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DE87567C - - Google Patents

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Publication number
DE87567C
DE87567C DENDAT87567D DE87567DA DE87567C DE 87567 C DE87567 C DE 87567C DE NDAT87567 D DENDAT87567 D DE NDAT87567D DE 87567D A DE87567D A DE 87567DA DE 87567 C DE87567 C DE 87567C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
roller
wires
lever
wire
wheel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT87567D
Other languages
English (en)
Publication of DE87567C publication Critical patent/DE87567C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21FWORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
    • B21F39/00Making wheel spokes from wire

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metal Rolling (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
/„. ^ β
Die auf beiliegender Zeichnung dargestellte Walzvorrichtung dient dazu, die Radspeichen in der Mitte zu verjüngen, während dieselben an den Befestigungsstellen an beiden Enden dick bleiben. Das Auswalzen erfolgt durch das nicht verschiebbare Walzenpaar w w1, welchem mehrere der zu bearbeitenden Drähte if zugeführt werden.
Bei der gezeichneten Ausführungsform werden gleichzeitig zwei Drähte bearbeitet. Das Bewegen der Drähte erfolgt durch die Schlitten ss1, in welchen die Büchsen b bl drehbar eingesetzt sind.
Durch diese sind die Drähte geführt und werden durch die Klemmschrauben k k1 gehalten. Das Hin- und Herbewegen der Schlitten bewirkt die auf der Antriebwelle α sitzende Kurbelscheibe t, die durch die Stange c, Hebel c1 und die Stange c2 mit dem Schlitten s verbunden ist.
Der Schlitten s1 wird durch den festgeklemmten Draht beim Walzen mitgenommen, und dieser Schlitten wird dann beim Rückgange des Schlittens s, selbstthätig durch ein mit derselben durch eine Schnur g oder dergl. verbundenes Gewicht g1 zurückgezogen.
Die obere Walze w wird bei der Bewegung nach links (Fig. 1 und 3) selbstthätig gegen die untere Walze n>1 gedrückt; sie hebt sich wieder beim Rückgange, und es macht der Draht nach jeder Hin- und Herbewegung eine Drehung, so dafs er von allen Seiten bearbeitet wird.
Das Niederdrücken der oberen Walze beim Bewegen des Drahtes nach links erfolgt durch die Excenterscheibe e.
An dieser ruht der bei e2 drehbare Hebel e\ welcher, wenn er entgegen der Wirkung der Feder f durch die excentrische Scheibe unten nach aufsen gedrängt wird, oben gegen einen der schrägen Zähne des Rades r drückt, wodurch sich dieses vorwärts bewegt. Dadurch wird durch einen Zahn des Rades %, welches mit dem Rade r auf derselben Welle sitzt, der mit der Nase versehene Winkelhebel ρ bewegt, welcher die Walze n> trägt, so dafs diese gegen die Walze wl gedrückt wird. Fig. ι zeigt die Walze im niedergedrückten, Fig. 4 im gehobenen Zustande.
Bei der nächsten Umdrehung der Scheibe t wiederholt sich der Vorgang. Es greift dann die Klinke e3 hinter den nächsten Zahn. In das Rad r greift noch die Klinke h1 ein; diese verhütet nicht nur das Rückwärtsdrehen des Rades r, sondern bewirkt auch, wenn der Draht weit genug vorgezogen ist, das Weiterdrehen des Rades r, so dafs die Nase von dem betreffenden Zahn abgleitet.
Die Klinke ist an dem Hebel h angeordnet, welcher bei h2 Anschlag hat; derselbe wird, wenn die Bewegung des Drahtes ziemlich beendet ist, durch den Knaggen s2 getroffen, welcher sich an dem Schlitten s1 befindet. Die Anordnung des Knaggens s2 an dem Schlitten sl bietet den Vortheil, dafs das Ausrücken der Walze w immer rechtzeitig erfolgt, mag sich
der Draht beim Walzen viel oder weniger verlängert haben.
Das Drehen der Büchsen b mit dem Drahte findet beim Rückgange desselben statt, und zwar erfolgt dasselbe durch die auf der Antriebwelle α sitzende Schnecke i. Diese greift in das Schneckenrad il ein, welches sich auf der Welle z2 befindet. Diese trägt am unteren Ende die mit Nasen o1 o2 versehene Scheibe o. Auf derselben ruht der mit einer Gleitrolle versehene Winkelhebel /, welcher mit dem Mitnehmer I1 verbunden ist; letzterer greift in die Zähne des Rades m1 ein, auf dessen Welle m sich das Zahnrad η befindet, welches in eines der auf den Büchsen b angebrachten, mit der gleichen Zähnezahl versehenen und mit einander in Eingriff stehenden Zahnräder beingreift. Trifft eine Nase der Scheibe ο das Gleitstück oder die Gleitrolle Γ2 des Winkelhebels /, so wird der Mitnehmer V- nach unten gezogen und nimmt das Rad m1 mit, wodurch die Umdrehung der Räder η bezw. b'2 mit den Büchsen b und Drähten d erfolgt.
Die Nasen ο und o1 sind verschieden grofs, und zwar so, dafs, wenn eine der'Nasen o1 die Rolle b'2 des Hebels / trifft, dieser so weit bewegt wird, dafs der Mitnehmer Z1 das Rad m1 um zwei Zähne bewegt, während, wenn die kleineren Nasen o2 an die Gleitrolle treffen, das Rad jedesmal nur um einen Zahn fortbewegt wird. Es sind vier Zähne o1 angeordnet, so dafs das mit acht Zähnen versehene Rad und jedesmal auch die Büchsen b und Drähte d um J/4 Umgedreht werden. Nachdem letztere also vier Mal Y4 bewegt und der Draht vier Mal gewalzt ist, findet durch die kleinen Zähne o2 noch zwei Mal je l/g Drehung statt.
Durch diese Einrichtung wird erreicht, dafs der Draht genau rund gewalzt wird.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    Eine selbsttätige Maschine zum Rundauswalzen des mittleren, dünneren Theiles von Drahtradspeichen, dadurch gekennzeichnet, dafs von zwei Schlitten (s S1J für drehbare Einspannvorrichtungen der eine fs) zwangläufig und der andere fs1) kraftschüssig hin- und herbewegt wird, während die zu bearbeitenden Drähte zwischen selbsttätig gegen einander verstellbaren Walzen fw wl) in der Weise durchzogen werden, dafs nach jedem Durchzuge der Drähte die Oberwalze fw) der Unterwalze "(ψ1) genähert wird und gleichzeitig die Drähte mit ihren Einspannklappen Theüdrehungen, die zuletzt kleiner werden, erfahren.
    Eine Maschine der unter i. geschützten Art, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung zum Andrücken der einen Walze fw) bei der Vorwärtsbewegung des Drahtes, bestehend aus der Nasenscheibe fe), die durch den mit einer Sperrklinke versehenen Hebel fe1) die Scheibe fr) dreht, wodurch der Hebel fp) bewegt wird, der die Walze trägt. ;
    Eine Maschine der unter ι. geschützten Art, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung zum Ausrücken der Walze fw), bestehend in dem mit der Sperr- und Transportklinke fh1) versehenen Hebel fh) und dem am Schlitten fs1) angebrachten Knaggen fs'2). ' >
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT87567D Active DE87567C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE87567C true DE87567C (de)

Family

ID=359530

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT87567D Active DE87567C (de)

Country Status (1)

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DE (1) DE87567C (de)

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