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DE875535C - Anordnung zur UEberwachung von Kontaktumformern - Google Patents

Anordnung zur UEberwachung von Kontaktumformern

Info

Publication number
DE875535C
DE875535C DEL9089A DEL0009089A DE875535C DE 875535 C DE875535 C DE 875535C DE L9089 A DEL9089 A DE L9089A DE L0009089 A DEL0009089 A DE L0009089A DE 875535 C DE875535 C DE 875535C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
contact
arrangement
plunger
bridge
monitoring
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEL9089A
Other languages
English (en)
Inventor
Floris Dipl-Ing Dr- Koppelmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Patent Verwaltungs GmbH filed Critical Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority to DEL9089A priority Critical patent/DE875535C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE875535C publication Critical patent/DE875535C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02MAPPARATUS FOR CONVERSION BETWEEN AC AND AC, BETWEEN AC AND DC, OR BETWEEN DC AND DC, AND FOR USE WITH MAINS OR SIMILAR POWER SUPPLY SYSTEMS; CONVERSION OF DC OR AC INPUT POWER INTO SURGE OUTPUT POWER; CONTROL OR REGULATION THEREOF
    • H02M1/00Details of apparatus for conversion
    • H02M1/20Contact mechanisms of dynamic converters

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Measuring Leads Or Probes (AREA)

Description

  • Anordnung zur Überwachung von Kontaktumformern Bei mechanischen. Stromrichtern, bei denen die Kommutierun g unter Mitwirkung mechanischer Kontakte erfolgt, ist es notwendig, daß die für die Schaltzeitpunkte der Kontalcte vorgeschriebenen Werte genau eingehalten werden, da von ihnen die Betriebssicherheit abhängt. Es hat sich als wünschenswert herausgestellt, die Kontaktzeiten, während des Betriebes zu überwachen. Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Überwachung mit geringen zusätzlichen: Hilfsmitteln. Sie bezieht sich vornehmlich auf Kontakte, die durch einen hin und her gehenden: Stößel periodisch geöffnet und geschlossen werden, und beruht auf dem Grundgedanken, den Zeitpunkt der metallischen Berührung zwischen Stößel und Kontakte als Kriterium für die zu überwachende Kontaktschließzeit zu benutzen. In der Zeichnung ist die Erfindung an einem Beispiel dargestellt. Für zwei feststehende Kontaktstücke i und 2 ist eine leitende Kontaktbrücke 3. vorgesehen, die durch einen Stößel q. periodisch von i und 2 abgehoben und wieder auf i und 2 aufgesetzt wird. Eine Schraubenfeder 5 erzeugt den erforderlichen Kontaktdruck. Der Stößel q. ist an dem Getriebeteil 6 befestigt, das eine hin und her gehende Bewegung im Rhythmus der gleichzurichtenden Spannung macht. Der Netzstrom wird dem Kontaktstück i zugeführt, fließt von dort bei geschlossenem Kontakt über die Brücke 3 in das feststehende Kontaktstück 2 und wird von da abgeleitet. Nach der Erfindun g ist der aus Isolierstoff bestehende Stößel q. an der Stoßfläche 7 mit einem leitenden Überzug versehen. Dieser leitende überzug ist an eine bewegliche Leitung 8 angeschlossen, die über eine Batterie 9 und ein Anzeigeinstrument io mit,dem Wiederlager i i für die Schraubenfeder 5 und damit leitend mit der Kontaktbrücke 3 verbunden ist. Bei dieser Anordnung kann durch das Instrument io so lange Strom fließen, wie der Stößel 7 mit der Kontaktbrücke 3 verbunden ist, d. h. während der Öffnungszeit des Kontaktes.
  • Praktisch läßt es sich nicht verwirklichen, daß die Kontaktbrücke 3 gleichzeitig auf jeder der beiden festen Kontaktstücke i und 2 aufsetzt bzw. von ihnen abhebt, vielmehr wird die Brücke 3 cütweder zuerst mit dem festen Kontaktstück 2 oder zuerst mit dem festen Kontaktstück i in Verbindung kommen. Der Hauptstromkreis ist erst geschlossen, wenn die Brücke 3 sowohl mit i als auch mit 2@ in Verbindung kommt, dagegen wird der Hauptstromkreis bereits unterbrochen, wenn die Kontaktbrücke 3 entweder von i oder von 2 abhebt, jedoch mit dem anderen Kontaktstück noch in Verbindung steht. Die dargestellte Meßanordnung für die Kontaktzeit berücksichtigt diese Ursymmetrie in der Schließung des Kontaktes. Sie gibt nämlich -den Stromfluß durch das Instrument io frei. in dem Augenblick der ersten Berührung der Stoßfläche 7 mit der Brücke 3, d. h. .in dem Augenblick, in dem die Brücke 3 nach der Zeichnung zuerst vom feststehenden Kontaktstück i abgehoben wird, also in demAugenblick, in dem derHauptstrornkreis unterbrochen wird. Auf der anderen Seite bleibt der Stromfluß durch das Instrument io bis zu dem Zeitpunkt bestehen., in dem sich die Stoßfläche 7 von der Brücke 3 trennt, d. h: bis zu dem Augenblick, in dem die Kontaktbrücke auf das zweite der beiden feststehenden Kontaktstücke, in der Zeichnung also das Kontaktstück i, aufsetzt. Dieser Zeitpunkt ist der Zeitpunkt, in dem der Hauptstromkreis: geschlossen wird.
  • Wenn man den Meß'kreis an die Punkte i i und 2 anschließt, so erhält man im Instrument io einen Strom während der Schließzeit des Kontaktes. Diese Anordnung ist jedoch nicht so genau wie die nach der Erfindung, denn sie mißt bei schiefern Kontakten vom Zeitpunkt der Berührung zwischen 3 und :2 bis zum Zeitpunkt der Trennung von 2 und 3. Diese Zeitpunkte sind jedoch bei einem schiefen Kontakt, wie er in der Zeichnung dargestellt ist und wie er dem gewöhnlichen Fall in der Praxis entspricht, nicht identisch mit den Zeitpunkten der Öffnung und Schließung des Hauptstromkreises.
  • Man kann nach der Erfindung den Meßkreis auch zwischen einem festen Kontaktstück, z. B. 2 und .der Stoßfläche 7, anschließen. Vielfach reicht die Genauigkeit dieser Anordnung aus, da in machen Fällen über die Stromrichterschaltung die beiden Kontaktstücke i und 2 miteinander so nied-ero#hmig in Verbindung stehen, daß sie für den Meßkreis als auf dem gleichen Potential befindlich aufgefaßt werden können. Wenn dies letztere nicht der Fall ist, so ergeben sich jedoch bei dieser Anordnung dadurch Fehler, däß im gezeichneten, Schaltaugenblick Spannungen zwischen i und 3 auftreten können, die im Meßkreis Fehlströme zur Folge haben. In diesen Fällen ist die genaue Anordnung der Zeichnung zu verwenden, die in jedem Fall exakt arbeitet. Statt einer Gleichstrombatterie 9 kann im Meßkreis auch eine andere Spannung verwendet werden, die zur Überwachung geeignet ist. Bei mechanischen Stromrichtern mit Schaltdrosseln kann z. B. die Spannung an der Schaltdrossel benutzt werden. Auf diese Weise läßt sich dann an dem Instrument io im Meßkreis die Arbeitsweise des Umformers, d. h. seine Rückzündsicherheit und seine Sicherheit gegen Überlastung, ablesen. Man kann den Meßkreis auch so umschaltbar machen, daß verschiedene Größen, z. B. Körntaktschließzeit und Rückzün.dsicherheit, nacheinander .gemessen werden. können.
  • Das Widerlager i i :stützt sich gegen ein Isolierstück 12 ab; dieses kann entweder am Gehäuse des Gerätes oder auch am Stößel 6 befestigt sein. Im letzteren Fall bewegt es sich eebenso wie der Stößel 6, und die Verbindungsleitung zwischen io und ii muß ebenso wie die Leitung S flexibel ausgeführt werden. Beispielsweise kann man als flexible Zuleitungen Blattfedern benutzen.
  • Verwendet man als Stößel 4. keramische Materialien, so läßt sich die leitende Schicht 7, die sehr dünn sein kann, durch Einbrennen von Platin oder Silber erzeugen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Anordnung zur Überwachung von Kontaktstromrichtern, bei denen eine Kontaktbrücke durch einen Stößel von zwei feststehenden Kontaktstücken periodisch abgehoben wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeitpunkte der Berührung und Trennung zwischen Stößel und heweglichem Kontaktteller als Kriterium für die zu überwachende Kontaktschließzeit dienen.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch ge- kennzeichnet, daß der Stößel aus leitendem -Material angefertigt ist oder an seiner Stoßfläche .eine leitende Schicht trägt, deren elektrischer Kontakt mit der Kontaktbrücke zur Überwachung der Kontaktschließzeiten dient.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der die Kontaktzeiten überwachende elektrische Stromkreis einerseits an die leitende Stoßfläche des Stößels und andererseits an das bewegliche Kontaktstück angeschlossen ist.
DEL9089A 1951-05-25 1951-05-25 Anordnung zur UEberwachung von Kontaktumformern Expired DE875535C (de)

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Publications (1)

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DE875535C true DE875535C (de) 1953-05-04

Family

ID=7257841

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