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DE874776C - Kuehler, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge und Flugzeuge - Google Patents

Kuehler, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge und Flugzeuge

Info

Publication number
DE874776C
DE874776C DEP25186A DEP0025186A DE874776C DE 874776 C DE874776 C DE 874776C DE P25186 A DEP25186 A DE P25186A DE P0025186 A DEP0025186 A DE P0025186A DE 874776 C DE874776 C DE 874776C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tubes
edges
welded
cooler
welding
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP25186A
Other languages
English (en)
Inventor
Maurice Eugene Didier
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Chausson Usines SA
Original Assignee
Chausson Usines SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Chausson Usines SA filed Critical Chausson Usines SA
Application granted granted Critical
Publication of DE874776C publication Critical patent/DE874776C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F28HEAT EXCHANGE IN GENERAL
    • F28DHEAT-EXCHANGE APPARATUS, NOT PROVIDED FOR IN ANOTHER SUBCLASS, IN WHICH THE HEAT-EXCHANGE MEDIA DO NOT COME INTO DIRECT CONTACT
    • F28D1/00Heat-exchange apparatus having stationary conduit assemblies for one heat-exchange medium only, the media being in contact with different sides of the conduit wall, in which the other heat-exchange medium is a large body of fluid, e.g. domestic or motor car radiators
    • F28D1/02Heat-exchange apparatus having stationary conduit assemblies for one heat-exchange medium only, the media being in contact with different sides of the conduit wall, in which the other heat-exchange medium is a large body of fluid, e.g. domestic or motor car radiators with heat-exchange conduits immersed in the body of fluid
    • F28D1/03Heat-exchange apparatus having stationary conduit assemblies for one heat-exchange medium only, the media being in contact with different sides of the conduit wall, in which the other heat-exchange medium is a large body of fluid, e.g. domestic or motor car radiators with heat-exchange conduits immersed in the body of fluid with plate-like or laminated conduits
    • F28D1/0391Heat-exchange apparatus having stationary conduit assemblies for one heat-exchange medium only, the media being in contact with different sides of the conduit wall, in which the other heat-exchange medium is a large body of fluid, e.g. domestic or motor car radiators with heat-exchange conduits immersed in the body of fluid with plate-like or laminated conduits a single plate being bent to form one or more conduits
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D53/00Making other particular articles
    • B21D53/02Making other particular articles heat exchangers or parts thereof, e.g. radiators, condensers fins, headers
    • B21D53/08Making other particular articles heat exchangers or parts thereof, e.g. radiators, condensers fins, headers of both metal tubes and sheet metal

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Pressure Welding/Diffusion-Bonding (AREA)

Description

  • Kühler, insbesondere für Kraftfahrzeuge und Flugzeuge Die Erfindung betrifft einen Kühler, insbesondere für Kraftfahrzeuge und Flugzeuge, mit Rohren aus Aluminium und anderen Leichtmetallen.
  • Es ist wünschenswert, Wasser- oder Ölkühler aus Aluminium herzustellen, da der Wärmeleitkoeffizient dieses -Metalls imVerhältnis zu seiner geringen Dichte sehr gut ist. Das Kupfer besitzt eine Wichte voll 8,6 g/cm3 und eine Leitfähigkeit voll 3f;, -,vas einem Verhältnis voll entspricht, während das Aluminium mit einer Wichte von 2,65 g/cm3 und : iner Leitfähigkeit voll 20,4 ein Verhältnis von werden bereits Kühler aus Aluminium ])ei Flug- ergibt, welches erheblich höher ist. Es zeugen verwendet, wo insbesondere die Gewichtsersparnis erwünscht ist. Sie sind jedoch bei Kraftfahrzeugen wegen ihres hohen Preises wenig verbreitet, und zwar wegen der Verwendung von durch Ziehen oder Formpressen hergestellten Rohreh, Da die notwendigen Dicken. sehr gering -sind (voll der Größenordnung eines zehntel Millimeters), ist das Ziehen schwierig und erfordert zahlreiche Arbeitsgänge und `@'ärrneb-eliaiidlungen; außerdem weist das Eild-erzeugnis häufig Kratzer oder poröse Stellen auf, die es für die Herstellung eines Kühlers unbrauchbar machen.
  • Die vorliegende Erfindung hilft diesen Übelständen durch Schaffung von Kühlern aus Aluininititil oder einer Leichtlegierung ab, bei denen kein gezogenes Erzeugnis verwendet wird, so dar sie weniger teuer sind; trotzdem ist die Betriebssicherlleit höher als bisher.
  • ' Nach dem Verfahren gemäß der Erfindung werden gewalzte Bänder oder Platten aus Aluminium oder anderen Metallen oder Leichtmetallegierungen zu -Rohren geformt, deren Ränder sich überlappen und durch Schmieden miteinander verschweißt werden, worauf diese Rohre zu Bündeln zusammengesetzt und mit den üblichen SaimnIern und Kasten verbunden werden. Das so benutzte gewalzte Metall ist dichter und besitzt eine gleichmäßigere Stärke als die gezogenen Metallerzeugnisse und ist frei von Kratzern oder anderen -Oberflächenbeschädigungen, die stets bei gezogenen Rohren auftreten.
  • Zweckmäßig werden die Flächen für den mittelbaren Austausch; wie Kühlrippen oder Zwischenstücke, aus Tafeln aus Aluminium oder einem anderen gewalzten Metall durch Stanzen, Drücken, Filzen und andere übliche Verfahren hergestellt und auf aus gewalzten Streifen gerollte Rohre aufgesetzt und in der oben angegebenen Weise durch Schmieden verschweißt.
  • Gemäß der Erfindung kamt auch eine Anlage zur Fließfertigung von Kühlerrohren nach dein obigen Verfahren erstellt werden, welche die folgenden Teile aufweist: Eine Haspel, von der das Band aus .Aluminium oder einem anderen Metall abgerollt wird; ein Beizbad, welches von diesem Band durchlaufen wird; einen Satz von Verformungsrollen, welche dem Band die Formeiner Rinne gehen; einen festen Dorn, unter welchem diese Rinne vorbeiläuft; einen Satz von Verformungsrollen,welche die Ränder der Rinne über deut Dorn zur Bildung eines Rohres finit einander überlappenden Rändern schließen; eine Vorrichtung zur Erhitzung dieser Ränder; eine gekühlte Tragrolle, welche die .durch das Rohr und den Dorn gebildete Anordnung -sowie eine Schmiederolle hält, welche auf die einander überlappenden, erhitzten Ränder des Rohres den zur Erzielung ihrer Verschweißung nötigen Druck ausübt; eine Kühlvorrichtung-, wie z. B. -ein Gebläse, und eine Vorrichtung, welche die Rohre in Stücke geeigneter Länge schneidet.
  • In der Zeichnung sind Ausfüllrüngsbeispiele der Erfindung dargestellt. Es zeigt Fig. i einen Schnitt durch eine Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens gemäß der Erfindung, Fig. 2 eine Seitenansicht einer Anlage zur Fließ-Fertigung in schematischer Darstellung, Fig. 3 eine weitere Ausführungsform der Erfindung, F ig. ,4, 5 und 6. Querschnitte von Rohren gemäß der Erfindung.
  • Ii ig. 7 -eine schaubildliche Ansicht eines Sammlers, Fig,. 8 eineu Schnitt nach Linie VIII-VIII der 1.; ig. 7, Fig. 9 einen Schnitt nach Linie IX-IX der Fig. 7, Fig. io einen Schnitt durch eine schematische Darstellung der Anbringung eines Sammlers; Fig. i i einen Schiritt zur Veranschaulichung der Befestigung des Wasserkühlers an den Sammlern, Fig. 12 einen Schnitt nach Linien 1II-1II der Fig. 11, Fig, 13 einen Teilschnitt zur Veranschaulichung der Verschweißung der Unterteile mit dem Wasserkalten, Fig. 14 eine weitere Ausführungsform der Erfindung,- bei welcher das Rohr aus zwei Halbschalen zusammengesetzt ist.
  • Gemäß Fig. i wird ein durch Walzen hergestelltes Band i aus Aluminium oder einem anderen Leichtinetall zu einem Rohr geformt, dessen beide Ränder i', i" einander überlappen, worauf das so gebildete Rohr auf einen Dorn 2 aufgeschoben wird.
  • Das so auf den Dorn aufgeschobene Rohr stützt sich auf ein Haltewerkzeug 3 geeigneter Form, «-elches jedes Nachgeben verhindert, worauf ein Werkzeug 4. nach Erhitzung der beiden Ränder i', i" auf ungefähr 5oo° einen starken Druck auf die beiden Ränder ausübt, die gut auf dem Teil 2 des einen Amboß bildenden Dornes aufliegen, so daß die beiden Ränder i', i" unter der vereinten Wirkung der Wärme und des Druckes durch Schmieden miteinander verschweißt werden, obwohl die Temperatur stets niedriger als die Schmelztemperatur des Metalls gehalten wird, nämlich ioo bis 2oo° unterlialb dieser letzteren.
  • Die beiden Ränder i', i" wurden vorzugsweise vorher durch ein beliebiges, -all sich bekanntes Mittel blank gebeizt.
  • Der Dorn :2 besitzt innere Kanäle 5, 6, durch welche man kalte oder warme Luft strömen lassen kann, um diesen Dorn auf der erfahrungsgemäß günstigsten Temperatur zu halten.
  • Das Werkzeug 3 besitzt ebenfalls einen oder uiehrere Kanäle 7; und das Werkzeug -. weist einen oder mehrere Kanäle S auf, durch welche eine Flüssigkeit, z. B. kaltes Wasser, strömt, welches zur Kühlung dieser @NTerkzeuge dient.
  • Die Kanäle-5, 6, 7 und 8 können durch jede beliebige andere Vorrichtung ersetzt werden, welche gestattet, die Werkzeuge und die Werkstücke auf die erfahrungsgemäß zweckmäßigen Temperaturen zti bringen und auf diesen zu halten, z. B. Heizung mittels eines elektrischen Widerstandes, durch Induktion usw.
  • Die Werkzettge.3 und d. können die Form von Rädern oder Rollen haben, um eine fortlaufende Schweißung zu gestatten.
  • Fig.2 zeigt einte Anlage zur Fließ'fertigulig. Das gewalzte bandförmige Leichtmetall wird von der Rolle g abgesetzt. Es wird durch einen ein Beizbad enthaltenden Behälter io geführt und durchläuft dann nacheinander die Forinwalzeilpaare i 1, 1:2, 13, welche die Forintxng des Bandes zti einer Rinne oder einem nicht geschlossenen Rohr bewirken. Leim Austritt aus dem Paar 13 schiebt sich die Rinne unter einen an einem Halter 15 aufgehängten Dorn 1d., worauf ein Satz von Formwalzen 16 die Form-#gebung des Rohres vervollständigt, indem er es schließt; um die bei i', i" in Fig. i dargestellte tfiberlappung seiner Ränder zii erreichen. Eine Heizvorrichtung, z. B'. ein Gasbrenner 17, erhitzt die einander überlappenden Ränder des Rohres auf eine angemessene Temperatur, wie z. B. die oben angegebene, worauf das stets auf dem Dorn 14 gleitende Rohr zu einer Führungsrolle 18 gelangt, gegen welche dieses Rohr und der Dorn sich abstützen, worauf die Schmiederolle i9 einen starken Druck auf die Ränder 1', i" ausübt und, diese miteinander verschweißt werden. Ein Gebl,äae 20 kann einen Strom von Kühlluft gegen das fertige Rohr i blasen, worauf eine durch einen Elektromotor angetriebene Schneidevorrichtung 21, z. B. eine Kreissäge, das in Fließfertigung hergestellte Rohr in Stücke geeigneter Länge schneidet.
  • Es ist noch zu bemerken, daß einzig und allein das Rohr auf die zur Verschweißung des Aluminiums durch Schmieden erforderliche Temperatur erhitzt wird, während die Werkzeuge auf einer merklich niedrigeren Temperatur gehalten werden, indem man z. B. ein System zur Kühlung dieser Werkzeuge vorsieht, wie auf Fig. i angegeben.
  • Dieses Arbeitsverfahren bietet gegenüber dem nur in einer Heizung der Werkzeuge bestehenden Verfahren folgende Vorteile: a) die Verformung der Werkzeuge und infolgedessen die Abnutzung ist geringer; b) die Werkstücke bleiben nicht an den @@@'erkzeugen hängen, was bei Fließarbeit sehr wesentlich ist; c) die Werkzeuge verziehen sich nicht.
  • Die hergestellten Rohre können einen beliebigen Querschnitt aufweisen, der z. B. kreisförmig, oval, flach, länglich iisw. sein kann.
  • Fig.3 stellt eine andere Art der Formgebung eines Rohres 2-2 dar, bei welchen- die beiden Ränder 22, .22" des das Rohr bildenden Streifens durch Scliiiiieden seitlich mit Hilfe einer Stützrolle -23 und einer Schmiederolle 2d. miteinander verschweißt werden. Diese beiden Rollein drücken liier unniittelbar auf das Metall, so claß kein Dorn -2 für die Schweißung erforderlich ist. Man kann höchstens einen Dorn zur Führung des Rohres und zur Verineidung seiner Verformung während des Schmiedens vorsehen. Das so hergestellte Rohr kann in besonders einfacher Weise in Fließarbeit hergestellt werden, wie in Fig. 2 dargestellt. Eine andere Art der Herstellung eines Rohres besteht darin, daß nian nicht von einem einzigen Streifen ausgebt, sondern von zwei Streifen, und das Rohr dadurch herstellt, daß die beiden Ränder eines jeden Streifens miteinander verschweißt werden. Man erhält so ein synnnetrisches Rohr, wobei sich die Verformungen wahrend des Schmiedens selbsttätig ausgleichen, ohne daß` die Anordnung eines Dorns im Innern niitig wäre.
  • Für den Fall, daß die Rohre eine besondere Form haben sollten, welche eine neue Formgebung nach der Schweißung erforderlich macht, wird ein zweiter Satz von Rollen unmittelbar hinter den Schweil)-rollen angeordnet, und der Innendorn ist bis zum linde dieses Satzes verlängert, so daß das Rohr der neuen Formgebung noch auf diesem Dorn unterworfen wird. Nach Verlassen des Dorns wird das l,'olir dann in Stücke der gewünschten I@ängc: geschnitten. Diese letzte Formgebung kann jedoch auch auf einer zweiten Maschine nach dem Zerschneiden des vorgearbeiteten Rohres erfolgen. Dies gestattet die Anbringung eines Innendorns, der sich mit dem Rohrabschnitt zwischen dem Rollenpaar vorwärts bewegt, ohne daß eine Längsreibung zwischen Rohr Lind Dorn auftritt. Dieser letztere ist etwas länger als das Rohr. Er hat die endgültige, gewünschte l@oi-in und wird nach der letzten Formgebung leerausgezogen.
  • Fig. d. stellt z. B. im Schnitt ein Rohr 25 dar, welches gemäß: Fig. i hergestellt ist und nach dem Schmieden einer neuen Foringebuiig unterworfen wurde, welche es zu einem flachen, länglichen Rohr umformte.
  • Fig. g zeigt ein nach Fig. i hergestelltes Rohr 26, welches ebenfalls einer zusätzlichen Formgebung unterworfen wurde, wobei die zusammengeschweißten Ränder -26', 26" an einer Seite des flachen Rohres angeordnet sind.
  • Fig.6 stellt im Schnitt die erfindungsgemäße Herstellung eines Rohres dar, welches für einen wabenförmigen Ölkühler, wie er insbesondere bei Flugzeugen benutzt wird, bestimmt ist. Dieses Rohr wird aus einem flachen Streifen hergestellt, der so geformt wird, daß zwei Hohlräume 27,:28 entstehen, wobei die Außenränder 29, 30 über einem die beiden Hohlräume trennenden Querteil 31 übereinandergelegt «-erden. Eine durch zwei einggepreßte Rippen 33, 3d. versteifte Zwischenplatte 32 ist in der Mitte der Rohre angeordnet und zwischen dem Querteil 31 und den Rändern 29, 30 festgehalten. Die oben beschriebene Schweißung durch Schmieden gewährleistet die innige Verbindung des Querteils 31, der Mitte der Zwischenplatte 32 und der Ränder 29, 30.
  • Uni ein wabenförmiges Bündel zu bilden, werden eine gewisse Zahl von Rohren der in Fig.6 dargestellten Art aufeinandergesetzt, wobei diese Rohre finit ihren Teilen 3.5, 36 aufeinander aufliegen. Die Verschweißung der Vorderseiten der Rohre kann durch Hartlöten, Kitten oder finit Hilfe jedes anderen Verfahrens erfolgen, indem man in der beim 7_usaiiiinenbau der wabenförinigen Kühler üblichen Weise einen Reifen und Zwischenwände anordnet. Man erhält so einen Ölkühler, der die bekannten U'abenkühler ersetzen kann und die oben erwähnten Vorteile. aufweist, welche von der Verwendung von g r e wa17 -ten Streifen an Stelle der zur Herstellung der bekannten Apparate dienenden gezogenen Rohre Herrühren. Das Rohr könnte auch durch einen vor dein Schmieden zusammengeklammerten Streifen :;eb ldet werden, doch wäre diese Anordnung, obwohl sie in den Rahmen der vorliegenden Erfindung fällt, weniger vorteilhaft als die oben dargestellten Formen, insbesondere wenn die Vereinigung der IZ.olire untereinander oder auch mit einer Sammlerplatte die Verwendung eines Flußmittels erfordert, z. 13. bei autogener Schweißung oder Hartlötung.
  • Die Klaininer bildet nämlich notwendigerweise Taschen, die für die Wasch- oder Beizflüssigkeiten nach der Schweißung nicht mehr zugänglich sind. Diese Taschen bleiben so mit Flußmittel gefüllt, welches früher oder später eine Anfressung hervorruft, die in kurzer Zeiteine Durchbohrung der Wand verursachen kann.
  • Um z. B. einen Kraftfahrzeugkühler finit Hilfe von Röhren der in Fig: 4. und 5 dargestellten Art herzustellen, werden diese Rohre, welche z. B. aus einer Alun zinium-Mangan-Legierung bestehen und in Stücke geeigneter Länge geschnitten sind, in fühlt ippen, z. B. aus Aluminium, in der üblichen Weise in mit einem Bund versehene Löcher eingezogeli,wobei der Abstand der Kühlrippen etwas geringer als in den üblichen Rohrbündeln finit Kupferrippen ist, uin die geringfügige Verringerung der Wärmeleitfähigkeit auszugleichen. Das Rohrbündel wird innen und außen z. B. durch Verchrornung oder durch irgendein anderes chemisches Schutzverfahren geschützt, jedoch unter Ausschluß von -elektrolytischen Verfahren, welche keinerlei Sicherheit für die Innenteile bieten.
  • Man: schweißt hierauf auf diese Rohre Sammler 37 der üblichen Form, wie siez. B. in Fig. 7 bis 9 dargestellt sind, wobei. diese Sammler z: B. aus einer Aluminium-Mangan-Legierung bestehen. Fig. io zeigt beispielsweise ein Verfahren zur Schweißung der Sammler auf die Rohre, welches darin besteht, daß man den Sammler 37, der auf die Enden der Rohre 33 des die I#,-iihlrippen 39 tragenden Rohrbündels aufgebracht ist; sowie eine Härtlötplatte 40 in ein Flußmittelbad 41 eintaucht, welches sich in einem Behälter 42 befindet und durch eine Vorrichtung 43 auf eine oberhalb der Schmelztemperatur des Zusatzmetalls 40 liegende Temperatur erhitzt ist, wobei das Metall vorher an der Stelle der zu bildenden Verbindung angebracht wurde. Man kann z. B. als Zusatzmetall ein Hartlot mit io bis 13 °/o Silicium und dem Rest Aluminium benutzen. Das Metall schmilzt und füllt durch Kapillarwirkung die Verbindungsstellen aus, `wodurch die Dichtigkeit der Rohrenden gewährleistet ist.
  • Eine elegante Lösung besteht darin, daß man einen Sammler 37 benutzt, der durch eine Tafel aus Aluminium oder einer Alumirlium-Mangan-Legierung gebildet wird, die auf einer Seite mit einer gleichzeitig gewalzten Schicht eines Aluminium-Silicium-Hartlotes plattiert ist..Die Hartlotplatte4o ist dann nicht mehr notwendig, und die Herstellung der Verbindung ist somit erleichtert.
  • Nach Abbeizung der Schweißnähte und Eilt fernung des überschüssigen Flußmittels werden die Wasserkästen 44 (Fig. i i und 12) an den Sammlern 37 befestigt.
  • Wien Fig. 12 zeigt, erfolgt diese Befestigung ebenfalls durch Verschweißung mittels Schmieden der Flansche bei 45 mit Hilfe eines Stützwerkzeugs 46 und eines Druckwerkzeugs 47. Diese Verschweißung durch- Schmieden erfolgt auf dein ganzen Umfang des Kastens mit einer einzigen Abwärtsbewegung des Werkzeugs.
  • Wie in Fig. 13 erkennbar ist; werden die Unterteile 4C7 und verschiedene andere Teile ebenfalls durch Verschweißen mittels Schmieden bei 49 an dem Kasten44 befestigt.
  • In Fig. 14 ist das Rohr aus zwei Streifen 50, 51 zusammengesetzt, welche die Form von Halbschalen haben und deren Ränder 5.0', 50" und 51', 51" initeinander durch Schmieden verschweißt sind. Die während des Schmiedens auftretenden Verformungsbeanspruchungen gleichen sich selbsttätig aus. Es ist daher überflüssig, im Innern des Rohres einen Dorn anzuordnen, und man erhält unmittelbar ein symmetrisches Rohr.
  • Dieses Zusaminenbauverfahren durch Verschwelßung mittels Schmiedens der Sammler, Kästen; Unterteile und anderen Teile kann natürlich auch durch andere bekannte Verfahren, wie autogelle Schweißung, Hartlotung, Leimung, ersetzt werden.
  • Der so hergestellte Kühler wird durch Stöpsel an allen Öffnungen Glicht verschlossen, wobei einer dieser Stöpsel mit einem kleinen Federventil versehen ist, welches entsprechend einem erfahrungsgemäß bestimmten geeigneten Druck eingestellt ist. Er wird dann in einen Behälter getaucht, der einen Lehn enthält, dessen Viskosität durch ein Verdünnungsmittel reguliert ist. Nach Abtropfen und Verdampfen des Verdünnungsmittelskornmt-dieVorrichtung in einen Ofen, wodie Polymerisierung desLeims bei zSo bis 2o0° während etwa 1/2 Stunde erfolgt. Die im Innern des Kühlers befindliche Luft erwärmt sich und nimmt an Volumen zu, der Druck steigt, und die überschüssige Luft wird durch das oben erwähnte Ventil ausgetrieben. Die Druckentwicklung im Innern des Rohrbündels während der Vornahme der Polymerisierung des Leims ist notwendig, um einen guten Kontakt zwischen den Rohren und den Kühlrippen zu erhalten, der die Wärmeiibertragung von den Rohren zu den Rippen, d. h. den thermischen Wirkungsgrad des Bündels, bedingt. Der Leim kann eine beliebige Menge Farbstoff auf Aluminiumpulvergrundlage enthalten, wodurch die Wärmeleitfähigkeit des Leims erhöht und außerdem dem Kühler ein schönes- Aussehen verliehen wird, so däß er nicht mehr gestrichen zu werden braucht, wie die Apparate aus Kupfer oder Stahl. Dieser Leim bietet ferner den Vorteil, die Gesamtheit der Außenfläche des Kühlers gegen Oxydieren und Anfressen zu schützen. Die Menge des Farbstoffes auf Aluminiumgrundlage sowie seine Korngröße werden so bestimmt, daß man unter Beibehaltung eines hinreichenden Anteils der ursprünglichen Eigenschaften, wie Haftvermögen, mechanische Widerstandsfähigkeit usw., des die Grundlage bildenden Leims die beste Wärmeleitfähigkeit für den Leim erhält: Diese Befestigung der Kühlrippen auf den Rohren durch Leimen ist nur als Beispiel angegeben. Sie könnte auch durch eine Schweißung oder ein Tauchverfahren oder eine Ofenbehandlung unter Benutzung eilfies Weichlots - oder eines Hartlots oder durch irgendein anderes ähnliches Verfahren ersetzt werden.
  • Es ist klar, daß der Aufbau des Kühlers, seine Befestigungsweise an dem Fahrzeug, seine Verbindung mit dem Motor usw. den besonderen Eigenschaften des die neue Vorrichtung bildenden Materials angepaßt sein müssen und daß es nicht notwendig ist, die bei den früheren Kühlern aus Schwerlegierungen (Messing, Kupfer und Stahl) verwendeten Mittel vollständig beizubehalten. So wird man z. B. die Wasserkästen aus einer Leichtlegierung vorzugsweise stärker wölben als die aus Messing; um die geringere Steifigkeit zu berücksichtigen. Ebenso müssen wegen der größeren Ausdehnung der Aluminiumlegierungen die Befestigungsorgane nachgiebiger sein, um die verschiedenen Dehnungen, z. B. der Halterungsteile aus Stahl und des Kühlers, zuzulassen. Der Kühler lcönrite z. B. durch eine Gurtung unter Zwischenschaltung von Weichkautschuk oder Leder befestigt werden.
  • Unter Berücksichtigung des Umstands, daß das Gewicht nur etwa die Hälfte des Gewichtes eines gleichwertigen Kühlers aus Schwermetallen beträgt, können die Befestigungsteile verkleinert und leichter gemacht werden.
  • Zur Vermeidung der elektrolytischen Anfressung, der die Leichtmetallegierungen ausgesetzt sind, wird man in dem Kühler keinen Teil aus Kupfer oder Messing verwenden, wobei die als unerläßlich angesehenen Teile aus Stahl vorzugsweise einen Kadmiumüberzug erhalten.

Claims (18)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kühler, insbesondere für Kraftfahrzeuge und Flugzeuge, mit Rohren aus Aluminium und anderenLeichtmetallen, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohre aus gewalztem Metallband (1, 22, 25, 26) geformt und an den sich überlappenden oder gegenüberliegenden Randstreifen (i', 12', 22', :22", 26', 26") miteinander verschweißt sind (Pr eßschweißung) .
  2. 2. Kühler nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohre aus zwei rinnenförmig gewölbten und an ihren gegenüberliegenden Randstreifen (5o', 50", 51', 51") verschweißten Metallblechstreifen (50, 51) bestehen (Fig. 14).
  3. 3. Kühler nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohre aus Walzblechstreifen einer Aluminium-Mangan-Legierung bestehen.
  4. 4. Kühler nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß an die Rohre (38) Austauschflächen in Form von Rippen (39) angeschweißt sind (Fig. i i).
  5. 5. Kühler nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Rippen (39) aus kalt gewalztem Reinaluminium bestehen.
  6. 6. K=ühler nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die eingebauten Rohre länglichen Querschnitt haben.
  7. 7. Kühler nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohre einen metallischen Schutzüberzug, z. B. eine Verchroinung, aufweisen. B.
  8. Verfahren zum Herstellen der Rohre für einen Kühler nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß (Fig.2) ein Leichtinetallblechstreifen (i) zii einem Rohr verformt über einen Dorn (2) geschoben wird, auf dessen für die Auflage der überlappenden Randstreifen (i', i") bestimmter Fläche (2') die erwärmten Ränder durch ein Druckwerkzeug (4) verschweißt werden, wobei der Dorn an der dem Druckwerkzeug gegenüberliegenden Stelle zweckmäßig durch eine Stütze (3) unterstützt wird. g.
  9. Verfahren zum Herstellen der Rohre für einen Kühler nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß (Fig.3) die miteinander zu verschweißenden Ränder (22', 22") des zum Rohr gebogenen Metallstreifens (22) vom Rohr nach außen abgewinkelt sind und mit seitlich am Rohr entlang geführten Preßwerkzeugen (23, 24) miteinander verschweißt werden. io.
  10. Verfahren zum Herstellen von Rohren für einen Kühler nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß (Fig. 6) der Metallblechstreifen zu zwei parallel liegenden Rohren (27, 28) so verformt wird, daß die von den Rohren weg abgewinkelten, miteinander 'zu verschweißenden Ränder (29, 30) zwischen den beiden Rohren und parallel zu einem zwischen diesen Rohren vorgesehenen Steg (31) liegen, mit dem zusammen sie durch Preßschweißung verbunden werden. i i.
  11. Verfahren nach Anspruch i o, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit seinen Rändern in beide Rohre (27, 28) ragender Metallstreifen (32) zusammen mit den abgewinkelten Rändern (29, 30) und dem Steg (31) festgeschweißt wird.
  12. 12. Verfahren nach Anspruch io und i i, dadurch gekennzeichnet, daß der eingeschweißte Metallstreifen (32) an seinen in die Rohre ragenden Teilen zuvor mit einer Versteifungsrippe (33 bzw. 34) versehen wird.
  13. 13. Verfahren zum Zusammenbau eines Kühlers nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Halbschalen (37, 4o) der stirnseitigen Sammlerkästen, von denen die eine zweckmäßig durch Hartlöten in einem Flußmittelbad (41) mit den Rohrenden (38) verbunden wird (Fig. io), miteinander durch Preßschweißen (45) der flanschartig abgewinkelten Ränder verbunden werden (Fig. i i und 12).
  14. 14. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß auch die übrigen, an den Sammlerschalen anzuschweißenden Teile (48) durch Preßschweißen (49) damit verbunden sind (Fig. 13).
  15. 15. Verfahren zum Behandeln eines Kühlers nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnungen des fertigen Kühlers durch Stöpsel verschlossen werden, von denen einer ein auf einen vorbestimmten Druck eingestelltes Sicherheitsventil enthält, worauf der Kühler in einen polymerisierbaren Kitt bestimmter Viskosität eingetaucht und anschließend bis zur Polymerisation des Kitts erwärmt wird.
  16. 16. Verfahren nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Kitt einen Farbzusatz auf Aluminiumgrundlage enthält.
  17. 17. Schweißanlage für das Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Dorn (z) und gegebenenfalls auch das Drück- (4) und das Stützwerkzeug (3) mit Einrichtungen versehen sind, mit denen sie auf der für den Schweißvorgang günstigsten Temperatur gehalten werden können.
  18. 18. Schweißeinrichtung nach Anspruch 17, dädurch gekennzeichnet, daß der Dorn und gegebenenfalls auch das Drück- und das Stützwerkzeug hohl ausgebildet sind (Kaiöle 5, 6, 7, 8) und von. einem temperaturbestimmenden Mittel durchströmt werden. i9. Gesamtanlage zur Fließfertigung von Rohren nach dem Verfahren gemäß Anspruch 8, gekennzeichnet durch eine Haspel (9), von der der Metallstreifen abgerollt wird, ein Beizbad (io), durch weiches der Streifen hindurchgezogen wird, einen Satz von formenden Walzenpaaren (i i bis 13), welche den Streifen zur Rinne verformen, einen festen Dorn (14), unter welchem diese Rinne vorbeiläuft, -ein Wälzenpaar (i6)"welches die Ränder der Rinne über dem Dorn zur Bildung des Rohres überlappend übereinanderlegt, eine Vorrichtung (17) zum Erhitzen der Ränder, eine gekühlte Stützrolle (18) und oberhalb dieser eine Preßwalze (i9), welche die erhitzten und überlappten Ränder des Rohres in einem zur Verschweißung führenden Maße aneinanderdrückt, eine Kühlvorrichtung (2o) und eine Ablängvorrichtung (?1). Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift N?r. 534343.
DEP25186A 1947-12-23 1948-12-17 Kuehler, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge und Flugzeuge Expired DE874776C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR874776X 1947-12-23

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE874776C true DE874776C (de) 1953-04-27

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ID=9359841

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP25186A Expired DE874776C (de) 1947-12-23 1948-12-17 Kuehler, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge und Flugzeuge

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