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DE868006C - Fernbetaetigte Druckluftsteuerung, insbesondere fuer automatische Weichenstell- und/oder Signalanlagen bei Grubenbahnen - Google Patents

Fernbetaetigte Druckluftsteuerung, insbesondere fuer automatische Weichenstell- und/oder Signalanlagen bei Grubenbahnen

Info

Publication number
DE868006C
DE868006C DEG6251A DEG0006251A DE868006C DE 868006 C DE868006 C DE 868006C DE G6251 A DEG6251 A DE G6251A DE G0006251 A DEG0006251 A DE G0006251A DE 868006 C DE868006 C DE 868006C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
compressed air
line
air control
vent line
control piston
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEG6251A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FRITZ GRUENDER FA
Original Assignee
FRITZ GRUENDER FA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by FRITZ GRUENDER FA filed Critical FRITZ GRUENDER FA
Priority to DEG6251A priority Critical patent/DE868006C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE868006C publication Critical patent/DE868006C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L5/00Local operating mechanisms for points or track-mounted scotch-blocks; Visible or audible signals; Local operating mechanisms for visible or audible signals
    • B61L5/04Fluid-pressure devices for operating points or scotch-blocks

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Fluid-Pressure Circuits (AREA)

Description

  • Fernbetätigte Druckluftsteuerung, insbesondere für automatische Weichenstell- und/oder Signalanlagen bei Grubenbahnen Die Erfindung bezieht sich auf eine fernbetätigte Druckluftsteuerung, bei der durch einen Steuerkolben einem Stell- oder Arbeitszylinder Druckluft zu- und von ihm abgeführt und dieser dadurch umgeschaltet wird. Derartige Steuerungen finden Anwendung an automatischen Weichenstell- oder Signalanlagen für Grubenbahnen, ferner zum Umsteuern von Vorrichtungen an Förderkorbbeschicktingsanlagen und für sonstige verschiedene Zwecke.
  • Für derartige Steuerungen sind zylindrische Steuerkolben, d. h; Kolben mit beiderseitig gleich cyroß beaufschlagten und unter Druck stehenden Kolbenflächen, seit langem bekannt. Es ist ferner bekannt, den Steuerkolben durch Entlüften einer im Verhältnis zur Druclclufiztileititng verglei@:h «eise weiten Entlüftungsleitung umzusteuern. Hierbei wird beim Entlüften in einem hinter dem Steuerkolben befindlichen Zylinderraum ein Unterdruck verursacht und der Kolben durch den auf der anderen Seite befindlichen Druck verschoben. Diese Steuerungen arbeiteten bisher so, daß für jed-- Stellung des Steuerkolbens, d. h. an beiden Seiten, eine besondere Entlüftizngsleitting angeschlossen werden mußte.
  • Man hat sich darum auch schon mit dein Problem befaßt, den zvlindrischen Steuerkolben durch eine Lntlüftungsleitung abwechselnd in die eine oder andere Stellung =zusteuern. Die bisherigen Vorschläge waren aber alle sehr kompliziert oder arbeiteten nicht sicher genug; um Eingang in die Pralis zu finden. _ Nach der Erfindung wird eine einfache Lösung vorgeschlagen, die darin besteht, nach dem Entlüftungsvorgang das Wiederansammeln des Druckes in dem Zylinderraum durch die Entlüftungsleitung selbst erfolgen zu lassen. Dies hat den Vorteil, falls nach dem Umsteuern des Kolbens auch Luft aus dem an der anderen Seite befindlichen Zylinderraum entweichen sollte, daß beide Zylinderräume sich gleichmäßig ansteigend wieder mit Druckluft füllen, d. h. immer unter gleichem Druck stehen und ein ungewolltes Wandern des Kolbens nicht möglich ist.
  • Wichtig ist hierbei, daß es keine Rolle spielt, wie lange der Entlüftungsvorgang gedauert hat: Dies wird erreicht, indem die zu den Zylinderräumen führende Entlüftungsleitung sowie die Zuleitung abwechselnd durch einen Steuerkolben abgesperrt bzw. freigegeben werden. Bei abgesperrter Entlüftungsleitung soll der Zylinderraum durch eine von der Entlüftungsleitung abgezweigte Leitung wiederbelüftet werden. In dieser Leitung, die nur ein Zuströmen zulassen soll, ist ein Rückschlagventil eingebaut. Durch diese Anordnung können sämtliche Steuervorgänge durch einen Kolben durchgeführt werden.
  • Die Leitungen werden vorteilhaft so vorgesehen, daß beim Umsteuern des Steuerkolbens zunächst die Druckluftzüleitung und danach erst die Entlüftungsleitung freigegeben werden, damit die aus der Zuleitung kommende Luft beim Umsteuern noch mithelfen kann. Um bei diesem Umsteuervorgang des Steuerkolbens eine erhöhte Sicherheit zu haben, daß er richtig umsteuert, wird nach einem weiteren Merkmal der Erfindung vorgeschlagen; einen Magneten auf den Steuerkolben in Richtung der Umsteuer-Bewegung einwirken zu lassen. Die Magnetkraft ist zweckmäßig so zu bemessen, daß, wenn der Steuerkolben die Entlüftungsleitung freigibt, er in den Anzugsbereich des Magneten gekommen ist und in seine Endstellung gezogen und in ihr festgehalten wird. Wird der Magnet in der Mitte des Steuerkolbens angeordnet, so kann mit einem Magneten für beide Stellungen des Steuerkolbens gearbeitet werden. An Stelle eines Magneten kann auch eine Schaltfeder vorgesehen werden, wie sie beispielsweise an Kippschaltern in der Elektrotechnik Anwendung finden, d. h. die keinen Totpunkt beim Umsteüervorgang des Steuerkolbens zuläßt und ihn in den Endstellungen festhält.
  • Die Zeichnung veranschaulicht schematisch Ausführungsbeispiele nach der Erfindung, und zwar zeigen Abb. i und - die beiden Stellungen des Steuerkolbens.
  • Die Arbeitsweise der Steuerung ist wie folgt: Durch den beispielsweise mit einem Handänschlagteller ia versehenen Betätigurigsköntakt i (Abb. i), der mit einem Entlüftungsventil arbeitet, wird die Entlüftungsleitung 2 entlüftet. Da die Entlüftungsleitung bei 2b mit dem Raum 3 in Verbindung steht, wird auch dieser Raum entlüftet, da durch die Zuleitung 9 nicht genügend Luft nachströmen kann. Durch die Druckluft in dem Raum q., der durch das in Pfeilrichtung wirkende Rückschlägventil i i nicht entlüftet werden kann, wird der Steuerkolben 7 nach rechts geschoben. Sobald bei diesem Vorgang die Zuleitung 6 freigegeben wird, hilft auch die aus dieser Leitung kommende Druckluft mit, den Kolben 7 umzusteuern. Wird danach die Entlüftungsleitung bei 2a freigegeben, so kann es möglich sein, daß, falls in der Entlüftungsleitung noch Unterdruck heischt, sich dieser auch in dem Raum q. bemerkbar macht, aber durch die kinetische Energie des Kolbens 7 bzw. durch die Anzugskraft des Magneten 8 wird jeder in die in Abb. 2 dargestellte Lage verschöben und festgehalten.
  • Bei diesem Umsteuervorgang des Kolbens 7 werden die Entlüftungsleitung bei 2b und die Zuleitung 9 abgesperrt (Abb. 2). Ist der Entlüftungsvorgang beendet, kann sich der Druck über die Zuleitung 6 in dem Raum .4 sowie in der Entlüftungsleitung 2 wieder ansammeln. Gleichzeitig wird über das Rückschlagventil io der Raum 3 belüftet, so daß auch dieser Raum unter Druck steht. Ein Umsteuervorgang ist damit beendet.
  • Der zweite Umsteuervorgang geht genau so vor sich. Beim Entlüften der Entlüftungsleitung 2 (Abb. 2) wird der Raum q. entlüftet, da durch die Zuleitung 6 nicht genügend Luft nachströmt. Der Kolben steuert durch den im Raum 3 herrschenden Druck nach links wie in Abb. i dargestellt ist.
  • Es ist auch möglich, an Stelle der Zuleitungen 6 und g eine Zuleitung 12, wie in Abb.2 strichpunktiert angedeutet, an dieEntlüftüngsleitung anzuschließen. Die Zuleitung 12 muß einen geringeren Querschnitt haben als die Entlüftungsleitung2. Sie kann an einer beliebigen Stelle angeschlossen sein. Der Umsteuervorgang ist im wesentlichen der gleiche; d. h. die Räume 3 und q. werden abwechselnd entlüftet, da durch die Zuleitung i2: nicht genügend Luft nachströmen kann: Nach dem Entlüftungsvorgang sammelt sich die Luft durch die Zuleitung 12 bzw. Entlüftungsleitung :2 entweder direkt oder über die Rückschlagventile io bzw. i i in den Räumen 3 und q. wieder an. Der Steuerkolben 7 geht bei jedem Entlüftungsvorgang abwechselnd in die eine oder andere Lage.
  • Es ist auch möglich, wie in Abb. 2 dargestellt, an den Zylinderraum 3 bzw. q. eine Nebenleitung 13 bzw. 14 anzuschließen, wobei durch Entlüften einer dieser Leitungen der Kolben 7 nur in eine bestimmte Lage umgestellt werden kann. Befindet sich der Steuerkolben 7 schon in seiner richtigen Lage und wird trotzdem der entsprechende Zylinderraum entlüftet; so bleibt der Steuerkolben stehen. Dieser Fall kann dort erwünscht sein, wenn bei einem rückwärtigen Einlauf in eine Weiche immer nur eine bestimmte Stellung der Weiche eingestellt zu werden braucht. Damit die Nebenleitungen 13 und i¢ beim Entlüftungsvorgang durch die Entlüftungsleitung :2 nicht immer ganz mit entlüftet zu werden brauchen, sind Rückschlagventile 15 und 16 vorgesehen.
  • Der so hin und her gesteuerte Kolben 7 soll in an sich bekannter Art und Weise Kanäle freigebest oder einen Steuerschieber mitnehmen, wodurch einem Arbeits- oder Stellzylinder Luft zu- und abgeführt wird.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Fernbetätigte Druckluftsteuerung, insbesondere für automatische Weichenstell- oder Signalanlagen bei Grubenbahnen, bei der ein zylindrischer Steuerkolben durch Entlüften einer im Verhältnis zur Druckluftzuleitung vergleichsweise weiten .Entlüftungsleitung, d. h. durch den hierdurch in einem von den beiden hinter dem Steuerkolben befindlichen Zylinderräumen verursachten Unterdruck, umgesteuert wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Wiederansammeln des Druckes in dem Zylinderraum durch die Entlüftungsleitung selbst erfolgt.
  2. 2. Druckluftsteuerung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß durch einen Steuerkolben die zu den Zylinderräumen (3,4) führende Entlüftungsleitung (2) sowie die Druckluftzuleitung (6, 9) abwechselnd abgesperrt oder freigegeben werden und bei abgesperrter Entlüftungsleitung der entsprechende Zylinderraum (3 bzw. q.) durch eine von der hntlüftungsleitung abgezweigte Leitung, die nur ein Zuströmen zuläßt, wiederbelüftet wird.
  3. 3. Druckluftsteuerting nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Entlüftungsleitung (2) abwechselnd der eine oder andere Zylinderraum (3 bzw. q.) entlüftet wird und. bei abgesperrter Entlüftungsleitung das Wiederbelüften des entsprechendenRaumes über Rückschlagventile (i o bzw. i i) erfolgt. q..
  4. Druckluftsteuerung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckluftzuleitung (12, Abb. 2) mit einem entsprechenden Querschnitt an einer beliebigen Stelle der Entlüftungsleitung (2) angeschlossen ist.
  5. 5. Druckluftsteuerung nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß an die Zylinderräume (3, 4.) Nebenleitungen (13, 14.) angeschlossen werden, in denen Rückschlagventile (15, 16) eingebaut sind.
  6. 6. Druckluftsteuerung nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß auf den Steuerkolben (7) in Richtung der Umsteuerbewegung ein Magnet (8) einwirkt, und zwar zweckmäßig derart, daß beim Freigeben der Entlüftungsleitung (2) der Steuerkolben sich indem Anzugsbereich des Magneten befindet und in seine Endstellung gezogen und in ihr festgehalten wird.
  7. 7. Druckluftsteuerung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Magnet (8) sich in der Mitte des Steuerkolbens (7) befindet.
DEG6251A 1951-06-07 1951-06-07 Fernbetaetigte Druckluftsteuerung, insbesondere fuer automatische Weichenstell- und/oder Signalanlagen bei Grubenbahnen Expired DE868006C (de)

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DE868006C true DE868006C (de) 1953-02-23

Family

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