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DE868716C - Synchronisiereinrichtung an Schaltwerken - Google Patents

Synchronisiereinrichtung an Schaltwerken

Info

Publication number
DE868716C
DE868716C DEA930A DEA0000930A DE868716C DE 868716 C DE868716 C DE 868716C DE A930 A DEA930 A DE A930A DE A0000930 A DEA0000930 A DE A0000930A DE 868716 C DE868716 C DE 868716C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
switching
synchronizing device
magnet
switching mechanism
locking
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEA930A
Other languages
English (en)
Other versions
DE1625431U (de
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Autophon AG
Original Assignee
Autophon AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Autophon AG filed Critical Autophon AG
Priority to DEA930A priority Critical patent/DE868716C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE868716C publication Critical patent/DE868716C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08BSIGNALLING OR CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B3/00Audible signalling systems; Audible personal calling systems
    • G08B3/10Audible signalling systems; Audible personal calling systems using electric transmission; using electromagnetic transmission
    • G08B3/1008Personal calling arrangements or devices, i.e. paging systems

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Relay Circuits (AREA)

Description

  • Synchronisiereinrichtung an Schaltwerken Im schweizerischen Patent :2oo 495 wird eine Synchronisiereinrichtung für Schaltwerke zur optischen Anzeige von ein- und mehrstelligen Zahlen oder Zeichen mit Gleichrichtern Gz, Ge und Kontakten - ' e beschrieben. Bei dieser Anordnung ist der Aufwand für die Synchronisiereinrichtung mit einem Gleichrichter und einem Kontakt pro. Schaltwerk bedeutend. Als Vorteil gegenüber bisherigen Anordnungen können die geringe Leitungsanzahl und die vereinfachte Weiterschaltung betrachtet werden, indem vor oder nach einem Einstellvorgang keine Rückstellung auf Null oder eine andere Synchronisierstellung notwendig ist, Das Schaltwerk läuft von der zuletzt eingenommenen Position direkt in die neue Position, welche der neuen Einstellung entspricht.
  • Eine weitere Synchronisiereinrichtung für Geräte zur optischen oder direkten Anzeige von ein- und mehrstelligen Zahlen oder Zeichen ist im schweizerischen Patent 231 8o6 dargestellt. An Stelle von Gleichrichter und Kontakt ist hier eine mechanische Vorrichtung vorgesehen. Bei mehreren Schaltwerken, welche von einem gemeinsamen Arretier-und Entriegelungsrelais R betätigt werden (Fig. 3 und 4, schweizerisches Patent 231 8o6), ist es ohne sehr komplizierte Schaltungsanordnung in der Zentrale unumgänglich, diese Schaltwerke nach dem Einstellvorgang in eine neutrale Position zurückzustellen. Es wäre auch möglich, mehrere Einzelaggregate nach Fig. i, schweizerisches Patent 231 8o6, welche aus je einem Schaltwerk mit dazugehörigem Arretier- und Entriegelungsrelais bestehen, zu verwenden. Bei einer solchen Anordnung könnte die Rückstellung vermieden werden, wobei jedoch der Leitungsaufwand je nach Anzahl der Aggregate beträchtlich sein wird.
  • Die Erfindung bezweckt, die beschriebenen Nachteile aufzuheben, unter gleichzeitiger Beibehaltung der Vorteile. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß jedem Schaltwerk ein Sperrmagnet mit einem in- Serie. mit dem Magnet geschalteten Konclensafor zugeordnet ist, wobei Sperrmag-net und Schaltwerk an die gleiche Leitung angeschlossen sind und durch verschiedene- Stromarten betätigt werden.
  • Ein Beispiel der erfindungsgemäßen Synchronisiereinrichtung für ein Gerät zur optischen Anzeige einer zweistelligen Zahl ist in Fig. i schematisch und in Fig. 2, in der Ansicht dargestellt. Für die Beschreibung nehmen wir an, daß beispielsweise zuletzt die Zahl 18 angezeigt wurde und nunmehr die Zahl 26 eingestellt werden soll.
  • Des weitern wird in unserem Beispiel angenommen, daß jeweils bei d,#r Drehung der Zahlenscheibe Pz, Pe durch die Nullage die Synchronisierung stattfinden- soll. Diese Synchronisierung kann prinzipiell in jeder Stellung der Zahlenscheibe Pz, Pe erfolgen.
  • Auf dem Schema nach Fig. i sind alle Schaltmittel, d. h. Zehnerschaltwerk Z, Einerschaltwerk E und Sperrmagnete Sz, So sowie die zusätzlichen Teile, Summer W, Lampenrelais L, in #tromlosem Zustand gezeichnet. Die Kontakte Ke, Kz, Ee, Ez, Kil Kzu in der Zentrale A werden von Schaltmitteln betätigt, welche in dieser Zentrale A angeordnet sind. Diese Schaltmittel sind in Schema Fig. i nicht eingezeichnet, da sie für die Erfindung von untergeordneter Bedeutung sind.
  • Bei Beginn des Einstellverganges erhält das Einerschaltwerk E und das-Zehnerschaltwerk Z über die Kontakte Ke, Kz in der Zentrale A über die Leitungen Li, L,3 und die Rückleitung L, Gleichstromfortschaltimpulse. Dabei wirken-die in Serie -mit den Sperrmagneten Sz, So geschalteten Kondensatoren Cz und Ce als Sperre, ' 44mit nicht durch die Gleichstromimpulse die Sperrmagnete Sz, So anziehen.
  • Das Zehnerschaltwerk Z erhält nur einen Impuls, da. die Zahlenscheibe.Pz nach diesem Impuls in der neuen Anzeigestellung angelangt ist. Bei dem beispielsweisen Einstellvorgang muß daher das Zehnerschaltwerk Z die Synchronisierung nicht durch-, laufen.
  • Das Einerschaltwerk E erhält zwei Impulse bis zu'r:#S y,nc-hronisier,s,tellur#g, In dieser Stellung wird die - Zahlenschei#e F.e#'.d- urch den auf der Welle Wo angebrachten Nocken Ne und Anker Ae des Sperrmagnetes So festgehalten. Es werden noch zusätzliche Impulse auf das Schaltwerk E abgegeben,-damit bei -einer eventuellen Verstellung das betreffende Schaltwerkebenfalls in-die Synchronisierstellung gebracht wird. Anschließend wird der Sperrmagnet Se- zur Entri#gelung über den Kontakt Ee, die Leitung L3 und den Kondensator Ce durch einen kurzen * Wechselstromimpuls erregt.
  • Die- Schaltwerke weiserriwecks- Fortschaltung der Zeichenscheibe einen Anker-gang auf, dessen Schalthebel und Schaltstern in der Weise zusaminenwirken, -daß die Fortschaltung beim Ankeranzug wie beim Ankerabfall - stattfindet. Die Verriegelung findet- in unserem Beispiel- vor dem letzten Halbschritt der Nullage statt.
  • , Der.Anker- Ae wird durch die Erregung des Sperrmagnetes So angezogen und gibt den Nocken frei. Da die Verriegelung nach dem Ankeranzug #tattfand, kann die Zahienscheibe Fe durch Feder oder Schwerkraft, welche dein Ankeranzug entgegenwirkt, um den letzten Halbschritt bis zur Nulllagt weiterdrehen. Nach dem beschriebenen Synehronisiervorgang erhält das Schaltwerk E über den Kontakt Ke, die Leitung L, die weiteren sechs Fortschaltimpulse.
  • Die Schaltwerke Z, E sind so gebaut, daß sie auf die Wechselstromimpulse nicht ansprechen.
  • Das Lampenrelais L wird nun über die Leitung L4 und den Kontakt Ki erregt. Die Lampen Lz, Le, werden damit über den Kontakt 1, eingeschaltet. Uin, eine scharfe Abbildung der Ziffern zu erhalten, ist. es günstig, hierzu eine einfache Optik zu verwenden. Da diese Optik das Bild dreht, stehen die Ziffern in der Anzeigeposition auf dem Kopf. Das Lampenrelais L kann für alle Schaltwerke z. B. einer Etage oder eines größer-en Raumes gemeinsam angeordnet werden. Auf der Leitung L4, auf welcher das Relais L mit Gleichstrom erregt wird, kann durch kurzseitiges Schließen des Kontaktes Kw in 'der Zentrale Z ein.Wechselstrom überlagert werden. Dieser Wechselstrom wird zur Betätigung eines Aufmerksamkeitszeichens, in unserm Beispiel eines Summ-ers W, benötigt. An Stelle eines Summers W kann auch ein Relais zur Einschaltung einer Hupe od. dgl. betätigt werden. Nach erfolgter Signalisierung werden alle Kontakte. in der Zentrale wieder in die Ruhelage gebracht, wodurch alle Relais entregt urid die Lampen ausgeschaltet werden.
  • Die Widerstände Rz, Re parallel zu den Schaltwerken Z, E werden für den Ausgleich der beim Öffnen der Kontakte Kz, Ke in den Spulen Z, E entstehenden Induktionsspannungen benötigt. - Die an Hand der Fig. i und 2 beschriebene Synchronisiereinrichtung weist für die Verriegelung und Entriegelung der Zahlenscheiben für die Schaltwerke eine sehr einfache kontaktlose Bauart auf, und die Einrichtung benötigt ein Minimum anLeitungen, indem die Impulsleitung L" L, und die Relaisleitung L4 durch Änderung der Stromart für andere Schaltvorgänge verwendet werden.

Claims (2)

  1. .PATENTANSPRÜCHE:- i. Synchronisiereinrichtung an Schaltwerken zur optischen Anzeige von Zahlen oder Zeichen, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Schaltwerk ein Sperrmagnet mit einem in Serie mit dem Magnet geschalteten Kondensator zugeordnet ist, wobei Sperrmagnet und Schaltwerk, an die gleiche Leitung angeschlossen sind und durch verschiedene Stromarten betätigt werden.
  2. 2. Synchronisi-ereinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltwerk nur vom Gleichstrom beeinflußt wird. 3. Synchronisiereinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Sperrmagnet nur vom Wechselstrom beeinflußt wird.
DEA930A 1950-03-01 1950-03-01 Synchronisiereinrichtung an Schaltwerken Expired DE868716C (de)

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DE868716C true DE868716C (de) 1953-02-26

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ID=6919385

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DEA930A Expired DE868716C (de) 1950-03-01 1950-03-01 Synchronisiereinrichtung an Schaltwerken

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