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DE866589C - Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Staubnuten od. dgl. Ausnehmungen an Lagerschalenhaelften bei der Fertigbearbeitung der Innenbohrung - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Staubnuten od. dgl. Ausnehmungen an Lagerschalenhaelften bei der Fertigbearbeitung der Innenbohrung

Info

Publication number
DE866589C
DE866589C DEP46252A DEP0046252A DE866589C DE 866589 C DE866589 C DE 866589C DE P46252 A DEP46252 A DE P46252A DE P0046252 A DEP0046252 A DE P0046252A DE 866589 C DE866589 C DE 866589C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bearing shell
shell halves
receiving body
bore
finishing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP46252A
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst Schlechtendahl
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HOHENZOLLERN HUETTENVERWALT
Original Assignee
HOHENZOLLERN HUETTENVERWALT
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HOHENZOLLERN HUETTENVERWALT filed Critical HOHENZOLLERN HUETTENVERWALT
Priority to DEP46252A priority Critical patent/DE866589C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE866589C publication Critical patent/DE866589C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D37/00Broaching machines or broaching devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Staubnuten od. dgl. Ausnehmungen an Lagerschalenhälften bei der Fertigbearbeitung der Innenbohrung Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Herstellen von Staubnuten od. dgl. Ausnehmungen an den an die in Längsrichtung verlaufenden freien Enden von Lagerschalenhälften angrenzenden Teilen der Innenseite bei der spanabhebenden Fertigbearbeitung der Innenbohrung.
  • Es ist bekannt, Lagerschalen in einer Vorrichtung aufzunehmen, um die Innenbohrung durch Räumen auf genaues Fertigmaß zu bringen. Es ist bisher erforderlich, das Räumen der Staubnuten bzw. das Freiräumen an den inneren, in Längsrichtung verlaufenden Stirnflächen :der Lagerschalenhälften nachträglich in einem gesonderten Arbeitsgang mit einer der Form :der Staubnuten entsprechend profilierten Räumnadel vorzunehmen oder das Räumwerkzeug für die Innenbohrung bereits mit den Schneidkanten für die Staubnut einzurichten. Für :die erste Art oder Bearbeitung ergibt sich der Nachteil, daß zwei Arbeitsgänge erforderlich sind, für die zweite Art ist nachteilig, daß das Räumwerkzeug teuer ist und außerdem nur für einen bestimmten Lagerdurchmesser und nur für eine bestimmte Staubnutenform und -tiefe verwendbar ist. Ein rundlaufendes Bohrwerkzeug dieser Art ist nicht denkbar. In keinem der genannten Fälle ist ein kantenfreier Übergang zu erzielen.
  • Zweck der Erfindung ist, unterVerwendung eines einfach herzustellenden Werkzeugges das Einbringen der Staubnut bzw. das Freiräumen der Lagerschalenkanten derart vorzunehmen, daß der Übergang von der vollkommen runden Innenbohrung zur Staubnut in einer Kurve 'verläuft, ohne däß auch nur die geringste Kante entsteht.
  • Erreicht wird dies gemäß der Erfindung dadurch; daß die freien Enden der Lagerschalenhälften während,des Ausarbeitens der Bohrung in eine halbzylindrische Form federnd in einem gegenseitigen A.bstandgehalten,sind, der kleiner ist als der Durchmesse, der halbzyliniderförmigen Bohrung der Lagerschalenhälften im Vorwerkstück.
  • Zur Ausführung des Verfahrens können verschiedene Werkzeuge dienen, z. B. ein Räumwerkzeug, dessen Schneiden einen Halbkreis bilden, oder es kann ein rotierendes, axial. verschiebbares Werkzeug, z: B. ein Fräse, oder eine Schleifscheibe, Verwendung finden, deren Durchmesser dem mittleren Radius der einzubringenden Bohrung entspricht.
  • Die Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens unter Benutzung eines der eben angegebenen Werkzeuge besteht aus einem die Lagerschalenhälfte in einer entsprechenden Ausnehmung haltenden schalenförmigen Aufnahmekörper, wobei die an den in Längsrichtung verlaufenden Enden der Lagerschalenhälfte liegenden, derenAußenwandung abstützenden Teile ides Aufnahmekörpers als unter der Wirkung einer Druckkraft gegen die Auswandung anpreßbare dünne und nach innen: elastisch verformbare Stege ausgebildet sind.
  • Die Stege können durch die Anordnung von dm Aufnahmekörper angebrachten, im Abstand und parallel zurLängsachse verlaufendenLäng.ssöhlitzen (3) gebildet sein, in die Druckkeile (5) einpreßbar sind: Je nachdem Grad des ausgeübten Druckes kann die Verformung der Stege und damit die Verformung der Längskanten der Lagersohalenhälfte gestuft werden, so daß jede gewünschte Tiefe ider Staubnut erzeugt werden kann. ' In der Zeichnung ist das Verfahren an Hand der Vorrichtung in vier Abbildungen veranschaulicht. Abb. i läßt,den Aufnahmekörper i erkennen, in den die Lagerschalenhälfte 2 eingelegt ist. Der Aufnahmekörper i ist mit Längsschlitzen 3 versehen, die die Stege q. nach der Lagerudhalenhälfte zu stehenlassen. In die Schlitze 3 werden Druckkeile 5 eingelegt und so weit eingepreßt, daß sich die Stege ¢ nach innen biegen und damit auch die Längskanten,der Lagerschalenhälften 2, wie dies in Abb. 2 dargestellt ist. Wird nunmehr das Werkzeug 6 zur Einwirkung gebracht; dann nimmt es, wie aus Abb. 3 ersichtlich, den nach innen über das Kreisprofil vorstehenden Teil der Längskanten der Lagerschalenhälfte ohne scharfen Übergang weg. Nach Herausnehme der bearbeiteten Lagerschalenhälften federn die Längskanten wieder auseinander und die fertige Lagerschalenhälfte hat die in Abb. ¢ dargestellte Form.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Herstellen von Staubnuten od. dgl. Ausnehmungen an .den an die in Längsrichtung verlaufenden freien Enden von Lagerschalenhälften angrenzenden Teilen. der Innenseitebei der spanabnehmendenFertigbearibeitung .der Innenbohrung, z. B. durch Räumen, wobei der Übergang von der fertigen Innenwandung zu der die Umrißlinie der Staubnut bildenden Fläche in einer Kurve erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß idie freien Enden der Lagerschalenhälften, während des Ausarbeiten.s der Bohrung in eine halbzylindrische Form federnd, in einem gegenseitigenAbstand gehalten sind, der kleiner ist ials derDurchmesserderhalbzylinderförmigen Bohrung der Lagerschalenhälften im Vorwerkstück: 2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch i mit einem Räumwerkzeug"dadurch gekennzeichnet, daß die Schneiden einen Halbkreis bilden, dessen Radius an den Fertigschneiden dem Radius der einzubringen-,den Bohrung entspricht. 3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch i mit einem rotierenden, axi@äl verschiebbaren Werkzeug, z. B. einem Fräse, öder einer Schleifscheibe,' dadurch gekennzeichnet; daß der Durchmesser des Werkzeuges -dem ,doppelten Radius der einzubringenden Bohrung entspricht. q.. Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens nach Anspruch i mit einem die Lagerschalenhälfte in einer entsprechenden Ausnehmung haltenden Aufnahmekörper, dadurch gekennzeichnet, @daß der Aufnahmekörper (i) sdhalenförrnig ausgebildet ist, wobei. die an den .in Längsrichtung verlaufenden Enden der Lagerächalenhälfte liegenden, deren Außenwandung abstützenden Teile des Aufnahmekörpers als: unter der Wirkung einer Druckkraft gegen die Außenwandung anpreßbare dünne und nach innen elastisch verformbare Stege ausgebildet sind. 5. Vorrichtung nach Anspruch q., dadurch gekennzeichnet, daß die Stege durch die Anordnung von im: Aufnahmekörper angebrachten, im Abstand und parallel zur Längsachse verlaufenden Längsschlitzen (3) gebildet sind, in die Druckkeile (5) einpreßbar sind.
DEP46252A 1949-06-18 1949-06-18 Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Staubnuten od. dgl. Ausnehmungen an Lagerschalenhaelften bei der Fertigbearbeitung der Innenbohrung Expired DE866589C (de)

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