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DE862266C - Rotierendes Schleifwerkzeug - Google Patents

Rotierendes Schleifwerkzeug

Info

Publication number
DE862266C
DE862266C DEN3837A DEN0003837A DE862266C DE 862266 C DE862266 C DE 862266C DE N3837 A DEN3837 A DE N3837A DE N0003837 A DEN0003837 A DE N0003837A DE 862266 C DE862266 C DE 862266C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
grinding
segments
disc
tool according
grinding segments
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEN3837A
Other languages
English (en)
Inventor
Friedrich Nagel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEN3837A priority Critical patent/DE862266C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE862266C publication Critical patent/DE862266C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24DTOOLS FOR GRINDING, BUFFING OR SHARPENING
    • B24D7/00Bonded abrasive wheels, or wheels with inserted abrasive blocks, designed for acting otherwise than only by their periphery, e.g. by the front face; Bushings or mountings therefor
    • B24D7/16Bushings; Mountings
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24DTOOLS FOR GRINDING, BUFFING OR SHARPENING
    • B24D13/00Wheels having flexibly-acting working parts, e.g. buffing wheels; Mountings therefor
    • B24D13/14Wheels having flexibly-acting working parts, e.g. buffing wheels; Mountings therefor acting by the front face
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24DTOOLS FOR GRINDING, BUFFING OR SHARPENING
    • B24D7/00Bonded abrasive wheels, or wheels with inserted abrasive blocks, designed for acting otherwise than only by their periphery, e.g. by the front face; Bushings or mountings therefor
    • B24D7/06Bonded abrasive wheels, or wheels with inserted abrasive blocks, designed for acting otherwise than only by their periphery, e.g. by the front face; Bushings or mountings therefor with inserted abrasive blocks, e.g. segmental

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Polishing Bodies And Polishing Tools (AREA)

Description

  • Rotierendes Schleifwerkzeug Die Erfindung bezieht sich auf ein rotierendes Schleifwerkzeug, das vornehmlich bei tragbaren Kleinwerkzeugmaschinen verwendet werden soll und das sich besonders zum Schleifen von großflächigen Metallteilen, z. B. Karosserieteilen, eignet.
  • Bekannte Werkzeuge dieser Art, die mit gegen eine Filzscheibe angepreßten Schmirgelscheiben arbeiten, haben den Nachteil eines raschen Verschleißes und sind nur in umständlicher Weise auswechselbar.
  • Andere Schleifwerkzeuge benutzen verhältnismäßig starre, aus Karton hergestellte gewölbte Scheiben mit einer grobkörnigen Schmirgelauflage. Sobald sich die Vertiefungen zwischen den Schmirgelkörnern mit Schmutz zugesetzt haben, nimmt die Schleifwirkung erheblich ab, und eine Reinigung der Scheiben ist kaum möglich.
  • Demgegenüber ist die Erfindung im wesentlichen gekennzeichnet durch eine dünnwandige, auf ihrer einen Stirnseite mit starren, verhältnismäßig dickwandigen Schleifsegmenten bestückte Scheibe, die durch zwischen die -Schleifsegmente gelegte Einschnitte in mehrere Abschnitte unterteilt ist, die einzeln unter dem Schleifdruck federnd nachgeben können. Ein solches Werkzeug kann sich durch seine Eigenfederung den verschiedenartig gekrümmten Formen der Werkstücke gut anpassen, hat wegen der verhältnismäßig dicken Schleifkörper eine lange Lebensdauer und kann, so oft sich seine Poren beim Schleifvorgang zugesetzt haben, leicht mit Schmirgel oder einem Stein abgezogen werden, ohne daß man es aus der Maschine auszuspannen braucht. Da also das bisher übliche häufige Auswechseln des Schleifpapiers fortfällt, kann man mit dem neuen Werkzeug bei der Fertigung die Verlustzeiten erheblich reduzieren.
  • Den Schleifdruck fängt man zweckmäßig ebenso wie bei den bekannten Werkzeugen, bei denen Schmirgelpapierscheiben benutzt werden, durch eine weiche Unterlage aus Filz oder Weichgummi ab. Hierbei setzt die vielfach unterteilte Metallscheibe der axialen Deformation praktisch genau so wenig einen nennenswerten Bewegungswiderstand entgegen wie das Schmirgelpapier, so daß ein sehr weiches Arbeiten gewährleistet ist.
  • Die meist segmentförmig gestalteten Schleifkörper können grundsätzlich durch Aufkitten, Rufnieten, Aufschrauben oder Aufbrennen auf der dünnen federnden Metallscheibe befestigt werden, wobei man zweckmäßig die Segmente in Aussparungen der Scheibe oder an der Scheibe vorgesehene hakenartige Abbiegungen in die Segmente hineinragen läßt, um die gegenseitige Verankerung der Teile zu verbessern.
  • Damit man auch Flächen schleifen kann, .an denen kleine Krümmungsradien vorkommen, ist es zweckmäßig, die Schleifsegmente auf der Seheibe so zu befestigen, daß sie den Außenrand der Scheibe überragen und so eine Verwendung des äußeren Randes der Segmente zulassen. Eine derartige Arbeitsweise war bei den bisher bekannten Werkzeugen, die mit Schmirgelpapier ausgestattet waren, völlig ausgeschlossen.
  • Die Erfindung wird im folgenden unter Hinweis auf ein in der Zeichnung dargestelltes Ausführungsbeispiel beschrieben und erläutert, wobei sich weitere wesentliche Merkmale ergeben werden. Es zeigt .
  • Fig. i einen Schnitt durch ein rotierendes Schleifwerkzeug nach Linie I-I in Fig. 2, Fig. 2 eine Draufsicht auf das Schleifwerkzeug, wobei allerdings ein Teil ausgebrochen und durch eine etwas geänderte Ausführungsform ersetzt ist: i ist der abgebrochen dargestellte Achszapfen einerArbeitsspindel einer tragbaren Kleinwerkzeugmaschine. Auf dem Achszapfen i ist die Nabe 2 eines Schleiftellers 3 befestigt, auf dem ein weicher Filzring ¢ aufliegt: 5 ist eine dünnwandige, aus Blech hergestellte Scheibe, die innen eine konische Abschrägung 6 hat, an der der ebenfalls konische Teil einer Schraube 7 anliegt. Die Scheibe 5 hat eine größere Anzahl Schlitze 8, die bei dem Ausführungsbeispiel radial verlaufen. Durch das Anbringen der Sehlitze' entstehen zwischen ihnen zungenförmige Abschnitte 9, auf denen Schleif-Segmente io befestigt sind. Die Befestigung kann durch Kitten, Nieten, Schrauben oder aber auch durch - Aufbrennen erfolgen. Als aufgebrannte Schleifkörper verwendet werden zweckmäßig solche mit Kunstharzbindung. Wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, können zur Verankerung der Schleifsegmente mit der Scheibe 5 hakenförmige Abbiegungen ii vorgesehen sein, die in den aufgebrannten.Schleifkörper io hineinragen, oder aber es können; gegebenenfalls auch zusätzlich; Vorsprünge 12 des Schleifkörpers in entsprechende Ausnehmungen der Scheibe 5 hineinragen. Die Schleifsegmente können, obwohl sie starre Körper sind, zusammen mit den zungenförmigen Abschnitten 9 unter dem Schleifdruck leicht nachgeben, nachdem die Zungen 9 mit ihrer Rückseite auf: dem weichen Filzring, der auch als Weichgummiring ausgebildet sein 'könnte, anliegen. -Hierdurch läßt sich eine sehr weiche Schleifwirkung erzielen. Die Schleifsegmente haben gegenüber dem üblichen Schmirgelpapier eine außerordentlich lange Lebensdauer. Sobald sich die Poren auf ihrer Oberfläche mit Schleifstaub und Schmutz zugesetzt haben, können sie ohne weiteres durch Gegenhalten eines Schmirgelpapiers oder durch einen Schleifstein abgezogen werden, wodurch sie wieder ihre ursprüngliche griffige Oberfläche erhalten. Die Unterteilung in viele Schleifsegmente hat noch den besonderen -Vorteil, daß sehr viele gut fassende Schleifkanten entstehen und daß der Schmutz von den -zwischen den Segmenten befindlichen Schlitzen aufgenommen wird.
  • Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel überragt der Außenteil der Segmente io den Außenrand der Scheibe 5 und ermöglicht hierdurch auch eine Benutzung -der Schleifscheibe auf ihrer Umfangsfläche, so daß Werkstücke geschliffen werden können, die Krümmungen mit verhältnismäßig kleinem Radius haben.
  • Unten in Fig. 2 ist in einem abgebrochenen Teil der Scheibe eine andere Ausführungsform dargestellt, bei der die Segmente in radialer Richtung in Teilsegmente ioa, zob, iö° aufgeteilt sind. Natürlich könnten die Unterbrechungen, die im vorliegenden Fall konzentrisch zur Umlaufachse sind, auch schraubenförmig oder in anderer geeigneter Richtung angeordnet sein.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Rotierendes :Schleifwerkzeug für tragbare Kleinwerkzeugmaschinen, insbesondere zum Schleifen von großflächigen Metallteilen, z. B. Karosserieblechen, gekennzeichnet durch eine dünnwandige, auf ihrer einen Stirnseite mit starren, verhältnismäßig dickwandigen Schleif-Segmenten bestückte Scheibe, die durch zwischen die Schleifsegmente gelegte Einschnitte in mehrere Abschnitte unterteilt ist, die einzeln unter dem Schleifdruck federnd nachgeben können.
  2. 2. Werkzeug nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die aus dünnem Blech bestehende Scheibe mit ihrer den Schleifsegmenten abgewandten Stirnseite auf einer weichen Unterlage, z. B. einem aus Filz oder Weichgummi bestehenden Ring, abgestützt ist.
  3. 3. Werkzeug nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe Abbiegungen bzw. Ausparungen aufweist, die zur Verankerung der vorzugsweise durch -Aufbrennen mit ihr befestigten kunstharzgebundenen Schleifsegmente dienen. q.. Werkzeug nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schleifsegmente den Außenumfang der Scheibe überragen. 5. Werkzeug nach Anspruch T bis q., dadurch gekennzeichnet, daß die Schleifsegmente mit Einschnitten versehen sind, um die Wirksamkeit und Zahl der Angriffskanten zu vergrößern.
DEN3837A 1951-04-28 1951-04-28 Rotierendes Schleifwerkzeug Expired DE862266C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEN3837A DE862266C (de) 1951-04-28 1951-04-28 Rotierendes Schleifwerkzeug

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DEN3837A DE862266C (de) 1951-04-28 1951-04-28 Rotierendes Schleifwerkzeug

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE862266C true DE862266C (de) 1953-01-08

Family

ID=7338151

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEN3837A Expired DE862266C (de) 1951-04-28 1951-04-28 Rotierendes Schleifwerkzeug

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE862266C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3181281A (en) * 1962-07-17 1965-05-04 Tysaman Machine Company Inc Grinding wheels

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3181281A (en) * 1962-07-17 1965-05-04 Tysaman Machine Company Inc Grinding wheels

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