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DE8630580U1 - Spindelkasten für eine Drehmaschine - Google Patents

Spindelkasten für eine Drehmaschine

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Publication number
DE8630580U1
DE8630580U1 DE19868630580 DE8630580U DE8630580U1 DE 8630580 U1 DE8630580 U1 DE 8630580U1 DE 19868630580 DE19868630580 DE 19868630580 DE 8630580 U DE8630580 U DE 8630580U DE 8630580 U1 DE8630580 U1 DE 8630580U1
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DE
Germany
Prior art keywords
pinions
gear
shaft
pinion
gears
Prior art date
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Expired
Application number
DE19868630580
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
H Wohlenberg GmbH and Co KG
Original Assignee
H Wohlenberg GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by H Wohlenberg GmbH and Co KG filed Critical H Wohlenberg GmbH and Co KG
Priority to DE19868630580 priority Critical patent/DE8630580U1/de
Priority claimed from DE19863638929 external-priority patent/DE3638929A1/de
Publication of DE8630580U1 publication Critical patent/DE8630580U1/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q5/00Driving or feeding mechanisms; Control arrangements therefor
    • B23Q5/54Arrangements or details not restricted to group B23Q5/02 or group B23Q5/22 respectively, e.g. control handles
    • B23Q5/56Preventing backlash

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gear Transmission (AREA)

Description

H. Wohlenberg KG GmbH & Co 450/11
Spindelkasten für eine Drehmaschine
Die Erfindung betrifft einen Spindelkasten für eine Drehmaschine, mit einem Zahnradgetriebe, welches mindestens eine antreibbare Eingangswelle und zur Leistungsverzweigung zwei Ausgangswellen für den Antrieb einer mit einem Zahnkranz versehenen Planscheibe umfaßt, wobei die beiden Ausgangswellen ein erstes mit Zwischenzahnrädern einer Zwischenwelle im Eingriff befindliches Ritzelpaar zum Antrieb der Ausgangswellen und ein zweites im Eingriff mit dem Zahnkranz der Planscheibe befindliches Ritzelpaar besitzen.
Mit Hilfe des Spindelkastens bzw. der Spindel wird bei einer Drehmaschine bekanntlich das zwischen der Planscheibe und einem Reitstock eingespannte Werkstück gedreht, um
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eine spanabhebende Formung des Werkstückes zu ermöglichen. Dabei kommt dem Spindelkasten übrigens nicht nur die Aufgabe zu, das Werkstück kontinuierlich umlaufend zu drehen, vielmehr dient der Spindelkasten daneben häufig auch für den sogenannten Positionierbetrieb, um das Werkstück nicht nur laufend, sondern auch nur jeweils einmalig um einen gewünschten ganz bestimmten Winkel zu drehen und das Werkstück in eine gewünschte Position zu bringen.
Ein Spindelkasten gemäß der Gattung des Oberbegriffs des Anspruchs 1 umfaßt ein Zahnradgetriebe, welches mindestens eine antreibbare Eingangswelle und zur Leistungsverzweigung zwei Ausgangswellen für den Antrieb der mit einem Zahnkranz versehenen Planscheibe umfaßt. Sowohl bei der laufenden Drehung des Werkzeuges als auch beim Positionierbetrieb wird für eine einwandfreie Bearbeitung des Werkstückes ein möglichst spielfreier Antrieb gefordert. In der Praxis ist allerdings festzustellen, daß die bekannten Spindelkästen diese Forderung insbesondere bei einer gewünschten außerordentlichen genauen Bearbeitung des Werkstückes nicht hinreichend erfüllen können, was zu gravierenden Nachteilen führen kann.
Wenn der Antrieb des Spirxdelkastens bei einer konti-
nuleflichen laufenden Drehung des Werkstückes nicht hinreichend spielfrei ist, besteht die Gefahr einer unregelmäßigen pulsierenden Krafteinwirkung auf den Antrieb selbst. Bei der fortlaufenden Bearbeitung des Werstückes übt das Werkzeug - beispielsweise ein Drehmeißel - häufig nämlich keine gleichmäßige Kraft, sondern während der Drehung des Werkstückes unterschiedliche Kräfte auf das Werkstück aus. Wenn daher der Antrieb nicht hinreichend spielfrei ist, kommt es in nachteiliger Wei&e zu pulsierenden Krafteinwirkungen auf den Antrieb. Die Folge sind wahrnehmbare Rattererscheinungen auf der Werkzeugoberfläche. Ferner besteht die Gefahr, daß das Werkstück unrund bsw. unruhig umläuft und gedreht wird, so daß eine genaue Bearbeitung der Werkzeugoberfläche nicht mehr möglich ist.
Auch beim Positionierbetrieb wirkt sich ein nicht spielfreier Antrieb nachteilig aus, und zwar dadurch, daß aufgrund des vorhandenen Spiels eine exakte Positionierung - also eine genau vorgegebne Drehung des Werkstückes um einen bestimmten Winkel - nicht möglich ist.
In beiden Fällen sind die beschriebenen Nachteile auf ein vorhandenes Spiel innerhalb des Antriebs des Spindelkastens zurückzuführen, weil die einzelnen Zahnräder nicht vollständig genau ineinander greifen, sondern
weil - wenn auch nur geringfügig - etwas Luft beim Eingriff der einzelnen Zähne ineinandergreifender Zahnräder verbleibt. Diesem Umstand kann auch nicht durch eine genaue Fertigung der Zahnräder begegnet werden, denn gewisse Fertigungstoleranzen bleiben immer vorhanden .
Es ist ersichtlich, daß das Spiel des Antriebs um so größer wird, je mehr einzelne Zahnräder verwendet werden, und unter diesem Aspekt treten die erwähnten Nach-
ft teile mit zunehmender Anzahl von Zahnrädern für das Ge-
triebe immer mehr in den Vordergrund.
Die zuletzt beschriebene Tatsache wirkt sich besonders ungünstig bei einem Spindelkasten aus, welcher zur Leistungsverzweigung zwei Ausgangswellen für den Antrieb des Zahnkranzes der Planscheibe besitzt. Eine solche Leistungsverzweigung ist an sich bekannt und arbeitet mit einem Ritzelpaar, wobei die einzelnen Ritzel örtlich voneinander getrennt den Zahnkranz gemeinsam antreiben. Mit einer solchen Leistungsverzweigung läßt sich zwar eine Verringerung der durch die einzelnen Ritzel vorzunehmenden Kraftübertragung er/;Lehen, indem jedes Ritzel nur noch die Hälfte der Kraft auf den Zahnkranz zu übertragen braucht, allerdings führt die unerläßliche |
ti Verwendung zweier Ritzel zu der Gefahr einer Erhöhung
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des nachteiligen Spiels des Gesamtantriebs.
Hler greift die Erfindung ein, der die Aufgabe zugrunde liegt, einen Spindelkasten mit einem verringerten Spiel bzw. mit einem praktisch völlig spielfreien Antrieb zu schaffen.
Dieses Ziel erreicht die Erfindung bei dem im Oberbegriff des Anspruchs 1 vorausgesetzten Spindelkasten durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruches angegebenen Merkmale.
Durch die bei der Erfindung vorgesehenen Maßnahmen der Sehragverzahnung des ersten Ritzelpaars einerseits - mit den entsprechenden Schrägverzahnungen der im Eingriff befindlichen ZwischenZahnräder - und der vorgesehenen axialen Verschiebbarkeit der Zwischenwelle andererseits läßt sich überraschend auf einfache Welse ein praktisch völlig spielfreier Antrieb des Spindelkastens erzielen, so daß die weiter ob&n geschilderten gravierenden Nachteile vermieden sind.
Wenn nämlich die Zwischenwelle in axialer Richtung mit einer Kraft beaufschlagt wird, überträgt sich die se Krafteinwirkung in Folge der gewählten Schrägver-
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zahnung auf den Eingriff der jeweiligen Ritzel bzw. Zahnräder In der Weise, daß die einzelnen Zähne der Ritzel bzw. Zahnräder während der Kraftübertragung längs ihrer jeweiligen Flanke bzw. Eingriffslinie fest miteinander in Berührung sind, so daß bei dem ersten Doppelritzelpaar in Verbindung mit den Zwischenrädern der Zwischenwelle kein Spiel mit Luft auftreten kann.
Dieser Effekt überträgt sich auch auf das zweite Ritzelpaar, dessen beiden Ritzel mit dem Zahnkranz im Eingriff sind, d.h., auch hier tritt kein Spiel mit Luft auf. Dadurch wird &bgr;.'&OHacgr; gleichmäßiger runder Umlauf des Werkstückes auch bei unterschiedlicher Beanspruchung durch einen Drehmeißel gewährleistet; das Werkstück läuft in gewünschter Weise ruhig und rund, so daß die Bearbeitung mit der erforderlichen Präzision erfolgen kann.
Im Positionierbetrieb bringt die Erfindung den Vorteil mit sich, daß gewünschte Verdrehungen des Werkstückes um einen vorgegebenen Winkel exakt eingehalten werden können.
Aufgrund der bei der Erfindung gegebenen Tatsache, daß das erste Ritzelpaar gegenläufig schrägverzahnt ist, und in Folge der axialen Verschiebung der Zwischenwelle
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- 10 -
wird nämlich die Drehbewegung des einen Ritzels unterstützt; während die Drehbewegung des anderen Ritzels abgeschwächt wird. Dies führt in vorteilhafter Weise zu dem Ergebnis, daß die betreffenden Ritzel des ersten Ritzelpaares jeweils in ständiger Berührung mit den Zähnen der zugehörigen Zwischenzahnräder abkämmen* und daß ferner auch die Ritzel des zweiten Ritzelpaares in ständiger Berührung mit den Zähnen des Zahnkranzes abkämmen und somit ein Spiel im Antrieb vermieden wird.
Insgesamt lassen sich daher mit der Erfindung auch extrem genaue Bearbeitungen von Werkstücken durchführen, wobei pulsierende Belastungen bzw. Rattererscheinungen des drehenden Werkstückes vermieden sind und keine schädlichen Oberflächenmuster auftreten. Bei
Positionierungsaufgaben besteht der mit der Erfindung
erzielbare Vorteil in einer gegenüber den bekannten
j Spindelkasten wesentlich genaueren Positionierung des
Werkstückes. Außerdem trägt die Erfindung dazu bei,
§ die einzelnen Zahnräder des Spindelkastenc im Sinne
' einer längeren Lebensdauer zu schonen, da die durch
ein Spiel vorgegebenen Belastungen beim Abkämmen der einzelnen Zähne vermieden sind.
Gemäß einer zweckmäßigen Ausgestaltung der Erfindung
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- 11 -
ist die Zwischenwelle mit einer Hydraulikvorrichtung zum axialen Verschieben der Zwischenwelle verbunden. Dadurch besteht die Möglichkeit, die Zwischenwelle ständig unter Einwirkung einer in axialer Richtung wirksamen Kraft zu halten, um ein Spiel des Antriebes zu vermeiden, und um die einzelnen Zähne beim ineinandergreifen ständig an ihrer Eingriffslinie in Wirkkontakt zu halten. Dabei läßt sich die Größe der in axialer Richtung wirkenden Kraft entsprechend der bei der Bearbeitung des Werkstückes auftretenden Belastung variieren.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen von der Erfindung sind in den UnteransprUchen angegeben und der Zeichnung zu entnehmen.
Nachfolgend wird die Erfindung zum besseren Verständnis anhand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung eines Spindelkastens,
Fig. 2 eine Frontansicht auf die Ritzel eines ersten Ritzel-
paares und auf damit Im Eingriff befindliche Zwischenzahnräder ,
Fig. 3
eine Frontansicht eines zweiten Ritzelpaares, dessen einzelne Ritzel im Eingriff mit einem Zahnkranz stehen, und
Fig. 4
eine Darstellung zur Verdeutlichung des spielfreien Antriebes des Zahnkranzes durch das Ritzelpaar.
Der in Fig. 1 als Ganzes mit der Bezugsziffer 10 bezeichnete Spindelkasten umfaßt eine Eingangswelle 12 mit einem darauf verschiebbar - vergleiche den Doppelpfeil A -angeordneten Schalt-Radsatz 14 für unterschiedliche Übersetzungen. Ferner besitzt der Spindelkasten 10 eine übersetzungswelle 16 mit Zahnrädern 18, 20 und 22.
Die Ubersetzungswelle 16 kann von der Eingangswelle 12 wahlweise über die beiden Zahnräder 18 bzw. 22 angetrieben werden, wobei die Umdrehung der Ubersetzungswelle 16 durch das Zahnrad 20 im Eingriff mit einem
Zahnrad 30 auf eine Zwischenwelle 24 übertragen wird.
Die Zwischenwelle 24 1st mit Zwlschenzahnrädarn 26 und 28 versehen, die Im Eingriff mit zwei Ritzeln eines Ritzelpaares 34. 36 stehen. Jedes Ritzel 34. 36 ist auf einer eigenen Ausgangswelle 32 angeordnet. In der Darstellung gemäß Fig. 1 liegen diese beiden Ausgangswellen 32 in der Zeichenebene senkrecht hintereinander, so daß nur eine Ausgangswelle 32 sichtbar ist (Fig. 2 und 3 zeigen demgegenüber die beiden separaten Ausgangswellen 32). Das eine Ritzel 34 befindet sich also auf der ersten Ausgangswelle 32, während das andere Ritzel 36 auf der zweiten Ausgangswelle 32 angeordnet ist.
Ferner tragen die beiden Ausgangswellen 32 an ihrem anderen Ende noch ein zweites Ritzelpaar mit den Ritzeln 38 und 40, die gemäß der Darstellung in Fig. 3 mit dem Zahnkranz 44 der Planscheibe 46 im Eingriff stehen. In der Darstellung gemäß Fig. 1 ist wiederum nur ein einzelnes Ritzel des zweiten Ritzelpaares 38, 40 zu erkennen, während das andere Ritzel senkrecht zur Zeichenebene dahinter befindlich angeordnet ist (Fig. 3 zeigt demgegenüber die beiden Ritzel 38 und 40 nebeneinander).
Die Ritzel des zweiten Ritzelpaares 38, 40 sind gleich-
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verzahnt und im Eingriff mit dem Zahnkranz 44, durch welches die Planscheibe 46 angetrieben wird, die sich um die Hauptspindelachse 48 dreht, und die in an sich bekannter Weise mit Befestigungsmitteln zum Einspannen eines hier nicht dargestellten Werkstückes versehen ist.
Die beiden einzelnen Ritzel 34 und 36 des ersten Ritzelpaares sind gegenläufig schräg verzahnt, bei jeweils entsprechender Schrägverzahnung der Zwischenzahnräder 26 und 28, während die Ritzel 38, 40 des zweiten Ritzelpaares (wie schon erwähnt) gleichverzahnt sind.'
Die Zwischenwelle 24 ist mit einer Hydraulikvorrichtung 42 verbunden und axial bewegbar angeordnet. Durch den Pfeil B ist angedeutet, daß mittels der Hydraulikvorrichtung 42 eine in axialer Richtung wirkende Kraft auf die Zwischenwelle 24 ausgeübt werden kann.
Die axiale Kraft bzw. die axiale Verschiebung der Zwischenwelle 24 überträgt sich durch die gegenläufigen Schrägverzahnungen von den Zwischenzahnrädern 26 und 28 jeweils auf die zugeordneten Ritzel 34 und 36. Die dabei durch die axiale Verschiebung der Zwischenwelle 24 hervorgerufen Wirkung läßt sich anhand von Fig. 2 und 3 verdeutlichen.
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Fig. 2 zeigt die beiden Ritzel 34, 36 des ersten Ritzelpaares, die auf den Ausgangswellen 32 angeordnet sind, und von denen das eine Ritzel 34 mit dem Zwischenzaharad 26 und das andere Ritzel 36 mit dem Zwischenzahnrad 28 auf der Zwischenwelle 24 im Eingriff ist. Die , Drehrichtungen der beiden gegenläufig schrägverzahnten Ritzel 34 und 36 sind durch die Pfeile C angedeutet.
Fig. 3 zeigt die beiden gleichverzahnten Ritzel 38, 40 des zweiten Ritzelpaares im Eingriff mit dem Zahnkranz 44, welches sich in Richtung dss Pfeiles D dreht, und gestrichelt sind hier nochmals die in der Zeichenebene hinten liegenden ZwischenZahnräder 26, 28 angedeutet.
Jedes einzelne Ritzel 38 und 40 treibt im Sinne einer \
Leistungsverzweigung den Zahnkranz 44 an. ü
Die axiale Verschiebung der Zwischenwelle 24 bewirkt nun eine Beeinflussung der Drehrichtungen der Ritzel 34, 36 bzw. der Ritzel 38, 40, wobei diese Beeinflussung davon herrührt, daß durch die axiale Verschiebung der Zwischenwelle 24 eine Einwirkung über die beiden Ritzel 34, 36 auf die beiden Ausgangswellen 32 und auf die beiden Ritzel 38, 40 erfolgt. We</"*« der gegenläufigen Schräg verzahnung der beiden Ritzel 34, 36 sind diese Einwirkungen auch entgegengesetzt.
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In Fig. 2 und In Fig. 3 wird der Drehbewegung des einen Ritzels 34 bzw. 38 nämlich - vergleiche den gestrichelt gezeichneten Pfeil E - entgegengewirkt, während die Drehrichtung des anderen Ritzels 36 bzw. 40 unterstützt wird (vgl. den gestrichelt gezeichneten Pfeil F) .
Diese unterschiedlichen Beeinflussungen der ohne die erfindungsgemäBen Maßnahmen gegebenen Drehrichtungen der Ritzelpaare 34, 36 und 38, 40 führen zu dem gewünschten spielfreien Antrieb, was nachfolgend anhand von Fig. 4 näher erläutert wird.
Die schematische Darstellung in Fig. 4 zeigt ausschnittsweise Zähne 50 und 52 im Eingriff mit einem Zahn 54 des Ritzels 38, und ferner sind weitere Zähne 58, 60 des Zahnkranzes 44 im Eingriff mit einem Zahn 62 des anderen Ritzels 40 dargestellt. Der Zahnkranz 44 dreht sich in Richtung des Pfeiles D um die Hauptspindelachse 48.
Die bei dem Ritzel 38 durch den gestrichelt gezeichneten Pfeil E angedeutete,der Drehrichtung gemäß dem Pfeil C entgegengerichtete Beeinflussung führt dazu, daß der Zahn 54 des Ritzels 38 und der Zahn 50 des
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Zahnkranzes 44 längs der Eingriffslinie 56 In fester Berührung miteinander sind und hier keine Luft vorhanden ist.
Ähnlich sind die Verhältnisse bei dem anderen Ritzel 40. Hier wird die Bewegungsrichtung gemäß dem Pfeil C allerdings zusätzlich unterstützt, was durch den gestrichelt gezeichneten Pfeil P angedeutet ist. Als Folge davon sind der Zahn 62 des Ritzels 40 und der Zahn 60 des Zahnkranzes 44 längs der Eingriffslinie 64 in fester Berührung iiite'.nander, so daß auch hier keine Luft zwischen den Zä men gegeben ist.
Insgesamt wird also durch die axiale Verschiebung dar Zwischenwelle 24 dafür Sorge getragen, daß die betreffenden Zähne längs ihrer Flanken jeweils immer unter Berührung abkämmen, d.h. es tritt kein Spiel zwischen den einzelnen Ritzeln und dem Zahnkranz auf und der gesamte Spindelkasten 10 kann spielfrei arbeiten.
Durch die Größe der axialen Verschiebung B der Zwischenwelle 24 bzw. durch die dafür mittels der Hydraulikvorrichtung 42 aufgewendeten Kraft läßt sich eine gewünschte Anpassung an unterschiedliche Betriebsbedingungen vornehmen.
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Claims (9)

  1. DIPPING. UWE
    EUROPEAN PATENT ATTORNEY
    H. Wohlenberg KG GmbH & Co 450/11
    Schutzansprüche
    1· Spinddlkasten für eine Drehmaschine, mit einem Zahnradgetriebe, welches mindestens eine antreibbare Eingangswelle und zur Leistungsverzweigung zwei Ausgangswellen für den Antrieb einer mit einem Zahnkranz versehenen Planscheibe umfaßt, wobei die beiden Ausgangswellen ein erstes mit Zwischenzahnrädern einer Zwischenwelle im Eingriff befindliches Ritzelpaar zum Antrieb der Ausgangswellen und ein zweites im Eingriff mit dem Zahnkranz der Planscheibe befindliches Ritzelpaar besitzen, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Ritzel des ersten Ritzelpaars (34, 36) gegenläufig schräg' verzahnt sind, bei ebenfalls gegenläufiger Schrägverzahnung der im Eingriff befindlichen Zwischenzahnräder
    (26, 28), und daß die die Zwischenzahnräder (26, 28) tragende Zwischenwelle (24) axial verschiebbar (B) ausgebildet ist.
  2. 2. Spindelkasten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenwelle (24) mit einer Hydraulikvorrichtung (42) zum axialen Verschieben der Zwischenwelle (24) verbunden ist.
  3. 3. Spindelkasten nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenwelle (24) unter ständiger Einwirkung einer wählbaren in axialer Richtung wirkenden Kraft gehalten ist.
  4. 4. Spindelkasten nach einem der vorhergehenden j Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß die Eingangswelle (12/ einen mehrere Zahnräder umfassenden
    Schaltradsatz (14) besitzt.
    I'
  5. 5. Spindelkasten nach einem der vorhergehenden
    Ansprüche 1 - 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen ;A der Eingangswelle (12) und der Zwischtmwelle (24) eine Ubersetzungswelle (16) mit mehreren Zahnrädern (18, 20,
    22) angeordnet ist.
  6. 6. Spindelkasten nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenwelle (24) neben den das erste Ritzelpaar (34, 36) antreibenden Zwischen&zgr;ahnrädern (26, 28) ein
    Weiteres Zahnrad (3C) träyt, Welches VGü &bgr;&Igr;&Pgr;&bgr;&idigr;&Ggr;&igr; Zahnrad
    (20) der Ubersetzungswelle (16) angetrieben wird.
  7. 7. Spindelkasten nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1-6, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Ritzel des zweiten Ritzelpaars (38, 40) gleichverzahnt sind.
  8. 8. Spindelkasten nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Ritzel des zweiten Ritzelpaars (38, 40) und der Zahnkranz (44) schrägverzahnt sind.
  9. 9. Spindelkasten nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Ritzel des zweiten Ritzel· paars (38, 40) und der Zahnkranz (44) geradverzahnt sind.
DE19868630580 1986-11-14 1986-11-14 Spindelkasten für eine Drehmaschine Expired DE8630580U1 (de)

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DE8630580U1 true DE8630580U1 (de) 1987-04-02

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