DE8619968U1 - Arbeitstisch, insbesondere Bürotisch - Google Patents
Arbeitstisch, insbesondere BürotischInfo
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Description
Beschreibung
Die Erfindung betrifft einen Arbeitstisch, insbesondere Bürötisch, dessen Gestell aus zwei, jeweils mit einem Fuß
versehenen, seitlich angeordneten Ständern,aus einem die
oberen Enden der Ständer untereinander verbindenden Längsträger und aus an dem Längsträger angeordneten Tragarmen
für die Tischplatte besteht.
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Bei den aus der EPA O 164 041 bekannten Arbeitstischen §
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besteht das Gestell im wesentlichen aus einem rahmenför- J
migen Längsträger, dessen Schmalseiten an jeweils einem säulenförmigen Ständer befestigt sind. Das untere Ende des
säulenförmigen Ständers ist in einem Fuß gelagert. Die Tragarme sind paarig angeordnet und einzeln an dein rähtnenartigen
Längsträger oder an dem säulenförmigen Ständer verschraubt oder verschweißt. Die rahmenartige Ausbildung
des Längsträgers gibt dem Tischgestell zwar eine hohe Ver- &eacgr;
windungssteifigkeit, jedoch läßt eine derartige Ausbildung
des Längsträgers keine Anbringung von Unterschränken zu. Außerdem ist diese bekannte Ausführungsform des Gestells
sehr arbeits- und kostenaufwendig, da die Tragarme als einseitige Ausleger ausgeführt sind und somit eine große
Anzahl von Tragarmen hergestellt und angebracht werden muß. Außerdem sind der obere und untere Profilstab des rahmenartigen
Querträgers noch durch weitere Querstäbe versteift, damit der obere Profilstab auch für eine einseitige Belastung
der Tischplatte eine ausreichend hohe Torsionsfestigkeit aufweist.
Bei einer anderen in der EPA 0 164 041 dargestellten Ausführungsform
besteht der Querträger aus einem, einzigen Profilstab, und die Ständer sind aus mehreren aneinandergefügten
Profilleisten gebildet. Die paarig ausgebildeten und einander gegenüberliegenden Tragarme sind an dem aus
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einem einzigen Profilstab Bestehenden Längsträger ange^
schraubt öder angeschweißt* Hierbei ist es zwar möglich,
ÜriterSchränke anzubringen, Es ist jedoch nicht dargestellt,
in welcher Weise dieses erfolgen Soll. Nachteilig bei dieser Ausführungsförm ist die Verwendung nur eines einzigen
Profilstabs als Längsträger. Wird dieser einzige Längsträger so stark dimensioniert, daß er den höchst zu erwartenden
Verbiegungskräften widersteht, so ist er im Gewicht hoch und gibt dem Arbeitstisch ein zu großes Gewicht.
Außerdem müssen, um der Tischplatte vier Auflagepunkte zu geben, mindestens vier Tragarme angeordnet werden.
Aus der DE-OS 31 35 576 ist ein Arbeitstisch bekannt, bed dem der Längsträger aus einem einzigen Profilstab besteht,
der an seinen Enden von einem säulenförmigen Ständer getragen wird. An diesem Profilstab sind Tragarme zur Aufnahme
der Tischplatte befestigt. Auch bei dieser Aüsführungsform sind zur Lagerung einer Tischplatte mindestens vier Tragarme
erforderlich. Außerdem muß der Längsträger aus einem Profilstab von großem Querschnitt sein, damit ei* die zu
erwartenden Torsionskräfte und Biegekräfte aufnehmen kann. Zur hängenden Lagerung von Unterschränken sind weitere
Tragarme erforderlich. Diese Tragarme sind flügelartig ausgeführt, so daß jeweils zwei Tragarme ein einziges
Bauteil bilden. Zur Befestigung dieser Tragarme bedarf es jedoch eines zusätzlichen Klemmflansches*
Aufgabe der Erfindung ist es, die bekannten Arbeitstische
derart auszubilden, daß der Längsträger unter Einsatz von möglichst wenig Material eine sehr höhe Torsions- und
Biegesteifigkeit aufweist, die Verbindung zwischen Längsträger und Tragarmen sich möglichst einfach gestaltet,
möglichst wenig Tragarme für die Lagerung der Tischplatte Verwendung finden und daß bei Anbringung von Ünterschränken
keine zusätzlichen Tragarme erforderlich sind.
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Diese Aufgäbe wird erfindungsgemäß durch folgende Merkmale
gelöst:
ä) Jeder Ständer und
b) der Längsträger besteht aus zwei im Abstand und parallel
zueinander verlaufenden Profilstäben,
c) jeweils zwei gegenüberliegende, an dem Längsträger
angeordnete und aus Ausleger ausgebildete Tragarme sind einstückig ausgebildet,
d) die Tragarme für die Tischplatte weisen an der Unterseite Vorkehrungen zur hängenden Aufnahme von Unterschränken
auf.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung sind in die Tragarme Quernuten eingebracht, in die die Profilstäbe, welche den Längsträger bilden, eingelassen sind.
Dadurch ist eine leichtere und genauere Montage möglich. Die Vorkehrungen in den Tragarmen zur Aufnahme eines Unterschrankes sind als Quernuten mit einem T-förmigen Querschnitt ausgebildet, in die der Kopf von bolzenförmigen
Befestigungsstücken eingreift. Eine solche Ausbildung macht das Befestigen von Unterschränken sehr leicht, so
daß diese auch schnell und problemlos ausgewechselt werden können. Diese als T-förmige Quernuten ausgebildeten Vorkehrungen sind sowohl an den freien Enden als auch im
mittleren Bereich der flügeiförmigen Tragarme angebracht. Das hat den Vorteil, daß die Unterschränke nicht bis über
die gesamte Tiefe der Schreibtischplatte gehen müssen. Sie können im vorderen Bereich der Schreibtischplatte
beginnen und etwa in der Mitte enden, oder sie können auch erst in der Mitte des Schreibtisches beginnen und am
hinteren Rand der Schreibtischplatte enden. Im letzteren Fall gibt es eine große Kniefreiheit für den Benutzer des
Schreibtisches.
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Weiterhin ist es von Vorteil, im mittleren Bereich der
flügeiförmigen Trägarme eine nach oben offene , Ü-förmige
Nut einzubringen, die ein nach oben offenes, iin wesentlichen
Ü-fÖrmiges Rinnenprofil aufnimmt, das von der Tischplätte
zu einem röhrenförmigen Kanal komplettiert wird. Dieser
Kanal dient zur Aufnahme von elektrischen Leitungen. Um die elektrischen Leitungen aus der Ebene der Tischplatte auch
verdeckt zum Boden führen zu können, ist der Zwischenratlm
zwischen den vertikal verlaufenden Profilstäben eines
Ständers durch mit den Profilstäben verbundenen Leisten zu
einem röhrenförmigen Kanal ausgestaltet.
Für eine leichte Montage und für eine variable Verwendungsfähigkeit des Gestells ist es weiterhin zweckmäßig, daß
die Eckverbindung zwischen einem Profilstab des Längsträgers und einem Profilstab eines jeden Ständers durch Winkelstücke erfolgt, deren Schenkel in einen Kanal der jeweils
benachbarten Enden der Profilstäbe hineinragen. Dadurch
ist es möglich, die Länge der Längsträger erst am Ort des Zusammenbaus zu bestimmen oder beim Umbau eines Arbeitstisches zu verändern. Vorteilhafterweise sind die zwei auf
einer Ständerseite angeordneten Winkelstücke durch eine Querleiste untereinander verbunden. Dadurch erhalten
sowohl die beiden den Längsträger bildenden Profilstäbe als auch die den Ständer bildenden Profilstäbe eine größere
Steifigkeit.
Die Zeichnung veranschaulicht ein vorteilhaftes Ausführungsbeispiel der Erfindung, und zwar zeigen
Figur 1 den Schreibtisch in Explosionsdarstellung, Figur 2 das Gestell des Schreibtisches und
Figur 3 das Schreibtischgestell mit einem daran angebauten weiteren Arbeitstisch.
Das Gestell des Arbeitstisches besteht aus den den Längsträger bildenden Profilstäben (1, 2), den beiden jeweils
von zwei Profilstäben (3» 4, 5, 6) gebildeten Ständern,
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den si±e Ständer tragenden Fußleisten (7, 8) und den flügelförmigen
Tragarmen (9, 10, 11 und 12). Die Profilstäbe (3 bis 6) der Ständer sind am unteren Ende mit den Fußleisten
(7j 8) verschraubt und an ihrem oberen Ende über Winkelstücke (13, 14, 15, 16) mit den Profilstäben (1, 2)
des Längsträgers verbunden. Die Winkelstücke (15, 16) sind durch eine Querleiste (17) untereinander verbunden, so daß
aer von den Profilstäben (2, 4, 6) gebildete Rahmen gegenüber dem aus den Profilstäben (1, 3» 5) gebildeten Rahmen
abgestützt ist. Durch Auswechseln der Profilstäbe (1 und 2) durch längere oder kürzere Profilabschnitte läßt sich der
Arbeitstisch in der Länge variieren. Das gleiche gilt für die Höhe des Arbeitstisches durch Veränderung der Länge
der Profilabschnitte (3 bis 6).
Die flügelfönnigen Tragarme (9 bis 12) werden jeweils von
einer Traverse gebildet, deren Endabschnitte die die Tischplatte (18) tragenden Ausleger bilden. Diese flügeiförmigen Tragarme (9 bis 12) weisen jeweils zwei nach oben
offene Quernuten (19, 20) auf, in die die Profilstäbe (1, 2) eingelassen sind. Bevor die Tragarme mit den Profilstäben (1, 2) z. B. durch Schrauben befestigt werden, können
sie im richtigen Abstand zueinander und zu den Seitenwangen auf den Profilstäben (1, 2) gleitend hin- und hergeschoben
werden. Dadurch ergibt sich eine leichtere und genauere f Montage. An den beiden Enden der flügeiförmigen Tragarme J
(9 bis 12) sind jeweils im Querschnitt T-förmige Quernuten &iacgr;
(21) eingebracht, in die die nicht dargestellten, pilz- !
förmigen Köpfe der bolzenförmigen Befestigungsstücke (22) eingreifen. Am unteren Ende sind die Befestigungsstücke
mit dem Unterschrank (23) verbunden. Die gleichen, im :
Querschnitt T-förmigen Quernuten (24) sind im mittleren &igr;
Bereich der Tragarme (9 bis V/ oeiderseits der Mitte
angeordnet. Diese Nuten sind erförderlich, wenn der Unterschrank (23) etwa in der Tischmitte, wie bei (25) angedeutet,
endet.
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Der mittlere Bereich zwischen den Nuten (24) weist eine nach oben offene Nut (26) auf, in die ein nach oben offeiaes,
rinnenförmiges Profil (27) eingelegt ist. Diese nach oben offene Rinne des Profils (27) wird von der Tischplatte (18)
abgedeckt, so daß ein röhrenförmiger Kanal entsteht. In diesen röhrenförmigen Kanal werden zur Elektrifizierung
des Arbeitstisches die elektrischen Kabel verlegt.
Die die Ständer bildenden Profilstäbe (3 bis 6) werden nach vorne und hinten mit Profilleisten (28, 29) abgedeckt.
Auf die Außenseite und Innenseite der Profilstäbe (3 bis 6) werden Abdeckleisten (30, 31) aufgeklipst, die zusammen mit
den Profilstäben (3 bis 6) auf jeder Ständerseite einen röhrenförmigen Kanal bilden, welcher die Fortsetzung des
von dem Rinnenprofil (27) gebildeten Kanals ist.
Der Unterschrank (23) kann sowohl an die Tragarme (9, 10) als auch an die Tragarme (11, 12) angehängt werden. Ein
Auswechseln des Unterschranks von der einen auf die andere Seite ist durch die günstige Verbindungsart zwischen
Unterschrank und Tragarmen sehr leicht möglich. Das gleiche gilt für das Auswechseln des Unterschranks (23), der über
die gesamte Tiefe des Arbeitstisches geht, durch einen Unterschrank, der nur über die halbe Tiefe des Arbeitstisches geht.
Weiterhin kann ein Arbeitstisch ohne Unterschränke oder mit Unterschränken, die nur über die halbe Tiefe des
Arbeitstisches gehen, mit weiteren Arbeitstischen (33) verbunden werden. Eine solche Zusammenstellung von mehreren
Arbeitstischen ist in Figur 3 dargestellt. Hierbei greift der zweite Arbeitstisch (33) mit Streben (32) in die
Quernuten (21) der Tragarme (9> 10 oder 11, 12) ein.
Claims (5)
1. Arbeitstisch, insbesondere Bürotisch, dessen Gestell
aus zwei, jeweils mit einem Fuß versehenen, seitlich angeordneten Ständern, aus einem die oberen Enden der
Ständer untereinander verbindenden Längsträger und aus an dem Längsträger angebrachten Tragarmen für die Tischplatte
besteht, gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
a) Jeder Ständer (3, 4 und 5, 6) und
b) der Längsträger (1, 2) besteht aus zwei im Abstand und parallel zueinander verlaufenden Profilstäben,
c) jeweils zwei gegenüberliegende, an dem Längsträger (1, 2) angeordnete und als Ausleger ausgebildete
Tragarme (9, 10, 11, 12) sind einstückig ausgebildet,
d) die Trajarme (9, 10, 11, 12) für die Tischplatte
(18) weisen an der Unterseite Vorkehrungen (21, 24) zur hängenden Aufnahme von Unterschränken (23) auf.
2. Arbeitstisch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in die Tragarme (9 bis 12) Quemuten (19, 20) eingebracht
sind, in die die Profilstäbe (1, 2), welche den Längsträger bilden, eingelassen sind.
3. Arbeitstisch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorkehrungen (21, 24) zur1 Aufnahme eines
Unterschrankes (23) als Quernuten mit einem T-förmigen Querschnitt ausgebildet sind, in die der Kopf von
bolzenförmigen Befestigungsstücken (22) eingreift.
4. Arbeitstisch nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils eine T-fÖrmige Quernut (21, 24) an den
freien Enden/mxndestens eine im mittleren Bereich in
die flügelförmigen Tragarme (9 bis 12) eingebracht sind.
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113111)
5. Arbeitstisch, nach einem der vorstehenden Ansnrüche,
I dadurch gekennzeichnet, daß im mittleren Bereich der
I flügslförmigen Tragarme (9 bis 12) eine nach oben
I offene, U-förmige Nut (26) eingebracht ist, die ein nach
I oben offenes, im Querschnitt im wesentlichen U-förmiges
\ Rinnenprofil (27) aufnimmt, das von der Tischplatte
\ (18) zu einem röhrenförmigen Kanal komplettiert wird.
I 6. Arbeitstisch nach einem der vorstehenden Ansprüche,
S dadurch gekennzeichnet, daß die Eckverbindung zwischen
• einem Profilstab (1, 2) des Längsträgers una einem
\
Profilstab (3 bis 6) eines jeden Ständers durch Winkel-
I stücke (13 bis 16) erfolgt, deren Schenkel in einen
i
Kanal der jeweils benachbarten Enden der Profilstäbe
^ hineinragen.
\
7. Arbeitstisch nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
'i
daß die zwei auf einer Ständerseite angeordneten
I Winkelstücke (15» 16) durch eine Querleiste (17) unter-
einander verbunden sind.
J
\
8. Arbeitstisch nach einem der vorstehenden Ansprüche,
'-'
dadurch gekennzeichnet, daß der Zwischenraum zwischen
den vertikal verlaufenden Profilstäben (3 bis6) eines Ständers durch mit den Profilstäben verbundenen
Leisten (30, 31) zu einem röhrenförmigen Kanal ausgestaltet ist.
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Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19868619968 DE8619968U1 (de) | 1986-07-25 | 1986-07-25 | Arbeitstisch, insbesondere Bürotisch |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19868619968 DE8619968U1 (de) | 1986-07-25 | 1986-07-25 | Arbeitstisch, insbesondere Bürotisch |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8619968U1 true DE8619968U1 (de) | 1988-08-04 |
Family
ID=6796814
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19868619968 Expired DE8619968U1 (de) | 1986-07-25 | 1986-07-25 | Arbeitstisch, insbesondere Bürotisch |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8619968U1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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-
1986
- 1986-07-25 DE DE19868619968 patent/DE8619968U1/de not_active Expired
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