DE876907C - Einspannvorrichtung, insbesondere an Holzbearbeitungsmaschinen - Google Patents
Einspannvorrichtung, insbesondere an HolzbearbeitungsmaschinenInfo
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- DE876907C DE876907C DEM2484D DEM0002484D DE876907C DE 876907 C DE876907 C DE 876907C DE M2484 D DEM2484 D DE M2484D DE M0002484 D DEM0002484 D DE M0002484D DE 876907 C DE876907 C DE 876907C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B25—HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
- B25B—TOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING OR HOLDING
- B25B5/00—Clamps
- B25B5/06—Arrangements for positively actuating jaws
- B25B5/08—Arrangements for positively actuating jaws using cams
- B25B5/085—Arrangements for positively actuating jaws using cams with at least one jaw sliding along a bar
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
- Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zum Einspannen von Arbeitsstücken, insbesondere Arbeitsstücken wechselnder Stärken, zur Bearbeitung durch Sägen, Bohrer, Fräser od. dgl" und zwar vorzugsweise für die Holzbearbeitung.
- Zum Festspannen von Arbeitsstücken, z. B. Sperrholzplatten, Holzrohlingen u. d-gl., bedient man sich bisher entweder eines an einer Gewindespindel geführten Druckstückes bzw. lediglich einer Gewindespindel oder in einzelnen Fällen eines Exzenterhebels mit von .diesem geführter Druckplatte.
- Gewindespindeln haben jedoch den Nachteil, daß zu einer ausreichenden Festspannung des Werkstückes der Bedienende zwei Hände zum Andrehen der Spindel benötigt unid bei :den üblicherweise sehr flachgängigen Spindeln das Anziehender Spindel, vor allem bei häufiger wechselnder- Materialstärke, am festzuspannenden Werkstück verhältnismäßig viel Zeit beansprucht. Da sich die Arbeitsvorgänge meist innerhalb kurzer Zeitabstände vollziehen, ist diese mühsame Art !der Einspannung unwirtschaftlich.
- Man hat infolgedessen aus diesem -Grund verschiedene Ausführungsformen sogenannter Exzenterhebei benutzt, z. B. solche, bei denen der Hebel gegen Federwirkung bewegt wird, obwohl die Gewindespinidel an sich immerhin noch leichter ,den verschiedenen Materialstärken angepaßt werden kann und der Exzenterhebel zwar die Festspannung selbst mit einer Hand und durch einen einzigen Druck gestattet, aber beim Übergang auf andere Materialstärken. eine verhältnismäßig umständliche Verstellung benötigt und schließlich der Spielraum der Verstellbarkeit nur gering ist.
- Die Einspannvorrichtung nach der vorliegenden Erfindung vermeidet diese Nachteile durch eine sinnreiche Zusammenfassung bekannter Ein.spannvorrichtungen mit Exzenterhebel mit einer Gewindespindel, derart, daß die. Druckstange des Exzenterhebels in einer z. B. mittels Gewinde in ,der Höhe verstellbaren Hohlbüchse geführt ist und der Hebel in Laschen od. dgl. an der Hohlbuchse drehbar befestigt ist.
- Durch .das Anziehendes Exzenterhebels wird die Druckstange nach unten geführt und spannt das Arbeitsstück .durch diesen einen Handgriff mit der in bekannter Weise z. B. durch ein Kugelgelenk daran befestigten Druckplatte unter gewünschten Preßdruck. In gleicher Weise durch einen Handgriff erfolgt die Lösung.
- Ist nun einem Wechsel in der Stärke zu behandelnder Werkstücke Rechnung zu tragen, so kann ,durch einfaches Drehen mit einer Hand am Exzenterhebel leicht die Spindel nach oben oder unten bewegt werden, während die andere Hand des Arbeiters zum Weiterschieben. des Werkstückes oder für andere Bedienungshandgriffe frei wird.
- Die Einspanrnvorrichtung nach der vorliegenden Erfindung vereinigt somit nicht nur die Vorteile von Exzenterhebel und Spindel, sondern erlaubt auch bei beiden Vorrichtungen ein einhändiges, schnelleres Arbeiten und ohne die Gefahr eines zu festen Anspannens eine feinstufige Anpassung an die verschiedenen Werkstärken.
- Die Vorrichtung nach der Erfindung ist aus diesem Grund besonders vorteilhaft für die Bearbeitung empfindlicher Werkstoffe, wie brüchiger Kunstharzplatten, oder für die sogenannte Wärmebeärbeitung, bei der unter Ausnutzung einer Glühung ad. dgl. die einzelnen Bearbeitungsvorgänge in kürzest möglicher Zeit vorgenommen werden müssen.
- An Stelle einer Spindelführung kann schließlich auch die den Bolzen führende Hülse mit einer Geradführung, z. B. Zahnleiste, und entstehender Gegenführung ausgerüstet sein. Die Führung mittels Spindel' hat sich jedoch als am zweckmäßigsten erwiesen.
- In der Zeichnung ist eine Vorrichtung nach der Erfindung als Beispiel dargestellt, und zwar im wesentlichen im Längsschnitt. Auf der Führung i verschiebt sich der Tragarm 2, der in dem GegenstÜck 3 ein Muttergewinde q. aufweist. Dieses Gewinde dient der Führung der mit Gewinde 5 ausgestatteten Büchse 6, durch die ,der Bolzen 7 geführt ist. Zum Festspannen ist die Kontermutter 3' mit zweckmäßig gerändeltem Zylindermantel vorgesehen.
- Zwischen der Kopfplatte g am anderen Ende des Bolzens und der ringförmigen Stirnfläche io der Büchse 6 ist die Feder? eingesetzt. GegendenDruck dieser Feder wird durch Betätigung des Exzenterhebels i i in Pfeilrichtung der Bolzen 7 nach unten und die Druckplatte 8,damit auf .das Werkstück gepreßt. Der Exzenterhebel i i ist drehbar gelagert in zwei Laschen 12, die fest, z. B. durch Verschweißung mit der Büchse 6, verbunden sind.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Einspannvorrichtung, insbesondere an Holzbearbeitungsmaschinen, mit einem z. B. gegen Federwirkung beweglichen Exzenterhebel, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckstange (7) des Exzenterhebels in einer z. B. mittels Gewinde in der Nähe verstellbaren Hohlbüchse (6) geführt ist und .der Exzenterhebel (i i) in Laschen (12) od. dgl. an der Hohlbüchse drehbar befestigt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM2484D DE876907C (de) | 1940-03-16 | 1940-03-16 | Einspannvorrichtung, insbesondere an Holzbearbeitungsmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM2484D DE876907C (de) | 1940-03-16 | 1940-03-16 | Einspannvorrichtung, insbesondere an Holzbearbeitungsmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE876907C true DE876907C (de) | 1953-05-18 |
Family
ID=7291725
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM2484D Expired DE876907C (de) | 1940-03-16 | 1940-03-16 | Einspannvorrichtung, insbesondere an Holzbearbeitungsmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE876907C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1301950B (de) * | 1961-05-16 | 1969-08-28 | Emil Arnold Fa | Als Werkstueckspannelement oder -zwischenstuetze verwendbare Vorrichtung |
-
1940
- 1940-03-16 DE DEM2484D patent/DE876907C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1301950B (de) * | 1961-05-16 | 1969-08-28 | Emil Arnold Fa | Als Werkstueckspannelement oder -zwischenstuetze verwendbare Vorrichtung |
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