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DE878006C - Halterung fuer ein Tintenfass - Google Patents

Halterung fuer ein Tintenfass

Info

Publication number
DE878006C
DE878006C DEA14050A DEA0014050A DE878006C DE 878006 C DE878006 C DE 878006C DE A14050 A DEA14050 A DE A14050A DE A0014050 A DEA0014050 A DE A0014050A DE 878006 C DE878006 C DE 878006C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
inkwell
holder
neck
base
hinge
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEA14050A
Other languages
English (en)
Inventor
Willy Rudolf Abel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEA14050A priority Critical patent/DE878006C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE878006C publication Critical patent/DE878006C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43LARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
    • B43L25/00Ink receptacles

Landscapes

  • Pens And Brushes (AREA)

Description

  • Halterung für ein Tintenfaß Gegenstand der Erfindung betrifft eine Halterung für ein Tintenfaß für den Schreibtisch mit einem an seinem oberen Rand angeordneten., in die Schreibfedereinstecköffnung auslaufenden Hals.
  • Diese Tintenfässer haben alle den Nachteil, daß der Spiegel des Tinteninhalts entweder zu hoch ist und die Feder zu tief eingetaucht wird, wenn man beim Eintauchen nicht ganz vorsichtig ist, oder aber zu niedrig ist. Wenn der Spiegel infolge des Verbrauchs zu niedrig ist und die Feder nicht genügend eingetaucht werdentkann, muß das Tintenfaß entsprechend gekippt bzw. im Hinterteil gehoben werden, :und zwar so, daß .die Tinte in den Halsgrund läuft. Diese Handhabung ist schwierig, weil das Tinteniaß entweder mit der linken Hand in der richtigen Lage gehalten werden muß oder man das Tintenfaß durch eineUnterlage notdürftig so hält, daß der Tintenspiegel für das genügende Eintauchen der Feder hochgestellt wird:. Normalerweise sollte eine Feder etwa 2o mm eingetaucht werden können, um genügend Tinte für eine. gewisse Schreibdauer aufnehmen zu können. Dementsprechend müßte der Tintenspiegel vom Tauchgrund immer 20 mm entfernt sein. Von dieser Möglichkeit ist bislang noch gar keine Rede. Hinzu kommt, daß bei Benutzung .des gewöhnlichen Tintenfasses auf dem Schreibtisch normalerweise kein genügend sicherer Stand gegeben: ist. Alle diese Mißstände werden, durch die Erfindung beseitigt.
  • Abh. z zeigt ein Tintenfaß gemäß der Erfindung von der Seite gesehen mit einer .beispielsweisen Anordnung einer Stütze für das hinten hochgestellte Tintenfaß; Abb. 2, zeigt einen Schnitt durch den vorderen, unteren Teil des Tintenfasses.
  • a ist das eigentliche Tintenfaß als Behälter für die Tinte, b ist der Hals, der am vorderen., oberen Rand des Tintenfasses a sitzt. Unter dem Hals, b bzw. an,dieser Stelle unter .dem. Boden :befindet sich eine Scharnieranordnung, die das Tintenfaß a mit einem Sockel c verbindet.
  • Abb. a zeigt die beispielsweise Ausführung des Scharniers. d und e sind die Scharnieräugen, am Sockel c, welche das am Tintenfa'ßbo-den sitzende Scharnierauge f zwischen sich aufnehmen. Diese drei Scharnieraugen d, e und f haben als Achse einen Stift g, .der an einem Ende ein Gewinde mit einer Mutter h trägt.
  • Durch die Anbringung des Scharniers am Vorderteil des Fasses unter dem Hals kann das Tintenfaß je nach Verbrauch der Tinte hochgestellt und der Tintenspiegel im Hals in immer gleichbleibender Tauchtiefe gehalten werden. Vorausgesetzt ist natürlich, d'aß die Stellung des im Hinterteil gehobenen Tintenfasses in der jeweiligen Stellung durch Bremsung oder durch -mechanische Einrichtungen festgehalten wird, z. B. durch eine Stützeinrichtung o, wie aus Abb. i zu ersehen: ist.
  • Abb. 2 zeigt das Scharnier in einer einfachen und praktischen Ausführung. Der Sockel c ist in der Mitte zur Aufnahme des Tintedfaßscharnierauges f ausgeklinkt. Wie Abb. a zeigt, wird der Scharnierstift g durch die drei Augen d, e, f, wie bei jedem Scharnier, hindurchgeführt. Die an der einen Seite der Achse angebrachte Mutter h wird beim Verstellen etwas gelockert und für das Feststellen etwas angezogen, so daß das Tintenfaß a in. seiner jeweiligen Stellung bremsartig gehalten wird. Zur Unterstützung der Bremsung kann zwischen den Scharnieraugen ein. federndes- Teil, Federscheibe oder Druckfeder u..dgl., angeordnet sein. Das Tintenfaß kann also ständig, je nach Verbrauch der Tinte, in einer Lage verbleiben, in der die Tinte in dem Halsteil einen stets gleichmäßig hohen Spiegel habenr kann bis zum fast völligen Verbrauch dies Tinteninhalts. Mit einer Stütze o (Abb. i) am hinteren Teil des Tintenfasses a bildet das Ganze eine feste Einheit, was für die Handhabung gut und richtig ist.
  • Abb. 3 zeigt das Tintenfaß mit. einem zweiteiligen Sockel; k ist das Unterteil, Z das Oberteil des Sockels. Ober- , und Unterteil sind am vorderen Ende, wie bei dem Beispiel nach Abb, a, scharnierartig miteinander verbunden. Auf dem Oberteil l ist das Tintenfaß entweder ortsfest oder abnehmbar befestigt, so daß es vom. Oberteil getragen schräg gestellt werden kann, etwa in der Weise, d'aß das Tintenfaß durch einen Federzug Q festgehalten wird. Wenn die Zugfedern p am Unterteil k des Sockels angeordnet sind, so stellt auf diese Weise das Ganze, nämlich das Tintenfaß a des Oberteils l des Sockels und des Unterteils k des Sockels, eine Einheit dar.
  • Dies ist gut für den festen Stand und die sichere Handhabung des Tintenfasses.
  • Das, Tintenfaß selbst kann aus beliebigem Material, wie Glas, Porzellan ad. :dgl., hergestellt sein. Soweit das Material des Fasses nicht durchsichtig ist und man wünscht, den InhaIt niicht nur vom Flo,schenhals, sondern auch im Hinterteil zu beobachten, kann das Tinten.faß entweder seitlich durch einen entsprechenden Einsatz- durchsichtig gemacht werden,, oder aber das Tinten;faß hat auf dem hinteren Teil einen Verschlußdeckel, um: nach Abheben dieses Deckels den Faßinlhalt Überprüfen zu können. Die Form des Tintenfasses kann rund oder eckig sein, in jedem Fall ist es aber von flacher Art. Ist das Tintenfaß im Grun:driß eckig, so muß das. Halsende trichterartig, nämlich konisch zum, Tintenhals verlaufen, damit beim Hochkippen auch der letzte Rest Tinte in den Halsgrund läuft.
  • Ganz besondere Vorteile bieten das Tintenfaß für das Füllen von Füllfederhaltern. Es ist immer eine Schwierigkeit, den Füllfederhalter in einem normalen Tintenfaß so zu halten, daß die Feder genügend tief in d.ie Tinte taucht und während: der Handhabung des Füllens. d!ie richtige Stellung zu halten, denn mit der einen Hand muß das Tintenfaß richtig gelhaltenwerden, mit einer zweiten. Hand ,das Federteil des Halters, und eine dritte Hand muß den Sauger durch Drehen des Halterscbaftes betätigen. Die dritte Hand. ist eben: nicht da, infolgedessen ,ist die .ganze Handhahung des Füllens von Füllfederhaltern in Frage gestellt. Dieser Mißstand wird, durch das, neue Tintenfaß ohne weiteres ibehahen, indem das richtig eingestellte Tintenfaß ohne weitere Hilfe so stehenbleibt, wie es für das Füllen des Füllfederhalters geeignet ist.
  • Die Stütze für das hochgestellte Hinterteil des Tintenfasses. kann; aus einer Stellschraube m be= stehen, die mit einem Gewinde im Oberteil L des Sockels sitzt und sich mit seinem Ende auf dem Unterteil k .des Sockels abstützt, oder es kann eine federnde Stütze sein, wie Abb. i zeigt. Die Stütze ist dabei an. dem Unterteil ortsfest angeordnet. Gegenrasten, wie Stifte, Kerben u. dgl., befinden sich am Hinterteil des Tintenfasses a. Das Tintenfaß mit Sockel kann in, ein Schreibzeug beliebiger Art eingeordnet sein. Diese Einordnung kann eainfach, angenommen für schwarze Tinte, oder mehrfach, z. B. auch für rote Tinte, sein. In. weiterer Ausbildung der Erfindung kann das Unterteil des zweiteiligen Sockels auf der Oberseite eine Aushöhlung R haben, die als. Federschale dienen kann.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Halterung für ein Tintenfaß für den Schreibtischgebrauch aus Glas., Porzellan oder sonst geeignetem Material mit einem an seinem oberen Rand angeordneten, in die Schreibfedereinstecköffnung auslaufenden Hals, dadurch gekennzeichnet, daß das Tintenfaß (a) unterhalb .des Halses (b) scharnierartig mit einem Sockel (c bzw. Z, k) verbunden ist.
  2. 2. Halterung für ein Tintenfaß nach AnspTuch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Scharnier bremsbar beweglich ausgebildet ist.
  3. 3. Halterung .für ein Tintenfaß nach An= Spruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die am Socket"(c) und Tintenfaß (a) angebrachten Scharnieraugen (d, e, f) eine durchgehende Achse (ä) mit Anischlag auf der einen und Gewindeende mit Mutter (h) auf der anderen Seite aufweisen. Halterung für ein Tintenfiaß nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß am Hinterteil des Tintenfasses (a) eine Höhenstellungsstütze (in bzw. o) zur ortsfesten: Feststellung des schräg gekippten. Tintenfasses (a) angeordnet ist. Halterung für ein Tintenfaß nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Sockel aus zwei Teilen (k, Z) besteht, .die unter dem Halsende (b) scharnierarti!g miteinander verbunden sind. 6. Halterung für ein Tintenfaß nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Oberteil (l) des zweiteiligen Sockels das:Timtenfaß (a) mit dem, Hals. (b) nach der Scharn.ierseite.zu ortsfest oder abnehmbar angeordnet ist. 7. Halterung für ein Tintenfaß nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Tintenfaß (a) mittels eines Federzugs (p) befestigt ist. B. Halterung für ein Tintenfaß nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet"daß das Tintenfaß (a) hinter dem Hals (b) auf der Oberseite eine Öffnung m.it Deckelverschluß hat. g. Halterung für ein Tintenfaß nach: Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß in den Wänden des Tintenfasses (a) ein blickdurchsichtiges Stück angeordnet ist. io Halterung für ein; Tintenfaß nach Anspruch i, d:adurdh gekennzeichnet, daß das Tintenfaß (a) im Grundriß eckig und an der Halsseite konisch zum Hals (b) verläuft. i i. Halterung für ein Tintenfaß nach Anspruch i, dadurdh gekennzeichnet, daß das Tintenfaß (a) im Grundriß rundartig ausgebildet ist. 12. Halterung für ein. Tintenfaß nach Anspruch i bis i i, .dadurch gekennzeichnet, daß auf dem flachem Rücken des Tintenfasses (a) eine Plastik als Verzierung bzw. ein Handknauf antigeordnet .ist. 13. Halterung für ein Tintenfaß nach Anspruch i bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß ,das Ti.ntenfaß (a) mit Sockel (c bzw. k, l) in ein Schreibzeug beliebiger Art in einfacher oder mehrfacher Ausführung für verschiedenartigen Inhalt eingeordnet ist. 14. Halterung für ein: Tinten:faß nach Anspruch i bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberseite des einteiligen Sockels (c) bzw. die Grundplatte (k) des zweiteiligen Sockels eine Aushöhlung (R) hat, die als Federschale dienen kann.
DEA14050A 1951-09-19 1951-09-19 Halterung fuer ein Tintenfass Expired DE878006C (de)

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