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DE874041C - Einrichtung zum Konstanthalten der Speisespannung elektrischer Verbraucher - Google Patents

Einrichtung zum Konstanthalten der Speisespannung elektrischer Verbraucher

Info

Publication number
DE874041C
DE874041C DEP5331A DEP0005331A DE874041C DE 874041 C DE874041 C DE 874041C DE P5331 A DEP5331 A DE P5331A DE P0005331 A DEP0005331 A DE P0005331A DE 874041 C DE874041 C DE 874041C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coil
switched
contact
circuit
consumer
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP5331A
Other languages
English (en)
Inventor
Rudolf Dipl-Ing Hinkelmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Preh GmbH
Original Assignee
Preh GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Preh GmbH filed Critical Preh GmbH
Priority to DEP5331A priority Critical patent/DE874041C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE874041C publication Critical patent/DE874041C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05FSYSTEMS FOR REGULATING ELECTRIC OR MAGNETIC VARIABLES
    • G05F1/00Automatic systems in which deviations of an electric quantity from one or more predetermined values are detected at the output of the system and fed back to a device within the system to restore the detected quantity to its predetermined value or values, i.e. retroactive systems
    • G05F1/10Regulating voltage or current 
    • G05F1/12Regulating voltage or current  wherein the variable actually regulated by the final control device is AC
    • G05F1/32Regulating voltage or current  wherein the variable actually regulated by the final control device is AC using magnetic devices having a controllable degree of saturation as final control devices
    • G05F1/33Regulating voltage or current  wherein the variable actually regulated by the final control device is AC using magnetic devices having a controllable degree of saturation as final control devices with plural windings through which current to be controlled is conducted

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Control Of Eletrric Generators (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Konstanthalten der Speisespannung elektrischer Verbraucher In der Technik besteht häufig die Notwendigkeit, einen Verbraucher unabhängig von den jeweiligen Belastungsverhältnissen des Netzes mit einer konstanten Speisespannung zu versorgen. Dieses Problem tritt nicht nur im reinen Laborbetrieb auf, wo an die Genauigkeit irgendwelcher Messungen erhöhte Anforderungen gestellt werden, sondern auch im praktischen Betrieb, beispielsweise bei Hochfreduenzsendeanlagen, automatischen Steuerungen u. dgl.
  • Zum Ausgleich von Spannungsschwankungen infolge von Belastungsänderungen ist es bekannt, in den zum Verbraucher führenden Stromkreis Widerstände einzuschalten, die nach Maßgabe der jeweiligen Speisespannung zu- oder abgeschaltet werden. so daß dem Verbraucher eine praktisch konstante Spannung zugeführt wird. Voraussetzung hierbei ist natürlich, daß die Klemmenspannung des Generators, der Batterie oder des Gleichrichters, aus .dem der Verbraucher versorgt wird, höher liegt als die endgültige Speisespannung. Praktisch geht man hierbei etwa in der Weise vor, daß an die Verbraucherleitung beispielsweise ein Kontaktvoltmeter mit zwei Steuerkontakten angeschlossen wird, das mit dem einen Kontakt bei einer bestimmten überspannung -den Stromkreis für ein Hilfsrelais schließt, welches seinerseits einen Widerstand in den Verbraucherstromkreis einschaltet, das mit dem zweiten Kontakt bei Erreichen eines bestimmten Mindestwertes ebenfalls über ein Hilfsrelais einen weiteren Widerstand im '\'erbraucherstromlcreis kurzschließt und das in der (Mittelstellung beide Widerstände unheeinflußt läßt. Die Speisespannung wird also -zwischen zwei Grenzwerten geregelt, einem Höchstwert und einem Tiefstwert, deren Grenzen den jeweiligenAnforderungenentsprechend zu wählen sind, zwischen denen ein Mittelwert liegt, der dem normalen Betriebszustand entspricht.
  • Nachteilig hierbei ist die Unstabilität der Regelung, die sich in einem Flattern der 'Kontakte bemerkbar macht. Dies ist erklärlich, wenn man berücksichtigt, daß bereits 'bei der ersten Berührung des Steuerkontaktes die Regelwirkung einsetzt, bei deren Einsetzen aber sofort die ursprünglichen Verhältnisse eintreten, d. h. eine erneute Berührung, die sofort wieder rückgängig gemacht wird. Um zu stabilen Verhältnissen zu kommen, ist es erforderlich, eine Rückführung vorzusehen, wie dies in der Regeltechnik an sich bekannt isst. Im vorliegenden Fall läßt sich eine Stabilisierung in einfacher Weise dadurch erreichen"daß als Steuerorgan für das Zu-bzw. Abschalten der Widerstände ein beispielsweise als Kreuzspul- oder Drehfeldsystem ausgebildetes Relais mit zwei Steuerstellungen benutzt wird. Die eine Spule .dieses Relais ist, gegebenenfalls über Gleichrichter, an die Verbraucherleitung angeschlossen, während die zweite Spule in einen Hilfsstromkreis derart eingeschaltet :ist, daß diese Spule lediglich in den eigentlichen Steuerstellungen wirksam ist, und zwar in der Weise, daß der jeweiligen Stellung entsprechend, bei Überspannungen, Einschalten eines Widerstandes, die Funktion der ersten Spule unterstützt und umgekehrt bei Unterspannungen, Kurzschließen eines Widerstandes, herabgemindert wird.
  • Zweckmäßigerweise wird auch hier das Zu- und Abschalten der Widerstände durch Hilfsrelais vorgenommen. Diese können in diesem Fall in dem gleichen Hilfsstromkreis liegen, wie die zweite Spule des Steuerrelais.
  • Die erzielte Regelwirkung ist hierbei folgernde: Beim Auftreten, beispielsweise einer Überspannung erfolgt zunächst allein mit Hilfe oder ersten Spule die Kontaktberührung. Ist diese, wenn vielleicht auch nur kurzzeitig,-eingetreten, so wird gleichzeitig damit die zweite Spule erregt, die die erste Spule in ihrer Funktion unterstützt. Dies wiederum hat zur Folge, daß die Kontaktberührung in einem Sinne verstärkt wird, der einer erhöhten Überspannung entsprechen würde, so daß das Steuerorgän also einen sicheren Kontakt gibt, beidem ein Flattern vermieden wird und der erst beim Unterschreiten einer bestimmten Spannung gelöst wird. Beim Unterschreiten tritt sinngemäß die gleiche Wirkung auf, wobei die Funktion der ersten Spule durch die zweite Spule herabgemindert wird. Notwendigerweise ist hierbei eine Umkehrung der Stromrichtung erforderlich,, die durch Einschalten von Gleichrichtern ohne weiteres zu erreichen ist.
  • Ein Ausführurngsbeispielder Erfindung wird im nachstehenden an Hand der Abbildung näher erläutert.
  • Bei dem in der Zeichnung dargestellten Beispiel handelt es sich um einen Dreiphasengleichrichter Gh, der auf ein Gleichstromnetz mit der Batterie B, angedeutet durch die Bezeichnungen ±, arbeitet. Der Gleichrichter Gll-erhält seine Spannung über einen Transformator Trl, der an die Klemmen R-S-T d es Drehstromnetzes mittels des Schalters S mit den Sicherungen Si angeschlossen ist. Hinter dem Gleichrichter in dem Stromkreis zum Verbraucher liegt eine Drossel Dr als Glättungsdrossel, sowie Widerstände W1, W2, die zur Regelung der Spannung ein- und ausgeschaltet werden. Zu diesem Zweck ist der Widerstand, W1 durch den Ruhekontakt y1 eines Relais R1 überbrückt, während parallel zu dem Widerstand W2 der Arbeitskontakt r2 eines Relais R2 angeordnet ist. Die Relais liegen mit dem einen Pol an d er Sekundärwicklung eines Transformators Tr2, ,der primärseitig an die Klemmen R-S angeschlossen ist, während der zweite Pol jeweils über einen Gleitrichter G12 bzw. Gl. zu den Kontakten E bzw. A eines als Drehfel.dsystem ausgebildeten Relais K führt, dessen Kontaktorgan mit k bezeichnet und nur schematisch angedeutet ist. Das Kontaktorgan k ist seinerseits über einen Widerstand W3 an das andere Ende der Sekundärwicklung des, Transformators Tr2 angeschlossen.
  • Das Drehfeldsystem K enthält eine Feldspule F, die an die Verbraucherleitung mit der Batterie B angeschlossen ist, und eine erste Spule Spl, -die dieser parallel geschaltet ist. Die zweite Spule Spe ,des Drehfeldsystems ist einpolig mit dem Kontaktorgan k und somit gleichfalls über den Widerstand W3 mit der Sekundärwicklung des Transformators Tr2 verbunden, während das andere Ernie an eine A.nzapfung des Widerstandes W3 führt, so daß ein Spannungsabfall an W3 die Spule Spe zu erregen vermag. Die Spule F als Feldspule ist feststehend, während die Spulen Spl und Spe drehbeweglich angeordnet und mit Odem Kontaktorgan k mechanisch gekuppelt sind; also gewissermaßen den Rotor des Systems bilden.
  • Im Betrieb ergibt sich folgende Funktion: Bei einem Ansteigen der Speisespannung an den Klemmen ± wird die Spule Spl in dem Sinne erregt, daß das Kontaktorgan k des Drehfeldsystems den Kontakt A zu schließen trachtet. Bei der ersten Berührurng wird die Spule Spe eingeschaltet und der Stromkreis des Relais R1 geschlossen. Die SpuleSp2 verstärkt die Funktion oder Spule Spl indem Sinne, daß eine sichere Berührung zwischen dem Kontaktorgan k und dem Kontakt A eintritt. Gleichzeitig spricht das, Relais R1 an, welches seinerseits den Kontakt r1 öffnet, so daß nunmehr in den zum Verbraucher führenden Stromkreis der Widerstand W1 eingeschaltet ist. Sinkt die Spannung unter einen bestimmten Wert, so kommt der Kontakt E zur Wirkung. Es wird auch hier wiederum bei der ersten Berührung der Stromkreis der Spule Spe geschlossen, die in diesem Fall infolge des entgegengesetzt zu dem Gleichrichter G13 geschalteten Gleichrichters G12 die Wirksamkeit der Spule Spl herabmindert, d. h. also das Drehmoment des Drehfeldsystems K im entgegengesetzten Sinne wie vorher beeinflußt, so daß auch hier eine sichere Kontaktgabe zwischen dem Kontaktorgan k und dem Kontakt E eintritt. Mit -dem Schließen des Kontaktes E spricht das Relais R2 an, welches seinerseits mit Hilfe des Kontaktes r2 den Widerstand W2 kurzschließt und damit die Spannung im Verbraucherstromkreis heraufsetzt.
  • In den Zwischenstellungen, die dem normalen Betriebszustand entsprechen, sind die Kontakte E und A ohne Berührung mit dem Kontaktorgan k des Drehfeldsystems, so daß die Relais R1 und R2, ebenso die Spule Spe, stromlos sind, d. h. also der Widerstand W1 überbrückt und,der Widerstand W2 eingeschaltet bleibt. Durch Wahl der Widerstände W1 und W2 sind dieGrenzwerte einzustellen, in denen die Spannung geregelt werden soll, während durch W3 die Wirksamkeit der Spule Spe einzustellen ist.
  • Wie bereits eingangs erwähnt, ist der Erfindergedanke in seinem Anwendungsbereich grundsätzlich von der Betriebsart, d. h. ob Gleichstrom- oder Wechselstromnetz, unabhängig. Im letzteren Fall ist es erforderlich, in den Stromkreis zum Drehfeld:system einen Gleichrichter einzuschalten. Beim Betrieb des Hilfsstromkreises mit Gleichstrom können die Gleichrichter an dieser Stelle entfallen und es ist statt deren beispielsweise ein Polwender vorzusehen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRCCIIP: i. Einrichtung zum Konstanthalten der Speisespannung elektrischer Verbraucher, :bei der in den zum Verbraucher führenden Stromkreis Widerstände eingeschaltet sind, die je nach den Belastungsverhältnissen zu- bzw. abgeschaltetwerden, gekennzeichnet durch ein beispielsweise als Kreuzspul- oder Drehfeldsystem ausgebildetes Relais mit zwei Steuerstellungen und einer Mittelstellung als Steuerorgan für das Zu- bzw. Abschalten' der Widerstände, :dessen eine Spule, gegebenenfalls über Gleichrichter, an .die Verbraucherleitung angeschlossen ist und dessen zweite Spule in einen Hilfsstromkreis derart eingeschaltet ist, d.aß diese lediglich in -den beiden Steuerstellungen wirksam ,ist und hierbei der jeweiligen Stellung entsprechend bei Überspannung die Funktion der ersten Spule unterstützt und umgekehrt bei Unterspannung herabmindert.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, @dadurch gekennzeichnet, daß das Zu- und Abschalten der Widerstände durch Hilfsrelais erfolgt, die in dem gleichen Hilfsstromkreis liegen, wie die zweite Spule des Steuerrelais.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, :daß in :den Stromkreis der zweiten Spule Einweggleichrichter eingeschaltet sind, die den erforderlichen Wechsel der Stromrichtung beim Wechsel der Kontaktgabe bewirken.
DEP5331A 1951-04-03 1951-04-03 Einrichtung zum Konstanthalten der Speisespannung elektrischer Verbraucher Expired DE874041C (de)

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DE874041C true DE874041C (de) 1953-04-20

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