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DE869948C - Verfahren zum Regenerieren der zur Herstellung von Vinylacetylen aus Acetylen benutzten Cuprochlorid-Kontaktfluessigkeiten - Google Patents

Verfahren zum Regenerieren der zur Herstellung von Vinylacetylen aus Acetylen benutzten Cuprochlorid-Kontaktfluessigkeiten

Info

Publication number
DE869948C
DE869948C DEB6501D DEB0006501D DE869948C DE 869948 C DE869948 C DE 869948C DE B6501 D DEB6501 D DE B6501D DE B0006501 D DEB0006501 D DE B0006501D DE 869948 C DE869948 C DE 869948C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
acetylene
cuprous chloride
regenerating
solution
fluids used
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB6501D
Other languages
English (en)
Inventor
Albert Dr Auerhahn
Robert Dr Stadler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BASF SE
Original Assignee
BASF SE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BASF SE filed Critical BASF SE
Priority to DEB6501D priority Critical patent/DE869948C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE869948C publication Critical patent/DE869948C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J27/00Catalysts comprising the elements or compounds of halogens, sulfur, selenium, tellurium, phosphorus or nitrogen; Catalysts comprising carbon compounds
    • B01J27/06Halogens; Compounds thereof
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C2/00Preparation of hydrocarbons from hydrocarbons containing a smaller number of carbon atoms
    • C07C2/02Preparation of hydrocarbons from hydrocarbons containing a smaller number of carbon atoms by addition between unsaturated hydrocarbons
    • C07C2/04Preparation of hydrocarbons from hydrocarbons containing a smaller number of carbon atoms by addition between unsaturated hydrocarbons by oligomerisation of well-defined unsaturated hydrocarbons without ring formation
    • C07C2/38Preparation of hydrocarbons from hydrocarbons containing a smaller number of carbon atoms by addition between unsaturated hydrocarbons by oligomerisation of well-defined unsaturated hydrocarbons without ring formation of dienes or alkynes
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C2527/00Catalysts comprising the elements or compounds of halogens, sulfur, selenium, tellurium, phosphorus or nitrogen; Catalysts comprising carbon compounds
    • C07C2527/06Halogens; Compounds thereof
    • C07C2527/122Compounds comprising a halogen and copper

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
  • Catalysts (AREA)

Description

  • Verfahren zum Regenerieren der zur Herstellung von Vinylacetylen aus Acetylen benutzten Cuprochlorid-Kontaktflüssigkeiten Bei der Herstellung von Vinylacetylen aus Acetylen in Gegenwart von wäßrigen Cuprochlorid-Kontaktflüssigkeiten entstehen auch höhermolekulare teerige und harzartige Erzeugnisse, die die Wirksamkeit der Cuprochloridlösung herabsetzen und eine Erneuerung dieser Lösung erforderlich machen.
  • Es ist aus der Patentschrift 589561 bekannt, daß man die Lebensdauer der Cuprochlorid-Kontaktlösungen dadurch.verlängern kann, daß man die Polymerisation des Acetylens in Gegenwart einer bestimmten Menge Säure, beispielsweise Salzsäure, bewirkt. Die Anwesenheit von Säure kann zwar das Zurückgehen der Wirksamkeit,der Cuprochlori.dlösungen verlangsamen, aber nicht vollständig verhindern. Es ist daher auch bei dieser Arbeitsweise notwendig, die Cuprochlorid-Kontaktflüssigkeit zu regenerieren.
  • Es wurde nun gefunden, daß sich die bei der Herstellung von Vinylacetylen aus Acetylen verwendeten wäßrigen Cuprochlorid-Kontaktflüssigkeiten, die Cuprochlorid und Ammoniumchlorid enthalten, sehr einfach, ja sogar ohne Unterbrechung der eigentlichen Umsetzung, erneuern und wieder wirksam machen lassen, wenn man sie mit konzentrierter Salzsäure erhitzt und von etwa vorhandenen unlöslichen Bestandteilen trennt. Die so behandelte Lösung läßt sich, erforderlichenfalls nach Reduktion allenfalls vorhandenen-Cuprichloriids, wieder für :die Herstellung von Vinylacetylen verwenden, Das Aufarbeiten der verbrauchten Cuprochloridlösung erfolgt zweckmäßig in der Weise, daß man ihr zunächst einige Prozent ihres Gewichts an konzentrierter wäßriaer Salzsäure zusetzt, dann so lange auf beispielsweise 8o° erhitzt, bis eine filtrierte Probe der Lösung beim Zusatz vonWasser einen reinen Cuprochloridniederschlag liefert. Die Lösung enthält einen voluminösen Niederschlag, der eine geringe Menge Kupfersalz festhält. Das Kupfer kann leicht zu Zementkupfer verarbeitet werden. Nachdem der Niederschlag abfiltriert ist, kann .das Filtrat ohne weiteres wieder in das Umsetzungsgefäß für die Herstellung von Vinyl-. acetylen zurückgegeben werden. Allenfalls gebildetes Cuprichlorid wird durch Zusatz von Kupferpulver in Cuprochlorid übergeführt.
  • Man kann,die Katalysatorlösung auch kontinuierlich aufarbeiten, indem man einen Teil davon während der Umsetzung abzweigt, in Abwesenheit von Acetylen, zweckmäßig auch in Abwesenheit von Sauerstoff, mit Salzsäure erhitzt, dann nach dem Filtrieren und .dem Ersatz des .dabei in Form eines Rückstandes erhaltenen Kupfers durch frisches Cuprochlorid erneut in den Umsetzungsraum zurückführt. -In der-Patentschrift 588283 ist bereits ein Verfahren zum Regenerieren verbrauchter Cuprochlori:dlösungen, idie zur Herstellung von Vinylacetylen aus Acetylen dienten, beschrieben worden. Dort wird-zunächst ,das gesamt-, Kupfer durch Chlorieren in Cuprichlorid übergeführt. Dieses wird dann durch Reduktion in metallisches- Kupfer verwandelt, aus dem Cuprochlorid hergestellt wird. Die Regeneration verbrauchter Cuprochloridlösungen nach,der Erfindung bietet gegenüber diesem bekannten Verfahren den Vorteil, daß :die regenerierte Katalysatorlösung unmittelbar wieder verwendet werden kann, wobei das in .der Lösung enthaltene Ammoni,umchlorid nicht verlorengeht.
  • Beispiel i In einer Kolonne leitet man bei. 7o bis 9o° durch eine aus 147 kg Cuprochlorid, 9o kg Ammoniumchlorid und i5o 1 Wasser bestehende Lösung stündlich 32 cbm Acetylen, wobei man stündlich 5 kg Vinylacetylen erhält. Auf i kg Cuprochlorid werden so stündlich 34 g Vinylacetylen gebildet, die Konzentration .des Vinylacetylens im Reaktionsprodukt beträgt 71"/o. Der Umsatz geht nach und nach zurück; wenn er nur noch 15 % beträgt und die Katalysatorlösung zu schäumen beginnt, zieht man die Cuprochloridlösung ab und läßt sie 3 Tage lang bei Zimmertemperatur, vorteilhaft unter Luftabschluß, stehen. Man gibt dann auf i 1 Lösung 30 ccm 36°/oiger Salzsäure zu und erhitzt 5 Stunden lang auf etwa 70°. Man filtriert, gibt zu dem schwarzgrünen Filtrat i kg Kupferpulver nebst 15 kg Cuprochlorid und füllt es wieder in die Umsetzungskolonne. Man leitet Acetylen unter den eingangsgeschilderten Bedingungen ein und erhält dabei eine Ausbeute von 42 g Vinylacetylen in der Stunde auf i kg Cuprochlorid. Die Konzentration von Vinylacetyle.n im Reaktionsprodukt beträgt 8o 1/o. Be.i'spiel2 Durch eine Kolonne, die mit einer aus i io g Cuprochlorid, 75 g Ammoniumchlori,d, i io 1 Wasser und i kg Kupferpulver bestehenden Kontaktlösung gefüllt ist, leitet man bei 9o° stündlich 30 cbm Acetylen. Bei den ersten Anzeichen des Nachlassens der Kontaktwirkung zweigt man etwa io°lo der Kontaktlösung in eine kleinere Vorrichtung ab, wobei man eine Temperatur von 7o bis 8o° aufrechterhält, versetzt mit 1o ccm 36o/aiger Salzsäure pro Liter Kontaktlösung und leitet Stickstoff durch. In weniger als 15 Minuten erhält man so nach dem Filtrieren beim Verdünnen einer Probe mit Wasser bereits einen reinen Cuprochloridniederschlag. Die abgezweigte Kontaktmenge wind :dann durch ein Filter geschickt und das Filtrat der in der Kolonne befindlichen Lösung wieder zugeführt. Nach jeweils 2 Tagen wird der Gesamtverlust an Cuprochlorid festgestellt und ergänzt. Auf .diese Weise läßt sich die Kontaktwirkung lange Zeit gleichmäßig erhalten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH': Verfahren zum Regenerieren .der zur Herstellung von Vinylacetylen aus Acetylen benutzten Cuprochlorid-Kontaktflüssigkeiten, dadurch gekennzeichnet, daß man in ihrer Wirksamkeit geschwächte Cuprochlorid-Kontaktflüssigkeiten mit konzentrierter Salzsäure erhitzt und von etwa vorhandenen unlöslichen Bestandteilen trennt.
DEB6501D 1939-01-26 1939-01-26 Verfahren zum Regenerieren der zur Herstellung von Vinylacetylen aus Acetylen benutzten Cuprochlorid-Kontaktfluessigkeiten Expired DE869948C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1212516B (de) * 1960-08-02 1966-03-17 Knapsack Ag Verfahren zur Herstellung von Acrylsaeurenitril aus Acetylen und Blausaeure
DE1215140B (de) * 1961-06-06 1966-04-28 Knapsack Ag Verfahren zur Wiedergewinnung des als Katalysator dienenden Kupfer(I)-chlorids, das bei der Herstellung von Acrylsaeurenitril aus Acetylen und Blausaeure aus der Katalysator-loesung an harzartige Stoffe gebunden abgetrennt worden ist

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1212516B (de) * 1960-08-02 1966-03-17 Knapsack Ag Verfahren zur Herstellung von Acrylsaeurenitril aus Acetylen und Blausaeure
DE1215140B (de) * 1961-06-06 1966-04-28 Knapsack Ag Verfahren zur Wiedergewinnung des als Katalysator dienenden Kupfer(I)-chlorids, das bei der Herstellung von Acrylsaeurenitril aus Acetylen und Blausaeure aus der Katalysator-loesung an harzartige Stoffe gebunden abgetrennt worden ist

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