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DE875465C - Aufstellbare Zeichen- und Malunterlage - Google Patents

Aufstellbare Zeichen- und Malunterlage

Info

Publication number
DE875465C
DE875465C DEP26306A DEP0026306A DE875465C DE 875465 C DE875465 C DE 875465C DE P26306 A DEP26306 A DE P26306A DE P0026306 A DEP0026306 A DE P0026306A DE 875465 C DE875465 C DE 875465C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pad according
box
drawer
clamping
wall
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP26306A
Other languages
English (en)
Inventor
Willy Buelow
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Faber Castell AG
Original Assignee
AW Faber Castell GmbH and Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by AW Faber Castell GmbH and Co filed Critical AW Faber Castell GmbH and Co
Application granted granted Critical
Publication of DE875465C publication Critical patent/DE875465C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43LARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
    • B43L13/00Drawing instruments, or writing or drawing appliances or accessories not otherwise provided for
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43LARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
    • B43L13/00Drawing instruments, or writing or drawing appliances or accessories not otherwise provided for
    • B43L13/005Portable combined drawing-aids including boards

Description

(WiGBl. S. 175)
AUSGEGEBENAM 4. MAI 1953
ρ 26306X/foe D
Die Erfindung verfolgt den Zweck, ein Gerät zu schaffen, das alle für die Anfertigung von Zeichnungen od. dgl. notwendigen Utensilien in sich vereinigt. Für die Anfertigung technischer Zeichnungen ist es beispielsweise erforderlich, ein Zeichenbrett zu haben, das zweckmäßig eine Parallelführung für die Zeichenschiene und einen auf dieser verschiebbar angebrachten Zeichenwinkel aufweist. Für die Anfertigung von Zeichnungen sind ferner ■ein Reißzeug, !Bleistifte, Tusche, Radiergummi. Bürsten, Bleistiftspitzer, Rechenstab, Maßstäbe und Keduziermaßstäbe erforderlich. Diese Vielheit der notwendigen Hilfsmittel macht sich insbesondere dann unangenehm bemerkbar, wenn die Zeichnungen nicht im Konstruktionsbüro angefertigt werden müssen, sondern wenn ihre Fertigung beispielsweise bei stationären Maschinen anderen Aufstellungsort c-der im freien Gelände erfolgen soll.
Es ist nun Aufgabe der Erfindung, ein Gerät zu scharfen, das alle erforderlichen Zeichengerätschäften in sich enthält, so daß diese nicht, wie es bisher üblich ist, einzeln, beispielsweise in einer Aktentasche, verpackt werden müssen.
Gemäß der Erfindung besteht das Gerät aus einer aufstellbaren Zeichen- und -Malunterlage, die dadurch gekennzeichnet ist, daß sie aus einem die Zeichengeräte enthaltenden Kasten, einem als Zeichenbrett ausgebildeten Deckel für einen Einlagekasten und einem im Kasten einstellbaren Zeichengestell für das Zeichenbrett besteht. Damit sind alle Gerätschaften, die für die Anfertigung von Zeichnungen erforderlich sind, in einem Gerät vereinigt. Der Einlagedeckel ist an zwei Seitenwämden des Kastens mittels lösbarer Verbindungsmittel, ζ. Β. mittels eines in Nuten geführten Zapfenpaares, aufklappbar und verschiebbar gelagert. Auf diese
Weise·-kann der Einlagedeckel mit seiner Außenseite auf das Zeichengestell derart aufgelegt werden daß seine Innenseite zur Befestigung des Zeichenpapiers verwendet werden kann. Um den Deckel diesem Zweck besonders bequem anzupassen, ist es vorteilhaft, ihn doppelwandig auszuführen und ■ damit zwischen seiner Außen- und Innenwand einen Hohlraum für eine verdeckte Anordnung von Parallelführungselementen einer auf der Innenwand ίο des Einlagedeckels verschiebbar angeordneten Zeichenschiene zu schaffen. Damit sich der Einlagedeckel sicher auf das einstellbare Zeichengestell auflegen kann, ist es vorteilhaft, dessen Stützleisten am Kasten über Gelenkhebel zu befestigen. Auf diese Weise ist den Stützleisten die Möglichkeit gegeben, sich genau der Fläche des Deckels bei dessen Auflage anzupassen, so- daß jede unsichere Kantenberührung vermieden "wird.
Ferner ist es von Vorteil, die Leitrollen, der Parallelführungsvorrichtung als Doppelrollen auszubilden und sie auf bzw. in einer mit einer Nut versehenen, aus verschleißfestem Werkstoff, z. B. Metall, Hartholz od. dgl. bestehenden Schiene, laufen zu lassen. Dadurch wird die Genauigkeit der Parallelführung wesentlich erhöht. Um dem Drahtseil für die Parallelführung jederzeit die richtige Spannung zu geben, wird im Einlagedeckel eine Spannvorrichtung vorgesehen. Diese kann beispielsweise aus einer drehbar gelagerten Hülse bestehen, die gegen axiale Verschiebung gesichert ist. In dieser Hülse ist ein Schraubstift eingeschraubt, der beim Drehen derselben in axialer Richtung verschoben wird und dadurch das Drahtseil spannt. Dabei dient das Befestigungsmittel für das Drahtseil gleichzeitig als Verdrehungssicherung für den Schraubstift.
Auf der Zeichenschiene ist gemäß weiterer Erfindung ein seitlich von ihr abstreifbarer Läufer mit Schwenkgriff für einen aufsteckbaren Zeichenwinkel vorgesehen. Dieser Zeichenkopf ist zweckmäßig in Form der von den Rechenstäben her bekannten Läufer ausgebildet. Der Schwenkgriff für den Zeichen winkel besitzt eine exzentrisch angeordnete Klemmschraube, mit der er am Läufer in beliebigen ablesbaren Winkelstellungen feststellbar ist. Ferner kann eine Rastvorrichtung vorgesehen sein, die den Schwenkgriff in bestimmten Winkelstellungen selbsttätig festhält.
Bei einer anderen Ausbildungsform des Zeichenkopfes ist die Klemmschraube am Läufer selbst befestigt und in einem Schlitz einer am Schwenkgriff . angeordneten Klemmplatte geführt. Diese Klemmplatte kann mit Rastlöchern versehen sein, die bestimmten Winkelunterteilungen entsprechen, so daß häufig gebrauchte Winkel, ζ. Β. Ί5, 30, 45, 60, 75 und 900, schnell und sicher eingestellt werden können. In die Rastlöcher greift eine Rastfeder ein, die unter der Wirkung eines Schiebers steht, der sie in der Verriegelungs- oder Entriegelungsstellung festhält. Zur sicheren Führung des Zeichenkopfes auf der Zeichenschiene sind an jenen in der Längsrichtung verlaufende Druckfedern angebracht, durch die er an die Zeichenschiene angepreßt wird. Der aufsteckbare Zeichenwinkel ist mittels einer Schwalbenschwanzführung am Schwenkgriff befestigt, so daß er in aufgestecktem Zustand fest mit diesem verbunden ist.
Zur Befestigung des Zeichenblattes dienen Befestigungsmittel, die in der Innenwand des Einlagedeckels parallel zu dessen Längskanten in Nuten versenkt angeordnet sind. Auf diese Weise ist es möglich, die Parallelschiene ohne Behinderung insbesondere für die untere Kante des festgeklemmten Zeichenblattes hinaus zu verschieben, ohne daß beim Hochschieben der Schiene eine Beschädigung des Zeichenblattrandes eintritt. Eine solche Möglichkeit ist beispielsweise bei einer seitlichen Einklemmung des Zeichenblattes, wie sie bei einer bekannten Anordnung verwendet wird, nicht gegeben. Die Befestigungsmittel für das Zeichenblatt, die beispielsweise aus federnd ausgebildeten Stäben bestehen, werden durch Verriegelungsvorriohtungen, z. B. durch Drehriegel, in der gespannten Lage gehalten und klemmen in dieser das Zeichenblatt fest.
Eine besonders leicht bedienbare Befestigung für das Zeichenblatt wird jedoch gemäß weiterer Erfindung dann geschaffen, wenn das Zeichenblatt mittels aufklappbarer und seitlich verschwenkbarer Spannleisten festgeklemmt wird, deren Oberflächen mit der Zeichenfläche in einer Ebene liegen. Zu diesem Zweck ist die Innenwand des Einlagedeckels, welche die Zeichenfläche bildet, oben um die Breite der oberen und unten um die Breite der unteren Spannleiste einschließlich der Handauflagevorrichtung verschmälert. Die Ränder der Innenwand weisen s5 Falze auf, in welche die entsprechend ausgebildeten Falze der Spannleisten eingreifen. Die Handauflage, die zum Verschwenken der unteren Spannleiste, welche sie in der Klemmstellung verriegelt, entfernbar sein muß, ist mittels Nuten und Federn im Einlagedeckel verschiebbar geführt und wird durch Rastvorrichtengen in der ihr gegebenen Stellung festgehalten.
Besonders zweckmäßig ist es, mindestens einen Teil der Zeichengeräte auf bzw. in einer Schub- oder Schwenklade des Kastens unterzubringen, da dann deren Entnahme während des Zeichenvorganges erleichtert wird.
Um die Schublade beim Tragen der Unterlage gegen Herausrutschen zu sichern, sind Verriegelungsvorrichtungen vorgesehen, die beispielsweise aus einem unter der Wirkung einer Feder stehenden Bolzen bestehen, der durch einen Stift und eine Raste entgegen der Wirkung der Feder in der Verriegelungsstellung gehalten wird. Das Verriegeln der Schublade kann gleichzeitig dazu dienen, um den Deckel in seiner Stellung festzuhalten. Zu diesem Zweck ist- er an seiner Vorderseite mit einer Abschrägung versehen, die bei geschlossener Schublade in eine an deren Vorderwand angebrachte Abschrägung eingreift. Bei der Verwendung einer Schublade wird das die Seitenränder des Bodenbretts der Schublade am Kasten abstützende Leistenpaar vorteilhaft so ausgebildet, daß es zugleich die Rastleiste des den Einlagedeckel stützenden Zeichengestells bildet.
Um hei der Benutzung der Zeichenunterlage zu verhindern, daß die Schublade versehentlich völlig herausgezogen wird, ist vorteilhaft eine Sicherung hiergegen vorgesehen, die beispielsweise aus einer Feder und einem mit dieser zusammenwirkenden Anschlag bestehen kann. Auf diese Weise kann die Schublade erst nach einem Beiseitedrücken der Feder vollständig aus dem Kasten entfernt werden. Vorteilhaft ist es außerdem, die Schublade ίο im Kasten in der Schließstellung durch Zapfen zu fixieren, weil auf diese Weise ein genaues Ineinandergreifen und ein dichtes Abschließen der einzelnen Teile gegeneinander gewährleistet ist.
Die häufig gebrauchten Zeichengeräte, wie Zirkel, Bleistifte u. dgl., sind, um die Bequemlichkeit bei der Benutzung des Gerätes zu erhöhen, zweckmäßig im Vorderteil der Schublade untergebracht. Sie werden vorteilhaft auf herausnehmbare Unterlagen gelegt, die bei der Benutzung des Gerätes neben dasselbe auf den Tisch gelegt werden können. Um sie besonders zu schützen, ist dieser Teil durch einen aufklappbaren oder herausnehmbaren Deckel abgedeckt.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel einer ernndungsgemäßen Zeichenunterlage. Es zeigt
Fig. ι eine perspektivische Ansicht der zusammengelegten Unterlage,
Fig. 2 eine perspektivische Draufsicht auf die aufgestellte Unterlage,
Fig. 3 eine Ansicht des geöffneten Kastens,
Fig. 4 eine Schnittzeichnung entsprechend der Linie IV-IV der Fig. 3,
Fig. 5 eine Seitenansicht des doppelwandigen Kastendeckels,
Fig. 6 eine Ansicht auf die Innenseite der Deckelrückwand,
Fig. 7 bis 9 Einzelheiten der Parallelführung der Zeichenschiene,
Fig. 10 eine andere Kastenausführung mit Schublade in teilweiser Draufsicht,
Fig. 11 einen Schnitt nach der Linie XI-XI der Fig. io,
Fig. Ί2 einen Schnitt durch die Spannvorrichrung für das Drahtseil,
Fig. 13 eine Draufsicht auf Fig. 12,
Fig. 14 bis 21 die Befestigungsmittel für das Zeichenblatt,
Fig. 22 eine Draufsicht auf den Läufer mit dem Schwenkgriff für die Zeichenwinkel und
Fig. 23 eine Seitenansicht von Fig. 22,
Fig. 24 einen Schnitt nach der Linie XXIV-XX IV der Fig. 22,
Fig. 25 eine Draufsicht auf den Aufsteckteil eines Zeichenwinkels,
Fig. 26 einen Schnitt nach der strichpunktierten Linie in Fig. 25,
Fig. 27 einen Schnitt durch eine Ecke eines geschlossenen Kastens mit der Verriegelungsvorrichtung nach der Linie XXVII-XXVII der Fig. 28,
Fig. 28 einen Schnitt nach der Linie XXVIII-XXVIII der Fig. 27,
Fig. 29 den Schlüssel für die Verriegelungsvorrichtung nach den Fig. 27 und 28 im teilweisen Schnitt,
Fig. 30 eine Seitenansicht der Rollenführung für die Parallelführung in besonderer Ausführungsform,
Fig. 31 einen Schnitt nach der Linie XXXI-XXXI der Fig. 30.,
Fig. 32 eine Ansicht der Sperre der Schublade gegen völliges Herausziehen,
Fig. 33 eine Seitenansicht des Zeichengestells, bei dem die Stützleisten über Gelenkhebel mit dem Kasten verbunden sind,
Fig. 34 einen Schnitt nach der Linie XXXIV-XXXIV der Fig. 33,
Fig. 35 eine Draufsicht auf .das freie Ende der Stütze der Fig. 33,
Fig. 36 eine Vorderansicht auf eine andere Ausbildungsform des Zeichenkopfes,
Fig· 37 «nc Draufsicht auf Fig. 36,
Fig. 38 einen Schnitt nach der Linie XXXVII-XXXVII der Fig. 36,
Fig. 39 einen Schnitt nach der Linie XXXIX-XXXIX der Fig. 38,
Fig. 40 einen Schnitt nach der Linie XXXX-XXXX der Fig. 38,
Fig. 41 eine Draufsicht auf den etwas geöffneten Kasten,
Fig. 42 einen Schnitt nach der Linie XXXXII-XXXXII der Fig. 41,
Fig. 43 einen Schnitt durch die Zentrierhülse der Fig. 41,
Fig. 44 eine Ansicht des Zentrierschaftes der Fig. 41,
Fig. 45 eine Draufsicht auf die Zeichenunterlage, bei welcher das Zeichenpapier durch schwenkbare Leisten festgeklemmt wird,
Fig. 46 einen Schnitt nach der Linie XXXXVI- 1°° XXXXVI der Fig, 45,
Fig. 47 eine Draufsicht auf die Handauflage,
Fig. 48 einen Schnitt nach der Linie IIL-IIL der
Fig· 47.
Fig. 49 eine Draufsicht auf eine Gelenkstelle der unteren Spannleiete für das Zeichenpapier,
Fig. 50 einen Schnitt nach der Linie L-L der
Fig· 49.
Fig. 51 eine Draufsicht auf eine Gelenkstelle der oberen Spannleiste für das Zeichenpapier, no
Fig. 52 einen Schnitt nach der Linie LII-LII der
Fig. 51.
Fig. 53 eine Draufsicht auf den geöffneten Kasten nach Wegnahme der Zeichenunterlage, mit im vorderen Teil untergebrachten Zeichengeräten,
Fig. 54 einen Schnitt nach der Linie LIV-LIV der Fig. 53,
Fig. 55 die Ansicht einer herausgenommenen Platte für Bleistifte u. dgl. und
Fig. 56 einen Schnitt nach der Linie LVI-LVI der Fig. 55.
In den Figuren ist der Kasten der Zeichenunterlage mit i, sein Einlagedeckel mit 2 und das Zeichengestell mit 3 bezeichnet. Das Zeichengestell besteht aus den Stützleisten 4 und 5, die im Kasten paarweise längs der schmalen Seitenwände 6 und 7 des-
selben angeordnet und mit einem ihrer Enden an diesen so angelenkt sind, daß sie aufgeklappt zusammen mit den Seitenwänden als dreieckförmige Bockstützen für den Deckel verwendet werden können.
Im Kastenraum sind ferner die Zeichengeräte 8, wie Blei- und Zedehenstifte, Tuschtuben, Minenbüchsen, Zirkel, Zieh- und Zeichenfedern, Maßstäbe, Rechenstab, Radiergummi, Bleistdftschärfer ίο und -anspitzer, Borstenwischer, Zeichenwinkel, Kurvenlineale u.dgl. m. untergebracht, wobei jedem Teil der ihm zukommende Platz durch besondere am Boden 9 des Kastens vorgesehene Haftrahmen ιό oder durch Bettunigen ίι in Verbindung mit einem Klappdeckel 12 unverrückbar zugewiesen sein kann. Der Haftrahmen 10 und die Bettungen 11 werden zweckmäßig aus Preßstoff gepreßt oder aus Metall gezogen.
Die Innenseite des Einlagedeckels 2 des Kastens 1 für das Zeichengestell und die Zeichengeräte dient als Zeichenbrett. Er ist zu.diesem Zweck mittels des seitlich angebrachten Zapfenpaares Ί3 mit den Kastenseitenwänden 6 und 7 dadurch aufklappbar und verschiebbar verbunden, daß jeder Zapfen -13 in einer Längsnut 14 der Seitemvand 6 bzw. 7 gelagert ist. Somit kann der Deckel 2 um eine rückwärtige Längskante 15 (Fig. 6) aufgeklappt, an ihr zum vorderen Rahmenteil i'6 des Kastens 1 hin verschoben und auf das gleichfalls aufgerichtete Zeichengestell 3 so gelegt werden, daß seine Innenseite nun nach außen und vorn gekehrt ist.
Der Einlagedeckel 2 ist, wie die Fig. 5 erkennen läßt, doppelwandig ausgeführt. Seine Außenwand 17 und seine Innenwand ί8 begrenzen einen Hohlraum 19, der dazu dient, die hauptsächlichsten Elemente einer Parallelführung für die auf der Innenwand des Einlagedeckels angeordnete Zeichenschiene 20 verdeckt -unterzubringen. Diese Art der Unterbringung hat den Vorteil, daß die Parallelführung durch die Auflage des Deckels 2 auf dem Zeichengestell 3 nicht beeinträchtigt wenden kann und recht einfach und übersichtlich ausführbar ist. Die im Hohlraum 19 untergebrachten Parallel-. führungselemente sind die linke und rechte doppelrill'ige Leitrolle 21 bzw. 22 und das über sie. nachspannbar geführte Drahtlitzenpaar 23 bzw. 24. Die Nachspannvorrichtung ist in den Fig. 12 und 13 in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht. Sie besteht aus der in den Rahmenteil 80 eingesetzten Hülse 81, die den mit dem Schlitz 82 versehenen Schraubenkopf 83 an ihrem unteren Ende aufweist. An ihrem anderen Ende besitzt sie den Bund 84, mit dem sie hinter den Bund 85 einer Hülse 86 greift und damit gegen Längsverschiebung gesichert ist. In ihrem' Innern trägt sie ein Gewinde 87, in welches das Gewinde 88 eines Schraubbolzens 89 eingeschraubt ist. In den Kopf 90 desselben ist mittels der Madenschraube 91 das eine Ende des ■Seiles 23 bzw. 24 befestigt, wobei die Madenschraube 91 gleichzeitig in den Schlitz 92 der Hülse 86 geführt ist und damit den Bolzen 89 gegen Drehung sichert. Eine Ringmutter 83" dient zum Festziehen der Hülse Si nach erfolgter Einstellung.
Seitlich ist die Zeichenschiene 20 an jedem ihrer Enden gemäß Fig. 7, 8 und 9 geführt durch je ein federnd gelagertes Laufrollenpaar 25, das sich an dem Rand 26 der Innenwand 18 abstützt und von dem Bock 27 getragen wird, an dem auch die Leitrolle 21 b-zw. 22 gelagert ist. Die Außenwand 17 überragt mit ihren Schmalseiten 28 die Innenwand ■i 8 und die Enden der Zeichenschiene 20 so, daß der Deckel 2 samt Zeichenschiene und Parallelführung ohne weiteres in den Kasten eingelegt werden kann.
Bei der in den Fig. 10 und 11 gezeigten Ausführungsform hat der Kasten 1 eine Schublade 29, die aus dem vorderen Rahmenteil 30 des Kastens 2 und einem Bodenbrett 31 gebildet wird. Die Schublade 29, welche auch als ein seitlich bedienbares Schwenklagerpaar ausgebildet sein kann und auf derenBoderibrettgleicherweise, wie bereits beschrieben, Zeichengeräte angeordnet sein können, erleichtert deren Entnahme aus oder deren Einbringung in den Kasten während der Benutzung der Zeichenunterlage. Die seitlichen Ränder des Bodenbretts 31 sind je durch eine Leiste 32 abgestützt, die mit Einrastungen 60 für je ein an sie angelenktes Zeichengestell versehen ist, welches aus der Auflageleiste 33 und der Stützleiste 34 besteht. Auf diese Weise ist dieses Zeichengestell für verschiedene Neigungswinkel des Einlagedeckels bzw. Zeichenbretts einstellbar.
Die in den Fig. 14 bis 21 dargestellten Befestigungsmittel für das· Zeichenblatt, welche insbesondere den Vorteil haben, daß sie nicht über die Zeichenfläiche emporragen, das Zeichenblatt zuverlässig festhalten und bequem bedienbar sind, bestehen aus den Klemmstäben 35 bzw. 36. Diese sind in den Nuten 37 bzw. 38 'der Innenwand 18 versenkt angeordnet. Die Nuten sind parallel zu xoo den Längskanten der Innenwand in einem solchen Abstand voneinander angebracht, daß der obere und untere Rand des Zeiohenblattes 166 beim Einlegen der Klemmstäbe in die Nuten von den Stäben in die Nuten gestrafft mit eingezogen werden (Fig. 21). An ihrem einen Ende sind, wie die Fig. 15 und 17 zeigen, die Klemmstäibe um ein Auglager 39 schwenkbar. Sie sind vorzugsweise aus Stahl oder einem anderen federnden Werkstoff gefertigt und können federnd und nach vorn gekrümmt ausgeführt sein. An ihrem anderen Ende ist eine Verriegelungsvorrichtung angeordnet, die entweder nach den Fig. 14 und 16 aus einem Querzapfen 40 mit einer Kerbe für den Eingriff eines niederdrückbaren Verriegelungsbolzens 41 besteht oder nach den Fig. 18 bis 20 als Drehriegel 42 mit Bajonettzapfen 43 ausgebildet ist.
Die Zeichenschiene 20 ist entsprechend Fig. 3 mit einem auf sie aufschiebbaren Zeichenkopf 43 mit einem Schwenkgriff 45 für einen aufsteckbaren Zeichenwinkel 46 ausgestattet.
Die Lösbarkeit der Teile 43 und 45 sowie 46 von der Zeic'henschiene 20 erleichtert die bequeme Unterbringung dieser Teile im Kasten 1. Ihr Vorhandensein und ihre leichte Anbringungsmöglichkeit an der Zeichenschiene steigern die Verwendbar-
keit der Zeichenunterlage ohne Beeinträchtigung ihrer Handlichkeit erheblich. Der als Läufer ausgebildete Zeichenkopf 43 ähnelt gemäß den Fig. 22 bis 24 dem für Rechenstäbe üblichen. Er besitzt an seiner Oberkante einen winkelförmig profilierten Führungslappen 47 und einen abgewinkelten unteren Führungslappen 48, die dazu bestimmt sind, ihn mit der Zeichenschiene unter Benutzung einer Andrückfeder 49 längsverschiebbar zu koppeln. Mit dem Läuferkörper ist ein Lagerschild 50 für den Schwenkgriff 45 vereinigt. Der Schwenkgriff ist aus dem Zeigerteil 51, dem Griffteil 52 und dem Klemmteil 53 zusammengebaut, die miteinander mittels einer zentralen Schraubbuchse 54 und einer außerhalb vom Lagerschild angeordneten zweiten Sc'hraubbuchse 55 verschraubt sind. Zwischen den beiden Schraubbuchsen, exzentrisch vom Mittelpunkt des Lagerschildes 50, befindet sich die Klemmschraube 56 für den Schwenkgriff. Sie schleift nach Bedarf am Lagerschild. Durch sie kann der Schwenkgriff in bestimmten Winkelstellungen am Lagerschild festgeklemmt werden oder selbsttätig einrasten. Die Vorderfläche des Zeichenkopfes ist mit einer Winkelteilung 57 versehen, an der die Stellung des Zeigerteils bzw. des Schwenkgriffes jeweils ablesbar ist.
Die beiden Druckschrauben 58 durchdringen den Klemmteil 53, in den der in den Fig. 25 und 26 dargestellte Zeichenwinkel 46 mit seinem Aufsteckkopf 59 einschiebbar ist. Die Druckschrauben 58 verspannen den Aufsteckkopf, nachdem er in den Klemmteil 53 eingeschoben ist und die Druckschrauben 58 angezogen sind.
Eine andere Ausbildungsmöglichkeit des Zeichenkopfes ist in den Fig. 36 bis 40 dargestellt. Der Läufer 43 weist die beiden mit ihm .zusammen eine schwalbenschwanzförmige Nut 93 bildenden Führungen 94 und 95 auf. Die längs verlaufenden Federn 96 und 97 legen sich beim Aufstecken auf das Zeichenlineal 20 gegen dessen Oberfläche und gewährleisten ein zügiges Gleiten des Läufers 43 auf demselben. Die Oberfläche des Läufers besitzt eine Gradeinteilung 98, mit welcher der Indexstrich 99 einer Schwenkplatte 100 zusammenarbeitet.
Die letztere weist eine Buchse 101 auf, die auf ihrer Außenseite mit einem Gewinde 102 versehen ist, auf das der Bedienungskopf 103 aufgeschraubt ist. Der an seinem Ende mit dem Gewindeansatz 104 versehene Bolzen 105 bildet die Drehachse für die Schwenkplatte 100. Der Gewindeansatz ist dabei in das schwalbenschwanzförmige Führungsstück 106 eingeschraubt, das zur Aufnahme des Gegenstückes 107 dient, das am Zeichenwinkel 46 (Fig. 25) angebracht ist. Das Führungsstück 106 wird ferner noch durch die Schraube 108 festgehalten. Durch diese Ausbildung des Fü'hrungsstückes ist ein leichtes Auswechseln der verschiedenen Zeichenwinkel gewährleistet. Im Läufer 43 ist ferner ein mit dem Gewinde 109 versehener Stift 110 befestigt, der durch den einen Kreisbogen von 900 betragenden Schlitz in in der Schwenkplatte 100 hindurchgreift. Auf ihn ist die Kappe 112 aufschraubbar, die unter Vermittlung einer Friktionsscheibe 113 die Schwenkplatte 100 in jeder Lage zwischen 0 und 90° festzustellen gestattet. Weiterlhin weistdie Schwenkplatte 100 bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel Rastlöcher 114 auf, die einen Abstand von jeweils 150 besitzen. In diese schnappt ein Stift 115 ein, der an der an ihrem äußeren Ende mit einer als Handgriff dienenden Umbiegung 116 versehenen Blattfeder 117 befestigt ist, die durch die Schrauben 118 in dem Schlitz 119 des Läufers 43 befestigt ist. Die Blattfeder kann durch einen mit dem Bedienungsknopf 120 versehenen Schieber 121 in der Verriegelungs- und Entriegelungsstellung festgehalten werden.
Bei der in den Fig. 27 bis 29 dargestellten Verriegelungsvorrichtung ist beispielsweise eine Ecke der Schublade dargestellt, die aus der Vorderwand 30. dem Boden 31 und der Stützwand 61 besteht. Das Bodenbrett des Kastens ist mit 9, der Deckel mit 2 und die Seitenwand des Kastens 1 mit 6 bezeichnet.
An der Vorderwand 30 und der Stützwand 61 der Schublade ist der Winkel 62 angeordnet, der eine Öffnung 63 besitzt. In diese greift in der Verriegelungsstellüng der Schließbolzen 64 ein. Dieser ist in einer an der Seitenwand 6 des Kastens 1 angebrachten Hülse 65 untergebracht und steht unter der Wirkung einer Rückholfeder 66. An ihrem oberen Rand weist die Hülse 65 Einkerbungen und 68 auf, von denen die eine, 68, tiefer als die andere, 67, in den Rand der Hülse 65 eingefräst ist. Wird nun mittels des in Fig. 29 dargestellten Schlüssels der Bolzen 64 so gedreht, daß der in ihm vorgesehene Stift 69 in der Kerbe 67 liegt, wie es in den Fig. 27 und 28 der Fall ist, so greift der Bolzen 64 in die Öffnung 63 ein, und die Schublade ist verriegelt. Ist dagegen der Bolzen 64 um 900 gedreht, so legt sich der Stift 69 in die tiefer eingeschnittene Kerbe 68 der Hülse 65, so daß der Bolzen 64 durch die Wirkung der Feder 66 zurückgezogen wird und aus der Bohrung 63 austritt.
Der Verschluß der Schublade dient gleichzeitig zum Festhalten des Deckels 2. Zu diesem Zweck ist die Vorderkante des letzteren bei 78 abgeschrägt und greift bei geschlossener Schublade in eine entsprechend schräge Aussparung 79 in deren Vorderwand 30 ein.
Um beim Verschließen ein einwandfreies Ineinandergreifen der einzelnen Teile zu gewährleisten, ist es von Vorteil, Paßstifte und Hülsen anzulegen, wie es in den Fig. 41 bis 44 wiedergegeben ist. Zu diesem Zweck sind an der Vorderwand 30 des Kastens 1 zwei Stifte 122 angebracht, die im geschlossenen Zustand in entsprechende, an der Stirnseite 123 des Einlagedeckels 2 vorgesehene Hülsen 124 eingreifen. Stifte 122 und Hülsen 124 sind dabei vorteilhaft bei 125 bzw. 126 abgefast.
Ein völliges Herausziehen des Kastens 1 im Gebrauch wird vorteilhaft durch Anschläge vermieden, wie sie beispielsweise in den Fig. 28 und 32 veranschaulicht sind. An jeder Stützwand 61 der Schublade ist mittels der Schraube 127 ein Anschlag 128 angeschraubt, gegen den sich die Anschlagfeder 129 legt, die mit der Seitenwand 6 des Kastens verbun-
den ist. Beim Zurückdrücken der Feder 129 kann die Schublade völlig herausgezogen werden.
Bei einer andersgearteten, in den Fig. 30 und 31 dargestellten Ausführungsform der Führung der Parallelschiene 20 am Rande des Deckels 2 sind an Stelle des in Fig. 7 dargestellten Laufrollenpaares 25 Laufrollen vorgesehen, die aus einer Rolle 70 und einer damit fest verbundenen Führungsrolle 71 größeren Durchmessers bestehen. Die Rolle 70
ίο läuft auf der Oberseite der in den Rand des Deckels 2 eingesetzten Sdhiene 72 aus einem harten Werkstoff, z. B. aus Metall, Hartholz, wie Ebenholz od. dgl., wahrend die Rolle 71 mit ihrem Umfang in der Nut 73 der Schiene geführt wird. Auf diese Weise wird eine völlig stabile Führung der Zeichensclhiene 20 gewährleistet und erreicht, daß die Zeichenschiene nicht auf der Oberfläche des Zeichenbretts oder Zeichenpapiers schleift.
In den Fig. 33 bis 35 ist eine andere Ausführungsform. des in den Fig. 10 und 11 dargestellten Zeichengestells wiedergegeben. Auch das in den Fig. 33 bis 35 dargestellte Zeidhengestell besteht aus einer Auflageleiste 33 und einer Stützleiste 34, die, wie die Fig. 35 zeigt, aus zwei Leisten 74, 75 gebildet ist. An ihrem freien Ende besitzt die. Stützleiste 34 eine Rolle 76, mit der sie sich in die Einrastungen 60 einlegen kann.
Im Gegensatz zu den in den anderen Figuren gezeigten Ausführungen ist nun die Auflageleiste 33 nicht in einfacher Weise gelenkig mit dem Kasten ι bzw. mit der Leiste 32 fest verbunden, sondern sie ist über Schwinghebel yj am Kasten 1 bzw. der Leiste 32 angelenkt. Wie 'die Fig. 33 durch die eingezeichneten Mittellinien deutlich erkennen läßt, ist auf diese Weise eine weitgehende Anpassung der Lage der Auflageleiste 33 an die Fläche des aufgelegten Deckels 2 gewährleistet.
In, den Fig. 45 bis 52 ist eine besondere Ausbildung der Festklemmvorrichtung für das Zeichenpapier 166 dargestellt. Hierbei ist die Breite der Innenwand 1.8 des Deckels 2 an der oberen Kante 130 um die Breite einer Spannleiste 131 und an der unteren Kante 132 um die Breite einer Spannleiste 133 sowie des Ansatzes 134 der Handauflage 135 verschmälert. Wie die Fig. 50 und 52 deutlich erkennen lassen, sind sowohl 'die Kanten 130 und
132 als auch 'die Spannleisten 131 und 133 mit ineinanderpassenden Falzen 136 und 137 bzw. 138 und 139 versehen. Die obere Spannleiste 131 ist an unteren Scharnieren 140 klappbar gelagert. Die unteren Scharnierbänder 141 sind an Hebeln 142 drehbar und diese wiederum um die Zapfen 143 schwenkbar an der Abstandsleiste 144, die zwischen dem Deckel 2 und der Zeichenfläche 18 vorgesehen sind, gelagert. In der gleichen Weise besitzen die unteren Spannleisten 133 Scharniere 145, deren untere Scharnierbänder 146 an den Hebeln 147 drehbar und um die auf der Abstandsleiste 148 vorgesehenen Zapfen 149 schwenkbar gelagert sind.
Aui diese Weise können die Spannleisten 131 und
133 seitlich aus den Falzen 136 bis 139 herausgeschwenkt und dann um die Scharniere 140 bzw. 145 hochgeklappt werden. Nunmehr wird der Zeichenbogen 61 eingelegt, und es werden die Spannleisten 131 und 133 wieder angeklappt. Dadurch wird das Papier bereits vorgespannt. Durch das seitliche Verschwenken der Spannleisten 131 und 133, das durch die Hebel 142 und 147 ermöglicht wird, wird das Zeichenpapier 61 dann vollständig in den Falzen 136 bis 139 festgeklemmt, Zur besseren Bedienung der unteren Spannleiste 133 kann in diese ein Handgriff 150 eingesteckt werden.
Unterhalb der unteren Spannleiste 133 ist noch die Hatidauflage 135 mit ihrem Ansatz 134 vorgesehen. Der Ansatz 134 besitzt die beiden Führungsteile 151 und 152, die mit den Nuten 153 und 154 versehen und mit diesen in den Federn 155 bzw. 156 geführt sind, so daß die Handauflage nach unten abgezogen werden kann. In der Innenseite des Deckels 2 sind die beiden unter der Wirkung der Feder 157 stehenden Kugeln 158 angeordnet, die in die entsprechenden Rastlöcherpaare 159 und 160 einfallen können. Dadurch wird die Handauflage in der einen Stellung, in der sie die untere Spannleiste 133 verriegelt und in der anderen Stellung, in der sie diese zum Verschwenken freigibt, festgehalten. Selbstverständlich liegen die Oberflächen der Spannleisten 131 und 133 des Ansatzes 134 der Handauflage 135 sowie die Führungsteile 151 und 152 mit der Zeio'henfläche 18 in einer Ebene, so daß die Zeichenschiene 20 frei über die ganze Zeichenfläche verschoben werden kann.
Eine vorteilhafte Unterbringung der häufig benötigten Zeichengeräte, wie Bleistifte, Zirkel, Radiergummi od. dgl., zeigen die Fig. 53 bis 56. Diese Gerätschaften sind hierbei auf besonderen Einsatzplatten 161 angeordnet, die an ihrer Unterseite Zapfen 162 besitzen, mit denen sie in die Löcher i62a im Bodenbrett 31 der Schublade 29 ιαο gesteckt werden, und zwar, wie Fig. 53 deutlich zeigt, in deren vorderen Teil 163, so daß die Schublade 29 zur Entnahme der Zeichengeräte nur wenig herausgezogen zu werden braucht. Durch die lösbare Verbindung der Platten 161 mit dem Bodenbrett 31 können jene auch herausgenommen und während des Zeichnens auf den Tisch neben das Gerät gelegt werden, so daß sie jederzeit zur Hand sind. Die an das Gerät anzusteckenden Teile werden bei dieser Ausbildung der Schublade in deren hinterem Raum 164 untergebracht. Der vordere Teil 163 ist durch den Deckel 165 abdeckbar.
Die erfindungsgemäße Zeichenunterlage ist selbstverständlich auch für andere Zwecke, z. B. als Malunterlage für Künstler, verwendbar. Der Kasten bzw. die Schub- oder Sdhwenkladen enthalten in diesem Fall die Malutensilien, z. B. Pastellstifte, Wasser- oder Ölfarben, Pinsel u. dgl. Die Parallelführung kann in diesem Fall in Fortfall kommen.

Claims (27)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    i. Aufstellbare Zeichen- und Malunterlage, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterlage aus einem die Zeichengeräte enthaltenden Kasten (1),
    einem als Zeichenbrett ausgebildeten Einlagedeckel (2) für den Kasten (1) und einem im Kasten (1) angeordneten einstellbaren Zeichengestell (32, 33, 34) für das Zeichenbrett (2) besteht.
  2. 2. Unterlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Einlagedeckel (2) an den zwei Seitenwänden (6,7) des Kastens (1) mittels lösbarer Verbindungsmittel, z. B. mittels eines in Nuten (14) geführten Zapfenpaares (13), aufklappbar und verschiebbar gelagert ist.
  3. 3. Unterlage nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel an seiner Vorderseite eine Abschrägung (78) aufweist, mit der er in eine entsprechend geformte Nut (79) an der Stirnwand (30) der Schublade eingreift.
  4. 4. Unterlage nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflageleisten (33) des einstellbaren Zeichengestells (32·, 34) am Kasten
    (1) über Schwinghebel (γγ) befestigt sind.
  5. 5. Unterlage nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß durch eine doppelwandige Ausführung des Einlagedeckels (2) zwischen seiner Außen- (17) und Innenwand (18) ein Hohlraum (19) für eine verdeckte Anordnung von Parallelführungselementen (21, 22, 23, 24) zu einer mit der Innenwand (18) des Einlagedeckels (2) verschiebbar verbundenen Zeichenschiene (20) geschaffen ist.
  6. 6. Unterlage, nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß Leitrollen (70, 71) der Parallelfübungsvorrichtung (21 bis 24 und 27) als Doppelrollen ausgebildet sind und auf bzw. in einer mit einer Nut (73) versehenen, aus verschleißfestem Werkstoff, z. B. Metall, Hartholz od. dgl., 'bestehenden Schiene (72) laufen.
  7. 7. Unterlage nach Anspruch 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß an den der Parallelführung dienenden Drahtseilen (23, 24) Spannvorrichtungen (81, 89) vorgesehen sind.
  8. 8. Unterlage nac'h Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannvorrichtung aus einer drehbar, aber axial unverschiebbar gelagerten Hülse (81) besteht, in der ein gegen Verdrehen gesicherter Sc'hraubstift (89) axial verschiebbar ist, in den das Ende des Drahtseiles (23, 24) mittels einer Madenschraube (91) eingeklemmt ist, die gleichzeitig die Verdrehungssicherung für den Sdhraubstift (89) bildet.
  9. 9. Unterlage nach Anspruch 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeicfaenschiene (20) mit einem von ihr seitlich abstreifbaren Zeichenkopf (43) mit Schwenkgriff (45) oder Schwenkplatte
    (100) für einen aufsteckbaren Zeichenwinkel
    (46) ausgestattet ist.
  10. 10. Unterlage nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Zeichenwinkel (46) auf eine an der Schwenkplatte (100) oder dem Schwenkgriff (45) vorgesehene Schwalbenschwanzführung (106, 107) aufsteckbar und ■feststellbar ist.
  11. 11. Unterlage nach Anspruch 9 und 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkgriff (45) eine exzentrisch angeordnete Klemmschraube (56) hat, mit der er am Zeichenkopf (43) in beliebigen, ablesbaren Winkelstellungen feststellbar ist und in bestimmten Winkelstellungen selbsttätig einrastet.
  12. 12. Unterlage nach Anspruch 9 und 10, dadurch gekennzeichnet, daß am Zeichenkopf (43) eine Klemmschraube (112) befestigt ist, die in einem Schlitz (111) in der mit einem Drehgriff (103) verbundenen Schwenkplatte (100) geführt ist.
  13. 13. Unterlage nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkplatte (100) bei bestimmten Winkelgraden mit entsprechenden Rastlöchern (114) versehen ist, in die eine durch einen Schieber (120, 121) in der Verriegelungs- und Entriegelungsstellung feststellbare Rastfeder (115, 117) einschnappt.
  14. 14. Unterlage nach Anspruch 9 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß am Zeichenkopf (43) in dessen Verschubriclhtung verlaufende, gegen die Schiene drückende Druckfedern {96,97) vorgesehen sind.
  15. 15. Unterlage nach Anspruch 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß in der Innenwand (18) des Einlagedeckels (2) parallel zu dessen Längskanten (15) je eine Nut (37, 38) für eine versenkte Anordnung von Befestigungsmitteln (35) 36) für ein Zeichenblatt (166) angebracht ist.
  16. 16. Unterlage nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsmittel für das Zeichenblatt (166) zwei durch je eine Verriegelungsvorrichtung (40, 41, 42, 43) in den Nuten (37, 38) unter Federspannung gehaltene und aus ihnen ausschwenkbare Klemmstäbe (35,36) sind.
  17. 17. Unterlage nach Anspruch 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenwand (18) des Einlagedeckels (2) oben um die Breite einer Spannleiste (131) und unten um die Breite einer Spannleiste (133) und einer Handauflegevorrichtung (134, 135) verkürzt ist und an der oberen und unteren Kante Falze (136, 138) aufweist, in die entsprechend ausgebildete Falze (!37. !39) der Spannleisten (131, 133) eingreifen.
  18. 18. Unterlage nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannleisten (131, 133) an seitlich verschwenkbaren Scharnieren (140, 145) aufklappbar angeordnet sind.
  19. 19. Unterlage nach Anspruch 17 und 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Handauflage (134, 135) mittels Nuten und Federn (153, 154, Γ55> ιS6) einsteckbar geführt und durch Rastvorrichtungen (158, 159, 160) feststellbar ist.
  20. 20. Unterlage nach Anspruch 17 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Handauflage (134, 135) die untere Spannleiste (133) in der Klemmstellung verriegelt.
  21. 21. Unterlage nach Anspruch 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß eine Schub- oder
    Sdhwenklade (29) 'im Kasten (ι) zur Unterbringung von Zeichengerät vorgesehen ist.
  22. 22. Unterlage nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Schublade (29) durch eine beispielsweise aus einer Feder (129) und einem Anschlag (128) bestehende Sicherung gegen das vollständige Herausziehen gesichert ist.
  23. 23. Unterlage nach Anspruch 21 und 22, dadurch gekennzeichnet, daß die Schublade (29) im Kasten (1) in der Schließstellung durch abgefaste Zapfen (122) und Hülsen (124) fixiert ist.
  24. 24. Unterlage nach Anspruch 21 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß im Vorderteil (163) der Schublade (29) herausnehmbare Unterlagen (161) für Zeichengeräte untergebracht sind.
  25. 25. Unterlage nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorderteil (163) der Schublade (29) durch einen aufklappbaren Deckel (165) abgedeckt ist.
  26. 26. Unterlage nach Anspruch 1 bis 4 und 21 bis 25, dadurch gekennzeichnet, daß die Schuboder Schwenkladen (29) des Kastens (!) mit einer Verriegelungsvorrichtung (62, 64) versehen sind, die aus einem unter der Wirkung einer Feder (66) stehenden Bolzen (64) besteht, der durch einen Stift (69) und eine Rast (67) in der Verriegelungsstellung gehalten wird.
  27. 27. Unterlage nach Anspruch 1 bis 26, dadurch gekennzeichnet, daß das die Seitenränder des Bodenbretts (31) der Schublade (29) am Kasten (1) abstützende Leistenpaar (32) Rasten (60) zum Einstellen der Schräglage für das den Einlagedeckel stützende Zeichengestell (33, 34) tat.
    Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
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