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DE876848C - Maschine zum Einlegen von Beilagen in eine Zeitung - Google Patents

Maschine zum Einlegen von Beilagen in eine Zeitung

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Publication number
DE876848C
DE876848C DEC4598A DEC0004598A DE876848C DE 876848 C DE876848 C DE 876848C DE C4598 A DEC4598 A DE C4598A DE C0004598 A DEC0004598 A DE C0004598A DE 876848 C DE876848 C DE 876848C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
newspaper
cam
machine according
roller
rail
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEC4598A
Other languages
English (en)
Inventor
Chauncey Larkin Rockwell
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEC4598A priority Critical patent/DE876848C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE876848C publication Critical patent/DE876848C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H5/00Feeding articles separated from piles; Feeding articles to machines
    • B65H5/30Opening devices for folded sheets or signatures
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H5/00Feeding articles separated from piles; Feeding articles to machines
    • B65H5/08Feeding articles separated from piles; Feeding articles to machines by grippers, e.g. suction grippers
    • B65H5/12Revolving grippers, e.g. mounted on arms, frames or cylinders

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)

Description

  • Maschine zum Einlegen von Beilagen in eine Zeitung Die Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zum Einlegen eines Druckbogenteils einer Zeitung in einen anderen Druckbogenteil, beispielsweise zum Einlegen einer Romanbeilage, einer humoristischen Beilage oder einer Runstdruckbeilage in das Hauptblatt oder in das Nachrichtenblatt einer Zeitung.
  • Bei den in der Stadt erscheinenden Zeitungen ist es üblich, umfangreichere Sonntagsausgaben herauszugeben, die zusätzlich zu dem üblichen Hauptnachrichtenblatt besondere Beifagen enthaltenl. Es ist in diesen Fällen audh üblich, daß die besonderen Beilagen lange Zeit vor ihrem Ausgabedatum gedruckt werden, so daß sie zum Einlegen in das Haupt-oder Nachrichtenblatt bereit sind, sobald das letztere aus der Druckpresse kommt. Bei Sonntagsausgaben muß dieses Einlegen der Sonntagsbeilagen in das Nachrichtenblatt spät in der Nacht vom Sonnabend zum Sonntag oder früh am Sorgen des Sonntags ausgeführt werden. Da zum Einlegen nur eine begrenzte Zeit verbleibt, ist es bei Zeitungen mit großer Auflage notwendig, diese Arbeit so schnell als möglich durchzuführen.
  • Obwohl verschiedene Maschinen zur Durchführung des Einlegens oder Einsdhiebens eines Druckbogenteils einer Zeitung in einen anderen Druckbogenteil vorgeschlagen worden sind, haben sich derartige Maschinen aus verschiedenartigen Gründen nicht als verwertbar erwiesen, und infolgedessen muß diese Arbeit zum großen Teil noch von Hand ausgeführt werden. Es ist also für einen Zeitungsverlag nicht ungewöhnlich, in der Nacht vom Sonnabend zum Sonntag eine große Zahl geschulter Kräfte anzustellen, um die besonderen Beilagen in das Hauptblatt zum Fertigmachen der zu liefernden Sonntagsausgaben einzulegen.
  • Das Ziel der Erfindung ist eine verbesserte Maschine zur Durchführung des Einlegens eines Druckbogenteils einer Zeitung in einen anderen Druckbogenteil.
  • Einige Maschinen, die für diese Arbeit bereits verwendet-worden sind, benutzen vor allem Saugluft, um einen gefalteten Druckbogenteil zu öffnen, damit die Beilage in diesen Teil eingeschoben werden kann Die Verwendung von Saugluft ist hierbei nicht befriedigend, hauptsächlich weil eine hohe Arbeitsgeschwindigkeit nicht erreicht werden kann und viele Schwierigkeiten bei der Regelung und Steuerung der Saugluftvorrichtungen auftreten. Es ist übrigens bekannt, daß Saugluft einen Papierbogen von einem festgepaclçten Papierstapel nicht abzuheben vermag, sofern nicht Luft zwischen den Bogen und den darunterliegenden Stapel tritt.
  • Das Offnen eines aus mehreren Bogen bestehenden gefalteten Zeitungsdruckbogenteils unter Verwendung von Saugluft ist aber sehr-viel schwieriger als die Bewegung eines einzelnen Bogens. Demgemäß ist ein anderes Ziel der Erfindung eine zum Einlegen von Beilagen in das Zeitungshauptblatt dienende verbesserte Maschine, bei der die Verwendung einer Saugzugvorrichtung nicht erfolgt.
  • Weiter zielt die Erfindung auf eine verbesserte Maschine dieser Art, die mit hoher Arbeitsgeschwindigkeit zufriedenstellend betrieben werden kann.
  • Schließlich wird mit der Erfindung eine verhältnismäßig einfache und gedrängt gebaute Maschine geschaffen, die eine sehr große Beilagenmeng4- schnell und wirkungsvoll verarbeitet und die einen Mindestaufwand an Bedienung und Übung von seiten des Bedienungsmannes erfordert.
  • Diese Ziele sowie andere Vorteile sind mit den verschiedenen in der nachstehenden Beschreibung beschriebenen; und in der Zeichnung dargestellten Teilen der verbesserten Maschine erzielt worden.
  • In der Zeichnung sind Fig. 1, 2, 3 und 4 nach Linie x-x der Fig. II im verkleinerten Maßstabe ausgeführte Schnitte, die allgemein die Art und Weise zeigen, in der die Maschine arbeitet; Fig. 5, 6 und 7 sind in größerem Maßstabe ausgeführte, einem Teil der Fig. I entsprechendeTeilschnitte, die das Arbeiten der Greifernocken und das Ausschwingen der Nockenwalze in den ersten Stufen beim Erfassen einer Zeitungsbeilage zeigen, die in einen äußeren Druckbogenteil eingelegt werden soll; Fig. 8 ist ein Teilschnitt nach Linie 8-8 der Fig. 1-2 in einem größeren Maßstab; Fig. g ist ein Schnitt nach Linie 9-9 der Fig. II; Fig. 10 ist eine vefgrößerte schaubildliche Ansicht der schwingenden Nockenwalze; Fig. II ist eine schematische Vorderansicht der ganzen Maschine; Fig. 12 ist eine Seitenansicht von der linken Seite der Fig. II, jedoch in einem kleineren Maßstabs; Fig, I3 ist eine entsprechende Seitenansicht der Maschine von der rechten Seite der Fig. tI; Fig. I4 ist ein Teilquerschnitt nach Linie I4-I4 der Fig. I2, jedoch in größerem Maßstabe; Fig. 15 ist ein Schnitt nach Linie I5-I5 der Fig. I4; Fig. I6 ist ein Schnitt nach LinieI6-I6 der Fig. I4, und Fig. I7 ist eine Ansicht der in besonderer Weise ausgebildeten Trennscheibe für den Außenblatt-oder Deckblatteil, wobei die Trennscheibe vollständig von der übrigen Vorrichtung getrennt dargestellt ist.
  • Das Gestell der Maschine, in dem oder auf dem die verschiedenen Teile sowie drehbaren und beweglichen Glieder getragen werden, besteht aus zwei auf einem Fuß 14 sitzenden Seitenplatten 10 und II (Fig. I, 2, 3, 4 und II), die starr in senkrechter Parallellage durch Querschienen 22 gehalten werden, von denen eine Querschiene in den Fig. I bis 4 dargestellt ist.
  • Eine Zuführrinne I2 wird an ihrem Austragende von den Seitenplatten in dem oberen Teil der Maschine getragen. Die Zeitungsbeilagen, die in die anderen Beilagen eingelegt oder eingeschoben werden sollen, z. B. die Sonntagsbeilagen, werden der Maschine durch diese obereRinne 12 zugeführt.
  • Durch eine bekannte Vorrichtung, die nicht dargestellt ist und die nicht beschrieben zu werden braucht, da sie keinen Teil der Erfindung bildet, werden diese Zeitungsbeilagen in die Zuführrinne I2 So eingelegt, daß ihr waagerechter Falz oder der in der Seitenmitte befindliche Falz am Boden der Rinne liegt und längs der Rinne I2 von links nach rechts, gesehen in Fig. I bis 4, bewegt wird. Mit der gleichen Geschwindigkeit mit der die Beilagen nacheinander von dem Ausgabeende der Rinne mittels der Maschine abgezogen werden, werden ihre Stellen während des Arbeitens der Maschine durch andere Beilagen eingenommen. Die Zeitungsbeilagen sind in den Fig. I bis 4 mit den Bezugszeichen A bezeichnet. An dem Boden bzw. am Kopf des Ausgabeendes der Rinne 12 befindliche Flansche I5 und I6 halten die Zeitungsbeilage A während ihres reihenmäßig durch die Maschine erfolgenden Abzuges in der Rinne.
  • Das Austragende einer anderen ähnlichen Rinne I3, die sich in der entgegengesetzten Richtung erstreckt, wird in der in den Fig. I bis 4 dargestellten Lage von den Seitenplatten 10 und II gehalten.
  • Mittels dieser zweiten Rinne 13 werden andere Zeitungsdruckbogenteile, beispielsweise das Hauptblatt, in das die vorerwähnten Beilagen A eingelegt oder eingeschoben werden sollen, der Maschine zugeführt. Wie bei den Beilagen 24 für die obere Rinne 12, wird durch eine nicht dargestellte Vorrichtung das Außenblatt, das in den Fig. I bis 4 mit dem Bezugszeichen B bezeichnet ist, der Rinne I3 so zugeführt1 daß die waagerechte Falte oder die in der Mitte der Seite befindliche Falte am Boden liegt und längs des Kanals 13 von rechts nach links, gesehen in den Fig. I bis 4, bewegt wird. Ein am Boden desAusgabeendes derRinne 13 vorgesehener Flansch 17 verhütet, daß die gefalteten Bodenenden der Zeitungshauptblätter B aus der Rinne 13 in die Maschine hineingestoßen werden. Besondere Vorrichtungen, die später noch ausführlich beschriehen werden, halten die oberen Abschnitte dieser Zeitungshauptblätter B davon ab, sich in die Maschine hineinzubewegen, ausgenommen, wenn das Zeitungshauptblatt in der nachstehend beschriebenen Weise durch die Vorrichtung erfaßt wird.
  • Zwei Greifernocken 20 sind auf einer getriebenen Welle 22 aufgekeilt oder in anderer Weise befestigt. Diese Nocken sind in Form und Größe gleich und sind auch in der gleichen Weise aufgestellt. Die Greifernocken20 sind in besonderer Weise ausgebildet, wobei ihre Formgebung aus den Fig. I bis 7 genau ersichtlich ist. Jeder Nocken besitzt einen hakenförmigen Felgenteil 23, der sich in den Nockenausschnitt hinein erstreckt und der dazu dient, eine in seine Bahn einlaufende Zeitungsbeilage zu erfassen. Die Greifernocken.20 laufen in Uhrzeigerrichtung, gesehen in den Fig. I bis 7, um.
  • Oberhalb der Greifernocken 20 sind in senkrechter Ausrichtung mit den Nocken zwei Quetsdwalzen 24 vorgesehen. Jede Quetschwalze 24 ist an einem Ende einer schwingbaren Konsole 25 gelagert. Die Konsolen25 sitzen schwingbar auf einer feststehenden Schiene 26, die sich zwischen den Seitenplatten 10 und II erstreckt. An jeder Konsole ist ein Stift 27 befestigt, der sich von der Konsole nach aufwärts erstreckt. Die Stifte 27 erstrecken sich durch in der Welle 28 befindliche Öffnungen hindurch und sind durch die Welle 28 hindurch aufwärts und abwärts verschiebbar. Das obere Ende jedes Stiftes 27 ist mit Gewinde versehen, und eine auf dem Kopf jedes Stiftes 27 einstellbar aufgeschraubte Mutter 29 begrenzt die Abwärtsbewegung des Stiftes und begrenzt dadurch auch das Abwärtsschwingen der Konsole 25, sobald die ouetschwalze die Umfangsfläche des Nockens 20 nicht berührt. Von jedem Stift 27 wird eine Druckfeder 30 getragen und zwischen der Konsole 25 und der Welle 28 unter Spannung gehalten.
  • Die Quetschwalzen berühren und laufen also auf den Außenumfangsflächen der Nocken 20, sobald die Nocken so weit gedreht werden, daß ihre kreisförmigen Umfangsflächen von den Quetschwalzen berührt werden. Die Muttern 29 können so eingestellt werden, daß die Quetschwalzen 24 gegen die Umfangsflächen der Nocken 20 mit einer gewünschten begrenzten Druckgröße anliegen, so daß eine Zeitungsbeilage, nachdem sie in Berührung mit dem Greifernocken 20 gebracht worden ist, zwischen den Nocken und ihren Quetschwalzen entlang gezogen wird, wie dies bei der in den Fig. 2, 3 und 7 dargestellten Zeitungsbeilage der Fall ist.
  • Vorzugsweise sind die Umfangsflächen der Nocken 20 und ihrer zugehörigen Quetschwalzen 24 gerieft oder etwas gebracht, damit sie die Zeitungsbeilagen leichter abziehen.
  • Damit die Bodenkante oder die Falte jeder Zeitungsbeilage A aus dem Ende der Rinne 12 herausgezogen und in die Bahn der umlaufenden Greifernocken 20 in der aus Fig. I und 6 ersichtlichen Weise eingestellt wird, ist eine teilweise umlaufende und schwingende Nockenwalze IS vorgesehen, die in der nachstehend beschriebenen besonderen Weise angeordnet und ausgebildet ist.
  • Diese Nockenwalze 18 (vgl. auch Fig. Io) besitzt eine in Längsrichtung sich erstreckende Nod<enkuppe mit Nuten, in die die aus Gummi oder irgendeinem anderen geeigneten Material bestehenden Reibungselemente 32 eingesetzt und befestigt werden können. Sobald diese Elemente 32 in Berührung mit der Oberfläche einer nebenliegenden Zeitungsbeilage gebracht werden und der Nockenwalze IS eine Teildrehung im Uhrzeigersinn (s. Fig. 5) gegeben wird, ziehen die die Oberfläche berührenden Elemente 32 den Außenteil der Zeitungsbeilage um eine kurze Strecke nach aufwärts. Dieser Aufwärtszug auf das Papier hebt die Bodenfalte der Zeitungsbeilage über den Flansch 15 hinaus und von dem Flansch 15 weg, so daß die Falte der Zeitungsbeilage in die Bahn der umlau-fenlden Greifernocken 20 einschwingt, wie dies in Fig. 6 bei der ZeitungsbeilageA' dargestellt ist.
  • Die umlaufenden Nocken 20 berühren diesen Abschnitt der Zeitungsbeilage und pressen diesen Abschnitt gegen die Quetschwalzen 24. Sobald dies der Fall ist, wird die Zeitungsbeilage von der Rinne 12 und von der in der Rinne liegenden nächsten Zeitungsbeilage weggezogen und nimmt dann nacheinander die in den Fig. 2, 3 und qdargestellten Stellungen ein.
  • Wenn bei dem durch die Greifernocken 20 und ihre zugehörigen Quetschwalzen 24 erfolgenden Abziehen der Zeitungsbeilage A' von den in dem Austragende der Rinne I2 liegenden anderen Zeitungsbeilagen der Außenabschnitt der Zeitungsbeilage A' über die die Oberfläche berührenden, auf der Nockenwalze 18 liegenden Elemente gezogen würde, so könnte die Reibung des Papiers über die Elemente 32 weg den auf dem Papier vorhandenen Druck verwischen und würde wenigstens etwas Verschleiß auf der Oberfläche des berührten Papiers zur Folge haben. Um dies zu vermeiden, ist die Bewegung der schwingenden Nockenwalze IS so synchronisiert oder abgestimmt, daß die schwingende Nockenwalze 18 mit ihren Elementen 32 an dem Zeitpunkt, an dem die Zeitungsbeilage erfaßt und durch die Greifernocken 20 und ihre Quetschwalzen 24 abgezogen wird, in Gegenzeigerrichtung mit solcher Geschwindigkeit sich bewegt, daß die Bewegungsgeschwindigkeit der Griffflächen der Elemente 32 gleich der Geschwindigkeit ist, mit der sich das erfaßte Papier bewegt. Diese im Gegenzeigers inne erfolgende Teildrehung der Nockenwalzen wird so lange fortgesetzt, bis die Elemente 32 sich weit genug abwärts bewegt haben und nicht länger mehr in Berührung mit der Oberfläche des Papiers liegen. Dadurch, daß die Elemente 32 mit Bezug auf das Papier sich mit der gleichen Geschwindigkeit wie das Papier so lange bewegen, bis sie nicht länger mehr in Berührung mit dem Papier sind, wird die Reibwirkung zwischen den Elementen 32 und der erfaßten Papieroberfläche im wesentlichen ausgeschaltet. Dies ist eins der kennzeichnenden Merkmale der Erfindung.
  • Sobald die Elemente 32 aus der Berührung mit dem Papier herausgedreht worden sind, verursacht eine leichte Gleitberührung des Papiers mit der glatten zylindrischen Oberfläche des übrigen Teils der Walze I8 kein merkbares Verschmieren - oder Abnutzen des Papiers.
  • Die Vorrichtung, durch die diese abgestimmte Schwingbewegung der Walze IS mit Bezug auf den Umlauf der Greifernocken 20 erhalten wird, ist in den Fig. 8 und g dargestellt, während die Arbeitsweise deutlich aus den Fig. 5, 6 und 7 sich ergibt.
  • Die getriebene Welle 22, an der die Greifernocken 20 befestigt sind, trägt anihrem einen Ende jenseits der Seitenplatte 11 der Maschine eine Scheibe 33. Diese Scheibe 33 weist einen Kurbelzapfen 34 auf, an dem eine Zahnstangenschiene 35 befestigt ist. Die Zähne dieser Zahnstangenschiene stehen mit einem Ritzel 36 im Eingriff, das auf leinem Außenende der zur Nockenwalze Is gehörigen Welle sitzt. Die Zahnstangenschiene 35- gleitet in einer Rinne eines Gehäuses 37, das drehbar auf der Welle der Nockenwalze 18 gelagert ist und das Ritzel 36 umschließt. Die Größe dieses Ritzels 36, der Abstand des Kurbelzapfens 34 von der Achse der Scheibe 33 und die Stellung, in der die Greifernocken 20 auf der Welle 22 befestigt sind, sind so gewählt, daß die Elemente 32 in Zeigerrichtung, gesehen in Fig. 5, aufwärts sich bewegen, sobald die Ausschnitte der Greifernocken sich den Quetschwalzen 24 nähern. Wie bereits erwähnt, hebt diese Aufwärtsbewegung der Elemente 32 durch Aufwärtsziehen der gegenüberliegenden Stirnfläche einer Zeitungsbeilage A' die am Fuße der Zeitungsbeilage vorhandene waagerechte Falte nach außen in die Bahn der Haken 23 der Greifernocken 20.
  • Nachdem dies erfolgt ist und nachdem die Zeitungsbeilage A' sich in der in Fig. 6 dargestellten Stellung befindet, unterbrechen die Elemente 32 ihre Aufwärtsbewegung, während die Haken 23 sich den Quetschwalzen 24 nähern. Ehe die Zahnstangenschiene 35 mit ihrem Aufwärtshub beginnt, dreht sie die Nockenwalze I8 in Gegenzeigerrichtung, und diese vorangehende Abwärtsbewegung der Elemente 32 gibt in dem zwischen den Elementen 32 und der Bodenfläche liegenden Außenabschnitt der Zeitungsbeilage A' genügend Durchhang, so daß alle Blätter der ZeitungsbeilageA' sich in Berührung miteinander legen können, sobald die Haken,23 sich weiterbewegen, um die Bodenfalte gegen die Quetschwalzen 24 zu drüclçen.
  • Dann beginnt die Zahnstangenschiene 35 mit ihrer Abwärtsbewegung, wodurch die Elemente 32 in Gegenzeigerrichtung von der in Fig. 6 dargestellten Stellung in die in Fig. 7 dargestellte Stellung schnell abwärts sich bewegen. Während dieser Stufe bewegen sich die Elemente 32 im wesentlichen mit der gleichen Geschwindigkeit wie die Zeitungsbeilage, bis die Elemente 32 ihre unterste Stellung erreichen, in der sie außer Berührung mit der Zeitungsbeilage sind.
  • Sobald die Zeitungsbeilage ihre Bewegungsbahn zwischen den Nocken 20 und den Quetschwalzen 24 nahezu beendet hat, wird sie von zwei angetriebenen Walzen 38 und den damit zusammenarbeitenden Quetschwalzen 39 (Fig. 3 und 4) erfaßt.
  • Während die angetriebenen Walzen 38 annähernd den gleichen Durchmesser aufweisen wie die Greifernocken 20, sind die Wellen, an denen die Walzen 38 befestigt sind, und die Wellen, an denen die Greifernocken 20 befestigt sind, durch Zahnradgetriebe so miteinander verbunden, daß die Oberflächengeschwindigkeit der Walzen 38 wesentlich größer als die Oberflächengeschwindigkeit der Nocken 20 ist und infolgedessen die Bewegung der Zeitungsbeilagei4' beschleunigt wird, damit die Beilage A' in das geöffnete äußere Zeitungshauptblatt B' im richtigen Zeitpunkt einfallen kann.
  • Die Quetschwalzen 39 sind ähnlich den Quetschwalzen 24 an den Enden von schwingbaren Konsolen 40 gelagert. An den Konsolen 40 befestigte Stifte 41 sind in Bohrungen einer Welle 42 in Längsrichtung gleitbar gelagert und tragen jenseits der Welle 42 an den oberen mit Gewinde versehenen Enden die Muttern 43. Um jeden Stift 41 herum liegt eine Schraubendruckfeder 44, die zwischein der Konsole 40 und der Welle 42 unter leichtem Druck gehalten wird. Der Druck der Quetschwalzen 39 gegen die getriebenen Walzen 38 und auch gegen die mittels der Walzen 38 bewegten Zeitungsbeilage A' kann also in gewünschter Weise eingestellt, werden.
  • Eine Anzahl Führungen 70 (Fig. I bis 4) richten die Bahn der Zeitungsbeilage A' zu den Walzen 38 und ihren Quetschwalzen 39 hin und an diesen Walzen vorbei. Weitere Führungen 7I sind vorgesehen, um die Zeitungsbeilage in Abwärtsrichtung zu führen, damit die Zeitungsbeilage A' in das Zeitungshauptblatt B' fallen kann, das von der unteren Rinne I3 zugeführt und zur Aufnahme der Zeitungsbeilage 24' in der nachstehend beschriebenen Weise geöffnet wird.
  • Eine Stoßschiene 45 (Fig. II, 14 und 15), die sich in Querrichtung erstreckt und auf einem an einer Konsole +7 sitzenden Stift 46 schwingbar gelagert ist, besitzt ein klappbares Innenende 45', das sich um eine kurze Strecke in die Maschine hinein erstreckt, sowie so gelagert und aufgestellt ist, daß es eine obere Ecke der nebenliegenden Fläche eines aus dem Auslaßende der Rinne I3 zu entfernenden äußeren Zeitungshauptblattes B' längs einer in senkrechter Richtung verlaufenden gefalteten Kante berührt. Die Konsole 47 ist an der Außenfläche der Seitenplatte II befestigt. Ein aus Gummi oder aus einem anderen Material bestehendes Element 48 sitzt auf der nebenliegenden Fläche des Innenendteiles 45', so daß das Element 48 in Reibungsberührung mit der oberen Ecke und der nebenliegenden Fläche des Zeitungshauptblattes B' oder des Zeitungsdruckbogenteils B' treten kann.
  • Das Außenende der Schwingschiene 45 (Fig. 14) ist mittels eines geschlitzten Lenkers 49 mit einer Umlaufscheibe 51 verbunden, an der der geschlitzte Lenker durch einen Kurbelzapfen 50 befestigt ist.
  • Eine Schraubenfeder 63 (Fig. I4) zieht das Außenende der Schiene 45 so weit abwärts, wie dies durch den Lenker 49 zugelassen wird. Jedoch bewegt der Umlauf der Scheibe 51 und die Aufwärtsbewegung des Lenliers 49 die Schiene 45 gegen die Kraft der Feder 63. Eine Flach£eder 64 hält für gewöhnlich das Innenende 45' der Schiene3,5 in der gleichen Ebene wie den Hauptteil der Schiene 45. Die Scheibe 51 (vgl. auch Fig. i6) ist durch Kegelräder mit einer Welle 52 verbunden, die an ihrem gegenständigen Ende ein Zahnradgetriebe trägt, so daß die Welle 52 von dem der ganzen Maschine zugehörigen Hauptantrieb angetrieben wird.
  • Das klappbare Innenende 45' der Schiene 45 trägt einen Stift eo (Fig. 14 und I5), dessen Außenende in einer in der Konsole 47 vorgesehenen Kurvennut sich führt. Der Boden der Nut 8i verläuft auf seinem größten Teil parallel zur Stirnfläche der Konsole 47. Am unteren Ende der Nut, gesehen in Fig. 14, hebt sich jedoch der Boden ziemlich steil zur Stirnfläche der Konsole 47 hin.
  • Sobald also das klappbare Innenende45' sich abwärts bewegt, d. h. in Gegenzeigerrichtung (s. Fig. 14), und dem Ende seiner Abwärtsbahn sich nähert, stößt der gegen den Boden der Nut 8I liegende Stift So das klappbare Ende 45' gegen den Druck der Feder 64 aus der Ebene heraus, in der sich der übrige Teil oder der Hauptteil der Schiene bewegt. Der Grund hierfür wird später erläutert.
  • Ein Arm 53 (Fig. 14) ist an einer Achswelle 45, die an der Konsole 47 sitzt, schwingbar gelagert.
  • Der Arm 53 steht durch eine Abstandmuffe (nicht dargestellt) von der Konsole 47 auf Abstand, so daß er sich in einer parallel zur Stirnfläche der Konsole 47 liegenden Ebene bewegt (vgl. auch Fig. I6). Die Scheibe 51 (Fig. I4) hat eine Umfangsnockenfläche, gegen die das Fußende des Armes 53 mittels der Schraubenfeder 55 gehalten wird, von der das eine Ende an der Seitenplatte II und das andere Ende an dem Außenende eines Konsolearmes 53 befestigt ist, der fest auf dem Arm 53 sitzt und nach aufwärts von diesem Arm sich erstreckt. Die Außenspitze dieses Armes 53' ist in einem geeigneten Winkel abgebogen, um die Schraubenfeder in einem Abstand von dem Arm 53 zu halten. Ein nach einwärts gerichteter keilförmiger Finger 56 (Fig. I6) ist am oberen Ende des Armes 53 gelagert. Die Nockenumfangsfläche der Scheibe 51 weist einen steilen Abfall oder eine Schulter 57 auf (Fig. 14). Sobald das untere Ende des Nochenläuferarmes 53 über diese Schulter geht, die Scheibe 51 dreht sich in Gegenzeigerrichtung (s. Fig. 14), wird der Finger 56 plötzlich durch eine in der Seitenplatte II befindliche oeffnung hindurch nach einwärts gedrückt, so daß der Finger dann die in Fig. 14 und Io dargestellte Lage einnimmt.
  • Ein Zusatzfinger sS (Fig. I6) ist in dem Hauptfinger 56 schwingbar gelagert, wie dies in Fig. I6 ersichtlich ist. Dieser Zusatzfinger 58 hat die Form eines Winkelhebels und wird für gewöhnlich durch eine Druckfeder 59 in geschlossener Lage gehalten.
  • Ein Auflaufteil 60 der Seitenplatte 1 1 ist so angeordnet, daß es den vorstehenden Arm des Zusatz-Fingers 58 berührt, sobald der Arm 53 und der Hauptflnger 56 die Grenzsteliung ihrer Einwärtsbewegung erreichen. Der Zweck des Hauptfingers 56, des Zusatzfingers gs und der Schiene 54 mit ihrem Reibelement 48 wird später erläutert.
  • Eine getriebene Welle 62 hat einen Flansch 6I (Fig. I bis ) mit einer äußeren Bogenfläche, die so angeordnet ist, so daß sie eine auf einem Ende eines schwingbar gelagerten Trägers 64 sitzende, frei drehbar gelagerte Rolle 63 zu berühren und teilweise zu drehen vermag. Der Träger 64 ist in seinem Mittelpunkt auf einer Welle 65 schwingbar gelagert und wird zwischen einem in einer Querschiene sitzenden einstellbaren Anschlag und einem auf einer umlaufenden Welle 66 befestigten kleinen Nocken gehalten. Der Nocken von Welle 66 berührt eine Flachfeder 6S, die in einer Rast oder Vertiefung in dem zugehörigen Ende des Trägers 64 liegt. Die Welle 66 und die Welle 62 werden mittels eines Zahnradgetriebes von der Hauptantriebswelle der Maschine aus angetrieben und sind mit Bezug aufeinander zeitlich so abgestimmt, daß der auf Welle 66 befindliche Nocken das benihrte Ende des Trägers 64 um eine kleine Strecke nach abwärts schiebt und auf diese Weise die Rolle 63 anhebt, sobald der in Uhrzeigerrichtung gesehen in Fig. 1 - bis 4 drehende Flansch 61 der Walze 63 sich nähert.
  • Eine Trennscheibe 72 von unregelmäßiger Gestalt (Fig. II und I7) ist an einer oberhalb des Innenendes der Rinne 13 befindlichen Achswelle befestigt und dreht sich in einer geneigten Ebene, die im wesentlichen parallel zu den in der Rinne befindlichen Zeitungshauptblättern B verläuft. Die der Scheibe 72 zugehörige Welle ist durch Kegelräder mit einer Welle 73 verbunden, die ihrerseits von dem Hauptantrieb der Maschine aus angetrieben wird. Die Trennscheibe 72 besitzt an einer Seite eine lange fingerartige Verlängerung 82 am Umfang, und an der gegenständigen Seite eine kürzere Verlängerung 83 am Umfang. Die kürzere Verlängerung 83 endet in eine leicht auswärts gebogene Lippe 84.
  • Eine getriebene Welle 74 (Fig. I bis 4) trägt innerhalb der Seitenplatten 10 und II zwei Nocken 75, die zwei Arme 76 berühren, die an den Fußenden einer Querschiene 77 angelenkt sind und die an ihren Stirnenden eine Druckschiene 78 tragen.
  • Eine Schraubenfeder 89, deren eines Ende mit der Mitte der Druckschiene 78 verbunden und deren anderes Ende an einer Ouerschienego verankert ist, hält die Arme 76 gegen ihre Nocken 75.
  • Die Art und Weise, in der die Zeitlungshauptblättern nacheinander zur Aufnahme der Zeitungsbeilagen geöffnet werden, und die Art und Weise, in der jedes geöffnete Zeitungshauptblatt erfaßt, aus dem Ende der Rinne 13 herausgezogen und schließlich mit dem eingelegten ZeitungsbeiblattA' abgelegt wird, wird nachstehend kurz mit Bezug auf die Fig. I, 3, 4 und II, 14, I5 und 16 beschrieben. Wie bereits erwähnt, befinden sich die waagerechten Falten der Zeitungshauptblätter B oder der Zeitungsdruckbogenteile B an dem Boden der Rinne während ihre senkrechten Falten an der linken Seite, gesehen in Fig. 11, liegen. Die Linie der Oberkante der Zeitungsdruckbogenteile B in der Lage, in der ein Öffnen dieser Teile B erfolgen soll, ist durch die gestrichelte Linie B' in Fig. II dargestellt.
  • Zu Beginn dieses Teils der Arbeitsdurchführung befindet sich die Trennscheibe 72 in gehobener Stellung vollständig außer Berührung mit dem Zeitungsteil B', der geöffnet und aus der Rinne I3 herausgenommen werden soll, mit Ausnahme des verlängerten Fingerahschnitts 82. Die Außenecke dieses Zeitungstells B' liegt gegen dias Ende 45' der Schiene 45. Die Arme 76 sind gegen die Wirkung von Feder 79 mittels ihrer Nocken 75 bewegt worden und haben die Druckschiene 78 gegen die nehenliegende Stirnfläche des Zeitungsteils B' gedrückt. Das Innenende 45' der Schiene 45 bewegt sich nun eine kurze Strecke nach abwärts, nimmt dabei die Ecke des Zeitungsteils B' mit sich und bewirkt, daß sich diese Ecke zwischen Schienenende 45' und Druckschiene 78 nach auswärts in die Maschine hinein ausbuchtet, wie dies in den Fig. 3 und 14 dargestellt ist. Der von dem Arm 53 getragene Finger 56 bewegt sich dann schnell nach einwärts, und der keilförmige Abschnitt des Fingers 56 schiebt sich in die in dem Zeitungsteil B befindliche Ausbuchtung hinein. Sobald der Finger 56 das Ende seiner Einwärtsbewegung erreicht, wird der Zusatzfinger 58 von dem Element 50 berührt, das den Zusatzfinger 58 mit Bezug auf den Hauptfinger 56, wie in Fig. I6 dargestellt, nach auswärts schnellt, so daß die in dem entsprechenden Abschnitt des Zeitungsteils B' vorhandene Ausbuchtung so weit vergrößert wird, daß die ausgebuchtete Hälfte des Abschnittes unter dem Ende 45' der Schiene 45 herausgezogen wird. Sobald das Innenende 45' der Schiene 45 sich dem Ende seiner Abwärtsbewegung nähert, stößt sein Stift 80, der in Berührung mit dem abgeschrägten Boden am unteren Ende der Nut sich befindet, das Ende 45' nach einwärts, bis das Ende 45' nicht mehr länger gegen das Papier fest andrückt. Der Zweck dieser Ausbildung besteht darin, es möglich zu machen, daß das Papier jetzt unter dem Ende 45' der Schiene 45 herausgezogen werden kann, worauf das Ende der Schiene 45 anschließend in seine Ausgangsstellung für den nächsten Zeitungsteil sich zurückbewegt. Die nach aufwärts erfolgende Rückbewegung des Schienenendes 45' wird durch die Wirkung der Feder 63 hervorgerufen. Der in dem oberen Ende des Lenkers 49 (Fig. 144) vorhandene Schlitz ermöglicht es dem Schienenende 45', in der angehobenen Stellung zu verbleiben, wobei der Stift 80 das obere Ende der Nut 8I berührt, bis die Aufwärtsbewegung des Lenkers 40 das Schienenende 45' wieder nach abwärts bewegt. Jetzt bewegt sich die Druckschiene 78 nach einwärts, während die kurze Umfangsverlängerung 83 der Trennscheibe 72 nach abwärts sich bewegt, die Trennscheibe läuft im Gegenzeigersinn (s. Fig. II), um in die Mitte des geöffneten Zeitungsteils B' einzutreten und den äußeren Halbteil in der Rinne I3 zu halten. Der ZeitungsteilB' befindet sich dann in der in Fig. 4 dargestellten Lage. Der umlaufende Flansch 6I berührt nun die obere Kante der inneren Hälfte des Zeitungsteils B' und legt diese obere Kante gegen die Walze 63 in die in Fig. I dargestellte Stellung. Die Walze 63 wird gehoben, so daß der erfaßte obere Abschnitt dieser Hälfte des Zeitungsteils B' zwischen den noclienartigen Teil 61 und die Walze 63 gepreßt wird. Eine weitere Bewegung indes Teils 6I bewirkt, daß der erfaßte Abschnitt des Zeitungsteils B' nach aufwärts und einwärts gezogen und dadurch die Bodenfalte des Zeitungshauptblattes aus der Rinne 13 herausgezogen wird. Während der Zeitungsteil in dieser Stellung gehalten wird, fällt die ZeitungsbeilageA', die außer Berührung mit den angetriebenenWalzen 38 und den Quetschwalzen 39 gebracht wird, in den geöffneten Abschnitt B' hinein.
  • Zwei Greifnocken 79, die in Form und Größe den bereits beschriebenen Greifnocken ähnlich sind, sind auf der Welle 74 befestigt. Zwei den Quetschwalzen 24 und 39 ähnliche Quetschwalzen 8o sind auf Konsolen 8I gelagert, die oberhalb der Greifernocken 79 liegen. Die Konsolen 8I sind ähnlich wie die bereits beschriebenen Konsolen 25 und 40 gelagert. Die Greifernocken 79 drehen sich in Gegenzeigerrichtung, gesehen in den Fig. I bis 4. Sobald die Greifernocken 79 die Bodenfalte des äußeren Zeitungshauptblattes B' erfassen, die Zeitungsbeilager' ist endgültig in den ZeitungsteilB' eingelegt, werden die beiden Zeitungsdruckbogenteile zwischen die Quetschwalzen 79 und ihre zugehörigen Preßwalzen 8o gezogen, wie in den Fig. 2 und 3 dargestellt. Schließlich werden die beiden Zeitungsdruckbogenteile von den Nocken 79 und den Walzen 8o auf eine endlose Fördervorrichtung (nicht dargestellt) abgelegt und auf diese Weise aus der Maschine entfernt.
  • PATENTANSPROCHE: I. Maschine zum Einlegen eines Teils einer Zeitung in einen anderen Teil, dadurch gekennzeichnet, daß eine Führungsrinne (12) die einzulegenden Zeitungsteile (24) einem Abschnitt der Maschine zuführt und daß eine zweite Führungsrinne (I3) gefaltete Zeitungsaußenteile (B) mit ihren Falten nach unten einem anderen Abschnitt der Maschine, der unterhalb des ersterwähnten Abschnitts liegt, zuführt; daß Vorrichtungen (45148, 56) vorgesehen sind, um die Zeitungsaußenteile nacheinander, so wie sie von der zweiten Führungsrinne (13) geliefert werden, zu öffnen, und daß Vorrichtungen (18, 20, 22, 38, 39) vorgesehen sind, um die Zeitungsteile aus der Führungsrinne (I2) nacheinander aufzunehmen und den aufgenommenen Zeitungsteil in einen geöffneten Zeitungsaußenteil fallen zu lassen.

Claims (1)

  1. 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtungen (18,20, 22, 38, 39) zum Erfassen der Zeitungsteile (A) eine um eine waagerechte Achse schwingbare Nocken walze (18) aufweisen, die dazu dient, eine Fläche der Zeitungsteile (24) zu berühren, sobald diese Teile das Ausgabeende der Führungs- rinne (I2) erreichen, wobei der Nockenwalze (I8) zuerst eine Schwingbewegung in der einen Richtung und dann eine Drehung in der entgegengesetzten Richtung gegeben wird und durch die erste Schwingbewegung die Nockenwalze (18) den berührten Zeitungsteil(A) aufwärts bewegt und dadurch verursacht, daß die Bodenfalte dieses Zeitungsteils aufwärts sowie einwärts in die Maschine hineingezogen und in Berührung mit einem Greifernocken (20) gebracht wird, der den Zeitungsteil (X) in Berührung mit einer Quetschrolle (24) bringt, damit der Zeitungsteil einer Stelle zugeführt wird, an der sein Abfallen erfolgt.
    3. Maschine nach den Ansprüchen I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Nocken (20) einen hakenförmigen Teil (23) besitzt, der dazu dient, die einwärts gezogene Bodenfalte des Zeitungsteils (=4) in Berührung zwischen Greifernocken (20) und Quetschwalze (24) zu bringen.
    4. Maschine nach den Ansprüchen I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zum Verschwingen der Nockenwalze und die Vorrichtung zum Drehen des Greifernockens im Gleichlauf verbunden sind, so daß die Rückdrehung der Nockenwalze (18) stattfindet, sobald der erfaßte Zeitungsteil gerade zwischen den Greifernocken (20) und die Quetschwalze (24) gezogen wird.
    5. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zum Verschwingen der Nockenwalze (18) eine Kurbel (34) aufweist, die mit der Welle (22) für den Greifernocken (20) verbunden ist, wobei eine Zahnstangenschiene (35) mit der Kurbel (34) in Verbindung steht und auf der Nockenwalze (I8) ein Ritzel (36) sitzt, das mit der Nockenschiene (35) im Eingriff steht.
    6. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Quetschwalze (24) oberhalb des Greifernockens (20) auf einer Schwingkonsole (25) gelagert ist, an der ein aufwärts gerichteter Stift (30) befestigt ist, der in Gleitberührung mit einer tragenden Querwelle (28) steht, wobei die Abwärtsbewegung dieses Stiftes begrenzt sowie die Aufwärtsbewegung des Stiftes durch eine Einrichtung abgefedert wird, die auf den Stift eine abwärts gerichtete Kraft ausübt, so daß die Quetschwalze (80) in gewünschter Stellung gehalten werden kann, um gegen den Umfang des Greifernockens (79) mit einem gewünschten Druck anzuliegen.
    7. Maschine nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch zwei Greifernocken (20) und zwei Quetschwalzen (24), wobei die die Verschiebung des Stiftes begrenzende Einrichtung durch eine auf jeden dieser Stifte (30) vorgesehene Mutter gebildet wird, die dazu dient, die Abwärtsbewegung des Stiftes zu begrenzen, und wobei die die Stifte (30) abfedernde Einrichtung durch eine Feder gebildet wird, die eine Kraft gegen die Aufwärtsbewegung des Stiftes ausübt, so daß jede der Quetschwalzen (24) in gewünschter Stellung gehalten werden kann, um gegen den Umfang des entsprechenden Greifernockens (20) mit einem gewünschten Druck anzuliegen.
    8. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zum Öffnen des Zeitungsaußenteils (B) eine schwingbar gelagerte Stoßschiene (45) enthält, die in einer mit Bezug auf die Führungsrinne (13) quer gerichteten Ebene zu schwingen vermag und so aufgestellt ist, daß das eine kurze Strecke über das Abgabeende der Führungsrinne sich weg erstreckende klappbare Innenende (45') eine obere Ecke der nebenliegenden Stirnfläche eines an diesem Ende der Führungsrinne liegenen Zeitungsteils (B) erfaßt, wobei die Stoß schiene (45) so angetrieben wird, daß ein von dem Innenende (45') der Stoßschiene (45) getragenes Berührungselement (48) die erfaßte obere Ecke des Zeitungsteils (B) nach abwärts stößt, so daß ein Teil dieses Blattes sich in die Maschine hinein ausbuchtet und den gefalteten Zeitungsaußenteil an seiner oberen Kante öffnet.
    9. Maschine nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch einen keilförmigen Finger (56), der in den geöffneten Zeitungste il hinein sich bewegt, eine begrenzte Bewegung mit der Stoßschiene (45) ausführen kann und mit der Stoßschiene (+5) synchnonisiert ist, wobei der Druck des klappbaren Innenendes (45') der Stoß schiene gegen diesen Zeitungsteil aufgehoben wird, sobald die Ausbuchtung gebildet ist.
    10. Maschine nach Anspruch g, gekennzeichnet durch eine Druckschiene (78), die gegen die berührte Stirnfläche des gefalteten Zeitungsteils unterhalb des Stoßschienenendes angelegt werden kann, um die Fläche der Ausbuchtung zu begrenzen, und durch einen mit dem Finger (56) verbundenen Zusatzfinger (58), der mit Bezug auf den Finger (56) selbsttätig bewegt wird, sobald ein Einschieben des Fingers (56) in die Ausbuchtung erfolgt.
    I I. Maschine nach den Ansprüchen I und I0, gekennzeichnet durch eine Trennscheibe (72), die in einer Ebene bewegbar ist, die im wesentlichen parallel zu den in dem Ende der Führungsrinne (I3j vorhandenen gefalteten Zeitungsteilen (B) liegt und in den geöffneten Zeitungsteil hinein sich zu bewegen vermag, wobei die Tremlscheibe (72) im Gleichlauf mit der Stoßschiene (45) und dem Finger (56) bewegt wird und durch ein umlaufendes Element (6I), das so liegt, daß es den Oberrand des gefalteten Zeitungsteils berührt.
    I2. Maschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das umlaufende Element (6I) die Kante des gefalteten Zeitungsteils nach einwärts in die Maschine hinein und weiter von der Trennscheibe (72) weg bewegt, wobei eine Gegenwalze (63) in die Bahn dieses umlaufenden Elements hinein bewegbar ist, damit der erfaßte Abschnitt des Zeitungsteils (B) kurz- zeitig zwischen diese beiden Teile gezogen und dadurch der Zeitungsteil (B) kurzzeitig in geöffneter Stellung gehalten wird.
    13. Maschine nach den Ansprüchen 1, 5, 7 oder I2, gekennzeichnet durch eine -Gruppe von Nocken und mit diesen Nocken zusammenarbeitenden Quetschwalzen (79) die dazu dient, die Bodenfalte des Zeitungsaußenteils (B) mit dem eingeschobenen Einlageteil (A) zu erfassen und die beiden ineinanldergeschobenen. Zeitungsteile an eine Stelle zu führen, an der ihre Ausgabe aus der Maschine erfolgt.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP1479626A3 (de) * 2003-05-14 2005-02-02 Goss International Americas, Inc. Bogenmaterialzuführung
US7578501B2 (en) 2004-10-14 2009-08-25 Muller Martini Mailroom Systems, Inc. Product feeder with accelerator and decelerator devices

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