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DE862834C - Photometer zur Auswertung von Spektren - Google Patents

Photometer zur Auswertung von Spektren

Info

Publication number
DE862834C
DE862834C DEB6741D DEB0006741D DE862834C DE 862834 C DE862834 C DE 862834C DE B6741 D DEB6741 D DE B6741D DE B0006741 D DEB0006741 D DE B0006741D DE 862834 C DE862834 C DE 862834C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
control
gap
spectra
photometer
cell
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB6741D
Other languages
English (en)
Inventor
Wolfgang Dr Schuhkneckt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BASF SE
Original Assignee
BASF SE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BASF SE filed Critical BASF SE
Priority to DEB6741D priority Critical patent/DE862834C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE862834C publication Critical patent/DE862834C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01JMEASUREMENT OF INTENSITY, VELOCITY, SPECTRAL CONTENT, POLARISATION, PHASE OR PULSE CHARACTERISTICS OF INFRARED, VISIBLE OR ULTRAVIOLET LIGHT; COLORIMETRY; RADIATION PYROMETRY
    • G01J3/00Spectrometry; Spectrophotometry; Monochromators; Measuring colours
    • G01J3/28Investigating the spectrum
    • G01J3/40Measuring the intensity of spectral lines by determining density of a photograph of the spectrum; Spectrography

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Spectroscopy & Molecular Physics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Investigating Or Analysing Materials By Optical Means (AREA)

Description

  • Photometer zur Auswertung von Spektren Bei der quantitativ,en spektrochemischen Analyse besteht ein wesentlicher Teil der analytischen Aufgalle darin, in dem oft sehr linienreichen Probenspektrum bestimmte Linien bzw. Liniengruppen aufzusuchen und sie zwecks genauer Gehaltsbestimmung zu photometrieren. Das Aufsuchen ist zeitraubend. und ein Irrtum bedingt schu-ere, später nur schlecht auffindhare Fehler der spektrochemischein analyse.
  • Zur Erleichterung des Auffindens bestimmter Liniengruppen lei der photometrischen Niessung das wegen des kleinen Bildfeldes der üblichen Photometerkonstruktionen recht schwierig ist, hat man die auszuwertenden Spektren zunächst mittels eines Projektors projiziert, die auszumessenden Linien mit Hilfe von Vergleichsspektren oder Lehren aufgesucht und mit einer Ntarkiernadel angerissen. Die so gekennzeichneten Linien werden dann mit Hilfe eines Photometers ausgemessen. In letzter Zeit hat man schließlich auch versucht, das Photometer mit einem Hilfsprojektionssystem zu versehen und oberhalb des Meßspalts ein zum lProbespektrum ausgerichtetea Testspektrum mit markierten Analysenlinien, in gleichem Maßstab vergrcsß'ert wie das Probespektrum, zu projizieren.
  • Die Nachteile vorstehender -Arbeitsweisen sind folgende: I. Die Markierung mit Hilfe von Reißnadseln ist sehr zeitraubend, da der Photometrierung das Anreißen aller zu messenden Linien, d. h. die Durch musterung aller Spektren einer Platte unter Zuhilfenahme von Projektor und Lehren bzw. Vergl eichsspektren vorausgehen mlrß. B,edenklicll ist weiterhin, daߢ die Linien beim Anreißen leicht verletzt werden und gelegentlich ihre Iennzeichnung nicht so eindeutig gelingt, daß Irrtümer ausgeschlossen sind.
  • 2. Die Vergleichsproj ektion eines Testspektrums mit markierten Analysenlinien mit Hilfe eines entsprechend konstruierten Photometers ist günstiger; sie zwingt aber noch immer ~ zu einer genauen Durchmusterung des gesamten Testspektrums, da die Lage der Analysenlinien bei selten vorkommenden analytischen Aufgaben dem Analytiker nicht immer geläufig ist.
  • Es wurde nun gefunden, daß man die genannten Schwierigkeiten leicht überwinden und zu einer nahezu vollautomatischen Ausmessung kommen kann, wenn man außer dem Mleßspalt am Photometer einen weiteren Spalt, den Steuerspalt, sowie eine zweite Photoz,elle, die Steuerzelle, vorzieht und dafür sorgt, daß die Steuerzelle immer dann eine Beleuchtungsänderung, insbesondere Verdunklung, erfährt, wenn sich das Projektionsbild einer Analysenlinie über den Meßspalt bewegt. Dler steuernde Lichtimpuls wird von einer besonderen Steuereinrichtung gegeben, die je nach den vorliegenden analytischen Aufgaben einstellbar und damit allgemein brauchbar gestaltet werden kann oder in Form unveränderlicher, auswechselbarer Lehren auf die Fälle beschränkt bleibt, für welche Lehren lohnend sind, d. h. für Sefienarbeiten. Die neue Steuereinrichtung besteht.z. B. darin, daß auf einer gemeinsam mit dem Plattenschlitben oder doch von diesem abhängig bewegten Platte, Kreisscheibe oder auch einer Walze oder Biändern aus lichtdurchlässigem Stoff lichtundurchlässige Marken angebracht sind; diese werden vergrdßert auf den Steuerspalt projiziert und sind in ihrem Abstand so eingestellt bzw. die festen Lehren sind so hergestellt worden, daß sie den Steuerspalt immer dann z. Bl. verdunkeln, wenn sich über den Mßspalt das Projektionsbild einer Analysenlin6e bewegt.
  • Die von den Marken bewirkte Änderung der Belichtung und damit des Photostroms der Steuerzelle löst dann, gegebenenfalls nach geeigneter XFèrstärkung, ein optisches oder akustisches Signal aus und öffnet einen vor der Meßzelle angebrachten elektrischen Verschluß, Versieht man den Platten schlitten des Photometers mit einem Antriebsmotor, so ist es leicht möglich, zusätzlich zur Signalgabe und Freigabe der Meßzelle mit Hilfe der Steuerzelle den Plattenschlitten zu stoppen, wenn sich das Projektionsbild einer Analysenlinie auf dem Meßspalt befindet, oder den Motor von Schnellgang auf Langsamgang umzuschalten bzw. ein entsprechendes Getriebe einzulegen, so daß' das Schwärzungsmaximum der Analysenlinien beim langsamen Durchlauf des Plattenschlittens abgelesen werden kann.
  • Verstärkt man auch den Photostrom der Meßzelle z. B. mit Hilfe eines lichtelektrischen Verstärkers, so kann man die Schwärzung der Analysenlinien mit einem Zeigerinstrument messen bzw. sogar mittels eines schreibenden Strommessers vollautomatisch aufzeichnen. Der Antriebsmotor der Schreibwalze des Strommessers wird hierbei zweckmäßig auch von der Steuerzelle geschaltet.
  • Ein Ausführungsbeispiel einer zur Auswertung von Spektren nach vorstehend beschriebenem Verfahren mit unveränderlichen, auswechselbaren Lehren geeigneten Vorrichtung zeigt Abb. I. Das Licht einer Lichtquelle I fällt über ein Prisma 2 und den Kondensor 3 durch eine Aussparung des Plattentisches 4. Dieser ist senkrecht zur Zeichenebene, also in der Diispersionsrichtung der zu projizierenden Probenspektren auf den Gleitschienen 5 verschiebbar. Auf dem Plattentisch 4 befindet sich der rahmenartige Plattenträger 6. Derselbe trägt die Probenplatte7 und ermöglicht ihre Verschiebung senkrecht zur D'ispersionsrichtung, so daß jedes einzelne Spektrum der Probeuplatte projiziert werden kann. Das Io- bis 3ofach vergrößerte Proektionsbild des ausgeleuchteten Spektrenausschnitts wird mit Hilfe des Objektivs 8 und des Prismas g auf dem Blildschirm 10 entworfen. In diesen ist der verstellbare Meßspalt IeI eingelassen, hinter dem sich, gegebenenfalls unter Zwischenschaltung von Optik, die Meßzelle I2 befindet.
  • Je nach der Schwärzung der Spektrallinie, deren vergrößertes Bild auf dem Meßspalt entworfen wird, erhält man einen größeren oder kleineren Photostrom der unmittelbar oder nach Verstärkung gemessen bzw. registriert wird. Ein Teil des Lichts von Lichtquelle I fällt über das Prisma 2' und den Kondensor 3' durch eine zweite Aussparung des Plattentisches 4, in welche die Steuerplatte I3 eingelegt wird. Auf der Steuerplatte I3 befindet sich als Lehre, welche die Signalgabe bzw. Steuerung auslöst, ein Positiv des Spektrums der zu untersuchenden Stoffart, z. B. einer AIuminiumlegierung, in welchem nur die auszumessenden Linienpaare und gegebenenfalls Kennzeichnungen derselben hell auf dunklem Grund erscheinen, während alle bei der Auswertung nicht interessierenden Linien mittels Abdeckfarbe abgedeckt bzw. auf phototechnischem Wege entfernt worden sind. Über dem steuernden Positiv, unmittelbar an dieses angr.nzend und zu ihm in der Dispersionsrichtung ausgerichtet, befindet sich auf der Steuerplatte das Negativ eines Spektrums des Grundelements der zu untersuchenden Stoffart. Dlas Grundelementspektrum, das gemeinsam mit dem Lehrenspektrum projiziert wird, ermöglicht die Ausrichtung der in gleichem MIQ13stab vergrößerten Probenspektren zum Lehrenspektrum. Das Objektiv 8' und das Prisma g' entwerfen nun auf, dem Bildschirm 10 einen dem Bildausscbnitt des Probenspektrums ent- sprechenden, gleich star!: vergrößerten Ausschnitt der Steuerplatte, derart, daS das Bild des zur Ausrichtung dienenden Grundelementspektrums unmittelbar unter dem Nießspalt, das Bild des Steuerspektrums aber in Hibe des Steuerspalts entsteht.
  • Zur Ausrichtung von Probenspektren und Lehrenspektrum zueinander finden die üblichen Mittel (Drehtisch, Kreuztisch) Anwendung. Dlie hinter dem Steuerspalt 14 befindliche Steuerzelle Itj schaltet über Reinrelais oder Verstärker den Antriebsmotor I6, der den Plattenschlitten 4 mittels der Spindel I7 bewegt, aus oder um und löst zugleich ein optisches oder akustisches Signal aus und c.ffnet einen vor der Meßzelle angebrachten elektrischen X erschluß.
  • Um der mechanischen Trägheit der Fördereinrichtung Rechnung zu tragen, empfiehlt es sich vielfach, das Abstoppen oder Umschalten des Motors durch gleichzeitig gesteuerte Einschaltung elektrischer Bremsen zu unterstützen. Ferner wählt man die Linien im Lehrenspektrum etwas breiter als im Probenspektrum und bzw. oder verschiebt den Steuerspalt in der Dispersionsrichtung etwas gegen den Meßspalt, so daß der Steuervorgang um die Ansprechzeit verfrüht ausgelöst wird.
  • Einrichtungen vorstehend beschriebener Art können in verschiedener Weise ausgestaltet werden; beispielsweise könllen die die Lehren tragenden Platten oder Filme nach dem Patent 745 889 auf einem endlosen Band oder einer Walze angeordnet werden und diese so ins Auswertegerät eingebaut werden, daß jedes der Steuerspektren in die für Projektion und Steuerung notwendige Stellung gebracht werden kann. Man hat so den Vorteil, alle oder doch sehr vilele Lehrenplatten fest ins .Ruswertegerät einbauen zu können.
  • Für eine allgemein brauchbare Auswerteeinrichtung sind statt fester Lehren Einrichtungen erforderlich, die es ennöglichen, nach Ausrichtung des Probenspektrums auf der Steuerplatte bei jeder gewünschten Wellenlänge eine Niarke anzubringen, die deren Lichtdurchlässigkeit ändert und so den Steuervorgang auslöst. Da es bei linienreichen Spektren schwierig ist, die Marken auf einer nur 24 cm langen Steuerplatte, die den Bgereich- von 2000 bis jooo AE umfaßt, mechanisch, z. B. mittels Reißnadel oder Tuschefeder, rasch und doch ansreichend genau anzubringen, muß durch besondere Maßahmen eine starke Vergrößerung der Steuerplatte erreicht werden: Die A.ntriebsspindd -. des Plattentisches betreibt über ein Präzisionsschneckengetriebe eine Trommel aus lichtdurchlässigem Stoff, auf welcher ein Filmband bzw. ein Band aus stark durchscheinendem Papier befestigt wird. Hat die Trommel einen Umfang von etwa 220cm und macht sie bei vollem Durchgang des Plattenschlittens mit der Probeplatte eine Umdrehung, so sind die Abstände der Steuermarken auf der Steuerplatte, die hier zum Steuerband wird, etwa Iomal so groß wie die Abstände der entsprechenden Linien der Probeuplatte. Noch wesentlich höhere Vergrößerung kann man erreichen, wenn man von der Steuertrommel zum steuernden Filmband.übergeht: Auf der Antriebsspindel des Plattenschlittens sitzen zwei Zahnräder, die ein perforiertes Filmband von einer \~orratsspule abwickeln; eine kräftige Feder oder ein Zuggewicht sorgt dafür, daß. das Filmband stets gestrafft ist und heim Rückspulen wieder auf der Vorratsspule aufgewickelt wird.
  • Besonders rasch und leicht anzubringende Steuermarken sind feine Tusche- oder Farbstoffstriche; zweckmäßig verwendet man hierzu das Meßwerk und die Schreibfeder eines schreibenden Strommessers. Wird bei der gewünschten Wellenlänge ein Stromstoß durch das Meßv.«erk geschickt, so zeichnet die Schreibfeder auf dem Film- oder Papierband eine Marke senkrecht zur .Bewegungsrichtung von Trommel oder Filmband.
  • Die Einstellung der gewünschten Wellenlängen erfolgt mit Hilfe einer Präzisionswellenlängenteilung des verwendeten Spektrographen, die am Plattenschlitten befestigt ist. Beim Bewegen des Plattenschlittens wandert ein sehr stark vergrößertes E:ild der Teilung an einem mit Marke versehenen Bildfenster vorbei; bei entsprechender Einrichtung der Probenplatte kann man die Wellenlänge der Linie, deren Projektionsbild auf den WIeESspalt oder eine Justiermarke fällt, in diesem Bildfenster ablesen.
  • Ausführungsbeispiele von Vorrichtungen zur Auswertung von Spektren mit Hilfe von allgemein anwendbaren Steuereinrichtungen zeigen die Abb. 2, 2a und 3.
  • Abb. 2 entspricht hinsichtlich des Meßteiles der Abb. I, wobei der vor der Meßzelle angebrachte Ä-erschlüß: I18 eingezeichnet ist. Neben dem MePr spalt 11 und zu ihm parallel befindet sich hier eine Justiermarke. Über der Aussparung 2!2 des Plattentisches befindet sich eine Glasplatte 19 mit einer nach der Dispersionskurve des Aufnahmegeräts, z.B. eines Quarzspektrographen Qu 24, geteilten Ätellenlängenskala höchster Präzision. Die Linse 8' und die Prismen g' und 20 entwerfen ein sehr stark vergrößertes Bild eines kleinen Teiles der Skala auf dem mit Einstellmarke versehenen Blildfenster 21. Die Probienplatte wird mit Feinbewegung so weit in der Dispersionsrichtung verschoben, bis das Bild einer bekannten Linie des Probenspektrums, deren genaue Wellenlänge auf die Einstellmarke des Bildfensters 2'I eingestellt wurde, genau auf der neben dem Meßspalt angebrachten Justiermarke entworfen wird.
  • Die Steuereinrichtung zeigt Abb. 2 a. D!as mit der Antriebsspindel 17 des Plattentisches 4 gekuppelte Schneckengetriebe 23 dreht die Steuertrommel 24 aus lichtdurchlässigem Stoff. Die Untersetzung ist hierbei so bemessen, daß die Trommel beim Durchlauf des gesamten Probenspektrums etwa eine- Umdrehung macht. Als Trommeldurchmesser wählt man z. B. 60 bis s!0 cm. Neben der Trommel befindet sich das Meßwerk Z5 eines schreibenden Strommessers mit der Schreibfeder 26, die auf dem auf der Steuertrommel befestigten Film- oder Papierstreifen aufliegt. Schickt man durch das Meßwerk 215 einen Strom, so bewegt sich die Schreibfeder 26 und erzeugt eine lichtundurchlässige, zur Dlrehachse der Trommel 24 parallele Marke 27, eine -5-teuermarke, auf dem Streifen. Innerhalb der Steuertrommel befindet sich eine Lichtquelle 2s, deren Licht. über den Kondensor 29 durch Trommel und Streifen fällt und mittels der Linse 30 ein vergrölelertes Bild der Marken auf den Steuerspalt 14 entwirft. Hinter diesem befindet sich die Steuerzelle I'5, die Signalgabe und Steuerung veranlaßlt.
  • D(urchbentsprechende Anbringung der Justiermarke und der Schreibfeder 26 wird dafür gesorgt, daß auch das B:ild der Marke 27t auf den Steuerspalt Iq fällt, wenn das Blild der zugehöirigen Linie von der Justiermarke bis zum Meßspalt gelangt ist. Z;ur Erzeugung der Steuermarken 27 braucht man daher nach Ausrichtung des Probenspektrums nur die gewünschten Wellenlängen, z. B. n = 3248 AE auf der Einstellmarke des Bildfensters 21 einzustellen und durch kurze Kontaktgabe das Meßwerk ag mit der Schreibfeder 26 zu betätigen.
  • Eine Ausführung mit fortlaufendem Filmband zeigt Abb. 3. Plattenschlitten, Meßoptik und Wellenlängeneinstellung entspricht der Abb. 3. Die Welle 3I, welche starr mit der Transportspindel für den Plattenschlitten verbunden ist, trägt eine kleine Rolle 32 mit den Zahnkränzen 33. Diese greifen in die Perforation eines Filmstreifens 34, der noch zusätzlich durch eine kleine Federplatte gegen die Rolle gedrückt wird. Bei Drehung der Transportspindel wird der Film durch die Zahnkränze 33 transportiert und von der drehbar angeordneten Vorratstrommel 35 abgewiclçelt. Eine Spiralfeder 36 strafft sich beim Abwickeln des Filmbandes und spannt dasselbe zwischen 35 und 32. Dlie Mafiderung bewirkt man mit dem schreibenden Meßwerk 2i5., die Steuerung erfolgt von Lichtquelle 28s über Kondensor 29, Steuermarke 27, Abbildungslinse 30 und Steuerspalt I48 durch die Steuerzelle 15.
  • Mit vorstehenden Beispielen sind die möglichen Ausführungs formen keineswegs erschs,pft. Vielmehr kann man durch an sich bekannte Mittel weitere Vereinfachungen der Bedienung und Verbesserungen erreichen. Erwähnt seien die Anbringung mechanisch oder lichtelektrisch ausgelöster Endaus-bzw. Emdumschalter für den Steuermotor, die nach Art eines Setztabulato-rs längs einer technischen Wellenlängenteilung verschiebbar sind und die Durchmessung der Platte auf den notwendigen Bereich beschränken, die Anwendung von zwei Synchronmotoren verschiedener Drehzahl zur Erreichung definierter Transportgeschwindigkeit und der Einsatz der Streulicht verminderndenv'orspalte auch für das steuernde Projektionssystem.
  • Weitere Vorteile bieten sich, wenn man einen zweiten Steuerspalt mit einer zweiten Steuerzelle und auf den Steuerpiatten unterm Steuerspektrum bzw. auf Steuerfilm oder Streifen neben der beschriebenen eine weitere Reihe Steuermarken anbringt. Man kann dann z. B. in mit vorgeschaltetem Stufenfilter aufgenommenen Probespektren einzelne Analysenlinien in der geschwächten, andere in der ungeschwächten Stufe ausmessen: die zweite Reihe Steuermarken veranlaXt Lichtimpulse auf die zweite Steuerzelle kurz bevor die in der geschwächten Stufe auszumessende Linse über den Meßspalt geführt wird und unterbricht ihn kurz vor der nächsten ungeschwächt auszumessenden Linie. Der hierdurch ausgelöste Photostrom der zweiten Steuerzelle bewirkt entweder eine Bewegung des die Probenplatte tragenden Plattenrähmchens senkrecht zur Dispersionsrichtung oder eine geringe Kippung des Umlenkprismas g (Abb. 2). Man kann z. B. auf einem Plattentisch einen Rahmen auf Schienen mittels Zahnstange und Trieb verschieb,bar-anordnen.
  • Der Rahmen trägt auf Schienen einen Plattenrahmen und einen kleinen Spezialelektromotor mit Doppel-T-Anker und Schleifringen. Eine Feder 7 drückt diesen Rahmen gegen einen auf der Welle des Elektromotors sitzenden Nocken. Wird die Wicklung des Motors von Gleichstrom durchflossen, so erstrebt der Anker eine bestimmte Stellung im Magnetfeld; der Nocken dreht sich und der Rahmen wird verschoben. Die Drehung des Ankers und die Verschiebung wird durch verstellbare Anschläge begrenzt.
  • Blei Anwendung eines kippbaren Umlenkprismas trägt dieses einen Hebel aus ferromagnetischem Material. Letzterer wird zwischen zwei einstellbaren Elektromagneten', die von der Steuerzelle ein- bzw. ausgeschaltet werden, hin und her gezogen.
  • Es ist schließlich auch möglich, mit einem Steuerspalt mehrere Steuervorgänge auszulösen, wenn man durch verschiedenfarbige Steuermarken Impulse mit verschiedenfarbigem z. B. blauem und rotem Licht gibt und das durch den Steuerspalt gefallene Licht nach Teilung auf eine blauempfindliche Zelle mit Blaufilter und eine rotempfindliche Zelle mit Rotfllter einwirken läl3,t. Die eine Zelle steuert dann z. B'. Signalgabe und Antrieb des Plattentisches, die andere die Bewegung des Plattenrahmens.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRUCHE: I. Photometer zur Auswertung von Spektren, dadurch gekennzeichnet, daß bei Bewegung jeder Analysenlinle über den Meßspalt durch Vermittlung einer Steuereinrichtung eine hinter einem weiteren Spalt, dem Steuerspalt, befindliche Photozelle, die Steuerzelle, eine Beleuchtungsänderung erfährt.
  2. 2. Photometer nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung durch Marken bewirkt wird, die auf Platten, Kreisscheiben, Walzen oder Bändern angebracht sind und sich hinsichtlich der Lichtdurchlässigkeit vom Stoff der letzteren unterscheiden.
  3. 3. Photometer nach Ansprüchen I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die steuernden Platten, Kreisscheiben, Walzen oder Bänder sich gleichzeitig mit und abhängig von der Bewegung des Probenspektrums bewegen und daß die steuernden Marken so angebracht sind, daß sich das ProjektionsbiIdR der Marke über den Steuerspalt bewegt, wenn das Projektionsbild der betreffenden Analysenlinie über den Meßspalt wandert.
  4. 4. Photometer nach Ansprüchen I bis 3, da- durch gekennzeichnet, daß die durch Beleuchtungsänderung bewirkte Änderung des Photostroms der Steuerzelle einen vor der Meßzelle angebrachten Verschlu öffnet, Signale auslöst, den Antrieb des Plattenschlittens stoppt oder verlangsamt und gegebenenfalls weitere Schaltmaßsnahmen, wie Bremsen, durchführt.
  5. 5. Photometer nach Ansprüchen I bis 4, dadurch gel;ennzeichnet, daß die steuernden Platten usw. als auswechselbare Lehren ausgebildet sind, zu denen die Probespektren mit Hilfe von mitproj izierten Wellenlängenteilungen oder Hilfsspektren in der Diispersionsrichtung ausgerichtet werden.
  6. 6. Photometer nach Ansprüchen I bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß weitere Steuereinrichtungen mit Spalt und Zelle zur Durchführung weiterer Aufgaben. z. B. Verschiebung des Plattentisches senkrecht zur Dispersionsrichtung vorgesehen sind.
  7. 7. Betrieb des Photometers gemäß Ansprüchen I bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Probenspektrum mit Hilfe von mitproj izierten Wellenlängenteilungen oder Hilfsspektren in der Dlispersionsrichtung ausgerichtet wird und die steuernden Marken vor der Messung mit Hilfe elektrischer Schreibgeräte auf den Steuerstreifen oder Filmbändern angebracht werden.
DEB6741D 1945-02-02 1945-02-02 Photometer zur Auswertung von Spektren Expired DE862834C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE945792C (de) * 1952-04-04 1956-07-19 Siemens Ag Anordnung zur Messung des Emissionskoeffizienten und gegebenenfalls gleichzeitig der Farb- bzw. wahren Temperatur und der schwarzen Temperatur von strahlenden Koerpern mittels lichtelektrischer Zellen und elektrischer Thermometer

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE945792C (de) * 1952-04-04 1956-07-19 Siemens Ag Anordnung zur Messung des Emissionskoeffizienten und gegebenenfalls gleichzeitig der Farb- bzw. wahren Temperatur und der schwarzen Temperatur von strahlenden Koerpern mittels lichtelektrischer Zellen und elektrischer Thermometer

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