[go: up one dir, main page]

DE878929C - Pendelaufhaengung fuer Pendeluhren mit Reguliermoeglichkeit waehrend des Ganges - Google Patents

Pendelaufhaengung fuer Pendeluhren mit Reguliermoeglichkeit waehrend des Ganges

Info

Publication number
DE878929C
DE878929C DEW7011A DEW0007011A DE878929C DE 878929 C DE878929 C DE 878929C DE W7011 A DEW7011 A DE W7011A DE W0007011 A DEW0007011 A DE W0007011A DE 878929 C DE878929 C DE 878929C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pendulum
clock
adjustment
causes
adjustment lever
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEW7011A
Other languages
English (en)
Inventor
Anton Waschinger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEW7011A priority Critical patent/DE878929C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE878929C publication Critical patent/DE878929C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B18/00Mechanisms for setting frequency
    • G04B18/003Mechanisms for setting frequency by displacement of devices carried by the pendulum or by adjusting the pendulum length

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Electric Clocks (AREA)

Description

  • Pendelaufhängung für Pendeluhren mit Reguliermöglichkeit während des Ganges Die Erfindung bezieht sich auf eine Pendelaufhängung, welche eine meßbare Veränderung der Pendellänge während des Ganges ermöglicht, wobei das Zifferblatt als Meßskala für die Gangveränderung verwendet wird.
  • Bei den meisten bisher bekannten Ausführungen von Pendelaufhängungen wird als obere Pendellängenbegrenzung ein nur wenige Millimeter langes Stahlband verwendet, welches als reibungsfreier Drehpunkt anzusehen ist. Die Längenveränderung des Pendels wird durch Verschieben des Pendelgewichtes auf dem Pendelstab vorgenommen. Zu diesem Zweck ist das untere Pendelstabende vielfach mit einem Außengewinde und einer Gewindemutter versehen, durch welche das Pendelgewicht auch in geringen Grenzen verschoben werden kann. Durch eine auf dein Umfang der Gewindemutter angebrachten Skala kann die Verstellung abgelesen werden. Ist die Wirkung der Verstellung auf den Gang der Uhr nicht bekannt, so ist in den meisten Fällen ein öfteres Wiederholen des Vorganges erforderlich, bis die gewünschte Ganggenauigkeit erreicht ist.
  • Bei den allgemeinen Gebrauchsuhren mit kurzem Pendel, welches von außen nicht mehr zugänglich ist, wird die Verstellung umständlich, weil hierzu ein Eingriff in das Innere der Uhr erforderlich ist. Wanduhren müssen zu diesem Zweck abgenommen werden. Beim Wiederaufhängen muß darauf geachtet werden, daß die Uhr richtig hängt, da eine andere Hängelage den Gang der Uhr ebenfalls beeinflußt. Schließlich kann die Verstellung nur von fachkundiger Hand vorgenommen werden, wenn eine öftere Wiederholung des Vorganges vermieden werden soll.
  • Aus Mangel an Geduld oder aus Scheu vor dem Mechanismus vermeidet der Laie vielfach einen Eingriff in. die Uhr. Die Folge ist; daß die meisten Gebrauchsuhren ungenau gehen.
  • Demgegenüber besteht die Erfindung darin, daß das Pendel mit zwei langen, schmalen Stahlbändern aufgehängt ist, welche um einen zylindrischen Körper gelegt sind und durch dessen Verdrehung verlängert bzw. verkürzt werden. Als - Pendellängenbegrenzung dient eine Gabel, durch welche die Stahlbänder gleiten. Das kennzeichnende Hauptmerkmal besteht darin, daß die Längenveränderung des Pendels an seinem oberen Teil vorgenommen wird. Die Pendellängenveränderung kann nach einer den Gangverhältnissen der Uhr entsprechenden Skala vorgenommen werden. Die Verstellorgane sind so ausgebildet, daß sie von außen zugänglich sind und ein Verstellen während des Ganges der Uhr ermöglichen, wobei das Zifferblatt selbst sinnfällig als Verstellskala dient, indem eine Verdrehung im Uhrzeigersinn einen schnelleren und umgekehrt einen langsameren Gang der Uhr, außerdem der Grad der Verdrehung die gleiche Gangveränderung pro Tag bewirkt. ' Da ein Verschieben des Pendelgewichtes nicht mehr vorgenommen wird, kann dem Pendel eine andere als bisher übliche Zweckform gegeben werden, beispielsweise in der Form eines Rahmens, der das Räderwerk umschließt und innerhalb der Bauhöhe desselben liegt; dadurch wird das Uhrgehäuse und sein Werkstoffverhrauch geringer. 'Außerdem lassen sich gefälligere Gehäuseformen erzielen.
  • Der technische Fortschritt und die neue technische Wirkung sind durch nachfolgende Eigenschaften der Erfindung gegeben: i. Reguliermöglichkeit von außen ohne Platzveränderung und ohne Stillsetzung der Uhr, 2. Verwendung des Zifferblattes als Regulierskala, 3. hohe Reguliergenauigkeit, .I. hohe Treffsicherheit ohne Wiederholung des Reguliervorganges, 5. einfache Bedienung ohne Voraussetzung technischer oder fachlicher Kenntnisse, b. Verwendbarkeit beliebiger Zweckformen des Pendels und dadurch geringere Bauhöhe des Gehäuses.
  • Das Wesen der Erfindung ist aus der Zeichnung ersichtlich.
  • Fig. i stellt ein Pendeluhrwerk in der Ansicht und Fig. 2 im Schnitt dar. Das Räderwerk ist nur durch die beiden trapezförmigen Lochplatten angedeutet. Fig. 3 zeigt die Teilansicht des Zifferblattes mit aufgestecktem Verstellschlüssel.
  • In Fig. i und 2 ist an der inneren Lochplatte a eine Lasche b befestigt, au_ f welcher die Pendelaufhängung angebracht ist. Diese besteht aus einer in die Lasche b eingepreßten Lagerbüchse c, in welcher der drehbare Lagerzapfen d geführt ist. Der Lagerzapfen d ist an einem Ende mit dem Verstellhebel e vernietet. Das andere Ende ist als Gewindeansatz ausgebildet und trägt unter Verwendung eines Zwischenringes f und der Sechskantmutter S zwei gleiche zylindrische Hohlkörper la. An jedem dieser Hohlkörper ist ein Stahlband i so befestigt, daß es 'die Zylinderfläche von h etwa ein Drittel umschlingt. Zur Befestigung sind Zylinderschraubenh mit Klemmscheiben verwendet. Die beiden unteren Enden der Stahlbänder sind zwischen zwei Plättchen l geklemmt, in welche der Gelenkstift ,»v eingepreßt ist. An diesem sind die beiden Haken n, welche mit der Schlitzplatte o vernietet sind, aufgehängt. Damit eine axiale Verschiebung auf dem Gelenkstift m vermieden wird, sind die beiden Klemmplättchen L in einer Aussparung am oberen Ende der Schlitzplatte o geführt. Zur übertragung der Ankerimpulse ist die Ankerwelle p mit einem Hebel q aus Rundstahl versehen, welcher in die Schlitzplatte o hineinragt und ein Auspendeln senkrecht zur Pendelbewegung bei geneigter Lage der Uhr zuläßt.
  • Das einhängbare Pendel selbst besteht aus dem Rahmen r und dem Gewichts und wird von den Haken n getragen. Die Pendellängenbegrenzung erfolgt dadurch, daß die Stahlbänder i zwischen den beiden Stiften t geführt sind.
  • Möglichst nahe an der Uhrzeigerwelle u ist die Verstellwelle v angebracht. Diese trägt ein aufgepreßtes Zahnrad w, welches in ein zweites Zahnrad x eingreift. Das Zahnrad x ist mit dem Verstellhebel y fest verbunden und zusammen mit diesem auf einem feststehenden Zapfen gelagert. Die Verstellwelle v ist in der Lagerbüchse z drehbar gelagert und durch eine öffnung im Gehäuse von der Zifferblattseite zugänglich. Die Verdrehung erfolgt durch einen flachen Blechschlüssel A, dessen Zunge in den Schlitz der Verstellwelle v gesteckt wird. Die beiden Verstellhebel e und y sind durch eine Gelenklasche B verbunden. Zur Erzeugung des erforderlichen Reibungswiderstandes im ganzen System ist die Verstellwelle v mit einer Blattfeder C vernietet, welche an der Lochplatte ca schleift. Der Blechschlüssel A ist nach einer Seite so weit verlängert, daß der Grad seiner Verdrehung am Minutenkreis des Zifferblattes abgelesen werden kann. Wird nun der Blechschlüssel A im Uhrzeigersinn verdreht, so bewirkt dies im Sinn der eingezeichneten Verdrehungspfeile einen schnelleren Gang der Uhr bzw, eine Verkürzung der Pendellänge, indem sich die Stahlbänder i auf den Trommeln h aufwickeln und das Pendel hochziehen. Bei einer Verdrehung im umgekehrten Sinn wird die Pendellänge naturgemäß vergrößert, wobei die Schwerkraft des Pendels das Abwickeln der Stahlbänder begünstigt. Die Verstellung kann also während des Ganges der Uhr vorgenommen werden. Die Verstellorgane sind so bemessen, daß eine Verdrehung des Schlüssels A um i Minute nach dem Zifferblatt ebenfalls eine Gangveränderung der Uhr um i Minute pro Tag hervorruft. Die Verdrehung ist auch sinnfällig, im Uhrzeigersinn schneller. Die Verstellung wird zweckmäßigerweise nur in einem Bereich von plus bis minus i o Minuten vorgenommen und kann mittels Anschläge durch Schleiffeder C begrenzt werden, Die Grobeinstellung erfolgt durch die Mutter g. Ungenauigkeiten, die dadurch entstehen, daß Zeigerwelle und Verstellwelle keine gemeinsame Mittellinie haben, können praktisch vernachlässigt werden.
  • Nachdem am Pendel selbst Veränderungen zum Zweck seiner Verkürzung bzw. Verlängerung nicht mehr vorgenommen werden, kann dem Pendel die dargestellte rahmenähnliche oder eine andere Form gegeben werden, dessen Schwingebene noch innerhalb des Räderwerkes liegt.

Claims (1)

  1. PATEN TA\SPPI CHE: i. Pendelaufhängung für Pendeluhren mit Reguliermöglichkeit während des Ganges, dadurch gekennzeichnet, daß das Pendel (r, s) an zwei langen, zwischen zwei die Pendellänge begrenzenden Stiften (t) geführten Stahlbändern (i.) aufgehängt ist, welche mit ihrem oberen Ende uni einen drehbaren, mit Verstellhebel (e) fest verbundenen, zylindrischen Körper (Ja) gelegt und daran befestigt sind, so daß eine Verdrehung des Verstellhebels (e) eine den Gang der Uhr nicht störende, ablesbare Veränderung der Pendellänge bewirkt. Pendelaufhängung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß durch eine von außen zugängliche und im Zahneingriff mit einem zweiten Verstellhebel (y) stehende Verstellwelle (v > mittels der Gelenklasche (B) eine @'erdreliuiig des Verstellhebels (e) bewirkt wird. 3. Pendelaufhängung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die die Pendellänge verändernden Verstellorgane so bemessen sind. daß eine Verdrehung der mit einem Mitnehinerschlitz versehenen Verstellwelle (v) um ein Sechzigstel des Kreisumfanges eine Gangveränderung um i Minute in 7l Stunden bewirkt, wodurch das Zifferblatt der Uhr unter Verwendung eines flachen Schlüssels (A) sinnfällig als Verstellskala benutzt wird, indem eine Verdrehung im Uhrzeigersinn einen schnelleren und umgekehrt einen langsameren Gang der Uhr bewirkt.
DEW7011A 1951-10-27 1951-10-27 Pendelaufhaengung fuer Pendeluhren mit Reguliermoeglichkeit waehrend des Ganges Expired DE878929C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEW7011A DE878929C (de) 1951-10-27 1951-10-27 Pendelaufhaengung fuer Pendeluhren mit Reguliermoeglichkeit waehrend des Ganges

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEW7011A DE878929C (de) 1951-10-27 1951-10-27 Pendelaufhaengung fuer Pendeluhren mit Reguliermoeglichkeit waehrend des Ganges

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE878929C true DE878929C (de) 1953-06-08

Family

ID=7593401

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEW7011A Expired DE878929C (de) 1951-10-27 1951-10-27 Pendelaufhaengung fuer Pendeluhren mit Reguliermoeglichkeit waehrend des Ganges

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE878929C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1212894B (de) * 1956-05-19 1966-03-17 Ditisheim & Cie Armbanduhr mit Weckwerk

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1212894B (de) * 1956-05-19 1966-03-17 Ditisheim & Cie Armbanduhr mit Weckwerk

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3000549A1 (de) Vorrichtung zum messen der spannung eines riemens
DE878929C (de) Pendelaufhaengung fuer Pendeluhren mit Reguliermoeglichkeit waehrend des Ganges
DE936140C (de) Lagerung fuer die Unruhe von Uhrwerken
DE1548145B2 (de) Uhrenunruh mit veraenderbarem traegheitsmoment
DE867526C (de) Uhr mit Gangregler in Form eines Drehpendels
DE176441C (de)
DE2109301C3 (de) Innenmeßgerat
DE935355C (de) Lagerung fuer die Unruhe von Uhrwerken
DE468837C (de) Lastausgleichsvorrichtung fuer Waagen
CH339142A (de) Magnetische Hemmung
DE815869C (de) Drehzapfen und Lager
DE723655C (de) Temperaturausgleicheinrichtung fuer Druckmessgeraete
DE144687C (de)
DE19543798C2 (de) Vorrichtung zum Einstellen eines Fahrzeugrades
AT225624B (de) Vorrichtung zur Sicherung der Spiralfeder von Unruhuhren gegen das Überspringen
DE602228C (de) Praezisionsfederwaage
DE892478C (de) Galvanometer mit gekreuzten, feststehenden Spulen, die einen auf der Zeigerachse angebrachten Magnetkoerper beeinflussen
DE934728C (de) Messuhr
DE892248C (de) Neigungswaage
DE958431C (de) Stosssichere Messuhr
CH403312A (de) Innen-Mikrometer
DE917507C (de) Messaufsatz fuer Messuhren
DE10850C (de) Kreuzstabpendel
DE664209C (de) Federzugregister fuer Webstuehle
DE716694C (de) Stroboskop