DE878875C - Sicherheitseinrichtung fuer elektrische Fischfanganlagen - Google Patents
Sicherheitseinrichtung fuer elektrische FischfanganlagenInfo
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Classifications
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- A—HUMAN NECESSITIES
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- A01K—ANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
- A01K79/00—Methods or means of catching fish in bulk not provided for in groups A01K69/00 - A01K77/00, e.g. fish pumps; Detection of fish; Whale fishery
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Description
Das Patent 851700 betrifft eine Sicherheitseinrichtung
für elektrische Fischfanganlagen, .durch die eine Lebensgefährdung durch irrtümliches oder
unsachgemäßes Einschalten des Beeinflussungsstromes vermieden wird. Das Wesen des Hauptpatents
besteht darin, daß bei Fischfanganlagen mit in das Wasser auszulegenden Beeinnussungselektroden,
über die elektrische Ströme oder Stromimpulse in das Wasser geleitet werden, von der
Lage der Elektroden abhängige Schaltmittel vorhanden sind, welche die Stromversorgung der Beeinflussungselektroden
nur freigeben, wenn sich diese außenbords befinden. Nadh einem weiteren Merkmal
des Hauptpatents geben die Schaltmittel die Stromversorgung der Beeinflussungselektroden nur
dann frei, wenn sich diese im Wasser befinden. Hierfür schlägt das Hauptpatent vor, die die
Stromversorgung der Beeinflussutigselektroden beherrschenden
Schaltmittel in Steuerabhängigkeit von einer Meßeinrichtung zu stellen, welche den
elektrischen Widerstand des Wassers zwischen einer am Schiffskörper befestigten Elektrode und der
auszulegenden Schwimmelektrode überwacht.
Die Erfindung betrifft eine weitere Ausgestaltung bzw. Vereinfachung der Sicherheitseinrichtung nach
dem Patent 851 700 mit dem Ziel, die Stromversorgung
der Elektroden nur so lange freizugeben, als sich diese im Wasser befinden. Sie besteht
darin, daß bei in das Wasser ausgelegten Beeinflussungselektroden
ein über das Wasser verlaufender und die Stromversorgung der Beeinflussungselektroden
beherrschender Niederspannungshilfsstromkreis in solcher Schaltung vorhanden ist, daß er von der Beeinflussungsstrom-
- quelle dauernd galvanisch getrennt bleibt. Dieser Hilfsstromkreis kann unmittelbar über die Beeinflussungselektroden
und die Wicklung eines Relais verlaufen, das beim Schließen des Hilfsstromkreises,
z. B. mittels eines Schalters, die Beeinflussungselektroden an die Beeinfiussungsstromquelle
anschließt und den Hilfsstromkreis von den Elektrodenzuführungen abtrennt. Damit der BeeinflussungSBtromkreis
nach diesem "Umschalten des Relais geschlossen bleibt, kann das Relais mit einer
vom Beeinflussungsstrom durchflossenen Haltewicklung versehen werden. Das Relais kann so beschaffen
sein, daß die Abtrennung des Hilfsstromao kreises vor dem Einschalten des Beeinflussungsstromkreises
und die Abschaltung desselben vor dem Wiedereinschalten des HilfsStromkreises bewirkt
werden. Um auch die Möglichkeit zu haben, den eingeschalteten Beeinflussungsstromkreis willkürlich
zu unterbrechen, werden der Haltewicklung des Relais vorteilhaft Mittel zum Aufheben ihrer
Wirkung zugeordnet, ζ. B, eine einschaltbare Kurzschlußoder
Gegenwicklung. Wird1 bei dieser Anordnung die bewegliche Elektrode aus dem Wasser
genommen, so wird die Haltewicklung stromlos, und das Relais stellt den ursprünglichen Schaltzustand
wieder her, d. h. es schaltet die Elektroden von der Beeinflussungsstromquelle ab und auf den
Hilfsstromkreis um.
Eine besonders einfache Sicherheitseinrichtung ergibt sich, wenn der den Beeinflussungsstromkreis
beherrschende- Hilfsstromkreis über besondere Hilfselektroden verläuft, von denen mindestens
eine mit der Zuführung zu der auslegbaren Be-' 40 einfiussungselektrode mechanisch verbunden ist; die
andere Hilfselektrode kann an geeigneter Stelle in d'as Wasser eintauchen, z. B. am Schiffskörper befestigt
sein. Gegebenenfalls können aber auch beide Hilfselektroden am Zuführungskabel für die bewegliehe
Elektrode befestigt sein.
Die Führung des Hilfsstromkreises über Hilfselektroden bietet gleichzeitig noch eine vorteilhafte
Möglichkeit zum selbsttätigen Einschalten des Beeinflussungsstromes bei elektrischen Angelgeräten,
insbesondere für Großfische. Für derartige Angelgeräte ist vorgeschlagen worden, den gegebenenfalls
mit vergrößerter Oberfläche ausgeführten Angelhaken als die eine Beeinflussungselektrode zu verwenden
und dieser in einem gewissen Abstand an der Angelleine die Gegenelektrode zuzuordnen.
Ordnet man die eine oder beide Hilfselektroden in so großer Entfernung von der Gegenelektrode an
der Angelleine an, daß mindestens eine Elektrode normalerweise außerhalb des Wassers liegt und erst
■60 durch den Fisch nach' erfolgtem Anbiß in das
Wasser gezogen wird, so kann das im Hilfsstromkreis liegende Relais den Beeinflussungsstrom für
den Fisch 'unmittelbar einschalten. D'er Fisch bleibt
dann so lange unter elektrischer Einwirkung, bis bei seinem Herausziehen aus dem Wasser mindestens
eine Hilfselektrode das Wasser verläßt und den Hilfsstromkreis wieder unterbricht. Um zu
vermeiden, daß beim Hantieren mit dem Angelgerät an Bord der Hilfsstromkreis durch Metallschluß
od. dgl. in unbeabsichtigter Weise geschlossen wird, ist es vorteilhaft, eine Hilfselektrode oder beide
Hilfselektroden mit einer isolierenden, den Zutritt
des Wassers zur metallischen Elektrode zulassenden Schutzhülle zu versehen.
An Hand der in der Zeichnung dargestellten schematischen Ausführungsbeispiele wird die Erfindung
nachstehend noch näher erklärt.
In Fig. ι seien I und 2 die beiden Beeinflussungselektroden, die beide beweglich, d. h. je nach Bedarf
in das Wasser auslegbär sein mögen. Es kann jedoch auch eine der beiden Elektroden dauernd im
Wasser liegen und beispielsweise an der Schiffswand od. dgl. befestigt sein. Mit 3 und 4 sind die
Anschluß leitungen für die Beeinflussungsstromquelle bezeichnet, welche beispielsweise ein Impulsgenerator
sein möge. Mit 5 ist eine Niederspannungshilfsstromquelle bezeichnet, deren Stromkreis
in der dargestellten Ruhelage des Relais 6 über die Relaiswicklung 7, den Ruhekontakt 8, die
Elektroden 1 und 2, den Ruhekontakt 9 und den als
Taste dargestellten Schalter 10 verläuft. Liegen die beiden Elektroden 1 und 2 im Wasser, so kann
durch Betätigen des Schalters 10 die Wicklung 7 des Relais 6 erregt werden. Es schließt seine Kontakte
und schaltet dadurch die Elektroden 1, 2 über die Kontakte 10, 11 unmittelbar an die Beeinflussungsstromquellen 3, 4 an. Außerdem wird der Hilfsstromkreis
durch Öffnen der Kontakte 8 und 9 von den Elektroden 1 und 2 galvanisch abgetrennt. Die
Schaltfolge ist dabei derart gewählt, daß die Kontakte 8, 9 schon geöffnet sind, bevor die Kontakte
10, 11 geschlossen werden. Dadurch ist die Gewähr gegeben, daß der Hilfsstromkreis in keinem Schaltzustand
des Relais mit der' Beeinflussungsstromquelle in galvanische Verbindung gelangt. Nach
dem Schließen der Kontakte 10, 11 hält sich das Relais 6 durch seine Haltewicklung 12 weiter. Wird
eine der Elektroden ι oder 2 aus dem Wasser genommen, so wird die Haltewicklung 12 stromlos, und
das Relais 6 fällt ab. Es öffnet dabei entsprechend der ihm eigenen Schaltfolge zunächst die Kontakte
10 und 11 und schließt anschließend die Kontakte 8
und 9, so daß der ursprüngliche Schaltzustand, wie dargestellt, wieder hergestellt ist.
Um die Möglichkeit zu haben, den Beeinflussungsstrom
bei erregter Haltewicklung 12 auch willkürlich
ausschalten zu können, kann der Haltewicklung 12 eine damit magnetisch verkettete Wicklung
13 zugeordnet sein, die, wenn der Beeinflussungsstrom ein Wechselstrom ist, durch einen als
Taste dargestellten Schalter 14 kürzschließbar ist. Sie verliert 'dann durch Betätigen der Taste 14 ihre
Anziehungskraft, so daß das Relais seine Kontakte öffnet. Ist der Beeinflussungsstrom dagegen ein
Gleichstrom, so kann die Wicklung 13 eine Gegenwicklung sein, durch die bei Zuführung von Gleich-
strom eine die Wirkung der Wicklung 12 kompensierende
Gegenmagnetisierung ausgelöst wird.
In Fig. 2 ist als Beispiel die gleiche Fischfanganlage
wie beim Ausführungsbeispiel nach dem Hauptpatent gewählt. Es sind 15 und 16 die beiden
Beeinflussungselektroden, über welche Entladungsimpulse des Kondensators 46 in das Wasser geleitet
werden. Der Kondensator wird vom Gleichstromgenerator 17 über eine Drossel 18 jeweils wieder
aufgeladen, nachdem er sich über den Impulsschalter 19 in das Wasser entladen hat. Die Elektrode
15 kann sich dauernd im Wasser befinden und beispielsweise an der Schiffswand befestigt sein.
Die Elektrode 16 dagegen wird nur im Bedarfsfall ausgelegt, wenn es sich beispielsweise darum handelt,
sie vor der Öffnung eines Netzes nachzuschleppen. Um nun zu vermeiden, daß die Elektrode
16 eingeschaltet werden kann, bevor sie noch im Wasser ist oder nachdem sie beim Anbordholen
das Wasser verlassen hat, ist am Zuführungskabel 20 eine Hilfselektrode 21 befestigt, deren Zuleitung
an dem Kabel 20 befestigt oder in deren Isolierung eingebettet sein kann. Eine zweite Hilfselektrode
22 kann ebenfalls an der Schiffswand befestigt oder gegebenenfalls vor dem Fischen in das Wasser ausgelegt
werden. Diese beiden Hilfselektroden 21 und 22 liegen über die Wicklung eines Relais 23 und
einen Handschalter 24 mit den Klemmen 25 an einer besonderen Niederspannungsquelle, z. B. an einer
Hilfsbatterie od. dgl. Der Hilfsstromkreis kann aber gegebenenfalls auch vom Gleichstromgenerator
17, z. B. über ein Potentiometer od. dgl., versorgt werden. Die Betätigung des Handschalters 24 hat
damit für seine Wirksamkeit zur Voraussetzung, daß die Unterbrechungsstelle im Hilfsstromkreis
zwischen den Hilfselektroden 21 und 22 durch das Wasser überbrückt ist, d. h. daß die Beeinflussungselektrode 16 mindestens so weit im Wasser liegt,
daß auch die Hilfselektrode 21 mit dem Wasser in Berührung steht. Nur dann spricht das Relais 23-an
und schaltet mit seinem Kontakt die Stromversorgung für die elektrische Fischfanganlage ein.
Wird die Elektrode 16 eingeholt, so verläßt zunächst die Hilfselektrode 21 das Wasser, und das
Relais 23 öffnet den Beeinflussungsstromkreis, noch bevor die Hauptelektrode 16 das Wasser verläßt. Es
ist damit auch bei dieser Anlage durch einfache Mittel die Gewähr gegeben, daß der Beeinflussungsstrom nur in der wirklichen Gebrauchslage der
Elektroden einschaltbar ist.
Anstatt nur die eine Elektrode 21 mit dem Zuführungskabel
20 zur beweglichen Elektrode 16 zu
verbinden, kann auch die zweite Elektrode 22 am Kabel 20 befestigt sein. Diese beiden Elektroden
können dabei in einem geringen Abstand voneinander angeordnet, gegebenenfalls aber auch zu einer
Einheit vereinigt sein. Die Wirkung ist hierbei die gleiche, wie sie bereits beschrieben wurde.
In Fig. 3 ist als Beispiel ein elektrisches Angelgerät
gewählt, wie es nach einem anderweitigen Vorschlag, insbesondere zum Fangen von Großfischen,
z. B. von Thunfischen, Verwendung finden kann. Mit 26 ist der als Elektrode dienende Angelhaken
bezeichnet, dessen isoliertes und gleichzeitig als elektrische Zuleitung dienendes Vorfach 2.^ über
eine in die Angelleine 28 eingeflochtene oder an dieser befestigte isolierte Leitung mit der nicht
näher dargestellten, bei 29 angeschlossenen Stromquelle in Verbindung steht. Die Gegenelektrode zur
Elektrode 26 ist mit 30 bezeichnet, deren Zuleitung ebenfalls in die Leine 28 eingeflochten oder an dieser
befestigt sein kann. 31 ist der übliche Schwimmkörper, der das Angelvorfach im Wasser schwebend
hält.
Bei derartigen elektrischen Angelgeräten wird nach erfolgtem Anbiß des Fisches an die Elektroden
26 und 30 ein Strom solcher Stärke gelegt, daß der Fisch im Wasser eine zu seiner Immobilisierung,
d.h. Betäubung oder Tötung, ausreichende Spannung im Wasser abgreift. Eine besonders günstige Wirkung
auf den Fisch wird dann erzielt, wenn der Fisch beim Einschalten des Stromes sich zwischen
den beiden Elektroden 26 und 30 befindet. Das ist dann der Fall, wenn er mit dem Angelhaken 26
schon eine gewisse Strecke abgeschwommen ist.
Auch bei diesem elektrischen Angelgerät läßt sich die Sicherheitseinrichtung nach der Erfindung mit
Vorteil anwenden. Es brauchen nur eine oder beide . Hilfselektroden 32, 33 ähnlich wie in Fig. 2 an der
Angelleine befestigt und in einen die Stromversorgung der Elektroden 26 und 30 beherrschenden
Hilfsstromkreis gelegt zu werden. Gleichzeitig kann dieser Hilfsstromkreis mit besonderem Vorteil
dazu verwandt werden, das Einschalten des Immobilisierungsstromes im günstigsten Zeitpunkt,
d. h. dann selbsttätig zu bewirken, wenn der Fisch den Angelhaken 26 sicher gefaßt hat oder, noch
besser, wenn der Fisch mit dem Angelhaken so weit abgeschwommen ist, daß er sich zwischen Angelhaken
26 und Gegenelektrode 30 befindet. Zu diesem Zweck sind an der Angelleine 28 eine oder
gegebenenfalls zwei Hilfselektroden 32, 33 in so großer Entfernung von der Gegenelektrode 30 befestigt,
daß sie sich in der Bereitschaftslage des Angelgerätes noch außerhalb des Wassers - befinden
und erst dann den über die Hilfsstromquelle 34 und die Relaiswicklung 35 verlaufenden Hilfsstromkreis
schließen, wenn sie der Fisch in das Wasser zieht. Die Relaiswicklung 35 kann dabei durch Schließen
des Kontaktes 36 den Beeinflussungsstrom unmittelbar einschalten.
Bei der Sicherheitseinrichtung nach Fig. 3 schaltet somit der Fisch selbst den Beeinflussungsstrom ein und bleibt dann so lange unter dem Einfluß
des elektrischen Feldes, bis beim Einholen der Angelleine mindestens eine Gegenelektrode das
Wasser verläßt.
Es ist bekannt, daß schon ganz geringe elektrische Ströme auf die Fische gewisse Reize ausüben
und daß diese unter Umständen eine Fluchtreaktion auslösen können. Aus diesem Grund kann
es insbesondere bei einer getrennten Anordnung der Hilfselektroden gemäß Fig. 2 vorteilhaft sein, an
den Hilfsstromkreis nur schwache Spannungen von beispielsweise einigen Volt zu legen. Um damit
kräftige und meistens doppelpolig schaltende
Schütze im Beeinflussungsstromkreis steuern zu können, lassen sich in an sich bekannter Weise
Zwischenrelais verwenden.
Claims (10)
1. SicherheitseinrichtüngfürelektrischeFischfanganlagen
mit Schaltmitteln, welche die Stromversorgung der Beeinflussungselektroden
ίο nur freigeben, solange sich diese im Wasser befinden,
nach Patent 851700, dadurch gekennzeichnet,
daß bei in das Wasser ausgelegten Beeinflussungselektroden ein über das Wasser verlaufender
und die Stromversorgung der Beeinflussungselektroden beherrschender Niederspannungshilfsstromkreis
in solcher Schaltung vorhanden, ist, daß er von der Beeinflussungsstromquelle
dauernd galvanisch getrennt bleibt.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Hilfsstromkreis über die Beeinflussungselektroden <und .die Wicklung
. eines Relais verläuft, .das beim Schließen des Hilfsstromkreises die Beeiriflussungselektroden
an die Beeinflussungsstromquelle anschließt und den Hilfsstromkreis von den Elektrodenzuführungen
abtrennt.
3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Relais eine vom Beeinflussungsstrom
durchflossene Haltewicklung aufweist.
4. Einrichtung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Relais die Abtrennung des Hilfsstromkreises vor dem Einschalten
des Beeinflussungsstromes und die Abschaltung desselben vor dem Einschalten des
Hilfsstromkreises feewirkt.
5. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Haltewicklung des Relais
Mittel zum Aufheben ihrer Wirkung, z. B. eine einschaltbare Kurzschluß- oder Gegenwicklung,
zugeordnet sind.
6. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Hilfsstromkreis über Hilfselektroden verläuft, von denen mindestens
eine mit der Zuführung zu der auslegbaren Beeinfhissungselektrode mechanisch verbunden ist.
7. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Hilfsstromkreis über zwei mit der Zuführung zu der auslegbaren Beeinnussungselektrode
mechanisch verbundene Hilfselektroden verläuft.
8. Einrichtung nach Anspruch 1, 6 und 7, insbesondere
für elektrische Angelgeräte, bei denen der Fisch nach dem Anbiß durch ein zwischen
dem Angelhaken und einer an der Angelleine befestigtenGegenelektrode erzeugtes elektrisches
Feld immobilisiert wird, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine Hilfselektrode an
der Angelleine derart befestigt ist, daß sie sich vor dem Anbiß außerhalb des Wassers befindet
und erst durch- den mit dem Angelhaken abschwimmenden
Fisch in das Wasser gezogen wird und den Hilfsstromkreis schließt.
9. Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß das im Hilfsstromkreis liegende Stihaltmittel den Beeinflussungsstrom
unmittelbar einschaltet.
10. Einrichtung nach Anspruch 6 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß mindestens eine der Hilfselektroden mit einer den Zutritt des
Wassers gestattenden isolierenden Schutzverkleidüng versehen ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
1 5033 5.53
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES24838A DE878875C (de) | 1951-09-19 | 1951-09-19 | Sicherheitseinrichtung fuer elektrische Fischfanganlagen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DES24838A DE878875C (de) | 1951-09-19 | 1951-09-19 | Sicherheitseinrichtung fuer elektrische Fischfanganlagen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE878875C true DE878875C (de) | 1953-06-08 |
Family
ID=7478061
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES24838A Expired DE878875C (de) | 1951-09-19 | 1951-09-19 | Sicherheitseinrichtung fuer elektrische Fischfanganlagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE878875C (de) |
-
1951
- 1951-09-19 DE DES24838A patent/DE878875C/de not_active Expired
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