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DE861498C - Aus Platten zusammengesetzter Trommelmantel - Google Patents

Aus Platten zusammengesetzter Trommelmantel

Info

Publication number
DE861498C
DE861498C DEP19450A DEP0019450A DE861498C DE 861498 C DE861498 C DE 861498C DE P19450 A DEP19450 A DE P19450A DE P0019450 A DEP0019450 A DE P0019450A DE 861498 C DE861498 C DE 861498C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drum
plates
drum shell
shell according
strips
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP19450A
Other languages
English (en)
Inventor
Werner Sauermann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEP19450A priority Critical patent/DE861498C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE861498C publication Critical patent/DE861498C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D45/00Separating dispersed particles from gases or vapours by gravity, inertia, or centrifugal forces
    • B01D45/12Separating dispersed particles from gases or vapours by gravity, inertia, or centrifugal forces by centrifugal forces
    • B01D45/14Separating dispersed particles from gases or vapours by gravity, inertia, or centrifugal forces by centrifugal forces generated by rotating vanes, discs, drums or brushes

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Aus Platten zusammengesetzter Trommelmantel Die Erfindung betrifft einen aus Platten zusammengesetzten Trommelmantel für zur Behandlung von Gut aller Art dienende Trommeln, so für solche zur chemischen und Wärmebehandlung, wie zum Reinigen staubhaltiger Gase, das Auffangen von Mehl und für andere Zwecke. Zwecks dichter, aber gelenkiger Ausbildung der Mantelfläche sowie zur Verbilligung der Fertigung erhalten nach der Erfindung die Platten zur Trommelachse parallele Krempelränder, über welche Streifen mit in radial entgegengesetzter Richtung umgekrempelten Rändern greifen.
  • Die Zeichnung stellt Ausführungsbeispiele der Erfindung dar und zeigt in Abb. I eine Staubfangtrommel, teilweise im Schnitt, Abb. 2 und 3 Einzelheiten davon in größerem Xlaßstabe, teilweise schaubildlich.
  • Abb. 4 ein anderes Ausführungsbeispiel.
  • Auf der im Gehäuse IO (Abb. I) stehend gelagerten, durch nicht dargestellte Mittel drehbaren Welle II sitzen die beiden Armsterne I2, an denen nach dem Trommelinnern hin gekehrte Zapfen vorgesehen sind. Die innersten Zapfen 13 sitzen fest, alle anderen Zapfen 14 sin,dherausnehmbar in Durchbrüche 15 der Armsterne I2 eingelassen und haben radial größere Abmessungen als die Zapfen I3. Auf sie sind aus federndem Bandstahl gefertigte Bügel in aufgesteckt, und sie tragen die gleichachsig zur Welle I I angeordneten Trommelmäntel, die aus Platten 17 und Streifen 18 und 19 bestehen, deren letztere etwas breiter sind als jene. Die Platten I7 sind entsprechend dem Mantel durchmesser gebogen.
  • An ihren Längsrändern sinld sie nach außen umgekrempel, die Streifen 18 und 19 hingegen nach innen, und alle sind immer paarweise ineinandergefügt, wie es Abb. 2 und schaubildlich Abb. 3 zeigen. Infolge der geringeren Breite der Streifen 18 können diese nur längs in die Krempelungen der Platten 17 eingeschoben werden, was außerhalb der Armsternpaare I2 geschehen muß, indes die breiteren Streifen 19 sich in diese Krempelungen der Platten I7 einhaken lassen, was sich zwischen den Armsternen 12 ausführen läßt. In Abb. 2' ist solches Einhaken bei der Platte t7at" veranschaulicht.
  • Zum Zusammenbau. des Trommelmantels werden zunächst zwei Platten I7' mittels eines Streifens I8 gekuppelt. Acht solche Mantelabschnitte werden zwischen die Armsterne 12 gebracht und mit breiten Streifen 19 zusammengehalft und so derart auf die Zapfen I3 gesetzt, daß diese zwischen die auseinandergespreizten Platten I7' greifend die Streifen I9 tragen. Sodann werden Bügel 16' auf die Zapfen I4" gesteckt, die hierzu in die Durchbrüche der Armsterne 12 eingesetzt worden sind. Diese Bügel I drücken mit ihnen Enden auf die Streifen I8 und pressen hierdurch die Mantelabschnitte stellenweise auf einen etwas kleineren Umfang zusammen.
  • Um die weiter außen liegenden Mäntel dieser mehrmanteligen Trommel zusammenzusetzen, werden wieder je zwei Platten I7" und Streifen I8 ineinandergeschoben, zwischen die Armsterne 12 -gebracht, mittels Streifen 19 zusammengehakt und nach Auseinanderspreizen auf die Zapfen 14' gesetzt, worauf die Zapfen 14" eingebracht und mit Bügeln I6" besteckt werden, welche auf die Streifen I8 des zweiten Mantels drücken, der von ihnen stellenweise nach innen gepreßt wird. Hierauf wird der äußerste Mantel ebenso eingebaut. Gemäß Abb. 2 wird er aus den Platten 17"' und Streifen 18-und 19 gebildet. In Abb. 2. wird die Platte 17"' eben eingehakt, die Zapfen für das Aufstecken der Bügel 16"' sind noch nicht in die für sie bestimmten Durchbrüche I5t eingesetzt, um das Einbringen der Abschnitte des äußersten Mantels nicht zu behindern.
  • Solche Mäntel haben nach innen sehr glatte Flächen, besonldens wenn die Platten 7 wie hier entsprechend dem Manteldurchmesser gebogen sind.
  • Die Zapfen 14 dienen als Abstandsglieder zwischen den verschiedenen Trommelmänteln.
  • Die Federkraft der Bügel 16 wird so bemessen, daß, die Fliehkraft die Trommelmäntel bei einer bestimmten Drehzahl auf volle Rundung spannt, während sie bei langsamerem Umlauf durch die Bügel stellenweise nach innen hin zusammengepreßt werden. Eine solche Bewegung der Mäntel kann beispielsweise dazu benutzt werden, auf den Mantelflächen abgesetzten Staub abzulösen. Wird hierauf kein Wert gelegt, so können statt der federnden Bügel r6 auch starre Bügel eingesetzt werden, die durch die nach Einbau der Mäntel offen bleibenden Zwickel zwischen den Armen der Armsterne I2 hindurch innerhalb der Mäntel eingesetzt werden, um deren Bestandteile I7 und IS nach außen gespreizt zu halten.
  • Bei dem in Abb. - 4 dargestellten Ausführungsbeispiel besteht der spiralige Trommelmantel aus immer je vier mittels je drei schmaler Streifen 20 gekuppelten Platten 2I und je einem breiten Streifen 22. Er wird an jeder Trommelstirnseite von Schlaufen 23 eines Stahlbandes 24 getragen, die auf Zapfen 25 an den Stirnwänden 26 der Trommel aufgesteckt sind.
  • Zum Zusammenbau dieser Trommel wird zunächst eines der beiden Stahlbänder 24 mit seiner Endschlaufe 27 auf den innersten Zapfen 28 der Stirnwand 26 aufgesetzt. Dann wird der erste Mantelabschnitt eingebracht. Er enthält das Sonderglied 29, das auf eine in beiden Stirnwänlden 26 befestigte Stange 30 aufgeschoben wird. Nun wird das Band 24 unter Aufstecken einer Schlaufe 23 nach der anderen auf die Zapfen 25 zwischen die Stirnwände eingewunden und laufend zugleich damit der außerhalb der Trommel abschnittsweise zusammengesetzte Mantel eingefügt und mittels der Streifen 19 zusammengehakt, wobei die Streifen 19 immer auf die Bandschlaufen 23 aufgelegt werden.
  • -Sie dienen auch hier wieder als Abstandsglieder zwischen den Trommelwindungen. Ist so die Trommel fertiggewickelt, so wlirdldas Scblußglied 3I des Mantels mittels der durch die beiden Stirnwände 26 gesteckten Stange 34 gesichert. Da die Welle 35 dieser Trommel waagerecht liegt, fallen die beim schnellen Umlauf durch die Fliehkraft gespannten Mantelabschnitte bei sinkender Drehzahl auf einen kleineren Durchmesser zusammen, sobald sie den oberen Teil ihrer Bahn durchlaufen, und zwar zuerst in den inneren Windungen, weil hier die Fliehkraft stets am kleinsten ist. In Abb. 4 ist dies bei den Plattens.I' bereits eingetreten. Beim Durchgang durch die Trommelsohle spannt das Eigengewicht der Mantelabschnitte diese wieder auf ihren größeren Durchmesser, der durch die Bänder 24 begrenzt ist.
  • Die Erfindung ermöglicht eine billige Fertigung der Trommeln, da die Platten 21 und Streifen 20, 22 einheitlich für verschiedene Trommeldurchmesser in Serie gefertigt werden können, wie auch eine leichte Ausbesserung schadhafter Stellen an den Mänteln durch Ersatz der einzelnen Glieder.
  • Da die Mantelabschnitte unmittelbar von den Zapfen 23 getragen werden, erleiden die frei tragenden Teile der Bänder 24 keine nennenswerte Belastung.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Aus Platten zusammengesetzter Trommelmantel, dadurch gekennzeichnet, daß vorzugsweise zwecks dichter, aber gelenkiger Ausbildung der Mantelfläche die Platten (17, 21) zur Trommelachse parallele Krempelränder aufweisen, über welche Streifen (18, I9; 20, 22) mit in radial entgegengesetzter Richtung umgekrempelten Rändern greifen.
  2. 2. Trommelmantel nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil der Streifen (Ig, 22) breit genug ist, um den Rand einer benachbarten Platte (17, 2I) So weit gegen den der vom selben Streifen umfaßten Nachbarplatte verschieben zu lassen, daß die verschobene Platte aus dem Streifen ausgehakt werden kann.
  3. 3. Trommelmantel nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß Streifen (I8, 20) zu schmal sind, um eine benachbarte Platte (17, 21) SO weit gegen die vom selben Streifen umfaßte Nachbarplatte verschieben zu lassen, als daß eine der beiden Platten ausgehakt werden könnte.
  4. 4. Trommelmantel nach Anspruch I, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die breiteren Streifen (19, 22), nachdem die in sie eingehakten Platten (17, 21) in Trommelumfangsrichtung auseinandergeschoben worden sind, durch Andrücken in radialer Richtung nach der Trommelachse hin auf Zapfen (I3, 14) oder Bandscblaüfen (23) aufsetzbar sind.
  5. 5. Trommelmantel nach Anspruch I mit liegender Trommelwelle und für schnell umlaufende Trommeln, dadurch gekennzeichnet, daß die durch Fliehkraftwirkung in Umfangsrichtung auseinandergeschobenen Platten (I7, 2I) bei Aussetzen der Fliehkraftwirkung infolge verlangsamten Trnmmelumiaufes durch ihr Eigengewicht zusammengeschoben werden.
  6. 6. Trommelmantel nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlaufen (23) aus einem aufgewickelten Band (24) gebildet und auf Zapfen (25) der Stirnwände (26) der Trommel aufgesteckt sind.
    Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 449592, 653234.
DEP19450A 1948-10-24 1948-10-24 Aus Platten zusammengesetzter Trommelmantel Expired DE861498C (de)

Priority Applications (1)

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DEP19450A DE861498C (de) 1948-10-24 1948-10-24 Aus Platten zusammengesetzter Trommelmantel

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DEP19450A DE861498C (de) 1948-10-24 1948-10-24 Aus Platten zusammengesetzter Trommelmantel

Publications (1)

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DE861498C true DE861498C (de) 1953-01-05

Family

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Family Applications (1)

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DEP19450A Expired DE861498C (de) 1948-10-24 1948-10-24 Aus Platten zusammengesetzter Trommelmantel

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DE (1) DE861498C (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE449592C (de) * 1927-09-17 Gaspary & Co Dr Eine Siebtrommel mit mehreren in der Umfangsrichtung nebeneinanderliegenden auswechselbaren Siebfeldern umschliessende, an ihr befestigte Transportschnecke
DE653234C (de) * 1935-10-30 1937-11-19 Karl Utz Mehrfachsichter

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE449592C (de) * 1927-09-17 Gaspary & Co Dr Eine Siebtrommel mit mehreren in der Umfangsrichtung nebeneinanderliegenden auswechselbaren Siebfeldern umschliessende, an ihr befestigte Transportschnecke
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