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DE869321C - Stopfvorrichtung - Google Patents

Stopfvorrichtung

Info

Publication number
DE869321C
DE869321C DEB14174A DEB0014174A DE869321C DE 869321 C DE869321 C DE 869321C DE B14174 A DEB14174 A DE B14174A DE B0014174 A DEB0014174 A DE B0014174A DE 869321 C DE869321 C DE 869321C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
eyelets
needle
combs
darning
threads
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB14174A
Other languages
English (en)
Inventor
Kurt Dipl-Ing Brader
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEB14174A priority Critical patent/DE869321C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE869321C publication Critical patent/DE869321C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D29/00Hand looms

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Food-Manufacturing Devices (AREA)

Description

  • Stopfvorrichtung Gegenstand der Erfindung ist ein Fachbildungsmittel, genannt Stopfkamm, für den Stopfvorgang. Es sind mancherlei Stopfapparate bekannt. Der Grund dafür, weshalb sich Stopfapparate trotz der großen Erleichterung durch Fachbildung noch nicht durchgesetzt haben, ist leicht .ersichtlich. Diese Apparate sind in ihren Konstruktionen zu kompliziert und weichen vor allem in ihrer Art, Form und Handhabung zu sehr von der altgewohnten Arbeitsweise ab. Damit gehen sie an dem wesentlichsten Merkmal vorbei, das bei dem Versuch, Haushaltarbeiten zu verbessern, beachtet werden muß. Eine derartig altgewohnte Arbeitsweise kann bei dem bekannten Festhalten der Hausfrauen an überlieferten Arbeitsweisen und ihrem meist geringen Verständnis für technische Konstruktionen nicht mit neuartigen und komplizierten Apparaten verdrängt oder ersetzt werden. Hierzu kommt, daß diese Apparate, soweit sie überhaupt störungsfrei arbeiten, ein peinlich sorgfältiges Arbeiten des Benutzers -voraussetzen, das selten vorhanden ist. Vor allem wird jedoch die gewünschte Erleichterung infolge mangelhafter Ausbildung des Faches gar nicht erreicht.
  • Die Erfindung ist demgegenüber gekennzeichnet durch einen Fachbildner. Dieser schaltet sich in die gewohnte Arbeitsweise ein, ohne diese sonst zu verändern. Der Stopfvorgang wird also mittels des Fachbildners lediglich in seinem schwierigsten Arbeitsgang, dem Durchführen der Nadel durch die Kette, verändert und verbessert unter Beibehaltung der gewohnten Stopfweise mit Nadel und untergelegtem Träger aus Holz. Die Änderung der Form des Trägers von der gewölbten Pilzform zu ebener Oberfläche ergibt sich, da die Wölbung nicht mehr gebraucht wird und -die Ebene für das geradlinige Durchführen durch das Fach notwendig wird. Die durch Fachbildung bekannten: Vorteile, schnelles Arbeiten, gewebte Fläche und saubere Ränder, werden erweitert durch die Sicherheit und spielende Leichtigkeit beim Durchführen der Nadel durch die: haus Metallteilen gebildete Fachbildevorrichtung. Hierzu kommt ein absolut störungsfreies Arbeiten, das dadurch erreicht wird, daß der Kettenfaden in einer geschlosisenen Öse gefangen ist, aus der er sich nicht herausarbeiten kann, sei- er auch noch so schräg und unregelmäßig istraff oder locker gespannt.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist in der Zeichnungdargestellt. Es zeigt Abb. i Gesamtansicht (perspektivisch, natürliche Größe) und Seitenansicht des Trägers (nätiirliche Größe), Abb. 2 Darstellung der Fachausbildung (perspektivisch, vergrößert, von vorn gesehen), Abb. 3 Darstellung,der Verschließ- und Auslösevorrichtung (perspektivisch, vergrößert, von hinten gestehen, geschlossen und offen).
  • Der Stopfkamm besteht aus zwei dünnen, verschiebbar miteinander verbundenen, gezahnten Stahlblechen d, die mit der nadelführenden Hand abwechselnd zu heben sind. Der Stopfkamm wird auf die Ware Mitte Loch, die in gewohnter Weise über einen Träger b gelegt wird und mit einem Gummiring c festgehalten werden kann, oben aufgesetzt und von der den Träger haltenden Hand an zwei mit Holzkugeln d beschwerten Gummischnüren e gehalten. An den unteren Enden der Zahnungen f befinden sich dicht verschließbare Ösen g. Durch diese werden die Kettenfäden mittels der Stopfnadel h gezogen. Die Nadelführung ist hierbei wie bisher. Die Nadel wird lediglich gleichzeitig durch die Ösen des Stopfkammes gezogen. Der Stopfkamm ist damit in die Kette eingenäht. Er ist jedoch in Längsrichtung der Kette beweglich und kann somit für die Fachbildung an :den Rand des zu stopfenden Loches geschoben werden. Dort bleibt er währenddes ganzen Arbeitsganges stehen. Festhalten, ist nicht mehr unbedingt erforderlich, da er,durch ,die Kettenfäden aufrecht gehalten wird, d. h. -,die Gümrnischnüre e können losgelassen werden.
  • Zusammentreffen der nadelführenden Hand mit dem -über .der Ware stehenden Stopfkamm wird durch den Überstand i -der zugehörigen handelsüblichen Stopfnadel ausgeschaltet.
  • Das Fach ist infolge eines. Überstandes der Ösen vor .den Blechen (Abb. 2) an drei Seiten, seitlich, oben und unten, durch Metall begrenzt und ermöglicht dadurch ein leichtes und reibungsloses Durchführen der Nadel. Die Nadel wird auf dem vorstehenden Überstand längs geschoben und ist auch von oben gegen .die Fäden gedeckt, so daß die Nadelspitze nicht zwischen die Fäden geraten kann. Fachhöhe ist gleich Nadeldicke. Die Breite der Ösen ist bestimmt .durch Nadeldicke und Fadenabstand, d. h. der Stopfkamm wird in zwei Ausführungen, eine für Wolle und eine für Twist, hergestellt. Die Tiefe der Ösen entspricht etwa einem halben Fadenabstand, so. daß ein völliges Zustopfen des Loches gewährleistet ist.
  • In den innen zylindrischen Ösen g, die an der Unterseite einen Schlitz k haben, liegt eine Verschließ- und Auslösevorrnchtung (Abb.3). Diese besteht aus drehbaren Dreivierbelzylindermänteln 1, die die Schlitze abdecken. Durch die Drehung, die durch seitliches Wegdrücken zweier Hebel m erfolgt, werden die Schlitze freigegeben, .d. h. die Ösen geöffnet und somit dar Stopfkamm von der Ware gelöst.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Stopfvorrichtung, gekennzeichnet durch einen Fachbildner, der auf die in herkömmlicher Weise über einen Träger (b) gezogene rund mit einem Gummiring festgehaltene Ware oben aufgesetzt wlird, und der aus: zwei dünnen, gezahnten, verschiebbar miteinander verbundenen Kämmen (a) besteht, die von der den Träger haltenden Hand mit zwei Gummizügen (e) und von den Kettenfäden in den an den unteren Enden der Kammzähne (f) befindlichen Ösen (g) festgehalten werden, sowie einer zugehörigen handelsüblichen Stopfnadel (h) mit ausreÄchendem Überstand; (i) gegenüber den Kämmen.
  2. 2. Stopfvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Ösen (g) aus der Ebene der Kämme (a) hervorstehen und so für die Stopfnadel eine Führung und eine Abschirmung gegen die Fäden bilden.
  3. 3. Stopfvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ösen (g) innen zylindrisch, unten in Längsrichtung geschlitzt sind und eine Verschließ- und Auslösevorrichtung vorgesehen ist, bestehend aus Dreiviertelzylindermäntelrn (1), die im Innern der Ösen stecken und, durch seitlichen Hebelzug drehbar, .die Schlitze (k) abdecken oder freigeben. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 593:293.
DEB14174A 1951-03-14 1951-03-14 Stopfvorrichtung Expired DE869321C (de)

Priority Applications (1)

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DEB14174A DE869321C (de) 1951-03-14 1951-03-14 Stopfvorrichtung

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DEB14174A DE869321C (de) 1951-03-14 1951-03-14 Stopfvorrichtung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE869321C true DE869321C (de) 1953-03-02

Family

ID=6957866

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB14174A Expired DE869321C (de) 1951-03-14 1951-03-14 Stopfvorrichtung

Country Status (1)

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DE (1) DE869321C (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE593293C (de) * 1932-08-05 1934-02-24 Eugene De Yatzina Onochkovitch Stopfvorrichtung mit Handgriff, Stopfkopf und Fachbildungsmitteln

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE593293C (de) * 1932-08-05 1934-02-24 Eugene De Yatzina Onochkovitch Stopfvorrichtung mit Handgriff, Stopfkopf und Fachbildungsmitteln

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