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DE863534C - Vorrichtung zur Erzeugung von Roentgenstrahlen - Google Patents

Vorrichtung zur Erzeugung von Roentgenstrahlen

Info

Publication number
DE863534C
DE863534C DEN1966A DEN0001966A DE863534C DE 863534 C DE863534 C DE 863534C DE N1966 A DEN1966 A DE N1966A DE N0001966 A DEN0001966 A DE N0001966A DE 863534 C DE863534 C DE 863534C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
voltage
tube
current
anode
rays
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEN1966A
Other languages
English (en)
Inventor
Tjiske Douma
Adrianus Verhoeff
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Koninklijke Philips NV
Original Assignee
Philips Gloeilampenfabrieken NV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Philips Gloeilampenfabrieken NV filed Critical Philips Gloeilampenfabrieken NV
Application granted granted Critical
Publication of DE863534C publication Critical patent/DE863534C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J35/00X-ray tubes
    • H01J35/02Details
    • H01J35/025X-ray tubes with structurally associated circuit elements
    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05GX-RAY TECHNIQUE
    • H05G1/00X-ray apparatus involving X-ray tubes; Circuits therefor
    • H05G1/08Electrical details
    • H05G1/10Power supply arrangements for feeding the X-ray tube
    • H05G1/20Power supply arrangements for feeding the X-ray tube with high-frequency AC; with pulse trains

Landscapes

  • X-Ray Techniques (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Erzeugung von Röntgenstrahlen Die Erzeugung von Röntgenstrahlen durch Spannungsimpulse hat den Vorteil, daß zwischen Anode und Kathode der Röntgenröhre eine höhere Spannung zulässig ist als bei Verwendung von Gleich- oder Wechselspannung, Außerdem kann der Momentanwert der Stromstärke bedeutend höher sein. Es ist infolgedessen möglich, kurzzeitige b el Blitze harter Röntgenstrahlen besonders hoher Intensität zu erzeugen.
  • Die ältesten Vorrichtungen, mittels deren Röntgenstrahlen erzeugt wurden, arbeiteten mit einer Induktivität. Die Anode und Kathode der Röhre waren mit den Enden der Spule verbunden, und eine Meine Anzahl von Windungen der Spule oder eine mit der Spule gekoppelte Wicklu-ng wurde von einem Gleichstrom durchflossen, der absatzweise unterbrochen wurde. Die dabei an derRöntgenröhre auftretende Spannung verläuft nach Art einer gedämpften Schwingung- so daß außer dem Spannungsschei#el zur Erzeugung der Röntgenstrahlen hohe Spannungen mit entgegengesetzter Polarität auftreten können, die den Höchstwert der zulässigen Nutzspannung beschränken. Die Sekundärspannting kann außerdem verhältnismäßig viele unregelmäßige Schwankungen aufweisen, wodurch die Strahlenemission unreproduzierbar wird.
  • Bei einer anderen Ausführung werden Spannungsimpulst einem Kondensator entnommen, der sich absatzweise über die Röntgenröhre entlädt. Dies verlangt einen gesonderten Hochspannungsgenerator zur Lieferung der Ladespannung des Kondensators.
  • Die erforderlichen Spannungsimpulse können auch unter Zuhilfenahme eines sog. Stoßspannungsgenerators erzeugt werden. Eine solche Anlage ist verwickelt und infolgedessen kostspielig Die Erfindun- bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Erzeugung g von Röntgenstrahlen durch Spannungsimpulse, die baulich sehr einfach ist und eine gute Reproduzierbarkeit der Strahlenemission aufweist. Ihr liegt die Erkenntnis zugrunde, daß die Regelung des Elektronenstroms bei einer Röntgenröhre heutzutage keine Schwierigkeiten mehr bereitet. Gemäß der Erfindung enthält die Vorriehtung eine mit einer Regelelektrode und mindestens einer Schirmelektrode versehene Röntgenröhre, die in Reihe mit einer Induktivität mit -einer eine als Anodenspannung zum Erzeugen von Röntgenstrahlen zu niedrige Spannung liefernden Gleichstromquelle verbunden ist, an die auch -die Schirmelektrode angeschlossen ist, bei der Einzelmittel vorhanden sind, durch die absatzweise die Regelelektrode abwechselnd auf ein Potential, bei dem der Strom durch die Röntgenröhre unterbrochen wird, jedoch nicht länger als erforderlich ist, um die infolgedessen entstehende zusätzliche Spannung an der Röhre auf einen Wert zu erhöh-en, bei dem Röntgenstrahlen von der erforderlichen Wellenlänge ausgesandt werden, und auf ein höheres Potential gebracht wird, bei dem der Strom durch die Röhre durchgelassen wird.
  • Die von der Indtiktivität aufgenommene Gesamtenergie in clem Augenblick, in dem der Anodenstrom in der Röntgenröbre unterdrückt wird, muß vorzugsweise in ein-er einzigen Entladung in der Röntgenröhre verbraucht werden. In diesem Fall wird das Auftreten einer Gegenspannung vermieden. Zu diesem Zweck kann der Wert der der Regelelektrode zugeführten negativen Spannung gemäß einem weiter unten anzudeutenden Verlauf abnehmen.
  • Die hohe Spannung entsteht in der Induktivität infolge der Unterbrechung des die Spule durchfließenden Gleichstroms. Es ist bekannt, für die Steuerung dieses Stroms zur Erzeugung hoher Impulsspannung eine elektrische Entladungsröhre mit einem Regelgitter zu verwenden, dem absatzweise eine negative Spannung zugeführt wird, und die erzeugte Impulsspannung zum Speisen einer parallel zur Spule liegenden Röntgenröhre zu verwenden. Auch wurde bereits vorgeschlagen, bei einer Schaltung mit Induktivität zum Liefern; der Spannungsimpulse eine Triode zum Steuern des Speisestroms als Röntgenröhre zu benutzen und die negative Gitterspannung der Anodenspeisespannung durch Anwendung von. Rückkopplung zwischen Anodenkreis und Gitterkreis zu entnehmen, wobei während des Auftretens der Impulsspannung Emission von Röntgenstrahlen dadurch bewerkstelligt wird, daß trotz -der negativen Spannung das Regelgitter Elektronen durchläßt. Wird berücksichtigt, daß die wirksame Röntgenstrahlenemission erst auftritt, wenn sich die Impulsspannung ihrem Höchstwert nähert, und wird eine solche Einstellung der Durchlässigl<:eit desRegelgitters verwendet, daß nur im Bereich der höchsten Spannung Elektronen durchgelassen werden, so wird dieStrahlenemission wieder in einem solchen Augenblick unterbrochen werden, daß nur noch ein Teil der Energie in der Induktivität abgeführt worden ist, so daß bei dieser Schaltung einehohe Spannung in entgegengesetzter Richtung auftreten wird. DieserN achteil wohnt der Vorrichtung nach der Erfindung nicht inne.
  • Die. Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnung näher erläutert, in der Fig, i das Schaltbild der Vorrichtung nach der Erfindung und Fig. 2 die praktische Ausbildung einer solchen Vorrichtung darstellt.
  • In Fig. i wird die Spannung Vb einer Gleichstromquelle, die von der Größenordnung von o,5 bis 2o kV sein kann, der Anode i der elektrischen Entladungsröhre 2 über die Induktivität 3 zugeführt. Letztere hat eine Selbstindtiktion L und außerdem eine gewisse geringe, vom Kondensator 4 dargestellte Kapazität C, die auch die Röhrenkapazität und etwaige zusätzliche Kapazitäten mit umfaßt, Die Kathode 5. der Entladungsröhr-, 2 ist über den Glättungskondensator 6 mit dem Zuführungsdräht für die Speisespannung verbunden. Zwischen Kathode 5 und Regelelektrode 7 der Entladungsröhre 2 wird die Spannung Vg angelegt. Die Quelle dieser Spannung ist nicht l# dargestellt, ki# sie braucht jedoch nicht von an, sich bekannten Vorrichtungen, die eine schnelle Spannungsveränderung hervorrufen können, abweichen. Im vorliegenden Fall muß der Regelelektrode absatzweise eine negative Spannung zugeführt werden, wobei der in der Röntgenröhre infolge des Anlegens der Speisespannung auftretende Strom unterbrochen wird.
  • In der Zeit, in der die Entladungsröhre 2 offen ist, kann Strom fließen. Wird die Leitfähigkeit der Röhre- im Zeitpunkt t. plötzlich unterbrochen, so kann sie nicht mehr vorn Strom durchflossen werden. Der Strom kann auch nicht plötzlich Null werden, da der Anodenkreis der Röhre die Induktivität ent-,hält. Der Strom wird also den Kondensator 4 aufladen. Wird der Speisestrom mit i bezeichnet, so wird die im Augenblick der Unterbrechung in der Spule vorhandene magnetische Energie in der Größe von in elektrische Energie umgewandelt. Der Wert der Spannung V ist maximal, wenn der Strom i Null geworden ist, wobei ist. Bei passender Wahl der Kreiskonstanten, Selbstinduktion und Kapazität kann diese Spannung einen besonders hohen Wert erreichen. Wird der Widerstand der Spule vernachlässigt, so ist, wenn i = i Amp., L = 2, Henry und C = 5o yyF, die Maximalspannung V.,., = 2oo k:V.
  • An der elektrischen Entladungsröhre :2 tritt diese Spannung zunächst als positiv,-, Anodenspannung auf, und infolgedessen kann die Entladungsrähre gleichzeitig als Röntgenröhre wirksam sein.
  • Der Augenblick, in dem der einee Strahlenemission herbeiführende Entladestrom zu fließen anfän 'gt, ist durch die Zeitdauer bedingt, während deren, nachdem die Regelelektrode negativ geworden ist, die diesem Zweck dienende Spannung ausgewirkt hat. Dies muß sein, wenn sich die Anodenspannung ihrem Maximalwert nähert. Wird t, als der Augenblick angenommen, in dem die Anodenspannung nach der Unterbrechung des Stroms im Zeitpunkt t, maximal geworden ist, so dauert die hohe Spannung an der Röhre, bei der Strahlenemission stattfindet, länger, -wenn der Moment des Sichöffnens der Röhre vor t. liegt, als wenner mit ti zusammenfällt oder später als t. ist. Im ersten Fall fließt in diesem Zeitpunkt noch der Ladestrom zum Kondensator 4, im letzteren Fall ist der Kondensator wieder dabei, sieh über die Induktivität zu entladen. Form und Höhe des Spannungsimpulses sind somit von dein Augenblick abhängig, in dem die Röhre 2 Strom durchzulassen beginnt. Eine vorteilhafte Wirkung ergibt sich, t# t' wenn die Unterbrechungszeit des Stroms von der Größenordnung von ein Achtel bis ein Viertel einer Schwingungsperiode des LC-Kreises ist.
  • Es könnenMittelverwendetwerden, durchwelche die Zeit, während deren eine hohe Anodenspannulig vorhanden ist, in die Länge gezogen wird, z. B. indem die Röhre langsam geöffnet wird. Anstatt ,einer rechteckigen Spannungsform wird in diesem Fall eine vom höchsten Negativwert langsam abnehmendeSpannung an dieRegelclektrode angelegt.
  • Indem in der Röntgenröhre eine Schirmelektrode 8 angebracht wird, kann die Regelspannung verhältnismäßig gering sein, wobei außerdem die Regelung praktisch unabhängig von der auftretenden Anodenspannung ist. Die Schirmelektrode 8 wird z. B. über einen Widerstand 9 an die Speisespannung gelegt.
  • Nach der Unterbrechung des Speisestroms würde an der Induktivität eine schwingende Spannung auftreten, wenn der Verlauf der Spannung an der Regelelektrode nicht derart wäre, daß die Energie in der Drosselspule durch die Röhre abgeführt wird. Der Verlauf der Spannung' an der Regelelektrode muß vorzugsweise derart sein, daß diese Energie in dem Augenblick abgeführt ist, in dem die Anodenspannung ausgewirkt hat. In diesem Fall tritt keine Gegenspannung an der Röhre auf, und der Vorteil der größeren Belastbarkeit mit Spantiungsimpulsen wird völlig ausgenutzt.
  • Die Entladedauer des Kondensators 4 ist von der Größenordnung von CVII, wobei I den Entladestrom Z> bezeichnet. Letzterer kann mit Rücksicht auf die Emissionsleistung der Kathode den gleichen Wert wie der Speisestrom i haben, der bei der Speisespannung Vb auftritt. Zwischen zwei Entladungen muß der Strom von Null bis i zunehmen. Bei Vernachlässigung der Spannung über die Röhre wird zn wobei nach der Strom von Null bis i zugenommen hat, Die nachfolgende Berechnung ergibt, daß auf diese Weise eine angemessene Leistung in Röntgenstrahlen umgewandelt weerden kann. Wird angenommen, daß die Leistung 3 kW bei 300 kV Impulsspannung ist, so muß bei it Impulsen in der Sekunde sein. Wird angenommen, daß C = 50 lÄyF ist, so folgert für 11 = 1333 Hz.
  • Wird der Röhrenstrom i = i Amp. genommen, so f olgt aus daß L = 4,5 HenrY ist. Damit der Strom während i/it sec von o bis i Amp. zunehmen kann, folgt aus itLi = Vb, daß Vb = 6ooo V ist.
  • Hierbei wird ein Fehler gemacht, da die Zeit t während deren die Zunahme des Stroms stattfindet gleich folgenden der Impulsen Zeitdauer angenommen zwischen zwei wird. aufeinander- Die Dauer des Impulses (i/it sec) ist vernachlässigbar klein gegenüber der Zeit t, so daß mit dieser Vereinfachung praktisch kein Unterschied im Ergebnis entsteht.
  • In Fig. ?, ist angegeben, daß die Außenwand io der Röntgenröhre nahezu ganz aus Metall hergestellt ist. An den Metallteil schließt sich ein Glaswandteil ii an, der mit einer Einstülpung versehen ist. In der Einstülpung befindet sich der Glasfuß 12, an dem die Kathode 13 befestigt ist. Außerdem ist auf ihm die Regelelcktrode 14 angeordnet, welche die Form eines Zylinderrohres hat, das an einem Ende mit einer Blende iS miteiner Öffnung 16 zum Hindurchlassen des Elektronenbündels versehen ist.
  • An der Einstülpung ist eine Zylinderelektrode 17 durchAnschmelzen befestigt, und an deren anderem Ende ist eine mit einer Öffnung versehene Platte 18 angebracht, an der ein Zylinderrohr ig befestigt ist, das sich in Richtung der Kathode erstreckt. Diese Elektrode ist als Schirmzylinder zwischen Anode und Kathode wirksam und soll die Empfindlichkeit der Kathodenemi3sion für Anodenspannungsänderungen verringern.
  • Die Stromzuführung zur Kathode übernehmen zwei Zuführungsdrähte 2o und 21, die in den Fuß 1:2 eingeschmolzen sind. In letzterem ist ein dritter Draht 22 angeordnet, durch den der Regelelektrode 14 Spannung zugeführt wird. Die Verbindung mit dem Schirnizylinder 17 wird vom Zuführungsdraht 23 -vermittelt.
  • Die Anode24 der Röhre ist, wie üblich, mit einer Schirnikappe 25 zum Zurückhalten der Sekundäremission ausgebildet. Sie hat eine abgeschrägte Vorderfläche, in der die Anodenscheibe 26 angeordnet ist, auf die das Elektronenbündel konzentriert wird. Die Schirmkappc 25 hat eine Öffnun- 27 zum Hindurchlassen des Bündels und eine Austrittsöffnung 28 für die Röntgenstrahlen, die durch eine Scheibe .29 aus einem für Röntgenstrahlen leicht durchlässigen Metall, gewöhnlich Beryllitim, verschlossen ist.
  • Die Anode 24 ist an einem abgesetzten Teil 3o der Röhrenwand valzuumdicht befestigt. Dieser Wandteil umschließt einen Zylinderraum, der Platz bietet zum Unterbringen der Induktivität der Schaltung nach Fig. i. Diese Spule ist aus einer Anzahl von Teilen 31 zusammengebaut, die je für sich einzeln hergestellt und mit einer Schicht aus Isolierniaterial umgeben sind, Diese Teilt sind in Reihe gelegt, wobei das eine Ende der Induktivität mit der Anode und das andere Ende mit der äußeren Metallwand der Röhre leitend verbunden ist. Der zwischen der Anode und dem Röhrenende liegende Wandteil muß in hinreichendem Maße isolierend sein, um die in der Spule auftretende Spannung auszuhalten, also ganz oder teilweise aus Isoliermaterial, z. B. Glas oder Porzellan, hergestellt sein. Er kann durch Metallringe 32 unterteilt sein, die mit je einem Einzelspulenteil verbunden sind, so daß sich infolge der in der Induktivität auftretenden Spannung eine- zwangsweise Spannungsverteilung über den abgesetzten Teil der Röhrenwand ergibt.
  • Im Innern der Spule ist ein aus Isoliermaterial bestehendes Rohr 33 zum Zuführen einer Kühlflüssigkeit zur Anode angeordnet. Diese, Flüssigkeit gelangt durch in der Anode ausgesparte Kanäle 34 in die Spulenkammer und ist außerdem zur Ab- leitung der in den Spulen entwickelten Wärme verwendbar. Die Flüssigkeit muß gut isolierend sein, so daß vorzugsweise Öl verwendet werden wird.
  • Beim Arbeiten mit der Vorrichtung, wobei die hohe Spannung zwischen den Enden der Induktivität erzeugt wird, kann die Außenwand der Röhre geerdet sein, so daß Teile, die unter hoher Spannung stehen, ganz abgeschirmt sind. Eine Sonderhülle mit Öl oder komprimiertem: Gas erübrigt sich infolgedessen. Zwischen der Röhrenwand und, der Kathode wird die Speisequelle angeschlossen, die nur eine verhältnismäßig niedrige Spannung liefert, z. B. 6ooo V.
  • Auf der von der Kathode abgewendeten Seite ist ein Deckel 35 zum Verschluß der Spulenkammer angebracht, an dem Mittel 36 und 37 befestigt sind, durch welche die Verbindung zum Zu- und Ab- führen der Kühlflüssigkeit bewerkstelligt wird.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE.' i.
  2. Vorrichtung zum Erzeugen von Röntgenstrahlen durch Spannungsimpulse, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine mit einer Regelelektrode und mindestens einer Schirmelektrode versehene Röntgenröhre enthält, die in Reihe mit einer Induktivität mit einer eine als Anodenspannung zur Erzeugung von Röntgenstrahlen zu niedrige Spannung liefernden Gleichstromquelle verbunden ist, an die auch die Schirmelektrode angeschlossen ist, und daß gesonderte Mittel vorhanden sind, durch welche absatzweis-, die Regelelektrode abwechselnd auf ein Potential, bei dem der Strom durch die Röhre unterbrochen wird, jedoch nicht länger als erforderlich ist, um die infolgedessen auftretende zusätzliche Spannung an der Röhre auf einenWert zu erhöhen, bei demköntgenstrahlen von der erforderlichen Wellenlänge ausgesandt werden, und auf ein höheres Potential gebracht wird, bei dein der Strom durch die Röhre hindurchgelassen wird. :2.
  3. Räntgenvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Wert der der Regelelektrode zugeführten negativen Spannung derart abnimmt, daß die in der Indiiktivität in dein Augenblick, in dem der Strom in der köntgenröhre unterbrochen wird, angesammelte Energie an die Röntgenröhre abgegeben ist, wenn die Impulsspannung auf die Speisespannung herabgemindert ist. 3. Röntgenröhre für eine Vorrichtung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet daß die Röntgenröhre eine größtenteils aus Metall bestehende Wand hat, die auf der Anodenseite mit einem abgesetzten Teil versehen. ist, der ein-en Raum bildet, in dem die Induktivität untergebracht ist, deren eines Ende mit der Anode und deren anderes Ende mit der äußeren Metallwand der Röhre verbunden ist.
DEN1966A 1949-09-26 1950-09-23 Vorrichtung zur Erzeugung von Roentgenstrahlen Expired DE863534C (de)

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BE (1) BE498330A (de)
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