DE878964C - Schalltrichter fuer Fernsprechapparate - Google Patents
Schalltrichter fuer FernsprechapparateInfo
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- DE878964C DE878964C DES24111A DES0024111A DE878964C DE 878964 C DE878964 C DE 878964C DE S24111 A DES24111 A DE S24111A DE S0024111 A DES0024111 A DE S0024111A DE 878964 C DE878964 C DE 878964C
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
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- H04R1/00—Details of transducers, loudspeakers or microphones
- H04R1/08—Mouthpieces; Microphones; Attachments therefor
- H04R1/083—Special constructions of mouthpieces
Landscapes
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Description
- Schalltrichter für Fernsprechapparate Um die akustische Leistung am Mikrophon von Fernsprechapparaten zu steigern, werden bekanntlich Schalltrichter benutzt, die die vom Sprechenden erzeugten Schallwellen sammeln und an das Mikrophon heranführen, damit auch in geräuscherfüllten Räumen gute Sprachübertragung möglich wird. Diese als Einsprache bezeichneten Schalltrichter sind bei Abfragegarnituien der Fernsprechvermittlungsplätze oder bei batterielosen Fernsprechern verhältnismäßig lang gestaltet, damit die hohen Frequenzanteile der Sprache bevorzugt werden, was bekanntlich die Sprechverständlichkeit verbessert und Geräuschstörungen vermindert. Nachteilig bei langen Trichtereinsprachen ist jedoch die Gefahr, daß sich bei der Länge des Trichters stehende Wellen ausbilden, die durch die scharfen Eigenresonanzen des Trichters bedingt sind und der Sprache einen schrillen Klang verleihen. Je länger der Trichter ist, je stärker werden die tiefen Frequenzen betont, da die angestoßene Luftsäule sich im Schalltrichter ähnlich wie bei einer Orgelpfeife verhält, bei der ja die Länge der Orgelpfeife die Tonhöhe bestimmt. Zu beachten ist ferner, daß beim Aussprechen von Explosivlauten, wie z. B. P und T, ein besonders kräftiger Luftstrom erzeugt wird, der voll und ganz in den Schalltrichter eindringt, so daß hierbei in ganz besonderem Maße ein Anpfeifen der Eigenresonanz des Schalltrichters eintritt. Diese Erscheinung hat sich besonders störend bei den Brustmikrophonen gezeigt, die ja, um eine bequeme Einsprache zu ermöglichen, ve_hältnismäßig lang ausgebildet sein müssen. Werden derartige BrustmikrophonevondenVermittlungsb3amtinnenin Fernämtern benutzt, die mit Tonwahleinrichtungen betrieben werden, so hat sich gezeigt, daß ungewollt durch die Benutzung der Fernsprechgarnituren die Tonwahleinrichtungen zum Ansprechen gebracht werden. Dies ist einmal durch die hohe, auf das Mikrophon auftreffende Lautstärke und auf den Frequenzgang im--Schalltriehter zurückzuführen, der für die Tonwahl besonders ungünstig ist, da durch die Trichterre3önanz die Fi equenzen der Tonwahl um 2ooö: Hz besonders stark hervorgehoben werden.
- Durch die Erfindung soll nun die Ausbildung von stehenden Schallwellen und Eigenresonanzen des Trichters unterdrückt werden, damit bei Benutzung der in der bisherigen Form gestalteten Brustmikrophone die Gefahr des ungewollten Artsprechens von Tönwahleinrichtungen verhindert ist. Auch für Fernsprechapparate, die mit batterielosen Mikrophonen arbeiten (Magnetmikrophonen) und für d ie gleichfalls eine verhältnismäßig lang gestaltete Trichtereinrichtungerfo:derlich ist, ist die ,Erfindung mit Vorteil anwendbar, da sich auch hier Eigenresonanzen des Trichters sehr störend bemerkbar machen.
- Nach der Erfindung werden die Eigenresonanzen des Trichters und die Ausbildung stehender Wellen dadurch unterdrückt, daß in den Trichterraum ein oder mehrere Filter eingesetzt sind. Dieses Filter besitzt nach einem weiteren Merkmal der Erfindung nur geringe SchalEämpfung und besteht aus einer zwischen zwei Metallsieben eingespannten Gewebebahn oder einer zwischen deri Metallsieben angeordneten Fäserstoffüllung. Für den vorliegenden Zweck ist dabei als Gewebe besonders Nylonseide geeignet, die sich durch hohe Witterungsbeständigkeit auszeichnet und ein sehr dünnes, -durchlässiges Gewebe ergibt, das den Schalldurchgang für die Sprache nur wenig hemmt. Diese dünne Trennschicht ist jedoch durchaus ausreichend, um stehende Wellen im Trichter zu unterdrücken. Die Metallsiebe sind daran bei geeigneter Maschenform beteiligt; sie dienen jedoch in der Hauptsache- als mechanischer Schutz für die Gewebebahn und verhindern das Eindringen von Fremdkörpern in den Schalltrichter. Um einen völligen Abschluß des Schalltrichters herbeizuführen, ist es auch denkbar, vor dem Filter eine am Rand weiche Membran anzuordnen; welche so ausgebildet werden kann, daß sie den Nutzschall nur unwesentlich beeinflußt. Es ist hier noch zu beachten, daß zur Verhinderung der Schwitzwasserbildung im Schalltrichter der Trichter hinter der Membran mit einer oder mehreren Öffnungen zu ve_sehen ist. Diese Öffnungen, an geeigneter Stelle angebracht, wirken dabei gleichzeitig auch als akustisches Filter und beeinflussen die Resonanzlage des Schalltrichters. Als zusätzliche Maßnahme zur Unterdrückung der Eigenresonanz des Trichters kann der Trichter völlig oder zum Teil mit absorbierenden Stoffen ausgekleidet oder die Innenfläche des Trichters mit geeigneten Rifflungen versehen werden. Die geeignete Lage des oder der Filter im Trichter und das Anbringen schallabsorbierender Auskleidungen wird zweckmäßig durch Versuche bestimmt, da bei einer rechnerischen Erfassung das Ergebnis von den verschiedensten Faktoren abhängt, deren Größenbestimmung auf Schwierigkeiten stößt.
- In der -Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Fig. = zeigt -in einer Seitenansi^ht, teilwei£e-im Schnitt, ein Brustmikrophon für Fernsprechvermittlungen, Fig 2 zeigt im Schnitt einen Fernsprecher mit batterielosem Mikrophon: In Fig. i ist das Mikrophongehäuse M an der ,Brustplatte B gehaltert und an den Einsprachetrichter T angeschlossen. In den Trichterraum des Trichters T ist an durch Versuch ermittelter Stelle das Filter F eingesetzt. Dieses Filter F besteht aus zwei Metallsieben S1 und S2, zwischen e enen eine Faserstoffüllung Fe, z. B. Glaswolle, angeordnet ist. Diese Faserstoffüllung F$ kann auch durch eine eingespannte Gewebebahn aus Nylonseide ersetzt sein. Zweckmäßig wird die Faserstoffüllung oder Gewebebahn mit keimtötenden Mitteln, wie z. B. Kupfersalzen, imprägniert. Um den Trichterraum gegenüber der Einspracheöffnung völlig abzuschließen, ist in einiger Entfernung vor dem Filter eine Membran V eingesetzt, die beispielsweise aus einer Kunststofffolie bestehen kann. Um die Bildung von Schwitzwasser im Trichterraum zu verhindern, ist der Trichter mit einer Öffnung 0 zu versehen.
- Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 ist der Einsprachetrichter T ähnlich einem Fernsprechhandapparat gestaltet, an dessen Ende die Mikrophonkapsel N und die Telefonkapsel H eingesetzt sind. Das mechanische akustische Filter F ist in ähnlicher Weise wie bei der Anordnung nach Fig:. i gestaltet und ist an der geeigneten, durch Versuch ermittelten Stelle in den Trichter angeordnet.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Schalltrichter an Fernsprechern, insbesondere an Sprechgarniturenmit langemEinsprachetrichter, dadurch gekennzeichnet, daß der Trichterraum durch einen oder mehrere eingesetzte Filter (F) zur Unterdrückung stehender Schallwellen und von Eigenresonanzen des Trichters (T) unterteilt ist.
- 2. Schalltrichter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Filter (F) geringe Schalldämpfung besitzt und aus einer zwischen zwei Sieben (S1, S2) angeordneten Gewebebahn oder einer zwischen den Metallsieben angeordneten Faserstoffüllung (F8) besteht.
- 3. SchalltrichternachAnsprüch i und ä, dadurch gekennzeichnet, daß der durch das Filter abgetrennte Trichterraum eine oder mehrere gleichzeitig als akustisches Filter wirkende Ausgleichsöffnungen (0) besitzt. q.. Schalltrichter nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Trichterraum mit schallabsorbierenden Auskleidungen oder geriffelten Innenflächen versehen ist, durch die der Frequenzgang der Schallübertragung beeinflußbar ist. Schalltrichter nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß derTrichterraum durch eine am Trichtermund angeordnete Membran (V) abgeschlossen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES24111A DE878964C (de) | 1951-07-25 | 1951-07-25 | Schalltrichter fuer Fernsprechapparate |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES24111A DE878964C (de) | 1951-07-25 | 1951-07-25 | Schalltrichter fuer Fernsprechapparate |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE878964C true DE878964C (de) | 1953-06-08 |
Family
ID=7477695
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES24111A Expired DE878964C (de) | 1951-07-25 | 1951-07-25 | Schalltrichter fuer Fernsprechapparate |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE878964C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1076182B (de) * | 1957-02-21 | 1960-02-25 | F & H Schumann G M B H | Filteranordnung fuer elektro-akustische Wandler |
| DE1173946B (de) * | 1960-03-11 | 1964-07-16 | Ampex | Kopfhoerer mit einem im wesentlichen schalldurchlaessigen elektro-akustischen Wandler |
-
1951
- 1951-07-25 DE DES24111A patent/DE878964C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1076182B (de) * | 1957-02-21 | 1960-02-25 | F & H Schumann G M B H | Filteranordnung fuer elektro-akustische Wandler |
| DE1173946B (de) * | 1960-03-11 | 1964-07-16 | Ampex | Kopfhoerer mit einem im wesentlichen schalldurchlaessigen elektro-akustischen Wandler |
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