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DE878875C - Sicherheitseinrichtung fuer elektrische Fischfanganlagen - Google Patents

Sicherheitseinrichtung fuer elektrische Fischfanganlagen

Info

Publication number
DE878875C
DE878875C DES24838A DES0024838A DE878875C DE 878875 C DE878875 C DE 878875C DE S24838 A DES24838 A DE S24838A DE S0024838 A DES0024838 A DE S0024838A DE 878875 C DE878875 C DE 878875C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
influencing
electrodes
auxiliary
water
auxiliary circuit
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES24838A
Other languages
English (en)
Inventor
Ulrich Dipl-Ing Haier
Wilhelm Dipl-Ing Kafka
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES24838A priority Critical patent/DE878875C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE878875C publication Critical patent/DE878875C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K79/00Methods or means of catching fish in bulk not provided for in groups A01K69/00 - A01K77/00, e.g. fish pumps; Detection of fish; Whale fishery
    • A01K79/02Methods or means of catching fish in bulk not provided for in groups A01K69/00 - A01K77/00, e.g. fish pumps; Detection of fish; Whale fishery by electrocution

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Marine Sciences & Fisheries (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Mechanical Means For Catching Fish (AREA)

Description

Das Patent 851700 betrifft eine Sicherheitseinrichtung für elektrische Fischfanganlagen, .durch die eine Lebensgefährdung durch irrtümliches oder unsachgemäßes Einschalten des Beeinflussungsstromes vermieden wird. Das Wesen des Hauptpatents besteht darin, daß bei Fischfanganlagen mit in das Wasser auszulegenden Beeinnussungselektroden, über die elektrische Ströme oder Stromimpulse in das Wasser geleitet werden, von der Lage der Elektroden abhängige Schaltmittel vorhanden sind, welche die Stromversorgung der Beeinflussungselektroden nur freigeben, wenn sich diese außenbords befinden. Nadh einem weiteren Merkmal des Hauptpatents geben die Schaltmittel die Stromversorgung der Beeinflussungselektroden nur dann frei, wenn sich diese im Wasser befinden. Hierfür schlägt das Hauptpatent vor, die die Stromversorgung der Beeinflussutigselektroden beherrschenden Schaltmittel in Steuerabhängigkeit von einer Meßeinrichtung zu stellen, welche den elektrischen Widerstand des Wassers zwischen einer am Schiffskörper befestigten Elektrode und der auszulegenden Schwimmelektrode überwacht.
Die Erfindung betrifft eine weitere Ausgestaltung bzw. Vereinfachung der Sicherheitseinrichtung nach dem Patent 851 700 mit dem Ziel, die Stromversorgung der Elektroden nur so lange freizugeben, als sich diese im Wasser befinden. Sie besteht
darin, daß bei in das Wasser ausgelegten Beeinflussungselektroden ein über das Wasser verlaufender und die Stromversorgung der Beeinflussungselektroden beherrschender Niederspannungshilfsstromkreis in solcher Schaltung vorhanden ist, daß er von der Beeinflussungsstrom- - quelle dauernd galvanisch getrennt bleibt. Dieser Hilfsstromkreis kann unmittelbar über die Beeinflussungselektroden und die Wicklung eines Relais verlaufen, das beim Schließen des Hilfsstromkreises, z. B. mittels eines Schalters, die Beeinflussungselektroden an die Beeinfiussungsstromquelle anschließt und den Hilfsstromkreis von den Elektrodenzuführungen abtrennt. Damit der BeeinflussungSBtromkreis nach diesem "Umschalten des Relais geschlossen bleibt, kann das Relais mit einer vom Beeinflussungsstrom durchflossenen Haltewicklung versehen werden. Das Relais kann so beschaffen sein, daß die Abtrennung des Hilfsstromao kreises vor dem Einschalten des Beeinflussungsstromkreises und die Abschaltung desselben vor dem Wiedereinschalten des HilfsStromkreises bewirkt werden. Um auch die Möglichkeit zu haben, den eingeschalteten Beeinflussungsstromkreis willkürlich zu unterbrechen, werden der Haltewicklung des Relais vorteilhaft Mittel zum Aufheben ihrer Wirkung zugeordnet, ζ. B, eine einschaltbare Kurzschlußoder Gegenwicklung. Wird1 bei dieser Anordnung die bewegliche Elektrode aus dem Wasser genommen, so wird die Haltewicklung stromlos, und das Relais stellt den ursprünglichen Schaltzustand wieder her, d. h. es schaltet die Elektroden von der Beeinflussungsstromquelle ab und auf den Hilfsstromkreis um.
Eine besonders einfache Sicherheitseinrichtung ergibt sich, wenn der den Beeinflussungsstromkreis beherrschende- Hilfsstromkreis über besondere Hilfselektroden verläuft, von denen mindestens eine mit der Zuführung zu der auslegbaren Be-' 40 einfiussungselektrode mechanisch verbunden ist; die andere Hilfselektrode kann an geeigneter Stelle in d'as Wasser eintauchen, z. B. am Schiffskörper befestigt sein. Gegebenenfalls können aber auch beide Hilfselektroden am Zuführungskabel für die bewegliehe Elektrode befestigt sein.
Die Führung des Hilfsstromkreises über Hilfselektroden bietet gleichzeitig noch eine vorteilhafte Möglichkeit zum selbsttätigen Einschalten des Beeinflussungsstromes bei elektrischen Angelgeräten, insbesondere für Großfische. Für derartige Angelgeräte ist vorgeschlagen worden, den gegebenenfalls mit vergrößerter Oberfläche ausgeführten Angelhaken als die eine Beeinflussungselektrode zu verwenden und dieser in einem gewissen Abstand an der Angelleine die Gegenelektrode zuzuordnen. Ordnet man die eine oder beide Hilfselektroden in so großer Entfernung von der Gegenelektrode an der Angelleine an, daß mindestens eine Elektrode normalerweise außerhalb des Wassers liegt und erst ■60 durch den Fisch nach' erfolgtem Anbiß in das Wasser gezogen wird, so kann das im Hilfsstromkreis liegende Relais den Beeinflussungsstrom für den Fisch 'unmittelbar einschalten. D'er Fisch bleibt dann so lange unter elektrischer Einwirkung, bis bei seinem Herausziehen aus dem Wasser mindestens eine Hilfselektrode das Wasser verläßt und den Hilfsstromkreis wieder unterbricht. Um zu vermeiden, daß beim Hantieren mit dem Angelgerät an Bord der Hilfsstromkreis durch Metallschluß od. dgl. in unbeabsichtigter Weise geschlossen wird, ist es vorteilhaft, eine Hilfselektrode oder beide Hilfselektroden mit einer isolierenden, den Zutritt des Wassers zur metallischen Elektrode zulassenden Schutzhülle zu versehen.
An Hand der in der Zeichnung dargestellten schematischen Ausführungsbeispiele wird die Erfindung nachstehend noch näher erklärt.
In Fig. ι seien I und 2 die beiden Beeinflussungselektroden, die beide beweglich, d. h. je nach Bedarf in das Wasser auslegbär sein mögen. Es kann jedoch auch eine der beiden Elektroden dauernd im Wasser liegen und beispielsweise an der Schiffswand od. dgl. befestigt sein. Mit 3 und 4 sind die Anschluß leitungen für die Beeinflussungsstromquelle bezeichnet, welche beispielsweise ein Impulsgenerator sein möge. Mit 5 ist eine Niederspannungshilfsstromquelle bezeichnet, deren Stromkreis in der dargestellten Ruhelage des Relais 6 über die Relaiswicklung 7, den Ruhekontakt 8, die Elektroden 1 und 2, den Ruhekontakt 9 und den als Taste dargestellten Schalter 10 verläuft. Liegen die beiden Elektroden 1 und 2 im Wasser, so kann durch Betätigen des Schalters 10 die Wicklung 7 des Relais 6 erregt werden. Es schließt seine Kontakte und schaltet dadurch die Elektroden 1, 2 über die Kontakte 10, 11 unmittelbar an die Beeinflussungsstromquellen 3, 4 an. Außerdem wird der Hilfsstromkreis durch Öffnen der Kontakte 8 und 9 von den Elektroden 1 und 2 galvanisch abgetrennt. Die Schaltfolge ist dabei derart gewählt, daß die Kontakte 8, 9 schon geöffnet sind, bevor die Kontakte 10, 11 geschlossen werden. Dadurch ist die Gewähr gegeben, daß der Hilfsstromkreis in keinem Schaltzustand des Relais mit der' Beeinflussungsstromquelle in galvanische Verbindung gelangt. Nach dem Schließen der Kontakte 10, 11 hält sich das Relais 6 durch seine Haltewicklung 12 weiter. Wird eine der Elektroden ι oder 2 aus dem Wasser genommen, so wird die Haltewicklung 12 stromlos, und das Relais 6 fällt ab. Es öffnet dabei entsprechend der ihm eigenen Schaltfolge zunächst die Kontakte 10 und 11 und schließt anschließend die Kontakte 8 und 9, so daß der ursprüngliche Schaltzustand, wie dargestellt, wieder hergestellt ist.
Um die Möglichkeit zu haben, den Beeinflussungsstrom bei erregter Haltewicklung 12 auch willkürlich ausschalten zu können, kann der Haltewicklung 12 eine damit magnetisch verkettete Wicklung 13 zugeordnet sein, die, wenn der Beeinflussungsstrom ein Wechselstrom ist, durch einen als Taste dargestellten Schalter 14 kürzschließbar ist. Sie verliert 'dann durch Betätigen der Taste 14 ihre Anziehungskraft, so daß das Relais seine Kontakte öffnet. Ist der Beeinflussungsstrom dagegen ein Gleichstrom, so kann die Wicklung 13 eine Gegenwicklung sein, durch die bei Zuführung von Gleich-
strom eine die Wirkung der Wicklung 12 kompensierende Gegenmagnetisierung ausgelöst wird.
In Fig. 2 ist als Beispiel die gleiche Fischfanganlage wie beim Ausführungsbeispiel nach dem Hauptpatent gewählt. Es sind 15 und 16 die beiden Beeinflussungselektroden, über welche Entladungsimpulse des Kondensators 46 in das Wasser geleitet werden. Der Kondensator wird vom Gleichstromgenerator 17 über eine Drossel 18 jeweils wieder aufgeladen, nachdem er sich über den Impulsschalter 19 in das Wasser entladen hat. Die Elektrode 15 kann sich dauernd im Wasser befinden und beispielsweise an der Schiffswand befestigt sein. Die Elektrode 16 dagegen wird nur im Bedarfsfall ausgelegt, wenn es sich beispielsweise darum handelt, sie vor der Öffnung eines Netzes nachzuschleppen. Um nun zu vermeiden, daß die Elektrode 16 eingeschaltet werden kann, bevor sie noch im Wasser ist oder nachdem sie beim Anbordholen das Wasser verlassen hat, ist am Zuführungskabel 20 eine Hilfselektrode 21 befestigt, deren Zuleitung an dem Kabel 20 befestigt oder in deren Isolierung eingebettet sein kann. Eine zweite Hilfselektrode 22 kann ebenfalls an der Schiffswand befestigt oder gegebenenfalls vor dem Fischen in das Wasser ausgelegt werden. Diese beiden Hilfselektroden 21 und 22 liegen über die Wicklung eines Relais 23 und einen Handschalter 24 mit den Klemmen 25 an einer besonderen Niederspannungsquelle, z. B. an einer Hilfsbatterie od. dgl. Der Hilfsstromkreis kann aber gegebenenfalls auch vom Gleichstromgenerator 17, z. B. über ein Potentiometer od. dgl., versorgt werden. Die Betätigung des Handschalters 24 hat damit für seine Wirksamkeit zur Voraussetzung, daß die Unterbrechungsstelle im Hilfsstromkreis zwischen den Hilfselektroden 21 und 22 durch das Wasser überbrückt ist, d. h. daß die Beeinflussungselektrode 16 mindestens so weit im Wasser liegt, daß auch die Hilfselektrode 21 mit dem Wasser in Berührung steht. Nur dann spricht das Relais 23-an und schaltet mit seinem Kontakt die Stromversorgung für die elektrische Fischfanganlage ein. Wird die Elektrode 16 eingeholt, so verläßt zunächst die Hilfselektrode 21 das Wasser, und das Relais 23 öffnet den Beeinflussungsstromkreis, noch bevor die Hauptelektrode 16 das Wasser verläßt. Es ist damit auch bei dieser Anlage durch einfache Mittel die Gewähr gegeben, daß der Beeinflussungsstrom nur in der wirklichen Gebrauchslage der Elektroden einschaltbar ist.
Anstatt nur die eine Elektrode 21 mit dem Zuführungskabel 20 zur beweglichen Elektrode 16 zu verbinden, kann auch die zweite Elektrode 22 am Kabel 20 befestigt sein. Diese beiden Elektroden können dabei in einem geringen Abstand voneinander angeordnet, gegebenenfalls aber auch zu einer Einheit vereinigt sein. Die Wirkung ist hierbei die gleiche, wie sie bereits beschrieben wurde.
In Fig. 3 ist als Beispiel ein elektrisches Angelgerät gewählt, wie es nach einem anderweitigen Vorschlag, insbesondere zum Fangen von Großfischen, z. B. von Thunfischen, Verwendung finden kann. Mit 26 ist der als Elektrode dienende Angelhaken bezeichnet, dessen isoliertes und gleichzeitig als elektrische Zuleitung dienendes Vorfach 2.^ über eine in die Angelleine 28 eingeflochtene oder an dieser befestigte isolierte Leitung mit der nicht näher dargestellten, bei 29 angeschlossenen Stromquelle in Verbindung steht. Die Gegenelektrode zur Elektrode 26 ist mit 30 bezeichnet, deren Zuleitung ebenfalls in die Leine 28 eingeflochten oder an dieser befestigt sein kann. 31 ist der übliche Schwimmkörper, der das Angelvorfach im Wasser schwebend hält.
Bei derartigen elektrischen Angelgeräten wird nach erfolgtem Anbiß des Fisches an die Elektroden 26 und 30 ein Strom solcher Stärke gelegt, daß der Fisch im Wasser eine zu seiner Immobilisierung, d.h. Betäubung oder Tötung, ausreichende Spannung im Wasser abgreift. Eine besonders günstige Wirkung auf den Fisch wird dann erzielt, wenn der Fisch beim Einschalten des Stromes sich zwischen den beiden Elektroden 26 und 30 befindet. Das ist dann der Fall, wenn er mit dem Angelhaken 26 schon eine gewisse Strecke abgeschwommen ist.
Auch bei diesem elektrischen Angelgerät läßt sich die Sicherheitseinrichtung nach der Erfindung mit Vorteil anwenden. Es brauchen nur eine oder beide . Hilfselektroden 32, 33 ähnlich wie in Fig. 2 an der Angelleine befestigt und in einen die Stromversorgung der Elektroden 26 und 30 beherrschenden Hilfsstromkreis gelegt zu werden. Gleichzeitig kann dieser Hilfsstromkreis mit besonderem Vorteil dazu verwandt werden, das Einschalten des Immobilisierungsstromes im günstigsten Zeitpunkt, d. h. dann selbsttätig zu bewirken, wenn der Fisch den Angelhaken 26 sicher gefaßt hat oder, noch besser, wenn der Fisch mit dem Angelhaken so weit abgeschwommen ist, daß er sich zwischen Angelhaken 26 und Gegenelektrode 30 befindet. Zu diesem Zweck sind an der Angelleine 28 eine oder gegebenenfalls zwei Hilfselektroden 32, 33 in so großer Entfernung von der Gegenelektrode 30 befestigt, daß sie sich in der Bereitschaftslage des Angelgerätes noch außerhalb des Wassers - befinden und erst dann den über die Hilfsstromquelle 34 und die Relaiswicklung 35 verlaufenden Hilfsstromkreis schließen, wenn sie der Fisch in das Wasser zieht. Die Relaiswicklung 35 kann dabei durch Schließen des Kontaktes 36 den Beeinflussungsstrom unmittelbar einschalten.
Bei der Sicherheitseinrichtung nach Fig. 3 schaltet somit der Fisch selbst den Beeinflussungsstrom ein und bleibt dann so lange unter dem Einfluß des elektrischen Feldes, bis beim Einholen der Angelleine mindestens eine Gegenelektrode das Wasser verläßt.
Es ist bekannt, daß schon ganz geringe elektrische Ströme auf die Fische gewisse Reize ausüben und daß diese unter Umständen eine Fluchtreaktion auslösen können. Aus diesem Grund kann es insbesondere bei einer getrennten Anordnung der Hilfselektroden gemäß Fig. 2 vorteilhaft sein, an den Hilfsstromkreis nur schwache Spannungen von beispielsweise einigen Volt zu legen. Um damit kräftige und meistens doppelpolig schaltende
Schütze im Beeinflussungsstromkreis steuern zu können, lassen sich in an sich bekannter Weise Zwischenrelais verwenden.

Claims (10)

PATENTANSPRÜCHE:
1. SicherheitseinrichtüngfürelektrischeFischfanganlagen mit Schaltmitteln, welche die Stromversorgung der Beeinflussungselektroden
ίο nur freigeben, solange sich diese im Wasser befinden, nach Patent 851700, dadurch gekennzeichnet, daß bei in das Wasser ausgelegten Beeinflussungselektroden ein über das Wasser verlaufender und die Stromversorgung der Beeinflussungselektroden beherrschender Niederspannungshilfsstromkreis in solcher Schaltung vorhanden, ist, daß er von der Beeinflussungsstromquelle dauernd galvanisch getrennt bleibt.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfsstromkreis über die Beeinflussungselektroden <und .die Wicklung . eines Relais verläuft, .das beim Schließen des Hilfsstromkreises die Beeiriflussungselektroden an die Beeinflussungsstromquelle anschließt und den Hilfsstromkreis von den Elektrodenzuführungen abtrennt.
3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Relais eine vom Beeinflussungsstrom durchflossene Haltewicklung aufweist.
4. Einrichtung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Relais die Abtrennung des Hilfsstromkreises vor dem Einschalten des Beeinflussungsstromes und die Abschaltung desselben vor dem Einschalten des Hilfsstromkreises feewirkt.
5. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Haltewicklung des Relais Mittel zum Aufheben ihrer Wirkung, z. B. eine einschaltbare Kurzschluß- oder Gegenwicklung, zugeordnet sind.
6. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfsstromkreis über Hilfselektroden verläuft, von denen mindestens eine mit der Zuführung zu der auslegbaren Beeinfhissungselektrode mechanisch verbunden ist.
7. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfsstromkreis über zwei mit der Zuführung zu der auslegbaren Beeinnussungselektrode mechanisch verbundene Hilfselektroden verläuft.
8. Einrichtung nach Anspruch 1, 6 und 7, insbesondere für elektrische Angelgeräte, bei denen der Fisch nach dem Anbiß durch ein zwischen dem Angelhaken und einer an der Angelleine befestigtenGegenelektrode erzeugtes elektrisches Feld immobilisiert wird, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine Hilfselektrode an der Angelleine derart befestigt ist, daß sie sich vor dem Anbiß außerhalb des Wassers befindet und erst durch- den mit dem Angelhaken abschwimmenden Fisch in das Wasser gezogen wird und den Hilfsstromkreis schließt.
9. Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das im Hilfsstromkreis liegende Stihaltmittel den Beeinflussungsstrom unmittelbar einschaltet.
10. Einrichtung nach Anspruch 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine der Hilfselektroden mit einer den Zutritt des Wassers gestattenden isolierenden Schutzverkleidüng versehen ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
1 5033 5.53
DES24838A 1951-09-19 1951-09-19 Sicherheitseinrichtung fuer elektrische Fischfanganlagen Expired DE878875C (de)

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