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DE8610448U1 - Rollstuhl - Google Patents

Rollstuhl

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DE8610448U1
DE8610448U1 DE8610448U DE8610448U DE8610448U1 DE 8610448 U1 DE8610448 U1 DE 8610448U1 DE 8610448 U DE8610448 U DE 8610448U DE 8610448 U DE8610448 U DE 8610448U DE 8610448 U1 DE8610448 U1 DE 8610448U1
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DE
Germany
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wheel
wheels
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wheelchair
chassis
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DE8610448U
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RICHTER oHG 8580 BAYREUTH DE
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RICHTER oHG 8580 BAYREUTH DE
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Publication date
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Priority to DE8610448U priority patent/DE8610448U1/de
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Description

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Rollstuhl
Die Erfindung betrifft einen Rollstuhl mit einem auf einem Fahrgestell angeordneten Sitz, wobei das Fahrgestell zwei Radpaare aufweist, von denen ein Radpaar
antreibbar und jedes Rad des zweiten Radpaares zur Lenkung des Rollstuhles Um eine Vertikale Achse schwenkbar ist.
Derartige Rollstiihle sind entweder als sogenannte Straßen fahrer oder als sogenannte Zimmerfahrer bekannt. RoIl-
1Ö stuhle, die zur Verwendung im Freien vorgesehen sind (=Straßenfahrei), weisen zwei Radpaare auf, von denen das eine Radpaar bspw. mit einer Antriebseinrichtung antreibbar ist. Bei dieser Antriebseinrichtung kann es sich um einen die beiden Räder des Radpaares antreibenden Elektromotor handelt Es ist jedoch auch möglich, daß jedes Rad dieses Radpaares mit einem eigenen Antiebsmotor verbunden ist. Der bzw. jeder Elektromotor zum Antrieb des ersten Radpaares ist mit einer im Fahrgestell angeordneten elektrischen Batterie verbunden.
Das zweite Radpaar ist bei derartigen Rollstühlan zur Verwendung im Freien mit einer Lenkeinrichtung versehen, die bspw. mit einem elektrischen Servomotor ausgebildet sein kann, der ebenfalls aus der im Fahrgestell befindlichen elektrischen Batterie mit elektrischem Strom versorgt wird. Bei Rollstühlen zur Verwendung im Freien wirktsich das relativ große Gewicht der elektrischen Batterie zur Stromversorgung der Antriebsmotoren deshalb positiv aus, weil sich durch das große Gewicht und durch einen möglichst tiefliegenden Schwerpunkt des Rollstuhles jederzeit eine gute Standstabilität und somit eine gute Betriebssicherheit ergibt.
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Die bekannten Rollstühle der gattungsgemäßen Art weisen den Mangel auf» daß sie entweder - bedingt durch ihren vergleichsweise großen Wenderadius nur im Freien zur Anwendung gelangen können, oder daß sie insbesondere zur Verwendung im Wohnbereich vorgesehen sind, weil ihre Verwendbarkeit im Freien in Folge ihrer Standstabilität noch Wünsche offen läßt.
Deshalb liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen Rollstuhl der eingangs genannten Art zu schaffen, der bei einem relativ einfachen Aufbau zur Verwendung im Freien und zur Verwendung im Wohnbereich gleich gut geeignet ist, weil seine Standstabilität bzw. seine Wendigkeit an die jeweilige Umgeb ung an-
Rollstühle zur Verwendung innerhalb des Wohnbereiches (= Zimmerfahrer) müssen selbstverständlich auch eine ausgezeichnete Standstabilität aufweisen, diese ergibt sich jedoch in der Regel Von selbst, Weil innerhalb des Wohnbereiches Bodenunebenheiten kaum bzw* nicht zu erwarten sind. Bei Rollstühlen der zuletzt genannten Art ist es von Wichtigkeit, daß sie im Vergleich zu sogen· Straßenfahrern leicht Und einfach zu handhaben sind, und daß sie vor allem äußerst wendig sind, d.h.
einen sehr kleinen Wenderadius aufweisen. Zu diesem Zweck sind bei Rollstühlen der zuletzt genannten Art die beiden Räder des zweiten Radpaares Um parallele Achsen frei schwenkbar ohne mit einer Lenkeinrichtung verbunden sein zu müssen. Bei solchen Rollstühlen zur Verwendung im Wohnbereich erfolgt die Lenkung einfach dadurch, daß das eine Rad des antreibbaren ersten Radpaares im Vergleich zum zweiten Rad dieses Radpaares stärker bzw. in die entgegengesetzte Richtung gedreht wird. Die Räder des zweiten Radpaares führen dabei eine den Drehbewegungen der beiden Räder des ersten Radpaares
entsprechende Schwenkung um ihre vertikale Achse aus. |
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paßbar ist.
Mese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Fahrgestell mindestens ein zusätzliches Rad aufweist, das zum Hochheben des schwenkbaren zweiten Rädpäafes
in der Höhe verstellbar und um eitle dritte, mindestens annähernd vertikale Achse schwenkbar ist. Durch die Ausbildung des Rollstuhles mit mindestens einem zusätzlichen, in der Hohe in Bezug zum Fahrgestell verstellbaren Rad ist es möglich, den Rollstuhl entweder mittels des zweiten Radpaares oder mittels des mindestens einen zusätzlichen Rades zu lenken. Im zuerst genannten Fall ist der Rollstuhl zur Verwendung im Freien als sogen. Straßenfahrer vorgesehen, während er im zuletzt genannten Fall zur Verwendung im Wohnbereich als sogen. Zimmerfahrer zum Einsatz gelangt. Wenn der erfindungsgemäße Rollstuhl im Freien verwendet wird, befindet sich das mindestens eine zusätzliche Rad in einer eingezogenen Position, so daß der Rollstuhl mit dem antreibbäfen Radpaar sowie mit dem
zur Lenkung des Rollstuhles vorgesehenen zweiten Radpaar am Boden steht. Durch diese beiden Radpaare ergibt sich .eine gute Standstabilität, die auch durch einen unebenen Boden nur unwesentlich beeinträchtigt wird.
Durch die Lenkung des Rollstuhles mittels des zweiten
Radpaares ist die Wendigkeit des Rollstuhles, d.h. sein Wenderadius im Freien begrenzt. Eine solche begrenzte Wendigkeit des Rollstuhles ist bei seiner Verwendung im Freien jedoch unerheblich. Viel wichtiger ist dort eine ausgezeichnete Standstabilität.
Wenn der erfindungsgemäße Rollstuhl im Wohnbereich ver- ! wendet wird, werden die beiden Räder des zweiten Rad-
paares mittels des mindestens einen zusätzlichen Rades ! 35 in Bezug zum Fahrgestell hochgehoben, so daß der RoIl- \ stuhl mit den beiden Rädern des ersten Radpaares und
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mit dem mindestens einen zusätzlichen Rad am Boden steht. Das mindestens eine zusätzliche Rad ist um eine cirittes mindestens annähernd vertikale Achse frei schwenkbar, d.h. ohne Lenkeinrichtung ausgebildet* so daß sich einerseits ein einfacher Aufbau und andererseits eine gute Fahrbarkeit des Rollstuhles bei einem sehr kleinen Wenderadius ergibt. Die Lenkung des
Rollstuhles erfolgt bei hochgehobenem zweiten Radpaar durch gezielten Antrieb des einen und/oder des zweiten \xj Radss des ersten Rsdpeäres, wobei das mindestens eine zusätzliche Ra(S um die dritte, mindestens annähernd vertikale Achse eine den Drehungen der beiden Räder des ersten Radpaares entsprechende Schwenkbewegung um die vertikale Achse ausführt. In diesem Zustand kann sich der Rollstuhl um eines der beiden Räder des ersten % Radpaartis oder um einen noch kleineren Wenderadius
drehen, wenn das eine Rad des ersten Radpaares in eine Drehrichtung und das zweite Rad dieses ersten Radpaares in die entgegengesetzte Drehrichtung gedreht wird. Durch diesen sehr kleinen Wenderadius ist der erfindungsgemäße Rollstuhl also nicht nur im Freien, sondern gleich zuverlässig und gut auch im Wohnbereich verwendbar. Mit dem erfindungsgemäßen Rollstuhl können die Anschaffungskosten für einen sogen. Zimmerfahrer eingespart werden, weil der erfindungsgemäße Rollstuhl sowohl im Freien als auch im Wohnbereich zur Anwendung gelangen kann.
Es hat sich als zweckmäßig erwiesen, daß das zusätzliche Rad am unteren Endabschnitt einer am Fahrgestell vorgesehenen, die dritte Achse bildenden Säule angeordnet ist, deren Länge in Bezug zum Fahrgestell veränderbar ist. Bei der in der Länge veränderbaren Säule kann es sich bspw. um eine Säule mit einer Zahnstange handeln, die mit einem Zahnrad kämmt, das mit einem Antriebsmotor verbunden ist. Selbstverständlich kann es sich bei der Säule auch um eine Kolbenstange handeln, die
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mit einem in einem Hydraulik- bzw. Pneumatikzylinder
angeordneten Kolben verbunden ist.
Die in ihrer Länge veränderbare Säule kann mit dem zu-
sätzlichen Rad am Fahrgestell zwischen dem antreibbaren ;
ersten Radpaar und dem zweiten Radpaar angeordnet sein. I
Bei einer derartigen Anordnung der Säule zwischen den f
beiden Radpaaren wird für das mindestens eine zusatz- §«
liehe Rad kein besonderer Platzbedarf benötigt, so daß jjf
die Grundfläche des Rollstuhles wie bei einem bekannten |
Rollstuhl der gattungogemäßen Art durch die beiden Rad- t
paare begrenzt ist. Auf diese Weise wird die an sich |
bekannte sichere Standfestigkeit eines im Freien ver- * wendbaren Rollstuhles erzielt. Andererseits wird durch
eine derartige Ausbildung bei verlängerter Säule, d.h.
bei hochgehobenem zweiten Radpaar eine ausgezeichnete
Wendigkeit des Rollstuhles erreicht, ohne daß die Standstabilität wesentlich beeinträchtigt würde. Selbstver- I
ständlich ist es auch möglich, die Säule mit dem !
mindestens einen zusätzlichen Rad nicht zwischen den f
beiden Radpaaren, sondern auf der zum ersten Radpaar f
entgegengesetzten Seite in Fahrtrichtung des Rollstuhles | vor dem zweiten Radpaar anzuordnen. Mit einer derartigen * Ausbildung ergibt sich eine weiter verbesserte Stand-
Stabilität des Rollstuhles, wenn das zweite Radpaar
mittels des mindestens einen zusätzlichen Rades vom
Boden hochgehoben ist. Andererseits ergibt sich durch
eine derartige Ausbildung des Rollstuhles eine Vergrößerung seiner Grundflächenabmessungen.
;
&iacgr; An der Säule des erfindungsgemäßen Rollstuhles sind
seitlich gegenüberliegend vor^i ssweise zwei zusätzliche
Räder angeordnet. Dadurch ei^-'iL sich ein symmetrischer
Aufbau und ein gutes Fahrverhalten des RoÜstuhles im
Wohnbereich* Die beiden zusätzlichen Räder sind Vorzugsweise gle .ch groß und am unteren Endabschnitt der in
&rgr;&mdash;a Q» ·- &igr;
ihrer Länge veränderbaren Säule auf gleicher Höhe angeordnet. Bei diesen zusätzlichen Rädern kann es sich wie bei den übrigen Rädern der beiden Radpaare um Vollgummiräder oder um Räder mit Luftreifen handeln.
Der erfindungsgemäße Rollstuhl, bei dem die Räder des ersten Radpaares gemeinsam oder voneinander unabhängig antreibbar sind, und bei dem die Räder des zweiten Radpaares eine Lenkeinrichtung aufweisen können, ist dadurch gekennzeichnet, daß zum Verlängern der Säule eine Betätigungseinrichtung vorgesehen ist, die in der vom Boden hochgehobenen Stellung des zweiten Radpaares zum Ausschalten der Lenkeinrichtung und gleichzeitig zum voneinander unabhängigen Antrieb der beiden Räder des ersten Radpaares dient. Bei dieser Betätigungseinrichtung zum Verlängern der mit mindestens einem zusätzlichen Rad |
versehenen Säule kann es sich bspw. um ein mit Drucktasten versehenes Schaltpult handeln, das mittels einer | elektrischen Verbindung mit einer elektronischen Schalteinrichtung verbunden ist. Die elektronische Schalteinrichtung ist mit dem bzw. jedem Antriebsmotor des ersten Radpaares, mit der Lenkeinrichtung für das zweite Radpaar, sowie mit der Antriebseinrichtung zum Verlängern der mit mindestens einem zusätzlichen Rad versehenen Säule verbunden. V/ird mittels der Betätigungseinrichtung die mit dem zusätzlichen Rad versehene Säule in Bezug zum Fahrgestell verlängert, d.h. aus dem Fahrgestell nach unten ausgefahren, so wird gleichzeitig mittels der elektronischen Schalteinrichtung die Lenkeinrichtung für das «weite Radpaar ausgeschaltet, weil bei hochgehobenem aweiten Radpaar die Lenkung dieses Radpaares nicht erforderlich ist. In dieser Stellung des Rollstuhls erfolgt die Lenkung mittels der Räder des ersten Radpaares.
Die beiden Räder des ersten Radpaares sind vorzugsweise
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mittels eines Differentiales miteinander verbunden, und jedes Rad des ersten Radpaares weist vorzugsweise einen Antriebsmotor auf, wobei die beiden Antriebsmotoren zur Lenkung des Rollstuhles bei vom Boden abgehobenem zweiten Radpaar mittels der Betätigungseinrichtung voneinander unabhängig ansteueraar sind. Bei vom Boden abgehobenem zweiten Radpaar ist es bspw. möglich, mittels des zugehörigen Antriebsmotors nur ein Rad des ersten Radpaares anzutreiben, während das ürfeite Rad des ersten Radpaares stillsteht, so daß der Rollstuhl um das feststehende zweite Rad des ersten Radpaares eine Kreisbahn mit einem Wenderadius ausführt, der dem Abstand der beiden Räder des ersten Radpaares entspricht. Wird das eine Rad des ersten Radpaares mittels des zugehörigen Antriebsmotors in die eine Drehrichtung und das zweite Rad des ersten Radpaares mittels des zugehörigen Antriebsmotors in die entgegengestezte Drehrichtung angetrieben, so ist es möglich, mit dem Rollstuhl einen Kreis mit einem noch kleineren Wenderadius auszuführen, als er dem Abstand zwischen den beiden Rädern des ersten Radpaares entspricht. In jedem Fall schwenkt das mindestens eine an der Säule vorgesehene zusätzliche Rad um sein« mindestens annähernd vertikale Achse, so daß sich ein gutes Fahrverhalten mit einer einfachen Lenkbarkeit bei einer guten Standstabilität des Rollstuhles ergibt.
Weitere Einzelheiten, Vorteile und Merkmale ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispiples eines erfindungsgemäßen Rollstuhles. Es zeigen:
Fig.l eine Seitenansicht eines Rollstuhles, der mit seinen beiden Radpaaren am Boden steht, d.h. bei dem das mindestens eine zusätzliche Rad hochgehoben ist, und
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I Fig.2 eine Seitenansicht des Rollstuhles gemäß Fig.l,
I' bei dem das zweite Radpaar mittels des mindestens
I einen zusätzlichen Rades vom Boden hochgehoben
■: ist.
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-■ Die Figuren 1 und 2 zeigen einen Rollstuhl 10 mit einem
I auf einem Fahrgestell 12 angeordneten Sitz 14, der eine
p Sitzplatte 16, eine Rückenlehne 18 und zwei Armlehnen
p 20 aufweist. In Fig.l ist die Rückenlehne IS nur ab-
|i 10 schnittweise dargestellt. Der Sitz 14 ist mit »einer |j Sitzplatte 16 aui dem Fahrgestell 12 angeordnet. Das
I Fahrgestell 12 weist ein erstes Radpaar 22 auf, wobei
I nur ein Rad des ersten Radpaaves 22 sichtbar ist. Jedes
&bull; der beiden Räder des Radpaares 22 ist mit einem eigenen
; 15 Antriebsmotor 24 verbunden. Bei diesem Antriebsmotor
24 handelt es sich bspw. um einen Elektromotor. Am Fahrgestell 12 ist außerdem ein zweites Radpaar 26 angeordnet, von dem ebenfalls nur ein Rad sichtbar ist. Jedes Rad des Radpaares 26 ist um eine vertikale Achse f 20 28 schwenkbar gelagert und mit einer Lenkeinrichtung '. 30 verbunden. Die Lenkeinrichtung 30 ist am Fahrgestell
12 angeordnet. Das Fahrgestell 12 weist mindestens ein zusätzliches Rad 32 auf, das zum Hochheben des schwenkbaren zweiten Radpaares 26 in der Höhe verstellbar und 25 um eine driLte vertikale Achse 34 schwenkbar ist. In Fig,l ist das mindestens eine zusätzliche Rad 32 in der hochgehobenen Stellung dargestellt, und in Fig.2 ist das Rad 32 in der abgesenkten Position gezeichnet, so daß das schwenkbare zweite Radpaar 26 vom Boden hoch-30 gehoben ist. Der Boden ist in den beiden Figuren mit der Bezugsziffer 36 bezeichnet. Das zusätzliche Rad 32 ist am unteren Endabschnitt 38 einer Säule 40 angeordnet, deren Länge in Bezug zum Fanrgestell 12 ver-
j| änderbar ist4 Bei dieser Säule 40 kann es sich bspw.
&rgr; 35 um eine mit einer Zahnstange ausgebildete Säule handeln» % wobei in die Zahnstange ein Zahnritzil eingreift, das
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mittels eines Antriebsmotors 42 antreibbar ist.
An der Armlehne 20 des Sitzes 14 1st ein Schaltpult
44 einer Betätigungseinrichtung zur Verlängerung der
Säule 40 vorgesehen. Das Schaltpult 44 ist mittels Ver
bindungsleitungen 46 mit einer elektronischen Schalteinrichtung 48 Verbünden^ die mittels Verbindungsleitungen 50 mit den beiden Antriebsmotoren 24 der
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tungen 52 mit dem Antriebsmotor 54 der Lenkeinrichtung
30, und mittels Verbindungsleitungen 56 mit dem Antriebsmotor 42 zürn Aus- oder Einfahren der Säule 40 mit dem
mindestens einen zusätzlichen Rad 32 verbunden ist.
Durch Drücken der entsprechenden Drucktasten des Schaltpultes 44 ist es möglich, über die elektronische Schalteinrichtung 48 die Antriebsmotoren 24 gleichzeitig oder
voneinander unabhängig anzusteuern und/oder den Antriebsmotor 54 für die Lenkeinrichtung 30, bzw. den Antriebs-
motor 42 zum Aus-oder Einfahren der Säule 40 anzusteuern.
Wenn die Säule 40 mittels des Antriebsmotors 42 ausgefahren wird (s.Fig.2), dann wird gleichzeitig mittels
der elektronischen Schalteinrichtung 48 die Ansteuerung
des Antriebsmotors 54 der Lenkeinrichtung 30 ausgeschaltet. &iacgr; In diesem in Fig.2 dargestellten Zustand des Rollstuhles | 10 erfolgt die Lenkung durch den Antrieb des einen und/ | oder des anderen Rades des ersten Radpaares 22. i
In der in Fig.l dargestellten Stellung des Rollstuhles #, 10 wird der Rollstuhl durch Verschwenken der Räder des i zweiten Radpaares 26 mittels der Lenkeinrichtung 30 ; gelenkt, während in der in Fig.2 gezeigten Stellung
des Rollstuhles IG die Lenkung mittels der Antriebsräder des ersten Radpaares 22 erfolgt. Im in Fig.l dar- J gestellten Fall handelt es sich um einen sogen. Straßen- | fahrer mit einer durch die beiden Radpaare 22 und 26 I
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gegebenen guten Standstabilität, und bei dem in Fig.2 dargestellten Rollstuhl 10 handelt es sich Um einen sogen» Zimmerfahrer, dessen Standstabilität nicht wesentlich beeinträchtigt ist, dessen Wendigkeit im Vergleich zu dem in Fig,1 dargestellten Rollstuhl 10 jedoch wesentlich verbessert ist, so daß sich der in Fig.2 dargestellte !Rollstuhl insbesondere zur Verwendung im Wohnbereich eignet .
Ein besonderer Vorteil des erfindungsgemäßen Rollstuhles besteht auch darin, daß es möglich ist, jeden an sich bekannten sogenannten Straßenfahrer auch nachträglich mit dem mindestens einen zusätzlichen Rad 32 auszubilden, um aus einem sogen. Straßenfahrer einen kombinierten Straßen- und/oder Zimmerfahrer zu machen.

Claims (6)

rer. not. DIETER LOUIS' ,, CLAUS POHLAl! EHTZ Oipl.-lng. FRANZ Olpl-Phys. WOLfGANG SEGETH KESSLERPLATZ 1 NÜRNBERG 20 Firma Richter OHG Friedrich-Ebert-Straße 37 D-8580 Bayreuth 25.801/2-70/fi Ansprüche:
1. Rollstuhl (10) mit einem auf einem Fahrgestell (12) angeordneten Sitz (14), wobei das Fahrgestell (12) zwei Radpaare (22,26) aufweist, von denen ein Radpaar (22)
antreibbar und jedes Rad des zweiten Radpaares (26) zur Lenkung des Roilstuhles (10) um eine vertikale Achse (28) schwenkbar ist,
dadurch gekennzeichnet, daß das fahrgestell (12) mindestens ein zusätzliches Rad (32) aufweist, das zum Hochheben des schwenkbaren zweiten Radpaares (26) in der Höhe verstellbar und um eine dritte, mindestens annähernd vertikale Achse (34) schwenkbar ist.
2. Rollstuhl nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß das zusätzliche Rad (32) am unteren Endabschnitt (38) einer am Fahrgestell (12) vorgesehenen, die dritte Achse (34) bildenden Säule (40) angeordnet ist, deren Länge in Bezug zum Fahrgestell (12) veränderbar ist.
3. Rollstuhl nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die in ihrer Länge Veränderbare Säule (40) mit dem zusätzlichen Rad (32) am Fahrgestell (12) zwischen
35
00-06
dem antreibbaren ersten Radpaar ,(22) und dem zweiten Radpaar (26) angeordnet ist.
4. Rollstuhl nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an der Säule (40) seitlich gegenüberliegend zwei zusätzliche Räder (32) angeordnet sind.
&idigr;·
5, Rollstuhl nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei
; 10 dem die Räder des ersten Radpaares (22) gemeinsam oder I voneinander unabhängig antreibbar sind, und bei dem die
Räder des zweiten Radpaares (26) eine Lenkeinrichtung (30)
aufweisen,
&bull; dadurch gekennzeichnet,
'"' 15 daß zuHi Verlängern der Säule (40) und zum Aussehalten - der Lenkeinrichtung (30) in dor vom Boden hocngshobenen
f Stellung des zweiten Radpaares (26) und gleichzeitig
zum voneinander unabhängigen Betrieb der beiden Räder
des ersten Radpaares (22) am Rollstuhl eine Betätigungs-20 einrichtung (44, 48) vorgesehen ist.
I
6. Rollstuhl nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
$ dadurch gekennzeichnet,
I daß die beiden Räder Äes ersten Radpaares (22) mittels
jj 25 eines Differentials miteinander verbunden sind, und
1 daß jedes Rad des ersten Radpaares (22) zur Lenkung des
Rollstuhles (10) bei vom Boden abgehobenem zweiten Radpaar (2«) mittels der Betätigungseinrichtung (44, 48) einen Antriebsmotor (24) aufweist. 30
t ** t Mtl I
DE8610448U 1986-04-17 1986-04-17 Rollstuhl Expired DE8610448U1 (de)

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WO1995027465A1 (en) * 1994-04-06 1995-10-19 Gyula Csotonyi Power driven wheel chair

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