DE8793C - Schaftmaschine für Webstühle - Google Patents
Schaftmaschine für WebstühleInfo
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- DE8793C DE8793C DENDAT8793D DE8793DA DE8793C DE 8793 C DE8793 C DE 8793C DE NDAT8793 D DENDAT8793 D DE NDAT8793D DE 8793D A DE8793D A DE 8793DA DE 8793 C DE8793 C DE 8793C
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- Germany
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- 238000009941 weaving Methods 0.000 description 1
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D03—WEAVING
- D03C—SHEDDING MECHANISMS; PATTERN CARDS OR CHAINS; PUNCHING OF CARDS; DESIGNING PATTERNS
- D03C1/00—Dobbies
- D03C1/02—Single-lift dobbies, i.e. dobbies in which the same draw-knife or equivalent operates for every pick
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D03—WEAVING
- D03C—SHEDDING MECHANISMS; PATTERN CARDS OR CHAINS; PUNCHING OF CARDS; DESIGNING PATTERNS
- D03C2700/00—Shedding mechanisms
- D03C2700/01—Shedding mechanisms using heald frames
- D03C2700/0127—Programme-controlled heald frame movement
- D03C2700/0133—Programme-controlled heald frame movement with mechanical transmission
- D03C2700/0138—Programme-controlled heald frame movement with mechanical transmission using hooks or lifters
- D03C2700/0144—Single-lift mechanisms
- D03C2700/015—Single-lift mechanisms of closed-shed type
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Looms (AREA)
Description
1879.
HERRMANN GÜNTHER in SCHLOSSCHEMNITZ. Schaftmaschine für Webstühle.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 7. August 1879 ab.
Diese Schaftmaschine läfst sich sowohl bei Hand- als auch bei solchen mechanischen Webstühlen
anbringen, die ursprünglich zum Bewegen des Geschirres nur mit Excenter versehen
wären. Die Maschine wird über den mechanischen Webstühlen so angebracht, dafs
die Köpfe der an Stühlen vorhandenen Schemel / mit den Schafthebeln i zu verbinden sind; alles
Schaftschnüren, wie dies bei den jetzigen Holzschaftmaschinen gemacht wurde, fällt weg.
Fig. 8 zeigt ein Zusammenhängen von / mit i einfacher Art.
Mit einem Balken A, Fig. 1, der über einer Reihe von Stühlen angebracht wird, ist jede einzelne
Maschine zu verschrauben, der Maschinenkppf aber wird mit einem von der Decke des
Arbeitssaales herabhängenden Zuge B befestigt.
Entweder ein Hebel, der durch Excenter bewegt wird, oder die Kurbel des mechanischen
Webstuhles ist vermittelst des Zuges D mit einer auf der Welle α festsitzenden Scheibe b,
Fig. ι und 2, verbunden und setzt die Schaftmaschine in Gang.
Auf beiden Enden der Welle α ist je eine Scheibe c und c', Fig. 2 und 5, befestigt. Jede
dieser Scheiben ist mit zwei festsitzenden Kurbelstiften versehen und durch die Züge d\ d2,
d3 und d* mit den Platinenmessern e und e1
verbunden, so dafs bei einer halben Umdrehung von α e nach links gezogen und e' nach rechts
geschoben wird. Die Feder C zieht Welle und Platinenmesser in die umgekehrte Richtung an
den Platz zurück, wo durch Karte und Prisma der Platinenabdruck erfolgt. Alle Platinen /
werden gleichviel geschoben oder gezogen; diejenigen, welche vom Platinenmesser e1 gehoben
werden, bilden das Oberfach, und die, welche e fafst, das Unterfach. Das differirende Fach
wird dadurch hergestellt, dafs jede einzelne Platine / mit einem Hebel g und dieser wieder
durch h mit einem Hebel ζ besonders verbunden ist; die Verbindung g mit i durch h ist dem
Fach entsprechend differirend.
Der Abdruck der Platinen und Zurückgang des Faches ist aus Fig. 4 ersichtlich. Die tiefgeschobene
Platine f ist durch die Leiste r heraufgezogen und die hochgezogene durch die
Leiste s tiefgeschoben. Beide Leisten sind, r mit e und ί mit e\ durch Drähte verbunden
und von deren Bewegung abhängig. Die Nadeln m werden in zwei Nadelbrettern η
und ο geführt und stöfst jede mit ihrem Ansatz gegen die daran liegende Platine /, so
dafs beim Andruck des Prisma p mit nicht gelochter Karte die Nadel mit Platine gehoben
wird, bis letztere an das Platinenmesser e antrifft.
Das Prisma ρ und die Kurbelwelle / sind verbunden durch die Züge u und «', Fig. 2.
Die Kurbelwelle t wird durch den Riemen * gleich der Hauptwelle a in halber Drehung bewegt,
infolge dessen das Prisma p den Platinen / entgegen gezogen und wieder zurückgeschoben
wird. Beim Zurückschieben erfolgt das Drehen des Prisma p durch den einen
Haken q nach vor- und durch den anderen Haken ql nach rückwärts; letzteres geschieht
beim Retourarbeiten.
In Fig. 3 und 5 ist durch E ein Handwebstuhl angedeutet, auf welchem eine solche
Schaftmaschine zum Weben starker Fufsteppiche angebracht ist. Da diese Schaftmaschine principiell
derjenigen in Fig. 1 und 2 gleich ist, so sind in Fig. 3 und 5 alle der obigen Maschine
ähnlichen Theile weggelassen. Die Maschine unterscheidet sich nur dadurch, dafs ihre Stellung aufrecht ist, die Nadeln mit
Federn versehen sind, Fig. 6, und die Form der Platinen so ist, dafs dieselben links und
rechts mit den Hebeln g in Verbindung kommen. Jeder Hebel g giebt infolge seiner geschlitzten
Drehpunkte den Bewegungen der Platine / nach. Die zweiten Reihen Hebel i wirken einschliefslich der Verbindungszüge y
direct auf die Litzenrahmen z; dieselben werden hochgezogen und tiefgeschoben. ■
Da durch diese Anordnung im Handwebstuhl Platz zum Zurücklegen des Waarenbaumes IT,
Fig. 5, gewonnen wird, so ist der Weber durch grofse Aufwickelung der Waare im Treten
des Fufsschemels nicht gehindert. Dieser Fufsschemel kommt mit dem äufseren Ende des
Hebels J in Verbindung und das innere Hebelende y hängt wieder mit der Scheibe c' zusammen,
so dafs beim Niedertreten des Schemels die Maschine in Gang kommt.
Fig. 7 zeigt eine Skizze, in welcher die Hebel g und i zweiarmig sind; dieselben dienen
zum Ausgleich entgegengesetzter Wirkungen, oder auch, um den tAngriff der Schäfte zu ändern.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:
Zwei Reihen Hebel, die differirend miteinander verbunden und wovon die Angriffspunkte der einen Hebelreihe mit solchen Platinen versehen sind, die gezogen und geschoben werden, wogegen die Angriffe der anderen Hebel in gleich grofser Entfernung von ihrer Axe auf Schäfte oder Schemel (Hebel) wirken.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8793C true DE8793C (de) |
Family
ID=286228
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT8793D Active DE8793C (de) | Schaftmaschine für Webstühle |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8793C (de) |
-
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- DE DENDAT8793D patent/DE8793C/de active Active
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