DE868053C - Abnehmbarer gelenkstuetzender Gehbuegel - Google Patents
Abnehmbarer gelenkstuetzender GehbuegelInfo
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- DE868053C DE868053C DEM9025A DEM0009025A DE868053C DE 868053 C DE868053 C DE 868053C DE M9025 A DEM9025 A DE M9025A DE M0009025 A DEM0009025 A DE M0009025A DE 868053 C DE868053 C DE 868053C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
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- A61F—FILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
- A61F13/00—Bandages or dressings; Absorbent pads
- A61F13/04—Plaster of Paris bandages; Other stiffening bandages
- A61F13/041—Accessories for stiffening bandages, e.g. cast liners, heel-pieces
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Description
-
- Der seither verwendete Gehbügel aus einer Bandeisenschiene war starr in den Gipsverband in senkrechter Verlängerung des Wadenbeines, in der Mitte der Ferse austretend, eingegipst. Ein normales Gehen und Stehen war dadurch - unmöglich, sehr ermüdend und beschwerlich Das Gehen erfolgte steif nach der Seite auswerfend .Das Tragen einer normalen Beinbekleidung war mit ihm unmöglich. Der durch die Verwendung -des seitherigeu Gehbügeis entstandene Schaden wegen Beschmutzen und Zerreißen der Bettwäsche sowie die Beschädigung der Fußböden und deren Belag in den Krankenhäusern war sehr erheblich. Autofahren war mit diesem seitherigen Gehbügel eine Unmöglichkeit.
- Diesen Tatsachen gegenüber bringt der abnehmbare Gehbügel folgende Vorteile für Arzt, Krankeii haus und Patient: Verkürzung der Arbeitszeit beim Anlegen sowie bei der Abnahme des Gipsverbandes.
- Einsparung von einem Drittel des seither zum Gipstrerband benötigten Verbandsmaterials.
- Der Gipsverband wird dadurch formschöner und gewichtsleichter sowie für den Patienten umgänglicher beim An- und Auskleiden.
- Durch die Möglichkeit des Abschnallens des Gehbügels kein Beschmutzen und kein Zerreißen mehr von Bekleildung und Bettwäsche.
- Die Beschädigung des Fußbodenbelages fällt durch die Gummierung des Laufsteges völlig fort und ermöglicht dem Patienten ein geräuschloses Gehen.
- Dem Patienten wird durch den Gehbügel ein beinahe schmerzloses, elastisches Gehen in seiner gewohnten Gehweise ermöglicht, da dieser Gehbügel nicht mehr senkrecht zum Wadenbein, sondern mitten im Fußgelenk steht, wodurch das Bein einen stützenden Halt bekommt Beim Gehen rollt der Fuß über den Gehbügel ab, ohne mit der Fuß spitz die Erde zu berühren und den Verband zu beschmutzen.
- Durch die rasche Abnahmemöglichkeit.des Bügels, z. B-. im Auto, kann der Patient mit dem eingegipsten Bein sämtliche Hebel des Autos wie normal bedienen und somit sein Fahrzeug selbst steuern. Beim Verlassen des Wagens ist binnen kurzer Zeit der Bügel wieder angeschnallt und der Patient sofort wieder gehlfähig.
- In der Zeichnung zeigt Abb. I den Gehbügel von der Seite, Abb. 2 den Gehbügel im Grundriß, Abb. 3 von der Vorderseite.
- Die nach dem Fußmodell gewölbte, für jeden Gipsverhand passende Auflagestelle des Fußes auf dem Bügel A ist durch eine aufgenietete, auswechsel-I)are Gummiplatte C gepolstert.
- Der leicht abnehmbare und auswechselbare Gummistollell D ist am Laufsteg B mit einer Senkschraube E und zw-ei Muttern befestigt.
- Am Gehbügel A ist eine über der Ferse bis zur Höhe des Wadenbeines durchlaufende Metallstütz-e F mit kurzem, das Bein stützendem Querlügel G angeschweißt.
- Die Festhaltevorrichtung des Gehbügeis am Fuß im Gipsverband besteht aus I0 mm # starken Stahlzugfedern H und einem I6 mm breiten Lederriemen J, die am Querbügel G und am Gehbügel A vernietet und einerseits mit einer Riemenschualle versehen sind. Anderseits ist ebenfalls ein mehrmals durchlöcherter Lederriemen an den beiden genannten Bügeln vernietet, wodurch die Federspannung nach Belieben der Stärke und Umfang des Verbandes entsprechend eingestellt und festgemacht werden kann. r 1 ist eine Befestigungsvorrichtung ähnlich der von J, jedoch um das Knöchelgelenk.
- Die Lederriemen und Spannfedern sind leicht auswechselbar. Sämtliche Metallteile sind im Zinkbad verzinkt und an den Berührungspunkten autogen verschweißt.
Claims (1)
- PATENTANSPBUCTI: Gelenkstützender Gehbügel für Beinverletzte, dadurch gekennzeichnet, daß er über dem Gipsverband getragen wird, abnehmbar ist, wobei seine Befestigung über dem Verband verstellbar und federnd unter Verwendung jedmöglichen Bindungsmaterials, wie Leder- oder Gummiriemen sowie Stahlfedern, erfolgt, der Gummistollen am Laufsteg auswechselbar ist und die Polsterung der Fußauflage des Gehbügels aus Fest- oder Schwammgummi, Leder-, Stoff- oder Stahifederugewebe besteht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM9025A DE868053C (de) | 1951-03-31 | 1951-03-31 | Abnehmbarer gelenkstuetzender Gehbuegel |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM9025A DE868053C (de) | 1951-03-31 | 1951-03-31 | Abnehmbarer gelenkstuetzender Gehbuegel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE868053C true DE868053C (de) | 1953-02-23 |
Family
ID=7294465
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM9025A Expired DE868053C (de) | 1951-03-31 | 1951-03-31 | Abnehmbarer gelenkstuetzender Gehbuegel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE868053C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1007018B (de) * | 1952-10-25 | 1957-04-25 | Eduard Rubin | Gehhilfe fuer ein im Gehgips eingeschientes Bein |
-
1951
- 1951-03-31 DE DEM9025A patent/DE868053C/de not_active Expired
Cited By (1)
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|---|---|---|---|---|
| DE1007018B (de) * | 1952-10-25 | 1957-04-25 | Eduard Rubin | Gehhilfe fuer ein im Gehgips eingeschientes Bein |
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