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DE866921C - Kreuzspulmaschine - Google Patents

Kreuzspulmaschine

Info

Publication number
DE866921C
DE866921C DEP37391A DEP0037391A DE866921C DE 866921 C DE866921 C DE 866921C DE P37391 A DEP37391 A DE P37391A DE P0037391 A DEP0037391 A DE P0037391A DE 866921 C DE866921 C DE 866921C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
winding
gear
spindle
thread guide
bobbin
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP37391A
Other languages
English (en)
Inventor
Lothar Dipl-Ing Rehm
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEP37391A priority Critical patent/DE866921C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE866921C publication Critical patent/DE866921C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H54/00Winding, coiling, or depositing filamentary material
    • B65H54/02Winding and traversing material on to reels, bobbins, tubes, or like package cores or formers
    • B65H54/28Traversing devices; Package-shaping arrangements
    • B65H54/36Yarn-guide advancing or raising mechanisms, e.g. cop-building arrangements
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/30Handled filamentary material
    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Winding Filamentary Materials (AREA)

Description

  • Kreuzspulmas chine Der Fadenführer, der die Legung des Fadens auf der Spule bewirkt, muß bei der Erzeugung von zylindrischen oder kegeligen Kreuzspulen eine schwingende Bewegung ausführen, am einfachsten parallel zu einer Erzeugenden des Spulenzylinders oder -kegels. Dabei ist es notwendig, daß sein Abstand von der Peripherie des Wickelkörpers Inöglichst klein und für jede beliebige Wickeldicke konstant ist.
  • Zur Verwirklichung dieser Bewegungen wirdi bei Kreuzspulmaschinen im allgemeinen die Spulspindel durch Reibscheiben angetrieben. Die Steuerung dieser Drehhewegung geschieht bisher dadurch, daß die durch die Bewicklung dicker werdende Spule gegen den als Fühler dienenden Fadenführer oder eifnlell besonderen Fühler, der mit dem Fadenführer gekuppelt ist, anläuft und dadurch eine relative Bewegung zwischen der Spulenachse und der Schwingungsebene des Fadenführers entsteht, welche dazu benutzt wird, entweder direkt oder über ein mechanisches Relais den Reibscheibenantrieb im Sinne einer gleichbleibenden Fadenllaufgeschwindigkeit zu verstellen. Der Steuerimpuls erfolgt somit durch schleifende Fühler (Fadenführer) oder durch Fühlerrollen, welche einen Druck auf den Wickelkörper ausüben. Dies ist um so schädlicher, je empfindlicher das Fadengut ist. Gemäß einem anderen bekannten Vorschlag wird die Steuerung des Reibscheibengetriebes sowie die Auswanderung der Schwingungsebene des Fadenführers zwangsläufig durch Rädergetriebe bewirkt, so daß die Spule voll-1 kommen frei läuft und nicht zur Steuerung hleran- gezogen wird. Dies hat zwar zur Folge, daß eine walkende oder schleifende Wirkung von Fühlern oder Fadenführern auf der Peripherie der laufenden Spule ausgesChaltet ist und somit ein Spulkopf für empfindilichs,tes Fadenmaterial geschaffen ist. Ab gesehen von der komplizierten Bauweise der zur Ausführung dieses bekannte Vorschlages dienenden Maschine ist die Rückführung des Fadenführers in die anfängliche Schwingungsebene und während des Spulvorganges eine Veränderung des Abstandes der Schwingungsebene des Fadenführers von dem Umfange des Wickelkörpers mit einer derartigen Maschine nicht zu erzielen.
  • Diese für den praktischen Gebrauch erwünschte Möglichkeit ist aber dann gegeben, wenn gemäß der Erfindung in das formschlüssige Zwanglaufgetriebe ein blockierbares Differentialgetriebe eingeschaltet ist, so daß nach Aufhebung der Blokkierung durch Drehung eines von Hand autreibbaren Sch'neckengetrieb'es bei stillstehender Spule spindel die Rückführung der Spulspindel in die Anfangslage und während des Spulvorganges eine Veränderung des Abstandes der Peripherie des Wickels von der Fadenführung erfolgen kann.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer Ausführung beilspielsweise dargestellt.
  • Hierbei zeigt die Abb. I die Räderskizze eines Spulkopfes für konische Kreuzspulen. An Stelle des hin und her gehenden Fadenführers ist hier der Einfachheit halber eine konisdhe Schlitztrommel angenommen, die jedoch nur die Funktion der Fadenchangierung übernehmen soll und die Spule nicht berührt. Selbstverständlich kann an Stelle dieser ein Hubexzenter mit hin und her gehendem Fadenführer oder !eine andere für die Fadenführung geeignete Vorrichtung gewählt werden. Abb. 2 zeigt die Anordnung von Spule, Schlitztrommel und Reibradgetriebe im Aufriß. In dieser Abbildung ist insbesondere die Stellung der Schwenkarme bei leerer Spule in Strich-Strich-Manier, dagegen deren Stellung bei voller Spule voll ausgezogen dargestellt.
  • Die Funktion des Spulkopfes ist folgende: Auf der Hauptwelle 1 ist die Reibscheibe 2 fest aufgekeilt. Die Reibscheibe 21 treibt Reibscheibe 3 an, die fest auf der Spulspindel 4 sitzt. Die Spindel trägt am vorderen Ende ,die Garuspule 5. Spulspindel4 ist in zwei Armen 6 und 7 geLagert. Die Arme sind auf der Schwenkachse 8 fest aufgekeilt. Die Achse 8 ist in den Lagern 9 und 10 drehbar im Gehäuse gelagert. Parallel zur Spulspindel 4 ist die Schlitztrommelwelle II, welche an ihrem vorderen Ende die Schlitztrommel 12 trägt, im Gehäuse gelagert.
  • Bei Drehung der Schwenkachse 8 im Gegensinn des Uhrzeigers (Abb. 2) entfernt sich die Spulspindel 4 von der Schlitztrommelwelle 11. Dadurch entfernt sich. auch die Spulenachse von der Schlitztrommelwelle 11, wobei die Parallelität beidrer Achsen gewahrt bleibt. Gleichzeitig gleitet die getriebene Reibscheibe 3 an der treibenden Reibscheibe 2 so vorüber, daß das Übersetzungsverhältnis immer kleiner wird. Damit wird die Drehzahlminderung der Spulspindel 4 mit wachsendem Wickelkörper erreicht. Die Schwenkachse 8 erhält ihre Drehung von der Spulspindel 4 aus über das Kettenrad a, das Dopelrad b, c, welch letzteres lose auf der Schwenkachse 8 sitzt, das Zwischenrad d, Zahnrad e, über die Wechselräder f, g, und die Schneckentriebe h, i, k, l, m, n und o, p, ferner das Planetengetriebe r1, r3, r4 und r2. Das Rad r2 sitzt fest auf der Schwenkachse 8.
  • Um die Spulspindel 4 nach Abziehen der vollen Spule in ihre Anfangsstellung zurückzuführen und außerdem auch bei laufender Spule den Abstand zwischen Spule und Schlitztrommel gegebenenfalls nachzukorrigieren, kann durch das Handrad I3 eine zweite Bewegung in das Planetengetriebe eingeleitet werden. Der Planetenträger q sitzt lose mit seiner Hülse auf der Schwenkachse 8 und ist ,durch die Hülse fest mit dem Schneckenrad t verbunden, welches durch die Schnecke s, die auf dter Handradwelle aufgekeilt ist, angetrieben werden kann.
  • Bei stillstehendem Handrad steht der Planetenradträger q still, so daß die Räder des Planetengetriebes r1, r3, r" und r2 als einfaches Vorgelege wirken. Der Antrieb der Schwenkachse 8 erfolgt also in diesem Falle durch die Spulspindel. Umgekehrt erhält die Schwenkachse 8 ihre Drehung bei stillstehender Spule durch -die Drehung des Handrades I3. Dabei steht Rad r1 still und das Planetengetriebe wirkt wiederum nur als Vorgelege.
  • Läuft die Spulspindel 4 und wird gleichzeitig am Handrad gedreht, so überlagern stich die Drehbewegungen des Zahnrades r1 und des Planetenradträgers zu einer resultierenden Drehbewegung der Schwenkachse 8. Da die Schwenkachse 8 zwischen zwei selbsthemmenden Getrieben, den Schnekkentrieben o, p und s, t, liegt, bedarf sie keiner besonderen Arretierung. Möglicherweise auftretende Schwingungen der Schwenkachse 8, die durch das Zahnspiel bedingt sind, werden durch einseitige Federbelastung der Schwenkarme 6 bzw. 7 beseitigt.
  • Da die Drehung der Schwenkachse 8 zwangsläufig erfolgt, ist ein Wechselgetriebe, von welchem nur die im Eingriff stehenden Räder f, g in der Abb. 1 bezeichnet sind, notwendig, um die Winkelgeschwindigkeit der Schwenkachse 8 der Fadendicke anzupassen, die jeweils gespult wird. In der Abb. I ist ein achtstufiges Getriebe vorgesehen, das gestattet, normale Kunstseide in dem Bereich zwischen 60 und 300 den zu spulen.
  • Die Kraftübertragung zwischen der Spulspindel 4 und Schlitztrommelwelle 11, die ihren gegenseitigen Abstand ändern, geschieht nach der Abb. I durch das Rad a und die Räder b, c, d, e. Man könnte selbstverständlich zur Ezielung des nämlichen Effektes ein Rädergehänge in An'wendung bringen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kreuzspulmaschine, bei welcher die Veränderung des Abstandes der Schwingungsebene des Fadenführers von der Spulachse mit wachsendem Wickeldurchmesser über ein formschlüssiges Getriebe zwangsläufig durch die Spulspindel erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß in das formschlüssige Zwanglaufgetriebe (a-o) ein blockierbares Differentialgetriebe (r1,r3,r4,r2) eingeschaltet ist, so daß nach Aufhebung der Blockierung durch Drehen eines von Hand antreibbaren Schneckengetriebes (s, t) bei stillstehender Spulspindel (4) die Rückführung der Spulspindel (4) in die Anfangslage und während des Spulvorganges eine Veränderung des Abstandes des Wickels von der Fadenführung (I2) erfolgen kann.
    Angezogene Druckschriften: Schweizerische Patentschrift Nr. 215 636.
DEP37391A 1949-03-22 1949-03-22 Kreuzspulmaschine Expired DE866921C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP37391A DE866921C (de) 1949-03-22 1949-03-22 Kreuzspulmaschine

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP37391A DE866921C (de) 1949-03-22 1949-03-22 Kreuzspulmaschine

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE866921C true DE866921C (de) 1953-02-12

Family

ID=7375260

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP37391A Expired DE866921C (de) 1949-03-22 1949-03-22 Kreuzspulmaschine

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE866921C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1112932B (de) * 1954-01-18 1961-08-17 Universal Winding Co Praezisionskreuzspulmaschine
DE1132037B (de) * 1959-07-09 1962-06-20 Wirkmaschb Karl Marx Stadt Veb Kreuzspulmaschine

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH215636A (de) * 1940-09-20 1941-07-15 Schubert & Salzer Maschinen Kreuzspulmaschine mit automatisch gesteuerter Spulspindeldrehzahl.

Patent Citations (1)

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CH215636A (de) * 1940-09-20 1941-07-15 Schubert & Salzer Maschinen Kreuzspulmaschine mit automatisch gesteuerter Spulspindeldrehzahl.

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DE1112932B (de) * 1954-01-18 1961-08-17 Universal Winding Co Praezisionskreuzspulmaschine
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