DE863021C - Vorrichtung zum Zufuehren von geschnittenem Tabak - Google Patents
Vorrichtung zum Zufuehren von geschnittenem TabakInfo
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- DE863021C DE863021C DEM6326A DEM0006326A DE863021C DE 863021 C DE863021 C DE 863021C DE M6326 A DEM6326 A DE M6326A DE M0006326 A DEM0006326 A DE M0006326A DE 863021 C DE863021 C DE 863021C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A24—TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
- A24C—MACHINES FOR MAKING CIGARS OR CIGARETTES
- A24C5/00—Making cigarettes; Making tipping materials for, or attaching filters or mouthpieces to, cigars or cigarettes
- A24C5/39—Tobacco feeding devices
- A24C5/395—Tobacco feeding devices with arrangements in the hopper, e.g. for spreading, tamping
Landscapes
- Manufacturing Of Cigar And Cigarette Tobacco (AREA)
- Wrapping Of Specific Fragile Articles (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft 'eine Vorrichtung zum Zuführen
von geschnittenem Tabak zu Zigarettenmaschinen oder Tabakpackmaschinen, bei welcher
eine gewisse Menge geschnittenen Tabaks in einen Trichter oder Behälter gebracht und gegen eine
umlaufende Kammwalze gedrückt wird, die den Tabak aufnimmt und ihn über eine Abnahmewalze
an einen Verteiler weitergibt.
Die Erfindung erstreckt sich auf den Teil der Vorrichtung, der den Tabak gegen die Kammwalze
drückt. Dies geschah bisher gewöhnlich durch eine den Boden des Trichters bildende, in Richtung auf
die Kammwalze umlaufende Walze, die entweder als glatte Walze oder als Stachelwalze oder auch als
glatte Walze mit zurückziehbaren Zinken ausgebildet war. Mit solchen Walzen war es nicht möglich,
den im geschnittenen Tabak enthaltenen Kurztabak, der die Neigung hat, aus der Haupttabakmasse heraus
nach unten durchzufallen, in ausreichendem Maße zu sammeln und auf die Kammwalze zu übertragen.
Die Erfindung bezweckt, diesem Übelstand abzuhelfen, und kennzeichnet sich dadurch, daß die den
Tabak gegen die Kammwalze drückende Zuführvorrichtung aus einer an die Kammwalze nahe herangeführten,
den Tabak tragenden Platte besteht, die durch einen Rüttelmechanismus in Schwingbewegungen
versetzt wird. Durch diese Zubringerplatte werden die aus der übrigen Tabakmasse herausfallenden
kurzen Stücke aufgefangen und gesammelt der Kammwalze zugeführt. Dabei hängt die Zubringerplatte'mit ihrer Vorderkante über ein
unter der Kammwalze angeordnetes, konzentrisch zur Walze gebogenes Schild über, wodurch der zwischen
der Platte und der Kammwalze entweichende Kurztabak aufgefangen und so aufgestaut wird, daß
nach kurzer Anlaufzeit ein weiteres Entweichen von
Kurztabak praktisch verhindert und der Kurztabak nahezu vollständig von der Kammwalze aufgenommen
wird.
Die Zeichnung zeigt eine Ausführungsform der Erfindung,
Fig. ι ist ein Aufriß einer Vorrichtung zum Zuführen von Tabak zu einer Strangzigarettenmaschine
im Schnitt;
ίο Fig. 2 ist 'eine Abwandlung der in Fig. ι gezeigten
Vorrichtung.
In Fig. ι liegt der Tabak in einem Behälter ι
neben dem Fülltrichter 2 der Tabakzuf ührvorrichtung, !und jes ist 'eine schwingende Klappe 3 voigesehen,
die in bekannter Weise den Tabak absatzweise in den Trichter schiebt und dann jedesmal
zurückgeht, damit der überschüssige Tabak in den Behälter zurückgehen kann.
-Der Boden des Trichters besteht aus einer Platte 4, 'die einen Teil eines Schüttel-oder Schwingförderers bildet und leicht nach unten nach einer Kammwalze S zu geneigt ist, die als Stachelwalze ausgebildet ist. Die Platte ist an zwei Stützen 6 be,-festigt, 'die von der Unterseite der Platte aus nach unten ragen. Diese Stützen können schwenkbare Hebel sein, sind jedoch vorzugsweise, wie auch dargiestellt, flache Federn, und die von der Platte abgekehrten Enden der Federn sind an Stützschienen 7 befestigt, 'die in dem Trichterrahmen angeibracht sind. Die Federn sind im wesentlichen parallel und ihre Oberen Enden so angeordnet, daß,. wenn die Zubringerplatte 4 hin und her schwingt, sie dien Tabak nach vom nach der Kammwalze hin drückt. Infolge der schrägen Lage der Platte und der Anordnung der Federn bewegt sich die Oberfläche der Platte bei der Vorwärtsbewegung nach oben; dadurch wird die Tabakmasse durch die Platte nach, vorn gegen die Stacheln der Kammwalze gedruckt, wie durch Pfeile angedeutet.
-Der Boden des Trichters besteht aus einer Platte 4, 'die einen Teil eines Schüttel-oder Schwingförderers bildet und leicht nach unten nach einer Kammwalze S zu geneigt ist, die als Stachelwalze ausgebildet ist. Die Platte ist an zwei Stützen 6 be,-festigt, 'die von der Unterseite der Platte aus nach unten ragen. Diese Stützen können schwenkbare Hebel sein, sind jedoch vorzugsweise, wie auch dargiestellt, flache Federn, und die von der Platte abgekehrten Enden der Federn sind an Stützschienen 7 befestigt, 'die in dem Trichterrahmen angeibracht sind. Die Federn sind im wesentlichen parallel und ihre Oberen Enden so angeordnet, daß,. wenn die Zubringerplatte 4 hin und her schwingt, sie dien Tabak nach vom nach der Kammwalze hin drückt. Infolge der schrägen Lage der Platte und der Anordnung der Federn bewegt sich die Oberfläche der Platte bei der Vorwärtsbewegung nach oben; dadurch wird die Tabakmasse durch die Platte nach, vorn gegen die Stacheln der Kammwalze gedruckt, wie durch Pfeile angedeutet.
Unter der Zubringerplatte ist eine Tragstütze 8 befestigt, an welche das eine Ende leiner Verbindungsstange
9 angelenkt ist, während das andere Ende der Stange einen Exzenterring 10 trägt, der
einen Exzenter 11 umschließt, der auf einer in dem
'45 Trichterrahmen drehbar gelagerten Welle 12 befestigt
ist. Die Welle wird von dem Antrieb der Tabakzuführvorrichtung so gedreht, daß die Platte
des Schüttelzubringers eine beträchtliche Anzahl von Schüttelbewegungen je Minute, z.B. 1000 bis
1200, ausführt. Der Hub der Bewegung oder Schwingung der Zubringerplatte kann 3 mm betragen.
Der Antrieb der Welle 12 kann durch eine Kette oder einen Riemen z. B. von der Abnahmewialze
16 aus erfolgen, wie in der Zeichnung gezeigt.·
Unterhalb der Kammwalze 5 ist ein Schild 13 angebracht,
.das konzentrisch zu der Außenfläche der Walze 5 gebogen ist, sich über einem Bogen von
ungefähr 900 erstreckt und mit einem Ende die Vorderkante der Platte 4 untergreift. Durch dieses
Schild wird der zwischen der Platte und der Kammwalze
entweichende Tabak, insbesondere Kurztabak, aufgefangen und so aufgestaut, daß, nach
kurzer Anlaufzeit ein weiteres Entweichen von Tabak zwischen der Kammwalzie und der Kante der
Plätte verhindert wird.
Es ist bekannt, daß geschnittener Tabak eine große Zahl kurzer Blattstücke, den obenerwähnten
Kurztabak, enthält. Bei der Behandlung und beim Zuführen geschnittenen Tabaks haben diese kurzen
Stückchen das Bestreben, aus der Haupttabakmasse herauszufallen, und es ist aus wirtschaftlichen Gründen
wichtig, daß sie in dem Enderzeugnis der Maschine, in diesem Fall in den Zigaretten, mitenthalten
sind. Bei der oben beschriebenen Anordnung haben die kurzen Stücke das Bestreben, sich auf
der Platte an der Stelle anzusammeln, an der die Zubringerplatte dem Umfang der Kammwalze am
nächsten ist, und auf diese Weise werden sie durch die Stacheln der Kammwalzie erfaßt und gleichmäßig
mit dem anderen Tabak gemischt, der, wie oben beschrieben, später in die Stacheln gedrückt
wird.
Die Kammwalze fördert danach, den Tabak, der ihr in der oben beschriebenen Weise zugeführt wird,
nach oben, wobei er auf der Oberfläche der Kammwalze in Form eines rauhen Teppichs liegt und in
irgendeiner gewünschten Weise weiterhehandelt werden kann.
Beispielsweise kann der Tabak auf der Kammwalze durch eine Stauvorrichtung 14m bekannter
Weise angedrückt werden. Der Tabak wird dann durch eine Bürstenwalze 1.5 gebürstet und durch
eine Abnahmewalze 16 aus der Kammwalze entfernt und auf einen Verteiler 17 geschauert, von dem er
auf irgendeine geeignete Weise in den Trog der Zigarettenmaschine befördert wird.
Bei einer anderen, in Fig. 2 gezeigten Bauart erstreckt
sich an Stelle einer gesonderten Vorrichtung zum selbsttätigen Zuführen des Tabaks zu dem
Trichter die obenerwähnte schwingende Zubringerplatte bei 18 nach rückwärts in einen an dam
Trichter angrenzenden Raum, wobei der verlängerte Teil waagerecht gelagert ist, während das der
Kammwalze näher gelegene Stück wie im vorhergehenden Beispiel nach abwärts geneigt ist. Mit
dieser Anordnung ist es möglich, die Höhe der Rückwand der Tabakzuführvorrichtung zu vermindern
und es so für den Arbeiter leichter zu machen, die Trichter zu · überwachen und wieder aufzufüllen,
.als im ersten Fall des ersten Beispiels, wo eine besondere
Vorrichtung zum selbsttätigen Zuführen des Tabaks zu dem Trichter vorhanden ist.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE:ι. Vorrichtung zum Zuführen von geschnittenem Tabak, z. B. für Zigarettenmaschinen oder Tabakpackmaschinen, bei welcher der Tabak in .einen Trichter !gebracht und gegen eine umlaufende Kammwalze gedrückt wird, die den Tabak aufnimmt und ihn an eine Abnahmewalze weitergibt, 'dadurch gekennzeichnet, daß die den Tabak gegen die Kammwialze (5) drückende Zuführvorrichtung aus einer an die Kamtnwalze nahe herangeführten, den Tabak .. tragenden Platte (4) besteht, die durch- einenRüttelmechanismus in Schwingbewegungen versetzt wird.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Zubringerplatte (4) den Boden des Trichters (2) bildet.
- 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zubringerplatte (4) nach der Karnmwalze (5) hin leicht geneigt ist.
- 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zubringerplatte (4) mit ihrer Vorderkante über ein unter der Kammwalze (5) angeordnetes, konzentrisch zu der Walze gebogenes Schild (13) überhängt, das den zwischen der Zubringerplattc und der Kammwalzie entweichenden Kurztabak auffängt und aufstaut.
- 5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Zubringerplatte (4) eine mit ihr hin und her schwingende, etwa waagerechte, rückwärtige Verlängerung (18) aufweist, die in einen an den Trichter (2) grenzenden Raum hineinragt und den Tabakvorrat aufnimmt, um ihn selbsttätig fortlaufend in den Trichter zu fördern (Fig. 2).Angezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 584347.Hierzu α Blatt Zeichnungen© 5627 1.53
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB9240/41A GB549341A (en) | 1941-07-22 | 1941-07-22 | Improvements in or relating to apparatus for feeding cut tobacco |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE863021C true DE863021C (de) | 1953-01-15 |
Family
ID=9868112
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM6326A Expired DE863021C (de) | 1941-07-22 | 1950-09-22 | Vorrichtung zum Zufuehren von geschnittenem Tabak |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US2416020A (de) |
| DE (1) | DE863021C (de) |
| GB (1) | GB549341A (de) |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2579950A (en) * | 1945-09-17 | 1951-12-25 | Molins Machine Co Ltd | Apparatus for feeding cut tobacco |
| US4121596A (en) * | 1975-08-26 | 1978-10-24 | Molins Limited | Cigarette making machines |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE584347C (de) * | 1931-03-30 | 1933-09-18 | Walter Everett Molins | Vorrichtung zum Nachfuellen des Ausbreiters einer Zigarettenmaschine |
Family Cites Families (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| US1042652A (en) * | 1908-09-11 | 1912-10-29 | Canaan De Cazen | Cigarette-making machine. |
| US2094697A (en) * | 1934-05-26 | 1937-10-05 | Traylor Vibrator Co | Apparatus for transferring material |
| DE640440C (de) * | 1935-07-02 | 1937-01-04 | Martin Brinkmann Akt Ges | Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen eines Tabakvliesses auf einer zur Strangrinne der Zigarettenmaschine laufenden Flaeche |
| NL44038C (de) * | 1935-09-07 | |||
| US2230195A (en) * | 1938-03-26 | 1941-01-28 | American Mach & Foundry | Cigarette tobacco feed |
| US2280056A (en) * | 1939-06-23 | 1942-04-21 | Int Cigar Mach Co | Vibrator mechanism for tobacco feeds and the like |
-
1941
- 1941-07-22 GB GB9240/41A patent/GB549341A/en not_active Expired
-
1942
- 1942-07-17 US US451340A patent/US2416020A/en not_active Expired - Lifetime
-
1950
- 1950-09-22 DE DEM6326A patent/DE863021C/de not_active Expired
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE584347C (de) * | 1931-03-30 | 1933-09-18 | Walter Everett Molins | Vorrichtung zum Nachfuellen des Ausbreiters einer Zigarettenmaschine |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US2416020A (en) | 1947-02-18 |
| GB549341A (en) | 1942-11-17 |
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