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DE874396C - Naehmaschine, bei der die Nadelstange durch eine Solenoidvorrichtung auf und ab bewegt wird - Google Patents

Naehmaschine, bei der die Nadelstange durch eine Solenoidvorrichtung auf und ab bewegt wird

Info

Publication number
DE874396C
DE874396C DES1958D DES0001958D DE874396C DE 874396 C DE874396 C DE 874396C DE S1958 D DES1958 D DE S1958D DE S0001958 D DES0001958 D DE S0001958D DE 874396 C DE874396 C DE 874396C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
needle bar
needle
solenoid
thread
sewing machine
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES1958D
Other languages
English (en)
Inventor
Frederick Diehl
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Singer Co
Original Assignee
Singer Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from GB1820540A external-priority patent/GB543637A/en
Application filed by Singer Co filed Critical Singer Co
Priority to DES1958D priority Critical patent/DE874396C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE874396C publication Critical patent/DE874396C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B69/00Driving-gear; Control devices
    • D05B69/10Electrical or electromagnetic drives

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

  • Nähmaschine, bei der die Nadelstange durch eine Solenoidvorrichtung auf und ab bewegt wird Die Erfindung bezieht sich auf eine elektromagnetische Nähmaschine, bei der die Nadelstange durch eine Solenoidvorrichtung auf und ab bewegt wird.
  • Bei einer bekannten elektrischen Nähmaschine erfolgt die Auf- und Abwärtsbewegung der Nadelstange durch ein einziges, die Nadelstange umgebendes Solenoid. Durch die Verwendung eines einzigen Solenoids endigen die beschleunigten Hubbewegungen der Nadelstange mit einem verhältnismäßig starken und dadurch nachteiligen Schlag, wenn der Anker auf seinen Endanschlag stößt. Bei Verwendung eines einzigen Solenoids mit einer Hubstufe muß anfangs ein großer Luftspalt vorhanden sein, um den erforderlichen Anfangszug zu erhalten; daher muß das Solenoid verhältnismäßig schwer und massiv ausgebildet sein.
  • Diese Nachteile werden durch die Erfindung beseitigt, gemäß welcher bei einer Nähmaschine mit durch eine Solenoidv orrichtung auf- und abwärts bewegter Nadelstange das Solenoid mehrere nacheinander einschaltbare Erregerwicklungen aufweist, so daß die Nadelstange in mehreren Hubstufen schrittweise auf- und abwärts bewegt wird. Zu diesem Zweck kann die Maschine mittels eines Solenoids angetrieben werden, das einen beweglichen Kern aus Leichtmetall hat, dem durch die Mehrzahl von Hubstufen eine geregelte Reihe von Impulsen zwischen seinen äußersten Stellungen erteilt wird. Vorzugsweise ist das Solenoid an der in Längsrichtung auf und ab gehenden Nadelstange angebracht, um alle mechanischen Verbindungen von dem überhängenden Maschinenarm zu beseitigen. Mittels des Solenoids wird die Nadelstange veranlaßt, in einer Mehrzahl von Stufen niederzugehen, in ihrer unteren Lage für das Erfassen der Nadelfadenschleife durch den Greifer stillzustehen und darauf in einer Mehrzahl von Stufen bis zur Grenze ihres Aufwärtshubes emporzugehen.
  • In den Zeichnungen ist eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise dargestellt, und zwar ist Fig. 1 eine Seitenansicht einer Nähmaschine gemäß der Erfindung, teilweise im Schnitt; Fig. r a ist eine Schnittansicht des die Nadelstange antreibenden Solenoids der Fig. i, wobei sich der Kern oder Anker in einer Lage zwischen seinen äußersten Stellungen befindet; Fig. 2 ist eine Unteransicht der Maschine; Fig. 3 ist eine Stirnansicht des Maschinenarmkopfes, welcher die Nadelstange und deren antreibendes Solenoid trägt; Fig.4 ist eine Draufsicht auf den Endteil der unterhalb der Nadelstange liegenden Maschinengrundplatte; Fig. 5 ist ein Schnitt nach der Linie 5-5 der Fig. 2; Fig. 6 ist ein Schnitt nach der Linie 6-6 der Fig. 2 ; Fig. 7 ist ein Schnitt nach der Linie 7-7 der Fig. 2; Fig.8 ist ein senkrechter Schnitt durch den Maschinenfuß in der Längsrichtung der Achse des Greifers nach der Linie 8-8 der Fig. 4; Fig. g ist ein Diagramm und veranschaulicht die Bewegungen der Nadelstange und des Greifers über einen vollständigen Stichbildungskreislauf; Fig. io ist eine schematische Darstellung des Stromkreises, der die einzelnen Abschnitte oder Erregerspulen des Solenoids und dessen Steuerschalter enthält; Fig. ii ist eine Abwicklung des Steuerzylinders, welcher die das Solenoid steuernden Schalter betätigt: Das Rahmengestell der Maschine weist den flachen, rechteckigen Fuß i auf, von dessen einem Ende der Ständer 2 des überhängenden Maschinenarmes 3 emporragt, der in den Kopf 4 ausläuft, welcher das dreispulige Solenoid s für den Antrieb der Nadelstange 5 und Nadel 6 trägt.
  • Das Solenoid s weist ein inneres Messingrohr 7 auf, auf.dem Stahlscheiben 8, g, io, ii fest aufgepreßt sind, welche im gleichen Abstand voneinander durch dazwischenliegende, aus Bakelit bestehende Isoliermuffen 12 gehalten werden, umAufwickelräume für die Magnetdrahtspulen 13, 14, 15 vorzusehen, die alle vorzugsweise in derselben Richtung gewickelt sind, so daß sie dieselbe Polarität haben. Nachdem die Magnetdrahtspulen zwischen den in gleichen Abständen liegenden Scheiben 8, g, 1o,11 gewickelt worden sind, wird eine zylindrische Stahlhülse 16 auf die Umfangskanten der Scheiben fest aufgepreßt. Endkappen 17, i8 aus nicht magnetischem Material, wie beispielsweise Aluminium, sind an den Enden der Hülse 16 angebracht und werden durch Schrauben ig festgehalten, welche in die obere und untere Scheibe 8 und ii eintreten. Dieses vollständige einheitliche Solenoidaggregat s wird auf einem Sitz 2o in dem Kopf 4 angebracht und auf diesem Sitz durch Schrauben 21 befestigt, so daß es starr mit .dem Kopf 4 und dem Maschinenarm 3 verbunden ist. Die obere Endkappe 17 ist mit einer oberen Lagerbuchse 22 für die Nadelstange 5 versehen, während das Bodenlager 23 für diese Stange in dem unteren Ende des Kopfes 4 angebracht ist. Die am Boden befindliche Endkappe 18 des Solenoids s ist mit einer für den Durchgang der Nadelstange dienenden Öffnung 24 versehen.
  • Auf der Nadelstange 5 ist innerhalb des Rohres 7 ein verhältnismäßig kurzer, aus Stahl bestehender Kernzylinder oder Anker 25 von leichtem Gewicht befestigt. Der Anker 25 hat eine Länge, um annähernd von der Ebene der Bodenfläche der Solenoidscheibe 8 bis zu der durch die Oberfläche der Solenoidscheibe io hindurchgehenden Ebene zu reichen, wie dies in Fig. i a gezeigt ist. Wenn eine der Magnetspulen durch Gleichstrom erregt wird, so werden die unmittelbar neben dieser erregten Spule liegenden Stahlscheiben magnetisiert und stellen ringförmige Magnetpole von entgegengesetzter Polarität an ihren zentralen Öffnungen dar. Diese Pole werden den Anker 25 in eine Lage ziehen, in der der Spalt zwischen diesen Polen überbrückt wird (Fig. i). Wenn zwei danebenliegende Magnetwicklungen gleichzeitig erregt werden, so stellen die unmittelbar über der oberen Wicklung befindliche Stahlscheibe sowie die Stahlscheibe unmittelbar unter der unteren der beiden erregten Wicklungen ringförmige Magnetpole von entgegengesetzter Polarität dar. Die dazwischenliegende Stahlscheibe wird keine Polarität haben, und der Anker 25 wird seine Lage um eine Stufe oder einen Schritt verschieben, wie beispielsweise von der in Fig. i dargestellten Lage in die Stellung der Fig. i a, so daß er den Spalt zwischen den Scheiben 8 und io überbrückt. Bei der Abwärtsbewegung der Nadelstange werden die Magnetdrahtspulen vorzugsweise in der folgenden Reihenfolge erregt: Beginnt man mit der erregten Wicklung 13, so besteht die nächste Stufe darin, die Wicklung 14 zu erregen, während die Wicklung 13 erregt bleibt. Dies hat zur Folge, daß die Nadelstange um einen Schritt oder von der Lage der Fig. r in die Stellung der Fig. i a niedergeht. Hierauf wird die Wicklung 13 stromlos gemacht, worauf die Nadelstange um einen weiteren Schritt niedergeht, so daß der Anker den Spalt zwischen den Scheiben g und io überbrückt. Für die dritte Stufe beim Niedergang der- Nadelstange wird die Wicklung 15 erregt, während die Erregung der Wicklung 14 aufrechterhalten bleibt. Schließlich wird die Wicklung 14 stromlos gemacht, und die Nadelstange führt ihren letzten Schritt bei ihrer Abwärtsbewegung aus. Der Anker 25 und die Nadelstange 5 können sich somit über kurze Stufen oder Schritte von der einen. Endstellung in die andere durch zu der richtigen Zeit stattfindendes Erregen und Stromloswerden von ausgewählten Magnetwicklungeti bewegen. Stoßdämpfende Scheiben 26 aus Filz, Kork od. dgl. sind vorzugsweise innerhalb der Endkappen 17, 18 vorgesehen, um die Längsbewegungen des Ankers 25 und der Nadelstange 5 nachgiebig und ruhig zu begrenzen.
  • Auf der Nadelstange 5 ist ein Klotz 27 befestigt, der schwenkbar den Nadelfadenaufnehmerhebel 26 trägt (Fig.. i), welcher ein zur Aufnahme des Fadens dienendes Öhr hat. Der Hebel 28 hat einen gegabelten Schwanz 30, welcher mit einem ortsfesten Zapfen 31 im Eingriff steht. Der Hebel 28 hat jenseits des Fadenöhres 29 einen gekrümmten Fortsatz 32, der als Führung dient, um zu verhindern, daß der lockere Nadelfaden sich über der oberen Kante des Hebels 28 in eine Schleife legt, wenn dieser Hebel nach unten geht und dem Nadelfaden für die Schleifenabiverfung des schwingenden Greifers eine Lockerung erteilt.
  • In dem Kopf q. ist hinter der Nadelstange 5 die hohle Drückerstange 32' gleitbar gelagert, welche den Drückerfuß 33 trägt. Die Drückerstange 32' nimmt eine Drückerfeder 34 auf, die an ihrem oberen Ende mit dem unteren Ende eines einstellbaren Schraubzapfens 35 im Eingriff steht, dessen Kopf 36 in den Rahmenlappen 37 eingeschraubt ist. Auf dem oberen Ende der Drückerstange ist der Klotz 38 befestigt, welcher mit dem üblichen, den Drückerfuß lüftenden Steuerhebel 39 im Eingriff steht. Der Kopf 4. trägt außerdem die Nadelfadenspannungsvorrichtung 40.
  • Der Nadelfaden t geht von dem Vorrat zu dem ortsfesten Führungshaken 41 an der Außenseite des Solenoidgehäuses, darauf zu der Spannungsvorrichtung,4.o und durch diese hindurch und dann unter der üblichen, von der Drückerstange gesteuerten Führungsstange 42 hinweg. Alsdann geht der Faden aufwärts zu der ortsfesten Fadenführung :I3 und um diese herum und dann nach unten und um die ortsfeste Fadenführung 44 herum. Dann geht der Faden durch das Fadenaufnehmeröhr 29 hindurch und darauf nach unten durch das Fadenführungsöhr 45 hindurch, .welches von der Nadelstange getragen wird, und schließlich zu dem Öhr der Nadel.
  • In Laerlappen unterhalb der Grundplatte i ist die sich' drehende Maschinenantriebswelle .46 gelagert, welche die Riemenscheibe 47 trägt, um die der Riemen 48 herumgeschlungen ist, der um die Riemenscheibe 49 des üblichen Nähmaschinenmotors 5o herumgeht, welcher auf der Außenseite des Maschinenarrnständers 2 befestigt ist.
  • Mit der Nadel 6 arbeitet bei der Bildung der Stiche ein Schwinggreifer 51 zusammen, welcher den schleifenaufnehmenden Haken 52 hat, der die Fadenschleifen von der Nadel erfaßt und sie um das untere ortsfeste Spulengehäuse 53 herum abwirft. Der Greifer 51 wird von einer Welle 54 getragen, auf der ein Kurbelarm 55 befestigt ist, der durch einen Lenker 56 mit dem einen Arm 57 eines Hebels verbunden ist, dessen anderer Arm 58 durch einen Lenker 59 mit einem anderen Hebel 6o verblinden ist, welcher durch den mit einer Nut versehenen Steuerzylinder 61 ausgeschwungen wird.
  • Die Vorschubvorrichtung weist den Stoffschieber 62 auf, der von der Stoffschieberstange 63 getragen wird, welche mit ihrem hinteren Ende auf Schraubzapfen 64 einer Vorschubschwinge 65 gelagert ist, die an Schraubzapfen 66 des Rahmens (Fig. i) gelagert und starr mit einem gegabelten Arm 67 (Fig. 5) verbunden ist, welcher die Vorschubsteuerscheibe 68 auf der Maschinenantriebswelle .a.6 umfaßt. Die Steuerscheibe 68 ist von üblicher Form und dazu bestimmt, der Stoffschieberstange bei einer Drehung der Maschinenantriebswelle um go° einen vollen Vorschubhub zu erteilen. Die Stoffschieberstange 63 hat einen nach unten schräg verlaufenden Ansatz 69 (Fig. 6), welcher einen seitlich hervorragenden Zapfen 70 trägt, der in einen waagerechten Schlitz 71 eines zwischengeschalteten Vorschublüftungshebels 72 eintritt, welcher an dem Rahmengestell bei 73 gelagert ist und einen seitlichen Rollenzapfen 74 trägt, der in die Vorschublüftungskurv ennut 75 in der Nabe des Hebels 57 eintritt.
  • Unter der Grundplatte der Maschine ist ein Klotz 76 aus isolierendem Material befestigt, welcher drei feststehende oder ortsfeste elektrische Kontakte 77 und drei bewegliche Kontakte 78 trägt, welche von zugehörigen Federarmen 79 getragen werden (Fig. 7), die an dem isolierenden Fuß, 76 angebracht sind, und von denen jeder einen angetriebenen Knopf 8o trägt, welcher mit-der zugehörigen Führungsbahn 81 eines Steuerzylinders 82 aus isolierendem Material im Eingriff steht. Durch das Ineingrifftreten einer der hochliegenden Teile der Führungsbahnen 61 des Steuerzylinders 82 mit seinem zugehörigen Knopf 8o werden die Schalterkontakte 77, 78 geschlossen und die zugehörige Wicklung des Solenoids s erregt, welches im Stromkreis damit liegt. Der Stromkreis ist schematisch in Fig. io angegeben, aus der zu ersehen ist, dalf jede der drei Solenoidwicklungen in Reihe mit einem der drei Schalter und einer Zuleitungsquelle von Gleichstrom verbunden ist. Die drei Führungsbahnen des Steuerzylinders 82 betätigen die Schalter in der richtigen zeitlichen Beziehung, um die Bewegungen der Nadel den Bewegungen des Greifers beizuordnen.
  • Das Fadenführungsöhr .45 hat die Funktion, zu verhindern, daß sich lockerer Nadelfaden, welcher durch den Fadenaufnehmer zu einem frühen Zeitpunkt der Abwärtsbewegung der Nadelstange preisgegeben wird, um die Spitze der Nadel 6 herum -verfängt oder daran hängenbleibt, bevor diese Spitze in das Arbeitsstück eintritt. Dieses Führungsöhr 45 verläuft schräg auf die übliche Nadelklemme 83 zu, welche den Schaft der Nadel erfaßt, und endet mit ihrem unteren Ende unterhalb dieser Nadelklemme. Arbeitsweise Von der o°'-Stellung der Maschinenantriebswelle 46 und des Steuerzylinders 82 (Fig. g) ausgehend, wobei die Nadel sich in ihrer oberen Lage (Fig. i) befindet und der Schalter in dem Stromkreis mit der Wicklung 13 geschlossen ist, führt der ausschwingende Haken 52 des Greifers 51 seine Zurückbewegung aus, und der Stoffschieber hat etwas weniger als die Hälfte seines den Stoff verschiebenden Hubes ausgeführt. Dies geht aus der Fig. g hervor, in welcher die gestrichelte Linie F-B angibt, wann .der Stoffvorschubhub des Stoffschiebers beginnt, während die Linie F-E das Ende des Vorschubhubes angibt. Der ganze Vorschubhub wird bei einer Drehung der Maschinenantriebswelle um 9ö°' ausgeführt.
  • Nachdem der Vorschubhub beendet ist, beginnt die Nadel ihre schrittweise stattfindende Abwärtsbewegung ungefähr bei einer 8ö°-Stellung des Steuerzylinders 82 und beendet ihren Niedergang ungefähr in der r25°1-Stellung, kurz nachdem der Greiferhaken 52 in die schleifenerfassende Lage zurückgegangen ist. Wenn die Nadelstange etwas vori der unteren elastischen, stoßabdämpfenden Scheibe 26 zurückprallt, wird eine Nadelfadenschleife von der Nadel nach außen geworfen, und diese Schleife wird sofort von dem Haken 52 erfaßt und ausgebreitet, wenn der Haken 52 in die Schleifenabwurfstellung (Fig.4) vorrückt, welche die äußerste Stellung ist, bis zu der der Haken 52 sich vorbewegt, nachdem er die Nadelfadenschleife erfäßt hat. Der durch den Fadenaufnehmer 28 bei der Abwärtsbewegung der Nadel 6 preisgegebene lockere Faden ist zu dieser Zeit verfügbar und wird in die Nadelfadenschleife gezogen, wenn letztere durch den Haken 52 ausgezogen oder ausgebreitet wird.
  • Wenn der Haken 52 in der Schleifenabwurfstellung (Fig..4) eine Ruhepause vor der Ausführung seiner Zurückbewegung in die schleifenerfassende Stellung ausführt, wird das Spulengehäuse 53, welches auf dem Greiferkorb aufruht, vori dem Zug entlastet, welcher durch die Bewegung des Greiferkorbes verursacht wird, und wird somit nicht kräftig an die Seite des üblichen, die Drehung des Spulengehäuses verhindernden Lagerbocks 53" angedrückt, der für das Spulengehäuse vorgesehen ist. Zu dieser Zeit führt die Nadel vorzugsweise drei Viertel ihrer ganzen Aufwärtsbewegung in einem einzigen Schritt aus, indem die Wicklungen 13 und 14 gleichzeitig erregt werden. und die unterste Wicklung 15 stromlos gemacht wird. Dieser anfängliche lange Schritt der Nadelstangenaufwärtsbewegung hebt den Fadenaufnehmer 28 empor und zieht die abgeworfene Nadelfadenschleife vom Spulengehäuse 53 frei, aber nicht bis an das Arbeitsstück heran. Ungefähr in der führt die -Nadelstange ihren letzten kurzen Schritt bei ihrer Aufwärtsbewegung durch Stromlosmachen der Wicklung 14 aus, und der Fadenaufnehmer vollendet das Heraufziehen der Nadelfadenschleife mit einer verhältnismäßig langsamen Geschwindigkeit und setzt den Stich fest.
  • Der anfängliche lange Schritt, auf den der letzte kurze Schritt der Aufwärtsbewegung der Nadelstange und des Fadenaufnehmers folgt, vermeidet ein Verknoten und Verwickeln der Nadelfadenschleife, «,-elches stattfindet, wenn der Versuch gemacht wird, die Nadelfadenschleife über die ganze Strecke bis zu dem Arbeitsstück mit beschleunigter Geschwindigkeit heranzuziehen, wie dies bei den bisherigen Maschinen der Fall ist, welche solenoidbetätigte Nadelstangen und Fadenaufnehmer haben. Desgleichen werden übermäßige Hammerschläge oder aus einer zu weiten Bewegung herrührende Stöße auf die abdämpfenden Scheiben vermieden, und massive Solenoidanker sind nicht erforderlich.
  • Infolge des eine Mehrzahl von Hubstufen aufweisenden Solenoidantriebes der Nadelstange und des Fadenaufnehmers oder irgendeines anderen auf und ab gehenden Teiles einer Nähmaschine wird es möglich, die Zeit, welche für die Ausführung der Hubbewegungen der Nadelstange, des Fadenaufnehmers oder irgendeines anderen Teiles notwendig ist, über merkliche Zeitteile eines vollständigen Stichbildungskreislaufes der Arbeitsvorgänge der Maschine als Ganzes auszudehnen, wodurch Perioden von langsamer Bewegung zwischen den äußersten Stellungen der Nadelstange, des Fadenaufnehmers oder eines anderen Teiles hervorgebracht werden, so daß das Arbeiten dieser Teile besser mit dem Arbeiten der anderen Einrichtungen der Maschine in Einklang gebracht wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Nähmaschine, bei der die Nadelstange durch eine Solenoidvorrichtung auf und ab bewegt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das verwendete Solenoid mehrere nacheinander einschaltbare Erregerwicklungen aufweist, auf Grund deren die Nadelstange in mehreren Hubstufen schrittweise auf und ab bewegt wird.
DES1958D 1940-12-30 1941-02-11 Naehmaschine, bei der die Nadelstange durch eine Solenoidvorrichtung auf und ab bewegt wird Expired DE874396C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES1958D DE874396C (de) 1940-12-30 1941-02-11 Naehmaschine, bei der die Nadelstange durch eine Solenoidvorrichtung auf und ab bewegt wird

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GB1820540A GB543637A (en) 1940-12-30 1940-12-30 Electromagnetic sewing machines
DES1958D DE874396C (de) 1940-12-30 1941-02-11 Naehmaschine, bei der die Nadelstange durch eine Solenoidvorrichtung auf und ab bewegt wird

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DE874396C true DE874396C (de) 1953-04-23

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ID=25994690

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DES1958D Expired DE874396C (de) 1940-12-30 1941-02-11 Naehmaschine, bei der die Nadelstange durch eine Solenoidvorrichtung auf und ab bewegt wird

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DE (1) DE874396C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1011265B (de) * 1955-03-05 1957-06-27 Ernst Gaedke Naehmaschine mit elektromagnetischem Antrieb

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