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DE877275C - Vorrichtung zum Packen von Sprengpatronen in Bohrloechern - Google Patents

Vorrichtung zum Packen von Sprengpatronen in Bohrloechern

Info

Publication number
DE877275C
DE877275C DEN3591A DEN0003591A DE877275C DE 877275 C DE877275 C DE 877275C DE N3591 A DEN3591 A DE N3591A DE N0003591 A DEN0003591 A DE N0003591A DE 877275 C DE877275 C DE 877275C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cartridges
borehole
packing
boreholes
tube
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEN3591A
Other languages
English (en)
Inventor
Carl Hugo Johansson
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Nitroglycerin AB
Original Assignee
Nitroglycerin AB
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Nitroglycerin AB filed Critical Nitroglycerin AB
Application granted granted Critical
Publication of DE877275C publication Critical patent/DE877275C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42DBLASTING
    • F42D1/00Blasting methods or apparatus, e.g. loading or tamping
    • F42D1/08Tamping methods; Methods for loading boreholes with explosives; Apparatus therefor
    • F42D1/10Feeding explosives in granular or slurry form; Feeding explosives by pneumatic or hydraulic pressure

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)
  • Sealing Devices (AREA)
  • Drilling And Exploitation, And Mining Machines And Methods (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Packen von Patronen von Sprengstoff in Form einer plastischen Masse oder eines Pulvers in Bohrlöchern, die in Fels und ähnlichem Gestein abgesenkt worden sind.
Hierfür sind» in der Praxis gewöhnlich Stöcke gebräuchlich, mit denen man die Patronen in das Loch einführt und sie an dessen Boden zusammendrückt oder -ballt. Dieses Verfahren ist verhältnismäßig zeitraubend und gibt keine voll zufriedenstellenden Ergebnisse. Die Patronen sind von einer kräftigen Hülle aus Papier umgeben, welche nur mit Mühe eine Verformung der Patrone zuläßt, so daß diese den größeren Bohrlochdurchmesser nicht ganz ausfüllt. Man hat auch Rohre verwendet, durch welche die Patronen mittels Druckluft in das Bohrloch eingebracht werden, ohne jedoch zugleich die für die Sprengwirkung so bedeutungsvolle Packung der Patronen erzielen zu können.
Die Erfindung schlägt nun einen neuen Weg zur Durchführung des Packens der Patronen in wirksamer, einfacher und zeitersparender Weise ein. Sie erzielt dies im wesentlichen dadurch, daß ein in das Bohrloch einschiebbares Rohr an seinem zu dem Bohrlochboden offenen Endteil einen ganz oder teilweise um den Umkreis herum verminderten Innendurchmesser aufweist, derart, daß es ein Zusammenpacken der Patronen in der Längsrichtung des Bohrloches gestattet, sobald diese z.B. mit Hilfe eines Druckmittels ausgestoßen worden sind.
Die Zeichnung veranschaulicht eine Ausführungsform des Erfindungsgedankens.
Fig. i zeigt im »diametralem Längsschnitt Teile eines Bohrloches, in welches ein gemäß der Erfindung ausgeführtes Rohr eingesetzt ist, und
Fig. 2 zeigt einen Querschnitt nach der Linie H-II der Fig. i.
In der Zeichnung bezeichnet io ein in Felsen abgesenktes Bohrloch und 12 ein Rohr mit kleinerem Durchmesser als das Bohrloch. Das Rohr kann aus mehreren Rohrstücken zusammengesetzt bzw. zu der gewünschten Länge durch Ansatzstücke verlängert sein. Das Rohr 12 hat an seinem inneren, d. in. dem Boden des Bohrloches zugewendeten Ende geringeren Innendurchmesser als an seinen übrigen Teilen. Zu diesem Zweck ist das Rohr zweckmäßig mit einer Einsatzhülse 14 versehen, die abnehmbar sein kann und eine Art Mundstück bildet. Der engste Querschnitt der Einsatzhülse 14 ist ungefähr gleich groß, oder etwas kleiner als der Querschnitt der als zylinderförmige Stäbe 16 od. dgl. geformten
ao Sprengpatronen. Eine Anzahl, zweckmäßig drei, über den Umkreis gleichmäßig verteilte Messer oder Schneiden 18 erstrecken sich von der Innenwand der Hülse 14 nach innen, und zwar zweckmäßig von deren engstem Teil aus. An seinem äußeren Ende hat das Rohr eine nicht abgebildete Kupplungs vor richtung zwecks Anschlusses an ein Druckluftsystem, welches vorzugsweise dasselbe ist, welches für die Bohrmaschinen' benutzt wird. Gegebenenfalls kann ein Druckminderungsventil an das Rohr 12 oder an einen mit ihm verbundenen Teil angeschlossen sein, so daß das Rohr mit Luft von geringerem Druck gespeist wird als die Bohrmaschinen.
Beim Packen der Patronen 16 im Bohrloch werden diese nacheinander in das Rohr 12 eingeführt, welches sie leicht bis zur Einsatzhülse 14 hin passieren. Danach wird dem Rohr 12 ein Druckmittel zugeführt, und dieses preßt die Patronen aus dem Rohr heraus. Hierbei erzeugen die Messer 18 längs verlaufende Aufschlitzungen in der Papierhülle der Patronen, so daß diese dem Zusammenpacken keinen Widerstand mehr entgegensetzt. Der Ausstoß druck kann so groß sein, daß. die Patronen 16 allein unter seiner Einwirkung den Bohrlochquerschnitt " ausfüllen, wie bei 20 angedeutet ist. Hierbei wird das Rohr aus dem Loch 10 in demselben Ausmaß, wie die Patronen aufeinander gepackt werden, herausgezogen oder läuft selbsttätig zurück. Der Druck braucht jedoch nur so groß zu sein, daß er die Patronen aus dem Rohr hinauspreßt. Dieses wird dann in gleichmäßigen Zeitabständen nach unten gedrückt, um nacheinander die ausgestoßenen Patronen zusammenzupacken, wobei es gleichzeitig nach und nach rückwärts aus dem Bohrloch herausgeführt wird. In diesem Fall verhindert der verengte innere Endteil des Rohres 12, daß eine Patrone nicht mehr in dieses zurückgleiten kann, nachdem sie ganz oder teilweise ausgestoßen worden ist.
Erfindungsgemäß! können Patronen verschiedener Art beliebig nacheinander gepackt werden, und es können auch Zwischenlagen nicht explosiven Materials in an sich bekannter Weise zwischen Gruppen von Patronen angebracht werden. In gewissen Fällen ist es denkbar, die Innenwand des Rohres insbesondere an dem Endteil, der dem Boden des Bohrloches zugewendet ist, Widerhaken, Zacken, Borsten od. dgl. vorzusehen, derart, daß die Bewegung der Patronen in Richtung zum Boden des Bohrloches möglich ist, nicht aber in entgegengesetzter Richtung. Hierbei kann die Verminderung des Innendurchmessers des Rohres an seinem dem Bohrlochende zugewendeten Teil durch die Messer allein dargestellt werden. Das Ausstoßen der Patronen kann dann auch ohne Druckluft erfolgen, z. B. mit Hilfe eines Stockes oder eines vorzugsweise mit Druckluft angetriebenen Vibrators. Das Rohr 12 kann auch biegsam sein oder die Form eines Schlauches haben.

Claims (2)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Vorrichtung zum Packen von Patronen von Sprengstoff in Form einer plastischen Masse oder eines Pulvers in Bohrlöchern, dadurch gekennzeichnet, daß ein in das Bohrloch einschiebbares Rohr (12) an seinem dem Boden des Bohrloches zugewendeten Endteil einen ganz oder teilweise um den Umkreis herum verminderten Innendurchmesser aufweist, derart, daß es ein Zusammenpacken der Patronen (16) in der Längsrichtung des Bohrloches gestattet, sobald diese, z. B. mit Hilfe eines Druckmittels, ausgestoßen worden sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Innenwand des Endteils ein oder mehrere Messer, Sehneiden (18) od. dgl. vorgesehen sind, welche während des Vorbeigangs der Patronen1 eine den Sprengstoff umschließende Hülle aufschlitzen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 5204 6.53
DEN3591A 1950-03-13 1951-03-09 Vorrichtung zum Packen von Sprengpatronen in Bohrloechern Expired DE877275C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
SE295061X 1950-03-13

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE877275C true DE877275C (de) 1953-05-21

Family

ID=20307321

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEN3591A Expired DE877275C (de) 1950-03-13 1951-03-09 Vorrichtung zum Packen von Sprengpatronen in Bohrloechern

Country Status (6)

Country Link
US (1) US2824483A (de)
BE (1) BE501807A (de)
CH (1) CH295061A (de)
DE (1) DE877275C (de)
FR (1) FR1033871A (de)
GB (1) GB690251A (de)

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Also Published As

Publication number Publication date
GB690251A (en) 1953-04-15
FR1033871A (fr) 1953-07-16
CH295061A (de) 1953-12-15
BE501807A (de)
US2824483A (en) 1958-02-25

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