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DE8695A - Neuerungen an Satinirwalzen - Google Patents

Neuerungen an Satinirwalzen

Info

Publication number
DE8695A
DE8695A DE8695A DE 8695 A DE8695 A DE 8695A DE 8695 A DE8695 A DE 8695A
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rollers
satinizing
cast iron
hard cast
innovations
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
W. SCHRÖDER & CO. in Leipzig, Reudnitzerstrafse 12

Links

Description

1879.
Klasse 8.
W. SCHRÖDER & CO. in LEIPZIG. Neuerung an Satinirwalzen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 22. Mai 1879 ab.
Bei der vorliegenden Erfindung wird eine gewöhnliche Walze von Hartgufs mit einer elastischen Gegenwalze combinirt, welche letztere mit einem rotirenden massiven Hartgufscylinder von circa 15 mm Wandstärke versehen ist. Die Anfertigung der elastischen Walze geschieht auf folgende Art:
Die elastische Walze besteht aus einer durchgehenden schmiedeisernen Welle, deren beide Enden gleichzeitig als Walzenzapfen dienen. An diese Welle wird auf der einen Seite eine eiserne Scheibe warm aufgezogen, über dieselbe Welle werden entsprechend viel Papier- oder Pappscheiben geschoben, dann vermöge hydraulischen Drucks an die vorgenannte eiserne Scheibe angeprefst und schliefslich die zusammengeprefsten Papier- oder Pappscheiben mit einer zweiten eisernen Scheibe am entgegengesetzten Ende der Welle durch einen Verschlufs befestigt.
Es wird ferner von der elastischen Walze so viel abgedreht, dais die zuerst warm aufgezogene eiserne Scheibe etwas vorsteht, um dem Hartgufscylinder eine gerade Führung zu geben.
Die entgegengesetzte Scheibe, welche den Verschlufs der Papierscheiben bildet, mufs denselben Durchmesser bekommen, wie die elastische Walze selbst.
Auf diese so angefertigte elastische Walze kommt nun ein Hartgufscylinder von circa 15 mm Wandstärke, welcher vorher genau gedreht, sowie mit der ebenfalls zur Maschine gehörigen Hartgufswalze lichtdicht zusammengeschliffen ist. Beide Theile sind fein polirt.
Damit der Hartgufscylinder der elastischen Walze seine Führung behält, wird an der Seite, an welcher das Rohr aufgeschoben ist, eine entsprechende Scheibe vorgeschraubt.
Hierbei ist noch besonders zu bemerken, dafs der Hartgufscylinder auf der elastischen Walze etwas Spielraum hat, damit, wenn Störungen während des Satinirens vorkommen sollten, derselbe auf der Walze rotiren kann.
Auf der beiliegenden Zeichnung sind die Satinirwalzen im Durchschnitt dargestellt und ist:
α die durchgehende schmiedeiserne Welle,
b die darauf befindliche elastische Walze,
c der über letztere gezogene Hartgufscylinder und
d die Hartgufsgegenwalze.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Das Ueberziehen einer elastischen Walze mit einem Hartgufsrohr, um mit nur zwei Walzen Papier auf beiden Seiten zugleich satiniren zu können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.

Family

ID=

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1222882B (de) * 1961-07-11 1966-08-18 Kuesters Eduard Maschf Walze fuer die Druckbehandlung von Warenbahnen, insbesondere Textilbahnen und Papierbahnen
DE1281256B (de) * 1962-05-30 1968-10-24 Karlstad Mekaniska Ab Kalander zum Satinieren von Papierbahnen

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1222882B (de) * 1961-07-11 1966-08-18 Kuesters Eduard Maschf Walze fuer die Druckbehandlung von Warenbahnen, insbesondere Textilbahnen und Papierbahnen
DE1222882C2 (de) * 1961-07-11 1973-07-12 Kuesters Eduard Maschf Walze fuer die Druckbehandlung von Warenbahnen, insbesondere Textilbahnen und Papierbahnen
DE1281256B (de) * 1962-05-30 1968-10-24 Karlstad Mekaniska Ab Kalander zum Satinieren von Papierbahnen

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