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DE867486C - Gewindeschneidkluppe mit in einem Innenvierkant des Kluppenkoerpers bewegbaren keilfoermigen Fuehrungsbacken - Google Patents

Gewindeschneidkluppe mit in einem Innenvierkant des Kluppenkoerpers bewegbaren keilfoermigen Fuehrungsbacken

Info

Publication number
DE867486C
DE867486C DER1664D DER0001664D DE867486C DE 867486 C DE867486 C DE 867486C DE R1664 D DER1664 D DE R1664D DE R0001664 D DER0001664 D DE R0001664D DE 867486 C DE867486 C DE 867486C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
jaws
guide
guide jaws
wedge
workpiece
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DER1664D
Other languages
English (en)
Inventor
Albert Roller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DER1664D priority Critical patent/DE867486C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE867486C publication Critical patent/DE867486C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23GTHREAD CUTTING; WORKING OF SCREWS, BOLT HEADS, OR NUTS, IN CONJUNCTION THEREWITH
    • B23G5/00Thread-cutting tools; Die-heads
    • B23G5/02Thread-cutting tools; Die-heads without means for adjustment
    • B23G5/04Dies

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gripping Jigs, Holding Jigs, And Positioning Jigs (AREA)

Description

  • Gewindeschneidkluppe mit in einem Innenvierkant des Kluppenkörpers bewegbaren keilförmigen Führungsbacken An Gewindeschneidkluppen sind Führungen mit verstellbaren Backen bekannt, bei denen in einem Innenvierkant sich keilförmig geformte Backen an den Begrenzungsflächen des Vierkants gleitend und an den Berührungsflächen sich gegenseitig abstützend auf verschiedene Durchmesser einstellen lassen mit Hilfe einer Gewindespindel, die in dem Körper des Innenvierkants gelagert ist und in eine Führungsbacke greift. Beim Drehen dieser Spindel verstellt sich der eine Backen und verschiebt durch Keilwirkung die andern drei Backen. Die so durchgebildeten Führungen greifen mit den nach innen gekehrten Gleitflächen der Führungsbacken an den zu spannenden Werkstückdurchmessern an. Führungen dieser Art haben verschiedene Nachteile. Die Fläche der Führungsbacken, die an dem Werkstückdurchmesser anliegt, ist gleichzeitig Spannfläche und Gleitfläche, an der die anstoßenden Führungsbacken beim Verstellen entlang gleiten. Durch das Spannen entstehende Unebenheiten und abgenutzte Stellen an diesen Flächen beeinträchtigen das Aneinandergleiten der Führungsbacken. Dadurch entsteht die Gefahr, daß sich die Backen verklemmen und daß die Führung ungenau wird. Bei den bekannten Führungen sind auch große Verstellwege notwendig, um die Backen von einem bestimmten Durchmesser auf einen andern einzustellen. Endlich bedingt auch die Richtung der auf die Führungsbacken wirkenden Spannkräfte den weiteren Nachteil, daß die Backen kippen und sich verklemmen: Alle diese Nachteile werden' durch die Erfindung dadurch vermieden, däß die Gleitflächen und die --Spannflächen an den Führungsbacken voneinander getrennt werden. Dies geschieht gemäß einer vorzugsweisen Ausführungsform durch Ansatzlappen, die so an die Führungsbacken angesetzt sind, daß die Spannflächen, mit denen sie das Werkstück berühren, und die Gleitflächen, an denen die benachbarten Backen beim Verstellen entlang gleiten, unter einem Winkel zueinander stehen.
  • Weitere Merkmale der Erfindung- ergeben sich aus der nun folgenden Beschreibung.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise dargestellt. Es zeigen Fig. i und 2 eine bekannte Ausführungsform in zwei verschiedenen Stellungen der Backen; Fig. 3 und 4 zeigen eine Ausführungsform gemäß der Erfindung in den den Fig. z und :2 entsprechenden Stellungen der Führungsbacken; Fig. 5 bis 8 zeigen Einzelheiten der Erfindung. In einem Körper i ist ein quadratisches Innenvierkant mit den Flächen 2 eingearbeitet. In diesem Vierkant liegen keilförmige Führungsbacken 3 und 4, die in bekannter Weise an den Begrenzungsflächen 2 des Innenvierkants _ anliegen und sich _ an den nach innen gekehrten Flächen 6 aneinander abstützen. Die im Körper i drehbar gelagerte Gewindespindel 5 greift mit ihrem Gewindeteil in den Führungsbacken 3 ein und nimmt diesen entsprechend der Steigung des Gewindes 5 mit, wenn die Spindel gedreht wird. Dabei bewegt sich der Führungsbacken 3 entlang der parallel zur Gewindespindel 5 gelegenen Begrenzungsfläche 2 des Innenvierkants und verschiebt z. B. beim Öffnen an der Fläche 7 des benachbarten Backens 4 entlang gleitend diesen und die anderen Führungsbacken. Fig. i zeigt nun die Stellung dieser Führungsbacken für einen Werkstückdurchmesser D. Man sieht daraus, daß das Werkstück an den Flächen 6 und 7 usw. der Führungsbacken anliegt. Das Werkstück liegt also an den Gleitflächen der Führungsbacken an, oder mit anderen Worten, die Berührungs- oder Spannflächen der Führungsbacken und die Gleitflächen, an denen die Führungsbacken. gegenseitig entlang gleiten, sind dieselben. Abb. 2 zeigt die Stellung der Führungsbacken bei einem entsprechend kleineren Werkstückdurchmesser d. Bei Vergleich dieser beiden Darstellungen sieht man, daß beispielsweise der Führungsbacken 3 in der- Stellung nach Fig; i in dem Punkt A1 bzw. der Linie A1, in der Stellung nach Fig. 2 in der Linie B1 das Werkstück vom Durchmesser d berührt. Wenn nun beispielsweise an der Stelle A1 eine Abnutzung eingetreten ist, so wird sich dies nachteilig bemerkbar machen, wenn über diese Stelle der Nachbarbacken q.' gleitet. Die Folgen werden Verklemmungen und Ungenauigkeiten sein.
  • In den Fg. 3 und 4 ist nun die Form der Backen nach der Erfindung dargestellt. Zum Unterschied von den Führungsbacken nach Fig. i und 2 haben nun die Führungsbacken 8 und 9; 8' und g' Ansatzlappen io und i i derart, daß die nach innen gekehrten Flächen 12 und 13 der Führungsbacken ä und j "mit den -Gleiffläehen 6 und 7 unter einem Winkel aneinanderstoßen. Damit wird erreicht, daß das Werkstück an den Flächen i2 und 13 dieser Ansatzlappen die Führungsbacken berührt, während die Führungsbacken selbst sich an den Flächen 6 und 7 berühren und aneinander gleiten. Die Berührungs- oder Spannflächen, mit denen die Führungsbacken das Werkstück erfassen, und die Gleitflächen, entlang denen sie sich bei der Verstellung verschieben; sind also voneinander getrennt. Abnutzung und Ungenauigkeit der Spannflachen sind ohne jeglichen Einfluß auf die leichte Verstellbarkeit der Führungsbacken. Die Führung arbeitet störungsfreier und zuverlässiger als die nach Fig. i und 2. Fig. 3, 4 und 5 zeigen aber noch einen weiteren bedeutenden Vorteil der Erfindung. -Nach Fig. 3 ist die Linie, an der beispielsweise der Ansatzlappen io des Führungsbackens 8 an dem Werkstück anliegt, @` für den Werkstückdurchmesser D die rechtwinklig zur Zeichnungsebene und durch den Punkt A gehende Linie und nach Fig. 4 für den Werkstückdurchmesser d die durch den Punkt B gehende Linie. Da die Spannfläche 12 und die zugehörige Führungsfläche des Führungsvierkants einen rechten Winkel miteinander bilden, sind A und B identisch: Bei der vorbekannten Ausführung dagegen (Fig, i und 2) wandert die Berührungslinie von A1 nach Bi. Nach Fig. 5 ergibt sich daraus ein weiterer Vorteil. Um die Führungsbacken der Ausführung nach Fig. i und 2 von dem Werkstückdurchmesser D mit der Berührungslinie A1 auf den kleineren Werkstückdurchmesser d mit der Berührungslinie Bi zu verstellen, müssen die Backen parallel zur Gewindespindel 5 um das Stück A1 G verstellt werden. Da nun d. h: fast das i1/2fache von A1 Bi ist, so folgt daraus, daß der zur Verstellung von D auf d erforderliche Verstellweg der Führungsbacken in jedem Fall größer ist als die halbe Durchmesserdifferenz Die Backen müssen bei der vorbekannten Ausführung um ein viel größeres Stück bewegt werden, als dies der Durchmesserdifferenz entsprechen würde. Bei der Aus-' fübrtuigsform gemäß der Erfindung müssen die Backen hierbei nur um einen Betrag verstellt werden. Zum Umstellen der Führungsbacken auf einen anderen Werkstückdurchmesser sind also kleinere Verstellwege und damit kürzere Zeiten nötig. Die Führung kann daher kleiner und leichter gebaut werden. Das bedeutet einen wirtschaftlichen Vorteil durch Ersparnis an Zeit und Werkstoffaufwand.
  • Fig.6 zeigt eine Ausführungsform der Erfindung, bei der die Spannflächen 12 und 13 unter einem anderen Winkel als in Fig. 3 und 4 angegeben gegenüber den Gleitflächen 6 und 7 geneigt sind. Auch bei dieser Ausführungsform wird bereits eine gewisse Verkürzung des Verstellweges und der Verstellzeit erzielt.
  • Die Fig.7 und 8 zeigen noch einige weitere Eigentümlichkeiten der Erfindung. In Fig.7 hat der von dem Werkstück auf die Führungsbacken 3 ausgeübte Führungsdruck die eingezeichnete Richtung Pi. Diese Kraftwirkung sucht den Führungsbacken 3 um die Stützfläche EF zu kippen, was die parallel zur Kraftrichtung liegende Fläche GH verhindern soll. Da nun diese Kraft, je nach Lage der Berührungslinie, einmal in Bi oder Al an dem Backen angreift, so wird sich bei wechselnder Lage dieser Kraftwirkung auch die Kippwirkung verschieden bemerkbar machen. Im Gegensatz hierzu wirkt nach der die Erfindung veranschaulichenden Fig. 8 die Kraft P in der Durchmesserebene parallel zur Stützfläche L M und unmittelbar auf die Abstützfläche I K. Es ist klar ersichtlich, daß die Fläche I K die Rückwirkung dieser Kraft P viel wirksamer aufnehmen kann als die Fläche G H nach Fig. 7. Denkt man sich an der Stelle G H nach Fig. 7 zwischen diesen Gleitflächen ein Spiel S, so wird sich unter der Einwirkung von P, der Backen 3 viel leichter verkanten und verklemmen als der durch ungleich bessere Druckaufnahme in den Abstütz- und Gleitflächen gesicherte Backen B. Die Erfindung gewährleistet deshalb auch eine bessere Betriebssicherheit der Führung und verhindert ein Verkippen und Verkanten der Führungsbacken.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Gewindeschneidkluppe mit in einem Innenvierkant des mit den Schneidbacken ausgerüsteten Kluppenkörpers bewegbaren keilförmigen Führungsbacken, die unter sich und an den Begrenzungsflächen des Vierkants gleiten und durch Einwirkung einer Gewindespindel auf eine der Führungsbacken verstellt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die sich an dem Werkstück abstützenden Flächen (i2, 13) der Führungsbacken (9, g) von den Gleitflächen (6, 7), an denen' die Backen untereinander gleiten, getrennt sind.
  2. 2. Führung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsbacken Ansatzlappen (io, ii) haben, deren nach innen gekehrte, das Werkstück erfassende Flächen (i2, 13) einen Winkel zu den Gleitflächen (6, 7) der Führungsbacken bilden und vorzugsweise rechtwinklig zu den Führungsflächen der zugehörigen Backen verlaufen.
DER1664D 1941-06-18 1941-06-18 Gewindeschneidkluppe mit in einem Innenvierkant des Kluppenkoerpers bewegbaren keilfoermigen Fuehrungsbacken Expired DE867486C (de)

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DER1664D Expired DE867486C (de) 1941-06-18 1941-06-18 Gewindeschneidkluppe mit in einem Innenvierkant des Kluppenkoerpers bewegbaren keilfoermigen Fuehrungsbacken

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