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DE878005C - Gezaeheringschloss - Google Patents

Gezaeheringschloss

Info

Publication number
DE878005C
DE878005C DEV3933A DEV0003933A DE878005C DE 878005 C DE878005 C DE 878005C DE V3933 A DEV3933 A DE V3933A DE V0003933 A DEV0003933 A DE V0003933A DE 878005 C DE878005 C DE 878005C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
housing
lock
locking
padlock
gear
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEV3933A
Other languages
English (en)
Inventor
Kurt Eichholz
Elfried Wendeler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
VOLLMANN GEB
Original Assignee
VOLLMANN GEB
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by VOLLMANN GEB filed Critical VOLLMANN GEB
Priority to DEV3933A priority Critical patent/DE878005C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE878005C publication Critical patent/DE878005C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B67/00Padlocks; Details thereof

Landscapes

  • Operating, Guiding And Securing Of Roll- Type Closing Members (AREA)

Description

  • Gezäheringschloß Die Erfindung bezieht sich auf ein Gezäheringschloß.
  • Gezäheringschlösser dienen dazu, das auf einen Drahtring aufgezogene Werkzeug, das Gezähe des Bergmannes, das diesem anvertraut ist, gegen Ent-Svendung oder Verlust zu schützen.
  • Bisher wurden im allgemeinen die Gezäheringe mit Hilfe von einfachen Vorhängeschlössern zusammengeschlossen. Diese Vorhängeschlösser können aber den Diebstahl. von Werkzeug von dem abgeschlossenen Gezähering nicht verhindern, da schon durch einen einfachen Hammerschlag diese Schlösser aufspringen. Es entstehen dadurch, daß sich derartige Schlösser ohne weiteres öffnen lassen, verhältnismäßig große Verluste an Werkzeugen und unliebsame Auseinandersetzungen mit dem betroffenen Bergmann, der für sein Werkzeug verantwortlich ist. Die Aufgabe, ein Gezäheringschloß zu schaffen, das in seiner Gestaltung einfach und dabei doch diebstahlsicher ist, es genügt dabei schon, wenn das Schloß nicht mit allzu einfachen Mitteln und Werkzeugen geöffnet werden kann, ist nicht neu. Die bisher bekanntgewordenen Lösungen entsprechen aber alle nicht den an ein Gezäheringschloß gestellten Anforderungen an Diebstahlsicherheit und gleichzeitiger Einfachheit.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein sowohl in der Gestaltung wie in der Handhabung einfaches Gezäheringschloß zu schaffen, das diebstahlsicher ist.
  • Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß als Verschlußein in einem kräftigen Gehäuse eingelassenes Vorhängesprungschloß dient, wobei ein auf dem Bügel des Vorhängeschlosges angeordnetes Formstück mit Führungen zur Führung im-Gehäuse, mit einer Handhabe zum Schließen des Schlosses und " mit einer Verriegelungnase zum Verriegeln: des Gezäheringes, der einerseits fest mit- dem -Gehäuse verbunden ist und andererseits mit seinem zurr Aufschub des Gezähes dienenden freien Ende, das eine .für die Verregelungsnase passende Öse besitzt, in das Gehäuse zur Verriegelung einschiebbar ist, ausgestattet ist.
  • Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist dadurch gekennzeichnet, daß das Formstück ein kreuzförmig gestaltetes starkes Flacheisenstück ist, dessen vertikale Teile oben durch das Gehäuse tretend die Handhabe zum Verschließen, des Schlosses und unten die Verriegelungsnas-e bilden, die durch die Öse des freien. Endes des Gezäheringes und- in eine passende Ausnehmung einer Brücke, die die Lage des Vorhängeschlosses im Gehäuse sichert und gleichzeitig als Quersicherung der Verriegelungsnase dient, faßt, und dessen horizontale Teile mit ihren. Enden als Führungen an der inneren Gehäusewand dienen.
  • Ein Gezäheringschloß, erfindungsgemäß; -ausgeführt, ist mit normalerweise zur Verfügung stehendem Werkzeug in kurzer Zeit nicht zu öffnen. Es kann deshalb als diebstahlsicher im Umfang der Anforderungen, bezeichnetwerden. Durch das starke Gehäuse, von dem das eigentliche Vorhängesprungschloß umschlossen ist, ist- eine unmittelbare Einwirkung auf das Vorhängeschloß ausgeschlossen. Die Konstruktion der Vorhängesprungschlösser an sich ist allgemein bekannt, bedarf keiner..besonderen Erwähnung und kann je nach Anforderung mit beliebig vielen Sicherungsmöglicbke iten ausgerüstet werden, so daß zu jedem Schloß nur- eine ganz bestimmte Anzahl von Schlüsseln paßt. Auf der Vorderseite des, Gehäuses ist eine Schlüssellochöffnung vorgesehen, die zweckmäßig, um ein Eindringen von Schmutz zu verhindern, mit einem üblichen Schlüssellochverdeck abgedeckt wird. Um das Sehloß bedienen zu können, ragt das Formstück mit dem als Handhabe dienenden Teil aus dem Gehäuse heraus. Durch Eindrücken dieses herausragenden Teiles des Formstückes wird das Schloß geschlossen, wobei die Verriegelungsnase durch die entsprechende Öffnung am freien Ende des Gezäheringes und. in die Führung des auf dem Schloß liegenden Führungsstückes eingreift. Mit-Hilfe von, Werkzeugen kann durch Schläge us-%v. auf das Formstück, das auf dem Bügel des Vorbängeschlosses sitzt, das Vörhängeschloß im Gehäuse wohlbeschädigt werden, aber der Gezähering wird nicht geöffnet. Es ist dann wohl der Ersatz eines Gezäheringschlosses erforderlich, aber es kann kein Werkzeug entwendet werden. Darüber hinaus wird der fruchtlose Versuch, ein solches Ge7äheringschloß zu öffnen, die für die Entwendung eines Werkzeuges in Frage kommenden Personen abhalten, weitere Versuche zu unternehmen, solche Gezäheringschlösser zu öffnen.
  • Es liegt im Rahmen der Erfindung, daß die Verbindung des einen Endes des Gezäher inges mit dem Schloßgehäuse belieb ig.g°staltet werden kann. Auch kann das Formstück jede geeignete Form annehmen, die den vorgesehenen Zweck erfüllt.
  • Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel dies Erfindungsgegenstandes " ist -dadurch gekennzeichnet, daß- das Gehäuse, in dem das normale Vorhängeschloß eingelassen ist, aus einer Grundplatte, mit -der das eine Ende des Gezäheringes fest verbunden ist, und einem kappenartigen Deckel besteht, wobei der Deckel mit kräftigen Ansätzen durch die Grundplatte durchgreift und mit der Grundplatte verschweißt oder vernietet ist.
  • Dieses bevorzugte Ausführungsbeispiel zeichnet sich durch besondere Einfachheit, Stabilität und Sicherheit aus. Im ganzen. gesehen ist ein solches Gezäheringschloß nach der Erfindung in seinem Aufbau und in seiner Handhabung sehr einfach und gegen- ein gewaltsames Öffnen außerordentlich -sta:rk gesichert. " In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Es zeigt Abb. i ein Gezäheringschloß im Längsmittelschnitt in geschlossener Stellung; Abb. a "das gleiche Gezäheringschloß in geöffneter Stellung, Abb. 3 einen Schnitt durch ein Gezäheringschloß nach der Linie A-B - der- Abb. -i.
  • Ein Gezähering a besitzt in der einfachsten Ausführung an seinem einen Ende eine Öse b, mit der der Gezähering a in eine Öse c .einer Grundplatte d eines Gezäheringschlosses eingehängt ist. Durch eine kastenartige Kappe e aus starkem Stahlblech wird mit-der.Grundplatte_d ein Gehäuse geschaffen,. in das ein normales Vorhängeschloß f einsgelassen ist. In dem Kastendeckel e ist gegenüber dem Schlüsselloch des Vorhängeschlosses f eine Schlüsisellochöffnung ä vorgesehen, die zweckmäßigerwese von einem Schlüssellochverdeck verdeckt werden kann. Auf dem Bügel h des Vorhängeschlosses f ist ein Formstück i aufgeschoben, das vorzugsweise, wie dargestellt, ein in, Kreuzform gestaltetes Führungsstück aus starkem Flacheisen ist. Die Seitenflächen des Formstückes i bilden Führungsflächen, die das Formstück i an dder Innenwand des Deckels e und der Grundplatte d entlang führen. Ein Teil des Formstückes i greift durch eine Öffnung im Gehäuse nach außen und dient als Handhabe zum Verschließen des Schlosses. Das Formstück i bildet nach der entgegengesetzten Seite eine Verriegelungsnase k, die durch eine passende Öffnung im freien Ende des Gezäheringes ca, der mit diesem freien Ende von Hinten durch die Grundplatte d des Gezäheringschlosses in das Schloß eingeführt wird, durchgreift und sich in dem Führungsstück m, das gleichzeitig das Vor-:hän,geschloß in seine Lage im Gehäuse sichert, abstützt und somit den Gezähering schließt und verriegelt. Soll nun das Schloß geöffnet werden, dann schließt man mit dem normalen Schlüssel das Vo.rhängeschloß auf, das in bekannter Weise den Bügel h aus seiner Verschlußlage herausspringen läßt, der dann das Forrnstiick i mitnimmt, wodurch die -Verrivegelungsnase k sich aus dem Führungsstück m und aus dem freien Ende des G.e7äh:-ring es a heraushebt und so das Ende des Gezäherinaes zur Abnahme von Werkzeug freigibt. Das Gezähe kann nunmehr entnommen werden. Soll der Gezähering wieder geschlossen werden, dann wird das freie Ende wieder durch die Öffnung auf der Rückseite der Grundplatte d in das Schloß eingeschoben und das Formstück i mit dem aus dem Gehäuse herausragenden Teil in seine Verschlußlage in das Schloß eingeschoben. In geschlossenem Zustand schließt zweckmäßig das Formstück i mit der Kastenwandung des Gehäuses ab.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Gezäheringschloß, dadurch gekennzeichnet, daß als Verschluß ein in. einem kräftigen Gehäuse einbelassenes Vorhängesprungschloß dient, wobei ein auf dem Bügel (h) des Vorhängeschlosses (f) angeordnetes Formstück (i.) mit Führungen zur Führung im Gehäuse, mit einer Handhabe zum Schließen des Schlosses und mit einer Verriegelungsnase (lz) zum Verri.ebeln des Gezäheringes (a), der einerseits fest mit dem Gehäuse verbunden ist und andererseits mit seinem zum Aufschub des Gezähes dienenden freien Ende, das eine für die Verriegelungsnase (k) passende Öse besitzt, in das Gehäuse zur Verriegelung einschiebbar ist, ausgestattet ist. Gezäheringsc:hloß nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Formstück (i) ein kreuzförmig gestaltetes starkes Flacheisenstück ist, dessen vertikale Teile oben durch das Gehäuse tretend die Handhabe zum Verschließen des Schlosses und unten die Verriez;elungsnase (k) bilden, die durch die Öse des freien Endes des Gezäheringes (a,) und in eine passende Ausnehmung einer Brücke, die die Lage des Vorhängeschlosses (f) im Gehäuse sichert und gleichzeitig als Quersicherung der Verriegelungsnase (k) dient, faßt, und dessen horizontale Teile mit ihren Enden als Führungen an der inneren Gehäusewand. ,dienen. 3. Gezäheringschloß nach Anspruch i und a. dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse, in dem das normale Vorhängeschloß (f) eingelassen ist, aus einer Grundplatte (d), mit der das eine Ende des Gezäheringes (a.) fest verbunden ist, und einem kappenartigen Deckel (e) besteht, wobei der Deckel (e) mit kräftigen Ansätzen durch die Grundplatte (d) durchgreift und mit der Grundplatte (d) verschweißt oder vernietet ist.
DEV3933A 1951-11-13 1951-11-13 Gezaeheringschloss Expired DE878005C (de)

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DEV3933A DE878005C (de) 1951-11-13 1951-11-13 Gezaeheringschloss

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DEV3933A DE878005C (de) 1951-11-13 1951-11-13 Gezaeheringschloss

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DE878005C true DE878005C (de) 1953-05-28

Family

ID=7570693

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DEV3933A Expired DE878005C (de) 1951-11-13 1951-11-13 Gezaeheringschloss

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DE (1) DE878005C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1992009774A1 (en) * 1990-11-22 1992-06-11 Ole Sooth Device comprising a locking bar

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1992009774A1 (en) * 1990-11-22 1992-06-11 Ole Sooth Device comprising a locking bar
US5433093A (en) * 1990-11-22 1995-07-18 Sooth; Ole Device comprising a locking bar

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