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DE878368C - Schalteinrichtung fuer das Eisenbahnsicherungswesen - Google Patents

Schalteinrichtung fuer das Eisenbahnsicherungswesen

Info

Publication number
DE878368C
DE878368C DEV1626D DEV0001626D DE878368C DE 878368 C DE878368 C DE 878368C DE V1626 D DEV1626 D DE V1626D DE V0001626 D DEV0001626 D DE V0001626D DE 878368 C DE878368 C DE 878368C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
switching
current
switching device
relay
contact
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEV1626D
Other languages
English (en)
Inventor
Ulrich Dipl-Ing Jacobsen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DEV1626D priority Critical patent/DE878368C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE878368C publication Critical patent/DE878368C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H47/00Circuit arrangements not adapted to a particular application of the relay and designed to obtain desired operating characteristics or to provide energising current

Landscapes

  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description

  • Schalteinrichtung für das Eisenbahnsicherungswesen Im Eisenbahnsicherungswesen werden vielfach Schalteinrichtungen verwendet, bei denen ein oder mehrere Relais oder Magnetschalter durch Schalter, Schienenkontakte od. dgl. betätigt werden. Diese Schalteinrichtungen müssen -den höchsten erreichbaren Grad an Betriebssicherheit aufweisen, da bei einem Versagen Menschenleben gefährdet sind. Um die erforderliche Betriebssicherheit zu erreichen, hat man bereits .die verschiedensten Maßnahmen vorgesehen. Es wurden z. B. die Schalter bzw. Schienenkontakte verdoppelt. Es sind auch Lösungen bekannt, wonach die ganzen Schalteinrichtungen einschließlich .der Relais verdoppelt wurden. Schließlich wurden diese Einrichtungen noch .so ausgebildet, daß sie sich dauernd selbst auf Leitungsschluß bzw. Unterbrechung überwachen.
  • Die bekannten Maßnahmen hatten jedoch den Mangel mit sich gebracht, daß eine Verdoppelung der ganzen Schalteinrichtungen auch eine Verdoppelung .der Leitungen erforderlich machte, was bei ,größeren Entfernungen zwischen der Schaltstille und dem Schaltapparat große Kosten und einen entsprechenden Materialaufwand mit sich brachte. Um dies zu vermeiden, wurden auch bereits Vorschläge gemacht, durch Verwendung nur einer Leitungsschleife zwischen den verdoppelten Schaltstellen und den ebenfalls verdoppelten Relais den Aufwand an Leitungen auf ein Mindestmaß herabzusetzen. Die bisher bekannten Lösungen brachten jedoch z. B. durch Verwendung verschiedener Stromquellen einen Mehraufwand, so daß dadurch keine befriedigende Lösung gegeben wurde.
  • Diese Mängel vermeidet die Schalteinrichtung gemäß der Erfindung, die aus dem Schaltapparat und einer Schaltstelle besteht, wobei der Schaltapparat so ausgebildet ist, daß er nur in einem bestimmten mittleren Strombereich seinen Kontakt schließt bzw. öffnet.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise näher erläutert.
  • In Fig. i ist io der Schaltapparat, in diesem Fall ein Tauchankerrelais, das aus der Spule i und dem Tauchanker 2 besteht. Der Anker wird durch eine Feder 3 züm Abfall gebracht und steuert den Kontakt i1. 9 stellt in dieser Figur die Schaltstelle dar, die als Handschalter, Schienenkontakt oder ähnliches ausgebildet sein kann. Sie ist in Reihe mit einem Widerstand 8 angeordnet, durch den ider Strom in einem mittleren Bereich gehalten wird. In Grundstellung der Schalteinrichtung fließt nun ein Strom von der Plusbatterie über Relaiswicklung i, Leitung 7, Widerstand 8, Schaltstelle 9, Leitung 6 zu der Minusbatterie. Dieser Strom hat durch den vorgeschalteten Widerstand 8 einen bestimmten mittleren Wert, bei dem der Relaisanker 2 so weit angezogen wird, daß er den Kontakt ri schließt. Hierbei sind .dann die beiden Leitungen q. und 5 verbunden, die irgendwelche Einrichtungen des Sicherungswesens steuern. Wird nun der Schalter 9 unterbrochen, so wird der Anker 2durch .die Feder 3 heruntergezogen, und Kontakt i i unterbricht. Das gleiche tritt ein, wenn in dem ganzen Stromkreis der Schalteinrichtung, insbesondere den Leitungen 6 und 7, ein Bruch eintritt. Auch hierbei wird das Relais io stromlos, wobei Kontakt ii unterbrochen wird. Die gleiche Wirkung wird jedoch bei einer derartig ausgeführten Einrichtung auch erzielt, wenn in den Zuleitungen 6 und 7 zu der Schaltstelle ein Kurzschluß auftritt. In diesem Fäll wird- dadurch der Widerstand 8 überbrückt und der Strom über die Relaiswicklung i so verstärkt, daß der Anker 2 weiter in die Spule hineingezogen wird und Kontakt i i ebenfalls unterbricht. Man hat damit eine Einrichtung, die mit einfachsten Mitteln gegen Bruch und Leitungsberührung sieh selbst überwacht.
  • `In Fig.2 ist eine ähnliche Lösung dargestellt, bei der jedoch das Spezialrelais der Fig. i durch zwei normale Relais io und 2o ersetzt ist. Das Relais io hat hierbei eine hochohmige Wicklung; die bei dem geringen, über .den Widerstand 8 gelangenden Strom den zugehörigen Relaisanker angezogen hält. Das Relais 2o dagegen hat eine niederohmige Wicklung, die so bemessen ist, daß erst bei Kurzschluß des Widerstandes 8 der zugehörige Relaisanker anzieht und dabei seinen Kontakt 21 unterbricht. Legt man nun die beiden Kontakte i i und 2i dieser Relais in Reihe mit den Leitungen q. und 5, so erhält man wieder, wie oben beschrieben, eine Schalteinrichtung, die ebenfalls auf einfachste Art gegen Leitungsberührung und Bruch selbstüberwachend wirkt.
  • Um aber auch von einem Versagen der Schaltstelle 9 unabhängig zu werden, kann man diese verdoppeln, ohne daß .an der Zahl der Verbindungsleitungen eine Vermehrung vorgenommen werden muß. Wie Fig. 3 zeigt, ist hierzu die zweite Schaltstelle 15 erforderlich, die einen Arbeitskontakt aufweist.
  • Bei Betätigung des Schalters 9 arbeitet dann R-2-lais io und unterbricht seinen Kontakt i i, während bei Schließen des Schalters 15 Relais 2o anspricht und seinen Kontakt 21 unterbricht. Man hat damit eine Einrichtung, .die mit nur zwei Verbindungsleitungen alle Forderungen in bezug auf Sicherheit mit geringstem Materialaufwand erfüllt.
  • Um auch noch zu überwachen, ob wirklich die beiden Relais io und 2o gearbeitet ;haben, kann man ihr Arbeiten in an sich bekannter Weise noch besonders überwachen und jeden Versager durch eine Meldeeinrichtung anzeigen.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schalteinrichtung für das Eisenbahnsicherungswesen, die aus einem Schaltapparat (Relais od. dgl.) und einer Schaltstelle (Schalter, Schienenkontakt od. dgl.) besteht, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaltapparat (1o, Fig. i) so ausgebildet ist, daß er nur in einem bestimmten mittleren Strombereich seinen Kontakt (i i) schließt bzw. öffnet.
  2. 2. Schalteinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Schaltapparat ein Relais verwendet wird, das für .die verschiedenen Strombereiche drei verschiedene Stellungen einnimmt, derart, daß z. B. sein Kontakt (i i) bei einem den mittleren Strombereich überschreitenden Strom unterbricht, im mittleren Strom-.bereich schließt und wieder unterbricht, wenn der Relaisstrom einen: gewissen Wert unterschreitet.
  3. 3. Schalteinrichtung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, .daß in Reihe mit der Schaltstelle (9) ein Widerstand (8) geschaltet ist, um den Schaltstrom bei normalem Betrieb in einem mittleren Bereich zuhalten. d,.
  4. Schalteinrichtung nach Anspruch i und 3, dadurch ge'kennzeic'hnet, daß als Schaltapparat .zwei Relais vorgesehen sind (io, 2o; Fig. 2), deren Wicklungen so bemessen sind, daß das eine Relais (io) bei Stromverminderung, das zweite (2o) bei Stromerhöhung anspricht.
  5. 5. Schalteinrichtung nachAnspruch i, 3 und q., dadurch gekennzeichnet, daß zur Erhöhung der Betriebssicherheit die Schaltstellen verdoppelt sind (9, 15; Fig. 3), wobei die eine Schaltstelle(9) mit Ruhestrom, die z-#veite (i5) mit Arbeitsstrom arbeitet und wobei ihre Betätigung in zeitlichem Abstand erfolgt, so daß bei jeder Betätigung der Schaltstellen die beiden Schaltrelais (io, 2o) der Reihe nach arbeiten und ihre Kontakte (11, 21) betätigen:
  6. 6. Schalteinrichtung nach Anspruch i, 3, 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, -daß das Arbeiten der beiden Schaltrelais (io, 2o; Fig. 3) in an sich bekannter Art überwacht wird und daß jeder Versager einer Schaltstelle bzw. eines Relais eine Meldung hervorruft:
DEV1626D 1943-08-13 1943-08-13 Schalteinrichtung fuer das Eisenbahnsicherungswesen Expired DE878368C (de)

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Publications (1)

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DE878368C true DE878368C (de) 1953-06-01

Family

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DEV1626D Expired DE878368C (de) 1943-08-13 1943-08-13 Schalteinrichtung fuer das Eisenbahnsicherungswesen

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