DE876436C - Verschlossene Entladungsroehre - Google Patents
Verschlossene EntladungsroehreInfo
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Landscapes
- Manufacture Of Electron Tubes, Discharge Lamp Vessels, Lead-In Wires, And The Like (AREA)
Description
- Verschlossene Entladungsröhre Bisher war die große Mehrzahl -der für die Sendung von elektrischen Wellen verwendeten Entladungsröhren verschlossene Vakuumröhren, und man hatte bei ihrem Aufbau insbesondere die elektrischem Eigenschaften der Röhren im Auge. Die Technik der es. so ermöglicht, Einheiten mit hoher Einheitsleistung, wie z. B. 3oo oder 400 nutzbare Kilowatt bei Telegrafiebetrieb herzustellen. Solche verschlossenen Röhren haben den Vorteil, daß sie vollkommen entlüftet und in der Fabrik fertiggestellt sind. Ihre Verwendung ist einfach; sie benötigen keine besonderen, Einrichtungen und keime Wartung, und; das Bedienungspersonal hat es nur mit dem üblichen Sendebetrieb zu tun. Indessen haben solche Röhren den Nachteil eines hohen Preises und trotz aller getroffenen Vorsichtsmaßregeln den; - -zerbrechlich zu -sein. Andererseits, gestatten die bisher gebräuchlichen Formen solcher Röhren nur sehr schwer die Wiederverwendung ihrer Bauteile, wenn die Röhre beschädigt wurde oderwenn ihre normaleLebensdauer abgelaufen. ist.
- Man hat diesen Mängeln durch die Verwendung von sogenan!nten abnehmbaren Röhren abzuhelfen, gesucht, bei denen das Vakuum dauernd in der Station aufrechterhalten wird. Diese Röhren haben den Vorteil, daß sie die Wiederverwendung der Bauteile, abgesehen von der Kathode und. einigen Zubehörteilen, in beinahe unbegrenzter Weise gestatten. Sie haben .dennoch Nachteile, deren wichtigster darin liegt, daß sie in der Station für die in Betrieb befindlichen Röhren und für die Austauschröhren Pumpengruppen, benötigen. Diese lesen ein beträchtliches Kapital fest und erfordern eine dauernde Unterhaltung* Insgesamt -sind dadurch die stündlichen Unkosten dieser Röhren ebenso hoch, wenn nicht höher als diejenigen der verschlossenen Röhren.
- Es sind ferner verschlossene Entladungsröhren bekannt, deren metallische Hauptteile (Anode, Kathode usw.) voneinander unabhängig und untereinander durch Isolierstoffe verbunden sind, mit denen sie verschweißt sind.
- Die Erfindung betrifft eiüe besondere Bauart solcher Röhren, die leicht in ihre Einzelteile zerlegt werden kann, und rdie es ermöglicht, das Verschließen und: öffnen der Verbindungsstellen ohne Verformung der Elektroden der Röhre durchzuführen. Das bedeutet; daß die Bauart gemäß der Erfindung die Herstellung von verschlossenen Röhren gestattet, die die Vorteile der zerlegbaren Röhren-aufweisen, ohne deren Nachteile zu:-besitzen. Eine beschädigte Röhre kann, in die Fabrik eingeschickt werden, wo sie geöffnet und. die zerstörten. Elemente ersetzt werden. Die Röhre. wird dann von, neuem verschlossen, wieder ausgepumpt und- an die Station zurückgeschickt.
- Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß die metallischen Teile an den Schweißstellen Flansche oder profilierte Teile besitzen, in, denen- die zur Verschweiß-un@g mit den Isolierteilen dienende Hocbfrequenzerhitzung lokalisiert werden kann, und daß -diese Isolierteile zwei aufeinanderfolgende Flansche miteinander verbinden, während sich zwischen zwei aufeinarnderfolgenden Isolierteilen zwei Flansche befinden; von denen jeder mit ,einem dieser beiden aufeinanderfolgenden Isolierteile verbunden. ist.
- Die Zeichnung zeigt als Aüsführungs.beispiel eine bevorzugte Ausführungsform -der Erfindung; die eine verschlossene, zerlegbare Röhre ergibt.. Dargestellt ist im Schnitt eine Triode gemäß der Erfindung mit einem zweipoligen Heizfadem. Es könnte aber auch eine Polyode; eine Röhre mit mehrphasiger Heizung usw., sein Die Anode z ist mit Odem Gitterstück a durch eine Isolierverbindung 3 verbunden Das. Kathodenstück 5 ist seinerseits mit dem Gitterstück ,2 durch eine Isolierurig q. verbunden,. Gemäß der Erfindung werden diese Verbindungen hergestellt, indem die Ränder der Verbindungen an ebene Teile 9, 1o, 11, z2 durch Hochfrequenz angeschweißt werden; -die a us einem i Metelt bestehen, das sich! mit dem geählten Isolierstoff =gut versdiWeißt. Beispielsweise können, die Metallteile aus einer nach-. Art des Kovar oder Fernico bestehen, und die Isolierstoffe .aus; Siliciumborat-Gläsern, .deren, Ausdeh nungskoeffizient sehr annähernd dem Ader Legierung folgt. Die Verbindung der Teile -erfolgt an den Rändern der Metallteile derart, däß die-Erhitzung durch Hochfrequenz die Verbindungsfugen und- nur - diese Stellen erhitzen kann: Es ist daher besonders vorteilhaft, als Verbindungsmetall ein solch es mit schlechter Wärme-Leitfähigkeit zu wählen, so daß während der Ausführung :die Erhitzung .genau auf -.den Bereich Lokalisiert wird; der zur Verbindung. dient. Wenn j -diese Eigenschaft für den Betrieb der Röhre mit Hochfrequenz störend ist; kann man, die nutzbarem Teile nach dem üblichen Verfahren verkupfern, oder vergolden.
- Die Isolierteile können offenbar auch. andere Formen haben -als die angegebenen, und sie können au4ch aus einem anderen Stoff als Glas bestehen. Insbesondere können sie Formen von Isolatoren, mit Rillen haben, sie können aus einem keramischen Stoff bestehen, der nach den bekannten Verfahren mit dem Metall durch Emaille verbunden ist, usw.
- Die verschiedenen Verbindungsstellern der Röhre werden nach der beschriebenen" Technik ausgeführt. Die Teile werden so gestaltet, däß jedes. wichtige Element unabhängig eingesetzt oder herausgenommen wird. So bildet das Kathodenstück ein Ganzes. Einer der Heizfadenpole endet z. B. an dem Stück 5, während der andere Pollurch die Isolation 6 isoliert ist, dere. Verbindungsstellen in gleicher Weise ausgeführt sind. Die durch die Klemmen 7, 8 gespeisten Stromzuführungen 13, 14 führen den Ström zu den. Heizfäden 15, 17 durch Teile 16, deren Einzelheiten nicht dargestellt sind.
- Der Vorteil der Erfindung ist ersichtlich, wenn mann die vorzunehmendem Maßnahmen in dem häufigsten Falle darlegt, wo eine Röhre mit durchgebranntem Heizfaden zurückkommt. In diesem Fälle wird mit Hilfe eines Hochfrequenzofens mit lokalisiertem Feld (wie sie in der Technik bekannt sind-) der Umfang des Stückes 5 auf nahezu goo°' C gebracht. Man: kann dann die Verbindung 12 lösen. Das Kathodenstück wird dann, !herausgenommen, das Metall der Verbindungsstelle gereinigt, und das Stück repariert, z. B. indem man die zu diesem Zweck vorgesehenenTeile.i6 abnimmt. Je nach dem verwendeten: Isolierstoff kann es notwendig sein, die Isolierung q. vollständig zu ersetzen:. Die Verbindungsstelle ii wird gleichfalls mit Hochfrequenz erhitzt und gelöst. Das, Metall wird gereinigt.
- Bei dem Wiederzusammenbau werden die umgekehrten Maßnahmen . durchgeführt. Dieselbe Technik kann bei der Reparatur vorn anderen Elementen angewendet werden.
- Es ist noch hervorzuheben, daßdurch die Erfindung verschlossene Röhren geschaffen werden, die die Vorteile der abnehmbaren Rohren haben, weil es die angewendeten lokalisierten Erhitzungs@-verfahrern gestatten, _die Abmessungen der Isolierstoffe und demnach der Durchführungen zu vermindern; was bekannte Vorteile bei sehr kurzen Wellen mit sich bringt. Es ist indessen nicht erfo#rderlich, alle Verbindungsstellen zu kühlen!, wie bei den abnehmbaren Röhren.
- Die Erfindung ist offenbar auch bei Gleichrichtern, Oszillographen und allen Vakuumröhren anwendbar.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Verschlossene Entladungsröhre, deren metalliscbe Hauptteile (Anode; Kathode usw.) voneinander unabhängig und untereinander durch Isolierteile verbunden sind, mit denen sie verschweißt sind, dadurch gekennzeichnet, daßdiese metallischen Teile an den Schweißstellen Flansche oder profilierte Teile besitzen, in denen die zur Verschweißung mit den Isolierteilen dienende Hochfrequenzerhitzung lokalisiert werden kann, und daß diese Isolierteile zwei aufeinanderfolgende Flansche miteinander verbinden, während sieh zwischen zwei aufeinanderfolgendern Isolierteilen zwei Flansche befinden, von denen jeder mit einem dieser beiden aufeinanderfolggenden Isolierteile verbunden ist. ?. Röhre nach Anspruch z, dad'urc'h gekennr zeichnet, daß die Flansche aus einem Metall von verhältnismäßig schlechter Wärmeleitfähigkeit bestehen, indem unter den bekannten Lebierungen, die den Anforderungen des Verschlusses genügen, gegebenenfalls unter Veränderung des Stoffes der Isolierteile, eine solche gewählt wird, die im Verhältnis zur Wärmeleitfähigkeit der übrigem Legierungen eine schlechte Wärmeleitfähigkeit besitzt. 3. Röhre nach Anspruch a" .dadurch gekennzeichnet, daß die Flansche verkupfert oder vergoldet sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR876436X | 1941-04-01 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE876436C true DE876436C (de) | 1953-05-11 |
Family
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES1944D Expired DE876436C (de) | 1941-04-01 | 1942-03-27 | Verschlossene Entladungsroehre |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| BE (1) | BE444137A (de) |
| DE (1) | DE876436C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1064647B (de) * | 1954-06-09 | 1959-09-03 | Gen Electric | Metallkeramikroehre mit einer durch einen Brenner geheizten Gluehkathode und einer Gettervorrichtung und Verfahren zur Getterung einer solchen Roehre |
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-
1942
- 1942-03-27 DE DES1944D patent/DE876436C/de not_active Expired
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1064647B (de) * | 1954-06-09 | 1959-09-03 | Gen Electric | Metallkeramikroehre mit einer durch einen Brenner geheizten Gluehkathode und einer Gettervorrichtung und Verfahren zur Getterung einer solchen Roehre |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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