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DE8600080U1 - Brille - Google Patents

Brille

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Publication number
DE8600080U1
DE8600080U1 DE19868600080 DE8600080U DE8600080U1 DE 8600080 U1 DE8600080 U1 DE 8600080U1 DE 19868600080 DE19868600080 DE 19868600080 DE 8600080 U DE8600080 U DE 8600080U DE 8600080 U1 DE8600080 U1 DE 8600080U1
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DE
Germany
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bridge
hole
glasses
glasses according
Prior art date
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Expired
Application number
DE19868600080
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English (en)
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Individual
Original Assignee
Individual
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Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19868600080 priority Critical patent/DE8600080U1/de
Publication of DE8600080U1 publication Critical patent/DE8600080U1/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02CSPECTACLES; SUNGLASSES OR GOGGLES INSOFAR AS THEY HAVE THE SAME FEATURES AS SPECTACLES; CONTACT LENSES
    • G02C5/00Constructions of non-optical parts
    • G02C5/12Nose pads; Nose-engaging surfaces of bridges or rims
    • G02C5/122Nose pads; Nose-engaging surfaces of bridges or rims with adjustable means

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Ophthalmology & Optometry (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Eyeglasses (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Brille gemäß dem Oberbegriff von Patentanspruch 1.
Aufgrund der äußerst unterschiedlichen Gesichts- und Kopfformen der einzelnen Menschen ist eine Brille wünschenswert, die der individuellen Gesichts- und Kopfform genau angepaßt ist und somit ein bequemes und sicheres Tragen gewährleistet. Hierfür ist insbetondere derjenige Bereich der Brille maßgebend, der <He auf der Nase aufliegenden Seitenstege bzw. den Sattelsteg umfaßt. Wenn die Seitenstege bzw. der Sattelsteg einstückig mit der übrigen Brillenfassung ausfebildet sind, ist eine Berücksichtigung der individuellen Nasenform praktisch kaum möglich, so daß schlechter und drückender Sitz der Brille häufig in Kauf genommen werden muß. Wenn die Seitenstege bzw. der Sattelsteg von stabförmigen Stegstützen gehalten werden, kann eine bessere Anpassung herbeigeführt werden.
Dresdner Bank (München) KtO- 3939 844
VI/7
. 236IeOO1 J · Postscheckamt (München) Kto. 670-43-804
Eine Brille mit einer Brücke und zwei im wesentlichen stabförmigen Stegstüt2en gemäß dem Oberbegriff von Patentanspruch 1 ist durch die US-PS 4 252 422 'bekannt. Bei dieser bekannten Brille sind die Löcher in der aus Kunststoff bestehenden Brücke der Brille parallel zueinander und im wesentlichen senkrecht verlaufend ausgebildet* Die beiden Stegstützen sind an ihren unteren Enden durch einen stabförmigen Querbalken miteinander verbunden, der im Falle der bekannten Brille einen Sattelsteg trägt. Die senkrecht verlaufenden Hauptabschnitte gehen geradlinig in die Verbindungsabschnitte über. Nachdem die beiden Verbindungsab^ schnitte ggf. auf Länge zugeschnitten worden sind; werden sie in die Löcher der Brücke von unten eingesteckt und dort fixiert. Durch Biegen der Hauptabschnitte in Richtung zur Vorderseite oder zur Rückseite der Brille kann danach noch der Verlauf der Stegstützen bzw. die Lage des von ihnen getragenen Sattelstegs geändert werden.
Die bei dieser bekannten Brille gegebenen Möglichkeiten zur Anpassung bzw* zur Einstellung der Lage des Steges relativ zu den übrigen Elementen der Brille sind beschränkt. Es ist lediglich eine Verlagerung in vertikaler Richtung sowie nach vorne oder hinten möglich, was häufig nicht ausreicht, um einen hinreichend bequemen Sitz der Brille zu erzielen. Darüber hinaus wird durch Biegen der metallischen Stegstützen wegen deren elastischer RückstelIkräfte meist nur eine ungenaue Positionierung des Sattelsteges bzw. der Stege erreicht.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die gattungsgemäße Brille derart zu gestalten^ daß ihr Sattelsteg bzw. ihre Seitenstege innerhalb eines verhältnismäßig
großen räumlichen Bereiches je nach den individuellen Bedürfnissen des Brillenträgers geeignet angeordnet werden können.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale im kennzeichnenden Teil von Patentanspruch 1 gelöst.
Bei der erfindungsgemäßen Brille verlaufen das jeweilige Loch in der Brücke und der in dieses eingesetzte Verbindungsabschnitt im wesentlichen waagerecht und außerdem im wesentlichen senkrecht zu der durch die Brücke und die Brillengläser definierte Brillenebene. Die Verbindungsabschnitte sind zumindest mit ihren freien Enden in den beiden zugeordneten Löchern angeordnet, während die länglichen Hauptabschnitte frei auf der Rückseite der Brücke verlaufen und aufgrund des im wesentlichen rechten Winkels, den sie mit den Verbindungsabschnitten einschließen, parallel zur genannten Brillenebene angeordnet sind. An den unteren Enden sind die Hauptabschnitte der beiden Stegstützen jeweils mit einem geeigneten Seitensteg oder gemeinsam mit einem Sattelsteg verbunden. Die erfindungsgemäße Gestaltung ermöglicht es, auf einfache Weise durch Wahl einer bestimmten Dreh- bzw. Winkelstellung jeden Verbindungsabschnitts relativ zum zugeordneten Loch bzw. zur Brücke der, Hauptabschnitt der Stegstütze eine bestimmte Richtung zu geben, wodurch wiederum dem Sattelsteg bzw. dem jeweiligen Seitensteg eine bestimmte Lage relativ zu den übrigen Elementen der Brille gegeben wird. Die Lagen bzw. Orte, die dabei beispielsweise für die Seitenstege gewählt bzw. eingestellt werden können, liegen auf einem Kreisbogen, dessen Mittelpunkt auf der Achse des jeweiligen Loches liegt.
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In vorteilhafter Ausbildung der Erfindung kann vorgesehen sein, daß die Länge des Hauptabschnitts jeder Stegstütze bis zu der Stelle, an der der Hauptabschnitt mit dem Seitensteg oder dem Sattelsteg verbunden ist, wählbar ist. Auf diese Weise kann der Ort für den jeweiligen Seitensteg bzw. die Verbindung der Stegstütze mit dem Sattelsteg nicht nur auf einem Kreisbogen sondern innerhalb eines ringförmigen Bereiches gewählt werden, dessen Mittelpunkt wiederum auf der Achse des Loches Liegt.
In vorteilhafter Ausbildung der Erfindung kann vorgesehen sein, daß die beiden Löcher als Sacklöcher mit einer zylindrischen Oberfläche ausgebildet sind, wobei jedes Loch einen seinem Boden näheren Abschnitt aufweist, in dem von der ansonsten glatten zylindrischen Oberfläche des Loches drei in Axia Irichtung des Loches verlaufende Stege ausgebildet sind, die radial nach innen vorstehen. Der der Rückseite der Brille nähere Abschnitt des Loches weist keine solchen Stege auf. Der Verbindungsabschnitt der dem Loch zugeordneten Stegstütze weist eine glatte zylindrische Oberfläche auf, deren Durchmesser so gewählt ist, daß dieser Abschnitt zusammen mit dem der Rückseite der Brille näheren Abschnitt des Loches eine Spielpassung oder Übergangspassung bildet. Das freie Ende des Verbindungsabschnitts wird zunächst in den letztgenannten Abschnitt des Loches eingesteckt und dann im Loch in die gewünschte Dreh- bzw. Winkelstellung relativ zur Brücke gebracht. Wenn diese erreicht ist, wird der Verbindungsabschnitt weiter in das Loch hineingedrückt, während die zuvor erreichte Winkelstellung beibehalten wird, wodurch die Stege im dem Boden näheren Abschnitt des Loches in formschlüssigen Eingriff mit dem freien Ende des Verbindungsabschnitts gebracht werden, indem
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sie sich in dessen MateriaL eindrücken. Um dies zu ermöglichen, bestehen vorzugsweise die Brücke im Bereich der Löcher und die Stegstützen aus Kunststoff. Aufgrund des formschlüssigen Eingriffs der Stege mit dem Verbindungsabschnitt ist dann dieser im Loch fixiert, wobei diese Verbindung insbesondere verhältnismäßig starke Drehmomente aufzunehmen in der Lage ist .
Abweichend von der vorstehend beschriebenen Ausbildung kann jedoch auch vorgesehen sein, daß sich die zur Fixierung dienenden Stege über die gesamte Tiefe bzw. Länge des Loches erstrecken, wobei dann die Ausrichtung der Stegstütze in die gewünschte Dreh- bzw. Winkellage vor dem Einstecken des Verbindungsabschnitts in das Loch erfolgt. Abweichend vom vorstehend beschriebenen, bevorzugten Ausführungsbeispiel kann ferner vorgesehen sein, daß die Fixierung des Verbindungs- - abschnitts \m zugeordneten Loch zusätzlich oder ausschließ-
lieh durch Kleben oder Schweißen oder durch einen Preßsitz erfolgt.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unter.Ansprüchen sowie der folgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnungen. Es zeigen:
Fig- 1 eine ausschnittsweise Ansicht
einer erfindungsgemäß ausgebildeten Brille von hinten;
Fig- 2 eine Vorderansicht einer Brücke
der Brille gemäß Fig. 1 von vorne;
F i g 4 3 eine Draufsicht, teilweise im
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Schnitt gemäß A-B, auf die Brücke gemäß Fig. 2;
Fig. eine Seitenansicht einer Stegstütze der Brille gemäß Fig. 1 zusammen mit einem Seitensteg;
Fig. eine Ansicht der Stegstütze und des Seitensteges gemäß Fig. 4 von links in Fig. 4;
Fig. eine Schnittdarstellung gemäß C-D in Fig. 2 , wobei zusätzlich das obere Ende einer Stegstütze im mit der Brücke verbundenen Zustand gezeigt ist;
Fig. 7, 8 und
Fig.
eine Abwandlung der in Fig.
6 gezeigten Verbindung, wobei Fig. 7 das freie Ende einer Stegstütze, Fig. 8 ein zugeordnetes Loch in der Brücke und Fig. 9 eine Draufsicht auf das Ende der Stegstütze gemäß Fig.
7 von rechts in Fig. 7 zeigen;
eine Fig. 4 entsprechende Ansicht einer abgewandelten Ausführungsform einer Stegstütze; und
Fig.
eine Ansicht der Stegstütze gemäß Fig. 10 von links in Fig. 10.
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Fig» 1 zeigt aus s chhi 11 sue i se den Mittelteil. einer
Brille, die beim dargestellten Ausführungsbeispiel !
als randlose Brille ausgebildet ist * In Mg. 1 ist
die Rückseite der Brille erkennbar, d.h. diejenige
° Seite, die dem Gesicht des Brillenträgers zugewandt
ist. Die Brille umfaßt ein linkes Brillenglas 2 und |
ein rechtes Brillenglas 4 , die durch eine Brücke 6 |
fest miteinander verbunden sind. Die Brücke 6 trägt |
zwei Stegstützen 8, deren oberes Ende jeweils fest |
mit der Brücke 6 verbunden ist und deren unteres Ende ü?
jeweils mit einem Seitensteg 10 verbunden ist, wie f
dies noch ausführlicher erläutert wird. Die Seiten- \
Stege 10 werden von den Stegstützen 8 in solcher Posi- j
tion relativ zu den übrigen Elementen der Brille gehal- j
ten, daß dann, wenn der Brillenträger die Brille auf- j
gesetzt hat und die Seitenstege in Kontakt mit den ]
beiden NasenfLanken des Brillenträgers stehen, einer- }
seits die beiden Brillengläser optisch korrekt vor \
den Augen des Brillenträgers angeordnet sind und ande- |
rerseits von den Seitenstegen kein zu starker Druck |
auf die Nasenflanken ausgeübt wird, so daß die Brille I
bequem getragen werden kann. Es versteht sich, daß |
je nach der Nasenform, insbesondere nach Form und Lage |
der Nasenflanken, die Seitenstege 10 individuell unter- |
schiedlich positioniert sein müssen, damit die vor- I
stehend genannten Forderungen erfüllt sind. Beim dar- \
gestellten Ausführungsbeispiel ist dies dadurch ge- !
zeigt, daß der in Fig. 1 linke Seitensteg 10 einen
geringeren Abstand vom nicht dargestellten Mittelpunkt j
des zugeordneten linken Brillenglases 2 als der in '
Fig. 1 rechte Seitensteg 10 vom nicht dargestellten i
Mittelpunkt des zugeordneten Brillenglases 4 hat und
daß der in Fig. 1 linke Seitensteg 10 stärker geneigt
ist als der in Fig. 1 rechte Seitensteg 10.
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Die Brücke 6 und die beiden Stegstützen 8 bestehen aus einem verhältnismäßig festen Kunststoff, beispiels= weise einem Po I y e t h e r i rfi i d, während die beiden Seiteristege 10 aus einem verhältnismäßig weichen Kunststoff e bestehen, beispielsweise aus einem Po lye t he r-B loc kami d . j|
Die Brücke 6 ist ausführlicher in den Fig. 2, 3 und 6 dargestellt. Ihre in den Fig. 2 und 3 linke Hälfte ist symmetrisch zu ihrer rechten Hälfte. Die Brücke 6 umfaßt pinen sowohl nach vornp als aUC-h nach ο h ρ η konvex gekrümmten, bogenförmigen Mittelabschnitt 12, der zu seinen beiden Enden hin sowohl eine größere Tiefe (siehe Fig. 3) aLs auch eine größere Höhe (siehe Fig. 2) erreicht. An den beiden Enden des Mittelabschnitts 12 ist jeweils ein plattenförmiger Anlageabschnitt 14 mit ungefähr dreieckigem Umriß (siehe Fig. 2) angeformt, der mit einer Durchgangsbohrung 16 sowie einem das vordere, d.h. in Fig. 3 untere Ende der Durchgangsbohrung 16 umgebenden ringförmigen Vorsprung 18 ver- sehen ist. Am Übergang vom Mittelabschnitt 12 zum Anlageabschnitt 14 befindet sich eine Stufe, durch die eine Anlagefläche 20 gebildet ist. Die zuletzt beschriebenen Elemente der Brille dienen der festen Verbindung der Brücke mit den beiden Brillengläsern 2 und 4. Jedes Brillenglas liegt mit seinem Rand an der zugeordneten Anlagefläche 20 an und weist eine nicht dargestellte Ausnehmung auf, in die der Vorsprung 18 eingreift. Durch die Durchgangsbohrung 16 und eine nicht dargestellte Bohrung im jeweiligen Brillenglas 2 bzw. 4 verläuft ein Stift 21, der das Brillenglas fest gegen den Vorsprung 18 spannt.
In jedem der beiden dickeren Enden des Mittelabschnitts 12 ist nahe dem Anlageabschnitt 14 ein Loch 22 vorgesehen, das beim dargestellten Ausführungsbeispiel ein
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■*■ auf der Vorderseite deP Brille geschlossenes Sackloch mit zylindrischer Oberfläche ist. Die beiden Löcher 22 in der Brücke haben nicht dargestellte, zueinander parallele Achsen, wobei diese Achsen im wesentlichen
° waagerecht ^senkrecht zur Zeichenebene von Fig. 2) und somit im wesentlichen senkrecht zu einer durch die Brücke 6 und die Brillengläser 2 und 4 definierten Brillenebene verlaufen, die mit der Zeichenebene von Fig. 1 zusammenfällt*
10
Jedes der beiden Löcher 22 weist einen ersten Abschnitt 24 und einen zweiten Abschnitt 26 auf, der dem Boden des Loches 22 näher als der erste Abschnitt ist. Im ersten Abschnitt 24 ist die innere Oberfläche des Loches 22 glatt und ohne Vorsprünge, wogegen die ansonsten glatte innere Oberfläche des Loches 22 im zweiten Abschnitt mit drei Vorsprüngen in Form Von Stegen 28 versehen ist. Die drei Stege 28 haben in Umfangsrichtung des Loches 22 gleiche Abstände ν ο η einander und erstrecken sich jeweils in Axia Irichtung des Loches 22 über eine Lange von ungefähr 1/3 der Tiefe des Loches 22. Jeder der drei Stege 28 hat ein dreieckiges Profil, wie dies in Fig. 2 erkennbar ist.
(jie Fig. 4 und 5 zeigen die rechte Stegstütze 8 zusammen mit ihrem Seitensteg 10 der Brille gemäß Fig. 1. Die linke Stegstütze 8 und der linke Seitensteg 10 haben die gleiche Ausbildung wie die rechte Stegstütze 8 und der rechte Seitensteg 10, so daß die folgende Beschreibung sinngemäß auch für die linke Stegstütze und den linken Seitensteg gilt.
Die stabförmige Stegstütze 8 umfaßt zwei längliche, gerade Abschnitte, nämlich einen geraden Hauptabschnitt 30 und einen geraden Verbindungsabschnitt 32, der ein-
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stückig am oberen Ende des Hauptabschnitts 30 angeformt ist und mit diesem einen Winkel«^ von 90 einschließt. Sowohl, der Verbindungsabschriitt 3 2 als auch der Hauptabschnitt 30 haben eine zylindrische Oberfläche. Odr Verbindungsabschnitt 32 ist an seinem freien, in F i g * « 4 rechten Ende angefast. Auf der Rückseite der Ober-
•I fläche des Hauptabschnitts 30 sind zahlreiche Marken
34 ausgebildet, die über die Länge des Hauptabschnitts 30 verteilt sind und gleiche Abstände von beispiels-S 10 weise 1 mm voneinander haben.
Am unteren Ende des Hauptabschnitts 30 ist der Sei ten-
P steg 10 an der Stegstütze 8 befestigt. Der Seitensteg
iO umfaßt ein SeitenstegpLättchen 36 sowie eine am SeitenstegpIättchen 36 einstückig angeformte Hülse
* 38, die über das untere Ende des Hauptabschnitts 30 geschoben ist und darauf festsitzt. Die Verbindung
* zwischen der HüLse 38 und dem Seitenstegplättchen 36
* " bildet ein Verbindungsbereich 40, der die Funktion
eines Filmscharniers hat und es ermöglicht, daß das Seitenstegplättchen 36 relativ zur Stegstütze 8 in Richtung des Pfeiles X (siehe Fig. 5) e^ne Schwenkbewegung ausführt.
Auf geeignete Weise, die hier nicht näher erläutert zu werden braucht, wird bestimmt, welche Lage die Seitenstege 10 relativ zu den übrigen Elementen der Brille haben sollen, damit einerseits die beiden Brillengläser 2 und 4 korrekt vor den Augen des Brillenträgers angeordnet sind und andererseits die BriLle bequem ge-• tragen werden kann, d.h. die beiden Seitenstege 10
mit möglichst geringem Druck an den Nasenflanken des Brillenträgers anliegen. Diese Sollagen sind beispielsweise die in Fig. 1 dargestellten Lagen der Seiten-Stege 10. Aus diesen SoLlagen ergibt sich, welchen Abstand der Verbindungsabschnitt 32 jeder der beiden Stegstützen 8 vom zugeordneten Seitensteg 10, bei-
spiels weise von dessen Verbindungsbereich, haben muß und welche Winkellagen die Verbindungsabschnitte 32 relativ zur Brücke haben müssen. Maß für diese Winkellage kann beispielsweise jeweils der Winkel β sein, der zwischen einer die Mitten der beiden Löcher 2 2 verbindenden Geraden und dem Hauptabschnitt 30 des jeweiligen Seitensteges 8 eingeschlossen ist (siehe Fig. 1). Wenn somit der erforderliche Abstand festliegt, wird beispielsweise der Hauptabschnitt 30 entsprechend abgelängt, was durch die Marken 34 erleichtert ist. Danach wird die Hülse 38 so weit auf den Hauptabschnitt 30 aufgeschoben, bis das freie untere Ende des Hauptabschnitts 30 am Boden der öffnung in der Hülse 38 anliegt. Alternativ zum vorstehend beschrie-
J 5 benen Vorgehen kann auch in der Weise verfahren werden, daß der Hauptabschnitt 30 nicht abgelängt wird, sondern die Hülse 38 unterschiedlich weit auf den Hauptabschnitt 30 aufgeschoben wird, was wiederum durch die Marken 34 erleichtert ist.
Nachdem auf diese Weise für den geforderten Abstand zwischen dem Verbindungsab schnitt 32 und beispielsweise dem Verbindungsbereich 40 gesorgt worden ist, wird das freie Ende des Verbindungsabschnitts 32 der Stegstutze 8 in das zugeordnete Loch 22 eingeführt, und zwar so weit, bis das freie Ende an den Stegen 28 anstößt. In diesem Zustand ist es noch möglich, den Verbindungsabschnitt 32 im Loch 22 zu drehen und auf diese Weise den jeweils erforderlichen Winkel/3 einzustellen. Sobald dies geschehen ist, wird der Verbindungsabschnitt 32 tiefer bzw. weiter in das Loch 22 hineingedrückt/ wobei die drei Stege 28 in den Werkstoff des Verbindungsabschnitt % 32 einschneiden und auf diese Weise eine formscluu^sige Verbindung ζ w i sehen der Brücke 6 und dem Verbindungsabschnitt 32
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der Stegstütze 8 herstellen. Wie sich aus der vorstehenden Beschreibung ergibt, ist diese Verbindung insbesondere gegen eine Drehung um die Achse des 'Verbindungsabschnitts 32 bzw. des Loches 22 fest. Die Stege 28 erfüllen somit zusammen mit dem Ende des Verbindungsabschnitts 32, in das sie eingreifen, die Funktion einer Fixiereinrichtung, die den Steg 8 in de>· gewünschten Position festhält bzw. fixiert. Vorteilhaft bei der vorstehend beschriebenen Ausführungsform
ist dabei, daß die Fixiereinrichtung erst in Funktion tritt, nachdem der Verbindungsabschnitt 32 bereits um eine gewisse Strecke in das Loch 22 eingeschoben worden ist, so daß zunächst eine Ausrichtung der Stegstütze 8 in die gewünschte Stellung, d.h. eine Schwenkung des Hauptabschnitts 30 um die Achse des Loches 22 in Richtung eines Pfeiles Yf möglich ist, bevor der durch diese Schwenkung eingestellte Winkel /3 durch weiteres Einschieben des Verbindungsabschnitts 32 und somit durch Aktivieren der Fixiereinrichtung gesichert η
wird. Dieser Zustand ist in Fig. 6 dargestellt.
Aus dom Vorstehenden ergibt sich, daß die Position
des jeweiligen Seitensteges 10 relativ zu den übrigen r
Elementen der Brille durch Schwenken des Hauptab- \
Schnitts 30 der Stegstütze 8 bzw. durch Einstellen des Winkels ß in einem verhältnismäßig weiten Bereich entlang einer Kreisbahn um die Achse des Loches 22 gewählt werden kann, wobei zusätzlich durch Ablängen des Hauptabschnitts 30 bzw. verschieden weites Auf-
go schieben der Hülse 38 auf den Hauptabschnitt 30 verschiedene Positionen in Längsrichtung des Hauptabschnitts 30 erreichbar sind, was bedeutet, daß die Stegstütze höher oder tiefer (in Fig. 1) angeordnet werden kann.
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Obwohl dies vorstehend nicht beschrieben ist, kann zusätzlich in der Weise vorgegangen werden, daß die Länge des Verbindungsabschnitts 32 durch Ablängen desselben auf ein Sollmaß eingestellt wird, bevor der Verbindungsabschnitt 32 in das zugeordnete Loch 22 eingeschoben wird. Dadurch kann jeder der beiden Seitenstege 10 zusätzlich in zur Zeichenebene von Fig. 1 senkrechter Richtung in Sollpositionen gebracht werden.
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Alternativ zum Fixieren mittels der vorstehend beschriebenen Fixiereinrichtung oder zusätzlich dazu kann vorgesehen sein, daß der Verbindungsabschnitt 32 mit der Brücke 6 durch Kleben oder Schweißen fest verbunden wird.
Beim vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel beträgt der Winkel d> zwischen dem geraden Verbindungsabschnitt und jem geraden Hauptabschnitt 90°. Abweichend davon kann dieser Winkel auch einen anderen Wert nahe 90 haben, beispielsweise 105° betragen, wie dies bei der Abwandlung gemäß den Fig. 10 und 11 gezeigt i st .
Beim vorstehend beschriebenen AusführungsbeispieL umfaßt die Fixiereinrichtung die Stege 28, die in das Innere des Loches 22 ragen. Die Fixiereinrichtung kann auch eine andere Ausbildung haben. Beispielsweise kann, wie dies die Fig. 7 bis 9 zeigen, vorgesehen sein, daß die drei Stege 28 mit dreieckigem Profil am freien Ende des Verbindungsabschnitts 32 ausgebildet sind und in Axia I richtung des Verbindungsabschnitts 32 verlaufen. In diesem Fall weist dann das Loch 22 zwei zylindrische Abschnitte mit unterschiedlichen Durchmessern auf, wobei der innere Abschnitt 26 einen klei-
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neren Durchmesser als der äußere Abschnitt 24 hat. Bei dieser Ausbildung greifen die Stege 28 zwar in die Wand des Abschnitts 26 ein, nicht jedoch in die Wand des Abschnitts 24.
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Bei den vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispie~ Len ist vorgesehen, daß die beiden Stegstützen 8 jeweils einen Seitensteg 10 tragen. Es ist jedoch nicht notwendig, daß jede Stegstütze einen eigenen, ihr ζ u geordneten Seitensteg trägt. Vielmehr können die beiden Stegstützen 8, die an der Brücke 6 auf beschriebene Weise befestigt sind, auch gemeinsam einen nicht dargestellten Sattelsteg tragen, wobei dann dieser Sattelsteg an zwei Stellen auf gleiche Weise mit den beiden Stegstützen 8 verbunden sein kann, wie dies vorstehend für die Verbindung zwischen einer Stegstütze und einem Seitensteg beschrieben ist.
Offenbart ist eine Brille mit einer Brücke und zwei im wesentlichen stabförmigen Stegstützen, die entweder jeweils einen Seitensteg oder gemeinsam einen Sättelsteg tragen. Jede Stegstütze weist an ihrem oberen Ende einen geraden, stabförmigen Verbindungsabschnitt auf, der in ein ihm zugeordnetes Loch in der Brücke eingesetzt und darin befestigt ist. Die Achse des vorzugsweise zylindrischen Loches verläuft - bezogen auf die Gebrauchslage der Brille - im wesentlichen horizontal sowie senkrecht zu der durch die Brücke und die Brillengläser definierten Brillenebene. An den Verbindungsabschnitt des S»i': en Steges schließt sich ein im wesentlichen gerader, stabfοτη iger und nach unten führender Hauptabschnitt an, an dessen unterem Ende der Seitensteg bzw. Sattelsteg befestigt ist. Durch Drehen des Ve rb i ndungs abs c hri i 11 s im zugeordneten Loch kann der Hauptabschnitt des Seitensteges in eine gewünschte Stellung geschwenkt werden, bevor der Verbindtmgsabschnιtt im loch fixiert wird.
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Claims (1)

1. Bn'LLe «lit einer Brücke und zwei im wesentlichen stabförmigen Stegstützen, die an ihren oberen Enden fest mit der Brücke verbunden sind und die an ihren unteren Enden mit einem SatteLsteg oder je einem Seitensteg verbunden sind, wobei jede der beiden Stegstützen einen längLichen Hauptabschnitt sowie an ihrem oberen Ende einen stabförmigen Verbindungsabschnitt aufweist, der in einem zugeordneten Loch sitzt,= mit dem die Brücke versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß das jeweiLige Loch (22) in der Brücke (6) im wesentlichen waagerecht verläuft und zur Rückseite der Brücke offen ist und daß der jeweiLige Verbindungsabschnitt (32) mit dem Hauptabschnitt (30) einen im wesentlichen rechten Winkel (^) einschließt.
2. Brille nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Löcher (22) als Sacklöcher ausgebildet sind.
DtoS'Jn'1' H-in* (Μιιππ.»·μ V I/7
Mijfi. Norn KIn *itr 4 Hl»4
3. Bn'LLe nach Anspruch 1 oder 2 , dadurch gekennzeichnet, daß die Achsen der beiden Löcher (22) paraL-LeL zueinander verlaufen.
4. BriLLe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Achsen der beiden Löcher (22) unter EinschLuß eines spitzen WinkeLs auf der Rückseite der Brücke (6) schneiden.
5. BriLLe nach einem der Ansprüche 1 bis 4 , dadurch gekennzeichnet, daß die äußere Oberfläche des jeweiligen Verbindungsabschnitts (32) oder die innere Oberfläche des Lochs (22) eine zylindrische Fläche ist.
6. BriILe nach einem der Ansprüche 1 bis 5 , gekennzeichnet durch eine Fixiereinrichtung (28), die den jeweiligen Verbindungsabschnitt (32) im in das zugeordnete Loch (22) eingeschobenen Zustand in seiner Drehstellung relativ zum Loch fixiert.
7. BrilLe nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Loch (22) einen auf der Rückseite der Brücke i 6) liegenden ersten Abschnitt (24) und einen sich an den ersten Abschnitt anschließenden zweiten Abschnitt (26) aufweist, wobei dann, wenn der zugeordnete Verbindungsabschnitt (32) nur in den ersten und nicht in den zweiten Abschnitt eingesteckt ist, der Verbindungsabschnitt im Loch um die gemeinsame Achse von Loch und Verbindungsabschnitt drehbar ist, und dann, wenn der zugeordnete Verbindungsabschnitt sowohl in den ersten als auch den zweiten Abschnitt eingesteckt ist, die Fixiereinrichtung (28) wirkt,
8. Brille nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Fiχiereinriehtung zumindest einen
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im jeweiligen Loch (22) in dessen Axia Lrichtung verlau" fenden Steg (28) aufweist/ der radial von der inneren Oberfläche des Lochs nach innen vorsteht und formschlüssig in Eingriff mit dem eingesteckten Verbindungsabschnitt (32) steht.
9i Brille nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß an der inneren Oberfläche mehrere axiale Stege (28) mit in Umfangsrichtung gleichen Abständen voneinander
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10. Brille nach Anspruch 6 oder 7 , dadurch gekennzeichnet/ daß die Fixiereinrichtung zumindest einen am jeweiligen Verbindungsabschnitt (32) in dessen Axialrichtung verlaufenden Steg (28) aufweist, der radial von der äußeren Oberfläche des Verbindungsabschnitts nach außen vorsteht und im eingesteckten Zustand des Verbindungsabschnitts formschlüssig in Eingriff mit der Wand des Loches (22) steht.
11. Brille nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß auf der äußeren Oberfläche mehrere axiale Stege (28) mit in Umfangsrichtung gleichen Abständen voneinander angeordnet sind.
12. Brille nach Anspruch 7 in Verbindung mit einem der Ansprüche 10 und 11, dadurch gekennzeichnet, daß beide Abschnitte (24, 26) des Loches (22) eine zylindrische Oberfläche aufweisen und daß der zweite Abschnitt (26) einen kleineren Durchmesser als der erste Abschnitt hat.
13. Brille nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkel (d^i zwischen dem Hauptabschnitt (30) und dem Verbindungsabschnitt (32) im Bereich von 80° bis 100° liegt.
14 . BHlLe nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet/ daß der Winkel 90° beträgt.
15* Brille nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet,
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daß der Winkel 105 beträgt»
16. Brille nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Hauptabschnitt (30) mit über die Länge des Hauptabschnitts verteilten Marken (34)
17. Brille nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die Brücke (6) im Bereich der beiden Löcher (22) aLs auch die Stegstützen (8) aus Kunststoff gefertigt sind.
DE19868600080 1986-01-03 1986-01-03 Brille Expired DE8600080U1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19868600080 DE8600080U1 (de) 1986-01-03 1986-01-03 Brille

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19868600080 DE8600080U1 (de) 1986-01-03 1986-01-03 Brille

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE8600080U1 true DE8600080U1 (de) 1986-06-05

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ID=6790257

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DE19868600080 Expired DE8600080U1 (de) 1986-01-03 1986-01-03 Brille

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DE (1) DE8600080U1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0240790A1 (de) * 1986-03-19 1987-10-14 Marwitz &amp; Hauser GmbH Padsystem

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EP0240790A1 (de) * 1986-03-19 1987-10-14 Marwitz &amp; Hauser GmbH Padsystem

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