DE869232C - Verfahren zur Verringerung des statischen Antenneneffektes bei geschirmten Empfangsrahmenantennen - Google Patents
Verfahren zur Verringerung des statischen Antenneneffektes bei geschirmten EmpfangsrahmenantennenInfo
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- DE869232C DE869232C DES10461D DES0010461D DE869232C DE 869232 C DE869232 C DE 869232C DE S10461 D DES10461 D DE S10461D DE S0010461 D DES0010461 D DE S0010461D DE 869232 C DE869232 C DE 869232C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01Q—ANTENNAS, i.e. RADIO AERIALS
- H01Q7/00—Loop antennas with a substantially uniform current distribution around the loop and having a directional radiation pattern in a plane perpendicular to the plane of the loop
- H01Q7/04—Screened antennas
Landscapes
- Variable-Direction Aerials And Aerial Arrays (AREA)
Description
- Verfahren zur Verringerung des statischen Antenneneffektes bei geschirmten Empfangsrahmenantennen Bekanntlich gibt es im Nahfeld eines Strahlers Gebiete, in welchen die Energie des magnetischen Feldes geringer als die des elektrischen Feldes ist, so daß mit einer geschirmten Rahmenantenne ein störärmerer Empfang als mit einer statischen Antenne zu erwarten ist, wenn die Störungen in der Nähe des Empfangsortes ihren Ursprung haben.
- Wie `'ersuche zeigten, ist dies allerdings nicht im erwarteten Maße der Fall. Die zur Klärung dieser Tatsache unternommenen Untersuchungen ergaben, daß der in der Nähe der Empfangsrahmenantenne vorhandene Störstrahler dann, wenn seine Entfernung mit den Rahmenabmessungen vergleichbar ist, verschieden große Störströme in beiden Teilen (abgekehrter und zugewendeter Seite) der Rahmenabschirmung hervorruft, deren Differenz nun in der Rahmenwicklung einen zusätzlichen Antenneneffekt ergibt.
- Auf Grund dieser Erkenntnis kann nun angegeben werden, wie dieser Nachteil zu vermeiden ist und die eigentliche Wirkung des geschirmten Empfangsrahmens ausgenutzt werden kann.
- Die Lösung besteht erfindungsgemäß darin, daß die vom Störfeld auf den Schenkeln des Abschirmrohres verursachten Störströme in beiden Teilen der Rahmenabschirmung durch Maßnahmen am Abschirmrohr gleich groß gestaltet werden und/oder durch zwangsweise Unsymmetrie des. Rahmenübertragers kompensiert werden.
- Für die erstgenannte Maßnahme, nämlich durch besondere Ausgestaltung des Abschirmrohres für eine gleich große Ausbildung der Störströme zu sorgen, kann man auf zwei Wegen vorgehen.
- Zunächst sei auf die Fig. i hingewiesen, in welcher schematisch ein Empfangsrahmen mit Abschirmung a dargestellt ist, dessen Abschirmung an der Stelle b unterbrochen ist, um eine Einwirkung des magnetischen Feldes zu ermöglichen. In der Nähe des Empfangsrahmens a befindet sich ein Störstrahler c, der nun infolge der verschiedenen Kopplungskapazitäten mit den beiden Rahmenhälften, nämlich einmal über C i und einmal über C 2 in den kahmenhälften verschieden große Störströme i i und i:2 erzeugt. Um die Ströme i i und i:2 gleich groß zu gestalten, kann man entsprechend der Fig. a beide Hälften der Rahmenabschirmung in je eine gleich große Anzahl n von Teilstücken aufteilen und jeweils die ungeradzahligen Teilstücke der einen Rahmenhälfte mit den geradzahligen Teilstücken der anderen Rahmenhälften hintereinanderschalten.
- Der Empfangsrahmen der Fig:2 sei beispielsweise in die Teilstücke d, e, f, g und lz, i, k, l aufgeteilt. Dann sind d mit i mit f und L hintereinanderzuschalten, während andererseits h mit e mit h und g hintereinander verbunden werden. Wie sich rechnungsgemäß ergibt, geht die restliche Störeinwirkung auf die Rahmenwicklung bis auf derjenigen Störbeeinflussung zurück, die bei dem üblichen, nur einmal unterbrochenen Abschirmrohr eintritt, wobei n die Anzahl der Abschirmteilstücke ist. Es ist vorteilhaft, n geradzahlig zu wählen.
- Die weitere Möglichkeit ist in der Fig. 3 wiedergegeben. Hier ist der Empfangsrahmen samt seiner Abschirmung nicht nur um die Drehachse, sondern auch in seiner Ebene drehbar, so daß man es in der Hand hat, durch Drehung des Rahmens m in seiner Ebene diesen so im Störfeld von n einzustellen, daß die auf den Rahmenhälften verursachten Störströme gleich groß sind.
- Man kann aber auch, ohne an den bekannten Rahmenausführungen etwas zu ändern, eine Kompensation der verschieden großen Störströme durch Maßnahmen am Antennenübertrager kompensieren, die sich auch zur Beseitigung des durch die Unterbrechungsstelle oder -stellen zusätzlich-verursachten Effektes eignen und neben den bereits genannten Maßnahmen Anwendung finden können.
- In der Fig. q. ist z. B. gezeigt, daß die rahmenseitige Übertragerwicklung o, die die Enden der Rahmenwicklung p miteinander verbindet,- nicht, wie üblich, in ihrer Mitte mit Erde bzw. Masse verbunden ist, sondern mit Anzapfungen versehen ist, so daß der Erdungspunkt entsprechend den verschieden großen Störströmen nach der einen oder anderen Seite verschoben mit der Übertragerwicklung verbunden werden kann. In ähnlicher Weise wird die Kompensation nach Fig. 5 vorgenommen, wobei die vorhandenen Stö,rstr6me kompensiert werden durch Einstellung eines beweglichen Abgriffes r an der potentiometrisch ausgebildeten Rahmenwicklung q.
- Die verschiedenen in der Erfindung angegebenen Lösungswege ermöglichen es, Störsender weitgehend auszuschalten, oder aber, wenn der Empfangsrahmen für Peilzwecke verwendet wird, damit eine verbesserte Richtwirkung hervorzurufen.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Verringerung bzw. zur vollständigen Unterdrückung der statischen Einwirkung bei geschirmten Rahmenantennen durch in deren Nähe befindliche Störstrahler, dadurch gekennzeichnet, daß die vom Störfeld auf den Schenkeln des Abschirmrohres verursachten Störströme in beiden Teilen der Rahmenabschirmung durch Maßnähmen am Abschirmrohr gleich groß gestaltet werden und/oder durch zwangsweise Unsymmetrie des Rahmenübertragers kompensiert werden.
- 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß beide Hälften des Abschirmrohres der Rahmenantenne in je eine gleich große Anzahl von Teilstücken aufgeteilt sind und daß die ungeradzahligen Teilstücke der einen Rahmenhälfte mit den geradzahligen Teilstücken der anderen Rahmenhälfte hintereinander geschaltet werden.
- 3. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Rahmenantenne mit ihrer Abschirmung in der Rahmenebene drehbar gestaltet wird und daß dem Luftspalt in der Abschirmung eine solche Lage zu einem Störfeld gegeben wird, daß die Störströme auf beiden Rahmenschenkeln gleich groß sind.
- Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die rahmenseitige Übertragerwicklung mit Anzapfungen für den Anschluß der Erdverbindung ausgerüstet wird und durch entsprechende Wahl des Anschlusses eine Kompensation erzielt wird.
- 5. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die rahmenseitige Übertragerwicklung potentiometrisch ausgebildet wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES10461D DE869232C (de) | 1942-05-08 | 1942-05-09 | Verfahren zur Verringerung des statischen Antenneneffektes bei geschirmten Empfangsrahmenantennen |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE240918X | 1942-05-08 | ||
| DES10461D DE869232C (de) | 1942-05-08 | 1942-05-09 | Verfahren zur Verringerung des statischen Antenneneffektes bei geschirmten Empfangsrahmenantennen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE869232C true DE869232C (de) | 1953-03-02 |
Family
ID=25766700
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES10461D Expired DE869232C (de) | 1942-05-08 | 1942-05-09 | Verfahren zur Verringerung des statischen Antenneneffektes bei geschirmten Empfangsrahmenantennen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE869232C (de) |
-
1942
- 1942-05-09 DE DES10461D patent/DE869232C/de not_active Expired
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