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DE869967C - Behaelter zur Teerscheidung unter Druck - Google Patents

Behaelter zur Teerscheidung unter Druck

Info

Publication number
DE869967C
DE869967C DEO972A DEO0000972A DE869967C DE 869967 C DE869967 C DE 869967C DE O972 A DEO972 A DE O972A DE O0000972 A DEO0000972 A DE O0000972A DE 869967 C DE869967 C DE 869967C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tar
container
drain
water
under pressure
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEO972A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Doerfert
Rudolf Selle
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dr C Otto and Co GmbH
Original Assignee
Dr C Otto and Co GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Dr C Otto and Co GmbH filed Critical Dr C Otto and Co GmbH
Priority to DEO972A priority Critical patent/DE869967C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE869967C publication Critical patent/DE869967C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10CWORKING-UP PITCH, ASPHALT, BITUMEN, TAR; PYROLIGNEOUS ACID
    • C10C1/00Working-up tar

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Working-Up Tar And Pitch (AREA)

Description

  • Behälter zur Teerscheidung unter Druck Es ist bekannt, die Abscheidung des im Steinkohlenteer enthaltenen, gewöhnlich ammoniakhaltigen Wassers unter Druck in einem langgestreckten Behälter mit im wesentlichen waagerechte;r Strömunsrichtung vorzunehmen. Wenn es auch gelingt, bei, bestimmter Zusammensetzung des Teeres und einem bestimmten Wassergehalt eine weitgehende Trennung zustande zu bringen, so ergeben sich besondere Schwierigkeiten dadurch, daß die Zusammensetzung des auf einer Kokerei anfallenden Teeres mit den Schwankungen der Produktion und der eingesetzten Kohle erhebliche Veränderungen erleidet und da,ß daher auch das spezifische Gewicht, Viskosität, der Anteil an festen Schmutzstoffen und ähnliche für die Wasser-Teer-Scheidung maßgebende Falttoren einem ständigen Wechsel unterworfen sind. Um in allen Fällen in der Nähe des Austritts der geschiedenen Flüssigt' eine klare Trennschicht zwischen Wasser und Teer aufrechtzuerhalten, ist gemäß der vorliegenden Erfindung bei einem langgestreckten Behälter mit im wesentlichen waagerechter Strömungsrichtung zur Teerdruckscheidung in der Nähe. des Ab- flusses auf der Höhe der Trennschicht eine Heizeinrichtung innerhalb der Flüssigkeit vorgesehen. Die Erwärmung der sich scheidenden Flüssigkeiten fördert die Trennung: es so,ll innerhalb des Teerscheiders ein Temperaturanstieg, keinesfalls eine Temperaturerniedrigung, stattfinden. Die Heizeinrichtung im der, Nähe des: Abflusses kann als waagerecht liegende,, dampfdurchströmte Schlange aus.-gebildet sein.
  • Bei einer besonderem Ausbildungsform eines Teerdruckscheiders wird das noch unbehandelte Gemisch von der Ablaufseite des. Behälters her mittels eines. innerhalb des Behälters liegenden Rohres zugeführt, dessen offenes Ende am anderen Ende in .den Behälterraum mündet; am Rohreintritt, d. h. auf der Ablaufseite, ist das Rohr dabei mit einem Heizmantel umgeben, . der wenigstens teilweise am Behälter selbst liegt, so daß nach der Ablaufseite hin ein Temparaturanisti-eg innerhalb des Behälters vorhanden ist. Als zweckmäßige Temperatur, mit der das noch ungeschiedene Gemisch dem Behälter zuzuführen ist, wird eine solche von etwa 8d°' angesehen. Durch die im Behälter vorgesehene Heizung wird den: ablaufenden Medien eine etwas höhere Temperatur erteilt.
  • Für den glatten Ablauf der Scheindung von Teer und Wasser ist wesentlich, daß die geschiedenen Medien im richtigen Verhältnis zueinander abgezogen werden. Dies geschieht gemäß der weiteren Erfindung so, daß der Ablauf des Wassers ungehindert durch ein Rohr erfolgt, in dem das ablaufende Wasser zunächst einen Höhenunterschied überwinden muß, der dem im Teerdruckscheider angewendeten Überdruck, beispielsweise i atü:, entspricht. Der austretende Teer braucht nur einen geringen Höhenunterschied zu überwinden. Das übrige Druckgefälle wird in einem Ventil abgedrosselt, und dieses Ventiil wird gesteuert von einem Schwimmer in einem Standzylinder neben dem Behälter. In diesem Standzylinder wird eine Wassersäule innerhalb einer Teersäule dadurch aufrechterhalten, daß das Oberteil des Standzylinders in der Nähe des, Wasserablaufes, das Unterteil des Standzylinders in der Nähe des Teerablaufes mit dem Behälterraum verbunden iist. Der Schwimmer ist so ausgebildet, daß er immer an der Trennschicht zwischen Teer, und Wasser steht, die im Standzylinder und im Fluss:igkeitgbehälter, da diese ja kommunizieren, die gleiche Höhe haben. Je tiefer der Schwimmer sich befindet, je niedriger also die Teersäule ist, desto mehr drosselt der Schwimmer das Teerventil, desto weniger Teer wird also im Verhältnis zum Wasser aus dem Druckscheiden abgezogen.
  • Es ist nicht von besonderer Bedettung, ob das Ober- und Unterteil durch besondereLeitungen mit dem Flüssigkeitsbehälter verbunden sind oder ob. der Wasserablauf oder Teerabla.uf oder beii@de durch den oberen b@zw. unteren Teil des Standzylinders selbst hindurchgehen.
  • Nähere Einzelheiten der Erfindung sind dargestellt im, der Zeichnung., auf der Abb. i eine Ansicht des Teerdruckscheiders mit den Sammelbehältern, für geschiedenes Wasser und gzschiedenen Teer darstellt, während Abb. z ein waagerechter Schnitt durch den D.ruckscheider isst; Abb. 3 zeigt eine andere Ausführungsform des Druckbehälters im senkrechten Schnitt, bzw. in Ansicht.
  • Der Druckscheitdebebälter z ist ein langgestreckter Zylinder, in welchem mittels der Pumpe 3 durch die Leitung 2, das auf eine hinreichende Temperatur gebrachte Teer-Wasser-Gemisch von der einen Seite eingeführt wird. Auf der anderen Seite das Behälters m@indet das AbfluSrohr 4 für das abgeschiedene Wasser, welches, der Druckhöhe entsprechend hochgeführt ist und. dessen. abfallender Teil 5 in den Behälter io für Ammoniakwasser führt. An einen Topf 6, der als Schmutgabscheider dient, ist eine Leitung 7 angeschlossen, die über das Ventil 18 in die Leitung 8 mündet, ebenfalls als U -Rohr ausgebildet ist und durch die der vom Wasser geschiedene Teer in den Teerbehälter 9 gelangt. ii ist das Dampfzuführungsrohir, r2 die Kondensatabfuhr der Dampfschlange 13, welche sich etwa am Ende ;des. Behälters befindet und für einen Temperaturanstieg der Flüssigkeit an; dieser Stelle und die Ausbildung einer sauberen Trennschicht sorgt.
  • Das Standrohr 14 iet über die Leitung 15 in seinem oberen Teil mit dem Wasserraum des Behälters verbunden, während der untere Teil des Standzylinders über die Leitung 7 mit dem Teerraum in Verbindung steht. Auf der Höhne der Trennschicht 16, die im D@ruckscheider und im Standzylinder etwa das gleiche Niveau haben, befindet sich in diesem -der Schwimmer 17, der auf das Drosselventil i8 einwirkt in der Weise, daß mit sinkendem Schwimmer dar Durchfiußquerschnitt verengt wird. Der Schwimmer arbeitet also in dem Sinne, daß die Trennschicht möglichst immer auf gleicher Höhe bleibt; dadurch wird ein gleichmäßiges Arbeiten, des Teerdruckscheiders:, auch bei schwankender Zusammensetzung der zu verarbeitenden Flüssigkeit, sichergestelltG Die Anordnung des Teerdruckscheiders nach Abb. 3 unterscheidet sich von der nach. Abb-. i dadurch, daß ein Zulauf rohr 19 vorgesehen ist, welches auf der Ablaufseite des im übrigen in ähnlicher Weise ausgebildeten Behälters i durch diesen hindurchläuft und dessen offenes Ende 21 den Flüssigkeitseintritt darstellt. Ein Heizmantel 2o umgibt das Rohr i9 und sorgt nicht nur für eine geeignete Behandlungstemperatur des zugeführten Teer-Wasser-Gemisches, sondern auch dafür, daß in dem Behälter nach der Ablaufseite zu ein Temperaturanstieg erfolgt, welcher gemäß der Erfindung die klare Scheudung begünstigt. Auch bei: der Anordnung der Abb. 3 ist ein. mit dem Behälter kommunizierender Standzylinder mit Schwimmer 14 und Regulierventil 18 in der Teerleitung vorgesehen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE; i. Langgestreckter Behälter mit im wesentlichen waagerechter Strömungsrichtung zur Abscheidung des nm Teer enthaltenen Wassers unter Druck, dadurch gekennzeichnet, daß in der Nähe des Abflusses. auf der Höhe d,-r Trennschicht eine Heizeinrichtung innerhalb der Flüssigkeit vorgesehen isst.
  2. 2.. Langgestreckber Behälter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Heizeinrichtung als, waagerecht liegende, dampfdurchströmte Schlange ausgebildet isst.
  3. 3. Lana#nestreckter Behälter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Einführung des Teer-Wasser-Gemisches von der Ablaufseite her ein innerhalb des Behälters liegendes Rohr vorgesehen, und dieses am Eintritt, d. h. auf der Ablaufseite, von einem weniggis.tens teilweise auch im Behälter salbst liegenden Heizmantel umgeben iist. q.. Langgestreckter Behälter nach Anspruch z bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein Standzyl,inder vorgesehen ist, dessen Oberteil in der Nähe des Wasserablaufes, dessen Unterteil in der Nähe des Teerablaufes mit dem Behälterraum in Verbindung steht, und in dem sich auf der Trennschicht Teer-Wasser ein Schwimmer befindet, der bei sinkendem Teerspiegel den Teerablauf drosselt.
DEO972A 1950-08-17 1950-08-17 Behaelter zur Teerscheidung unter Druck Expired DE869967C (de)

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DE869967C true DE869967C (de) 1953-03-09

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DEO972A Expired DE869967C (de) 1950-08-17 1950-08-17 Behaelter zur Teerscheidung unter Druck

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