[go: up one dir, main page]

DE874848C - Reglervorrichtung fuer Gasturbinen-Strahltriebwerke - Google Patents

Reglervorrichtung fuer Gasturbinen-Strahltriebwerke

Info

Publication number
DE874848C
DE874848C DEA3096A DEA0003096A DE874848C DE 874848 C DE874848 C DE 874848C DE A3096 A DEA3096 A DE A3096A DE A0003096 A DEA0003096 A DE A0003096A DE 874848 C DE874848 C DE 874848C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fuel
temperature
regulator
turbine
valve
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEA3096A
Other languages
English (en)
Inventor
Albert Parker
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Armstrong Siddeley Motors Ltd
Original Assignee
Armstrong Siddeley Motors Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Armstrong Siddeley Motors Ltd filed Critical Armstrong Siddeley Motors Ltd
Application granted granted Critical
Publication of DE874848C publication Critical patent/DE874848C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02KJET-PROPULSION PLANTS
    • F02K3/00Plants including a gas turbine driving a compressor or a ducted fan

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Fuel Cell (AREA)

Description

  • Reglervorrichtung für Gasturbinen-Strahltriebwerke Bei Gasturbinen-Strahltriebwerken für den Flugzeugantrieb hat man zusätzliche Reglervorrichtungen vorgeschlagen, die auf die Temperatur der durch die Schubdüse strömenden Gase ansprechen. Man strebte damit eine Änderung der Brennstoffmenge an, die durch den Drosselhebel oder einen anderen Hauptbrennstoffregler eingestellt wird; diese Änderung tritt ein, wenn die Gastemperatur in der Schubdüse von der Temperatur abweicht, für die der Hauptbrennstoffregler eingestellt ist. :Ulan versucht dabei, die Schubdüsentemperatur auf einem im wesentlichen konstanten Wert zu halten, der der Einstellung des Hauptbrennstoffreglers entspricht, selbst wenn atmosphärische (Druck und Temperatur) oder andere Bedingungen vom Normalzustand abweichen. Das kann beispielsweise während ausgedehnter Probeläufe auf dem Versuchsstand oder bei Flugzeugen auftreten, wenn beim Flug in einer gegebenen Höhe die - Umgebungstemperaturen sich ändern, z. B. wenn kalte oder warme Stürme durchflogen werden, oder wenn in verschiedenen Höhenlagen geflogen oder stark gestiegen oder gedrückt wird, und schließlich auch beim Start, wenn die maximale Leistung sichergestellt sein muß.
  • Wenn nun ohne eine zusätzliche Reglereinrichtung die Brennstoffzufuhr bei allen atmosphärischen und sonstigen Verhältnissen konstant bliebe, so könnte unter gewissen Bedingungen die Temperatur der Gase und damit auch der Turbinenschaufeln gefährliche Werte erreichen, so daß der Maschinenanlage ernsthafter Schaden drohen würde; unter anderen Umständen aber könnte auch die Leistung der Maschinenunzulässig abfallen.
  • ` Als Reglervorrichtungen dieser Art kennt man Thermostaten verschiedener Bauweise, wärmeempfindliche Einrichtungen, meistens in Gestalt einer Anzahl von Thermoelementen, die parallel geschaltet in der Schubdüse angeordnet sind. Sie liegen damit an einer Stelle, die von der heißen Eintrittszone des Gasstromes in die Turbine relativ weit entfernt ist. Schon aus dieser größeren Entfernung von der Stelle, wo sich die Temperaturschwankungen der Brenngase am stärksten und unter Umständen gefährlichsten auswirken, ergibt sich eine große Trägheit der Regelvorrichtung; dazu kommt der Umstand, daß die Schubdüsenternperatur nicht in jedenn Fall in einem genauen augenblicklichen Verhältnis zur Temperatur der Turbinenschaufeln steht, weil sich die Gase von dem Augenblick des Verlassens der Turbine bis zu dem Zeitpunkt ihrer Einwirkung auf die Thermoelemente schon abkühlen; und schließlich haben die Thermoelemente selbst eine relativ große Trägheit. Thermostaten der gebräuchlichsten Art, in der Schubdüse angeordnet, können also nicht als vollwertige Regler angesehen werden, wenn es sich darum handelt, die den Turbinenschaufeln zuzuführende Brennstoffmenge augenblicklich dem Bedarf anzupassen und insbesondere zu erreichen, daß beim Erreichen einer oberen. Grenztemperatur der Schaufeln die Zuflußmenge verringert wird, um die Temperatur von ihrer gefährlichen Höhe herunterzubringen.
  • Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, ohne Rücksicht auf irgendwelche Betriebszustände, die sonst die Leistung ändern wurden, für einegegebene Einstellung des Hauptbrennstoffreglers die Arbeitstemperatur der Turbine bei einem einstellbaren Wert zu halten. Weiterhin will die Erfindung sicherstellen, daß die Turbine .nicht gefährlich hohen Temperaturen ausgesetzt wird, d. h. eine empfindlichere Regelung schaffen, um die Schaufeltemperatur besonders bei Höchstleistung der Turbine genauer begrenzen zu können.
  • Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß als wärme- oder strahlungsempfindliche Einrichtung für die Steuerung der Vorrichtung zur Brennstoffregelung eine von den Turbinenschaufeln unmittelbar beeinflußte trägheitsfreie fotoelektrische Zelle benutzt wird, die in Zeitintervallen der Größenordnung von Millisekunden oder weniger anspricht, so daß auch bei Einstellung des Hauptbrennstoffreglers auf maximale Leistung die zugeführte Brennstoffmenge niemals einen Wert erreichen, kann, bei dem die Temperatur der Turbinenbeschaufelung einen festgelegten. sicheren Grenzwert überschreiten würde.
  • Erfindungsgemäß> ist also die Turbine mit einer Reglereinrichtung ,ausgestattet, die für höhere Temperaturen als die bekannten Schubdüsenthermo,-staten eingerichtet ist,- unmittelbar den Turbinenschaufeln zugeordnet ist und auf Temperaturänderungen der Schaufeln in kürzesten Zeitintervallen anspricht, also nicht Sekunden braucht wie ein Thermoelement, sondern Zeitintervalle der Größenordnung von Millisekunden oder noch weniger. Für eine solche Aufgabe kommt nur eine fotoelektrische Zelle in Betracht, insbesondere eine Sperrschichtzelle, die selbst eine EMK zu liefern imstande ist.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise dargestellt.
  • Fig, i ist die Ansicht einer Gasturbine in teilweisem Schnitt mit einer fotoelektrischen Zelle, die so angeordnet ist, daß sie einen mit der Temperatur in gesetzmäiß@igem Zusammenhang stehenden Energiebetrag von dem ersten feststehenden Schaufelkranz der Turbine empfängt; Fig.2 veranschaulicht ein Schaltbild für einen an eine derartige Zelle angeschlossenen Verstärker, wenn eine Zelle Verwendung findet, die zu ihrem Betrieb eine Hilfsspannung erfordert; die Fig. 3 und q. veranschaulichen zwei verschiedene Wege, wie Zelle und Verstärker nach Fig. 2 dazu benutzt werden können, die Turbine zu regeln; Fig.5 zeigt eine Abänderungsmöglichkeit zu Fig. q..
  • In Fig. i ist die fotoelektrische Zelle i i wenigstens gegenüber einem der Schaufelkränze 12 (nur eine Schaufel des ersten feststehenden Schaufelkranzes ist in Fig. i angedeutet) so angeordnet, daß das von dem Schaufelkranz ausgestrahlte sichtbare und infrarote Licht auf die Zelle fällt. Die Zelle kann zu diesem Zweck in einem Gehäuse 13 an einem Ende eines Metallrohres i¢ angeordnet sein, das beispielsweise ein auf der Innenwandung goldplattiertes Kupferrohr ist. Mit seinem anderen Ende ist dieses Rohr an einem Turbinenanschluß 15 befestigt, der mit dem ersten feststehenden Schaufelkranz ausgerichtet liegt. Das Rohr enthält vor der Zelle ein Fenster 16, welches die Turbinengase abhält. Natürlich ist die Zelle durch das Gehäuse 13 gegen Licht von außen geschützt und im übrigen so angeordnet, daß die von den Schaufeln ausgestrahlte Lichtenergie von der konkaven Kathodenfläche 17 aufgefangen wird.
  • Das Gehäuse 13 wird mittels einer Stütze 18 von einer Platte ig an der Außenseite des Verdichters getragen, an den die Verbrennungskammern 2o angeschlossen sind, von denen nur eine gezeichnet ist.
  • In der Praxis wird man zweckmäßig wenigstens zwei solcher Zellen i i und Rohre 13 parallel zueinander und in einem gewissen Abstand voneinander anordnen für deuFall, daß eine derZellen ausfallen sollte.
  • Infolge der hohen Umgebungstemperaturen der Zellen kann es notwendig werden, diese zu kühlen. Zu diesem Zweck kann das Metallrohr 14 von einem Rohr 22 umgeben sein, dem an einem Ende von einer geeigneten Stelle Kühlluft vom .Verdichter zugeleitet wird, während das andere Ende 24 dieses Rohres die Luft in den nicht gezeichneten Auspuffkonus der Turbine austreten läßt. _ Zur Ausnutzung der Energie der Zelle i i wird die EMK der Zelle durch eine Bezugsspannung eines Temperaturwählers 26 kompensiert, der mechanisch mit dem Hauptbrennstoffregler bzw. dem Drosselventil so verbunden ist, daß er in Abhängig-],zeit von dessen Verstellung eingestellt wird. Der Wähler 26 wird in. Fig. 2 aus zwei Widerständen und einem damit in Reihe geschalteten Potentiometer 27 gebildet.
  • Es ist ferner erforderlich, den Stromkreis mit einer stabilisierten Speisespannung zu versorgen. 28 ist die Umrißlinie eines bekannten Spannungsstabilisators, der von einer 24-Volt-Batterie 2g gespeist wird. Der Stromkreis schließt ein Paar stromabhängige Widerstände 3o mit großem Temperaturkoeffizienten , sowie die üblichen Widerstände ein.
  • Außerdem ist ein Verstärker vorgesehen; der in bekannter Weise ein Röhren- oder magnetischer Verstärker sein kann und dessen Umrißlinie in Fig. 2 teilweise durch die strichpunktierte Linie 31 angedeutet ist.
  • Der Ausgang des Spannungsstabilisators 28 ist bei 33 an ein Ende des benachbarten Widerstandes des Temperaturwählers 26 und bei 34 an das andere Ende des Temperaturwählers angeschlossen, außerdem an den Verstärker 31 mit Hilfe des Leiters 35. Außerdem ist der Schleifer 36 des Potentiometers a7 durch den Leiter 38 sowohl mit der Kathode 17 der Zelle i i wie auch mit dem Verstärker verbunden. Die Anode derZelle i i ist mit dem Spannungsstabilisator bei 39 verbunden, und zwar vor dem verstellbaren Widerstand 39a, der eine Feinein-Stellung für den Wähler 26 gestattet. In dein Schaltbild der Fig. 3 sind der Spannungsstabilisator 28 und der Verstärker 31 in dem Block 283i vereinigt. Der Temperaturwähler 26 ist für sich an= geordnet. Der Schleifer 36 des Widerstandes wird durch einen Arm 4o verstellt, der durch eine Stange 41 mit dem nicht gezeichneten Hauptbrennstoffreglerorgan verbunden ist. Die Stange 4i kann außerdem durch einen Arm 42 einen Hauptreglerkasten 43 betätigen. Diesem Kasten strömt durch eine Leitung 46 Brennstoff von der Brennstoffpumpe 44 zu, die durch eine Saugleitung 45 ansaugt. Aus dem Reglerkasten 43 fließt der Brennstoff über eine Leitung 47 zu einem Verteiler 48, von dem über Rohrleitungen 49 die üblichen Brennstoffdüsen für die Brennkammern versorgt werden. Im Nebenschluß zu dem Reglergehäuse 43 ist eine Brennstoffleitung 5o vorgesehen, die durch ein Ventil 5 i erfindungsgemäß gesteuert wird.
  • In der gezeichneten Anordnung ist angenommen, daß der benötigte Brennstoffverbrauch für die Höchstleistung der Maschine beispielsweise go Volumeinheiten pro Zeiteinheit unter tropische Flugbedingungen ist, während in der Arktis der erforderliche Brennstoffverbrauch unter den gleichen Bedingungen beispielsweise i3o Volumeinheiten pro Zeiteinheit betragen soll. In-gemäßigten Zonen wird der Höchstverbrauch an irgendeiner Stelle zwischen diesen beiden Extremen liegen. Der Reglerkasten 43 ist deshalb so eingestellt, daß er beispielsweise im Höchstfall go Volutneinheiten pro Zeiteinheit liefert, während das Ventil 51 in völlig geöffneter Lage die fehlenden 4o Volumeinheiten passieren läßt, die zusammen mit der Hauptmenge von go Volumeinheiten eine mögliche Gesamtmenge von 13o Volumeinheiten pro Zeiteinheit ergeben.
  • In Fig. 3 wird das Ventil 51 in an sich bekannter Weise mit Hilfe eines elektrischen Servomotors betätigt, der von dem Wechselstromausgang 53 des Verstärkers 31 angetrieben wird.
  • Der Wechselstrom ist proportional dem Betrag, um den die-Negativspannung an derKathode 17 die Positivspannung überwiegt, die der Temperaturwähler z6 liefert. Der Strom wird auf ein Paar sich gegenüberliegender Statorwicklungen 54 des Motors gegeben. Mit diesen Wicklungen arbeitet ein zweites Paar sich gegenüberliegender Wicklungen 55. zusammen, die rechtwinklig zu den Wicklungen 54 liegen und von einer konstanten Wechselspannungsquelle 56 erregt werden. Der Motor besitzt ferner eine Rückkopplungsgenerator--,N.icklung 57, die durch Leitungen 58 mit dem Verstärker 31 verbunden ist, wo der Strom in bekannter Weise gleichgerichtet und gesiebt werden muß, so daß der Ausgangsstrom der Drehrichtung und Geschwindigkeit des Servomotors proportional wird. Wie ersichtlich, dient die Generatorwicklung dazu, die Regelung zu stabilisieren und ein Flattern des Ventils 51 zu verhindern.
  • In dem gezeichneten Ausführungsbeispiel treibt der Rotor 6o über ein schematisch bei 61 angedeutetes Untersetzungsgetriebe mit einer Untersetzung im Bereich von etwa 4ooo : i ein Ritzel 62, das mit einer Zahnung 63 am Schaft des Ventils 5 i im Eingriff steht. Eine Überlastungskupplung 64 zwischen Motor und Ventil sorgt dafür, daß der Motor nicht stehenbleibt, wenn das Vetil das Ende seines Hubes erreicht.
  • Die Arbeitsweise ist wie folgt: Wenn durch Störung des Gleichgewichtes ein Signal auf den Verstärker gegeben wird, so wird der Ausgangsstrom der einen Phase (Wicklung 54) des Zweiphasen-Servomotors zugeleitet, dessen andere Phase (Wicklung 55) ständig mit voller Spannung erregt ist.
  • Größe und Richtung der Regelphase hängen von der Größe dieses Signals und davon ab, ob es oberhalb oder unterhalb der Normaleinstellung liegt. Der Motor wird je nachdem in der einen oder anderen Richtung umlaufen.
  • Jeder Einstellung.des Brennstoffhauptregelorgans entspricht eine entsprechende Einstellung des Temperaturwählers 26 und des Reglerkastens 43. Das Ventil 51 wird sich öffnen, so daß die dem Verteiler 48 zuströmende Brennstoffmenge sich zusammensetzt aus. dem Brennstoff, der durch den Reglerkasten 43 strömt, und aus dem Brennstoff, der über die Nebenleitung 5o zuströmt, bis die Schaufeltemperatur einen bestimmten Wert erreicht, je nach der Einstellung des Hauptbrennstoffreglerorgans.
  • Wenn die Maschine mit geringster Leistung arbeitet und das Hauptreglerorgan für den Brennstoff z. B. auf höchste Leistung umgestellt wird, wird zunächst der Ausgangsstrom des Temperatur-Wählers 116 über dem Ausgangsstrom der Zelle i i liegen, so daß der Motor durch den Verstärker angetrieben wird und das Ventil 5 i so weit öffnet, d11& dem Verteiler 48 die erforderliche Brennstoffmenge zufließen kann, um die Betriebszustände auszugleichen. Jede Neigung einer Erhöhung der Schaufeltemperatur infolge der Erhöhung der Eintrittstemperatur wird infolgedessen die Brennstoffzufuhr drosseln, um ausgeglichene Betriebszustände aufrechtzuerhalten. Das heißt mit anderen. Worten, sollte die Schaufeltemperatur versuchen, über den zulässigen Wert zu steigen, und damit Veranlassung geben, daß der Ausgangsstrom der Zelle Übergewicht über den Ausgangsstrom des Temperaturwählers 26 gewinnt, wird die Drehrichtung des Motors umgedreht werden und momentan die Brennstoffzufuhr herabsetzen, und umgekehrt.
  • Infolgedessen wird bei jeder Einstellung des Hauptbrennstoffregelorgans eine bestimmte Temperatur schnell erxeicht und an der Turbinenbeschaufelung aufrechterhalten werden, wobei der tatsächliche Betrag des zugeführten Brennstoffs entsprechend automatisch verstellt wird ohne Rücksicht auf die Einlaßbedingungen.
  • Wie ohne weiteres ersichtlich ist, kann man den Ventileinlaß 65, statt ihn über die Leitung 66 mit der Rohrleitung-46 zu verbinden, auch zum Ventilauslaß machen. Die Rohrleitung 66 wird- dann, wie durch die strichpunktierten Linien 67-in Fig. 3 angedeutet, an die Saugseite 45 der Brennstoffpumpe 44 angeschlossen.
  • Die Anschlüsse an der Eintrittseite des Verstärkers werden dann vertauscht, so daß das Ventil 51 als Überströmventil wirkt. In diesem Fäll wird der Reglerkasten 43 so eingestellt, daß er je Zeiteinheit den Höchstbetrag von 130 Volumeinheiten zu liefern, verrriag, wie er beispielsweise für Höchstleistung unter arktischen Bedingungen verlangt wird, wobei dann das Ventil 5 i normalerweise ganz geschlossen bleiben würde. Würde aber bei solcher Anordnung die Schaufeltemperatur einen bestimmten zulässigen Höchstwert überschreiten, so -würden die fotoelektrischen Zellen ii ansprechen und die Öffnung des Ventils 51 einleiten, so daß ein Teil des von dem Reglerkasten 43 durchgelassenen Brennstoffs über das Ventil 51 zur Saugleitung 45 der Brennstoffpumpe über die Nebenschlußleitung 50 und die Leitungen 66 und 67 zurückströmen könnte. Unter tropischen Bedingungen könnte bis zu einem Höchstbetrag von 40 Volumeinheiten je Zeiteinheit auf diese Weise zurückgeleitet werden.
  • Die in Fig. 4 dargestellte Regeleinrichtung entspricht im wesentlichen der der Fig. 3, jedoch wird an Stelle eines Wechselstrom-Servomotors ein Gleichstromsolenoid benutzt. Die der Fig. 3 entsprechenden Teile der Fig. 4 tragen die gleichen Bezugszeichen.
  • Gemäß Fig. 4 liefert der Verstärker 31 innerhalb des Blocks 22831 eine- Gleichspannung über die Leiter 7o an eine Solenoidwicklung 71, deren Kern 72 durch eine leichte Feder 73 gegen einen Hebel 74 gedrückt wird. Das andere Ende des Hebels ist drehbar mit einem Halbkugelventil 5i11 verbunden, das durch eine Feder 75 in Schließstellung gedrückt wird, aber durch Erregung des Solenoids geöffnet werden kann. Die Wandung 76 der Kammer, in welcher das Ventil 5111 angeordnet ist, wird an der Durchtrittsstelle des Hebels 74 durch eine elastische Membran gebildet oder kann sich in anderer Weise den Bewegungen des Hebels anpassen.
  • Wenn die von der Zelle ii aufgenommene Strahlungsenergie unterhalb des Energiebetrages liegt, der der Einstellung des Temperaturwählers 26 entspricht, wird das Ventil 5i11 durch das Soleno-id 71 geöffnet werden, um eine bestimmte Brennstoffmenge zur Erreichung des Gleichgewichtszustandes durchtreten zu lassen und umgekehrt.
  • Es sei darauf hingewiesen, daß im Fall eines Ausfalls des elektrischen Systems die Feder 75 das Ventil 5,a schließt und so den Höchstbrennstoffbetrag auf 9o Volumeinheiten je Zeiteinheit begrenzt, was auch unter arktischen Bedingungen gerade noch für normale Reisegeschwindigkeit ausreicht.
  • Natürlich kann man die Nebenschlußleitung 5o und das Ventil 5111 auch so ausbilden, wie es in Fig. 5 gezeigt ist, d. h. als Überströmventil. Die Arbeitsweise dürfte ohne weiteres aus der vorangegangenen Beschreibung der Fig. 3 und 4 klar sein. In Fig. 5 sucht die Feder 75 das Ventil siaz zu öffnen, während das Solenoid 71 bestrebt ist, es zu schließen. Bei einem Ausfall der elektrischen Einrichtungen würde sich das Ventil infolgedessen vollständig öffnen und 4o Volumeinheiten zurücklaufen lassen, so daß wiederum nur eine Höchstmenge von go Volumeinheiten der Antriebsturbine zufließen kann.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Reglervorrichtung für Gasturbinen-Strahltriebwerke mit Steuerung der Brennstoffzufuhr mittels einer wärme- oder strahlungsempfindlichen Einrichtung, so daß für jede beliebige Einstellung des Hauptreglerorgans für die Brennstoffzufuhr die Leistung der Turbine unabhängig von atmosphärischen oder sonstigen Bedingungen ist, dadurch gekennzeichnet, daß als wärme- oder strahlungsempfindliche Einrichtung für die Steuerung der Vorrichtung (51, 5i11) zur Brennstoffregelung eine von den Turbinenschaufeln (i2) unmittelbar beeinflußte trägheitsfreie fotoelektrische Zelle (i i) benutzt wird, die in Zeitintervallen der Größenordnung von Millisekunden oder weniger anspricht, so daß auch bei Einstellung des Hauptbrennstoffreglers auf maximale Leistung die zugeführte Brennstoffmenge niemals einen Wert erreichen kann, bei dem die Temperatur der Turbinenbeschaufelung einen festgelegten sicheren Grenzwert überschreiten würde.
  2. 2. Reglervorrichtung nach Anspruch i, dadurch geltennzeichnet, daB die Spannung der wärme- oder strahlungsempfindlichen Einrichtung (ii) durch eine Bezugsspannung eines Temperaturwählers (26) kompensiert wird, dessen Einstellung in Abhängigkeit von der Verstellung des Brennstoffhauptreglerorgans der Maschine erfolgt. Angezogene Druckschriften: Schweizerische Patentschriften Nr. 250475, :244431, 2:2,4o666, 2,11543; Luftfahrtforschung, Bd. 15 (i938), Lfg. io, S. 487; Taschenbuch für Chemiker und Physiker, Berlin 1943 S. 1570.
DEA3096A 1949-06-22 1950-07-29 Reglervorrichtung fuer Gasturbinen-Strahltriebwerke Expired DE874848C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB874848X 1949-06-22

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE874848C true DE874848C (de) 1953-04-27

Family

ID=10629242

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEA3096A Expired DE874848C (de) 1949-06-22 1950-07-29 Reglervorrichtung fuer Gasturbinen-Strahltriebwerke

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE874848C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE945303C (de) * 1952-11-14 1956-07-05 Materiels Hispano Suiza S A So Strahltriebwerk, insbesondere Turbostrahltriebwerk mit Nachverbrennung

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH211543A (de) * 1939-07-22 1940-09-30 Bbc Brown Boveri & Cie Gasturbinenanlage grosser Leistung (von über 15'000 PS) mit Gleichdruckverbrennung, sowie veränderlicher Drehzahl der Nutzleistungsturbine für den Schiffsantrieb.
CH240666A (de) * 1943-12-31 1946-01-15 Strub Rene Gasturbinenanlage mit einer die Brennstoffmenge einstellenden Regelvorrichtung.
CH244431A (de) * 1944-11-10 1946-09-15 Bbc Brown Boveri & Cie Einrichtung zur Regelung von Verbrennungsturbinenanlagen.
CH250475A (de) * 1945-07-19 1947-08-31 Sulzer Ag Verfahren zur Regelung der Wasserzufuhr in Gasturbinenanlagen und Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens.

Patent Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH211543A (de) * 1939-07-22 1940-09-30 Bbc Brown Boveri & Cie Gasturbinenanlage grosser Leistung (von über 15'000 PS) mit Gleichdruckverbrennung, sowie veränderlicher Drehzahl der Nutzleistungsturbine für den Schiffsantrieb.
CH240666A (de) * 1943-12-31 1946-01-15 Strub Rene Gasturbinenanlage mit einer die Brennstoffmenge einstellenden Regelvorrichtung.
CH244431A (de) * 1944-11-10 1946-09-15 Bbc Brown Boveri & Cie Einrichtung zur Regelung von Verbrennungsturbinenanlagen.
CH250475A (de) * 1945-07-19 1947-08-31 Sulzer Ag Verfahren zur Regelung der Wasserzufuhr in Gasturbinenanlagen und Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens.

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE945303C (de) * 1952-11-14 1956-07-05 Materiels Hispano Suiza S A So Strahltriebwerk, insbesondere Turbostrahltriebwerk mit Nachverbrennung

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3210198C2 (de)
DE69030461T2 (de) Regelsystem für den Wärmefluss bei einem Flugtriebwerk
DE3445336C2 (de) Klimaanlage mit Luftumwälzung
EP0158930B1 (de) Vorrichtung zur Steuerung des Durchflusses einer Flüssigkeit
DE102013014413A1 (de) Verfahren zur Druckregelung
DE874848C (de) Reglervorrichtung fuer Gasturbinen-Strahltriebwerke
DE2623945C2 (de) Verfahren und Einrichtung zum Regeln der Brennstoffzufuhr zu der Verbrennungseinrichtung eines Gasturbinentriebwerks
DE4312150A1 (de) Verfahren zum Einstellen der Förderleistung einer Umwälzpumpe
DE3146603C2 (de) Gasturbinentriebwerksanlage mit unabhängiger Stromversorgung des Triebwerksregelsystems
DE1136538B (de) Brennstoffregelanlage fuer Gasturbinentriebwerke
DE2205445B2 (de) Vorrichtung zur Regelung von Beschleunigungsvorgängen von Gasturbinentriebwerken, insbesondere Gasturbinenstrahltriebwerken
WO2019183658A1 (de) Konditioniereinrichtung zur regelung eines gasförmigen oder flüssigen fluids auf eine konstante solltemperatur
DE3830804C2 (de)
DE1501168A1 (de) Regeleinrichtung zur Aufrechterhaltung einer konstanten Kuehlkapazitaet eines Kuehlmittelstroms
WO2010003912A1 (de) Verfahren zur temperaturregelung in einer brennstoffzellenanlage und brennstoffzellenanlage
AT393555B (de) Vorrichtung zur waermerueckgewinnung
DE962390C (de) Brennstoff-Regeleinrichtung fuer Gasturbinen
DE1601662B2 (de) Geschlossene gasturbinenanlage
DE869572C (de) Gasturbinenanlage mit Einrichtung zur Teillastregelung
DE1035409B (de) Vorrichtung zum Regeln der Brennstoffzufuhr von Gasturbinen und Strahltriebwerken
DE1300736B (de) Brennstoffregler fuer den Nachbrenner eines Flugzeug-Gasturbinen-Strahltriebwerks fuer UEberschallflug
DE1070929B (de)
DE2711624A1 (de) Heizungsanlage mit einem sonnenkollektor
DE804391C (de) Verfahren zur Regelung der Waermezufuhr in einer Waermekraftanlage und Waermekraftanlage zur Ausfuehrung dieses Verfahrens
DE2942170A1 (de) Vorrichtung zur beheizung eines gebaeudes mittels einer waermepumpenanlage