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Aufzugssteuersystem Die Erfindung betrifft ein Aufzugssteuersystem
und insbesondere derartige Steuersysteme, bei 4: nen elektromagnetische Relais und'
Induktionsrelais mit ihren Induktionsplatten verwendet werden, die :die Geschwind:igkeits:abnehme
steuern und -den Fahrstuhl mit dem Haltepunkt in gleiche oder in wieder 11 eiche
Höhe bring --en.
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Bei A ufzugseteuersystemien, die mit Indiukti.ansreiais arbeiten,
ist es üblich, :die Induktionsrelais mit einer großen Anzahl von Induktionspliatte@n
zu @rseh en. Die Unterbringung solcher Sätze von Induktionsplatten imAufzugsschachtbereitet
jedoch Schwierigkeiten und ist kostspielig. Die, Erfindung ist :darauf gerichtet,
eine Aufzugssteuerung zu schaffen, bei der nur zwei Induktionsplatten für jeden
der mit dem Aufzug bedienten Haltepunkte verwendet werden und .dennoch zahlreiche
Verlangsamungsstufen und ein genaues Ausrichten beim Anhalten möglich sind.
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Die Erfindung bezieht sich auf ein Aufzugssteuiersystem, .bei dem
der Aufzug mit einem Induktionsrelais versehen ist, :das @diurch magneti@siife,rbare
Platten erregt wird, um eine Mehrzahl von Geschwindigkeitsabnahmerelais in einer
von der Fahrtrichtu:n.g des Aufzugs unabhängigen, stets gleichen Reihenfolge zu
betätigen, wenn sich der Aufzug eini:m Haltepunkt nähert.
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Erfindungsgemäß sind an jedem Haltepunkt eine obere und eine untere
magnetisierbare Platte senkrecht und räumlich getrennt voneinander im Auf-
| zugsschacht derart angebracht ,z- d:aß sie-sich -einander |
| überlappen, wobei ,die Erregerspule des Induktions- |
| relais am Fahrstuhl so. befestigt .ist, daß isie .sich |
| beim Auf- und Abwärtsfahren des Fahrstuhls' |
| zzvis.dien Iden Platten hindurchbewegt, und wobei |
| vier Anker auf dem Induktionsrelais so angebracht |
| sind, daß sie, nacheinander .in einer bestimmten |
| Reihenfolge durch die Induktion :der Platten betätigt |
| werden, wenn sich der Fahrstuhl- beim Aufwärts- |
| fahren einem Haltepunkt mit erregtem Induktions- |
| relais nähert, :und in einer .anderen Reihenfolge, |
| wenn sich der Fahrstuhl .beim Abwärtsfahren einem |
| Haltepunkt mit erregtem InduktionisireIals nähert, |
| und wobei (schließlich idie Anker mit den Ge- |
| sch,-,v-in.dgkeitsabnahmerel,ai!s über Schaltkreise ver- |
| bunden @sind. |
| Die Erfindung wird an. Hand eines praktischen |
| Beispiels, das in der Zeichnung dargestellt ist, |
| näher :erläutert. |
| Fig. i stellt eine Schaltung eines Aufzugsgteuer- |
| systems gemäß der Erfindung @in gerader Linien- |
| ausführung id:ar. |
| In Fig. i A )ist die Relaisschaltung ödes Steuer- |
| sy stems nach Fig. i weiter erläutert. Die Figur zeigt |
| .die Relais mit ihren Spulen und Kontakten, die ent- |
| sprechend -ihrer Lage iin Fig. i in waagerechter |
| Übereirnstdmmung einsgezeichnet sind, so daß ein |
| Relais und id@ie Lage seiner Spulen und Kontakte |
| in der .geraden Linienausfü.hrüng nach Fig. i leicht |
| -bestimmt werden können. |
| Fig.2 stellt ein Induktionsrelais,dar,-dias an einem |
| Aufzug befestigt ist und ein Paar Induktionsplatten |
| aufweist, die an d en Wänden des Fahrstuh.l@sch achtes |
| ,befestigt eind. |
| Fig. 3 ist eine Seitenansicht des Induktionsrelais |
| nach Fig. 2. |
| Die Relais 4n diesem System .sind folgender- |
| m.aß"enbezeichnet: U Aufwärtsschulter, D Abwärts- |
| schalter, UR Aufwärtsrel@aits, DR Abwärtsrefiais, |
| M Startrelais, N Hilfsstartrelais, GR Hoch- |
| geschwindigkeitsstartrelais, i P Geschwindigkeits- |
| abrnahmerel.aäs bei niedriger Geschwi.ndlgkeit, |
| 2 P Geschwindii@gkeits,abn.ahme-reliaiis .bei mittlerer |
| Geschwindigkeit, 3 P @Gesch@vinidi@gkeitsabnahme- |
| relais .bei hoher Ges:chwind:igkeit, L Geschwindig- |
| keitsabnahme- und Aüsgleichsinduktionsrelais, |
| LU Aufwärtsausgleichsrelais, LD Abwärtsaus- |
| gleichsrelais, TA Zeitverzögerungsrelais für einen |
| Ein-Stockwerk-Verkehr, der den Richtungsschalter |
| eine bestimmte Zeitlang für den Ein-Stockwerk-Ver- |
| kehr hält, TB Gegeneinschaltrelais, TC Startrelais, |
| ,das bei :gleichmäßigem Start ,die volle Geschwindig- |
| keit beim Anfahren verhindert. |
| Gemäß :den Figuren .ist ein Fahrstuhl C an einem |
| Seil ii aufgehängt, das über eine Trommel i2 |
| läuft und mit einem Gegengewicht 13 versehen isst. |
| Ein; Aufzugsmotor H dreht die Aufzugstrommel |
| mittels einer Achse, um den Fahrstuhl auf- oder |
| abwärts zu bewegen. |
| Ein veränderliches Steuerspannungissystem steuert |
| ,den Antrieb ,des Aufzugsmotors H, wobei der Mo- |
| tox,anker HA mit dem Anker GA des Generators
G |
| in einem@:geschlos@senen Stromkreis 2z liegen. Der |
| Generator ist mit einer besonderen Felderregünbs- |
| wicklung GF ausgestattiet, die für die Erregung in |
| einem geschlossenen Kreiss 22 mit dem Anker RA |
| .des Regelgenerators R-liegt, so daß der Ausgang |
| -des Generators und infolgedessen die Geschwindig- |
| -lzei,t und Richtung des Aufzugsmotors H @durch |
| Steuerung des P"e@gelbenerators (später kurz Regler |
| genannt) gesteuert werden. Ein einstellbarer Wider- |
| stands i ist in dem Kreis der Generatorfeldwicklung |
| eingeschaltet, um den Widerstand dieses Kreises |
| wunschgemäß einstellen zu können. Eine Strom- |
| w,enderw,icklung 24. für den: Generator G liegt in |
| Reihe in !dem Kreis 2r. Der Regler R hat einen |
| Anker RA, eine sich selbst erregende Feldwick- |
| lung RCF, eine biesondere Feld wickliung RPF, eine |
| Geggen.felÖwickl,ung RDF Bund eine Serienfeldwick- |
| -l@ungRSF. -Die .Anker des Generators G und des |
| Reglers R sind auf einer gemeinsamen Achse 2o |
| montiert, dumit sie mit einer konstanten Dreh- |
| gaschwindigkait laufen (nicht dargestellt). Die |
| SelIxsterregungsfel.dwicklung RCF liegt in .dem |
| Kreis 22 in Reihe mit :dem Anker RA des Reglers |
| und der Gener.atorfeldwickliung GF. Die besondere |
| Feldwicklung RPF überbrückt die Leiter -I- L :und |
| -L ides Spannungsnetzes, so @daß die Generatoar- |
| :spannung und,die Arbeitsrichtung dadurch gesteuert |
| werden können, :d@aß ,die Richtung und .der Wert d -s |
| in dem besonderen Feld fließenden Stromes ge- |
| steuert werden. |
| Mehrere Widierstände r 6 bis r io liegen in dem |
| Kreis, mit ide.r besond-; ren Feldwicldun:g, um den |
| Einfluß dieser Wicklung zu steuern, wodurch !der |
| Generator veranlaßt wird, den Fahrstuhl zu. be- |
| schleuni:gen, ihn zu starten oder ihn zu verlang- |
| sia:men zu einer vorbestimmten, gewünschten Ge- |
| sch-,vindiiigkeit. Die Ge@genfeldwidklung RDF übeir- |
| brückt die Klemmen des Generatorankers, G.4. Ein |
| einistellbarer Widerstand r 3 liegt in Reihe mit der |
| Gegenfelidwicklung RDF, so daß auch -der Einfluß |
| ,diie-ser Wicklung nach Wunsch eingestellt werden |
| kann. |
| Die Reglerfeldwicklung RSF liegt in Reihe -in |
| dem- Kreis 21 zwirschen,den Ankern des Generators |
| und ,des Aufzugsmotors. Diese Feldwicklung veran- |
| laßt den Regler; der Generatorfeld«.vicklung hin- |
| reichende Erregung zu liiie-fern"um,den Spannungs- |
| abfall .in dem Aufzugsmotor auszugleichen. D,zr |
| Regler und seine Verbindungen sind an sich be- |
| kannt, so -daß weitere Einzelheiten bezüglich ödes |
| Reglers und seiner Funktionen ü berflüsising sind. |
| Eine eliektrom.agnebische Bremse i9 mit einer |
| Spule i9 a .auf der Achse des Motors H stoppt
und |
| hält den Aufzug, wenn :der Aufzugsmotor ausge- |
| schaltet ist. Ein Paar Widerstände r q. -und
r 5 liegt |
| in dem Kreis der Spule iga, um ein sanftes Brem- |
| sen unter bestimmten Bedingungen zu erzielen. |
| Ein Fahrstuhlschalter CS ist in dem Fahrstuhl |
| ,angebracht rund wird vom Fahrstuhlführer bedient, |
| um den Aufzug fahren oder halten zu lassen. Der |
| Aufzug kann aufwärts fahren, indem der Fahr- |
| stuhlschalter gegen den Uhrzenigersinn bewegt wird, |
| und abwärts fahren, indem er .im Uhrzeigersdnn be- |
| wegt wird. Wenn der Fahrstuhlschulter in -der Mitte |
steht. hält der Fahrstuhl am nächsten Stockwerk. Der Fahrstuhlschalter
steuert den Fahrstuhl, indem das Aufwärtsrelais
UR oder .das Abwärtsrelais
DR betätigt wird, die wiederum,den Aufwärtsschalter U oder den Abwärtsschalter D
steuern. D"er Aufwärtsschalter LT und der Abwärtsschalter
D steuern diie
Erregung dein Generators D durch die Verbindung der Fel,dwicl;l:ungen @de,sReglers
mit denLeitern -f-L und -L für die Aufwärts- oder Abwärtsfahrt des Fahrstuhls. Das
Fahrstuhlstartrelais M wird durch die Schalter
U und
D b°tätigt und
bereitet bestimmte Stromkreise vor, wenn,der Fahrstuhlschalter eingeschaltet wird.
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Das Hilfsstartrelais N wird durch das Relais M betätigtund steuertdie
Bremsspule iga und bereit.--t das Steuersy,s:tem weiter mach Ansprechendes Startrelais
111 vor. Das Startrelais GR für hohe Geschwindigkeiten wird durch .die Richtungsrelais
UR und DR betätigt und ist vorgesehen, um die Widerstände des Reglerschaltkreises
kurzzuschließen, wenn der Aufzug startet, so,daß .die gewünschte Anfahrt erreicht
wind. Das Relais TC für gleichmäßigen Start ist ein Zeitverzögerungsrelais, das
durch das Hilfsstartrelais N .betätigt wird und das Startrelais GR steuert,
um einen gleichmäßigen Start des Fahrstuhls zu gewährleisten und um die volle Geschwindigkeit
zu verhüten, bis der Fahrstuhl bei niedriger Geschwindigkeit :angefahren ist.
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Ein verl>-ssert:e;s Geschwindigkeitsverminderungs-und Ausgleichssystem
ist vorgesehen, um ,den Fahrstuhl bis zu dem Punkt, wo :der Fahrstuhl mit dem Stockwerk
in gleicher Höhe sich befindet, zu v2r-Iang samen, nachdem der Fahrstuhl,s.chalter
auf Halt geschaltet ist, und auch um den Fahrstuhl wieder in gleich, Höhe mit dem
Stockwerk zu bringen, wenn das Stockwerk überfahren wird oder wenn der Aufzug von
der Stockwerkhöhe während des Haltens im Stockwerk etwas fällt. Bei dem verbesserten
System ist ein In.d-ulction:sreliai@s- L vorgeseh-n, das an dem Aufzug C derart
befestigt ist, daß es mit einer oberen magnetisierbaren Induktionsplatte E und mit
einer untren magnetisierbaren Induktionsplatte F an jedem Haltepunkt zusammenarbeitet.
Di!: Induktionsplatten F_ und F sind, wie dargestellt, an den Wänden 17 de,s Schachtes
bei den Haltepunkten 18 durch mehrere winklige Streben 28 befestigt. Die Pl.att:1-n
sollen n.n der senkrechten Ebene auseinander angebracht sein, sich -,gegenseitig
überlappen .und in der waagerechten Ebene einen hinreichenden Abstand 'haben, um
dem In.duktionsrelais L .am Fahrstuhl zu erinögI@ichen, sich zwischen diesen, aber
dicht vorbei, frei zu bewegen, wenn der Fahrstuhl sich im Schacht auf- oder abwärts
bewegt.
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Bei diesem System wird insbesondere angen.ommen, daß das Induktionsrelais
annähernd 18 cm und jede der Induktionsplatten E und F annähernd 52 cm lang sind
und die Überlappu.ng .der beiden Platten etwa 18 cm beträgt. Wenn nun das Induktionisr;lais.
sich in einer genau mittleren Lage zwischen den beiden Platten befindet, ist das
obere Ende des Relaiis @annähernd @in gleicher Höhe mit dein oberen Ende der Platte
F, und das untere Ende des Relais ist annähernd in gleicher Höhe mit dc:m unteren
Ende der Platte E. Dias Induktionsrelais und die Platten sollen ferner derart angebracht
sein, @daß Idas Induktionsrelais L .genau :in seiner mittleren Lage zwischen den
überlappenden Enden der Induktionsplatten E und F (wie duirch die Linie x-x in Fig.
2 angedeutet ist) für einen Haltepunkt sich befindet, wenn der Boden des Fahrstuhls
in gleicher Höhe mit dem Haltepunkt ist. Die Platten- und Rel.a-islängen können,
wenn gewünscht, auch janders, gewählt werden, um das System den verschiedenen Einbaubedingungen
anzupassen, aaber verständlicherweise müssen die Platten mehr als zweimal so lang
sein als das Induktionsrelais. Das Relais muß ,auch noch kürzer .sehn als die Länge
des übie.rlappenden Teiles der Platten.
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Ein erster Aufwärtsanker i ULA ist an dem unteren Ende des Indukti.onsrelaiisdicht
an der Platte E.befestigt.'Einzweiter Aufwärtsanker2 ULA ,ist an dem oberen Ende
des Induktionsrelais dicht .bei d,-r oberen Platte E befestigt. Ein erster Abwärtsanker
i DLA ist an dem oberen Ende des Induktionsrelais dicht :bei !der unteren Platte
F befestigt. Ein zweiter Abwärtsanker 2 DLA ist an dem unteren Ende,des Induktionsrelais
,dicht bei der Platte F befestigt.
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Das Induktionsrelais weist eine erregbare Spule 25 und einen Kern
26 .auf. Jeder Anker ist :durch eine Feder vorgespannt (nicht dargestellt), wodurch
er in einer bestimmten Lagegehalten wird, bis das Induktionsrelais mit seiner erregten
Spule dicht an den Platten vorbeibewegt wird. Während der Beinfluss,ung :der magnetisierbaren
Induktionsplatten infolge der erregten Spule, bewegt der Anker sich aus seiner normalen
Lage in eine vorbestimmte Lage. Wenn z. B. das Relais sich oberhalb der Platte E
befindet und .sich der Platte in erregtiem Zustand nähert, wird.der Anker i ULA
sich nach der Platte zu bewegen, sobald er an das obere Ende der Platte kommt.
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Ein erstes Aufwärtskontaktpaar i UL ist auf .dem Relais räumlich getrennt
angebracht und wird von dem Anker i ULA betätigt. Ein zwiaites Aufwärtskontaktpaar
2 UZ ist auf dem Relais angebracht Bund wird durch den Anker 2 UL Abetätigt.
Ein erstes Ab@värtskontaktpaar i DL ist auf dem Induktionsrelais befestigt
und wird durch den Anker i DLA betätigt. Ein zweites Abwärtskontaktpaar 2 DL ist
ebenfalls auf dem Induktionsrelais, befestigt und wird durch den Anker :2 DLA betätigt.
Die vier Kontaktpaare .sind gewöhnlich geschlossen und öffnen sich, wenn die entsprechenden
Anker nichterregt sind. Diese Kontakte steuern Kreise, die für diie Geschwindigkeitsabnahme
und das Halten des Aufzuges erforderlich sind.
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Bei dieser Ausführung werden bei einer Abwärtsfahrt des Aufzuges,
wenn des, Induktionsrelais .in seine mittlere Lage bezüglieh ,der Induktionsplatten
an dem Haltepunkt kommt, !die Anker betätigt und öffnen -ihre Kontakte- ,in der
Reihenfolge, i DL, 2 DL,
2 UZ und i UZ. Wenn der Aufzug bei der Abw
ärtsfahrt ,dem Halteplatz zustrebt und somit ,das Relais sich zur mittleren Lage
bezüglich der Platten E
und F bew,--gt, werden,die Kontaktpaare
sich in der Reihenfolge i UL, 2 UL, 2 DL und i DL öffnen.
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Der Aufzug ist mit ednem Geschvwindigkeitabnahmerelais 3 P für hohe
Geschwindigkeiten, mit einem solchen Relais. 2 P für Mittlere Cleschwindigkei.ten
und mit einem edenartigen Relais i P für ,klein--, Geschwindigkeiten aufgerüstet.
Die Kontakte und die Steuerkreise sind in dem- System so,geschaltet (es wird später
die Arbeitsweise des Systems näher ,beschrieben), idaß sie die Geschwdndigkeitsabnahmerelais
in der Reihenfolge 3 P, ä P
und i P und die in Frage kommenden Schalter bctätigen
oder abfallen lassen, unabhängig von der Richtung, von der sich der Fahrstuhl dem
Haltepunkt nähert. Die Ansprechfolge der Cieschwindigkedtsabnahmerelais :ist immer
@ddieiselbe, @unabhängig von der Fahrtrichtung des verlangsamten Fahrstuhlizi, und
der -in Frag,- kommende Richtungsschalter wird entsprechend der Halterichtung betätigt.
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Nach Fig. 2 deutet bei der Abwärtsfahrt, wenn die vermindert undigehalten
wenden soll, die Linie x i den ungefähren Abstand -des Fahrstuhlbadens von dem Stockwerkfußboden
an, ,hei drum die Kontakte i UL sich, öffnen und .das RelZis 3 P .abfällt, um den
Fahnsituhl-zu verlangsamen. Die Linie x 2 stellt den ungefähren Abstand des Fahrstuhlbodens
von dem Stockwerkfußboden dar, bei .dem die Kontakte 2 UL sich öffnen und das Relais
2 P abfällt. Die Linie x 3 zeigt den annähern-,den Abstantd-@des Fahrstuhlbodens,
von dem Stock--""erlcflußbofden, bei .dem !die Kontakte 2 DL sich öffnen
und ,das Relais i P abfällt, so daß der Fahrstuhlseine Fahrt bis z_uT Haltegeschwindd:gkeit
verlang samt. Dde Linie :r 4 deutet Iden Abstand (annähernd 12 mm) vom Fahrsitwhl,boden
bis zuni Stockwerkfußboden an, bei dem idde Kontakte i DL .sich öffnen rund
das Relais LD abfällt, wodurch idie Spannung abgeschaltet wird und der Fahrstuhl
in gleicher Höhe wie der Haltepunkt hält.
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Beim Anhalten in Aufwärtsrichtung zeigen die Linien x 8, x 7, x
6 und x 5,die Stellen an, an denen die Kontaktei DL, 2 DL, 2 UZ und
i UL sich öffnen und infolgedessen die Geschwindigkeitsabnahmerelais in der gleichen
Reihenfolge 3 P, 2 P, i P und I_U aberregen. Die Linien x 4 und
x 5 stellen also die Punkte dar; um den Fahrstuhl wieder in gleiche Höhe
zu bringen, wenn der Fahrstuhl; kurz vorher hält, den Haltepunkt "überfährt oder
ein wenig-vom Haltepunkt abfällt, während er dort hält. Der erste Abwärtskontakt
i DL oder der erste -Aufwärtslcontakt i UZ wird geschlossen, und die Richtungsschafer
veranlassen den Fahrstuhl, - sich in d-ne, gleiche Höhe ivie der Haltepunkt zu bewegen.
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Das Induktionsrelais :ist ein übliches Relais mit vier Ankern. Das,
Ein-Stockwerk@Relais TA besitzt eine Zentverzö@gerung von annäihernd 1,8 Selzun,den
beim Öffnen, und es --schafft einen Haltekreis für das Aufwärtsrelais UR oder für
das Abwärtsrelais DR, wenn ider Fa:hrstuhlschalter in die Stellung »Ein« und unmittelbar
darauf wieder @in seine mittlere Stellung,dürchgv#scho,ltet wird, wodurch d(er Fahrstuhl
veranlaßt- wird, nur .bis zum nächsten Stock--,werk zu fahren: Das,-Zeitverzögerungsrel:ais
hält das Aufwärts- oder Abwärtsrelai@s UR oder DR währ'@nd eines genauen:
Zeitabschnittes erregt und veranIaßt den Fahrstuhl zu einem Ein-Stockwerk-Verkehr.
Bei dieser bestimmten Einstellung wird der Fahrstuhl, sich -bis zur höchsten Geschwindigkeit
für einen Ein-Stockwexdc-Veirlcehr :beschleunigen, dann sich zur passenden Zeit
verlangsamen und am nächsten Stockwerk anhalten.
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Das Relais für hohe Geschwindigkeiten 3 P steuert die Größe,dels:
Wiiderstandes-r 2, der in Reihe mit der Reglerfeldwicklung RSF liegt, ferner die
Größe,des Widerstandes r 3 ,in ,der Reglergegenfeldwickung RDF und den Widerstand
r 8, der in dem Kreis der Reglerfeldwicklung RPF liegt, um den Aufzug von
hoher .auf mittlere Geschwindigkeit zu verlangsamen. Das Relais für mittlere Geschwind,iglcei.t
2 P steuert die Größe des Widerstandes r 9 in dem Regelkreis der Reglerfeldwicklung
RPF, um den Aufzug von mittlerer zu niedriger Geschwin:digkeit zu verlangsamen und
um die Kreise für die Relais U, D, M und N vorzubereiten. Das Relais
für niedrige Geschwindigkeit i P steuert denWiderstand r io in dem Kreis der Reglerfeldwicklung
RPF, ,um den Aufzug von der niedrigen Geschwindigkeit bis. zur Haltege@schwinddgkeit
zu verlangsamen Bund um tdme Widerstände r 4 und r 5 in dem Kreiss
der Bremsspule ig a zu überbrücken, so daß idie Bremse genau am Haltepunkt weich
bremst.
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Das Aufwärtsausgleichsrelais ZU, das durch die Kontakte i UZ
.gesteuert wird, ,betätigt den Aufwärtsschalter U; um .den Fahrstuhl. zum Halten
zu bringen, wenn er zum Stockwerk mit Haltegeschwindigkeit in der Aufwärtsrichtung
gelangt, und auch um die Höhe nach oben wieder aus-zugleichen, wenn er zu tief :gehalten
hat oder während .des Haltens im Stockwerk etwas ,absackt. Das Abwärtsausgleichsrelais
LD, das durch die Kontakte i DL :gesteuert wird, schaltet :den Aibwärtsschalter
D ab. Die Spannung wird ausgeschaltet, und der Fahrstuhl 'hält, wenn er zum Haltepunkt
mit Haltegeschwindi@glceit iin ider Albwärtsrichtung kommt. Dieses Relais betätigt
.auch ,den Schalter D, um idie Höhe ,des Fahrstuhls nach unten wieder auszuglieichen,
wenn der Aufzug das Stockwerk überfährt oder während,des Haltenis. im Stockwerk
sich etwas nach oben bewegt.
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Das Gegeneinschaltrelais TB arbeitet mit einer Zeitverzögerung
von.ungefähr 0,3 Sekunden, um die Erregung des Induktionsreleis L so lange
zu verhüten, bis das Relais GR arbeitet, wenn angehalten werden soll. Die Erregung
Adels Induktionsrelais I_ verhindert dementsprechend, wenn der Aufzug mit voller
fährt und auch mit dem Bruchteil einer Sekunde verzögert startet, daß die Wiederausgleichsschalt-r
den Aufzugsmotor auf zu hohe. Geschwindigkeit .schalten können. In :diesem Sinne
verhütet das Relais TB die Einschaltung, -d. h. es verhindert die plötzliche
Einschaltung von zuviel Widerstand in ,den Generatorkreis,wenn gehalten werden soll.
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Dio Kontakte 3 P 4 -des Relais 3 P -liegen in dem Kreis des Aufwärtsrelais
UR und DR, :d-as ,d,:n Kreis
fürd,en l@in-Stockwerh-Betrieb durch
das RelaisT.-I zusammenfallen läßt, wenn der Aufzug dichter bei einem Stockwerk
ist, als der Abstand bei einem gewöhnlichen Ein-Stockwerk-Betrieb beträgt, wenn
er zu diesem Stockwerk gestartet ist. Die Arbeitsweise der Schaltung wird iah Hand
der Zeichnungen besser verstanden. Es wird indessen besonders her-@-orgehoben, daß
die Bemessungen, Verzögerungszeiten, :die Größe der eingeschalteten Widerstände
usw. nur zur Erläuterung der Arbeitsweise :des Systems angeführt sind, @d!aß .andere
Werte in Anpassung des Systems an andere Arbeitsverhältnisse, die sich beim Einbau
von Aufzügen ergeben können, leicht eingesetzt werden können.
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Es wird angenommen, :daß die Schalter 15 und 16 geschlossen sind,
um den Steuerkreis für den Betrieb vorzubereiten. Diese Einscbaltungerregt die Feldwicklung
HF .des Aufzugsmotors, das Induktionsrelais L, das Verzögerungsrelais
TA und .das Startrelais fürgleichmäßigen Start TC. Es; wird angenommen,
daß der Aufzug im Begriff ist, zumachten Stockwerk in gleicher Höhe mit dem Fußboden
dieses Stockwerkes zu starten. Es sind daher die Induktionskontakte i UL,
2 UZ, i DL und 2 DL
wegen der Erregungsbedingungen :des Induktionsrelailsi
L und seiner Lage zwischen den Induktionsplatten E und F für dieses Stockwerk alle
geöffnet. Es wird jetzt angenommen, daß der Fahrstuhlführer den Fahrstuhlschalter
CS im Uhrzegersinn bewegt, um den Fahrstuhl zum zweiten Stockwerk zu führen.
Durch die Betätigung des Fahrstuhlschalters für die Abwärtsrichtung werden @die
Kontakte 33 geschlossen, wodurch das Abwärtsrelais DR über +L, UR 3, DR, 33, CS
und -L erregt wird. Das erregte Abwärtsrelais DR öffnet seine Kontakte DR i trnd
DR 3 und schließt seine Kontakte DR 2, DR 4
und DR 5. Durch das: Schließender
Kontakte DR 2 wird ein Arbeitskreis für den Abwärtsschalter D vorbereitet, Das Schließen
:der Kontakte DR 4 bereitet das Startrelais GR vor. Durch -das Schließen der Kontakte
DR 5 wird das Gegeneinschaltrelais TB erregt. Das erregte TB-Rel,ai:s. öffnet
seine Ruhekontakte TB 3 und bringt das L-Relais zum Abfallen, wodurch die
Geschw.ind@igkeitsabnahme-und Ausgleichskontakte i UL, 2 UL, i
DL und 2 DL auf :dem Induktionsrelais sich wieder schließen ,und,
die Relais, i P, 2 P, LU und LD erregen, welche so lange eingeschaltet bleiben,
bis der Fahrstuhl langsam fährt .und dann hält.
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Wenn nunmehr die Gitter- und Türsicherheitskontakte 40 und 41 durch
Schließen der Gitter und Türen geschlossen sind, wird der Stromkreis für die Erregung
des Abwärtsschalters D vervollständigt, und zwar -I- L, D, U 5, DR
2, 40, 44 UR 2 rund -L.
Der erregte A.bwärtsschalter D schließt seine
Kontakte D i, D 2, D 4, D 5, D 6 und D 9 und öffnet seine Ruhekontakte
D 3, D 7 und D B. Durch das Schließen der Kontakte D 5 wird ein Haltekreis
für den Abwärtsschalter D vorbereitet. Durch das Schließen der Kontakte D 4 wird:
:das Fahrstuhlstartrelais M durch folgenden Stromkreis erregt: -1- L, M, D 4,
DR 2, 40, 44 UR 2 .und -L.. Durch das Schließen der Kontakte
D i und D 2 wird die Feld-cvicklung RPF des Reglers R für die Abwärtsfahrt
vorbereitet. Durch das Schließen der Kontakte D 9 wind das Geschwindigkeitsabnahmerelali:s
3 P über den Kreis -'t- I_, LU 3, D 9, 3 P und -L erregt.
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Das Relais 3 P öffnet seine Kontakte 3 P i und reiht hierdurch den
Widerstand r 2 in Reihe mit :der Reglerfeldwicklung RSF ein. Es öffnet seine
Kontakte 3 P 2 und schaltet somit den Widerstand r 3 mit :dem Reglergegenfelid RDF
:in Reihe. Ferner -chdießt es seine Kontakte 3 P 3, wodurch der Widerstand y 8 in
Odem Kreis mit der besonderen Reglerfeldwicklung RPF kurzgeschlossen wird. Durch
diese Schaltvorgänge wird das System für einen bestimmten gewünschten Betrieb vorbereitet,
der später beim Abschnitt über Geschw indigkeitsabnahme und Halten des Fahrstuhls
beschrieben wird.
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Kehren wir zu dem erregten Fahrstuhlstartrelais 1I zurück, dessen
Ruhekontakte M i geöffnet und diessen Arbeitsk@ontakte M:2, M 3 .und:
M 4 geschlossen sind. Durch :das Öffnen der Kontakte AI i wird der Widerstand
r 3 in Reihe mit der Reglergegenfel:dwicklung RDF geschaltet. Durch das Sch.l.ieß@"n
der Kontakte M:2 wird der Kreis für .die Bremsspule iga vorbereitet. Durch das Schließen
der Kontakte M 3 wind ein Stromkreis für die Feldwicklung RPF für die Abwärtsfahrt
folgendermaßen vervollständigt: + L, D 2, RPF, D i, M 3,
r
6, r 7, 3 P 3, TC i und -L. Insofern als der Regleranker RA mit konstanter Geschwindigkeit
läuft, wird :durch die Erregung der Feldwicklung RPF der Regler eine vorbestimmte
Leistung der Generatorfeldwickl:ung GF liefern.
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Durch das Schließen der Kontakte 114 Zvird das Hil.fss.tartrelais
N über folgenden Kreis :betätigt: -f- L, N, M 4, D 4, DR 2, 4o, 41,
UR :2 und -L.
Es schließt seine Arbeitskontakte N i und N 2
und öffnet seine Ruhekontakte N 3 :und N 4. Durch :das Schließen der Kontakte N
i wird die Ceneratorfeldwieklu:ng GA zwecks Erregung :indem Kreis 22 mit
dem Anker RA des Reglers verbunden. Wenn der Generatoranker mit konstanter Geschwindigkeit
läuft, wird infolge der Erregung der Generatorfeldivicklung durch .den Generator
Leistung an .den Aufzugsmotor abgegeben. Zur :gleichen Zeit schließt ,das Relais.
N seine Kontakte N 2 und erregt :die Bremsspule iga über den Kreis
-I- L, N 2, BK, iga, 112, und -L. Durch die Erregung der Spule iga wird :die
Bremse i9 gelöst, und der Fahrstuhl beginnt, sich abwärts zu bewegen.
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Durch das Öffnen der Kontakte N 4 fällt das Relais TC für gleichmäßigen
Start ab, ,und nach Ablauf von 0,3 Sekunden öffnet das Relais seine Kontakte TC
i. Diese Kontakte, die einen Teil des Systems bilden und zur Erläuterung der Erfindung
erforderlich sind, werden gewöhnlich dazu gebraucht, um dein Fahrstuhl wieder auf
.gleiche Ebene mit einem Stockwerk zu bringen. Angenommen, der Fahrstuhl fährt am
Stockwerk vorbei und hält zu spät. Diese Tatsache bewirkt, daß i UZ geschlossen
wird, wodurch LU erregt wird, das wiederum ZU i schließt und so U betätigt,
daß durch Schließen seiner Kontakte U i und U2 den Generator,
Mund N
erregt. Der Kreis für die Feldwicklung RPF des Generators
läuft von -I- L, U i, RPF, U 2, M 3, R 6,
R 7, TC i nach
-L. Wenn TC i nicht vorhanden wäre, würde der Generatorstrom auch über die
Widerstände r 8, r 9 und r io während, eines Ausgleichsvorganges fließen. Er würde
daher den Motor zu langsam in Gang bringen. Nach Verstreichen der Verzögerungszeit
von TC, das ist noch 0,3 Sekunden, öffnet das Relais seine Kontakte
TC i, und ,das Relais GR schließt seine Kontakte GR i, wo,du:rch ein (gleichförmiger
Start mit kinneichender Leistung zum Ausgleich ;gewährleistet ist. Die Erregung
des Startrelais GR wird @duroh ida@s Schließen dei# Ruhekontakte TC 2-,des abgefallenen
Relais TC erreicht, und zwar über folgenden Kreis: -I- L, GR, 40, 41,
T C 2, DR ¢ end -L. Das erregte GR schließt seine Kontakte GR i, die
:die Widerstände y 7, r 8, r 9 -und r ro in idem Kreis mit der besonderen
Feldwicklung RPF überbrücken. Durch die Zunahme der Erre@gun;g der Feldwicklung
RPF wird. durch den Generator G die Geschwindigkeit des Aufzugsmotors H bis zur
höchsten Fahrfigesichwirndigikeit gesteigert.
-
Der Aufzug ,bewegt sieh jetzt ,abwärts, und' nach etwa 1,8 Sekunden
nach dem Start fällt :das Ein-Stockwerk-Startrelais TA, das durch das Öffnen
der Kontakte N3 nach Anziehen des Relais N abgefallen war, ab und öffnet seine Kontakte
TA i. Dies -bat abie-,r keine Wirkung ;auf den Fahrstuhlbetrieb, weil der
Führstuhlsdhalter idurch seinen Kontakt 33 'geschlossen bleibt, der 4,as Abwärtsrelais
DR erregt hält. Wenn der -Fahrstuhl- die Stelle erreicht hat, wo er sich ein halbes
Stock-,verk über dem zweiten Stockwerk, an dem er halten soll; befindet, schaltet
der den Fahrstuhlschalter C.S auf Mitte" damit (der Fahrstuhl im zweiten Stockwerk
anhält. Das MitteIstel@len,des Fahrstuhlschalters CS öffnet den Kontakt 33, .und
das Abwärtsreliai.s DR fällt :ab; wodurch seine Ruhekontakte DR i ,und DR 3 geschlossen
und seine Arbeitskontakte DR 2, DR q. und DR 5 geöffnet werden. Durch das
Öffnen der Kontakte DRq. fällt das Startrelais GR ab, seine Kontakte GR i öffnen
sich und heben den einen Kurzschlußkreis für die Widerstände r- 7, r 8, r 9 und
r io auf. Es wird jedoch bemerkt, daß, insofern als die Gresichwindigkeitsiabnalmenelais.
i P, 2 P und 3 P erregt sind, die Widerstände r 8, r 9. und y io durch ihre
Relaiskontakte kurzgeschlossen bleiben und idaß,. wenn der Aufzug sieh dem nächsten
Haltepunkt nähert, diese einer -nach dem anderen vor die Feld-,v(ickl.ung RPF, jie
nach der Annäherung an den Haltepunkt, - : eingeschaltet werden:. Die Widerstände
r-6 rund- r 7 bleiben --auch nach Öffnen der Kontakte GR i in Reihe mit der
Feldwicklung RPF eingeschaltet und vermindern so die diieser Wicklung zugeführte
Leistung: Es wird so eine Abnahme -derAüfiugsgeschwindigkeit von der honen zur geringen
erreicht, wenn der Aufzug sich den Indiukfiionsplatten für ..das zweite Stöck--,verk,:-,dne:
etwa 52 cm. oberhalb ..dies-es -S.tock@verl@es beginnen, nähert.
-
Durch das Öffnen der-Kontakte DR5 - fällt_-das Gegeneinschaltrelais-TB-..
ab:, - das `:nach- einer-. Verzögerung von 0,3 Sekunden seine Ruhekontakte
TB 3 schließt, wodurch das Induktionsrelais L erregt wird, so daß
es, wenn es gegenüber den Induktionsplatten E und F und an diesen entlang bewegt
wird, nacheinander seine Kontakte betätigt, um den Fahrstuhl bis zum Abwärtshaltepunkt
im zweiten Stockwerk zu. verlangsamen. Wenn der Aufzug sich abwärts annähernd 52
cm vom zweiten Stockwerk entfernt bewegt, führt er das erregte Induktionsrelais
L abwärts zur Induktionsplatte E, und wenn die Kontakte i UL sich genau gegenüber
dem oberen Ende dieser Platte befinden, werden diese durch den in die Platte induzierten
Fluß betätigt und öffnen sich. Das Ausgleichsrelais LU fällt ab, öffnet seine Arbeitskontakte
LU i und LU3 und schließt seine Ruhekontakte LU2. Das Öffnen der Kontakte LU3 läßt
das Geschwindigkeitsabnahmerelais 3 P abfallen. Infolgedessen öffnen sich die Kontakte
3 P 3 und schalten so den Widerstand r8 in den. Kreis der Feldwicklung RPF ein,
um den Aufzug vöri. einer holen Geschwindigkeit. zu einer mittleren 'Geschwindigkeit
zu verlangsamen.
-
Zur selben Zeit schließt :das aberregte Relais 3 P seine Kontakte
3 P:2, und es wird so ein Teil .des in Reihe mit der Gegenfeldwicklung RDF liegenden
Widerstandes r 3 überbrückt und hierdurch diese Reglerfeldwicklung verstärkt, um
die Gesch -,vindigkeitsä:bnahme wirksamer zu gestalten. Zur gleichen Zeit schließt
das aberregte Relais 3:P seine Ruhekontakte RP i, --Und es wird so ein Teil des
Widerstandes r 2, -der in Reihe mit der Feldwicklung RSF liegt, überbrückt und hierdurch
das Feld verstärkt, um die Regelurig abzuflachen.
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Wenn der Fahrstuhl von seiner honen zur mittleren Geschwindigkeit
sich verlangsamt'hat, so erreicht er den Punkt, der 36 cm von. dem Haltepunkt auf
dem zweiten Stockwerk liegt, und bringt das erregte Induktionsrelais L abwärts zu
dem Punkt,. wo seine Kontakte z.UL gegenüber dem oberen Ende der Platte E gelangen.
und durch den Induktionsfluß, der durch die Platte und den Anker fließt, an dem
die Kontakte befestigt sind, geöffnet `verden. Durch das Öffnen dieser Kontakte
fällt das Geschwindigkeitsabnahmerelais 2P ab, und die Kontakte 2 P i,.
2 P a. und (2 P 3 werden geöffnet. Durch das Öffnen der . Kontakte zP i wird
der Widerstand r 9 wiederum in Reihe zu der Reglerfeldwiaklung RPF geschaltet und
so der Regler v eranlaßt, die dem Generator zugeführte Leistung zu vermindern.-Hierdurch
nimmt= die Geschwindigkeit des Aufzugsmotors H und so die des Aufzuges. von mittlerer-
zu geringer Geschwindigkeit ab.
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Wenn der Aufzug noch weiter abwärts fährt und an einen Punkt ungefähr
F8 cm vom -zweiten 'Stockwerk kommt, darin hat er das erregte Induktionsrelais L
abwärts.-bis zu. dem.Punkt geführt, wo seine Kontakte 2 DL gegenüber dem
oberen Ende der Induktionsplatte =F gelangen und sich hierbei öffnen. Es fällt sodann
das Geschwindigkeitsabn.ahmerelais i P ab. Dies öffnet wiederum seine Kontakte i
P i, und es werden die. Widerstände r i o in den Kreis der Feldwicklung. RPF wieder
in Reihe eingeschaltet, :wodurch :die.:.Geschwindiglmit des
Aufzugsmotors
von niederer Geschwindigkeit zur an sich bekannten Haltegeschwindigkeit, die etwa
4,5 m in der Minute beträgt, vermindert.
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Das erregte Relais i P öffnet seine Kontakte 1 P 2 und 1P3 in dem
Kreis der Bremsspule iga und reiht die Widerstände r.4 und r5 in den Bremskreis
ein. Der Widerstand rq. schwächt den Strom im Bremskreis, so daß dieser, wenn die
Bremse nicht erregt ist, rasch abfällt. Der Widerstand r5 vergrößert den Entladungswiderstand,
da er parallel zur Spule 1:9a liegt, und läßt die Bremse schnell betätigen.
Unabhängig von der Größe des Widerstandes r 5 kann der Widerstand r,4 stets
so bemessen sein, daß die Spulenerregung geschwächt wird. Indessen muß der Widerstand
r4. nicht so groß gewählt werden, daß der Spulenstrom zu stark vermindert wird,
wenn die Kontakte iPa geöffnet sind, da dies die Bremse vorzeitig betätigen würde.
Es wird bemerkt, daß die Kontakte BIL mechanisch an der Bremse geschaltet werden
(nicht dargestellt) und noch offen bleiben, weil die Brernse noch gelöst ist und
weil die Kontakte i P2 und 1 P3 noch wirksam sind.
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Wenn der Fahrstuhl seinen Haltepunkt von seinem Stockwerk fast erreicht
hat, sagen wir 12 mm von dem Fußboden des Stockwerkes entfernt ist, dann hat er
das erregte Induktionsrelais soweit abwärts geführt, daß dessen Kontaktei
DL gegenüber dem oberen Ende der Platte F kommen und sich öffnen. Es fällt
dann das Abwärtsausgleichsrelais LD ab, öffnet seine Arbeitskontakte LD
2
und LD 3 und schließt seinen Ruhekontakt LD i, um den Fahrstuhl anzuhalten.
Durch das Öffnen der Kontakte LD 2 fällt das Abwärtsrelais D ab, welches
seine Kontakte D i und D 2 öffnet und so das Reglerfeld aberregt und
den Aufzugsmotor anhält. Durch das Öffnen der Kontakte LD2 fallen auch die Aufzugsstartrelais
117 und das Aufzugshilfsrelais 1V ab. Daraufhin öffnet das aberregte Relais N seine
Kontakte N2, und die Bremse i9 wird angelegt, um ein weiteres Arbeiten des Aufzugsmotors
und des Aufzuges zu verhindern.
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Der Aufzug wird jetzt in gleicher Höhe mit dem Stockwerk durch den
Eingriff der Induktionsrelaiskontakte i DL, der erfolgt, wenn er 1a mm vom
Stockwerk entfernt ist, halten. Die Stromquelle wird abgeschaltet, und die Bremse
wird angelegt, um den Fahrstuhl sofort anzuhalten, wenn er in gleicher Höhe wie
das Stockwerk sich befindet. -Das aberregte Relais N schließt wieder seine Ruhekontakte
N3 und N4. und erregt hierbei das Ein-Stockwerk-Fahrtrelais TA und das Relais
TC für gleichmäßige Anfahrt, so daß sie für den nächsten Betrieb des Fahrstuhls
bereit sind.
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Es soll noch bemerkt werden, daß durch das Abfallen des F ahrstuhlstartrelais
1<I die Kontakte :I'I i geschlossen werden. Dies übt aber zu dieser Zeit keine
Wirkung aus, da gleichzeitig die Kontakte N i geöffnet sind. Das abgefallene Relais
N öffnet seine Kontakte N i in dem Kreis der Generatorfeldwicklung GF und unterbricht
den .Strom durch diese Feldwicklung. Der Kontakt 11I i ist .eine zuverlässige Vorsichtsmaßnahme
für den Fall, daß aus irgenddinem Grund der Kontakt N i. sich nicht öffnet. Es ist
sehr unwahrscheinlich, daß beide Relais 117 und N infolge mechanischer Fehler in
den Relais gleichzeitig ausfallen werden. In der Praxis wird durch das Öffnen des
Kontaktes N i der gewünschte Betrieb gewährleistet. Wenn keiner der beiden Kontakte
betätigt wird, ist das gewöhnliche Anhalten von einer unerwünschten leichten Auf-und
Abwärtsbewegung begleitet. Wenn im übertriebenen Fall M r bei geschlossenem
N i geschlossen ist, dann wird der Aufzug schroff anhalten, aber wenn N i sich öffnet,
dann findet ein leichtes Gleiten durch die Bremse statt, wie es in üblicher Gleichmäßigkeit
erwünscht ist. 'Wenn andererseits N i geschlossen bleibt und ilI i sich nicht
schließt, dann neigt der Fahrstuhl unter bestimmten Belastungsbedingungen dazu,
beim Halten ein wenig zu kriechen. Der Kontakt 11.7 i ist daher vorgesehen, um dies
zu verhindern, wenn N i infolge mechanischer Fehler oder Kleben seiner Kontakte
beim Öffnen versagen würde.
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Der Fahrstuhl hat jetzt seine Fahrt beendet und hält im zweiten Stockwerk.
Es werde angenommen, daß er an seinem Haltepunkt vorbeifährt oder daß er infolge
Streckens des Seiles während des Haltens im zweiten Stockwerk etwa fällt, beispielsweise
mehr als 12 mm unterhalb des Fußbodens. des zweiten Stockwerkes. Dies veranlaßt
den Fahrstuhl, den Höhenunterschied durch Aufwärtsfahrt wieder auszugleichen, weil,
wenn der Fahrstuhl das erregte Induktionsrelais abwärts bewegt, so daß seine Kontakte
i UL unter das untere Ende der Induktionsplatte E kommen, diese sich wieder schließen
und so das Ausgleichsrelais LU über den Kreis -h L, i UL, LU, -L erregen.
Das erregte Ausgleichsrelais LU schließt unmittelbar seine Kontakte ZU i
und erregt so den Aufwärtsschalter U, der seine Kontakte U i und
U 2 in dem Kreis der besonderen Feldwicklung RPF schließt und so einen Stromkreis
für die Aufwärtsfahrt des Aufzuges vorbereitet. Der erregte Schalter U schließt
auch seine Kontakte U3 und U q. und erregt so das Fahrstuhlstartrelais 2,1,
das wiederum seine Kontakte 1114 schließt und hierdurch das Fahrstuhlhilfsstartrelais
N wieder erregt.
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Das erregte Relais 1L7 schließt auch seine Kontakte 413 und vervollständigt
so die Erregung der Feldwicklung RPF des Reglers, um das Anlaufen des Aufzugsmotors
in Aufwärtsrichtung zu veranlassen.. Das erregte Relais N schließt seine Kontakte
N-2 und vervollständigt so den Kreis über die Bremsspüle iga. -Die Bremse wird gelöst,
so daß der Aufzug in. die gleiche Höhe wie das zweite Stockwerk zurückkehren kann.
Das erregte Relais N öffnet auch seine Kontakte N 3 und N.4 in. dem Kreis
.des Ein-Stockwerk-Verkehrsrelais TA und des Relais TC für gleichmäßige Fahrt,
die für ein unter Umständen gegebenes Arbeiten nach Ablauf ihrer Zeitverzögerung
vorbereitet werden.
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Wenn der Aufzug bei seiner Aufwärtsfahrt wieder in gleiche Höhe mit
dem zweiten Stockwerk gelangt ist, ist das Induktionsrelais L ebenfalls wieder in
der Lage, in der seine Kontaktei UL
gegenüber dem unteren Ende der
Platte E Sich befinden und sich wieder öffnen und so das Aus-. gleichsrelais LU
zum Abfallen bringen, das wiederum seine Kontakte ZU i öffnet und daher den
Aufwärtsschalter U, das Startrelais M -und. das Hilfsstartrelais N aberregt, um
den Fahrstuhl anzuhalten. Das aberregte Relais M öffnet seine Kontakte 117 3, und
die Feldwicklung RPF wird nicht mehr vom Strom durchflossen. Das aberregte Relais
N öffnet seine Kontakte N2 und unterbricht den Stromfluß durch die Bremsspule ig,a.
Die Bremse wird infolgedessen angelegt und hält den Aufzug in der Höhe des zweiten
Stockwerkes. Das aberregte Relais N schließt wieder seine Ruhekontakte N3 und N4
und erregt das Ein-Stockwefk-Faihrtrelais TB und das Relais TC, die damit
für die nächste Fahrt des Aufzuges bereit sind.
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Im vorstehenden war der Betrieb erläutert, der beim Wiederausgleich
der Höhe des Aufzuges mit dem Stockwerk einsetzt, wenn aus irgendeinem Grund der
Fahrstuhl unterhalb des Stockwerkes anhält. Wenn nun der Fahrstuhl aus irgendeinem
Grund oberhalb der Stockwerksebene anhält, werden die Kontakte i LD auf dem
Induktionsrelais L oberhalb des oberen Endes der Induktionsplatte F bewegt und erregen
hierdurch das Ausgleichsabwärtsrelais LD, um den Fahrstuhl wieder auf gleiche Höhe
mit dem Stockwerk zu bringen.
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Das System ist insbesondere für einen Aufzug mit einer hohen Startgeschwindigkeit
von annähernd io6 m in der Minute eingerichtet. Durch die Wirkung der Widerstände
r 6 und r@7. in dem Feldkreis RPF bei offenen GR i-Kontakten wird die hohe
Startgeschwindigkeit des Aufzuges zu der Geschwindigkeit von annähernd 6o m in der
Minute vermindert, wenn der Aufzug das Induktionsrelais in den Bereich der Induktionsplatten
des nächsten Haltepunktes bewegt. Wenn dann der Aufzug in den Bereich der Induktionsplatten
kommt, fallen die Relais 3 P, 2 P und i P in rascher Folge ab. Die schnelle Schwächung
des.Reglerfeldes RPF verbunden mit der Zunahmedes Gegenfeldes erzeugt eine rasche
Verminderung der Geschwindigkeit. Versuche haben ergeben, daß ein belasteter Fahrstuhl,
ausgenommen bei sehr hoher Belastung, mit dem Stockwerk in gleicher Höhe halten
wird, ohne dieses zu überfahren bzw. zu unterfahren innerhalb des Bereiches, in
dem die Geschwindigkeit geregelt wird..
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Die geschilderte Arbeitsweise des Systems zeigt, wie das verbesserte
System von mehreren Geschwindigkeitsabnahme- und Halterelais und einem Induktionsrelais
mit nur zwei Induktionsplatten nutzbringend verwendet sein kann, um eine große Zahl
von Geschwindigkeitsregelstellen, Ausgleichs- und Wiederausgleichswirkungen in einer
einfachen und billigen Weise zu erreichen; und nur eine kleine Zahl Apparate zur
Erzielung dieses Ergebnisses erforderlich sind. Der dargestellte betrieb zeigt auch
ein Aufzugssteuersystem, indem eine ungewöhnlich große Zahl von Arbeiten vieler
elektromagnetischer Relais durch die Verwendung eines Induktionsrelais und zweier
Induktionsplatten geschaffen wird, und wie weiterhin Vorkehrungen getroffen sind,
daß die elektromagnetischen Relais in einer bestimmten Reihenfolge unabhängig von
der Fahrtrichtung des Aufzuges betätigt werden.