DE8623459U1 - Antriebsvorrichtung für in eine beheizbare Grillzone eines Grillgerätes auswechselbar einsetzbare Grillspieße - Google Patents
Antriebsvorrichtung für in eine beheizbare Grillzone eines Grillgerätes auswechselbar einsetzbare GrillspießeInfo
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Description
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Brückackerweg 49
D-7410 Reutlingen
D-7410 Reutlingen
Antriebsvorrichtung für in eine beheizbare Grillzone eines
Grillgerätes auswechselbar einsetzbare Grillspiesse
Grillgerätes auswechselbar einsetzbare Grillspiesse
Die Erfindung betrifft eine AntriebsvCfrrichtung für eine beheizbare
Grillzone eines Grillgerätes auswechselbar einsetzbare
Gri11spiesse, mit einander paarweise zugeordneten Hattegliedern,
zwischen die jeweils ein Grillspiess einsetzbar ist, von denen das eine einen in Spiessachsrichtung gegen eine Druckfeder nachgiebig
gehaltenen, das eine Spiessende aufnehmenden Zentrierkörper bildet und mit einem durch einen Antriebsmotor antreibbaren,
zum Grillspiess koaxial gelagerten Spiessantriebsrad.
Eine Antriebsvorrichtung dieser Art ist bereits in einem Grillgerät
gemäss DE-GM 85 10 706. Sie dient zum Antrieb einer Vielzahl
von in das Grillgerät vertikal nebeneinander tinsetzbaren Gril1spiessen. Hierbei ist jeder Grillspiess zwischen ein
unteres und ein oberes Halteglied einsetzbar, wobei das untere Halteglied ein in einem Gehäuseteil drehbar gelagertes Spiessantriebsrad
in Form eines Zahnrades bildet, während das obere Halteglied einen gegen die Wirkung einer Druckfeder nach oben
axial verstellbaren Zentrierkörper bildet, der mit einer mittleren Vertiefung zur Aufnahme des oberen Grillspiessendes aus-
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gestattet ist. Das Spiessantriebsrad ist gleichfalls mit einer
mittleren Vertiefung ausgestattet in welche das untere Spiessende
eines mit einer aufgesteckten Fleischpörtiön versehenen
Grillspiesses drehfest einsteckbar ist.
Bei dieser Konstruktion sind damit jeweils beide zur Halterurig
der Grillspiesse vorgesehenen Halteglieder an oberen und unteren Gehäuseteilen beweglich, nämlich zum einen drehbar und zum
anderen axial verschiebbar, zu lagern, was sich technisch nur mit entsprechendem Aufwand realisieren lässt.
Der Erfindung liegt von daher die Aufgabe zugrunde, eine Antriebsvorrichtung der eingangs erläuterten Art so zu verbessern,
dass lediglich noch auf Seiten des einen Spiessendes eine be-,weglich
zu lagernde Anordnung von Spiesshalte- und Antriebskomponenten erforderlich und somit ein in technischer Hinsicht
einfacherer Aufbau der Antriebsvorrichtung möglich ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass der
Zentrierkörper auf der Seite des Spiessantriebsrades vorgesehen und mit diesem drehfest verbunden ist und dass das dem Zentrier
körper gegenüberliegende Halteglied feststehend angeordnet und an diesem das vom Zentrierkörper abgekehrte Ende des Grillspiesses
verdrehbar und zentriert abgestutzt ist.
Bei der erfindungsgemassen Konstruktion bilden somit Zentrierkörper
und Spiessantriebsrad eine in einen gemeinsamen Träger einsetzbare Baueinheit und das dem Zentrierkörper im Abstand
gegenüberliegend vorgesehene Halteglied bildet lediglich noch
ein feststehendes Widerlager, an welches ein mit seinem einen Ende in den Zentrierkörper eingesetzter Grillspiess mit seinem
anderen Ende in geeigneter Welse In radialer Richtung gesichert
anlegbar ist.
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Die erfindungsgema'sse Antriebsvorrichtung eignet sich hierbei
gleich vorteilhaft für Grillgeräte mit in diese vertikal oder
horizontal einsetzbaren Gril1spiessen*
Zentrierkörper und Spiessantriebsrad können in Achsrichtung hintereinander vorgesehen sein. Vorteilhaft ist es jedoch, den
Zentrierkörper innerhalb des Spiessäntriebsrades axial verstell" bar vorzusehen, wodurch sich die durch diese Teile gebildete
Baueinheit auf möglichst kleinem Raum unterbringen lässt.
Zum Drehantrieb eines Gri11spiesses kann es dabei ausreichend
sein, wenn der Zentrierkörper eine mittlere konische Vertiefung iur Aufnahme des einen Spiessendes aufweist, sofern deren Oberfläche
derart gestaltet ist, dass eine drehsichere Spiessmitnähme
gewährleistet ist.Bevorzugt wird jedoch eine Konstruktion, bei der der Zentrierkörper im Zentrum seiner konischen Vertiefung
von einer zylindrischen Ausnehmung durchsetzt ist, hinter der ein quergeschlitztes Spiessabstutzgiied angeordnet
ist. Die Querschlitzung des Spiessabstutzgiiedes sorgt in diesem
Falle für eine zuverlässige Mitnahme des Gri11spiesses in dessen
Ümfangsrichtung, wobei diese Konstruktion jedoch eine Durchmesseranpassung des einen Spiessendes an den Durchmesser der
zylindrischen Ausnehmung des Zentrierkörpers erfordert.
In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung weist das
den Grillspiess an seinem vom Zentrierkörper abgekehrten Spiessende zentrierende Halteglied hierzu eine Zentriervertiefung auf,
in welche der Zentrierspiess mit seinem einen, sich nach vorne verjüngenden Spiessende eingreift. Eine einfache Konstruktion
ergibt sich in diesem Zusammenhang,wenn die Zentriervertiefungen für sämtliche Zentrierspiesse an diesem Halteglied durch jeweils
eine Einprägung gebildet sind.
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In der Zeichnung ist ein Aüsführüngsbeispiel der Erfindung dargestellt
und zwar zeigt sie, teilweise dargestellt, in Draufsicht einen Horizontal schnitt durch ein Grillgerät in Hohe einer
Antriebsvorrichtung für einen Grillspiess.
Das Grillgerät unterscheidet sich von dem in der Zeichnung des DE-GM 85 10 706 gezeigten Gerätes dadurch, dass die Grillspiesse
nicht vertikal sondern horizontal zwischen die Halteglieder der Antriebsvorrichtung einspannbar sind. Selbstverständlich ist
auch eine vertikale Spiessanordnung denkbar, wobei für diesen Fall die Zeichnung um 90° entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht zu
betrachten wäre.
In der Zeichnung ist als Ganzes mit 10 das Grillgerät bezeichnet, dessen Gehäuse 12 innenseitig im Bereich der Grillzonen mit
einer Wärmeisolierung 14 ausgestattet ist* Das Grillgerät weist,
einander gegenüberliegend, zwei Gruppen von Antriebsvorrichtungen für Grillspiesse 16 auf, die jeweils im Abstand übereinander
in einer Grillzone 18 zum Grillen des auf die Grillspiesse 16 aufgesteckten Grillgutes 20 einspannbar sind.
Die Grillspiesse 16 bestehen vorzugsweise aus Holz; sie können selbstverständlich ebensogut aus einem anderen geeigneten
Material, beispielsweise aus rostfreiem Stahl bestehen. Die
Grillzone 18 ist durch eine aus reflektierendem Stahlblech gebildete
Rückwand 22 sowie zwei sich nach vorne erstreckenden Seitenwänden 24 und 26 gebildet. Im Abstand vor der Rückwand
befinden sich beispielsweise horizontal erstreckende elektrische Heizstäbe 28 zur Erzeugung der erforderlichen Grilltemperaturen.
Die Antriebsvorrichtung für die einzelnen Grillspiesse 16 ist als Ganzes mit 30 bezeichnet. Sie weist je Grillspiess 16 ein
angetriebenes Halteglied 32 und ein stationäres, ein Widerlager bildendes Halteglied 34 auf, wobei letzteres sämtlichen Grillspiessen
zugeordnet ist.
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Das angetriebene Halteglied 32 bildet einen sich mit seiner Achse in Spiessachsrichtung erstreckenden Zentrierkörper,welcher
das eine Gril1spiessende für den Antrieb des Grillspiesses aufnimmt,
während das andere Halteglied 34 durch einen Teil der Seitenwand 24 gebildet ist und zur radial gesicherten Abstützung
des Grillspiesses je Grillspiess eine tur Achse des Zentrierkörpers
32 fluchtende Zentriervertiefung 36 aufweist, die vor- i zugsweise durch eine Einprägung beispielsweise mittels eines ^
Körners gebildet ist.
Der Zentrierkörper 32 weist eine mittlere konische Vertiefung 38 auf, die in eine zylindrische, den Zentrierkörper durchsetzende
Bohrung 40 übergeht, deren Innendurchmesser geringfügig grosser ist als der Aussendurchmesser des in diese einzusetzenden
Spiessendes.
Der zylindrisch ausgebildete Zentrierkörper ist in einer zylindrischen
Bohrung 42 einer Lagerhülse 44 gegen die Wirkung einer Druckfeder 46 axial verschiebbar angeordnet, wozu der Zentrierkörper
auf ein mit einem Aussengewinde versehenes Schaftendstück 48' eines Antriebsschaftes 48 aufgeschraubt ist, der zugleich
einen zylindrischen Bund 50 aufweist, an dem sich die Druckfeder
46 abstützt, wobei diese versucht, den Zentrierkörper 32 samt Antriebsschaft 48 ständig in Richtung des gegenüberliegenden
Haltegliedes 34 zu verschieben. Der Antriebsschaft 48 ist mit einer Keilfeder 52 ausgestattet, die mit einer Längsnut der
Lagerhülse in Eingriff ist und somit eine Axialverstellung des
Antriebsschaftes 48 in der Lagerhülse 44 bei ständiger Drehverbindung
mit dieser erlaubt.
Wie bei 54 zu ersehen ist, ist das Vorderende des si.ch innerhalb des Zentrierkörpers 32 befindenden Schaftendstückes wenigstens
einmal quergeschlitzt, wodurch ?rrsicht wird, dass die dadurch
gebildeten stirnseitigen Kanten eine besonders zuverlässige Mitnahme
des Grillspiesses 16 1n dessen Umfangsrichtung gewährleisten.
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Die Lagerhülse 44 ist 1n einem sich in einem seitlichen Gehäuseteil
vertikal erstreckenden Lagerkörper 56 in geeigneter Weise verdrehbar gelagert und trägt an ihrem aus diesem Lagerkörper 56
herausragenden Hinterende ein Antriebsrad 58, vorzugsweise ein Kettenzahnrad, das mit dieser drehfest verbunden ist. Dieses
Kettenzahnrad ist teilweise von einer nicht näher dargestellten
Rollenkette für den Antrieb der übereinander angeordneten Lagerhülsen 44 und Zentrierkörper 32 umschlungen und ist um ein
Antriebsritzel eines elektrischen Antriebsmotors herumgeführt, der sich im unteren Gehäuseteil des Grillgerätes 10 befindet.
Wie aus der Zeichnung zu ersehen ist, sind die Grillspiesse 16 über das erste Drittel ihrer Länge von Grillgut 20 frei und
dieses freie Spiessteilstück 16' dient zur Handhabung beim
Einsetzen in das Grillgerät und zum Entnehmen der Grillspiesse 16 aus diesem. Dieses zur Handhabung dienende Spiesstei1 stück
16' wird begrenzt durch ein in der Grillzone 18 vorgesehenes und sich senkrecht zur Spiessachse aus dieser nach aussen erstreckendes
Abstandsblech 60, das je Grillspiess 16 an seiner zugänglichen Kante jeweils eine schlitzartige Ausnehmung 62 aufweist,
welche beim Einsetzen von Gril1spiessen 16 von diesen durchsetzt werden kann.
Zum Einsetzen eines mit Grillgut 20 bestückten Gril1spiesses ist
zunächst dessen gemäss der Zeichnung linkes Spiessende in die konische Vertiefung 38 des Zentrierkörpers 32 einzuführen, danach
in dessen zylindrische Bohrung 40 einzustecken und in Anlage an das Stirnende des Schaftendstückes 48' des Antriebsschaftes 48 zu bringen. Danach ist der Grillspiess 16 und mit
diesem zusammen der Zentrierkörper 32 samt Antriebsschaft 48
gegen die Wirkung der Druckfeder 46 so weit in die Lagerhülse 44 hineinzudrücken, bis sich der Grillspiess 16 mit seinem sich
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nach vorne verjüngenden Endstück 16" in die Zentriervertiefung
36 des Haltegliedes 34 einbringen und dabei auch in die Ausnehmung 62 des Abstandsbleches 60 einführen lässt. Danach versucht
die Druckfeder 46 ständig, das Spiessendstück 16" in die Zentriervertiefung 36 hineinzudrücken, während der Grillspiess
samt Grillgut 20 zum Grillen das letzteren samt weiterer Grillspiesse
kontinuierlich gedreht wird.
Bei d-°r erläuterten Antriebsvorrichtung 30 befinden sich somit
sämtliche umlaufenden Komponenten zum Antrieb einzelner Grillspiesse
jeweils zusammen im gleichen Lagerkörper 56, während das dsm Halteglied bzw. Zentrierkörper 32 zugeordnete gegenüberliegende
Halteglied 34 lediglich noch durch ein stationäres Gehäuseteil gebildet 1st.
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Claims (8)
1. Antriebsvorrichtung für in eine beheizbare Grillzone eines Grillgerätes auswechselbar einsetzbare Gri11spiesse, mit einander
paarweise zugeordneten Haltegliedern, zwischen die
jeweils ein Grillspiess einsetzbar ist, von denen das eine einen in Spiessachsrichtung gegen eine Druckfeder nachgiebig
gehaltenen, das eine Spiessende aufnehmenden Zentrierkörper bildet upd mi* einem durch einen Antriebsmotor antreibbaren,
zum Grillspiess koaxial gelagerten Spiessantriebsrad,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Zentrierkörper (32) auf der Seite des Spiessantriebsrades
(58) vorgesehen und mit diesem drehfest verbunden ist und dass das dem Zentrierkörper (32) gegenüberliegende
Halteglied (34) feststehend angeordnet und an diesem das vom Zentrierkörper (32) abgekehrte Ende (16") des Gri11 spiesses
(16) verdrehbar und zentriert abgestützt ist.
2. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass der Zentrierkörper (32) innerhalb des Spiessantriebsrades (58) gegen die Wirkung einer Druckfeder (46) axial
verstellbar angeordnet ist.
3. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
dass der Zentrierkörper (32) eine konische Vertiefung (38) zur drehsicheren Aufnahme des einen Spiessendes
(16 ') aufweist.
4. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Zentrierkörper (32) im Zentrum der konischen Vertiefung
(38) von einer zylindrischen Ausnehmung (40) durchsetzt
ist, hinter der ein insbesondere que*-geschl i tztes
Spiessabstützglied (48') angeordnet ist.
5. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Zentrierkörper (32) einen die konische Vertiefung
(38) nebst zylindrischer Ausnehmung (40) aufweisenden Abstützkopf
bildet, der auf einen mit seinem Vorderende das Spiessabstützglied (48') bildenden Schaft (48) insbesondere
aufgeschraubt ist, der seinerseits, von der Druckfeder (46) abgestützt, im Spiessantriebsrad (48) unverdrehbar, jedoch
axial verschiebbar angeordnet ist.
6. Antriebsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das den GriHspiess (16) an
seinem vom Zentrierkörper (32) abgekehrten Spiessende (16") zentrierende Halteglied (34) eine Zentriervertiefung (36)
aufwei st.
7. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das in die Zentriervertiefung (36) eingreifende Spiessende
(16") sich verjüngt.
8. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet,
dass die Zentrlervertiefung (36) durch eine Einprägung
gebildet ist.
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