE T0000926 D DET0000926 D DE T0000926D DE 879119 C DE879119 C DE 879119C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pulse
circuit arrangement
control pulse
message
control
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DET926D
Other languages
English (en)
Inventor
Max Dipl-Ing Geiger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken AG
Original Assignee
Telefunken AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telefunken AG filed Critical Telefunken AG
Priority to DET926D priority Critical patent/DE879119C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE879119C publication Critical patent/DE879119C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04JMULTIPLEX COMMUNICATION
    • H04J3/00Time-division multiplex systems
    • H04J3/02Details
    • H04J3/04Distributors combined with modulators or demodulators
    • H04J3/042Distributors with electron or gas discharge tubes
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C7/00Purification; Separation; Use of additives
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K17/00Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking
    • H03K17/51Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking characterised by the components used
    • H03K17/54Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking characterised by the components used by the use, as active elements of vacuum tubes

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Selective Calling Equipment (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung zur wechselzeitigen Übertragung mehrerer Nachrichten Für die wechselzeitige Übertragung mehrerer Nachrichten gibt es mehrere grundsätzlich voneinander verschiedene Wege. Zunächst kann man auf der Sendeseite einen Schalter verwenden, der die einzelnen Nachrichtenquellen der Reihe nach mit dem Fernübertragungskanal verbindet.
  • Eine zweite lTcglichheit, die ebenfalls bekannt ist, besteht darin, aus einer sinusförmigen Spannungsquelle eine Reihe von gegeneinander phasenverschobenen sinusförinigen Spannungen herzuleiten, und aus dem Nulldurchgang jeder dieser einzelnen Sinusspannungen oder aus der Kuppe der zuvor durch Eisensittigung verformten Sinusspaniningen einen Steuerimpuls zti gewinnen, der diz diesem Sinus zugeordnete Nachrichtenquelle mit der Fernübertragung.sleitung verbindet.
  • Es ist bereits bekannt, zur Verteilung einer Reihe von zeitlich nacheinander auf derselben Leitung übertragenen Impulsen auf die zugehörigen Empfangseinrichtungen ebensoviel gittergesteuerte Gasentladungsröhren vorzusehen, als einzelne Empfangseinrichtungen vorhanden sind. Durch den ersten der fernübertragenen Nachrichtenimpulse wird die erste dieser gittergesteuerten Gasentladungsröhren eingeschaltet und ein in ihrem Anodenkreis liegender Kondensator liefert einen Stromstoß über die Anoden-Kathoden-Strecke dieser Röhre. Beim Anklingen dieses Stromstoßes ist der zugehörige Erripfäugger aufnahmebereit und registriert den übertragenen Nachrichtenimpuls. Beim Abklingen dieses Stromstoßes wird die dem riäthsten Nachrichtenimpuls zugeordnete Gasentladungsröhre stromleitend gemacht, die dann- den an sie angeschlossenen Empfänger speist. Diese Anordnung erfordert jedoch notwendig die Verwendung der erwähnten Gasentladungsröhre, da die Entladung in jeder Röhre über die Dauer des Abklingens des Stromstoßes im Anodenkreis der vorhergehenden Röhre hinaus bestehen muß. Bei solchen gittergesteuerten Gasentladungsröhren ist aber nur eine verhältnismäßig langsame Folge der fernübertragenen Nachrichtenimpulse zulässig, da die Entionisierung des Entladungsraumes verhältnismäßig lange Zeit in Anspruch nimmt und daher die Periodendauer, innerhalb -deren-alle Nachrichtenimpulse übertragen werden, nicht beliebig verkürzt werden kann.
  • Es ist ferner eine Einrichtung zum Empfang von nacheinander fernüibertragenen Stromimpulsen, die verschiedenen Kommandos oder Signalen zugeordnet sind; bekannt, bei welcher durch einen fernübertragenen Synchronimpuls ein nach einer gedämpften Schwingung verlaufender Hilfsstrom in der Empfangsstation erzeugt wird und zwischen zwei Nulldurchgängen dieser gedämpften Schwingung jeweils ein einem fernübertragenen Signal zugeordneter Empfangsapparat eingeschaltet ist. Diese Anordnung arbeitet mit mechanischen Relais und ist aus diesem Grunde auch nicht zum Empfang von in sehr kurzen Zeitabständen eintreffenden Nachrichtenimpulsen geeignet.
  • Gemäß der. Erfindung soll eine Schaltungsanordnung zur wechselzeitigen Aussendung oder -zum Empfang mehrerer Nachrichten mit einer auf der Sender- bzw. auf der Empfangseite liegenden synchron mit dem Wechsel der Nachrichtenkanäle auf der Gegenstation arbeitenden Steuerspannungsquelle darin bestehen, daß während der Dauer eines jeden von der Steuerspannungsqüelle abgegebenen Steuerimpulses ein Nachrichtenimpuls fernübertragen bzw. empfangen wird und daß am Ende des Steuerimpulses, beginnend im Sender bzw. Empfänger, eine örtliche, zeitlich abklingende Spannung auftritt, welche die dem nächsten Nachrichtenimpuls zugeordnete Sende- bzw. Empfangseinrichtung entriegelt.
  • Diese Anordnung ist für jede Geschwindigkeit der Impulsfolge geeignet und auch von dem Auftreten von Eisensättigungen, die - eine sehr gut .konstante Spannungsamplitude erfordern, um zuverlässige Schaltvorgänge zu erhalten, unaibhängig.
  • Eine Ausführungsform eines Gebers gemäß der Erfindung, der in Abb. i der Zeichnung dargestellt ist, sei im folgenden erläutert. In Abb. z bedeutet G einen Generator, der sinusförmige Spannungen oder Impulse liefern kann. Im folgenden soll der Generator G als Impulsgenerator betrachtet werden. In der Mitte der Sekundärwicklung des Übertragers ü wird die Anodenspanung Ä für -die Röhren Sl-S4 zugeführt-. Jede dieser Röhren besitzt in ihrer Anodenzuleitung einen Transformator t1- t4, an den über einen Gleichrichter gl-g4 ein RC-Glied Gl--G4 angeschlossen -ist. In der Kathodenzuleitung jeder dieser Röhren Sl-S4 liegt ein Widerstand Rl-R4, von dem über ein Kopplungsglied K,- K4 von großer Zeitkonstante das Steuergitter einer Röhre Ml-M4 beeinflußt werden kann, an deren Anodenkreis über einen Transformator Ti T4 eine Gesprächsspannung eingeführt wird.
  • Die Anordnung nach Abb. i arbeitet n der Weise, daß vom Generator G Impulse entsprechend Abb. 2 a erzeugt werden. Das Steuergitter der Röhre Sf möge aus später zu erläuternden Gründen, wenn der erste der Impulse nach Abb. 2 a an der Anode S1 eintrifft, auf einem solchen Potential sein, daß ein Anodenstromstoß zustande kommt. Am Beginn dieses Stromstoßes möge sich an der Sekundärwicklung von t1 eine negative Spannungsspitze für den Gleichrichter g1 ausbilden, so daß das RC-Glied G1 keine Ladung erhält, während am Ende des Anodenstromimpulses der Gleichrichter g1 stromdurchlässig wird und den Kondensator des RC-Gliedes auflädt, der sich nun vermöge der verhältnismäßig langen Zeitkonstante des RC-Gliedes nur sehr langsam wieder entladen kann, wie in Abb. 2 b dargestellt ist. Am oberen Ende des Widerstandes R1 bildet sich beim ersten Steuerimpuls für die ganze Dauer dieses Steuerimpulses ein positives Potential aus, welches über das Kopplungsglied K1 die Röhre Ml einschaltet, so daß, wie aus Abb 2 c hervorgeht, ein Stromimpuls durch den Widerstand W hindurchfließt, dessen Dauer gleich der Dauer eines Steuerimpulses des Generators G ist und dessen Höhe dem Augenblickswert der über den Transformator T1 übertragenen Gesprächsspannung hl entspricht. Beim nächsten Steuerimpuls ist von den Röhren S2-S4, die alle ebenso wie S1 geschaltet sind, nur die Röhre S2 durchlässig, da der Kondensator des RC-Gliedes G1 sich noch nicht wieder vollständig entladen hat, während die Kondensatoren der anderen RC-Glieder G2 und G3 vollständig entladen sind und die Röhren S3 und S4 infolgedessen durch die negative Spannung GI% am Gitter verriegelt werden. Somit wird bei dem zweiten Steuerimpuls ein dem Augenblickswert der Gesprächsspannung h2 entsprechender Stromimpuls durch den Widerstand W hindurchfließen. Die Ausgangsleitung AL führt zu einem entsprechenden Impulsverstärker TV und -modulator T1lII. Mit Sv ist eine Stufe schematisch bezeichnet, die ähnlich aufgebaut werden kann wie die .dargestellte, den Gesprächen i bis q. zugeordnete Stufe, die jedoch mit Hilfe der Stufe MSv einen Synchronisierimpuls erzeugt, der sich von den Nachrichtenimpulsen beispielsweise in einer aus der Fernsehtechnik bekannten Weise unterscheiden kann. Die Leitung e der Stufe Sv wird an das RC-Glied der letzten Röhrenstufe S angeschlossen und die Leitung a an das Steuergitter der Röhre S1.
  • An Stelle der Glieder t1, g1, G1- t4, 942 G4 kann auch je ein Laufzeitglied eingeschaltet werden, das die Impulse der Abb. 2 a mit entsprechender zeitlicher Verzögerung an die nächste der Röhren S weiterleitet. Ein Empfänger gemäß der Erfindung kann beispielsweise derart aufgebaut sein, daß mit den empfangenen Synchronimpulsen ein Steuerimpulsgeber synchronisiert wird, der dann für die Empfangseinrichtung eine ähnliche Rolle spielt wie der Generator G in der Zeichnung. Im übrigen kann der Empfänger ebenfalls ähnlich aufgebaut sein wie der Geber, es ist lediglich an Stelle der Röhren M, die alle auf einen gemeinsamen Widerstand, W arbeiten, je eine Röhre zu setzen, die den zugehörigen Empfänger für die einzelnen Nachrichten speisen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schaltungsanordnung zur wechselzeitigen Aussendung oder zum Empfang mehrerer Nachrichten mit einer auf der Sender- bzw. auf der Empfangsseite liegenden synchron mit dem Wechsel der Nachrichtenkanäle auf der Gegenstation arbeitenden Steuerspannungsquelle, dadurch gekennzeichnet, daß während der Dauer eines jeden von der Steuerspannungsquelle abgegebenen Steuerimpulses ein Nachrichtenimpuls fernübertragen bzw. empfangen wird und am Ende des Steuerimpulses, beginnend im Sender bzw. Empfänger, eine örtliche, zeitlich abklingende Spannung auftritt, welche die dem nächsten Nachrichtenimpuls zugeordnete Sende-bzw. Empfangseinrichtung entriegelt. a. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an die Anodenkreise von anodenseitig an die Steueri.mpulsquelle (G) angeschlossenen Röhren (S1, S2 usw.) über je einen differenzierenden Transformator (t1, t2 usw.) je ein RC-Glied (GI, G2 usw.) angeschlossen ist, das am Gitterkreis der nächstfolgenden Röhre liegt und den RC-Gliedern noch Gleichrichter (9l, 92 usw.) vorgeschaltet sind, daß die bei Beginn des Steuerimpulses durch den differenzierenden Transformator übertragene Spannung keine Aufladung des Kondensators des RC-Gliedes hervorruft, aber bei Beendigung des Steuerimpulses der Kondensator schnell aufgeladen wird und sich über den Widerstand des RC-Gliedes langsam wieder entlädt.
DET926D 1942-06-19 1942-06-20 Schaltungsanordnung zur wechselzeitigen UEbertragung mehrerer Nachrichten Expired DE879119C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DET926D DE879119C (de) 1942-06-19 1942-06-20 Schaltungsanordnung zur wechselzeitigen UEbertragung mehrerer Nachrichten

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE894203X 1942-06-19
DET926D DE879119C (de) 1942-06-19 1942-06-20 Schaltungsanordnung zur wechselzeitigen UEbertragung mehrerer Nachrichten

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE879119C true DE879119C (de) 1953-06-11

Family

ID=25955821

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DET926D Expired DE879119C (de) 1942-06-19 1942-06-20 Schaltungsanordnung zur wechselzeitigen UEbertragung mehrerer Nachrichten

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DE (1) DE879119C (de)

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